[EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

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C__H_R_I__S
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon C__H_R_I__S » 15. April 2018 06:29

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Vijayanagar



Eine diplomatische Depesche an alle uns bekannten Reiche*



Ein geeintes hinduistisches Indien
Gepriesen sei Ganesha. In den letzten Jahrzehnten vereinte unser Reich einen Großteil Indiens. Nun soll es geschehen. Nachdem unserem Maharadscha im Traum Brahma der Gott der Schöpfung. Brahma erteilte unserem Herren eine Aufgabe. Ein Schaffen in seinem Namen. Unser Maharadscha soll ein Reich erschaffen, indem jeder Hindu glücklich und zufrieden leben könne. Wenige Tage später war unser Herr wie besessen von dieser Idee. Es schien als ob Brahma von ihm Besitz ergriffen hätte. Alle Zeit redete er nur von etwas das "Bharat" hieß. Kaum noch verließ er seine Gemächer. Tag und Nacht saß er mit den Generälen zusammen, um Eroberungszüge zu planen. Und alsbald überzog er die Welt mit Krieg. Schrecklichem Krieg, doch niemand wagte es sich ihm entgegenzustellen, denn obwohl er fanatisch wie ein verrückter wirkte war doch jeder von seiner Entschlossenheit, seinem Mut und seinem Glauben beeindruckt. So folgten ihm viele in seine Schlachten, um den Willen Brahmas zu erfüllen. Nun herrscht sein Sohn und versucht die Aufgabe des Gottes, das Erbe seines Vaters zu erfüllen

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Brahma im Tempel von Gangaikonda Cholapuram




Maharadscha Vijaya II Sangama und die Thomaschristen

Mag unser Maharadscha dem Beispiel seines Vaters noch so sehr folgen und noch so gläubig sein ist es nicht zu verleugnen, dass das Christentum einen starken Einfluss auf ihn hat. So mag er erst vor kurzem den Thron bestiegen haben, doch sofort macht er sich daran das Leben der Christen einfacher zu gestalten, ihre Stellung in der Gesellschaft zu festigen. So hat er den Christen eine neue Kaste zugeordnet. Unabhängig von dem bisherigen System sind so alle Christen nicht auf göttlichen, sondern königlichen Befehl vor Gewalt und Unrecht zu schützen. Er ging sogar so weit und ließ Staatsgelder dazu verwenden Gebetshäuser für die Christen zu erbauen.
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Das erste christliche Gebetshaus im Königreich Vijayanagar


Eine persönliche Depesche des Maharadscha an den Sultan Rukun-ud-Din Barbak Ilyas Shahi der Bengalen

Maharadscha Devaraya II hat geschrieben:Sei mir gegrüßt ehrwürdiger Sultan,
mein Vorfahren schlossen mit den euren Verträge. Als aus einer Linie von treuen und ehrlichen Herrschern stammende Mann wird jedes kleinste Detail dieser Verträge ausgeführt. Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit unserer beiden stolzen Staaten.

Doch habe ich noch ein persönliches Anliegen an euch. Wie festgelegt wird weder Hindu noch Moslem konvertiert, sondern umgesiedelt. Doch werden in keinem der Schriftstücke die Christen erwähnt. So möchte ich diesen groben Fehler meiner Väter beheben. So würde es mich freuen, wenn ihr den Christen in eurem Volk verkünden könntet, dass Maharadscha Vijaya II Sangama für ihre Sicherheit bürgt, falls sie ihren Weg in sein Königreich finden sollte. Ich erhoffe mir einen Gelehrten des christlichen Glaubens zu entdecken und mehr über diesen faszinierenden Glauben zu erfahren.

Hochachtungsvoll,
Maharadscha Vijaya II Sangama


*(Bengalen, Khorasan, Mameluckenreich, Osmanisches Reich)
Zuletzt geändert von C__H_R_I__S am 6. Mai 2018 03:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon KirKanos » 15. April 2018 11:11



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Ende des I. AAR Zyklus

Ergebnisse(Länge&Aufwand-Layout&Gestaltung-Kreativität&Qualität-Falls erfolgt:Votings in der Umfrage):

Chris (13-15-10-1): 39 Punkte - Belohnungsstufe I.

VampireHunter(11-16-17-1): 45 Punkte - Belohnungsstufe I.

Mr. Xem(15-5-10): 30 Punkte - Belohnungsstufe I.

Dynamite(19-16-14-2): 51 Punkte - Belohnungsstufe II.

Gunkerion(1-7-1): 9 Punkte - Keine Belohnung.

Tommy(5-5-5): 15 Punkte - Keine Belohnung.

Creaxer(10-11-10): 31 Punkte - Belohnungsstufe I.

Sangar(7-7-7): 21 Punkte - Keine Belohnung.

Homer(5-5-5): 15 Punkte - Keine Belohnung.

Maeki(16-17-17): 50 Punkte - Belohnungsstufe II.


KirKanos und Decla erhalten für den Karten/Auditorium Strang eine Belohnung zweiter Stufe. Wir klären die Tage wie dort allgemein weiter verfahren wird.

Bewerter: Dynamite, Tommy, KK


Im Auftrag des AAR/Diplo Council

KK



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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon KirKanos » 19. April 2018 17:21

Das Interview mit Vampire Hunter


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Wie darf man sich einen Vampirjäger vorstellen?




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KirKanos: Hallo VampireHunter, stell Dich uns doch bitte kurz vor. Und verrate uns woher Dein Name kommt.

VampireHunter: Hey Kanos. Danke für die Einladung zum Interview. Gerne schreib ich ein paar Zeilen dazu. Wer bin ich, was mach ich? Ich heiße tatsächlich auch Thomas, da wir ja aber mit diesem Namen überbesetzt sind, ist es zu Zwecken der Unterscheidbarkeit wohl besser wenn wir bei VampireHunter (oder Kurz einfach "Vamp") bleiben. Der Name stammt ursprünglich aus meinen alten Travian-Zeiten. Und ich nehm ihn immer wieder wenn ich gerade keine Lust auf "SayLegendPlz" hab.
Derzeit wohne ich im Süden Deutschlands in der Nähe von Ulm. Bin erst neulich wieder hier her gezogen, nachdem ich zuvor 4 Jahre in der Schweiz gelebt hab. Ich arbeite nebenher als Personal Trainer im gehobeneren Fitness-Clubs und schreib "Hauptberuflich" an meiner Masterarbeit (Thema klingt [wie immer] wie ein mega Totschläger und sollte deshalb niemanden interessieren )
Was mich zum EU4-MP führt: Mir ist der Singleplayer langweilig geworden. Meinen ersten World-Conquest hab ich mit Florenz gemacht, das höchste Einkommen hab ich mit nem ibaditischen England erzielt (20k/Monat ohne DLCs). Hab mich dran gemacht mit Njad zu starten um die ganze Welt zu missionieren und mit Byzanz war ich auch schon Herrscher über den gesamten Erdkreis. Gerade mach ich nen WC mit ner Mesoamerikanischen Nation (Tarasken) Das Fazit: KI ist langweilig, einfach und braucht halt Zeit.
=> Zeit für einen MP und intelligente Gegner!

KirKanos: Was war Dein Plan für die ersten Spieltage und wie ist es bei den Mamelucken gelaufen? Turbulent wie man hört.

VampireHunter: Mein Plan für den ersten Spieltag rührt von meiner Spieleinstellung her. Ohne hier ein Fass aufmachen zu wollen; aber ich hab es ja selbst schon im Forum geschrieben: Ich bin kein Fan von Kuschelrunden. Ne zeit lang dachte ich, dass ich nach Frankreich gesetzt werde, weil ich der Spieler war, der das Land mit der höchsten Prio angegeben hatte. Das erste was ich tat: die Englische Vernichtung planen. Naja aber so spielt jeder anders. Ohne das werten zu wollen.

Als Mamelucke war das Vorhaben das gleiche nur wesentlich schwieriger: Als Underdog, gegen die sowohl wirtschaftlich als auch militärisch überlegenen Osmanen vor zu gehen. Hinzu kommt, dass sie auch bei Diplomatie und Herrscher/Regierungsform im Vorteil sind. Die Aufgabe war also definitiv eine Herausforderung die es zu erstreben wert war. Schwieriger und besser als jeder WC.
Meine Diplomatischen Bemühungen vor dem ersten Spieltag waren leider alle erfolglos, ich fand keinen der sich mit dem Osmanen anlegen wollte oder konnte.
Doch jetzt noch ein paar weitere Details:
Der Mamelucke kann den Osmanen im 1v1 besiegen. Jedoch drängt die Zeit:
1. 1457 bekommt der Osmane die Janitscharen (+2,5% Disziplin und unbegrenzt Truppen für Mil-Punkte)
2. Der Osmane hat viele Truces mit den kleinen Nachbarn die seine Expansion bis 1450 einschränken
3. Anfängliche Truppen sind gleichstark (Osm.Kav. 1 Pip stärker)
4. Mil Tec 5 bekommt der Osmane Infanterie mit 25% mehr Pips als der Mamelucke
5. Der Osmane bekommt alles Techs schneller weil besserer Herrscher.

=> Fazit: Weil der Mamelucke mit der gleichen wirtschaftlichen Stärke startet und auch militärisch "nur" 5% Disziplin unterlegen ist. Er aber die Vorteile hat, dass er keine Truces mit den Türkischen Kleinstaaten hat, bietet sich dem Mamelucken ein etwa 8 jähriges Zeitfenster,in dem er den Osmanen im 1v1 die Stirn bieten könnte, mindestens aber seine Expansion quasi komplett aufhalten kann. Während der Mamelucke unbegrenztes Wachstumspotential in Arabien sowie Ostafrika und sogar Maschriq hat.

Soweit der Plan!
Jetzt zur Realität:
Pech mit den Herrschern und verdammtes Pech beim Krieg gegen Karaman, den ich bereits mit 91% Kriegsstand gewonnen hatte, haben mich in eine Situation gebracht, aus der heraus ich dem Osmanen nicht mehr Paroli bieten konnte. Nachdem ich 3 Jahre abgewartet hatte und Zeit ja bekanntlich des Mamelucken schlimmster Feind ist, hab ich mit wohl wissend und sehenden Auges in einen Kamikaze Krieg geworfen. Das Ziel war kein Sieg, sondern das Aufgeben aller Pläne und Ambitionen mit einer kompletten Neuausrichtung meiner Nation.

Ich nahm die Möglichkeit zum Anlass bisschen mit KI-Verhalten im Multiplayer und den DLC-Mechaniken zu experimentieren. 70% meiner Armee wurde insta gestackwiped als ich mich in QQ rumtrieb. Tommy (und die Vielzahl der ihn unterstützenden Nationen) hatten da gerade erst 2 Festungen erobert als ich einem Friedensvertrag zustimmte der 93% Forderungen sowie 7 Provinzen enthielt.

KirKanos: Wohin möchtest Du mit den Mamelucken hin? Tommy wird wohl nicht eher ruhen, bis er Dich zerschlagen hat. Wo siehst Du Deinen Platz im zukünftigen Machtgefüge?

VampireHunter:
Wie gerade eben beschreiben hab ich keine weitere Ambitionen als Mamelucke. Das Zeitfenster in dem ich den Osmanen hätte eindämmen können ist geschlossen. Der Osmane stark expandiert. Ich habe mich nach dem verlorenen Krieg mit Tommy abgesprochen und spiele seither als sein Arm und Vasall gen Süden. Ich nutze die Möglichkeit bisschen MP und DLC-Erfahrungen zu sammeln und spiele so bisschen gegen die KI. Du meinst, dass Tommy nicht länger ruhen wird, ehe er mich zerschlagen hat? Nunja, unsere letzte Absprache war dahingehend, dass ich in Afrika Provinzen erobere und ihn hier uneingeschränkt bei all seinen Vorhaben unterstütze. Wenn diese Vorhaben einschließen, dass er meine Provinzen haben will, dann werden die ihm uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Es gibt keine Festungen mehr an der Grenze von mir zum Osmanen. Erklärt er mir den Krieg, weil er Afrika lieber alleine bewirtschaften will, dann wird er insta ein "Bedingungslose Kapitulation" erhalten und kann sich alle Provinzen nehmen die er will.
Dazu muss man wissen: Tommy hat mir 15 Minuten vor MP-Start die Zusammenarbeit angeboten. Da ich die Kuschelei, von ähnlich starken und eigentlich inhärent-verfeindeten Nationen nicht mag, hab ich aber meine Kriegerischen Pläne weiterverfolgt. Natürlich habe ich Pro Forma der Zusammenarbeit zugestimmt, wer sag schon aus einer unterlegenen Position heraus: "Hey, bereite dich mal lieber auf meinen Angriff vor, ich hab vor in den ersten 10 Jahren alles auf dich zu werfen was mein Land hergibt!"
Als mein feindseeliges Vorhaben nun gescheitert war, hab ich der Zusammenarbeit die Tommy zuvor schon vorgeschlagen hatte zugestimmt. Tommy hat mein aggressives Verhalten erstaunlich sportlich genommen und ich habe nicht vor diese Zusammenarbeit intrigant zu unterminieren, oder im Verborgenen Pläne gegen ihn zu schmieden. Ein verlorenes MP vergeht. Der Ruf ein falscher, ehrloser und hinterhältiger Spieler zu sein würde bleiben. Diesen Preis bin ich nicht bereit für einen "Sieg" (oder Fortbestehen) zu bezahlen.

