[Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

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Euer Lieblingsvolk?

Westrom
8
31%
Ostrom
4
15%
Vandalen
1
4%
Westgoten
0
Keine Stimmen
Ostgoten
0
Keine Stimmen
Alanen
2
8%
Sachsen
0
Keine Stimmen
Franken
3
12%
Burgunder
0
Keine Stimmen
Alemannen
0
Keine Stimmen
Sueben
0
Keine Stimmen
Gauten
2
8%
Jüten
0
Keine Stimmen
Dänen
0
Keine Stimmen
Westfalen
0
Keine Stimmen
Langobarden
1
4%
Sklaviner
1
4%
Anten
0
Keine Stimmen
Wenden
0
Keine Stimmen
Pikten
1
4%
Kaledonier
0
Keine Stimmen
Ebdani
0
Keine Stimmen
Hunnen
0
Keine Stimmen
Weiße Hunnen
0
Keine Stimmen
Awaren
0
Keine Stimmen
Sassaniden
0
Keine Stimmen
Himjariten
1
4%
Tanukhiden
1
4%
Aksumiten
0
Keine Stimmen
Lachmiden
1
4%
Garamanten
0
Keine Stimmen
Emirat von Cordoba
0
Keine Stimmen
 
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[Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Maniak » 17. Januar 2020 14:23

Welches ist euer Lieblingsvolk und warum? :)
Zuletzt geändert von Homerclon am 17. Januar 2020 16:40, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Themen-Tag dem Threadtitel hinzugefügt.

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Re: Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Nightslaver » 17. Januar 2020 15:54

Ostrom

Einfach weil ich eine Schwäche für Byzanz und damit auch für die Oströmer habe.
Außerdem hat Konstantinopel meiner Meinung nach die hübscheste und interessanteste Schlachtfeldkarte, zudem gefällt mir auch die Startposition & das Armeesetup von Ostrom am besten.

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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Galien » 17. Januar 2020 23:30

Ich trete gerne in die Fußstapfen des Weströmischen Reiches und stelle mich den Inneren- und Äußeren Herausforderungen.
Nach der Wiederherstellung des Inneren- und Äußeren Friedens warte ich dann immer nur darauf, Stück für Stück das Oströmische Reich zu erobern um dann über das wiedervereinigte Imperium zu herrschen.
Eigennützige Werbung für meine hier geschriebenen AARs:

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Deutsches Reich in HoI III: Tagebuch eines deutschen Landsers
Karthago in Total War Rome 2: Alleine gegen den Rest der Welt!

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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Way of Blücher » 18. Januar 2020 12:58

Generell die "neuen Königreiche" (Sachsen, Franken, Langobarden, Alemannen und Burgunder) haben sehr nette Boni und auch gute, starke Einheiten. Ansonsten habe ich keine richtige Lieblingsfraktion, jede hat auf ihre Weise ihre interessanten Seiten, wobei die Franken und Garamanten mir doch sehr gut gefallen. Die Römer, egal ob West, oder Ost, haben aber die schönsten und am Besten verteidigten Städte.
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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Elendil 03 » 18. Januar 2020 21:14

Ich habe nur wenig Attila gespielt (das Spiel ist genial, die Performance auf meinem Toaster aber unter aller Sau). Am besten gefallen hat mir dabei Himyar. Man steht nicht unter dem unmittelbaren Druck, vor den Hunnen davonlaufen oder von einem Dutzend Fraktionen aufs Mal angegriffen zu werden, kann also eine Weile in Ruhe aufbauen und dann entweder das meist schwache Ostrom oder das Sasanidenreich angreifen, je nachdem, welches sich anbietet (meistens Ersteres).
Noch dazu hat man dank dem Wüsten-Verschleiss (gegen den man selber resistent ist) eine gut zu verteidigende Position mit vielen Expansionsmöglichkeiten am Kartenrand, dazu kann man durch Handel mit Römern und Sasaniden am Anfang 'ne Menge Geld machen. Die Einheiten sind nicht überragend, aber anständig für den Preis (besonders die Kav) und auch in religiöser Hinsicht gibt es einigen zu erleben. Das Ganze mag der Idee von Attila widersprechen, aber mir gefällt's.
Zuletzt geändert von Elendil 03 am 19. Januar 2020 22:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Nightslaver » 18. Januar 2020 21:38

Elendil 03 hat geschrieben:Die Einheiten sind nicht überragend, aber anständig für den Preis (besonders die Kav) und auch in religiöser Hinsicht gibt es einigen zu erleben. Das mag de Idee von Attila widersprechen, aber mir gefällt's.


