[EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

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Elequendi
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon Elequendi » 2. Dezember 2017 16:15

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Eine Eintragung aus dem Kriegstagebuch des Veli Sakari.

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Kurze Notiz zur obigen Eintragung,
wahrscheinlich vom Kommandanten der Garnison in Rovaniemi geschrieben.

Gefunden in den verbrannten Überresten der dortigen Wachkaserne bei der Befreiung des Nordens durch die Schwedische Armee unter dem Kommando des Karl Gustav Hard.



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Der Krieg ist letztendlich gewonnen worden,nicht nur durch die Tapferkeit unserer Truppen und die Hilfe unserer Verbündeten, sondern auch durch unseren Willen und unsere Zähigkeit.Doch gerade der Norden,wo lange zeit die feindlichen Truppen unbehelligt marodieren und plündern konnten,musste einen hohen Preis bezahlen.

Es lebe das nördliche Königreich, es lebe das freie Schweden.
Erkauft durch das Blut deiner Söhne, gestärkt durch die Treue deiner Bundesgenossen.

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Zuletzt geändert von Elequendi am 3. Dezember 2017 03:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon Basileus Tom » 3. Dezember 2017 00:26

Aurea Repubblica Ambrosiana di Milan

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Italien und das Reich


Das Reich ist in zwei Hälften geteilt, die eine liegt nördlich der Alpen, die andere südlich davon. Nicht nur geografisch sondern auch sprachlich und kulturell sind wir sehr unterschiedlich zu den "Babaren" aus dem Norden des Reichs. Seitdem Otto I. das langobardische Königreich Italien eroberte, stellte es den Kaiser im Norden vor große Herausforderungen. Italien ist eine zu reiche Region um sie einfach aufzugeben, zudem verspricht die Ausdehnung des Reiches im Süden auch Einfluss auf den Papst. Seither waren Kaiser gezwungen mit ihren Armeen die Alpen zu überqueeren um die Ordnung in Italien zu bewahren. Am besten lässt sich dies durch viele Klein- und Stadtstaaten verhindern, ein italienischer Gesamtstaat wurde von den Kaisern bisher immer als Gefahr angesehen.
Francesco Sforza sowie die Republik die ihn beerbte haben es jedoch geschafft die Befürchtungen des Kaisers auszuräumen. Ziel ist es ganz Italien in das Reich zurückzuführen und den ehemaligen Glanz wiederherzustellen. Mit dem Tod von Francesco stellt Mailand auch keine Konkurrenz mehr für die kaiserkrone dar.
Wir stellen hiermit klar, dass jede Inbesitznahme von italienischen Reichsgebiet durch eine ausländische Macht als feindliche Handlung angesehen wird und sofort Konsequenzen haben wird.

Die Regierung hätte gern eine längere Regierungserklärung verfasst, jedoch konnte man sich im Rat auf nichts weiteres einigen außer dass jetzt auch Dienstag Pizzatag ist und alle Venezianer nach Fisch stinken.

Viva la republica.
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon Flügelhusar » 3. Dezember 2017 02:28

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Auf der Suche nach Licht


Der Aufstieg der Ming-Dynastie


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Potrait des ersten Kaisers der Ming-Dynastie Zhu Yuan-chang (Hung-wu)


Chinesischer Hofhistoriker hat geschrieben:Zhu Yuan-chang entstammt aus einer verarmten Bauernfamilie aus Mittelchina. Während der Bürgerkriege kämpfte er sich langsam an die Spitze und wurde bald Befehlshaber einer großen Streitmacht getragen von den Bauern und des ländlichen Proletariat. Je mehr Macht und Territorium er der Yuan-Dynastie abnahm, umso mehr sammelten sich die Reichen und Intellektuellen um ihn. Bald darauf konnte er die Mongolen aus Beijing vertreiben und wurde kurz darauf in Nanjing, seiner Hauptstadt, zum Kaiser und neuen Träger des himmlischen Mandats ausgerufen. Der Staat führte ab sofort den Namen Ming, was hell, klar bedeutet. Aus einem ländlichem und sozialem Revolutionär wurde durch seine konfuzianischen Berater schnell ein konservativer Herrscher. Er baute eine komplett neue Bürokratie im Reich der Mitte auf. Aufgrund seiner Herkunft aus einer Bauernfamilie kannte er die Not der Menschen vom Land und förderte die Besiedlung neues Ackerlandes mit Steuerentlastungen und Landschenkungen mit Land, dass er den mongolischen Besatzern entreißen konnte. In wenigen Jahren verdreifachte sich die Produktion der Landwirtschaft und es wurden mehr als eine Milliarde Obstbäume in 20 Jahren gepflanzt. Hung-wu legte damit ein starkes Fundament für seine Dynastie, die auf ewig Bestand haben soll.



Gedanken zur Nacht


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Meiyuan zog sich mti seinem Beraterstab zurück in die Berge. Die letzten Tag waren für den Kaiser zu stressig und er brauchte Erholung. Nach dem Mittagessen machte er sich alleine auf eine Anhöhe unweit der kaiserlichen Unterbringung. Auf dem Felsen angekommen schaute er ins Tal und sah von weitem die mongolische Steppe, die nun endlich befriedet ist. Das Reitervolk der Manchu bat dem kaiser seine Dienste an und bewacht nun diese Grenze mit ihrem Leben für den Kaiser und das Reich. Die Wirtschaft erholt sich auch langsam seit der letzten Reform, die tausende Menschen aufbrachte im ganzen Reich. Nun ist das Land wieder stabil und das Mandat regeneriert sich von Tag zu Tag und wird immer stärker.

Und doch ist das nicht alles, denkt sich Meiyuan, Träger des himmlischen Mandats. Kaiser der ganzen bekannten Welt und Zentrum der Welt. Und doch so klein unter dem großen Himmel, der die ganze Macht ihm kleinen Menschen schenkt. Der Himmel erleuchtet im Abendrot und wird langsam immer dunkler. Meiyuan legt sich ins Gras und schließt die Augen. Einen Augenblick mal kein Kaiser zu sein. Alles ist dunkel. Wird er sein Reich weise leiten können? Kann er seiner Dynastie Ruhm und Ehre bringen? Mögen mich meine Untertanen? Bin ich ein guter Herrscher? Wird man sich an mich erinnern? Bin ich des Mandats würdig? Ist das überhaupt alles wichtig? Stille.

