[EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

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Dynamite
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[EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Dynamite » 12. März 2018 23:10

[EU IV MP] „Loon ist der Lohn“



Das Jahr 1444...


...Gerüchte über die Schwäche des Osmanischen Reiches veranlassen Papst Eugen IV. 1443 zur Ausrufung eines Kreuzzuges gegen sie. Da Westeuropa noch immer in den Hundertjährigen Krieg verstrickt war, verschrieb sich der König von Ungarn und Polen, Wladyslaw III., der Aufgabe, diese Geißel des Christentums endlich aus Europa zu vertreiben. Unter der Führung von Johann Hunyadi, dem 'Weißen Ritter', konnte die Ungarische Armee erste Anfangserfolge erzielen, wurde jedoch letztlich geschlagen. Sultan Murad II., der offiziell bereits abgedankt hatte, eilte seinem Sohn zur Hilfe und führte die osmanische Armee zum Sieg in der Schlacht von Warna, in der König Wladyslaw getötet wurde. Die Kriegsparteien einigten sich zwar irgendwann auf einen Friedensvertrag, doch das Tor nach Europa war nun für weitere, osmanische Expansionsbestrebungen geöffnet...


Nachfolgend wird hier von den Herrschern und Anführern verschiedener Nationen ein erzählendes Werk aus verschiedenen Perspektiven zusammengetragen.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon C__H_R_I__S » 20. März 2018 02:11

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Vijayanagar



Eine diplomatische Depesche an alle uns bekannten Reiche*


Indien – Der Nabel der Welt
Indien im Jahre 1444 (Öffnen)
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Gepriesen sei Ganesha. Er der er unseren Weg von Schwierigkeit und Hindernis befreit. Durch seine Güte erreichte unser Königreich seine jetzige Machtfülle. Nahezu der gesamte Süden Indiens gehört zu unserem glorreichen Königreich. Wohlstand und Frieden, dass was wir uns für jedes Geschöpf auf Erden wünschen, ist im Königreich Vijayanagar für jeden erreichbar. Doch ist dies wohl wunderbare Entwicklung nur ein kleiner Schritt für Indien. Seit der gewalttätigen Expansion des Islam in unsere Gefilde beherrschen Unruhen und Krieg das Leben nördlich unseres Königreiches. Im Sultanat von Dehli erhebt sich das Volk. Im Sultanat Bahmanis wird die hinduistische Mehrheit von einigen wenigen unterdrückt und geknechtet. Eins steht fest: Das Königreich Vijayanagar sieht sich in der Verantwortung ganz Indien zu befrieden und vom Joch der Unterdrücker zu befreien.

So bitten wir Kali die Ungerechten zu Strafen und das Böse zu zerstören.

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Kali tanzt im Blutrausch auf ihrem Gefährten Shiva



Das Christentum in Indien


Ausgehend vom heiligen Thomas bildete sich eine eigene Religion in unserem herrlichen Königreich. Sie selbst nennen sich Christen, benannt nach ihrem „Propheten“ Jesus Christus. Das Königreich bietet diesen friedlichen Seelen einen sicheren Platz. Außerdem interessieren sich unsere Gelehrten sehr für das Schicksal dieses Christus. Ein Vorbild für jeden auf Erden wandelnden Menschen. Den Titel eines Gottes soll er würdig sein. Einige halten ihn sogar für die vollständige Manifestation des gesamten Krishna-Wesens. Definitiv eine bemerkenswerte Entwicklung.
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Das Zeichen derer die Christus folgen.



Eine persönliche Depesche des Maharadscha an den Sultan Nasir-du-Din Mahmud der Bengalen

Maharadscha Devaraya II hat geschrieben:Sei mir gegrüßt ehrwürdiger Sultan,
einst standen eure Ländereien unter der verachtungswürdigen Administration in Dehli. Doch ist es eindeutig das diese Nation dem Untergang geweiht war, ist und sein wird. So habt ihr euch erhoben und dem Joch entsagt. Nun habt ihr euch zur führenden muslimischen Kraft in Indien entwickelt und was hervorzuheben ist: zur friedlichsten ebenfalls. So hoffe ich das wir gemeinsam als Inder die Geschichte dieses Volkes prägen und es zu wahrer Größe führen werden. In euch sehe ich den einzigen Anhänger des Islam der einen Machtanspruch auf indische Ländereien besitzt und so schlage ich eine Unterredung vor, um das Schicksal Indiens zu besiegeln. Den nur ein geeintes Indien geprägt von Verständnis und Zusammenarbeit kann im Laufe der Zeit bestehen. Deutlich wird dies mit Blick nach Ost und West. Chinesen und Timuriden blicken mit Gier auf unser Land. Doch eins ist sicher. Indien gehört keiner Religion. Indien gehört den Indern.
So hoffe ich das ihr meine Ansichten teilt und unsere beiden Königreiche eine enge Freundschaft verbinden wird.

Hochachtungsvoll,
Maharadscha Devaraya II


*(Bengalen, Afghanistan, Khorasan, Mameluckenreich, Khmer)
Zuletzt geändert von C__H_R_I__S am 15. April 2018 05:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon VampireHunter » 21. März 2018 20:51

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Mamelucken

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Ein Sturm zieht auf! Ein Sturm zieht auf über der Wüste Ägyptens!

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195 Jahre sind nun vergangen seit Aybak den dekadenten Ägyptern die Macht entrissen und an sich selbst gebunden hat. Seit 195 Jahren nun, herrschen die einstigen Sklaven über ihre ehemaligen Herren. Von Syrien bis zum Sudan, von Tunesien bis zum Jemen erstreckt sich unsere glorreiche Nation. Getränkt und genährt vom Nil selbst hat unsere Nation zu Wohlstand, Stärke und Reichtum gefunden. Entlang dieses Flusses gedeihen unsere Städte und wachsen glorreiche Metropolen. An seinen Ufern sprießt das Korn und ernten wir das Getreide das all jene Hungersnöte vertrieben hat, welche wir nur noch aus alten Erzählungen und von den Barbarenstaaten kennen.

