[EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Ehemals das EU IV-MP „Friss oder Stirb!“ und das EU IV-MP "Dominor et morere!"

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon KirKanos » 29. April 2018 12:26



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Ende des III. AAR Zyklus


Ergebnisse(Länge&Aufwand-Layout&Gestaltung-Kreativität&Qualität-Falls erfolgt:Votings in der Umfrage):

Dynamite(20-23-15-4): 62 Punkte - Belohnungsstufe II.

KirKanos(17-20-20-4):61 - Belohnungsstufe II.

Maeki(15-23-17-3): 58. Punkte - Belohnungsstufe II.

Decla(17-12-22-4): 55 Punkte - Belohnungsstufe II.

Sangar(17-18-18-1): 54 Punkte - Belohnungsstufe II.

VampireHunter(5-7-7-1): 20 Punkte - Belohnungsstufe I.

[/i]

Bewerter: Schiegfried, KK


Im Auftrag des AAR/Diplo Council
KK




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Dynamite
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Dynamite » 4. Mai 2018 12:51

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- Königreich England -


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Wappen unseres Reiches unter Henry IX.





Über unser Reich 1562


Was gibt es groß aus Großbritannien zu berichten? Nun wir konnten unser Reich vereinen, aus England wurde Großbritannien. Gleichzeitig ist die religiöse Einheit auf unseren Inseln rapide gestiegen. Das Volk steht vereint hinter König und Kirche - was in unserem Fall ja mehr oder weniger dasselbe ist. Wir sind reicher geworden, die Einnahmen aus Übersee stärken unser Land. Unsere Flotte hat sich im Krieg bewiesen und es wäre nicht gelogen, wenn es aktuell wohl die stärkste der Welt ist. Doch die letzten Jahre sind auch von einer großen Niederlage geprägt...wir verloren zentrale Stützpunkte in Afrika, was unsere Expansion extrem eingeschränkt hat. In den 13. Kolonien und in der Karibik konnten wir zwar stark wachsen aber wir benötigen dringend eigenes Land in Afrika. Die Iberer kontrollieren fast alle Küsten Afrikas und sind dabei den kompletten inneren Kontinent zu annektieren. Eine bedrohliche Situation, ist Spanien alleine doch schon von der Entwicklung kurz hinter den Osmanen und über dem großen russischen Zarenreich. Wenn die Iberer in Afrika weiterhin freie Hand haben, werden sie mit Abstand das größte Reich der Erde werden. Wir können Gott nur danken, dass unsere mächtige Flotte unsere Inseln stets vor dem spanischen Monster beschützen wird.

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Die spanische Armada versuchte nach Britannien zu kommen - sie scheiterte!


Wir haben versucht uns gegen die iberische Aggression zu wehren. Doch wir mussten zugunsten des treuen Freundes in Burgund den Frieden suchen. Eine große Schmach die wir auf keinen Fall auf uns sitzen lassen werden. Wir werden das von uns beanspruchte Land zurückerobern und den Iberern wird es noch Leid tun uns so hinterrücks überfallen zu haben. Die Iberer müssen aus dem Kongo, aus Südafrika und aus Sansibar vollständig vertrieben werden. Auch Madagaskar muss wieder in burgundische Hand zurückkommen. Wenn möglich sollte zudem der Verlust von La Plata dem Königreich Burgund vollständig erstattet werden. Wir waren dazu bereit mit den Iberern zu reden...doch sie wollten den Krieg. Wer nach Krieg ruft, der soll Krieg bekommen. Das nächste Mal werden wir zu unseren Bedingungen kämpfen. Gott schütze England!


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Spanische Tercios in Burgund. Diese zwangen uns zur Kapitulation.




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Die Herrscher Englands seit 1444:


Henry VI. Lancaster [0-0-0] (1429-1465):
- Unfruchtbar (Nachfolgerchance -25%), Verschlossen (Spionageabwehr +20%) & Fanatisch (Missionarsstärke +1%) -
- Trotz enormer Unfähigkeit und fehlenden Hoden, bekam er einen Sohn, welcher seinem Onkel sehr ähnlich sieht. Zudem unterwarf er Schottland und fast ganz Irland -


Charles I. Lancaster [4-4-5] (1465-1503):
- Gutherzig (Kriegsmüdigkeit -0.05), Fruchtbar (Nachfolgerchance +50%) & Leidenschaftlicher Verhandlungspartner (Söldnerunterhalt -25%) -
- Vereinte Irland, eroberte Island und brachte England nach Afrika wie auch Amerika -