Jetzt mal Pause. Ruhe. Stille. Genug mit Kaiser. Genug mit regieren. Einfach sein. Einfach. Kein Druck. Kein Stress. Kein Lärm. Nur Allein. Allein mit dem Himmel allein. Mit dem Himmel so groß und weit. Mit dem Himmel so stark und mächtig. Mit dem Himmel so umspannend und umarmend. Mit dem Himmel klar und hell. Mit dem Himmel allein und einsam. Mit dem Himmel gemeinsam und nicht allein. Mit dem Himmel schauend auf Zukunft und Vergangenheit. Mit dem Himmel neu und alt. Mit dem Himmel alt und jung. Mit dem Himmel gesund und krank. Mit dem Himmel groß und klein. Mit dem Himmel ganz allein. Mit dem Himmel so leer und still. Stille.

Meiyuan öffnete die Augen und sah einen mit tausenden von funkelnden Sternen geschmückten Himmel. Er staunte. Auf einmal fühlte er sich ganz klein. Dessen Mandat er trug ist so groß und noch viel größer. Stille.





Der Aufstieg von Yangzhou


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Der Kanal und die Gärten von Yangzhou


Yangzhou war schon im Mittelalter durch den Salzhandel und den Kaiserkanal zu einer der wichtigsten Städte im Reich der Mitte geworden. Einst war auch Marco Polo persönlich Präfekt dieser Stadt. Eine kulturelle Hochburg. Es war somit kein Wunder, dass der Kaiser sie auswählte, um diese Stadt noch schöner und prächtiger zu gestalten. Viele Geld und Macht wurde in die Stadt investiert und sie wuchs in allen Bereichen. Die gesamte Intelligenz Chinas tummelte sich bald in dieser Stadt. Bald machten sich Ideen breit. Sie waren radikal. Bald sprach die ganze Stadt davon. Ein Funken der der ganze Stadt geistlich in Brand setzte. Eine Rückbesinung auf die Vorfahren. Eine Erneuerung. Eine Wiedergeburt der alten Dynastien. Diese Ideen sollen bald ganz Ming durchfluten. Noch haben sie Beijing nicht erreicht. Doch bald wird diese Wiedergeburt der alten Dynastien das ganze Reich der Mitte wandeln und verwandeln.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon Dynamite » 3. Dezember 2017 10:41



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Ende der Beiträge zum ersten Spieltag!

Ergebnis der Wahl der besten Beiträge & ausgesprochene Belohnungen:
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon Goose » 4. Dezember 2017 14:19

Sultanat von Brunei
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Wappen der "Bolkiah" Dynastie

Innenpolitisches / Allgemeines
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Stammbaum der Bolkiah Dynastie bis jetzt (Öffnen)
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Diplomatisches
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Kartographie
Karten bisher als GIF
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Die Quali des Gifs ist leider net so gut surry
Alle Karten (Öffnen)
Jahr 1444
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Jahr 1478
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Jahr 1510
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Anderes
Für die Leute die genauere Details / eine Zusammenfassung von Brunei wollen (Öffnen)
Meine Accounts: Steam Account | Battle.net: Phoenix#210587 |
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon Yocho » 5. Dezember 2017 22:52

Kaiserreich Äthiopien

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Der Untergang des Kaiserreiches


Eine finanzielle Kriese plagte das Reich, was zum Abbruch der Kolonisierung von Nuba führte. Nun war es an der Zeit das sich das Land wieder erholt, jedoch lief die Waffenruhe zwischen Äthiopien und Alodien aus. Der machthungrige Negusa Nagast Äthiopiens erklärte ihnen den Krieg. Der Krieg war grausam tausende loyale Krieger starben, am Anfang sah der Krieg wie ein leichter Sieg für Äthiopien aus. Das Problem war das Alodien bessere Festungen hatte und in der Zeit der Besetzung von Qasr Ibrim der Hauptstadt von Makurien wurde fast ganz Äthiopien besetzt was die finanzielle Kriese bestärkte. Der Kaiser machte sich schnell auf den Weg sein land zu befreien schnell trat Makurien mit einem Weißem Frieden aus, jedoch nutzte Adal mit seinem loyalem Verbündetem Beja die Chance und griff Äthiopien an. Die Armee wurde vernichtet die Lage schien aussichtslos bis ein Wunder Passierte...
Der Sultan al-Goose II. aus Brunei kam Äthiopien zur Hilfe und bekämpfte unsere Feinde. Dieses Ereignis war so besonders für die Bevölkerung das Gemälde gemalt wurden und Gedichte über unseren neuen Schutzpatron al-Goose II. geschrieben wurden. Adal trat vor Furcht aus dem Krieg aus Alodien wurde besetzt und bis auf die Hauptstadt annektiert. Der Sultan konnte mit seinem Truppen als Held nach Hause auf die südliche Insel Borneo segeln. Bedauerlicherweise hatte der Krieg noch schlimme Folgen...

Wappen der Bolkiah Dynastie
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Gemälde der Truppen von al-Goose II.
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Eines der Gedichte für al-Goose II.

Al-Goose du bist unser Retter,
schützt uns vor tödlichem Wetter.
Unsere Feinde wirst du bezwingen,
und wir werden Dankeslieder singen.

Und nach dem letzten Schrei,
ist es hoffentlich vorbei.
Wir feiern deine Heimreise,
an diesem Tag feiern wir auf deine Weise.