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Gelegen im Mittelpunkt der Welt wo das was wir „den Westen“ nennen auf das trifft was der wahre Osten ist. Geschieden lediglich von einer schmalen Landzunge treffen in unserer Nation das Meer des Westens, welches die Nichtsahnenden „Mittelmeer“ nennen, auf den Ozean des Ostens. Auf unseren Märkten sortieren die Händler Handelswaren aus Indien, Gewürze von den Molukken und edles Porzellan aus China, das Beste behalten wir für uns, das Mindere verkaufen wir weiter an die Europäer. Gelegen im Mittelpunkt der Welt, sind wir das Tor, das den globalen Handel verbindet. Und wir nehmen uns unseren Zoll. Bauen damit Paläste aus Gold, Tempel aus Marmor und erschaffen eine Armee aus Stahl!


Es ist unbestritten, dass wir - die großartigen Mamelucken - die größten Denker, die geschicktesten Handwerker und
die eloquentesten Kaufleute der Welt sind. Und zu Recht unseren Platz als Großmacht beanspruchen!


Doch Mitten in diesem Frieden, Mitten in diesem Wohlstand, prophezeien die Gelehrten der alten, heidnischen Religion, dass uns ein großer Umbruch bevorstehe! Ein Sturm zieht auf! Ein Sturm der unsere Felder unfruchtbar machen wird. Ein Sturm der unsere Handwerker blenden wird. Ein Sturm der unsere Städte verwüsten und unsere Soldaten unter Sand begraben wird.

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Die Gelehrten sagen der Sturm nähert sich aus dem Norden! Wird zunächst über unsere Syrischen Eroberungen hinweg ziehen und sich dann Stück für Stück aber unaufhaltsam dem Ägyptischen Herzen unserer Nation nähern. Gelingt der Bestie aus dem Norden der Stoß mit dem Säbel ins Herz unserer Nation, wird unser Reich aufhören zu existieren – werden wir alle aufhören zu existieren.

Dann gibt es keine Sklaven und keine Meister mehr. Dann gibt es keine Armen und keine Reichen mehr. Dann gibt es keine Bauern und keine Gelehrten mehr, keine Generäle und keine Armeen. Alles wird zu Staub zerfallen und eins werden mit dem Sand der endlosen Wüste. Der lebenspendende Nil wird versiegen und jegliches Andenken an unsere großartige Nation wird auf ewig erlöschen.


Doch so düster unser Schicksal auch erscheinen mag, wir Mamelucken wurden nicht geboren um kampflos unterzugehen. Als Sklaven erhoben wir uns über unsere Knechter und Peiniger. Als Unterdrückte rissen die Macht im tapferen Kampfe an uns. Und dieses Mal, als freie Männer, sind wir fest entschlossen alle Macht in die Waagschale zu werfen um unseren Untergang zu verhindern. Unser Sultan wird die größte Armee errichten, die sich je aus dem Sand der Wüste erhoben hat. Er reist in alle Länder der bekannten Welt und sucht unter den Herrschern nach treuen Verbündeten. Jeder Verbündete der sich unserem Kampf anschließt soll mit dem Gold der Mamelucken überhäuft werden, soll von unserem Handel profitieren und kann sich unserer Loyalität auf Ewig sicher sein!


Denn wir sind entschlossen bis zum Äußersten zu gehen um unser Vermächtnis zu verteidigen!

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Mr XEM
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Mr XEM » 22. März 2018 13:47

Großfürstentum Moskau

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Riesige dunkle Wolken zogen von Osten herauf. Mächtige Blitze erhellten die Steppe und blendeten ihn. Der Donner war so laut dass er sich die Ohren zu halten musste. Der Wind wurde stärker und stärker bis sich er schließlich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Der einsetzende Regen prasselte so stark auf ihn ein, dass es schmerzte. Er begann in Richtung des Grabens zu laufen, welchen er vor ein paar Minuten überquert hatte, um darin Schutz zu suchen. Wenige Meter vor dem Graben hörten Wind und Regen plötzlich auf und er spürte stattdessen eine imense Hitze hinter sich. Er warf einen Blick nach hinten und sah eine riesige Feuerwand auf sich zurasen. Mit letzter Anstrengung warf er sich in den Graben und kauerte sich zusammen, während die Flammen immer näher kamen. Die Hitze wurde unerträglich. Seine Sinne schwanden langsam und eine schwarze Leere empfang ihn.
Das nächste was er wahr nahm war der Wind in seinem Gesicht und ein Gefühl von Leichtigkeit. Er öffnete die Augen und sah die Steppe mit dem Graben, in welchem er eben noch gekauert hatte, weit unter sich. Allerdings hatten die Flammen dort keine Spuren hinterlassen und auch von dem Sturm war nichts mehr zu sehen. Dafür sah er im Westen und im Norden Rauchsäulen am Horizont aufsteigen. Während der Wind ihn in Richtung einer der Rauchsäulen trieb, überflog er Schlachtfelder auf denen sich die Raben zu tausenden an den Leichen nährten.
Ein brennende Stadt kam in Sicht und sofort wusste er das es Kiew war. Der Wind trieb ihn weiter und die nächste Stadt kam in Sicht. Diesman war es Rjasan das dort brannte. Immer schneller wurde er und immer mehr brennende Städte überflog er. Als er Moskau erreichte flaute der Wind ab und er wurde langsamer. Riesge Reiterhorden strömten von allen Seiten in die Stadt.

Schweißgebadet erwachte Vasily. Es war nicht das erste Mal, dass er diesen Traum geträumt hatte. In der Zeit nachdem ihn sein Lehrer das erste Mal von dem Mongolensturm, der über die Kiewer Rus hinweg gefegt war, erzählt hatte, hatte er diesen Traum mehrfach erlebt. Doch in den letzten Jahren war er davon verschont geblieben. Vasily nahm einen Schluck aus dem Weinbecher, der auf seinem Nachttisch stand und schloss wieder die Augen.