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Wie geht es mit dem Vampirjäger weiter?


KirKanos: Wird diese Rolle als Wasserträger des Osmanen wirklich Bestand haben können?

VampireHunter: In dieser untergeordneten Rolle werden sich keine Lorbeeren erringen lassen. Dennoch werde ich mich nicht an einer großen Koalition gegen Tommy beteiligen und ihm von Süden her in den Rücken fallen. Auch wenn die Koalition so übermächtig wäre, dass wir auf jeden Fall den Sieg davon tragen würden, dann würde ich dennoch lieber den Osmanen bis zu meinem eigenen Untergang unterstützen.

KirKanos:
Welche Ideengruppen planst Du einzuloggen. Welches Konzept verfolgst Du bei Deinem Mamelucken?

VampireHunter: Bei den Ideengruppen werde ich mich ganz klassisch aufstellen. Quali, Quanti und Off bei den Militärideen. Innovations Ideen sollen bei der Kriegsmüdigkeit sowie beim Technologischen Fortschritt helfen. Natürlich ist hier auch die 20% Inf-Combatability -Politik wichtig. Für die bessere Expansion werde ich als nächstes die Religiösen Ideen erforschen. Kombiniert mit der Konvertierung zu Shiia, wird mich das unbegrenzt mit Kriegsgründen und Eroberungsmöglichkeiten versorgen.
Wirtschaftsideen will ich eigentlich nicht unbedingt, da Geld weder jetzt noch zu einem späteren Zeitpunkt der wirklich limitierende Faktor sein wird. Dennoch werde ich das situationsabhängig entscheiden. Expansionsideen erlauben das fabrizieren von Ansprüchen in Trade-Company-Regionen. Inwiefern das nachd en Religiösen Ideen noch nötig sein wird gilt es abzuwarten.

KirKanos:
Im Westen geht es heiß her, einige Spieler steigen aus. Deine Meinung dazu?

VampireHunter: Einige Spieler? Ich weiß bisher nur dass sich Taxla rausgedrängt fühlt. Was schade wäre, da mir den Enten-Thread dann wirklich fehlen würde
Meine Meinung dazu:
Wie ich schon öfters dargelegt hab finde ich eine Koalition aus England und Frankreich generell echt schwach. Zerstört einfach jegliche Balance in Westeuropa.
Spoiler (Öffnen)
VampireHunter hat geschrieben:3. Schiegfried stellt richtigerweise fest:
schiegfried hat geschrieben:mit einem anderen Frankreichspieler, der nicht Onkel Dynamite in den fensterlosen Van folgt, hätte das alles nicht passieren können.


Wenn sich Frankreich und England fest verbrüdern, wer könnte ihnen in diesem dünn besetzten Europa entgegentreten? Kastilien + Schweden + Burgund + Österreich? Schweden ist so früh nicht einsatzbereit. Und Burgund + Österreich? Achso, richtig, die haben sich ja auch noch zu Frankreich und England gesellt....
Frankreich :strategie_zone_151: :strategie_zone_223: :strategie_zone_151: England ===> geht gar nicht




In diesem speziellen Fall finde ich das BND FRA/ENG ebenfalls feige. Dennoch spielen sie ihre Übermacht dieses mal wesentlich humaner aus als im Erstversuch. Die Iberer sind in Europa quasi unbeschädigt. Dass es einen Kolonialkrieg geben wird, hat wohl jeder erwartet. Dass es natürlich besonders schmerzt die wichtigen Karibischen Kolonien zu verlieren versteht jeder. Trotzdem ist das legitim und und wer nicht 300 Jahre Gruppenkuscheln will, wird diesen Verlust zwar bedauern aber nicht als "unfair" oder "überzogen" betrachten. Portugal ist nun ach in der Situation in der ich mich bereits am ersten Spieltag befunden habe: => totale Neuausrichtung der Nation. Die Neue Welt ist gelaufen. Jede weitere Kolonie würde sich die Über-Koalition FRA/ENG im nächsten Krieg für lediglich einen WarScore holen.
An dieser Stelle muss ich auch sagen, dass ich der Darstellung Dynamites nicht zu stimmen kann, der die außereuropäischen Provinzen der Spielernationen gegeneinander aufrechnet: Eine Provinz in Nord- oder Westafrika ist nicht annähernd so viel Wert wie eine in der Karibik.

Abschließend hierzu. Ich denke nicht, dass die englisch-französischen Forderungen des letzten Krieges überzogen oder unfair waren, sondern für den Norden Strategisch sinnvoll und im vertretbaren Rahmen. Für den Portugiesen jedoch ein koloniales Desaster.
Schlimmer ist das langfristige Ergebnis. Da der Iberien-Block jetzt noch weiter geschwächt ist, gibt es für die ENG/FRA Koalition nun keinerlei Widerstände mehr. Wenn es ihnen beliebt, dann schmeißen sie in 15 Jahren nach Ablauf des Waffenstillstands eben auch Decla (Spanien) aus der neuen Welt oder gleich ganz aus dem MP. Ich sehe niemanden der das verhindern könnte!

Ich kenne nicht die Absprachen zwischen Maeki und Dynamite. Auch kenne ich nicht die langfristigen Absichten und Pläne von unserem Herrscher in Frankreich, aber unabhängig davon würde ich mir wünschen dass Maeki jetzt die Zusammenarbeit mit Dynamite beendet. Bisher hat er sich durch die Kooperation Ruhe und Frieden auf dem Festland erkauft. Vom Kolonialen Fortschritt hat er nicht profitiert. Doch mehr "Ruhe" wird Frankreicha auf dem Kontinent nicht mehr weiterhelfen. Im Westen grenz FRA ans Meer. Im Norden an den Verbündeten Burgund. Im Süden an Kastilien, und im Osten trennt ihn nur noch Savoy von Italien. Da nicht davon auszugehen ist, dass England helfen wird im Landkampf gegen Italien anzutreten und auch keine Mittelmeerkonfrontation mit dem Osmanen sucht, profitiert Maekis Expansion nicht weiter von der Englischen Freundschaft. Denkbar wäre, dass die Roten und Blauen noch einmal einen gemeinsamen Krieg führen in dem dann Maeki iberische Provinzen bekommt und Dynamite den Rest was es in den neuen Welt noch gibt. Spätestens dann gibt es keinen weiteren Grund mehr für die Englisch-Französische Kuschelei.
Würde es noch zu diesem weiteren Iberischen Feldzug kommen, würde Maeki als Verlierer hervor gehen. Nicht gegen Kastilien, sondern gegen England! Weil England dann wesentlich mächtiger ist, mit uneingeschränkter Kolonialexpansion, Handelsmacht und-Einkommen en Masse und mit Burgund auch fest auf dem Kontinent verankert. Für Maeki ist es nach meiner Ansicht also vorteilhaft jetzt die Bande mit den Roten zu kappen und sich lieber mit den Iberern zusammen zu tun, statt sie zu bekämpfen. So kann er gleichzeitig seine Macht in Europa festigen und zusätzlich die drohende Hegemonie Englands verhindern.

Aber das ist wohl eine Frage des Spielstils. Vllt haben sich die Westmächte ja schon darauf verständigt bis 1821 zu kuscheln. England dann als großer Financier Frankreichs. Ohne Feindesfront kann Dynamite auf seinen 2 gemütlichen Inseln sitzen (1. UK 2. Komplett Nord-,Mittel-,Süd- Amerika) und unbegrenzt Geld und Manpower für Kriege bereitstellen, ohne dass jemals ein einziger Mann auf Englischem Boden sterben wird.

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Das gute, alte Dota


KirKanos: Welche Spiele zockst Du neben EU4?

VampireHunter:
Keine. Bis vor 2 Jahren hab ich noch viel DOTA2 gezockt, bin aber seither clean.

KirKanos:
Was wäre Dein Buch, Film und Dein Spiel für die einsame Insel?

VampireHunter: Da ich einer von denen bin die tatsächlich Spaß dran hätten auf ner einsamen Insel zu sein, brauch ich eigentlich keine zusätzliche Unterhaltung. Bin ja damit beschäftigt mein Baumhaus zu bauen und unter Palmen am Strand zu chillen. :strategie_zone_58:


KirKanos:
Danke für das Gespräch.



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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Dynamite » 20. April 2018 11:19

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- Königreich England -


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Wappen unseres Reiches unter James I.





Über unser Reich 1504


Die letzten dreißig Jahre waren durch die weise Herrschaft Charles I. geprägt. Zwar wurden zwei große Kriege in Übersee geführt, die britischen Inseln blieben jedoch vom Krieg verschont. Die Wirtschaft ist im Wachstum und die steigenden Einnahmen aus dem Handel sorgten dafür, dass bereits einige Tempel und Werkstätten gebaut wurden. Gleichzeitig wurde in London massiv in Mannstärke investiert, dort steht aktuell die wohl größte Kaserne der Welt. Diese wurde errichtet als der Kolonialismus entdeckt wurde und man Männer für Expeditionen im großen Stil ausbilden will.
Unser schottischer Vasall hat seinen Ungehorsam in den letzten Jahren zudem fallen gelassen. Ein Streben nach Unabhängigkeit wurde immer schwächer und so kämpfte die schottische Armee bereits in unseren Kriegen tapfer mit und besetzte einige Ländereien in Iberien während der Kriege. Unser Reich hat von Charles I. Herrschaft deutlich profitiert und wir vermissen diesen großartigen Herrscher bereits heute sehr. Möge James I. in seine großen Fußstapfen treten und unser Reich weiter zur Glorie führen.

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Jamestown - die erste Siedlung in Nordamerika ist nach unserem aktuellen König James I. benannt



Die Kriege gegen Kastilien und Portugal


Unter Charles I. führte unser Land zwei Mal Krieg gegen die Iberer. Bei beiden Kriegen tat er dies zum Wohle und Reichtum unserer Nation, wie auch der unserer Verbündeten. Zwischen dem Hause Bourgogne und Lancaster entwickelte sich eine Freundschaft und die beiden Könige waren sich darin einig, dass eine schnelle Expansion in die sogenannte „Neue Welt“ höchste Priorität hat. Das Königreich Frankreich spielte dabei eine wichtige Rolle. Da der französische Herrscher Ambitionen im Norden Iberiens hatte und grundsätzlich ebenso Interesse an der neuen Welt hat, ergab es sich, dass wir ein zweckmäßiges Bündnis eingingen. Charles I. wusste, dass es unserem Reich wenig bringt den alten Gebieten in Frankreich nachzutrauern. Wir müssen nach vorne schauen und neue Ländereien finden. Die Entdeckung der neuen Welt kommt deshalb wie von Gott gerufen.

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Unsere tapferen Männer erweitern das englische Reich.


Vor den Kriegen gegen die Iberer mussten wir einen Stützpunkt in Ihrer Nähe errichten. Der Herrscher Burgunds, gesegnet mit der Schläue eines Fuchses, kam auf die Idee die Heiden vor der Küste Iberiens zu überfallen. Manch einer sah keinen Grund in diesem Angriff, keinen Casus Belli. Doch wir fromme Christen wussten genau, dass jeder Kampf gegen die Heiden ein guter Kampf ist. Mögen weltliche Mächte keinen Casus Belli gesehen haben, so gab Gott uns den Casus Belli den jeder Christ gegenüber den Heiden hat: Die Verbreitung des Christentums. So kam es, dass unsere Flotte nach Afrika segelte und dort mit Burgundern zusammen das Werk Gottes vollbrachte. Schnell fielen die Heiden vor unseren Schwertern. Doch da zeigte sich das wahre Gesicht der Iberer… Kastilien entsendete Hilfstruppen an Marokko und kämpfte gegen uns. Wie konnte sich ein christlicher Herrscher gegen den Willen Gottes stellen? Bereits zu diesem Zeitpunkt war uns klar, dass die iberische Haltung bestraft werden muss. Besonders da sehr fragwürdige diplomatische Verhandlungen zwischen Burgund und Kastilien offenbart wurden. So versprach der Herrscher Kastiliens, dass seine Truppen nur dort kämpfen würden um unsere edle englische Armee zu bezwingen - anscheinend nahm er uns die Vasallisierung Navarras übel. Er wollte keine Hand gegen Burgund erheben. Doch es kam anders, Kastilien griff offen die burgundische Armee an, obwohl unsere Armee nicht in der Nähe war. Ein ekelhafter Wortbruch den wir nicht vergessen haben. Doch trotz der Niedertracht aus Kastilien konnte unsere heilige Mission nicht aufgehalten werden. Burgund eroberte weite Teile der Küste und gab uns eine Provinz davon ab. So kamen wir der neuen Welt ein gutes Stück näher und hatten die Reichweite für die Vergeltung an den Iberern im nachfolgenden Krieg.