James I. Lancaster [2-2-6] (1503-1504):
- Architektonischer Visionär (Baukosten -10%) -
- Hatte viele große Pläne doch starb verfrüht und begann so das Jahrzehnt der drei Könige, welches vom Rosenkrieg begleitet wurde -


Henry VII. Frederick de Bourgogne [4-4-5] (1504-1507):
- Streng (Disziplin +5%) -
- Ein strenger König der sehr fähig war zu herrschen, doch wurde er durch den Rosenkrieg vom Thron gestoßen -


Henry VIII. Lancaster [2-3-2] (1507-1516):
- Kontaktreich (Beraterkosten -20%) -
- Mit seinen zahlreichen Kontakten konnte er den Rosenkrieg schnell beenden und die Versöhnung mit dem Hause York einleiten -


Henry IX. Tudor [3-4-2] (1516-1535):
- Gutherzig (Kriegsmüdigkeit -0.05) & Dummschwätzer (Diplomatische Reputation -1) -
- Als erster König aus dem Hause Tudor hat er ein gutes Herz...doch leider auch eine sehr lose Zunge -


William III. Tudor [6-2-0] (1535-heute):
- Gutherzig (Kriegsmüdigkeit -0.05), Vorsichtig (AE-Auswirkung -10%) & Unfruchtbar (Nachfolgerchance -25%) -
- Vereinte Großbritannien, eroberte Swahili doch verlor den Großteil davon im Krieg gegen die Iberer -



Für den König!
Für England!
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon KirKanos » 4. Mai 2018 15:52

Das Interview mit Sangar




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Holt Euch eine Tasse Kaffee oder Tee, lehnt Euch zurück und genießt das neue Interview


KirKanos: Hallo Sangar, auch wenn die meisten Dich bereits kennen, stell Dich uns doch bitte kurz vor. Und verrate uns woher Dein Name kommt.

Sangar: Guten Tag, und erst einmal danke für die Einladung zum Interview. Im Forum und meistens auch in Steam bin ich unter dem Namen Sangar bekannt. Sangar bedeutet auf altägyptisch Babylon. Das habe ich irgendwann mal auf Wikipedia gefunden und benutze den Namen seitdem hier im EU4 Bereich. Im echten Leben heiße ich Tizian und wohne in der Nähe von Sinsheim, einer Kleinstadt in der Nähe von Heidelberg. Momentan bereite ich mich wieder auf ein Studium zum Wintersemester vor, nachdem ich bis Ende letzten Jahres selbstständig war. Als ich ein paar hundert Stunden EU4 auf dem Buckel hatte, kam ich glaube über LegendaryMarvin auf die SZ und zum Sonntag MP und bin jetzt hier seit dem zweiten MP fast immer mit dabei gewesen.


KirKanos: Darf man erfahren was Du studieren möchtest?

Sangar: Sehr gerne. Dafür muss ich aber einmal kurz ausholen. Ich habe schon einmal zwei Semester studiert. Damals habe ich Geowissenschaften in Freiburg studiert. Ein wirklich sehr interessanter Studiengang, mit vielen Exkursionen etc. Aus verschiedenen persönlichen aber auch fachspezifischen Gründen, habe ich das Studium dann abgebrochen. Ich richte mich jetzt nicht komplett neu aus, denn ich habe vor Geographie zu studieren. Wahrscheinlich in Heidelberg, Mainz oder Tübingen. Wird man demnächst noch sehen.

KirKanos: Was war Dein Plan für die ersten Spieltage und wie stellt sich die Lage in Persien aktuell da?

Sangar: Also der Plan war eigentlich sehr klar am Anfang, da ich mit Khorasan gestartet habe. Erst einmal unabhängig werden und alle Cores und die nötigen Provinzen erobern um Persien zu gründen. Im nächsten Schritt war geplant so schnell Richtung Westen zu expandieren wie ich nur kann um den Mamelukken zu unterstützen. Allerdings war das Land zu dem Zeitpunkt noch nicht stabil genug um große Eroberungen auch langfristig zu halten. So kam es zu zwei großen Bestrafungskriegen und einigen weiteren KI-Kriegen. Mit vielen Schulden konnte ich die Hälfte der Kriege mit einem weißen Frieden beenden. Verlor allerdings bei den anderen immer eine handvoll Provinzen und häufte wie gesagt viele Schulden an und hatte während und nach den Kriegen noch mit Rebellen zu kämpfen. Das konnte ich auch mit ein wenig Hilfe des Inders bekämpfen. Allerdings hat Tommy auch nicht geschlafen und hat mir die in Ungarn verloren Provinzen dann im Osten wieder abgenommen. Ich stehe dennoch ganz gut da im Hinblick auf die schwierige Startphase.