Die finanzielle Kriese wurde nicht beseitigt, weshalb die Währung oft entwertet werden musste um nicht ins Bankrott gehen zu müssen. Der Stand des Adels wurde zu mächtig weshalb ein Adelscoup drohte. Gleichzeitig drohte 1502 ein Bürgerkrieg auszubrechen und Innere Konflikte. 1502 mit dem Bürgerkrieg lief die Waffenruhe mit Adal aus was sie wiedereinmal nutzten. Brunei führte selbst einen Krieg und konnte uns nicht helfen. Viele Provinzen vielen an Adal ab nach dem verlorenen Krieg. Alodische Nationalisten machten sich unabhängig. Der Bürgerkrieg stürzte uns ins Bankrott, der Adelscoup konnte nur durch Hilfe von Söldnern bezwungen werden. Doch schlussendlich wurde Äthiopien vernichtet.

Der Aufstieg von Jemen

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Der Herrscher flüchtete unter neuem Namen nach Jemen, was dort passierte erfahrt ihr im nächstem Post!

Nochmal danke an Goose für diese legendäre Rettung auch wenn mein Land nachher sich selbst vernichtet hat. :D

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon Basileus Tom » 6. Dezember 2017 17:11

Aurea Repubblica Ambrosiana di Milan

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Kriegserklärung


Das spanische Königreich breitet sich wie eine Qualle aus. Nach der Beendigung der Reconquista fielen das Königreich Neapel, Sizilien sowie Aragon an die kastillische Krone. Zusammen mit Portugal besiedeln die Spanier mittlerweile die Neue Welt, zudem brachten sie Nordafrika unter ihre Kontrolle. Doch das alles war Ihnern nicht genug. Ihr nächstes Ziel war Rom.
Der Kaiser hatte uns zuvor damit beauftragt die päpstlichen Ländereien wieder in das Reich aufzunehmen um das "römisch" im Namen unseres Reiches endlich wieder gerecht zu werden. Einen so starken Kaiser im Reich hat es seit dem Fall der Luxemburger nicht gegeben. Österreich sorgt mit harter Hand dafür die Integrität des Reiches zu bewahren. Das Reich ist im Westen und Süden bedeutsam gewachsen, nur Schlesien viel unter fragwürdigen Umständen an die polnische Krone. Der Papststaat fand unterdessen seine neue Heimat im Norden des Bistums Lüttich.
Jedoch zurück zur iberischen Gier. 1493 marschierte mit französischer Hilfe, eine schier übermächtige Armee im Latium ein. Wir schätzen die Größe der Armee auf 40.000 Mann die in Kürze Rom besetzten. Die einzige Festung ausreichender Größe, die zwischen dem Süden und der Po-Ebene liegt ist ein riesiger Festungskomplex in Castiglione del Lago.

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Die Franzosen landeten unterdess mit fast 50.000 Mann in Pisa und marschierten direkt nach Norden, dort waren sie jedoch von kastillischer Unterstützung getrennt. Zusammen mit Österreichischer Unterstützung gelang es sie zurückzuschlagen. Völlig euphorisiert marschierten die Armeen gen Süden um die Belagerung Torrechiaras aufzuheben. Zehntausende Tote später zog sich Kastillien schließlich endgültig zurück. Als erste mailändische Kanonen die Mauern von Neapel unter Beschuss nahmen und Österreich in die Abruzzen vorgerückt war begannen die Friedensverhandlungen. Überrascht von dem schnellen Friedensangebot, nahmen wir an und beendeten damit den ersten Kastillisch-Mailändischen Eroberungskrieg.

Vertrag von Scalea hat geschrieben: 1. Neapel tritt die Abruzzen bis Termoli sowie von der mailändischen Grenze bis Sora an Mailand ab.
2. Die gesamte Provinz wird Teil des Heiligen Römischen Reichs.
3. Kastillien hat Reparationszahlungen in Höhe von 278 Dukaten an die Reichsparteien zu entrichten.
3.1 davon entfallen 145 auf Mailand sowie 133 auf Österreich.


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Bauern beim Heuwenden bei L'Aquila


Sofort wurde mit dem Bau mehrerer Festungen in der strategisch wichtigen Bergregion begonnen.
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Mr XEM
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon Mr XEM » 6. Dezember 2017 17:21

Königreich Frankreich

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La Grenouille ordnete seine Notizen. Obwohl er Frankreich schon seit 30 Jahren als Chef des französischen Geheimdienstes diente, war er vor den Audienzen beim König noch immer nervös. Heute stand mal wieder der Bereicht zur außenpolitischen Lage an.
Die Tür neben ihm wurde geöffnet und ein Diener erschien. "Herzog, eure Hoheit empfängt euch jetzt".
Nachdem er noch einmal seine Jacke gerichtet hatte, betrat La Grenouille das Arbeitszimmer des Königs.

La Grenouille: "Guten Abend eure Hoheit."
König Charles VIII: "Herzog Moreau. Entschuldigt die Wartezeit. Der Bericht des Generalstabs über den schwedisch-osmanischen Feldzug im heiligen römischen Reich dauerte länger als erwartet. Allerdings gibt es gute Neuigkeiten über den Ausbau der Armee. Unsere Stärke wächst von Tag zu Tag. Setzt euch."
La Grenouille: "Danke eure Hoheit. Es ist schön zu hören, dass wir in dieser Zeit nicht schutzlos dastehen."

Nachdem La Grenouille sich zum König an den Tisch gesetzt hatte, gab dieser ein Handzeichen und ein Diener brachte beiden Wein und Gebäck.

König Charles VIII: "Greift zu. Was gibt es neues aus dem Ausland."
La Grenouille: "Wenn ihr es erlaubt, werde ich zunächst mit unseren Nachbarn im Süden beginnen.
Kastillie und Portugal entdecken weiterhin immer mehr neue Gebiete in der neuen Welt. Und sie senden immer mehr Kolonisten dahin. Portugal war mittlerweile in der Lage einen Kolonialstaat zu gründen. Unsere Quellen berichten, dass in der neuen Welt auf abseits der Kolonien große Reichtümer zu finden sind."

König Charles VIII: "Leitet eure Informationen dazu an den Wirtschaftsminister weiter. Der soll sich angucken ob es sich Kolonialbestrbungen für uns lohnen werden. Sammelt auch weiterhin Informationen über die neue Welt.
Wie sieht es in Kastille mit Rebellen aus? Habt ihr etwas, das ich der Königin bei ihrem Familienbesuch mitgeben kann. "
La Grenouille: "Soweit wir das überblicken können, sind die größten Unruhequellen beseitigt worden. Alle Rebellengruppen in die wir Agenten einschleusen konnten wurden vernichtet."