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Unser Kolonien müssen sich nicht nur gegen Natives sondern auch gegen mögliche Schiffe aus Iberien verteidigen.


Wenige Jahre nach den Erfolgen in Nordafrika bildeten wir eine Allianz mit Frankreich. Wir hatten den Auftrag unseres Parlaments vernommen, dass wir Gibraltar als Stützpunkt erobern sollten. Da sich die Interessen von Frankreich, Burgund und England deckten, war es nur sinnvoll gemeinsam das Schwert gegen die gemeinsamen Feinde zu erheben. Denn wir hörten, dass Kastilien auch gegenüber Frankreich sein Wort brach, hatte er doch einst versprochen die Provence aus den Händen des Papsts zu befreien und dieser Sache nie nachkam. Die Iberer, welche zu diesem Zeitpunkt einen langen, harten und sinnlosen Krieg gegen Österreich hinter sich hatten, konnten unserer geballten Macht nichts entgegenstellen. Belustigender Weise kamen Boten aus Polen und dem Osmanischen Reich, die uns mahnten doch nicht in so einer Übermacht anzugreifen. Absurde Worte, hatten diese Mächte doch ein Bündnis was Osteuropas christliche Ehre beschmutzt und das Osmanische Reich selbst kurze Zeit vorher gigantische Gebiete vom unterlegenen Mamelucken Reich forderte. Doch wie man in England sagt, die Hasser werden hassen. So wie die Iberer und hassten, als wir ihnen die Friedensbedingungen diktierten. Für England wurde Gibraltar und Cap Verde, eine Insel vor Afrika, gefordert. Burgund erhielt eine Kolonie in Westafrika und Frankreich die Provinz Girona sowie auch die Insel Malta, welche uns kurz darauf dank intensiver Verhandlungen übergeben wurde. Alles in allem keine großen Forderungen, ein milder Frieden für einen totalen Sieg.
Die Waffenruhe hielt mehrere Jahre an, in diesen Jahren machten unsere, wie auch die burgundischen und französischen, Entdecker erstaunliche Entdeckungen im Westen. Es zeigte sich, dass die „Neue Welt“ voller Reichtümer ist und voll mit ungeahnten Möglichkeiten für eine Besiedelung und den Handel ist. Eine Tatsache die uns die Iberer wohl verschweigen wollten. Denn an den wichtigsten natürlichen Häfen und potentiellen Handelsknoten siedelten bereits munter portugiesische wie auch kastilische Bauern.
Das konnten wir so nicht hinnehmen. Wir zogen erneut in den Krieg und erneut besiegten wir die Iberer mühelos. Das ist ein eindeutiges Zeichen Gottes. Hätte Gott gewollt, dass die „Neue Welt“ den Iberern gehört, so hätte er Ihnen den Sieg geschenkt. Doch der Sieg war unser und so kann es nur Gottes Wille sein, dass die „Neue Welt“ nicht in iberischen Händen liegt. Wir forderten sechs Kolonien in einer Insellandschaft die sich Karibik nennt. Damit waren Portugal und Kastilien aus dieser Gegend verbannt. Die gewonnen Provinzen wurden fair unter den Siegern aufgeteilt. Der Papst verstörte uns jedoch nach dem glorreichen Sieg, da er Kastilien trotz seiner Niederlage sehr weite Teile an einer anderen Stelle zusprach. Eine Region namens Mexiko und eine namens Kolumbien. Wir sind mit dieser Entscheidung unzufrieden und werden dahingehend noch mit dem Papst verhandeln müssen.


Die Zukunft in Übersee


Nach dem Krieg um die Karibik segelten wir von dort aus nach Norden. Dort eröffnete sich vor uns ein weites Land mit angenehmen Klima. Hier fingen wir an Siedlungen zu errichten, fernab der Gebiete anderer „Kolonialnationen“. Wir wollen uns darauf konzentrieren diese Gebiete zu vergrößern und wenn möglich den ganzen Norden für unsere Krone zu beanspruchen. Wobei natürlich noch viel erkundet werden muss und wir uns nicht sicher sind, wie groß dieses nördliche Land überhaupt ist. Wir haben jedoch bereits entdeckt, dass sich eine mögliche Handelsroute aus dem Norden nach England etablieren lässt. Diese wollen wir in Zukunft ausbauen.
Doch es gibt nicht nur Amerika. Wie wir feststellen konnten, erstreckt sich Afrika noch sehr weit nach Süden. Dort findet sich zudem sehr viel Elfenbein und schwarze Bevölkerung, die sehr gut arbeiten kann in unseren neuen Kolonien. Noch haben wir dort keine Kolonien etabliert, wollen dies jedoch jetzt weiter fokussieren. Wir dürfen Afrika nicht allein den Iberern überlassen, die Portugiesen haben dort bereits eine sehr starke Position erarbeitet. Auch wenn wir in den nächsten Jahren keinen Krieg suchen wollen, fürchten wir, dass die Elfenbeinküste noch zu Konflikte führen wird. Möge Gott dabei weiter auf unserer Seite stehen.


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Gute Arbeitskräfte sind in den Kolonien stets willkommen, besonders wenn sie keinen Lohn brauchen.




__________________________________________________________________________




Die Herrscher Englands seit 1444:


Henry VI. Lancaster [0-0-0] (1429-1465):
- Unfruchtbar (Nachfolgerchance -25%), Verschlossen (Spionageabwehr +20%) & Fanatisch (Missionarsstärke +1%) -
- Trotz enormer Unfähigkeit und fehlenden Hoden, bekam er einen Sohn, welcher seinem Onkel sehr ähnlich sieht. Zudem unterwarf er Schottland und fast ganz Irland -


Charles I. Lancaster [4-4-5] (1465-1503):
- Gutherzig (Kriegsmüdigkeit -0.05), Fruchtbar (Nachfolgerchance +50%) & Leidenschaftlicher Verhandlungspartner (Söldnerunterhalt -25%) -
- Vereinte Irland, eroberte Island und brachte England nach Afrika wie auch Amerika -


James I. Lancaster [2-2-6] (1503-heute):
- Architektonischer Visionär (Baukosten -10%) -
- Hat die totale Kolonisation Nordamerikas ausgerufen -



Für den König!
Für England!
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Dynamite » 20. April 2018 16:37

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- Königreich England -


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Wappen unseres Reiches unter James I.





Diplomatische Gespräche im Tower of London


In regelmäßigen Abständen gab es im Tower of London eine diplomatische Versammlung. Ein Termin auf den sich der König stets gefreut hat. Zwar hat James I. (2 Punkte) nicht das diplomatische Geschick wie sein Vater Charles I. (4 Punkte), trotzdem machte es ihm Spaß neues aus Europa und der neuen Welt zu hören. Bereits als kleiner Junge wurde er von seinem Vater zu diesen Treffen mitgenommen um zu lernen, wo sein Königreich international positioniert ist und was fremde Reiche tun oder planen. Als äußerst begabter Militärführer (6 Punkte) hat James I. besonders gerne die Berichte über die Armeen und Festungen anderer Länder gehört. Auf einer großen Karte war in der Mitte des Raumes eine Karte Europas, neuerdings lag daneben eine Karte der neuen Welt. Überall standen kleine Holzfiguren welche Truppen des Königreichs symbolisierten und kleine Schiffe die wichtige Handelsrouten und Flotten zeigten.

Berater Stevens: Mein König, wie auch bei unserem letzten Treffen, kann ich eurer Hoheit nichts neues aus Osteuropa berichten. Unser alter Verbündeter Schweden hält die Füße bis jetzt still und ist weiter im Bunde mit den Moskowitern. Es gibt Anzeichen, dass ein Krieg um die ehemaligen Gebiete des teutonischen Ordens, bzw. dem livonischen Teil ausbrechen könnte. Doch das satanische Bündnis der Polen mit den Feinden der Christenheit, den Osmanen, sorgt momentan für ein Einfrieren des Konflikts.

König James I.: In der Tat, nichts neues also. Ich bin noch immer über den polnischen König verwundert. Nachdem die Osmanen auf hinterhältige Weise dem Kaiser des Reichs weite Teile Ungarn entrissen hat, sucht Polen noch immer die Freundschaft mit den Heiden? Ich frage mich wirklich, wann eine Exkommunikation des polnischen Königs erfolgen wird. Die Polen haben anscheinend vergessen wofür ihr früherer König Władysław III. einst gekämpft und gestorben ist...um die Osmanen aus Europa fernzuhalten. Wir sollten darüber nachdenken, ob man dem Kaiser des heiligen römischen Reiches militärische Unterstützung zukommen lässt. Ich fürchte um das christliche Abendland...

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Gott segne uns alle!


Berater William: Mein König, wir verstehen euren Wunsch selbstverständlich. Doch wäre es töricht nun einen Krieg an diesem Ende der (bekannten) Welt zu suchen. Die Iberer planen ihre Rache, so viel ist sicher. Und ohne das Bündnis mit Frankreich könnten wir in eine bedrohliche Position rutschen. Was wir stattdessen tun könnten, wäre eine gut gemeinte Spende an den Kaiser. Oder anders ausgedrückt...wir müssen noch die Übergabe von Kreta an euren Vater dem Kaiser bezahlen.

König James I.: Bitte was? Diese Schuld wurde noch nicht beglichen? Wie kann das möglich sein!

Berater William: Nun mein König, wie wir alle wissen habt ihr großartige Visionen was neue Gebäude im Reich anbelangt. Wir hielten es für notwendig zur Finanzierung ein paar andere Dinge...aufzuschieben. Aber wie ihr wünscht, wir werden sofort den versprochenen Betrag nach Wien entsenden.

König James I.: Sehr wohl, tut dies. Doch werte Berater, so lasst uns weiter über die Geschicke der Welt reden. Cousin Edward, könnt ihr etwas neues aus dem Süden berichten. Wie genau ist die Lage in Iberien?

Berater Edward: Mein König, auch hier gibt es aktuell keine großen Veränderungen. Neuste Entdeckungen haben offengelegt, dass die vermuteten Kolonien in Afrika in der Tat existieren und bereits voll etabliert sind. Laut einer von Piraten erbeuteten Karte...

König James I.: PIRATEN!?! Bitte sagt mir nicht, dass ihr Lump mit diesem Gesindel Geschäfte gemacht habt! Wir hassen Piraten!

Berater Edward: ...entschuldigt. Einer Karte die angeblich Piraten gehörte wir aber angespült an der Küste Cornwalls gefunden haben, wollte ich sagen. Nun, also, laut dieser Karte gibt es ganz im Süden Afrika eine Art Spitze, welche das Ende dieses Kontinents zeigt. Es scheint jedoch weiteres Land im Westen von diesem "Kap" zu geben, welches noch kartiert werden muss. Übrigens auch von den Iberern.
Der König nickt und guckt interessiert.
Um weiter auf eure Fragen einzugehen, so scheinen die Iberer zwar voller Hass aber nicht voller Möglichkeiten zu sein. Ihre Flotte kann mir unseren neu gebauten Kriegsschiffen mit Sicherheit nicht mithalten und die Herrschaft in Portugal ist weiterhin unsicher. Der alte König Testo nahm sich angeblich das Leben nachdem wir ihm die Karibik entrissen haben und aktuell ist unklar wer den Thron übernehmen wird. Dies ist jedoch ein Unterfangen was wohl geheim ist, herrscht offiziell ja noch immer der selbe König. Nun scheint ein junger Bursche namens Marla das Land übernehmen, doch bis zu seiner Volljährigkeit wird sein Onkel Tom herrschen.

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Onkel Tom, was wird in Portugal passieren?


König James I.: Eine wahre Tragödie. So sehr wir es liebten im Kriege siegreich zu sein, so wollten wir doch niemals ein edles Königshaus untergehen lassen. Wir hoffen mit dem Burschen Marla lässt sich leben und der gute Onkel Tom ist ein weiser Herrscher, der nicht den Konflikt mit uns suchen wird. Doch werter Großcousin Steven, mir ging gerade erneut das Osmanische Reich durch den Kopf. Was wurde eigentlich aus den Mamelucken? Wir haben schon viele Wochen nichts mehr darüber vernommen.