Nicht überragend?
Gut, die Infanterie der Himjar ist in der Summe in weiten Teilen wirklich ehr mäßig brauchbar (die Rumha-Krieger sind zimlich gute Plänkler und Himjarischen Schotelai sind auch recht solide), reicht aber um in Verbindung mit Kavallerie Hammer und Amboss zu spielen.

Aber gerade die Kavallerie von Himajar ist mit die stärkste in ganz Attila, vor allen ihre Kataphrakte (Almaqahs Lanzenträger) welche sogar "die" besten Kataphrakte im gesamten Spiel sind. Die einzigen die noch in die Nähe der Almaqahs Lanzenträger kommen sind die Königlichen Lanzenträger der Burgunder und die Sarmatischen Kataphrakt-Lanzenträger der Alanen, aber die sind nicht annähernd so widerstandsfähig (weniger Rüstung und deutlich weniger Trefferpunkte, da keine Kamele) und schnell (die Alanen Kataphrakte haben nur 45 Speed gegen 65 der Himjar) wie die Almaqahs Lanzenträger der Himjar.

Und bei der Nahkampfkavallerie sieht es durchaus auch sehr brauchbar aus, gerade die Gepanzerten Himjarischen Schotelai, sowie die Gepanzerten Kamelkrieger (Kamele sind sowieso gut, weil sie Pferde in Angst versetzen und 90% der Kavallerie im Spiel sitzt auf Pferden) sind gute Nahkampfkavallerie in Attila.

Und dann hast du noch die Berittenen Tierkreisbogenschützen, die fast auf dem selben Nivau liegen wie die exellenten Berittenen Bogenschützen der Hunnen und die sind ja bekanntlich wirklich übel / böse, die von Himjar sind nur geringüfgig schlechter.

Die Schlagkraft der Himjar kommt also von der Kavallerie, die Infanterie ist nur Mittel zum Zweck, damit die Kavallerie arbeiten kann.
Hätten sie neben ihrer erstklassigen Kavallerie auch noch eine breite Palette an guter Infanterie wäre das vermutlich auch etwas zuviel des Guten.
Insgesamt finde ich haben die Himjar durchaus eine zimlich gutes Setup unter den Wüstenreichen (da würde ich die Thanukiden und Aksum in Summe als schwächer, bzw geringfügig schwächer einordnen) und gehören vom Setup sicher alles andere als zu den schwächeren Fraktionen in Attila.

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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Elendil 03 » 19. Januar 2020 22:26

Hab nur zwei Male bis Early/Mid Game gespielt (Die arabische Halbinsel, Äthiopien und Ägypten erobert) und kam daher nicht in den Genuss dieser Kav-Truppen. :strategie_zone_72:
Kamele haben halt den Nachteil, dass sie ein rechtes Stück langsamer sind. Gerade im Kampf gegen andere Kavallerie muss man daher einiges microen, um ihren Moralschaden nutzen zu können. Sie sind aber trotzdem heftig, wenn man von zwei Seiten gleichzeitig angreift, und halten ordentlich was aus.
Zuletzt geändert von Elendil 03 am 23. Januar 2020 21:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Nightslaver » 19. Januar 2020 22:55

Elendil 03 hat geschrieben:Hab nur zwei Mal bis Early/Mid Game gespielt (Die arabische Halbinsel, Äthiopien und Ägypten erobert) und kam daher nicht in den Genuss dieser Kav-Truppen. :strategie_zone_72:
Kamele haben halt den Nachteil, dass sie ein rechtes Stück langsamer sind. Gerade im Kampf gegen andere Kavallerie muss man daher einiges microen, um ihren Moralschaden nutzen zu können. Sie sind aber trotzdem heftig, wenn man Kav mit ihnen sandwicht, und halten ordentlich was aus.


Bei der Nahkampfkavallerie mag das durchaus zutreffen, wobei ich bei schwerer Nahkampfkavallerie den Unterschied von 80 Speed (Pferd) zu 65 Speed (Kamel) jetzt in den meisten Fällen auch nicht entscheidend finde.
Somal am Ende einfach in der Regel die wesentlich bessere Standhaftigkeit der Kamele ein entscheidenderer Vorteil ist, neben der Furch die sie bei Pferden auslösen.

Bei den Kataphrakten sind die Almaqahs Lanzenreiter auf ihren Kamelen eigentlich sogar für sehr schwere Schockkavallerie richtig schnell, weil normalerweise kommt sehr schwere Schockkavallerie auf Pferden gerade mal, siehe Alanen und Sassaniden, mit 45 Speed daher und schwere Schockkavallerie kommt mit 70 Speed nicht auf wesentlich mehr, hat aber in der Regel deutlich weniger Trefferpunkte und wesentlich weniger Rüstung.