Vogelgezwitscher brachte ihn dazu seine Augen zu öffnen. Er lag auf einer Lichtung. Verwundert blickte er sich um. Die Lichtung lag in der Nähe der Jagdhütte, in der er mit seinem Vater vor dessen Tod viel Zeit verbracht hatte. Aus seinem Augenwinkel herraus nahm er eine Bewegung war. Als er seinen Kopf drehte sah er eine blonde Frau in den Büschen verschwinden. Auch wenn er sie kaum gesehen hatte wusste er dass sie wunderschön war. Er rannte ihr hinterher, doch so sehr er sich auch anstrengte konnte er sie nicht einholen. Vor ihm sah er eine Lichtung auftauchen. Er hatte die Lichtung schon fast überquert als ihm auffiel, dass es die gleiche Lichtung war auf der er erwacht war. Er hielt an. Das war unmöglich. Er war der ganzen Zeit der Sonne entgegen gerannt.

"Vasily"

Es war die schönste Frauenstimme die er je gehört hatte. Die sanfte Berührung einer Hand an seinem Rücken brachte ihn dazu sich umzudrehen.
Sofort wurde er von einem hellen Licht geblendet und er musste die Augen schließen.

"Vasily, es wird Zeit."

"Zeit wofür?"

"Zeit dich zu erinnern. Zeit deine Bestimmung zu erfüllen."

"Woran erinnern? Was ist meine Bestimmung?"

"Erinnere dich!"

Wieder wachte Vasily auf. Er brauchte einen Moment um sich zu sammeln. Seit 20 Jahren war er jetzt Großknes des Großfürstentums Moskau. Mit neun Jahren hatte er den Thron von seinem Vater übernehmen müssen. Eine Aufgabe die ihm viel abverlangt hatte. Und so hatte er im Laufe der Zeit seine Pläne vergessen. Die Pläne die er geschmiedet hatte, nachdem er das erste Mal vom Mongolensturm gehört hatte. Seine Pläne das Reich der Rus wieder auferstehen zu lassen. Doch diesmal sollte es ein vereintes Reich werden. Die Mongolen hatten leichtes Spiel gehabt die zerstrittenen Fürstentümer zu unterjochen. Dies sollte nie wieder gesehen. Und er wusste dass er Erfolg haben würde. Die heilige Jungfrau war ihm im Traum erschienen. Gott würde auf seiner Seite sein.

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Dynamite
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Dynamite » 23. März 2018 16:46

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- Königreich England -


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Wappen unseres Reiches unter dem weisen Henry VI.





Über unser Reich 1444


"Von 1337 an, sind nun schon seit über hundert Jahren England und Frankreich im Konflikt darüber, wer der rechtmäßige König von Frankreich ist. Die Engländer haben die Kontrolle über die Normandie und Guyenne, während Charles VII. von Paris aus die Unterstützung der meisten regionalen Adligen Frankreichs hält. Mit dem Vertrag von Tours im Mai haben die englischen Lancaster und französischen Valois einen scheinbaren Frieden im Austausch für Territorien geschlossen. Zu den Bedingungen gehört auch die Übergabe der Grafschaft Maine, ein Punkt, der nie mit dem englischen Parlament geklärt wurde und wahrscheinlich auf der anderen Seite des Ärmelkanals Adlige und Bauern gleichermaßen erzürnt. Die Angst vor einer öffentlichen Reaktion hat bisher dazu geführt, dass diese Übergabe monatelang aufgeschoben wurde und das Wort der englischen Vermittler am französischen Hort immer weiter in Frage gestellt wird. England selbst befindet sich in einer prekären Situation. Henry VI., der bereits mit neun Monaten König wurde, ist nun erwachsen und möchte die Krone und tatsächliche Herrschaft des Königreichs übernehmen. Selbst als Erwachsener scheint Henry jedoch nicht gewillt zu herrschen und manch einer sagt, er sei gänzlich von der Realität losgelöst. Intrigierende Adlige des Reiches haben sich daher erhoben und Macht angesammelt, um sich für eine künftige Nachfolge positionieren zu können. Solche Fehden könnten durchaus die innere Stabilität gefährden, besonders wenn die Feindseligkeiten in Frankreich auch erneut aufflammen. Da die Engländer mit kontinentalen und inneren Angelegenheiten gleichermaßen beschäftigt sind, ist die Herrschaft über Irland zu einem dünnen Streifen namens "The Pale" geschrumpft, wodurch gälische Lords und Hiberno-Normannen völlig unabhängig von der englischen Krone agieren können. Es gibt nur wenige Truppen auf der Insel, was sehr zum Wohlbefinden der Iren ist. Sollten sich die Angelegenheiten in London und Paris jedoch endgültig beheben lassen, kann den irischen Lords wahrscheinlich eine viel höhere Priorität eingeräumt werden."


Unser König träumt von der Ferne


Es besteht ein brüchiger Frieden mit Frankreich. Wir wollen versuchen diesen zu halten...doch niemand weiß was die Zukunft bringen wird. Unser König ist durch die vielen Probleme in England und auf dem Kontinent bekümmert. Oftmals blickt er stundenlang hinaus aufs Meer. Mehrfach ließ er sogenannte Entdecker und Abenteurer an den Hof kommen und lauschte ihren Abenteurern. Wie gerne würde er selbst eine Expedition beauftragen um ferne Dinge erkunden zu lassen. Doch der Hof und Adel sind gegen diese Pläne, halten es für absurden Schwachsinn. Bevor man über Abenteuer nachdenkt, sollte man erst einmal die Probleme im eigenen Land lösen, so sagen sie.
Nun gut, denkt sich Henry VI.. Manch Adliger munkelt zwar hinter vorgehaltener Hand, der König sei eine totale Nullnummer (0/0/0 :(), das weiß auch der König selbst. Doch er denkt, dass er die werten Herren am Hofe noch überraschend wird. Zusammen mit einigen wenigen Vertrauten arbeitet er an einem Plan. Ein Plan der die englischen Probleme ein für alle Mal beenden wird. Sei es Frankreich, die elenden Iren oder die zu stolzen Schotten. Und wenn all diese Dinge aus der Welt geräumt sind...ja dann...dann kann der König endlich Abenteurer und Entdecker in die Ferne senden!