Berater Stevens: Mein König, wir können hier leider nichts Gutes berichten. Erst gestern wurde uns ein Bericht zugespielt in dem ein Adliger aus Schweden eine Abenteuerreise nach Ägypten unternahm. Die Mamelucken dachten anscheinend, er sei ein Gesandter eines großen Königreichs und so hatte er die Gelegenheit mit dem Herrscher der Mamelucken selbst zu sprechen. Was dabei offenbart wurde grenzt an einen bösen Scherz, doch es scheint viel eher das Werk Satans zu sein.
Der König runzelt die Stirn und lauscht erwartungsvoll.
Die Mamelucken haben zwar nicht offiziell, jedoch in der Praxis vollständig vor den Osmanen kapituliert. Sie haben den Osmanen die totale Gefolgschaft geschworen und sind nun nicht mehr als ein Vasall des Irren vom Bosporus. Unsere alte Hoffnung auf eine Konkurrenz unter den Heiden scheint geplatzt zu sein. Es wird keine Front gegen die Osmanen im Osten geben, es sei denn die Erben Timurs wagen sich nach Westen. Doch darüber gibt es bisher keine Berichte. In zukünftigen Konflikten des Osmanen ist damit zu rechnen, dass mameluckische Armeen für den osmanischen Sultans ins Feld ziehen.

König James I.: Wahrhaftig, welch düstere Zeiten für uns Christen. Womit haben wir dies verdient. Die Heiden stehen tief in Ungarn und nun scheinen sie ihre Position noch weiter gestärkt zu haben. Vater hat damals schon gesagt, dass es ein wahnsinniger Fehler des Kaisers war, die Mamelucken nicht gegen die Osmanen zu unterstützen. Nun müssen alle Christen unter dieser Schmach leiden. Und was tut der Papst? Nichts. Es braucht endlich einen Kreuzzug um die Osmanen vollständig aus Europa zu verdrängen. Ich schwöre bei meiner Krone, wir würden solch einen edlen Krieg SOFORT unterstützen. Doch unsere...verehrte Kirche sieht anscheinend nicht was wirklich getan werden muss um die Gläubigen zu schützen. Ihr alle wisst, ich bin ein gläubiger Mann! Doch ich bin mir nicht sicher, wie lange ich diese Tatenlosigkeit noch ertragen kann. Gott stehe uns bei!

Bischof Gunther: Mein König, so übt euch in Geduld. Alles ist Teil eines großen Plans, den wir Sterbliche wohl einfach nicht verstehen können. Und wer weiß...vielleicht ist der Vorstoß der Osmanen auch die Strafe Gottes für den Kaiser, dass er den Papst nicht vor Florenz geschützt hat? Gottes Wege sind unergründlich. Zweifeln ist menschlich, so sei euch vergeben. Doch ich habe Sorgen um euer Seelenheil, solltet ihr weiter diese dunklen Gedanken äußern!

König James I.:Jesus Maria! Das wollte ich nicht. Hier werter Bischof, nehmt all mein Geld was ich bei mir trage und kauft damit für mich den Ablass! Meine Seele soll zum Himmel fahren, damit ich meinen edlen Vater wiedersehen kann. Gott vergib mir...ich werde mich heute Abend für diesen Frevel fasten lassen.

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Der Bischof verlässt lachend und mit einem dicken Geldbeutel den Raum. Als die Schritte des Bischofs verklangen, sprach der König weiter.


Die Kirche belastet unsere Staatskasse langsam zu viel. Es lässt mich verwundern, dass Geld jede Sünde tilgen kann, wo Jesus selbst doch arm war. Ich danke euch Cousin Edward, dass ihr mir Latein beigebracht habt, damit ich die heilige Schrift selbst lesen kann. Doch ich habe genug für heute. Vertagen wir den Rest auf morgen früh. Ich will nun fasten. DIENER! Bringt mir ein gebratenes Huhn aufs Zimmer!


Für den König!
Für England!
Si vis pacem, para pacem
~*~ Dynamite auf Steam ~*~

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Declaminius » 21. April 2018 22:52

Gott strafe England!


Oh Herr, wie lange müssen wir noch ertragen, dass das einst respektable Herrscherhaus Englands unsere Erde mit ihren schrecklichen Sünden und Gräueltaten befleckt. Geblendet von Gier, Hass, Intrigen und Arroganz verbreiten sie nichts als Tod, unendliches Leid und Zerstörung und nennen es Kultur. In ihrer unendlichen Verblendung rechtfertigen sie ihre grausamen Kriege als ein Streiten für Gerechtigkeit, doch selbst ein Blinder durchschaut das Konstrukt aus Lügen und Scheinheiligkeit mit Leichtigkeit und sieht hinter der Fassade nur die immer gleichen Motive: die unersättliche Gier nach Macht, sowie die sadistische Lust und Befriedigung am Leiden anderer. Oh, wie lange können die ehrenhaften Monarchen Europas diese erbärmlichen Kreaturen ungestraft schalten und walten lassen?

Akt 1: Die Schlange und ihre Diener

Schon im Krieg gegen die Marokkaner zeigte sich, dass ihnen als einzig erkennbare Rechtfertigigung ihre Profitgier und Machtgeilheit reicht, um ihre Kriegslust an scheinbar wahllos ausgewählten Zielen auszulassen. Doch um alleine gegen die in jeder Hinsicht klar unterlegenen Marokkaner vorzugehen, reichte ihr Mut nicht aus. Die unterwürfigen Diener der Schlange Englands wurden vorgeschickt, auf dass der feine englische Herr seine edle Uniform nicht mit Blut beflecken musste. Doch selbst der niedrigste Diener Englands spricht mit gespaltener Zunge. Unter falschem Vorwand erreichte eine Delegation dieser Bücklinge Toledo, um einen scheinbar harmlosen Nichtangriffspakt vorzuschlagen. Der spanische König hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Hinterhältigkeit hinter der freundlichen Fassade erkannt und willigte gutmütig ein, hatte er doch keinerlei Interessen daran jenseits von Frankreich Krieg um holländische Gebiete zu führen.

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Doch nur nach kurzer Zeit wurden wir hinterrücks hintergangen. Späher berichteten uns von englischen Schiffen, welche an der Küste Nordafrikas gesichtet wurden und wenig später häuften sich Berichte von englischen Landungen in Südmarokko. Wutenbrannt über diese frevelhafte Intervention in eindeutig iberisches Einflussgebiet, zögerte unser König nicht lange und sendete Expeditionstruppen nach Afrika um den Vorstoß der englischen Verbände Einhalt zu gebieten. Zur großen Verwunderung trafen unsere Offiziere nicht zuerst auf die zerstreuten englischen Truppenverbände, nein die Diener der Schlange erreichten uns unter geschwungener weißer Fahne und einem Stapel von Urkunden im Gepäck, auf die sie sich beriefen. Nach kurzer Rücksprache mit dem König schickten wir sie fort mit der Begründung unser Eingriff richtete sich gegen England. Für den König war es zwar klar, dass sämtliche Verträge mit der Kriegserklärung an Marokko eindeutig ihre Gültigkeit verloren hatten, war dies doch nicht mehr als ein schlecht versteckter Angriff auf spanische Interessen. Jedoch in einem narrenhaften Anfall von Gnade, welcher im Nachhinein gesehen, wohl auf das fortgeschrittene Alter des Monarchen zurückzuführen war, garantierte er den Verbänden des Schlangendieners Immunität, solange sie nicht bis zur Hauptstadt Marokkos vorrückten. Nach dem Krieg wurde bekannt, dass der zweite Teil der Nachricht in der Übertragung verloren ging, weswegen es wohl zur umstrittenen Schlacht von Marrakesch kam.

Nachdem unsere Truppen die Feinde zurückdrängen konnten, waren diese offenbar so sehr vor der iberischen Macht eingeschüchtert, dass eine weitere europäische Macht dazugerufen werden musste. Aufgrund der hoffnungslosen zahlenmäßigen Verhältnisse musste sich das Expeditionskorps zurückziehen und unsere weitere Kriegsbeteiligung beschränkte sich auf den wütenden Briefverkehr mit dem Schlangendiener, welche doch allen ernstens die Frechheit besaßen uns des Wortbruchs zu bezichtigen, nachdem sie selbst zuerst den unverhohlenen Angriff auf spanische Interessen gestartet hatten.

Akt 2: Der Pakt mit dem Teufel

Wer geglaubt hatte, der Durst nach Macht und Geld wäre nach den Gewinnen in Marokko gestillt, der wurde in nur wenigen Jahren vom Besseren belehrt. Der Hundertjährige Krieg war selbst uns Nicht-Beteiligten noch all zu gut in Erinnerung. Erst wenige Jahre zuvor waren die Feindseligkeiten zwischen England und Frankreich ein letztes Mal aufgeflammt. Scheinbar mühelos konnten die Engländer vom französischen Festland getrieben werden, und mussten infolgedessen auch alle französischen Gebiete abtreten. Nun könnte man meinen die Schmach über die schändliche Niederlage sitze noch tief in den Herzen der Inseleuropäer, doch diese rückgratslosen Kreaturen warfen im nächstmöglichen Moment all ihren Nationalstolz und ihre Prinzipien über Bord, nur damit sich die englische Krone einmal wieder bereichern konnte. Von den berüchtigten anglofranzösischen Geheimverhandlungen erreichten uns zwar nicht die Inhalte der Verhandlungen, nur Gerüchte über den Ablauf kamen uns zu Ohren. Diese waren jedoch erschreckend genug, um uns zu überzeugen, dass es da unmöglich mit rechten Dingen zugegangen ist. Auch wenn wir hier nicht die Schauermärchen, welche man sich in den Gossen von Toledo herumerzählt wiedergeben möchten, so sei doch gesagt, dass verschiedene vertrauenswürdige Quellen berichten, der französische König sei nach jeder Verhandlung wie ausgewechselt gewesen, er wirkte nervös, gereizt, paranoid, man möchte fast meinen besessen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
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Und so kam es, wie es kommen musste. Die Details und der Ausgang der beiden Kriege sind hinlänglich bekannt und verdienen hier keine weitere Erwähnung.

Akt 3: Eine düstere Vision

Eines Tages erschien der Herr unserem König im Traum und zeigte ihm eine Vision einer nicht allzu fernen Zukunft:

Ein Nachkomme des jetzigen englischen König regiert über die Inseln. Dekadent protzt der englische Hof mit Geldern aus gierig geplünderten Schatzkassen fremder Länder, während das einfache Volk Hunger und Not leidet. Die Herrscher Burgund und Frankreichs sind Bücklinge, Marionetten Englands, ohne eigenen Willen und nur fähig Befehle auszuführen. Ganz Europa leidet unter ihrem Joch, von deren Herrschaft nur die englische Krone selbst profitiert. Am Höhepunkt seiner Macht und seines Reichtums angekommen, entsagte er dem Papst, rief sich selbst als das Oberhaupt der englischen Kirche aus und ließ diejenigen, die es wagten sich ihm zu widersetzen einkerkern und hinrichten. Plötzlich verdunkelte die Sonne am hellichten Tag, die Erde begann zu beben, im Boden taten sich Löcher auf und die Kreaturen der Unterwelt fielen über die Erde her.

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Schweißgebadet wachte er auf und schwor sich, alles Menschenmögliche zu unternehmen, um eine Zukunft wie diese zu verhindern.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Elequendi » 22. April 2018 01:11

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Flügelhusar » 22. April 2018 02:14

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L'homme propose, et Dieu dispose


Die Seligsprechung


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Porträt der Seligen Jeanne de Valois


Papst Johannes XXIII hat geschrieben:
Die Seligsprechung von Jeanne de Valois

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Junger König Francois I,

mit Freude bestätige ich euch die Seligsprechung eurer Großtante Jeanne. Sie führte ein heiliges Leben und starb leider viel zu früh. Sowohl in Paris, wie auch inF rankreich wird sie verehrt. Bald erreichten mich die ersten Wunder, die auf die Fürsprache Jeannes begründet sind. Der Seligsprechungprozess wurde schnell eingeleitet und wurde vom Kardinal aus Paris geführt, der eure Tante noch persönlich kannte, da sie ihm das lesen und schreiben beibrachte.

Mit Jeanne endete die Dynastie der de Valois. Sie war die letzte aus dem Hause eurer Großmutter, die auch früh verstarb. Aber welch ein glorreiches Ende für eine Dynastie! Eine Selige als Schlusspunkt. Eine Ordensfrau mutig und fromm. Es gibt keinen besseren Fall für so ein glorreiches Ende. Ihr dürft stolz sein auf eine solche Verwandschaft. Das gleiche Blut in euren Adern fließen zu haben wie diese eure selige Großtante.