KirKanos: Was ist Dein Plan mit Persien? Der Osmane expandiert schnell nach Osten, wie man hört. Welche Strategie verfolgst gegenüber die nahende, grüne Welle?

Sangar: Es gibt hier natürlich einige Möglichkeiten. Viele blicken sehr kritisch auf die osmanische Expansionen. Mittlerweile steht auch ein sehr fähiger Verteidigungsring in Persien und ich glaube auch in einer Unterzahl, kann ich einen Angriff sehr sehr blutig für Tommy gestalten. Mit oder ohne der Hilfe von möglichen Verbündeten kann ich vermutlich schwer meine Gebiete zurück erobern. Aufgeben werde ich allerdings nicht noch einmal. Ich stehe noch vor der Wahl meiner dritten Ideengruppe. Ich denke das gibt dann die Fahrtrichtung für meine Spielweise vor. Natürlich will ich hier nicht zu weit ins Detail gehen, aber ich denke das gibt mal die vorläufige grobe Richtung vor.

KirKanos: Planst Du eine Beschwichtigungspolitik ala Mamelucke? Oder ein Bündnissystem gegen den Osmanen, z.B. mit Wien oder Moskau?

Sangar: Ich will eigentlich nicht noch weiter die großen Bündnisformationen gegen den Osmanen befeuern, bevor die Konflikte, dann zu beiden Seiten in totalen Stillstand geraten. Aber solange er meine Gebiete hält, wird es auch mit einer freundlichen Beziehung schwierig. Ich beziehe erstmal eine defensive Stellung und warte vorerst ab und probiere weiter zu wachsen und technologisch auf dem neusten Stand zu bleiben. Ich werde definitiv nicht zum willenlosen Vasallen des Osmanen werden, da ich natürlich auch die Inder im Rücken haben, für die ich im Endeffekt auch ein guter Puffer bin.

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Der Osten im MP


KirKanos: Was sind aus Deiner Sicht Persiens Stärken? Was die Schwächen? Welche beiden Ideengruppen hast Du denn bereits gewählt und warum?

Sangar: Die klare Stärke Persiens ist das doch recht starke Militär. Gerade auch der Moralboni und die kav. Kampfstärke zu beginn. Dazu noch Shia als Religion mit zusätzlicher Moral und guten Schulen rundet das ganze ab. Zusätzlich hat die Persische Region viele gute Produktionsgüter, wie Seide, Papier, Edelsteine, Gewürze usw. Man kann eine sehr solide Wirtschaft damit aufbauen, was auch noch einmal durch die persischen Ideen unterstützt wird. Die Schwäche von Persien ist für mich in Teilen die Region selbst. Man liegt zwischen einem Inder mit sehr viel Entwicklung und dem Osmanen, der vom Spiel begünstigt sehr schnell und viel wachsen kann. Die vielen Bergprovinzen sind natürlich auch Fluch und Segen zu gleich. Einerseits hat meine eine hervorragende Verteidigungsposition, allerdings ist es sehr schwer viel Entwicklung zu sammeln um mit den Nachbarn mitzuhalten. Die Regierungsform ist auch interessant und ist durchaus sehr nützlich, aber längst nicht so gut wie die Osmanische oder Preußische.
Bei den Ideen habe ich Innovative und Offensive Ideen gewählt, was ich mittlerweile etwas bedauer und verfrüht finde. Mit Wirtschafts und Defensivideen, wäre ich wohl besser bedient gewesen zu Beginn. Innovativ ist natürlich ganz klar um die Politiken zu pushen und die Ideen an sich nimmt man auch gerne mit. Hinzukommt die Entscheidung für ?Muslime?, da bin ich mir auch nicht ganz sicher. Diese verringert die Ideenkosten glaube ich. Offensiv Ideen, sind dann in Verbindung damit auch recht klar.


KirKanos: Wie wichtig ist der Handel für Dich? Waren Handelsideen nie ein Thema für Dich?

Sangar: Der Handel ist natürlich sehr wichtig für mich, ich fasse das auch für mich immer mit Produktion, unter "Wirtschaft" zusammen. Durch die starken Produktionsgüter in meiner Region, mach ich natürlich auch einen schönen Gewinn im Handel. Die Handelsideen fände ich allerdings noch etwas verfrüht, da ich mein Forcelimit noch locker unterhalten kann und für (noch) ein paar Dukaten mehr, meine Armee nicht schwächen will. Zu einem späteren Zeitpunkt wird das aber eine sinnvolle Ideengruppe, da die vielen Handelsmodifier das Einkommen viel besser skalieren.