Botschaft an den "König" von Frankreich


Wir wissen den aktuellen Frieden zu schätzen und wollen alsbald Maine in eure Obhut übertragen. Doch wir bitten erneut um einen Aufschub...wie ihr vielleicht wisst, kann das englische Königreich manchmal etwas stur gegenüber solchen Veränderungen sein. Gebt uns noch einige Monate und ihr werdet Maine erhalten. Wir bitten darum, dass bis zu jenem Zeitpunkt der Frieden - so brüchig er auch sein mag - auch von eurer Seite erhalten bleibt. Gott schütze uns alle und behüte uns vor einer Fortsetzung dieses blutigen Krieges.

Doch sollte er erneut ausbrechen, so seid versichert, dass die Klauen des Löwen noch nicht stumpf sind und wir zur Not die uns rechtmäßig zustehende französische Krone gewinnen werden.



Für den König!
Für England!
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Gunkerion
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Gunkerion » 23. März 2018 22:21

~~~ Erzherzogtum Österreich ~~~

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Wappen des Kaiser Friedrich III. von Habsburg


Über die Dynastie von Habsburg und ihre Ländereien]


Im Jahr 1438 erreichte die Habsburg-Dynastie eine der einflussreichsten Positionen in Mitteleuropa, da Albrecht der Große nicht nur das Herzogtum Österreich beanspruchen konnte, sondern auch die Königreiche Böhmen, Ungarn und Kroatien.
Zusätzlich trug er den prestigeträchtigen Titel "Gewählter Germanischer König", der demjenigen vorbehalten ist, der bald Kaiser des Heiligen Römischen Reiches wird.
Das Unglück suchte ihn jedoch in der Schlacht gegen die Türken 1439, wodurch er nur seinen ungeborenen Sohn Ladislaus zurückließ.

Der Neugeborene Ladislaus würde es nur schwer haben, sein Vermächtnis zu beanspruchen und verlor die Thröne Ungarns und Kroatiens früh in einem Bürgerkrieg an den polnischen König Wladyslaw.
Das Königreich Böhmen ist hingegen weiterhin gespalten.
Jahrzehnte Bürgerkrieg haben das Land verwüstet, das immer noch von mächtigen hussitischen Adligen beherrscht wird, Häretikern des katholischen Glaubens.
Nur in den Stammlanden der Habsburg-Dynastie wurde er weites gehend akzeptiert, auch wenn sein Onkel Friedrich als sein Regent herrscht.

Mit der Katastrophe von Warna sind die Thröne Ungarns und Kroatiens wieder unabhängig, aber die Anhänger der Habsburger stehen in der Hoffnung, dass Ladislaus sein Vermächtnis beansprucht.
Die mächtigen Gruppierungen, die den Knabenkönig einst absetzten, scheinen nicht bereit, ihn ein zweites Mal zu akzeptieren.
Sie lassen lieber ihren tatkräftigen ungarischen Regenten Johann Hunyadi herrschen.

Doch der Traum eines Habsburger Kaisers erlosch mit Albrecht nicht.
Nach seinem Tod wurde der österreichische Regent Friedrich zum Anführer des Reiches gewählt.
Als Erster seiner Familie auf dem Kaiserthron, soll er ein künftiges Erbe für die kommenden Habsburger hinterlassen.
Die Reichsherrschaft an sich ist schon Hindernis genug, so muss der Kaiser auch gegen Häretiker, wie die Hussiten in Böhmen, kämpfen und
um jeden Preis
das Reich, und seine Mitglieder, vor den vorrückenden Truppen des Osmanischen Reiches, eine Macht an die die Habsburger bereits einen König verloren haben,
schützen.
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Münzsiegel von Friedrich III.
Steht für Revolutionen gerne zur Verfügung,
bei Interesse MiguelW97 zuspammen.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Flügelhusar » 25. März 2018 03:35

Royaume de France


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Chaque chose vaut son prix


Königlicher Traum


Er war in Rom. Auf dem Petersplatz. Die Menge versammelte sich. Überall sah er Menschen aus Fernost gekleidet in Kleidung, die er vorher nie gesehen hat. Ruhig wandelt er vor den Balkon. Ein Raunen geht durch die Menge. Weißer Rauch steigt auf. Ein neuer Papst ist gewählt! Der Petersdom war prächtig. Er wusste nicht einmal, dass der Papst einen so prächtigen Palast besitzt. Die Menge schaut gespannt auf den Balkon.

Nach ein paar Stunden zeigt sich der neue Papst dem Volk vor dem Petersdom. Zu Karls Überaschung kommt ein Mann mit Madelförmigen Augen auf den Balkon n denpäpstlichen Gewändern. Ein Mongole? Denkt sich Karl. Eine wahre Sensation. Er spricht perfekt Latein. Die Menge jubelt ihm zu und er sagt der Menge, dass sie keine Angst haben sollen und ihre Tore weit für Christus öffnen sollen.

Der Traum wird schwächer.

Ortswechsel. Sieht nach Polen aus. Überall eine mächtige Armee aus fernöstlichen Soldaten. Alle tragen eine sonderbare kleine längliche Kanone in den Händen. Es regnete. Dann kommt ihr Befehlshaber aus einem prächtigen Zelt und verkündet, das der irgendwelchen "Niederlande" der Krieg erklärt wurde. Die Menge der Soldaten schrie: "Loon ist der Lohn!"


Karl riss die Augen auf. Er war in seinem Palast. Er ging zum Fenster. Es regnete.
Am nächsten Morgen erhielt er den Brief der Engländer. Er war sauer, dass sich die Übergabe von maine verschieben sollte und diktierte seinen Schreibern einen Brief an die englische Krone.

Karl VII hat geschrieben:Verehrter König von England!

Mit großer Sorge hörte ich, dass ihr immer noch nicht bereit seid uns Maine zu übergeben. Das gleicht einer diplomatischen Beleidigung! Auch wollen wir uns nicht von euch bedrohen lassen! Aufgrund eurer Bitte gewähren wir euch einen Aufschub. Aber dieser Aufschub wird seinen Preis haben. Somit fordern wir, dass ihr uns mit Gold entschädigt.

Der Diplomat, der euch diesen Brief überträgt wird mit euch die Verhandlungen führen.

gez.

Charles VII, König von Frankreich


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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon SangarEmperor » 25. März 2018 13:58