Ruft eure Großtante im Gebet an, damit sie für Frankreich bitten kann. Für euer Haus de Avis schicke ich die offizielle Legitimation. Schließlich seit ihr auch Kapetinger und so von Gottes Gnaden dafür bestellt, die erste Tochter der Kirche zu führen. Führt das Land weise und nehmt euch euren Ahnen den Heiligen Louis zum VOrbild für eine fromme und gerechte Herrschaft. Denkt immer daran, dass ihr euch für eure Taten an eurem Volk nach eurem Tode verantworten müsst.

Lasst die Seligsprechung in ganz Frankreich vermelden. Der päpstliche Segen liegt über Frankreich. Der Heilige Michael möge euch vor allen bösen Mächten schützen.

gez.

Papst Johannes XXIII





Das Haus de Avis


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Das Wappen des Hauses de Avis


Hofschreiber Robert de Escoubleau hat geschrieben:Nach dem Tod Louis XI des Klugen, dem letzten König aus dem Hause de Valois, musste die Nachfolge geklärt werden. Wenige illoyale Adlige plädierten für den Thronprätendenten von der britischen Insel, einige waren für einen aus dem Hause Burgund, da diese auch der Kapetinger entstammen. Die weisen Hofschreiber, Richter und Adeligen, die sich in der Thronfolge Frankreichs auskannte, wussten, dass die Krone der Franken nicht von den Menschen beliebig an ihren Lieblingmonarchen vergeben werden kann. Gottesgnadentum ist immer klar und war. Der Erste in der Nachfolge war auch klar. Es war Henri II aus dem Hause de Avis. Sohn von König Alfonso von Avis und Marie de Valois, die leider bei der Geburt verstarb. Henri II de Avis hatte eine starke Abneigung gegenüber den Spanien sah er sie als große Gefahr für Portugal und Frankreich, da sie einen exkommunizierten Herrscher hatten, der drohte alles zu zerstören und den katholischen Glauben nicht achtete.

Das Haus de Avis ist eine Nebenlinie des portugiesischen Hauses von Burgund. Das portugiesische Haus von Burgund stammt vom Gründer des Hauses Burgund ab, welches bis heute in Burgund herrscht. Das Haus Burgund stammt wiederum von der Dynastie der Kapetinger ab den immerwährenden Königen Frankreichs.

So ist das Haus de Avis, wie das Haus Burgund und de Valois, eine rechtmäßige kapetingische Dynastie in direkter männlicher Linie. Frankreich wird somit durch Gottes Vorsehung und Gnaden durch legitimes kapetingisches Blut geführt. Es wird die legitime Stammtafel aufgelistet von Hugo Capet zum Haus de Avis.

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Stammtafel des portugiesischen Hauses von Burgund







Die italienischen Kriege


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Die italienischen Kriege





KriegAngreiferVerteidiger
Dauer
GewinnerErgebnis
Vertreibung iberischer Händler aus Frankreich und den PapststaatenBildBildBild
1481-1483
BildAnjou, Provence und Avignon fallen an Frankreich, die Papststaaten erhalten exklusive Händlerrechte in Dijon
Zurückeroberung karpetingischer ErblandeBildBildBild
1486-1489
BildForcalquier und Nice fallen an Frankreich, die Schweiz erhält Vaud und Wallis
Eroberung von AlbengaBildBild
1498-1501
BildAlbenga fällt an Frankreich
Eroberung von AstiBildBildBild
1501-
[-][-]





Die Chronik der Könige


Träger der französischen Krone von Gottes Gnaden:

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Francois I de Avis

1502-
Bild2Bild6Bild4
Die ersten Jahre seiner Herrschaft wurden von seiner Mutter als Regentin regiert.



"Vorgänger" (Öffnen)

Zeitalter der Entdeckungen

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Charles VII de Valois
le Victorieux ("Der Siegreiche")
1422-1450
Bild4Bild2Bild4
BildInspiriender Anführer (+5% Moral der Armeen)
BildGut beraten (+1 Mögliche Berater)
BildUnternehmerisch (+10%Handelseffizienz)
Wurde vom Papst exkommuniziert, weil er den Papst wieder in Avignon wollte und den neuen Papst nicht anerkannte. Regulierte den Handel für Schiffsmaterialien. Eroberte die Normandie im hundertjährigen Krieg. Ließ die Gilden in Ruhe. Ließ am Sterbebett ab von seiner falschen Einschätzung vom Papst und wurde kurz vor seinem letzten Atemzug wieder in die Kirche aufgenommen.

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Louis XI de Valois
le Prudent ("Der Kluge")
1450-1475
Bild4Bild3Bild2
BildVerschlossen (+20% Spionageabwehr)
BildSilberzunge (+20% Beziehung verbessern)
Setze einen Kardinal als Minister ein. Verbesserte die Bezahlung seiner Soldaten. Besiegte Aragon und die Bretagne. Sprach der Bretagne besondere Privilegien zu. Sorgte für den Schutz des Handels in Nantes. Gründete den Michaelsorden. Ließ seine Tochter ins Kloster gehen. War der letzte König Frankreichs aus dem Hause de Valois.

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Henri II de Avis
Le Père du Peuple ("Vater des Volkes")
1475-1502
Bild3Bild3Bild3
BildRuhig (-10% Stabilitätskosten)
BildTaktisches Genie (+1 Manöver)
BildVeruntreuer (+0,05 Jährliche Korruption)
Reformierte das Steuersystem Frankreichs. Erlaubte Händlern aus den Papststaaten in Dijon Handel zu treiben. Stabilisierte Frankreich. Verbesserte die Lebensbedingungen in Frankreichs Städten. Beauftragte Entdecker, um die neue Welt zu entdecken. Trieb die Wissenschaft der Medizin voran. Verlor seine ersten drei Kinder. Stellte neue Kommandanten ein. Beförderte einen siegreichen Turnieritter zum General. Verbesserte die Situation der burgundischen Bevölkerung. Verbesserte zusammen mit seiner Gattin die Lebensbedingungen in der Bretagne. Veranstaltete das letzte Ritter-Turnier. Begann die italienischen Kriege.
[/quote]

Zeitalter der Reformation

INHALT 2

Zeitalter des Absolutismus

INHALT 3

Zeitalter der Revolutionen

INHALT 4


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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon KirKanos » 22. April 2018 09:36



*




Ende des II. AAR Zyklus

[center]Ergebnisse(Länge&Aufwand-Layout&Gestaltung-Kreativität&Qualität-Falls erfolgt:Votings in der Umfrage):

Elequendi(22-27-19-1): 69 Punkte - Belohnungsstufe II.

Dynamite(23-20-18-1): 62 Punkte - Belohnungsstufe II.

Maeki(16-25-18-1): 60. Punkte - Belohnungsstufe II.

KirKanos(17-16-15-5):53 - Belohnungsstufe II.

Decla(17-12-17-4): 50 Punkte - Belohnungsstufe II.



Bewerter: Dynamite, Maeki, KK


Im Auftrag des AAR/Diplo Council
KK




*


Zuletzt geändert von KirKanos am 22. April 2018 13:48, insgesamt 5-mal geändert.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Flügelhusar » 22. April 2018 09:46

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Diplomatische Briefe


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Königinmutter Maguerite hat geschrieben:
An alle christlichen Herrscher Europas!


Weise und mutige Herrscher!

Ich schreibe diesen Brief, um euch zu beruhigen. Frankreich will nicht alle christlichen Lande unterwerfen. Ihr braucht keine Angst zu haben. Wir handelten stets zum Wohle der Nation und zum Wohle Europas und der katholischen Kirche. Die Kriege gegen Iberien wurden geführt, da die kastillische Königin eine Häretikerin war. Wie konnten wir zulassen, das ein die katholische Kirche beleidigender Monarch auf dem Thron in unserem stolzen Nachbarland sitzt?

Die Konsolidierung Frankreichs dürfte doch auch kein Problem sein. Viele Jahre war Frankreich dezentralisiert und zersplittert. Wir haben die Adligen wieder an uns gebunden, die fremden Händler rausgeworfen und Frankreichs tief katholisches Reich gefestigt.

Die italienischen Kriege kamen zu standen, dass durch verschiedene Erbansprüche uns Land auch in Italien liegt und wir uns nur unser rechtmäßiges Land zurückholen möchten. oder ist das auch verboten?

Also habt keine Furcht vor der ersten Tochter der katholischen Kirche. Wir sind genau so besorgt, um Europa wie ihr und tuen unser bestes, um den Frieden zu garantieren.

gez.
Königinmutter Maguerite


Nach dem Maguerite diese Briefe geschrieben hatte wurden sie schnell durch Boten in die europäischen Königshäuser gebracht. Sie selber schritt aus dem Schreibzimmer auf den Balkon und blickte Richtung Westen auf die untergehende Sonne, in Richtung neue Welt.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Flügelhusar » 22. April 2018 23:59

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Sans tentation, il n'y a point de victoire.


Die Heiligsprechung


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Porträt der Heiligen Jeanne de Valois


Hadrian VI hat geschrieben:
Die Heiligsprechung von Jeanne de Valois

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Eifriger und frommer König Francois I,

ich verkünde euch die frohe Nachricht, dass eure Großtante nun zu den großen Heiligen der katholischen Kirche zählt. Freut euch und seid nicht betrübt. Einer aus eurer Dynastie ist jetzt ganz nah bei Gott. Sie wird für Frankreich bitten. Ihr Orden hat in ganz Frankreich Schulen und unterrichtet eure arme Bevölkerung. Was für ein frommer Dienst. Ihr Festtag wir der 4. Februar sein.

Wisset der Papst bewundert eure Standhaftigkeit und euren Eifer gegen die Protestanten. Ihr habt euch wirklich der katholischen Sache verschrieben. Seid gewiss, dass ich jeden Tag für euch und euer Königreich bete. Von eurem frommen Eingriff in Mainz habe ich gehört und bin euch unendlich dankbar, dass die Lehre des häretischen Mönches gestoppt wurden. Aber auch ich gestehe zum Teil Fehler ein. Diese werden bald in einem großen Konzil behoben werden. Alle französischen Kardinäle erhalten Ehrenplätze. Von eurer bitteren Niederlage gegen den spanischen König hörte ich. Ich war traurig und hätte euch den Sieg gewünscht. Doch manchmal testet euch Gott. Seid gewiss ohne de Versuchung gibt es keinen Sieg. Versinkt nicht in den Glauben, die Protestanten und ihre Feinde hätten gewonnen. Gott testet nun den euren Glauben und den Glauben eures Volkes. Bleibt standhaft im Glauben und ihr werdet siegen. Gott verlässt die seinen nicht. Hilft Gott die verlorenen Schafe wieder zu suchen und nach Hause zu führen. Auch von euren erfolgreichen Konvertierungen und der neuen Welt hörte ich voller Freude.

Kraft meines Amtes verleihe ich euch den Titel Bewahrer der Einheit der Kirche. Verteidiger des einzig wahren Glaubens. Furchtloser Löwe. Euer Königreich Frankreich erhält den Titel katholischtes Land der Welt. Erste Tochter der Kirche. Verbreiterin des Glaubens. Zudem sende euch einen meiner besten Hofschmiede, den ich verleihe euch die geschlossene Krone für eure Verdienste.

Freut euch und seht der Herr ist wahrhaft auferstanden. Wir sind nicht mehr ohne Hoffnung. Er ist bei uns!

gez.

Papst Hadrian VI


In ganz Frankreich feierte man die Heiligsprechung von Jeanne. Es wurden große Feste wie kleine in jeder Ortschaft im schönen Frankreich gefeiert. Das ganze Volk erfüllte ein neuer Eifer für den katholischen Glauben. Den Glauben gegen die Protestanten zu verteidigen und die Frohe Botschaft, das Licht der Welt in die ganze Welt zu tragen. Orden sprangen überall aus dem Boden und viele verpflichteten sich für die Mission. Es war zweifelslos ein Neuanfang. Ein Geschenk Gottes.

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Durch die Aufwertung der Krone, wurde auch das Wappen Frankreichs durch Francois geändert. Eine geschlossene Krone krönte nun das schöne Wappen der Franzosen.