König Charles VIII: "Wie sieht es bei den Engländern aus?"
La Grenouille: "Ihre Armee und vor allem ihre Flotte wachsen. Und auch sie haben ihre ersten Kolonisten in die neue Welt ausgeschickt."

König Charles VIII: "Wie groß ist die Gefahr dass sie versuchen unsere Provinzen in der Normandie und den Pyrenäen erneut zu besetzen."
La Grenouille: "Keiner unserer Agenten berichtet von Vorbereitungen auf einen Feldzug gegen uns. Allerdings haben wir keine Agenten in höheren Positionen. Wir werden unsere Anstrengungen aber erhöhen. "

König Charles VIII: "Sobald es auch nur Gerüchte für einen Feldzug gegen Frankreich gibt will ich das sofort wissen."
La Grenouille: "Natürlich eure Hoheit."

König Charles VIII: "Wie sieht es im Heiligen römischen Reich aus."
La Grenouille: "Das Reich steht nach dem Krieg gegen die Osmanen noch unter Schock. Selbst mit Hilfe Polen Litauens konnten sie die Niederlage nicht verhindern. Quellen aus der Nähe des Kaisers berichten das dieser Tage brauchte um das Entsetzen über die schnelle Eroberung Wiens zu verarbeiten."


König Charles VIII: "Die Schlagkraft und Belagerungskunst der osmanischen Armee ist beängstigend und bisher unvergleichlich. Der Generalstab bezeichnete es als einen Krieg de Blitz."
La Grenouille: "Ein passender Name wie mir scheint".

König Charles VIII: "Wie sieht es ansonsten im Reich aus."
La Grenouille: "Die Schwäche das Reich gegen Feinde von außen zu schützen schürt Unmut bei immer mehr Reichsfürsten. Dazu kommen dann noch religiöse Unruhen. Die Sekte, welche den Lehren des Mönches namens Luther folgt, breitet sich immer weiter in Nordeuropa aus. Dies dürfte zu weiter Unruhe im Reich führen. Allerdings steht Mailand weiterhin treu an seiner Seite. Und bisher scheinen die religiösen Veränderungen in Brandenburg deren Beziehungen zum Kaiser nicht zu belasten."

König Charles VIII: "Leitet alles was ihr über diese Protestanten habt an den Bischof von Paris weiter. Gibt es Berichte über solche Häretiker in Frankreich?"
La Grenouille: "Nein eure Hoheit. Wenn ihr erlaubt dann werde ich den Bischof von Paris bitten, dass seine Prister mir alle verdächtigen Aktivitäten melden."

König Charles VIII: "Ich werde dem Bischof selbst eine Anweisung schicken und ihm deutlich machen dass das oberste Priorität hat."
La Grenouille: "Danke eure Hoheit. Wie ich euch letztes mal berichtete, rückt der Osmane auf dem Balkan immer weiter vor und bedroht nicht nur Österreich-Ungarn sondern auch Polen-Litauen. Der Krieg de Blitz hat gezeigt dass nicht einmal eine Allianz aus Österreich-Ungarn, Brandenburg und Polen-Litauen sie stoppen kann. Zumal ihnen noch die Schweden helfen. Ihre Expansion in die christliche Welt hat sich nur verlangsamt, da sie den Mamelucken das Heilige Land und Teile Ägyptens abgenommen haben."

König Charles VIII: "Gibt es denn niemanden der sie von Osten bedroht."
La Grenouille: "Sie teilen sich mittlerweile eine Grenze mit den Tirmuriden. Und wie es scheint gibt es dort Spannungen. Ich denke aber nicht, dass sie eine wirkliche Gefahr sind. Zumal sich die Tirmuriden einem Reich namens Ming unterworfen haben"

König Charles VIII: "Wie mir scheint ist nicht jeder zum Regieren geboren."
La Grenouille: "Ja eure Hoheit. Die Last der Verantwortung lastete wohl so schwer auf ihren Schultern, dass sie jetzt knien müssen."

König Charles VIII: "Weise Worte Herzog. Was habt ihr über Ming zu berichten."
La Grenouille: "Viel ist es nicht. Wir wissen nur aus Berichten von Reisenden, dass dies ein großes Reich sehr weit im Osten ist und dass sie viele Tributstaaten berichten. Im Anbetracht der Größe der Tirmuriden, müssen sie recht mächtig sein. Was wir sonst noch wissen, ist dass sie keine Christen, aber auch keine Moslems sind."

König Charles VIII: "Ich will dass ihr Leute dorthin sendet. Wir müssen wissen ob sie eine Gefahr für uns oder die Christenheit sind. Sollten sie wirklich so mächtig sein wie sie bereits vermuten, dann sollen ihre Männer alles vorbereiten, damit Herzog Rousseau und sein Diplomatenkorps Beziehungen zu diesem Reich aufbauen können. Versucht auch in Moskau mehr über dieses Volk zu erfahren."
La Grenouille: "Jawohl eure Hoheit."

König Charles VIII:"Wenn ihr sonst nichts mehr habt, dann dürft ihr gehen. Euer Weib erwartet euch sicher."
La Grenouille: "Ich wäre soweit fertig und wünsche eurer Hoheit einen schönen Abend."

Noch während La Grenouille das Arbeitszimmer des Königs verließ überlegte er welche seine Männer für die neuen Aufträge des Königs am geeignetesten seien. Dies würde eine lange Nacht werden.

Anmerkung zum Titel La Grenouille (Öffnen)
Der Titel La Grenouille für den Chef des französischen Geheimdienstes entstand, da der Chef des Geheimdienstes unter Charles VI, Herzog Lefevre, für seine Liebe zu gebratenen Froschschenkeln weitbekannt war. Die erst als Spitzname verwendete Bezeichnung wurde im Laufe seiner Amtszeit so geläufig, dass sie mittlerweile als inoffizieller Titel sowohl im Geheimdienst wie auch im Regierungsapparat genutzt wird.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon Dynamite » 6. Dezember 2017 18:14

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- Timuridenreich -
Timurs Erbe lebt ewig!