Die Almaqahs Lanzenreiter sind da also schon wirklich enorm gut, kommen auf 85 Rüstung (alle andere sehr schwere Schockkavallerie hat nur 80) bei 65 Speed (alle andere sehr schwere Schockkavallerie hat 45 Speed, schwere Schockkavallerie ist nur 5 Speed schneller mit 70 Speed) und hat 324 Trefferpunkte (selbst die Gyan Aspar der Sassaniden bringen es mit Pferden "nur" auf 290 Trefferpunkte, alle andere Schockkavallerie kommt meist auf irgendwas um 230-250 Trefferpunkte) und das bei einem Ansturmbonus von 254, dem zweitbesten, bzw. drittbesten Ansturmbonus im Spiel (nur die Alanen haben mit 260 minimal mehr, Thanukiden mit 301 klammere ich mal aus, weil das leichte Schockkavallerie ist die sehr speziell und fragil ist).

Im Grunde sind die Kataphrakte der Himjar wirklich die eierlegenden Wohlmilchsäue unter der Schockkavallerie, nur ihre Moral ist mit 43 ehr mäßig, aber das spielt bei Schockkavallerie im Grunde selten eine große Rolle.

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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Cingan » 23. Januar 2020 15:10

Ostrom, Gauten und Franken.

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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Osman I. » 4. März 2021 12:48

Vandalen

Ich find halt cool was die geschafft haben und ich habe eine Schwäche für verklärte Völker

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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Wüstenkrieger » 4. März 2021 18:03

Ich habe zumindest bis dato die meiste Zeit mit den Franken verbracht. :strategie_zone_54:

Guter Einheitenmix...
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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Prinz_Eugen » 7. März 2021 08:42

Die meiste Zeit habe ich wohl immer mit den römischen Fraktionen verbracht. Mag einfach dieses Szenario von einem Reich dass kurz vor dem Fall steht und mann nochmal versuchen muss dieses zu bewahren.
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Ich rückte in einem brillanten taktischen Manöver rückwärts vor

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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon nordstern » 8. März 2021 16:08

Grundsätzlich kann ich das verstehen. Aber ich fand das römische Reich da nicht so prickelnd. Weil es unvorhersehbar auseinander fiel. Es gab keine sicheren gebiete, keine Planung. Man hat Geld und truppen in eine Region geschickt zur stabilisierung und andere verwahrlosen lassen und dann rebelliert die Region die man befrieden wollte und die verwahrloste bleibt.

Daher habe ich meistens die Gauten gespielt. Wieso? Ich mag das nordische und konnte mit ihnen überall hin auswandern ohne durch ihre isolierte Lage das Problem zu haben die Hauptstadt zu wechseln wenn man die alte wieder erobert. Aber die Franken mochte ich auch ganz gerne. leider fand ich ihre Statposition nicht so gut. Daher war ich eher den Sachsen angetan, da sie eine Provinzhauptstadt hatten und auch über Lanzenreiter und gute Infanterie verfügten. Sie waren vom Pool her den Franken sehr ähnlich, aber hatten eine Hauptstadt mit Mauern. Und ich habe aus RP-Punkten immer gerne eine Hauptstadt mit Mauern.
Das war auch etwas das problem mit Sparta in Rome2 zu Athen.

Später habe ich dann eher zu den Kaledoniern oder Pikten tendiert, aus den selben Gründen wie die Gauten.

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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon Way of Blücher » 4. Mai 2021 14:02

nordstern hat geschrieben:Grundsätzlich kann ich das verstehen. Aber ich fand das römische Reich da nicht so prickelnd. Weil es unvorhersehbar auseinander fiel. Es gab keine sicheren gebiete, keine Planung. Man hat Geld und truppen in eine Region geschickt zur stabilisierung und andere verwahrlosen lassen und dann rebelliert die Region die man befrieden wollte und die verwahrloste bleibt.


Das liegt wohl daran, dass du die Migrationströme nicht beachtet hast. Wenn eine Region in unmittelbarer Nähe zur Grenze deines Reiches z.B. von den Hunnen verwüstet wird, dann findet ein massiver Exodus in die Nachbarregionen statt. Die Nachbarregion mit dem größten Wohlstand erhält meist auch die größten Zahlen an Migranten. Diese gefährenden massiv die öffentlichen Ordnung durch die neue Religion, die sie mitbringen, auch die allgemeinen, hygienischen Verhältnisse bekommen einen, wenn auch nur geringfügigen Malus.
Daher sollte ein Spieler des weströmischen Reiches in erster Linie folgendes zu tun:

1.) Grenztechnisch zurück in die Zeit: Einigeln hinter den Alpen und den Pyrenäen, ggf. kann man noch Südfrankreich halten, welches ich damals zumindest als Guerilla-Region genutzt habe.
(Die Hauptstadt Westroms ist zu Spielbeginn nicht umsonst schon Mailand, dass ist ein deutlicher Hinweis, dass man die Alpen als eigentliche, militärische Grenze wieder nutzen muss.
War ja auch historsich korrekt so.)