Der dritte Französisch-Iberische Krieg


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Francois bei der Schlacht von Labourd


General Guy de la Bretonniere hat geschrieben:Die Kampagne unseres weisen Königs verlief zuerst ohne Probleme. Festung um Festung viel Spanien in unsere Hände. Der Sieg war zwar noch nicht gewiss aber wir waren festen Mutes, die iberischen Sklavenhändler und Massenmörder zu strafen, für ihre vielen Gräueltaten an den armen Ureinwohnern Amerikas und ihrer unheiligen Zusammenarbeit mit der Geißel des Christentums, den Osmanen. Doch dann traten die Häretiker aus Polen und Litauen auf die Seite Frankreichs. Wir wunderten uns alle, dass Polen einfach so angreifen konnte. Seine Rivalen verloren den Mut obwohl Polen seine gesamte Streitmacht in Iberien hatte. Uns und unserem König war es völlig unverständlich welches Ziel der polnische König verfolgte. Er muss wohl wahnsinnig geworden zu sein. Diese Aktion war einfach nicht vorhersehbar genau so wenig, dass Polens Rivalen ihre Füße still hielten.

So mussten wir gegen eine Armee kämpfen die fast doppelt so viele Männer wie unsere Armee hatten. Sowohl die fähigen spanischen Pikeniere, als auch die starken polnischen Reiter kämpften gegen unsere furchtlosen Soldaten, die bis zum letzten Atemzug, bis zum letzten Soldaten gekämpft hätten, hätte unser weiser König nicht den Rückzug angekündigt aus Sorge um seine Soldaten und der strategischen Notwendigkeit. Leider konnten wir keine Schlacht gegen die Unheiligen gewinnen. Sie waren uns stets zahlenmäßig überlegen. Wir ließen uns aber nicht unterkiregen und griffens teitg an. Doch alle Versuche fruchteten nicht und wir wurden besiegt. Die Schmach war schwer und unser König betrübt. Er müsste die baskischen Länder abgeben, die schon ein fester Bestandteil Frankreichs waren. War doch unsere Dynastie schon jahrelange mit dem Königreich Navarra verbunden.

Unser König aber fasste den Entschluss nicht zu ruhen ehe das Königreich Navarra wieder in den festen und für sorgenden Händen von Mutter Frankreich ist.





Mäzen der Künste

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Francois atmet den letzten Atemzug Leonardo da Vincis ein


Durch die Vassalisierung und spätere Annektion Montferrats eroberten wir das Zentrum der Renaissance. Viele Künstler, Erfinder und Architekten aus Italien zogen nach Frankreich. König Francois förderte viele von Ihnen. Ließ neue Gebäude bauen. Und großartige Kunstwerke erschaffen. Auch die Armee profitierte von den Erfindungen der Italiener. Wahre Schätze wurden in Frankreich erschaffen und setzten ein wichtiges für die Schönheit und den Glauben, den die Protestanten so hassten. Die Schönheit fand ihre Heimat im schönen Frankreich. Auch die Mona Lisa fand ihre Heimat in Frankreich.

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Mona Lisa freudig in Paris





Diplomatische Botschaften


Francois I hat geschrieben:
An den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches


Weiser und ehrwürdiger Kaiser des einzigen und Heiligen Römischen Reiches,

die erste Tochter der Kirche möchte euch die Hand ausstrecken. Zu lange waren wir Geschwister getrennt. Wir haben den gleichen Vater. Charlemagne, der einst über unsere beiden Reiche herrschte. Das Reich war stark es war groß und es war stark. Seine Feinde fürchteten es, seine Bewohner priesen Gott. Wir vermissen diese zeit. Darum reichen wir euch die Hand. Die Hand zur Freundschaft. Die Hand zu einer großen Zukunft. Die Hand zur Verteidigung unseres katholischen Glauben. Wir als Bruder und Schwester sollen uns nicht mehr streiten. Wir haben einen Verräter des Glaubens im Süden und ihr die Geißel des Christentums. Lasst uns unsere Kräfte vereinen, um gemeinsam stärker werden zu können. Die Welt wird immer kleiner und werden wir nicht handeln, werden die Protestanten obsiegen, doch unsere Kirche wird nie fallen. Die eine heilige katholische Kirche wird nicht fallen. Wir sind auf der Seite der Gewinner. Wir werden siegen!

Schlagt unsere Hand nicht aus. Wir wollen eure Freunde sein. Nur gemeinsam können wir stark sein und den Glauben schützen.

gez.
Francois I, König von Frankreich und Navarra, Bewahrer der Einheit der Kirche



Francois I hat geschrieben:
An den Häretiker auf dem polnisch-litauischen Thron,

Häretiker!

Wir werden euch nie in Ruhe lassen. Wir werden euch nicht aus dem Auge lassen. Wir werden eure Bevölkerung aus euren schmutzigen häretischen Händen befreien. Wir werden das polnische Volk wieder in seine vorherbestimmte Freiheit führen. Wir werden nicht eher ruhen, bis ganz Polen wieder katholisch ist. Bis das ganze Polnisch-Litauische Reich wieder zu hause in der einzig wahren Kirche ist. Die Wunde, die ihr durch eure unüberlegte Tat der ersten Tochter der Kirche zugefügt habt, ist groß und wiegt schwer. Doch die Wunde, die ihr der Kirche angetan habt, wiegt viel schwerer. Sie ist tief und wird nicht ungesühnt bleiben.

Eure Feinde werden meine Freunde werden. Euer Name wird aus den Büchern der Geschichte gestrichen werden. Seit euch Gewiss, dass ihr euch Frankreich zum Erzfeind gemacht habt. Denkt nicht ihr kommt ungestraft davon. Fürchtet euch! Der Tag wird kommen. Der Tag wird kommen an dem Gottes Gerechtigkeit siegen wird.

gez.
Francois I, König von Frankreich und Navarra, Bewahrer der Einheit der Kirche







Die italienischen Kriege


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Die italienischen Kriege






KriegAngreiferVerteidiger
Dauer
GewinnerErgebnis
Vertreibung iberischer Händler aus Frankreich und den PapststaatenBildBildBild
1481-1483
BildAnjou, Provence und Avignon fallen an Frankreich, die Papststaaten erhalten exklusive Händlerrechte in Dijon
Zurückeroberung karpetingischer ErblandeBildBildBild
1486-1489
BildForcalquier und Nice fallen an Frankreich, die Schweiz erhält Vaud und Wallis
Eroberung von AlbengaBildBild
1498-1501
BildAlbenga fällt an Frankreich
Eroberung von AstiBildBildBild
1501-1506
BildPiemont und Coni fallen an Frankreich. Das Herzogtum Montferrat wird souverän.
Eroberung von SavoyenBildBild
1511-1516
BildSavoyen fällt an Frankreich





Die Chronik der Könige


Träger der französischen Krone von Gottes Gnaden:

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Francois I de Avis
du Grand Nez ("Große Nase")
1502-
Bild2Bild6Bild4
BildGütig (-5% Freiheitsstreben)
BildNavigator (+10% Schiffshaltbarkeit)
Die ersten Jahre seiner Herrschaft wurden von seiner Mutter als Regentin regiert. Gewann die Eroberung von Asti. Erschuf die ersten Kolonien in Kanada. Warb für eine Bekehrung und Integration in die Gesellschaft der Ureinwohner. Zerstörte den Protestantismus in Mainz und beendete so die Verbreitung im Heiligen Römischen Reich. Bezwang die Schweiz und eroberte Savoyen. Förderte den Kolonialismus in Frankreich. Verlor den dritten französisch-spanischen Krieg durch die Intervention Polen-Litauens.



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Zeitalter der Entdeckungen

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Charles VII de Valois
le Victorieux ("Der Siegreiche")
1422-1450
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BildInspiriender Anführer (+5% Moral der Armeen)
BildGut beraten (+1 Mögliche Berater)
BildUnternehmerisch (+10% Handelseffizienz)
Wurde vom Papst exkommuniziert, weil er den Papst wieder in Avignon wollte und den neuen Papst nicht anerkannte. Regulierte den Handel für Schiffsmaterialien. Eroberte die Normandie im hundertjährigen Krieg. Ließ die Gilden in Ruhe. Ließ am Sterbebett ab von seiner falschen Einschätzung vom Papst und wurde kurz vor seinem letzten Atemzug wieder in die Kirche aufgenommen.

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Louis XI de Valois
le Prudent ("Der Kluge")
1450-1475
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BildVerschlossen (+20% Spionageabwehr)
BildSilberzunge (+20% Beziehung verbessern)
Setze einen Kardinal als Minister ein. Verbesserte die Bezahlung seiner Soldaten. Besiegte Aragon und die Bretagne. Sprach der Bretagne besondere Privilegien zu. Sorgte für den Schutz des Handels in Nantes. Gründete den Michaelsorden. Ließ seine Tochter ins Kloster gehen. War der letzte König Frankreichs aus dem Hause de Valois.

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Henri II de Avis
Le Père du Peuple ("Vater des Volkes")
1475-1502
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BildRuhig (-10% Stabilitätskosten)
BildTaktisches Genie (+1 Manöver)
BildVeruntreuer (+0,05 Jährliche Korruption)
Reformierte das Steuersystem Frankreichs. Erlaubte Händlern aus den Papststaaten in Dijon Handel zu treiben. Stabilisierte Frankreich. Verbesserte die Lebensbedingungen in Frankreichs Städten. Beauftragte Entdecker, um die neue Welt zu entdecken. Trieb die Wissenschaft der Medizin voran. Verlor seine ersten drei Kinder. Stellte neue Kommandanten ein. Beförderte einen siegreichen Turnieritter zum General. Verbesserte die Situation der burgundischen Bevölkerung. Verbesserte zusammen mit seiner Gattin die Lebensbedingungen in der Bretagne. Veranstaltete das letzte Ritter-Turnier. Begann die italienischen Kriege.
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Zeitalter der Reformation

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Zeitalter des Absolutismus

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Zeitalter der Revolutionen

INHALT 4


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Dynamite
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Dynamite » 24. April 2018 17:07

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- Königreich England -


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Wappen unseres Reiches unter Henry IX.





Über unser Reich 1504


Seit unserem letzten Bericht sind 27 Jahre vergangen. In dieser Zeit passiert nicht viel im englischen Königreich. Anders als die Jahre zuvor führten wir keine größeren Kriege gegen andere europäische Nationen. Wir haben uns voll auf die neue Welt konzentriert und hatten viel eher mit Problemen in unserem eigenen Land zu kämpfen. So führten wir den Krieg der Rosen - ein hässlicher Bürgerkrieg der jedoch schnell beendet werden konnte. In Nordamerika gründeten wir einen Kolonialstaat, die 13. Kolonien. Für diesen führen wir aktuell Krieg gegen zahlreiche Indianerstämme, die wir unter unserer Gottgewollte Herrschaft stellen wollen. Und wohl wahr, es ist von Gott gewollt. Denn unser edler König ist nun der Kopf unserer eigenen Kirche und er hat uns den Willen Gottes aufzeigen können. Wir haben uns vom Katholischen Glauben abgewandt, eine weise Entscheidung!

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Das Wappen der Tudors, unserer neuen Königsfamilie - Yorks und Lancasters vereint!




Der späte Rosenkrieg und der Aufstieg der Tudors
Über das Jahrzehnt der drei Könige und die drei Henry-Könige


Bereits vor vielen Jahren gab es in unserem Reich die Furcht vor einem Bürgerkrieg um die königliche Macht. Damals herrschte Henry VI. als unfähiger und zudem unfruchtbarer König. Wir standen bereits kurz vor einem Krieg zwischen dem Hause York und dem Hause Lancaster. Damals bekam der König urplötzlich zahlreiche Kinder, was die Krise noch einmal abgewendet hatte. Doch das Haus York hatte diese schwierige Zeit nicht vergessen. Als unser König James I. leider viel zu früh von uns ging, gab es keinen geeigneten Nachfolger. Ein entfernter Verwandter aus dem Haus Bourgogne hatte den höchsten Anspruch auf den englischen Thron und wurde König. Doch damit sollte der Konflikt erst richtig beginnen. Es gab viel Widerstand gegen den neuen König, der sicher als fremd im eigenen Land bezeichnet werden kann. Er hat in Burgund seine Jugend verbracht und war durch Konflikte mit den burgundischen Vasallen zu einem äußerst strengen Mann herangewachsen. Er war zwar dazu fähig unsere Disziplin zu erhöhen, doch die Herzen des englischen Adels konnte er nicht gewinnen. Sowohl das Haus York als auch das Haus Lancaster stritten darum, wer anstelle des neuen Königs herrschen sollte. Als der Konflikt am Zenit angekommen war, musste eine Entscheidung getroffen werden. Diese fiel zugunsten der Lancasters aus, welche einen neuen Herrscher auf den Thron setzten. Doch das Haus York wollte dies nicht billigen und griff zu den Waffen. In York versammelten sich mehr als 24.000 Soldaten und machten sich dazu bereit in Richtung London zu marschieren. Doch sie hatten nicht mit der fuchsartigen Schläue aus dem Hause Lancaster gerechnet. Schon bevor sich die Armee in York gesammelt hatte, wurde die englische Armee nach Nordengland geschickt und war getarnt in Lancashire stationiert. Während man in York die Rebellion zelebrierte und in einem Gelage den kommenden Sieg beschwören wollte, marschierte die englische Armee bereits von Nordwesten nach York. Sie trafen die Rebellen unvorbereitet und es kam zu einer mächtigen Schlacht. Trotz der Überraschung hielten sich die Yorkschen Männer tapfer und zeitweise verlief die Schlacht ohne klare Oberhand auf irgendeiner Seite. Doch anscheinend war an diesem Tag Gott auf der Seite der Lancasters und so brachen die Reihen Yorks auf und die Männern fingen an zu fliehen - die Schlacht war vorbei.
Die verbliebenen Männer Yorks zogen sich nach Süden zurück und gedachten sich dort neu zu sammeln. Doch unsere Armee setzte ihnen nach und so konnten sie nichts weiter erreichen. In der zweiten und sehr kurzen Schlacht des Krieges fiel der Thronanwärter aus dem Hause York und somit war der Konflikt so gut wie beendet. Trotzdem waren die nachfolgenden Jahre voller Anspannung, war die Thronfolge noch immer unklar. In einer glücklichen Wendung fand sich dann jedoch eine Einigung zwischen York und Lancaster, das neue Königshaus der Tudors entstand und führt unser Reich in Zukunft zur Glorie!