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Flagge unseres Reiches






- Expansion und Freundschaft -
- Timuridenreich erweitert Machtbereich -


Große Expansion nach Norden, Westen & Osten

Basierend auf der stabilen Herrschaft von Schah Rukh II. konnte unser weiser Herrscher Nichtos Miguelos I. unsere Macht weiter ausbauen. Auch dessen Sohn, unser aktueller Herrscher, Ahmad II. strebt danach unsere Macht zu steigern.
Doch was konnten wir nun in den letzten 30 Jahren erreichen? Die wohl wichtigsten Schritte von Schah Rukh II. waren jene, die zur Expansion nach Georgien und den Irak, sowie nach Kasachstan führten.

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Unsere Ausdehnungen im Jahre 1510


Zuerst wurde ein Krieg gegen die Usbeken geführt um die alten Kernprovinzen Transoxanien zu bekommen. Doch wir forderten noch mehr, ebenso sollten große Gebiete der Kasachen erobert werden. Die Kasachen sind insofern besonders, da der damalige Fürst von Transoxanien mit der Tochter des größten kasachischen Klanführers vermheiratet war. Über Umwege konnte der Fürst Transoxaniens durchsetzen, dass die Kasachen einen eigenen Staat als Mark erhalten sollten. Dies versprach Schah Rukh II. gerne, war der Fürst Transoxaniens doch sein liebster Neffe. Als jener Neffe frühzeitig verstarb, erbte Schah Rukh II. Transoxanien und hielt sein Versprechen. Der Staat Kasachstan wurde entlassen und zur Mark ernannt. Doch nicht nur das, der Sohn des alten Transoxanischen Fürsten wurde zum Führer von jenem Staat etabliert. Als Geschenk für die junge Herrschaft wurde der Großteil der nordischen Provinzen an Kasachstan abgetreten. Seitdem dienen uns die Kasachen als wehrhafte Mark, dessen Reiter eine solide Ergänzung unserer Armee darstellen.

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Die Osmanen haben das vermutlich stärkste Heer der Welt. Wir können von ihnen lernen!


Nachdem die Angelegenheiten gegen den Usbeken geregelt waren, marschierten unsere Truppen direkt nach Westen. Es war kein Geheimnis, dass der Osmane nach Osten strebte. Doch noch war er mit dem als "Qualle" bekannten Staat verbündet - vermutlich um uns von einer Expansion abzuhalten. Durch einige Tricks und Tücken konnten wir dennoch erreichen was wir wollten. Die Qualle schützte die Unabhängigkeit Georgiens, daher griffen wir Georgien an. Zuerst wurden die Qualle niedergemacht und ein Separatfrieden geschlossen, der uns den halben Irak sicherte. Georgien selbst war beinahe vollständig als die Osmanen sich zum Handeln gezwungen sahen, sie griffen Georgien ebenfalls an. Doch sie warne zu spät, die letzte Provinz wurde bereits von uns besetzt. In einer Forderung annektierten wir den gesamten Staat Georgien, nur um ihn dann als Vasall und dann Mark zu entlassen. Wir gaben dem durch uns neu-gegründeten Staat weiterhin einige Provinzen Armeniens.
Als jener Krieg zu Ende war, brachen die Osmanen das Bündnis mit der Qualle. Es war klar, dass sie nun selbst in den Irak vordringen wollten. Wir mussten erneut tricksen, hatten wir doch eine Waffenruhe mit der Qualle. Diese war jedoch mit dem kleinen Staat Gilan verbündet, den wir darauf angriffen. So waren wir in der Lage den Rest des Iraks gen Westen abzusperren und einige Lücken zu schließen.

Die Indienfrage und die Beziehungen zu Ming

Als unser großer Herrscher Schah Rukh II. verstarb, übernahm Nichtos Miguelos I. die Führung. Er wollte den Schwerpunkt seiner Herrschaft im Osten setzen und weiter nach Indien expandieren. Das Land Dehli lockte mit reichen Provinzen und bereits zuvor wurden einzelne Provinzen dort erobert. Dies setzte Nichtos Miguelos I. konsequent fort und konnte Dehli vollständig annektieren. Doch erkannte er auch ein großes Problem...fast alle anderen Fürsten Indiens wurden Tributstaaten der Ming. Nichtos Miguelos I. wusste, dass die Ming diese Staaten vor Nicht-Tributstaaten schützen würden. Es war eine schwierige Situation, war die Expansion in Indien doch einer großer Traum vonNichtos Miguelos I.. Er nahm erste Kontakte mit den Ming auf und schickte Geschenke. Es wurde schnell klar, dass eine Expansion nur möglich wäre, wenn wir selbst Tributstaat werden. Nichtos Miguelos I. tat sich damit jedoch schwer, zwar mögen die Ming weitaus mächtiger als wir sein, doch so mächtig, dass wir ihnen Tribut zahlen sollten? Das mag bezweifelt werden. Es brauchte mehrere Jahre und eine Reise seines Erben Ahmad nach Ming um zu einer Entscheidung zu kommen. Die Timuriden werden ein Tributstaat der Ming um eine Expansion in Indien zu ermöglichen. Doch wie lange wir Tributstaat bleiben...das hängt ganz davon ab wie wir vom Kaiser behandelt werden.

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Die schändliche Wahrheit über Qing und größte Gefahr für die Ming


Wenn wir den Ming schon Tribut zahlen, so möchten wir jedoch ehrliche Freunde sein und keine speichelleckenden Affen, wie sie es Ming vielleicht schon zu Genüge hat. Sofort erkannten wir die größte Gefahr für die Ming, einen vermeintlichen Freund der jedoch ganz offen Kernprovinzen in Ming selbst für sich beansprucht. Solche einen Verrat konnten wir nicht verschweigen und machten den Kaiser darauf aufmerksam. Es wird sich noch zeigen, wie über diese Belange entschieden wird. Wir hoffen, dass der Kaiser die Gefahr erkennt.