2.) Öffentliche Ordnung in Spanien, Italien und Afrika durch öffentliche Gebäude sichern.

3.) Grenzregionen religiös mit Kirchen sichern. Gefährdete Grenzregionen mit Legionen abschirmen. Das wären vor allem Libyen, Pannonien und Helvetien.

4.) Nordfrankreich, Südgermanien und vor allem Britanien sind aufzugeben, bzw. lässt du diese Regionen einfach vom Feind erobern.
Direkte Aufgabe von Ländereien führt zu massiven Unruhen überall im Reich.

5.) Die ersten 50 Runden muss man einfach überleben, sein Reich konsolidieren und absichern. Siehe dazu folgende Karte:

Rote Linien:
Verteidigungsfronten.

Rote Kreise:
Hauptstützpunkte in ständig umkämpften Regionen, die aber gehalten werden müssen.

Schwarze Pfeile: Hauptangriffsrichtungen, die die feindliche KI immer gehen wird, da die grobe Angriffsrichtung meist gescriptet ist.
Je dicker der Pfeil, desto mehr KI Fraktionen werden diese Richtung einschlagen, bzw. desto häufiger und wahrscheinlicher wird aus jener Richtung angegriffen werden.
PS Die Mauren konnte ich lange als Verbündete sichern, aber irgendwann verschwindet die Fraktion, sei es durch Rebellion, oder durch eine andere Fraktion und dann dauert es meist nicht mehr Lange,
bis Mauretanien, oder Andalusien in Gefahr ist.

Roter Pfeil:
Eigener Vormarsch, der früh erfolgen sollte, um den Zusammenbruch von Ostrom in Europa zu verhindern.
(Die KI ist mit den großen Reichen West- und Ostrom im Spiel konsequent überfordert. In fast jeder Kampagne, die ich gespielt habe, ist Ostrom in Europa schneller aufgelöst worden,
als die Westrom KI in Italien.)

Blaue Kreise:
In diesen Städten sollten die Häfen ausgebaut und Flotten zur Sicherung und Gegenoffensive bereit stehen.

Mailand:
Fokus auf Bevölkerungswachstum und Militär.

Bild
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Re: [Total War: Attila] Euer Lieblingsvolk?

Beitragvon nordstern » 4. Mai 2021 14:24

Genau das war meine Taktik. Ich habe Pannonien und Britannien aufgegeben und mich nach Spanien und Italien zurückgezogen sowie zur Verlangsamung der Migrationsproblematik versucht Gallien so lange wie möglich zu halten, ohne dort ressourcen rienzustecken. Und was passierte? Spanien brauch trotz Gebäude, etc komplett auseinander. Selbst mit den Legionen aus Gallien konnte ich Spanien nicht halten.
Gleichzeitig waren aber die gallischen, verwarlosten gebiete Loyal. Und wnen ich dann versucht habe Gallien zu halten, brach das auseinander. gefühlt brachen immer nur die Gebiete auseinander um die ichmich gekümmert habe.
Als sicherheitsstreifen habe ich idR Pannonien und Britannien verwüstet zurückgelassen. Also nicht aufgegeben sondern gebäude abgerissen.

Afrika habe ich ignoriert. Ich habe mal versucht die Nomaden zu unterwerfen um dort ruhe zu halten. Aber das fraß zuviele Ressourcen.

Die idee mich bis auf Italien komplett zurückfallen zu lassen war auch keine gute Idee. Aber das Hauptproblem war, das die KI-reiche nicht wirklich gewachsen sind. Es gab kein KI-Reich das ich nicht nach 50 Runden hätte Steamrollen können. Die einzige Herausfprderung ist die innenpolitik. Und das ist irgendwie.. eintönig. Selbst die Hunnen... naja... ganz nett aber nicht existenzbedrohend. Dazu kam das ihre Stärke.. die Infanterie nicht vorhanden ist. Das die Foederati, Limitanses oder so und Kohorten mies sind ok. Macht ja noch sinn. Aber das die Comitatensis... also der Legionnachfolger... schwächer ist wie alle vergleichbaren Einheiten der anderen Fraktionen ist so ne Sache. Und selbst die römischen Eliten können den barbarischen Eliten nicht die Waage halten. Ich empfinde da einfach ein Aufbaugefühl ohne Aussicht auf Besserung oder Herausforderung oder Aufbaueliten.