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Die Tudors führen uns nun in weltlichen wie auch kirchlichen Belangen.
(Und habe eine gute Auswahl an möglichen Ehepartnerinnen)




Der Bruch mit der katholischen Kirche


Der christliche Glaube war schon lange gespalten, in Ost und Westkriche. Doch wer hätte erahnen können, dass ein weiterer Bruch kurz bevor stand. Ein einfacher Mönch namens Martin Luther startet im deutsch-römischen Reich etwas Gigantisches und der christliche Glaube wurde erneut gespalten. In England hat man diese Entwicklungen zuerst nicht wirklich ernst genommen. Doch wir waren überrascht, wechselten doch fast sofort das schwedische wie auch das polnische Königreich ihre Religion und folgten dem sogenannten Protestantismus. Auch im Heiligen Römischen Reich schworen einige Fürsten dem alten Glauben ab. Doch sie mussten die Rache des Kaisers fürchten und wie sich zeigen sollte auch des französischen Königs, der die Protestanten in der Pfalz gerichtet hatte. Unser weiser König Henry VIII. kam nicht umhin sich mit dieser neuen Form des christlichen Glaubens zu beschäftigen. Er erkannte die Weisheit in dieser neuen Bewegung - aber auch dessen schwächen. Er selbst sah im Protestantismus keine Religion die dem englischen Volk würdig sei. Ihm schwebte etwas ganz anderes vor, etwas neues! Eine englische Staatskirche mit ihm, dem König, als Oberhaupt. Der Papst hatte so oder so nie viel übrig für England und machte absurde koloniale Abkommen die nur zu Ungunsten unserer Ambitionen waren. Verträge von Tordesillas sollten uns eindämmen...eine Frechheit! Dazu kam die Gier und Unvernunft vieler Bischöfe die auch im Volk viel Ablehnung hervorrief. Die Proklamation unserer eigenen Kirche wurde vom Volk sehr gut aufgenommen und aktuell sind bereits große Teile unseres Landes zu unserem eigenen Glauben übergetreten. Wir werden weiter missionieren und unseren eigenen Weg gehen, denn Gott ist auf unserer Seite!

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König Henry VIII. in London, nachdem er die Englische Kirche ausgerufen hatte.




Eine Vereinigung Britanniens?


In der Zukunft werden wir unser Reich weiter aufblühen lassen, so wie die Rose der Tudors! Das nächste große Projekt unseres Königs ist die Vereinigung ganz Britanniens, wir wollen das Reich "Großbritannien" ausrufen. So wie Kastilien Spanien, Polen Polen-Litauen und Moskau Russland gegründet hat, so steht es auch uns zu unseren Machtanspruch mit einer neuen Reichsgründung zu untermauern. Ähnlich wie das Haus York und das Haus Lancaster in den Tudors vereinigt wurde, sollen die britischen Königreiche unter Großbritannien vereint werden!
Gott segne England, Gott segne Großbritannien!



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Die Herrscher Englands seit 1444:


Henry VI. Lancaster [0-0-0] (1429-1465):
- Unfruchtbar (Nachfolgerchance -25%), Verschlossen (Spionageabwehr +20%) & Fanatisch (Missionarsstärke +1%) -
- Trotz enormer Unfähigkeit und fehlenden Hoden, bekam er einen Sohn, welcher seinem Onkel sehr ähnlich sieht. Zudem unterwarf er Schottland und fast ganz Irland -


Charles I. Lancaster [4-4-5] (1465-1503):
- Gutherzig (Kriegsmüdigkeit -0.05), Fruchtbar (Nachfolgerchance +50%) & Leidenschaftlicher Verhandlungspartner (Söldnerunterhalt -25%) -
- Vereinte Irland, eroberte Island und brachte England nach Afrika wie auch Amerika -


James I. Lancaster [2-2-6] (1503-1504):
- Architektonischer Visionär (Baukosten -10%) -
- Hatte viele große Pläne doch starb verfrüht und begann so das Jahrzehnt der drei Könige, welches vom Rosenkrieg begleitet wurde -


Henry VII. Frederick de Bourgogne [4-4-5] (1504-1507):
- Streng (Disziplin +5%) -
- Ein strenger König der sehr fähig war zu herrschen, doch wurde er durch den Rosenkrieg vom Thron gestoßen -


Henry VIII. Lancaster [2-3-2] (1507-1516):
- Kontaktreich (Beraterkosten -20%) -
- Mit seinen zahlreichen Kontakten konnte er den Rosenkrieg schnell beenden und die Versöhnung mit dem Hause York einleiten -


Henry IX. Tudor [3-4-2] (1516-heute):
- Gutherzig (Kriegsmüdigkeit -0.05) & Dummschwätzer (Diplomatische Reputation -1) -
- Als erster König aus dem Hause Tudor hat er ein gutes Herz...doch leider auch eine sehr lose Zunge -



Für den König!
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Dynamite » 24. April 2018 20:30

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- Königreich England -


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Wappen unseres Reiches unter Henry IX.





Diplomatische Gespräche im Tower of London


Noch immer werden im Tower of London wichtige globale Ereignisse und diplomatische Verflechtungen offen diskutiert. Nach den innenpolitisch turbulenten Zeiten sitzt nun König Henry IX. in den diplomatischen Gesprächen innerhalb des Towers. Er ist als gutherziger Herrscher aber auch als Dummschwätzer bekannt. Daher ist er sehr gerne bei den diplomatischen Gesprächen, kann er doch lautstark über die anderen Nationen schwätzen. Die Diplomatie ist dabei zumindest eine Kategorie, in der er sich auskennt (4 Punkte).

Berater Connor: Mein König, wie letzte Woche gewünscht, bringe ich die neuen Berichte aus den 13. Kolonien nun direkt hier zu Gespräch. Unsere Armee konnte zahlreiche Erfolge gegen die Ureinwohner erzielen. Zwar kämpften wir in meist unbekanntem Gebiet, doch waren unsere Waffen und natürlich der tapfere englische Geist den Primitiven eindeutig überlegen. Es ist damit zu rechnen, dass wir in Kürze Verhandlungen abschließen werden. Natürlich werden wir eurem Wunsch folgen und ihnen alle Reichtümer, wie auch ihr Land nehmen. Gott will es.

König Henry IX.: Ach wie schön ist es einmal mehr gute Nachrichten zu hören. Die neue Welt entzückt wie so oft, wohl wahr guter Connor! Es war natürlich vorhersehbar, dass diese Wilden nicht meiner standhaften Armee gewachsen sein können. Wie gerne hätte ich sie selbst ins Feld geführt...doch wie ihr alle wisst, meine Aufgaben binden mich hier.

Berater Connor: Selbstverständlich, eure Hoheit. Und natürlich würden wir euch niemals ziehen lassen, solange kein Erbe aus dem Hause Tudor präsentiert wurde.
Connor lacht hysterisch.

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Alle warten darauf, dass endlich wieder ein so prachtvoller Erbe präsentiert wird!


König Henry IX.: Hoho, ja wie Recht ihr habt! Doch wenden wir uns doch wieder den internationalen Belangen zu. Lasst uns über den Krieg Frankreichs gegen Spanien sprechen. Wir hatten den Kriegsverlauf bereits ausführlich besprochen doch bin ich mir noch immer unsicher, wie die Lage diplomatisch einzuordnen ist. Mein Königreich ist nun schon fast dreißig Jahre nicht mehr im Bunde mit den Franzosen...

Berater Smith: Nun mein König, wie ihr als Oberhaupt unserer Kirche sicher am besten wisst...die Wege des Herrn sind unergründlich. Die Wege der Kontinental-Europäer hingegen sind jenseits von Verstand. Die Einmischung Polens hatte ich bereits letzte Woche damit versucht zu erklären, dass sich die Polen davon erhofft haben, dass dadurch ihr Verbündeter, das Osmanische Reich, entlastet werden würde. Wir können nur mutmaßen, doch kam es den Osmanen doch äußerst gelegen, dass die Franzosen beschäftigt waren und nicht ihren katholischen Brüdern helfen konnten. Das bringt mich dazu einen anderen Punkt anzusprechen, es sind geheime Vereinbarungen aus dem Osten bekannt geworden. Im Zuge der Reformation haben einige vertriebene katholische Bischöfe aus Polen einige Dinge ihres alten Herrn verplaudert. Anscheinend gab es Pläne, dass sowohl die Habsburger, die Polen, die Osmanen und die Spanier wie auch Portugiesen gemeinsam ein Bündnis schließen wollten.

König Henry IX.: Oh Herr im Himmel, welch absurde Vorstellung! Österreich hat doch sowohl an die Iberer als auch an die Osmanen Land verloren. Wieso sollten sie mit diesen Mächten gemeinsame Sache machen? Und welches Ziel mag solch ein gigantischer Bund überhaupt haben?

Berater Smith: Nun, mein König. Dieser Bund sollte dazu dienen um unser damaligen Bündnis mit Frankreich und Burgund zu sprengen und wenn möglich uns größten Schaden zuzufügen.

König Henry IX.: Bitte, was?! Das kann sich doch niemand ausdenken. Wie absurd! Wir haben schon seit vielen Jahren keinen Bund mehr mit Frankreich und die Kooperation mit Burgund ist aktuell nicht militärischer Natur. Wie hätten sie dies anstellen wollen und wieso brauchten sie überhaupt mehr als halb Europa dafür? Ich muss schon sagen Smith...ich bin sprachlos.

Berater Smith: Nicht nur ihr, mein König. Ich selbst weiß auch nicht, wie ich mit dieser Information umgehen soll. Wir können nur froh sein, dass das gute Meer uns von den verrückten kontinentalen Europäern trennt. Wer weiß welche Barbarei uns sonst widerfahren würde. Ich bete täglich zu unserem Herrn, dass nur unsere Händler auf dem Festland von dem Wahnsinn verschont bleiben.

Für einen Augenblick herrscht Stille im Beratungszimmer. Der König schaut bedrückt aus dem Fenster. Schließlich ergreift er wieder das Wort.

König Henry IX.: Nun denn, lasst uns diese Verrückten vergessen und reden wir weiter über spannende Themen. Wie steht es um Afrika, meine Herren? Johnson, wollt ihr uns nicht etwas über den Kongo erzählen?

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Ein ganz normaler Beratungstermin im Tower - die Stimmung ist prima!


Berater Johnson: Natürlich mein König. Unsere Expeditionstruppen sind wohlbehalten aus dem Kongo zurückgekehrt. Das Königreich Burgund konnte dort weite Teile der Küste sichern. Wir haben eine Provinz in Angola, südlich von Kongo, kolonisiert. Die Kolonie sollten noch in diesem Monat endlich eigenständig sein. Von dort aus können wir weitere Expeditionen nach Osten tätigen und vielleicht endlich Indien erreichen. Zwar sind die Portugiesen sehr stark in Südafrika vertreten, doch ich bin mir sicher, dass wir einen Weg an ihnen vorbei finden werden. Die Reichtümer Indiens erwarten uns!

König Henry IX.: Ha! Aber auch nur wenn der alte Stevens - Gott habe ihn selig - Unrecht hatte. Er ezählte doch ständig von den indischen Großreichen und wie er Berichte gehört habe, dass diese Indien bereits vollständig aufgeteilt hätten. Solche Märchengeschichten will ich hier nicht hören, haha!

Berater Johnson fing an zu schwitzen und hustet krampfhaft. Als Berater für Afrika und die Erkundung Indiens trug er viel Verantwortung...