__________________________________________________________________________



Die Herrscher seit Timur:

Timur-i Lang [4-4-5] (1370-1405):
- Der Glorreiche Vater unseres Reichs! -

Khalil Timurid [1-3-2] (1405-1409):
- Verspielte die Macht Timurs durch Verschwendung & Leichtsinn -


Shah Rukh Timurid [4-3-5] (1409-1447):
- Gelehrter (-5% Techkosten), Architektonischer Visionär (-10% Baukosten) & Wohlwollend (-5% Freiheitsstreben) -
- Einte die Timuriden mit weiser Hand -


Ala Al-Dawla Abd Allah Timurid [3-3-2] (1447-1472):
- Streng (5% Disziplin) & Gut beraten (Berater +1) -
- Eroberte West-Persien sowie West-Dehli und integrierte Khorasan, Fars und Afghanistan ins Reich -


Mîrzâ II. Timurid [3-4-4] (1472-1473):
- Silberzunge (+20% Beziehungen) -
- Umwarb ein Jahr lang unsere Vasallen und festigte ihre Loyalität -


Schah Rukh II. Timurid [2-4-6] (1473-1491):
- Gerecht (-2 Unruhe) & Kontaktreich (Kosten Berater -20%) -
- Etablierte die Marken Georgien & Kasachstan und sicherte den Irak -


Nichtos Miguelos I. Timurid [3-6-5] (1491-1504):
- Kontaktreich (Kosten Berater -20%) & Rechtschaffen (Jährliche Legitimität +1) -
- Baute erste diplomatische Kontakte mit Ming auf und eroberte Dehli vollständig -


Ahmad I. Timurid [3-2-5] (1504-heute):
- Verschlossen (Spionageabwehr +20%) -
- Bot Ming Tribut an und reformierte die Armee qualitativ -



Für Timurs Erbe!
Für unser Reich!
Für Allah!
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon C__H_R_I__S » 7. Dezember 2017 16:38

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Qing'sche Banner versammeln sich, um die Familien der Verräter aufzuspüren

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Beitragvon Declaminius » 8. Dezember 2017 21:41

Osmanisches Reich

دولت علیه عثمانیه

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Bericht zur Lage der Nation im internationalen Vergleich - 1510


1. Entwicklung

Tabelle

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Diagramm

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Daten

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Anmerkungen (Öffnen)
Aufgrund mangelhafter Landeskenntnisse können von Nicht-Großmächten bislang nur direkt kontrollierte Übersee-Gebiete berücksichtigt werden.


Entwicklungsgewinn (Öffnen)
1. Timuride - 422
2. Osmanisches Reich - 388
3. Japan - 272


Aufsteigende Nationen (Öffnen)
1. Japan - 190,68
2. Brunei - 161,81
3. Österreich - 148,64



2. Einnahmen

1444-1478

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1478-1510

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Anmerkungen (Öffnen)
Aufgrund mangelnder Informationen sind folgende Nationen nur teilweise oder gar nicht vertreten:
  • Qing - seit Dynastie-Gründung inkludiert
  • Japan - keine Zahlen verfügbar


Liste der Nationen nach Einnahmen (Öffnen)
1. Ming
2. Osmanisches Reich
3. England
4. Timuride
5. Frankreich
6. Österreich
7. Polen
8. Moskau
9. Kastilien
10. Holland
11. Mailand
12. Portugal
13. Qing
14. Schweden
15. Brunei
16. Brandenburg
17. Äthiopien



3. Handel

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Daten

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Produktivste Regionen (Öffnen)
1. Genua - 17,23 Dukaten
2. Ärmelkanal - 13,65 Dukaten
3. Goa - 10,65 Dukaten


Größte Importeure (Öffnen)
1. Ärmelkanal - 16,92 Dukaten
2. Genua - 14,76 Dukaten
3. Sevilla - 13,48 Dukaten



4. Armeeverluste

4.1. 1478-1510

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4.2. Gesamt

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4.3. Armeeverluste über Zeit

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Anmerkungen (Öffnen)
Bevölkerungsanteil:
Unter der Annahme 1 Entwicklung = 10.000 Gesamtbevölkerung über einen Zeitraum von 20 Jahren:
Bevölkerungsanteil = Armeeverluste / ( 10.000 * (Entwicklung-Spieltags-Ende + Entwicklungs-Spieltagsanfang)/2 * 32/20)

Expansionseffizienz:
Expansionseffizienz = Entwicklungsänderung (absolut) / Gesamtverluste * 100
1% = 10.000 Verluste / Entwicklungsgewinn
10% = 1.000 Verluste / Entwicklungsgewinn
100% = 100 Verluste / Entwicklungsgewinn

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon SangarEmperor » 9. Dezember 2017 20:10

~ Portugal ~



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Die Reisen Vasco da Gamas


Ein Auszug aus den portugiesischen Entdeckerchroniken:

Kapitel 2: Vasco da Gamas Afrika und Indienreisen
Die Reisen da Gamas erzählen von weit entfernten Ländern, Kulturen, Tieren, die Ausbreitung Portugals und vor allem auch von unermesslichen Reichtümern.
Doch beginnt die Geschichte des großen Entdeckers in Portugal, um Genau zu sein, in der Stadt Sines in der Provinz Alentejo. Dort wuchs er als Sohn eines Gouverneurs auf. Zunächst wurde er Kapitän einiger kleinen Karavellen, die vor allem, die Handelsschiffe aus der Karibik, Brasilien und der Elfenbeinküste beschützten. Dies verschaffte dem noch junge Vasco da Gama einiges an Gunst, beim Königshaus. So bekam er auch 1494 den Auftrag einen Seeweg nach Indien zu finden. Denn die über den Landweg und Alexandria verschifften Gewürze brachten vor allem Profit für die Araber und auch für die venezianischen Handelshäuser. Volle 3 Jahre verbrachte der neu ernannte Entdecker damit sich auf die Reise ins Ungewisse vorzubereiten.