Khorasan


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Ein Reich im Schatten seiner Vergangenheit


Der große Timur ist schon nun über 40 Jahre Tod. Er hinterließ ein Reich mit schönen Bauten und großen Schriften, doch dieses Antlitz wird getrübt vom Fundament aus Blut und Knochen seiner Regentschaft. Und nicht nur das. Der fast blinde Herrscher ist dem Alkohol zum Opfer gefallen und konnte sich nie seiner letzten Schmach, der allumfassenden Macht der Ming, entledigen.
Seine Söhne und Enkel sind alt oder nicht an der Regentschaft interessiert und hegen ihre Neigungen in Wissenschaft und ähnlichen.

So starten wir mit einigen Prinzen die offensive vom Kaspischen Meer aus. Das Reich Timurs soll für seine Stärke und Großartigkeit seiner früheren Jahre im Geiste unserer Feinde wiederhallen, doch müssen wir den Rest zerstören und aus den Ruinen ein neues Reich erbauen.

Wir nehmen die Sonne als Symbol unserer Herkunft und unserer blühende Zukunft, denn Khorasan bedeutet in den alten Schriften Land der aufgehenden Sonne, der Orient. Das soll unser Wegweiser sein. Als zweites Symbol führt der Löwe unser Volk zum einstigen Glanz der großen Städte und noch größerer Könige. Mit Mut werden wir kämpfen ein Reich für die Ewigkeit zu erschaffen.
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Homer » 25. März 2018 16:46

Burgund

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Das Herzogtum Burgund konnte sich innerhalb weniger Jahrzehnte von einem Vasallen und Nebenlinie der französischen Krone zu einem der mächtigsten Staaten in Westeuropa entwickeln. Durch den 100-jährigen Krieg konnten die Herzöge in wechselnden Bündnissen zwischen England und Frankreich große Gebiete in der Region Bourgogne-Franche-Comté erobern. Durch eine gute Heiratspolitik konnte auch die Niederlande, die reichste Region Nordeuropas, per Personalunion an den Herzog gebunden werden. Durch diese wichtige Gebiete konnte Karl der Kühne sein Reich gegen den ehemaligen Lehnsherr Frankreich im Westen, die Engländer im Norden und den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches im Osten verteidigen und sogar erweitern.



Auch kulturell bildete der Hof von Dijon ein Zentrum des europäischen Rittertums, so wurden prachtvollen Bankette und große Turniere veranstaltet.
Als größte Errungenschaft gilt jedoch der Orden des goldenen Vlies. Dieser soll an der Tradition der griechischen Helden wie Jason anknüpfen und die Träger so höchsten Leistungen und Einsatz motivieren.


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In Zukunft müssen sich die Herzöge entscheiden, ob sie an den alten Gebieten in der Bourgogne festhalten oder sich auf den Handel in den Niederlanden konzentrieren wollen, um nicht zwischen den Großmächten aufgeteilt werden.
Zuletzt geändert von Homer am 25. März 2018 18:26, insgesamt 1-mal geändert.
„Kein Bier und Fernsehen machen Homer zu einem überflüssigen Nichts!"

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Creaxer » 25. März 2018 16:53

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Sultan Nasir-ud-Din Mahmud Ilyas Shahi lässt verkünden:
An alle Völker Indiens, folglich lasse ich verkünden:
Unsere Vorväter hatten einst einen Traum, der Traum von Hindustan, ein Kaiserreich mitten in Indien, geführt von einer starken Hand. Diesen Traum gilt es nun zu verwirklichen.
So höret mir zu, egal ob Hinduisten, Sunniten, Schiiten, Animisten oderTheravadi. Alle Glaubensrichtungen werden in diesem Goldenen Land geduldet.
Lange genug bekämpften wir uns, nur der Götter willen, jedoch muss diesem Unsinn ein Ende bereitet werden.
Jeder der bei Verstand ist unterwerfe sich dem großen Sultan und er wird seine volle Gnade erfahren. Jenen die sich gegen unsere Idee stellen, alle Religionen unter einem Kaiser und einem Banner zu vereeinigen sei gesagt: Rennet, verstecket euch, die Bengalischen Tiger werden euch jagen, wie eine Katze die Maus. Ihr, die ihr den Krieg unnötig schürrt. Ihr, die all die Unschuldigen nur wegen ihrer Andersgläubigkeit umbringt. Kommet mir nicht unter die Augen!!

Um genügend Macht und finanzelle Unterstützung für dieses Vorhaben zu haben ist es wichtig, das eine folgende Ausbreitung in den nächsten Jahren angestrebt wird
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So werden wir bald leben und segeln unter der Flagge Hindustans:
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Abschließend noch ein Wort an die großen, ehrbaren Nachbarn im Süden und Westen und Osten: Wie ihr seht beanspruchen wir keines der eurigen Länder. Unsere Ansprüche basieren ausschließlich auf den alten Büchern unserer Vorväter zur Gründung Hindustans und ferner unserer Heimathandelszonen Bengalen. Sollten sich Konflikte für euch darin zeigen, so sind wir gerne bereit eure Diplomaten zu empfangen. Wie wir bereits erwähnten sind wir ein friedlebendes Volk, welches aller Religionen nur unter sich vereinen will, aufdass Frieden Herrsche. Denn wie einst ein Weiser Mann sagte:

Si vis pacem para bellum
Hochachtungsvoll und in froher Erwartung
„Wenn du (den) Frieden willst, bereite (den) Krieg vor.“

Sultan Nasir-ud-Din Mahmud Ilyas Shahi

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Dynamite » 10. April 2018 22:05

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- Königreich England -


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Wappen unseres Reiches unter Charles I.





Über unser Reich 1474


Die letzten 30 Jahre lassen sich in einem frommen Satz beschreiben: Der Herr gibt, der Herr nimmt. Gepriesen sei der Herr!