KirKanos: Was spielst Du neben EU4 noch so? Welche Charakte aus Spielen sind Dir besonders im Gedächnis geblieben, kannst Du da welche rausgreifen?

Sangar:
Neben EU4 spiele ich mittlerweile nurnoch CS:GO (DMG-LE) und das auch gefühlt zu wenig. Alle paar Wochen spiel ich dann aber auch mal Borderlands 2, Path of Exile, Anno 1404 oder andere Strategiespiele. Ich will seit langem auch mal wieder HOI4 oder Stellaris updaten, aber man bekommt schon direkt weniger Lust dazu wenn man neue DLCs sieht, bzw. über deren Anschaffung nachdenkt. Ich hab auch mal einige Runden Total War: Arena gespielt.
Am besten sind mir wohl die Charaktere aus Borderlands 2 im Kopf geblieben. Die kleinen Geschichten um Neben wie Hauptcharaktere sind einfach unglaublich gut und meist auch sehr lustig gestaltet. Teilweise dann aber auch schon sehr dunkel und traurig. Obwohl mir fällt gerade noch eine bessere Reihe ein. Die Dark Souls Reihe mit ihren versteckten Geschichten, hat mich wohl am meisten fasziniert bis jetzt. Kaum ein anderes Spiel hat mich bisher dazu veranlasst soviel Zeit in ein Spiel zu investieren ohne es überhaupt zu spielen.


KirKanos: Welche Serie, welcher Film und welches Spiel und Buch würdest Du mit auf eine einsame Insel mitnehmen, wenn Du nur jeweils eins pro Sorte wählen dürftest?

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One Piece


Sangar: Bei der Serie war ich mir recht schnell sicher, da wäre meine erste Wahl One Piece. Alleine schon die Laufzeit. Bei einem Film sieht das schon wieder anders aus, im Kopf habe ich gerade Filme wie Pans Labyrinth, Gran Torino und The Big Lebowski, würde mich auf die schnelle für Pans Labyrinth entscheiden. Ich würde natürlich EU4 mitnehmen, damit ich noch am Sonntags MP mitspielen kann. Bei einem Buch wirds schon wieder schwierig und da fallen mir auch direkt wieder 3 Kandidaten ein: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins von Milan Kundera, Eden von Stanislaw Lem oder das Lied der Dunkelheit und seine Nachfolger. Hier würde ich wahrscheinlich den genialen Sci-Fi Roman Eden wählen.



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Flügelhusar
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Flügelhusar » 5. Mai 2018 13:19

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Le fait juge l'homme


Der königliche Gast


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Weil der König von Frankreich die Pferde in seinem Postsystem auswechseln ließ und dies noch mehrere Monate dauern sollte, da sich die Lieferung der arabischen Pferde für die Post verzögerte aufgrund der Streitigkeiten zwischen Spanien und Frankreich, reiste der König auf Einladung des britischen Königs nach London. Der König der britischen Inseln verfügte immer noch über ein intaktes Postsystem in Frankreich und bot es dem französischem König zur Nutzung an. Um nicht seine komplette Kontrolle über sein Reich zu verlieren und keinem Adligen bedeutende Autonomie zu gewähren, nahm der König aus Frankreich dieses Angebot an, trotz der Tatsache, dass der britische König ein Häretiker ist. Er sah darin die Chance, diesen wieder zurück auf den richtigen Weg zu bringen.

So machte sich der König der Franken auf mit seiner Kutsche fuhr er bis nach Calais, von wo er dann mit einer Fähre nach Dover den Kanal überquerte. In Dover angekommen wartete ein Freund des britischen Königs auf den französischen König. Der Monarch sah vom Hafen aus die große und edle Kutsche, die für seine Überreise nach London bestimmt war. Der Kutscher war ein Freund des Briten und dem Namen nach zu urteilen, auch ein Franzose. Die Sitze der schwarzen Kutsche waren außerordentlich gut gepolstert und die Reise war somit kaum anstrengend.