Die erste Reise:
1497 legte die kleine Entdeckerflotte aus dem Hafen in Lissabon, mit einer 150 Seeleute starken Besatzung gen Süden ab. Der Verlauf der Reise war klar. Zunächst sollte an den bekannten portugiesischen Häfen auf den Kap Verden und unserer Kolonie an der Goldküste halt gemacht werden. Danach jedoch schwenkte der Entdecker auf Rat seiner Kapitäne auf den offenen Südatlantik ab und löste sich somit von der sicheren Küste und nutze damit die unvorhersehbaren Winde des Südatlantiks zu seinen Gunsten um in nur wenigen Wochen das Kap der Guten Hoffnung, den südlichsten Punkt Afrikas, zu erreichen. Dort angekommen schickte er ein Geleitschiff auf die weite Reise zurück in die Heimat, um die Entdeckung bekannt zu machen und um den Beginn einer sofortigen Besiedlung zu bitten. Er selbst fuhr weiter, viel weiter als gedacht nach Norden. Dort fand er die, durch Händler bekannte Nation Yemen. Die Freude war groß. Es konnten frische Vorräte gekauft werden und die Entdeckungsreise weiter führen. Wieder verließ da Gama die sichere Küste und fuhr aufs offene Meer hinaus. Wieder war das gefährliche Vorhaben von Erfolg geprägt. Er erreichte Indien. Der Seeweg war entdeckt. Die schon nun ein Jahrhundert lange Suche war vollendet. Doch die Ankunft in das ersehnte Land der Gewürze und teuren Stoffe stellte sich nicht wie erhofft heraus. Das Indien aus den Erzählungen der Venezianer existierte nicht. Die große Landmasse war in viele zerstrittene Fürstentümer unterteilt, die untereinander gnadenlos Krieg führten. Trotzdem konnte da Gamas Expedition mit voll beladenen Schiffen, die Heimreise nach Portugal antreten.

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Die zweite Reise:
Nun wo der Seeweg nach Indien entdeckt war, sollte die neue Vormachtstellung in Indien gesichert werden. Mit mehreren Kriegsschiffen konnte Portugal sich eine Bastion auf dem indischen Festland und somit einen ständigen Strom an Gewürzen und anderen wertvollen Dingen für die portugiesischen Handelsflotten sichern. All das geschah unter großem Ärger einiger indischer Fürsten und arabischer Händler, die um ihren Gewinn und Macht fürchteten. So wurde unsere 20 Schiff starke Indien Armada von über 100 indischen und arabischen Schiffen angegriffen. Ein Großteil der feindlichen Schiffe konnte unter minimalen Verlusten versenkt werden und letztendlich wurde unsere Stellung in Indien durch unsere Übermacht sichergestellt und sollte nicht mehr in Frage gestellt werden. Allerdings wurden auch weitere Entdeckungen in den Osten gemacht, denn jetzt da der Seeweg nach Indien gefunden wurde, ist der Seeweg nach China, das bislang nur über Land von Marco Polo erreicht wurde, das letzte Ziel vor dem ende der Welt im Osten. Auf dieser Reise entdeckten wir nicht China sondern die Insel Borneo und einige weitere Inseln, die zu unserer Verwunderung voll mit Gewürzen waren. Doch scheint es auch ein fähiges Fürstentum dort zu geben.
Diese Entdeckung beendete die zweite Reise.

Die dritte Reise:
Die dritte und letzte Reise da Gamas starte von unserer ersten Kolonie, östlich von Indien aus, auf den Weihnachtsinseln. China, das große und unbekannte Reich, voller Seide und Porzellan vermutete da Gama im Norden. Denn immer wieder sah er die fremden Händler gen Norden reisen. Ohne deren echtes Ziel zu kennen, begab er sich auf die Reise nach Norden. Schnell wurde Land gesichtet und der erste Kontakt viel sehr positiv aus. Wir konnten in Erfahrung bringen, dass es noch weiter im Norden eine große Hauptstadt gibt, in der die Ming Dynastie herrscht. Allerdings kam den Entdeckern auch zu Ohren, dass noch weiter im Nordosten eine weitere große und reiche Insel liegt. So musste da Gama zwischen der großen Hauptstadt oder dem Abenteuer, der Suche nach einer geheimnisvollen Insel entscheiden. Die unstillbare Neugier veranlasste da Gama dazu die sagenumwobene Hauptstadt der Ming zunächst den Rücken zu kehren und sich auf die Reise nach einer Insel names "Nippon" zu machen. Die Insel lag nicht sehr weit von unserem eigentlichen Reiseziel entfernt und es übertraf jede Vorstellung da Gamas. Die Insel war von uns ebenbürtigen Menschen bewohnt, die eine unglaubliche und fremde Kunst, für den Bau großer Tempel und Paläste an den Tag legten. Nach schnellen Handelsgeschäften wurden wir immer weiter bis in die Hauptstadt Kyoto geführt. Vasco da Gama erklärte darauf die Entdeckung des östlichsten Ende der Welt und kehrte reich beladen in unsere Heimat zurück.
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Schwarz: Erste Reise
Grün: Zweite Reise
Orange: Dritte Reise





Das kommende Ende der Berberüberfälle


Aufruf an alle fähigen Bürger und Seeleute

Das Ende der andauernden Überfälle auf unsere Küsten soll nun ein Ende finden!
Schon zu viele Familien wurden entzweit!
Schon zu viele Städte und Dörfer wurden verwüstet!
Die Zeit unserer Rache ist gekommen!
Unsere Armee und unsere Flotte ziehen gen Süden um den Feind dort ein für alle mal zu besiegen.
Die letzte Bastion der Barbarei soll fallen und das letzte Schiff soll den ewigen Frieden auf dem Grund des Meeres finden!
Schließt euch dem portugiesischen Kreuzzug gegen die Heiden an und befreit unsere Brüder und Schwestern aus der Gefangenschaft!
Zieht jetzt in die Algarve nach Faro und schließt euch der Armee und unserer Armada an!
Ruhm und Ehre gebührt den tapferen Soldaten uns Seeleuten Portugal!