Der Herr hat genommen. Er nahm uns unsere Ländereien in Frankreich fast vollständig. Doch der Herr hat umso mehr gegeben. Sowohl Irland wie auch Schottland sind unter unserem König vereint. Die britischen Inseln sind vereinigt. Doch nicht nur das! Wir konnten neue Ländereien sowohl hoch im Norden wie auch tief im Süden für unser Reich erobern.
Im Norden wurden die kleinen Inselgruppen und Island aus den Händen der Norweger gerissen. Dies geschah in zwei Kriegen, welche wir zusammen mit, den uns in tiefster Freundschaft verbundenem, Schweden führten. Im ersten Krieg war es nur dank unserer Flotte möglich, dass die Schweden ihre Unabhängigkeit erreichen konnten. Es gab zwar Falschmeldungen, dass die englische Flotte Schlachten verloren hätte, doch dies darf wohl als gemeiner Klatsch abgetan werden. Und so war es auch im zweiten Krieg, wo unsere Flotte das Zünglein an der Waage war um die Schweden zum Sieg zu bringen. Auch hier sollten Berichte über Niederlagen der englischen Flotte nicht weiter beachtet werden. Es ist ja wohl bekannt, dass unsere Flotte überaus überragend und wunderschön ist. So schön, wie auch tödlich, wie zahlreiche arme Dänen und Norweger auf dem Meeresgrund besingen würden, wären sie nicht tot. Aber irgendjemand muss ja über die Tödlichkeit unserer Flotte singen und wer könnte dies besser als die Toten...auch wenn sie nicht mehr singen können. Doch genug davon, sollten sich manche wundern warum es keine Lieder über unsere siegreiche Flotte gibt, denkt an die Toten die darüber singen aber nicht singen können. Weil wir waren siegreich. Ganz sicher.

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Unsere stolzen Schiffe werden für den Krieg gerüstet


Doch wir sprachen auch von Expansion im Süden. Durch einen gewagten Zug unserer Burgundischen Freunde erlangten wir ein Stück von Afrika, dem fremden Kontinent südlich Europas. Die Provinz Ifni wird aktuell in unser Reich eingegliedert und der heidnischen Bevölkerung unsere Administration gepredigt. Danach predigen wir ihnen zudem den wahren Glauben.
Wahrhaftig, der Herr sei gepriesen. Aus der schwierigen Lage vor dreißig Jahren konnten wir uns befreien und neue Freunde und Verbündete finden. Schweden und Burgund, Gott segne diese stolzen Nationen!


Über einen unfähigen König und durchtriebene Lancasters


Wie wohl leider bekannt ist, war unser langjähriger König Henry VI. - Gott habe ihn selig - unfähig zu herrschen. Er mag seine Stärken gehabt haben und war durchaus manchmal ein lieber Kerl. Aber das war es auch schon. Die Lancasters hatten ernsthafte Sorgen, dass die Königskrone von anderen Adligen, hauptsächlich dem Hause York, angefochten wird. Henry VI. wollte einfach keinen Erben bekommen, seine Frau fasste er selten an. Dies machte diese überaus traurig und so besuchte sie sehr oft den guten Onkel des Königs. Dieser war ein bekannter Frauenheld und hatte selbst bereits 5 Söhne und mindestens 23 Bastarde. Diese hatten im Hause Lancaster jedoch nicht wirklich einen Platz...jedoch im Herzen der Königin. Häufig brachte sie einen der Söhne an den Hof und lächelte strahlend in deren Begleitung. Manche wunderten sich, dass sie neben den Söhnen auch die Bastarde an den Hof brachte. Häufig verschwanden sie mit dieser Begleitung auf langen Ausflügen in den Wald oder zu Literaturstunden in den hohen Turm. Auch der Onkel selbst war oft solch ein Gast und so hatte die Königin selten Langeweile und komischerweise immer sehr rote Wangen. Zudem wurde sie plötzlich andauernd schwanger...ein Segen für unser Königshaus. Es steht natürlich außer Frage, dass nur die gute Gesellschaft der eigenen Familie Henry VI. dazu gebracht hat, mehr Umgang mit seiner Frau zu haben. Er bekam zahlreiche Töchter, aber auch einige Söhne. Der Erstgeborene verstarb leider im Kindbett doch der zweite Sohn, Charles wuchs zu einem prachtvollen Jungen heran. Er hatte dichte schwarze Locken, so wie sein Onkel.

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Die Königin zusammen mit zwei Hofdamen und besagten Lancasters


Sobald Charles 15 Jahre alt wurde, dankte sein Vater ab und übergab ihm die Krone. So bestieg Charles I. den Thron von England. Anders als sein...Vater ist er ein wissbegieriger junger Mann der nach Großem strebt. Er will das Königreich nach vorne bringen, zur stärksten Macht der christlichen Welt werden lassen. Die britischen Inseln vereinte er zügig und kaum hörte er davon, dass die Portugiesen und Spanier eine neue Welt im Westen entdeckt haben, ordnete er an dieser Sache nachzugehen. Diese neue Welt sollte England gehören. Durch seine Anstrengungen und wachen Geist befindet sich unser Reich nun in Afrika, nicht weit von dieser fremden neuen Welt. Möge Gott uns diesen König lange erhalten und seine Träume wahr werden lassen.


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Botschaft an unsere Freunde im Osten


Brief nach Schweden hat geschrieben:Sehr geehrter König von Schweden,

wir gratulieren euch herzlich zu den gigantischen Fortschritten die euer Reich gemacht hat. Wir sind stolz eure Verbündeten zu sein und sind dankbar, dass wir gemeinsam in den Krieg ziehen konnten. Gemeinsam haben wir bereits viel erreicht und ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft auch noch mehr erreichen werden. Wir müssen jedoch zugeben, dass wir durch die zahlreichen Anstrengungen auf unseren Inseln und in Europa oder Afrika leider zu sehr von euren Belangen abgelenkt wurden. Dafür möchten wir uns entschuldigen. Wir hätten noch mehr tun können um euch in euren Problemen behilflich zu sein. Dies wollen wir in Zukunft ändern, wir wollen ein besserer Verbündeter werden. Doch dies ist nur möglich wenn unsere eigenen Belange geregelt sind. Doch seid unbesorgt, langsam wird es ruhiger um unsere Inseln und wir werden sicher bald mehr freie Zeit haben um euch behilflich sein zu können.