König Henry IX.: Schön schön, meine Herren. Diese guten Nachrichten haben mich erneut erheitert. Lasst uns doch wieder über die dunklen Kapitel Europas sprechen. Wir haben unseren Beitrag geleistet um Europa vor einer Invasion der Osmanen zu schützen. Trotz unserer bestens ausgebildeten Truppen, konnten wir den Krieg nicht gewinnen. Die Osmanen sind wie vom Teufel getrieben gewesen, wenn ich den Berichten meines Vaters - Gott habe auch ihn selig - Glauben schenken kann. Doch was hat sich seit jenem Krieg, in dem der ganze Balkan an die Osmanen fiel, in der Region getan? Gibt es etwas Neues?

Berater Lazarević: Vercherter Chönig. Vielen Dankch, dass wir in euchen Rat sprech-chen dürfen. In uncherer Heimat wurchen wir verchrieben, da wir niech...

König Henry IX.: Meine Güte. Was macht dieser dreckige Ausländer hier? Ich verstehe kein Wort. Wache, schafft ihn weg.

Berater Gullows: Entschuldigt mein König, aber haltet ein! Dies ist der ehemalige Erbe des serbischen Reichs, Stefan Lazarević. Er schloss sich unseren Truppen im Kampf gegen die Osmanen an und wurde von eurem Vater zum Kommandanten ernannt. Er hat seine Fähigkeiten und seine Loyalität mehrfach bewiesen.

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So nur in einfacher Kleidung sah Stefan Lazarević aus - benannt nach dem früheren König von Serbien


König Henry IX.: Oh...ihr habt Recht. Ich erinnere mich. Entschuldigt Stefan...nehmt es nicht persönlich aber wir sprechen hier eine Sprache die nennt sich "Englisch". Bitte lernt sie wenn ihr weiterhin hier bleiben wollt. Ich verzeihe euch, da mein Vater von euch große Stücke gehalten hat. Gullows, möget ihr vielleicht mit dem Bericht des Serben fortfahren? Ich möchte etwas davon verstehen.

Berater Gullows: Mein König, ich werde versuchen zu erklären, was Stefan sagen wollte. Das Bündnis zwischen Polen und Osmanen besteht weiterhin und nach unserem Wissensstand wird sich dort auch vorerst nichts verändern. Polen hat sich nun von der katholischen Kirche gelöst und ist protestantisch geworden, so hat man dort wohl nicht mehr die Kritik des Papstes zu fürchten wegen dem unheiligen Bündnis mit den Heiden. Angeblich bleibt das Bündnis defensiv, doch es ist trotzdem die höchste Qual für die Habsburger. Sie werden niemals gegen den Osmanen die christlichen Gebiete befreien können, solange Polen auf Osmanische Seite steht.

König Henry IX.: Ich verstehe...es bleibt also düster im Osten. Wir könnten vermutlich diese Belange den Katholiken selbst überlassen. Doch habe ich irgendwie einen Narren an diesem Konflikt gefressen. Wie auch meine Vorgänger beschäftigt mich der Konflikt gegen die Heiden zutiefst. Mögen wir als Anglikanische Christen auch eine andere Glaubensauffassung als die Katholiken haben, so sollten wir uns trotzdem gegen die Heiden stellen, wo wir dazu in der Lage sind. Gullows, bleibt im Anschluss hier. Ich möchte mit euch ein Schreiben an den polnischen König aufsetzen. Vielleicht nimmt er das Wort eines anderen nicht-katholischen aber christlichen Herrschers sich zu Herzen. Wir müssen beten, dass in diesen schwierigen Zeiten für die Christenheit, wo so viele so gespalten sind, die Heiden uns nicht verdrängen können. Gott stehe uns bei!


Für den König!
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon SangarEmperor » 26. April 2018 17:27

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Persien



Der verrückte König

Schon seit Jahrzehnten stehen wir in dauernden Kriegen, das Land ist verwüstet und die Bevölkerung gibt nicht mehr genug brauchbare Männer her um die Armeen zu befüllen und gleichzeitig die Felder zu bestellen und die Tiere über die Weiden treiben. Doch der verrückte König zieht stehts weiter gegen immer größere Feinde, oder ziehen die Feinde schon gegen ihn selbst. Niemand kann sich mehr daran erinnern. Die Zeiten sind Grau und Trist. Das Ausrufen des Persischen Reiches verschaffte dem Reich nur eine kurze Pause. Die Einigung der persischen Lande scheint unsere Nachbarn kurz verunsichert zu haben, doch schon wieder überschreiten sie unsere Grenzen und überfallen die Dörfer und Städte des Landes. Oder waren wir es die ihre Dörfer und Städte brandschatzen?
Es hätte uns schon klar sein müssen als der verrückte König auf den Thron gekommen ist. Die Gläubigen vergötterten ihn, denn so sagt man, die Engel selbst singen zu ihm. Doch den Gesang kann sich niemand mehr vorstellen, nachdem was alles passiert ist. In den ersten Kriegen seiner Amtszeit, herrschte er sehr abwesend, niemand sah ihn mehr und es wurde schon vermutet er sei ermordet worden. Doch als dann die Horden aus dem Norden und die Folgereiche des Timurs gemeinsam auf unser Reich stürmten sah ihn das Volk nach vielen Jahren wieder, doch sein Blick war betrübt und wirr, doch auch voller Hass und Wut. Niemand wusste was geschehen ist in den Jahren seiner Abwesenheit.

Das Flüstern der Engel, das den König vergiftete (Öffnen)
@1:17


Er sprach mit lauter und entschlossener Stimme:“Bringt mir ein Pferd, ich will mit der Armee reiten.“ Mit unbekannter Härte trieb er seine Männer an die Grenzen ihrer Möglichkeiten und auch an die Grenzen unseres Reiches und schlug die Gegner mit Brutalität und Blut an den Klingen aus unsren Landen.

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Nach seiner Rückkehr und dem geglaubten Frieden, wurde der König gefeiert, doch seine Stimmung besserte sich nicht. Er hob viele neue Regimenter aus, darunter wurde die Armee auch mit einigen dutzend Kanonen bestückt. Der Hof war besorgt und vertrauten dem König kaum noch. Sie hatten Angst vor dem Tod.

Und so geschah es auch, der Tod zog ein weiteres mal über unser Land. Ein weiteres mal zogen die angsterfüllten Reiche gegen uns in den Krieg oder waren es doch wir, die gegen sie zogen? Zu oft wurde die Frage gestellt und zu oft blieb niemand übrig um die Frage zu beantworten. Die Leichen der Soldaten und der Pferde pflasterten die Schlachtfelder, teils stark entstellt und versengt durch die brachiale Gewalt der Kanonenkugeln. Das Kreischen der Krähen und Aasgeier liegt in den Ohren der sterbenden Verletzten. Die einstige Zukunft des Landes liegt nun im Blute ganzer Armeen. Nur noch der König kämpfte mit einigen wenigen Reitern und Fußsoldaten, deren Gesichter blutleer durch die erfahrenen Schrecken sind und ihre Ohren klingeln vom immer wiederkehrenden Donnerhall der Kanonen. Doch der verrückte König reitete mit ihnen ein letztes mal auf die ebenso dünnen feindlichen Linien zu. Sein Gebrüll war tosend, doch seine Klinge stumpf und abgebrochen, sein Speer steckte in einem toten Gegner, seinen Helm verlor er vor langer Zeit. Doch sein Blutrausch war noch nicht beendet. Die Feinde blickten voller Angst in seine blutverspritze Fratze und begannen um ihr Leben zu rennen. Der Krieg war gewonnen. Doch war es kein Sieg. Mit den wenigen zurückgekehrten Soldaten musste der verrückte König seinen von Rebellen belagerten Palast befreien, und so auch den Rest seines Landes. Das unter der Last zerbrochene Volk rebellierte. Doch auch hier konnte das Blut der Toten den Konflikt beenden. Nach den Aufständen ließ sich der König in seine Kammer einschließen und war von da an nie wieder gesehen. Bedienstete berichten von schrecklichen Schreien nachts, doch ob es der verrückte König ist oder nur der Wind, vermag niemand zu sagen, denn niemand traut sich die verfluchte Kammer des Königs zu öffnen.




Erklärung

Die Tabs hier sind nur einmal ein kleiner Versuch. Ich habe einfach mal ein paar für mich passende Lieder zu den 3 Punkten rausgesucht, ein Bild und noch ein wenig dazu geschrieben. Natürlich ist Musik Geschmackssache in dem Falle. Ich finde die Idee ganz gut. Ich hätte noch gerne mehr zu den einzelnen Punkten um evt. eine Stimmung zu den Lieder aufzubauen. Allerdings ist meine Zeit auch begrenzt, evt. finde ich ja morgen Zeit dazu. Grüße

Infanterie



Der Klang von tausenden marschierenden Beinen zum Schlachtfeld, lässt die Erde erbeben und die Feinde erzittern. Den die Disziplin und Moral unserer Infanterie ist enorm. Selbst bei scheinbar aussichtslosen Schlachten kämpft jeder der Soldaten bis auf den letzten Blut der in seinen Adern fließt. Stehts begleitet vom Rhythmus des Marsches, der Melodie des Todes. Ein schritt nach vorne, ein Schlag und ein toter Gegner, zurück in die Reihe.

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Der verrückte König als Infanterie Soldat

Kavallerie


@1:15

Unsere Kavallerie ist gefürchtet, das herannahende Donnern ihrer Hufe lässt Gegner fliehen und das Blut in ihren Adern gefriern.

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Artillerie


@0:50

Der Donner unserer Mörser schallt über das Schlachtfeld. Diese tödlichen Waffen löschen in nur wenigen Schüssen komplette Verbände auf

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VampireHunter
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon VampireHunter » 28. April 2018 13:16

Mamelucken

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Rauch und Asche

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Er hebt sein zu Boden gesenktes Haupt und Blickt in die Ferne. Sein Blick streift über die Ländereien, die ihm anvertraut wurden. Sein Blick streift über die Menschen die in seine Führung vertrauen. Sein Blick streift über Rauch und Asche!: "Was ist nur geworden, aus unserem einst so glorreichen Land? Wo sind die Bauten und Monumente, welche einst den Glanz unserer Nation wiederspiegelten? Wo sind die großen Denker, die fleißigen Handwerker, welche einst unsere Nation groß gemacht hatten? Nichts ist mehr übrig davon. Wir sind ein Schatten unserer Vergangenheit. Wo einst Triumphbögen standen, liegt heute ein loser Haufen Steine. Wo einst prächtige Alleen die Straßen säumten liegt heute lebloser Sand. Die Gesichter unseres einst tapferen Volkes sind blutleer. Die Stolzen gehen gesenkten Hauptes durch die Ruinen dessen, was sie einst ihre Städte nannten. Ein halbes Jahrhundert von Krieg, Seuchen und Rebellionen, von Desastern, Missernten und Aufständen, haben unser Land in Rauch und Sche zurückgelassen. Sie haben uns alles genommen was wir einst hatten, alles zerstört was wir daeinst waren!"

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Sein Blick streift über Rauch und Asche!

Andere hätten resigniert! Andere hätten sich zum Sterben nieder gelegt! Andere hätten bitterlich geweint!
Und andere hätten Trost in den Armen der Frauen gesucht!
Doch nicht unser König. Sein Blick ist trauernd jedoch voller Entschlossenheit. Sein Körper von den Schlachten gezeichnet jedoch voller Kraft.
Sein Wille ist stark und ungebrochen!
Denn er ist ein weiser Mann. Er weiß, wenn die Nacht am dunkelsten ist, dann ist die Zeit gekommen, in der sich die Kulturen vereinen, die Zeit in wo der Überlebenswille die stärksten Kräfte freisetzt, die Zeit in der aus der Asche ein Phönix emporsteigen kann.
Deshalb schickt unser weiser König, Boten in alle Provinzen des Landes um alle Menschen, egal welcher Herkunft sie entstammen, egal welcher Kultur sie folgen, zu einen. Geführt von einer neuen Religion die wir Shia nennen, wollen alle Mamelucken fortan nicht mehr für Geld arbeiten. Nicht mehr nach dem privaten Reichtum trachten. Sondern all ihre Kräfte zum Wohle des Gemeinwesens einsetzen. Sie sollen neue Straßen bauen, länger und breiter als je zuvor. Neue Städte errichten schöner und besser als je zuvor. Sie sollen die Felder bestellen und das Leben des Nils in die Körper eines jeden Mamelucken bringen. Kein Mamelucke soll eher ruhen bevor unsere Nation nicht wieder ihr Flügel ausstreckt und wie ein Phönix in die Unendlichkeit fliegt!


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