Gez. König Antonio II. de Avis



Nachricht des Generals an den König:

Mein König,
euer Krieg verläuft genau nach Plan. Wir konnten die feindliche Armee südlich von Casablanca stellen und vernichtend schlagen. Die feigen Berber flohen in ihre Festungen im Süden.
Das Terrain ist überwiegend bergig und sehr trocken, doch kommen wir gut voran und besetzten mittlerweile die Festungen des Feindes.
Die Moral der Marokkaner ist nach der vernichtenden Schlacht gebrochen. Unsere Soldaten und unsere neuen Rekruten, haben ehrenhaft für unser Vaterland gekämpft.
Mögen unsere Küsten von nun an sicher bleiben.

Ein Hoch auf Portugal!
Ein Hoch auf euch König Antonio!

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon Elequendi » 10. Dezember 2017 01:06

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Mit dem Sultan gegen Fürst, König und Kaiser. (Öffnen)
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Die Willkür des Königs (des Kaisers) und ihre Folgen. (Öffnen)
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon Flügelhusar » 10. Dezember 2017 04:18

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Auf der Suche nach Stärke


Träume der Nacht


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Das Gefühl von Regen


Tauet Himmel, von oben,
ihr Wolken, regnet den Gerechten.


Wer singt das? Wieso soll der Himmel regnen? Ist das Mandat in Gefahr? Ist der Himmel zornig? Und welcher Gerechte soll regnen? Was hat das zu bedeuten? Schwarz. Dunkel der Himmel ganz in Schwarz. Schwarz immer schwärzer. Ein heller Blitz. Klar wie der Tag. Dann wieder dunkel. Der HImmel donnert zornig. Ist das himmlische Mandat verloren? haben wir es verspielt? Sorgen und Ängste treiben Spott mit mir. Dunkel. Schwarz. Stille. Ruhe vor dem Sturm? Wird Ming vernichtet? Warum ist der Himmel so zornig? Warum ist der Himmel so schwarz? Warum ist es so still? Blitz. Hell. Klar. Dunkel. Stille. Leere.

Tauet Himmel, von oben,
ihr Wolken, regnet den Gerechten.


Schon wieder dieser Gesang. Es regnet nicht! Wer gibt euch den Befehl für den Himmel? Wer seid ihr? Leere. Stille. Dunkel. Klar. Hell. Blitz. Donner. Lärm. Stille. Dunkel. Ganz verschwiegen bin ich. Fragen treiben mich um. Ich habe Angst und sehe nichts. In mir und um mich herum nur Leere. Keiner der mich beschützt und keiner der mich begleitet. Allein mit dem Himmel allein. Regen. Strömender Regen. Gut oder Schlecht? Regen. Fruchtbarkeit? Regen. Gut?. Regen. Leben? Regen. Keine Stille. Aber doch so still. Kein lärmender Regen. Starker Regen und doch leiser Regen. Leise und doch stark. Klein und doch groß. Regen und doch Stille. Dunkel.
Wer geht da hinten am Horizont? Ein Licht. Zwei Lichter. Mehrere Lichter. Im Regen? Wie? Wer ist das? Was machen die hier im Regen? Licht im Regen? Klar! Oder nicht? Zerstörung und Leben? Sie kommen immer näher? Sie kommen auf mich zu. Herzklopfen. Angst. Fliehen. Doch kann ich mich nicht bewegen. Der Himmel hält mich. Wer ist der Gerechte? War ich ungerecht? ist das meine Strafe? Regen. Dunkel. Die Männer in schwarz kommen näher. Immer näher. Das himmlische Mandat am Ende? Das Ende der Dynastie? Das Ende von China? Aus und vorbei? Die Männer fingen wieder an zu singen.

Tauet Himmel, von oben,
ihr Wolken, regnet den Gerechten.


Kaiser Zhengde riss seine Augen auf. Er war völlig nass mit Schweiß durchtränkt. Er stand aus dem Bett auf. Er ging zum Fenster. Er schaute heraus und es regnete.





Der Aufstieg von Shandong


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Shandong war schon immer ein umkämpftes Gebiet. Verschiedene Reiche und Dynastien, Herrscher und Besatzer kannte das Land. Nun kamen neue Ideen aus der Renaissance nach Shandong und man erinnerte sich an die Expeditionen von Zheng He. Man finanzierte eigene Expeditionen und bald auch finanzierte das himmlische Mandat diese neuen Expeditionen. China sollte sich nicht mehr verschließen. Viel mehr öffnete man sich der Welt. Neue Entdeckungen brachten neue Ideen nach Shandong. Und die Neugier der Bewohner wurde immer größer. Eine zweite Welle neuer Ideen überflutete bald das ganze Reich der Mitte. Wie eine zweite Renaissance brach das Zeitalter des Kolonialismus in Ming an. Menschen strömten in die Kolonien von Taiwan und Guam. Die Neue Welt wurde entdeckt. Ein völlig neuer Kontinent. Als das wurde von Shandong aus organisiert und geleitet. Die Stadt wuchs sehr schnell an und wurde ein wichtiger Kolonialhafen.

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Koloniales Verwaltungszentrum von Shandong


Schnell wurde ein koloniales Verwaltungszentrum eingerichtet und vom himmlischen Mandat beauftragt, die ganze Welt zu erkunden. Der Wissensdurst der Chinesen war noch lange nicht gestillt und Shandong wurde zum Lieferanten von neuem Wissen. So stieg zu einem der wichtigsten Städte des Reichs der Mitte auf. Täglich machten sich neue Schiffe auf die neue Welt zu entdecken und zu erkunden. Kolonisten verabschiedeten sich von ihren Verwandten und mutige Händler begaben sich auf gewagte und gewinnbringende Reisen. Shandong wurde zum Geburtsort des Kolonialismus!

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Fischerei und Keramikindustrie von Shandong


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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „#NoMadMonday"

Beitragvon Dynamite » 10. Dezember 2017 08:09



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Ende der Beiträge zum zweiten Spieltag!

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-kommen heute Abend-




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