Gott segne euch!


Gezeichnet.
Charles I. König von England



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Die Herrscher Englands seit 1444:


Henry VI. Lancaster [0-0-0] (1429-1465):
- Unfruchtbar (Nachfolgerchance -25%), Verschlossen (Spionageabwehr +20%) & Fanatisch (Missionarsstärke +1%) -
- Trotz enormer Unfähigkeit und fehlenden Hoden, bekam er einen Sohn, welcher seinem Onkel sehr ähnlich sieht. Zudem unterwarf er Schottland und fast ganz Irland -


Charles I. Lancaster [4-4-5] (1465-heute):
- Gutherzig (Kriegsmüdigkeit -0.05) -
- Vereinte Irland, eroberte Island und brachte England nach Afrika -



Für den König!
Für England!
Si vis pacem, para pacem
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Toxic » 14. April 2018 12:45

دولت علیه عثمانیه

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Kusursuz dost arayan dostsuz kalir


Ein altes Sprichwort unseres Volkes besagt, dass jeder Mensch Fehler besitzt, auch die Menschen die wir uns zu Freunden machen wollen sind nicht frei davon, ebenso wie auch wir selbst. Die Fehler unserer Nachbarn sind offensichtlich und nur in wenigen von ihnen kann man so etwas wie einen Freund sehen. Manche verlieren sich im Übermut der Macht, andere wiederum unterschätzen ihre eigene Schwäche. Wir wiederum wollen Stärke zeigen und unsere Feinde erzittern lassen. Der Name unseres Landes wird in die Legenden eingehen, man wird über den mächtigen Mann vom Bosporus reden, der der Welt das Fürchten lehrte und seinem Volk den Wohlstand brachte!


Musikalische Untermalung für die nächsten Jahrhunderte

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Creaxer » 14. April 2018 14:27

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Sultan Rukun-ud-Din Barbak Ilyas Shahi lässt verkünden

An unsere Freunde im Süden Indiens:

Mit Freude sehen wir, dass auch ihr versucht die Religionen in Indien zu einen. Wir können nur mutmaßen, wie die Zukunft aussieht, aber wir hoffen, dass es auch in euren Ländereien friedlich bleibt.
Zudem hoffen wir, dass ihr euch an die mit uns abgesprochenen Abmachungen haltet. Wir wünschen uns nichts sehnlicher, als ein friedliches, und sonniges geteiltes Indien. Dennoch wünschen wir euch und eurem Land Ruhm und Reichtum.

An die fernen Herrscher unter der ehemaligen Regentschaft des Khans der Timuriden:

Mit Angst und Ehrfurcht sah man die großen Kriege um die Unabhängigkeit. Der alte Khan war ein Freund meines Vaters. Ihn, und sein land dahinscheiden zu sehen, erfüllt mein Herz mit Schmerz. Aber wir haben Verständnis dafür, dass jene Tyranei irgendwann mal ein Ende nehmen musste. So versuchen wir in Zukunft die neuen Herrscher dazu aufzurufen, Frieden wahren zu lassen oder schnell aber mit einem Sinn der Menschlichkeit, die alten Ländereien des Timuriden unter neuer Herrschaft zu erobern. Egal für welchen Schritt ihr euch entscheidet, wir werden dies beobachten und hoffen, dass wir bald von euch hören.

An die Herrscher und Glaubensbrüder des Osmanenreiches und des Mameluckenreiches:

Eure beiden Ländergrenzen explodieren förmlich, so berichtete Mann uns.
Auch von eurer gegenseitigen Abneigung hat man bereits erfahren.
Hoffen wir, dass ihr eure Streitereien beilegen könnt. Es sind doch immerhin Glaubensbrüder die für uns nicht vorstellbare, sinnlose Dinge sterben müssen. Wir pledieren an eure Gnade, oh ihr mächtigen Herrscher Ägyptens und des Bosperus.

Abschließend noch ein geteiltes Mitleidsgesuch an den dahingeschiedenen Herrscher aus Khemer:
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Und wir schließen mit freudiger Kunde unserer Festlichkeiten am gestrigen Tag, so entschuldigt den ein oder anderen Fehler, wir sind noch nicht ganz nüchtern..

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Hochachtungsvoll
Sultan Rukun-ud-Din Barbak Ilyas Shahi

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon SangarEmperor » 14. April 2018 15:38

Khorasan


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An den Sultan Rukun-ud-Din Barbak Ilyas Shahi:


Mut und Größe beweist derjenige der trotz eines Verlustes, den Hass beiseite legt und auf uns zu geht. So wollen wir den nächsten Schritt wagen. So entsende ich euch meinen Zweitgeborenen und eine Abgesandschaft von Diplomaten um unsere positiven Absichten zu zeigen. Des weiteren fanden wir ein Schwert in den Schatzkammern Timurs. Es ist ein Zeremonie Khanda. Reich verziert mit Gold und besetzt mit strahlenden Edelsteinen. Auf dem Heft sind die Insignien eurer Familie eingelassen. Es war wohl ein Geschenk eures Großvaters. Ihr sollt es wieder haben. So lasst uns bei Zeiten reden.


Öffentliche Erklärung Khorasans:


Wir beanspruchen die persische Hochebene und die Gebiete Timurs um die Region zu einen und den Frieden zu bringen. All unsere Feinde sollen vor dem Zorn Gottes und unserem erzittern. All unsere Freunde können auf ewige Unterstützung zählen. Brüderlich sollen wir Seite an Seite ein wahrlich großes Zeitalter erschaffen.




Geeint gehen wir unter dem Zeichen der Sonne und des Löwen in die Ungewissheit des nächsten Tages.

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Flügelhusar
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Flügelhusar » 15. April 2018 02:35

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Choisissez votre femme par l'oreille bien plus que par les yeux


Der Wunsch


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Porträt der Dauphine Joan


Paris 1474 - Joan ist die Erbin der französischen Krone und Gräfin der Provinz Dauphine. Sie hatte einen Buckel und war schon als kleines Kind oft krank und gebrechlich. Europäische Prinzen rissen sich nicht gerade um die Hand der französischen Prinzessin. Doch Joan war sehr fleißig. Sie verlies oft den Palast, um die armen Kinder in Paris zu unterrichten. Sie gab ihnen auch immer Brot und Geld aus dem Königshaus. Den königlichen Beratern gefiel es überhaupt nicht, dass Joan so großzügig war. Lediglich Kardinal Louis de La Balue befürwortete ihre Tugenden. Er sah, dass die Schönheit ihres Herzen alles überstrahlte und ihr Glaube und ihre Frömmigkeit die Größte die er je gesehen hat. Ihren Vater Louis XI gelang es doch noch einen portugiesischen Abkömmling des portugiesischen Königshauses als Gemahlen zu gewinnen. Die Hochzeit sollte in einem Jahr stattfinden.
Joan trat, nachdem sie von der arrangierten Hochzeit erfahren hatte, an ihren Vater und erzählte ihm von ihrer Berufung. Sie sagte ihre Berufung wäre es einen neuen Orden zu gründen, der sich der Bildung der Armen Kinder Frankreihs widmen soll und für den Schutz Frankreich beten soll. Sie will auf alles verzichten und in Armut, Gehorsam und Keuschheit leben. Gott ruft sie. Als König Louis XI diesen Wunsch hörte, wusste er nicht was er sagen sollte und zog sich ohne ein Wort zu sagen alleine in seine Gemächer zurück.




Der Brandbrief


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Wappen des Kardinals Louis de La Balue


Louis de La Balue hat geschrieben:Erhabener und kluger König Frankreichs!

Als euer oberster Minister kann ich nicht mehr länger schweigen. Die Häretiker und Feinde der Kirche sind direkt an eurer Grenze! Der exkommunizierte Königin Kastilliens und Aragons Juana wagte es den Papst anzugreifen! Den Brief, den ihr vom Papst bekamt, wurde von aragonesischen Händlern in der Provence abgefangen und gefälscht. Der Papst bat euch nicht eure Waffen gegen die iberischen Häretiker zu erheben. Es waren die Fälschungen aragonesischer Händler, die mittlerweile alle päpstlichen Besitzungen auf französischem Gebiet infiltrierten und de facto kontrollieren.

Dieser Zustand ist nicht mehr länger zu ertragen! Wir müssen was tun! Die aragonesischen Häöndler aus Frankreich jagen und die Häretiker in die Schranken weisen! Wer weiß was sie noch alles anstellen? Lügner und Fälscher sind es in Kastillien und Aragon. Wir können keine häretische Königin als unsere Nachbarin dulden! Ihr müsst handeln mein König! Die Einheit der katholischen kirche ist in gefahr. Oder wollt ihr, dass wie euer Vater, die Exkommunizierten, die Feinde der Kirche, in katholischen Ländern herrschen? Die Äretiker sind sogar so dreist und preschen in Italien vor und besetzen dort päpstliches Gebiet. Die rechtschaffenen Habsburger wussten, was zu tun ist und ihr? Ihr schaut nur zu? Entreißt die Provence und Avignon aus den häretischen Händen der aragonesischen Händler! Das ist mein Rat!

Es ist und bleibt eure Entscheidung! Aber bedenkt es steht viel auf dem Spiel!

gez.
Kardinal de La Balue






Der Michaelsorden


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Michaelsorden


Durch die Gründung des Orden des goldenen Vlieses und der zweifelhaften Loyalität seines Hochadels, gründete König Louis XI 1469 den Orden des Heiligen Erzengel Michaels. Er sollte dazu dienen, Frankreich vor den Angriffen des Teufels zu schützen und den Hochadel an die Loyalität zum König und zur katholischen Kirche zu binden. Frankreich sollte zum katholischen Bollwerk Europas werden und dafür brauchte Louis XI den Hochadel und das Gebet seiner Ritter. Der Orden wurde auf 30 Ritter begrenzt und man traf sich regelmäßig in der Abtei Mont-Saint-Michel in der Normandie.

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Abtei Mont-Saint-Michel


Durch die Gründung des Ordens änderte sich auch das Wappen des Königreiches. Es wurden zwei Engel hinzugefügt, die das Wappen Frankreichs tragen. Zudem wurde der Michaelsorden hinzugefügt, um die Signifikanz des Ordens und der Fürsprache des Heiligen Erzengels Michael darzustellen.

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Änderung des französischen Wappens



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Louis XI. im Kreis der Ordensritter





Die Chronik der Könige


Träger der französischen Krone von Gottes Gnaden:

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Louis XI de Valois
le Prudent ("Der Kluge")
1450-
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BildVerschlossen (+20% Spionageabwehr)
BildSilberzunge (+20% Beziehung verbessern)
Setze einen Kardinal als Minister ein. Verbesserte die Bezahlung seiner Soldaten. Besiegte Aragon und die Bretagne. Sprach der Bretagne besondere Privilegien zu. Sorgte für den Schutz des Handels in Nantes. Gründete den Michaelsorden.



"Vorgänger" (Öffnen)

Zeitalter der Entdeckungen

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Charles VII de Valois
le Victorieux ("Der Siegreiche")
1422-1450
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BildInspiriender Anführer (+5% Moral der Armeen)
BildGut beraten (+1 Mögliche Berater)
Wurde vom Papst exkommuniziert, weil er den Papst wieder in Avignon wollte und den neuen Papst nicht anerkannte. Regulierte den Handel für Schiffsmaterialien. Eroberte die Normandie im hundertjährigen Krieg. Ließ die Gilden in Ruhe. Ließ am Sterbebett ab von seiner falschen Einschätzung vom Papst und wurde kurz vor seinem letzten Atemzug wieder in die Kirche aufgenommen.

Zeitalter der Reformation

INHALT 2

Zeitalter des Absolutismus

INHALT 3

Zeitalter der Revolutionen

INHALT 4


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