In der Nähe von London auf dem „Arbeits- und Studienanwesen“ des britischen Königs, der gerade seine Diener dirigierte das Festmahl vorzubereiten, kam der Kutscher samt französischem König an. Der Kutscher, der auch ein hoher adeliger war mit Verbindungen zu Frankreich, England und dem Niederrhein wies dem Franzosen den Weg, als dieser aus der Kutsche ausstieg. Während der Kutscher seine Kutsche hinter das Anwesen brachte. Schritt der französische König zum Anwesen. Der britische König erblickte ihn mit frohem Gesicht und begrüßte ihn zugleich. Der Brite zeigte ihm auch so gleich sein Anwesen. Nach der Führung durch das Studienanwesen übergab der Brite ihm noch mehrere kostbare liturgische Bücher und ein goldenes Kreuz, das vom Papst gesegnet werden sollte. Durch die Auflösung eines nahegelegen Klosters kam der Brite zu diesen kostbaren Schätzen. Der französische König war froh, dass jetzt wenigstens kein Krämer, diese Schätze für einen Spottpreis verschleudert. Auch der französische König überbrachte dem Briten kostbaren Wein aus Bordeaux.

Anschließend begann das große Festmahl. Es fand draußen statt und der britische Monarch ließ ein Gemälde davon malen, um es dann zu vervielfältigen und jedem bedeutenden Königshaus eine Kopie davon zu schicken. Neben dem französischem König war auch der Kutscher sowie ein hoher Adliger aus Russland eingeladen. Der britische König selbst war in Begleitung seiner Königin. Neben mehreren Dienern und Kleinadeligen, saß das britische Königspaar mit ihren hohen Gästen du ihrem Hund aus Italien an einem gesonderten Tisch. Man unterhielt sich über Politik, Geographie, den Kutschenbau, den auch der französische König fasziniert findet, die Kultur und dachte an vergangene künstlerische Erscheinungen zurück. Zu essen gab es Spezialitäten aus Britannien, Frankreich und Österreich und sogar exotisches aus den Berberreichen. Der italienische Hund des Briten fand gefallen am französischem Monarchen und lag beim Essen zu dessen Füßen und ruhte sich im Schatten des Tisches aus. Immer wieder liefen kleine aggressive Jagdhunde über die Wiese des Anwesens, die den italienischen Hund immer wieder kurz aufschrecken ließen. Als sich der Kutscher mit dem russischen Adligen über die Schimpfwörter der russischen Sprache unterhielt, sprach der französische König mit dem Briten über die aktuelle Diplomatie in Europa und die nächsten strategischen Schritte, um beide Königreiche zu stärken. Am Ende sprach man noch über ehemalige europäische Monarchen und Adlige aus dem fernen Osten.

Im Anschluss an das Festmahl bedankte sich man sich beim Königspaar und ging zusammen in den Theatersaal des Anwesens, wo Menschen aus fernen Länder verschiedene Stücke aufführten, die der französische König nicht verstand, aber es dem Kutscher, dem russischen Adeligen und der britischen Königin zu gefallen schien. Der britische König holte aber bald den Franzosen ab und zeigte ihm nochmal sein Arbeitszimmer und zeigte ihm, wie er die Post hier verschicke und die Preise für die Schriftsteller vorbereitete, die aus Schweden vergeben werden. Danach begleitete der Brite den Franzosen in einen separaten Raum und zeigte diesem einen Tisch an dem er seine Post schreiben und dann im Anschluss an einen Boten übergeben konnte.
Das ist die Geschichte von der Begegnung des französischen und englischen Königs.




In Bearbeitung

Die italienischen Kriege


Bild


Die italienischen Kriege







KriegAngreiferVerteidiger
Dauer
GewinnerErgebnis
Vertreibung iberischer Händler aus Frankreich und den PapststaatenBildBildBild
1481-1483
BildAnjou, Provence und Avignon fallen an Frankreich, die Papststaaten erhalten exklusive Händlerrechte in Dijon
Zurückeroberung karpetingischer ErblandeBildBildBild
1486-1489
BildForcalquier und Nice fallen an Frankreich, die Schweiz erhält Vaud und Wallis
Eroberung von AlbengaBildBild
1498-1501
BildAlbenga fällt an Frankreich
Eroberung von AstiBildBildBild
1501-1506
BildPiemont und Coni fallen an Frankreich. Das Herzogtum Montferrat wird souverän.
Eroberung von SavoyenBildBild
1511-1516
BildSavoyen fällt an Frankreich
Rückeroberung des Königreichs NavarraBildBild
1511-1516
BildDie Krone Navarra geht an Frankreich. Mittelitalien fällt an Florenz.





Die Chronik der Könige


Träger der französischen Krone von Gottes Gnaden:

Bild

Phillipe I de Avis

1552-
Bild3Bild3Bild4
Die ersten Jahre seiner Herrschaft wurden von einem Regentschaftsrat regiert. Verbesserte die lokalen Rekrutierungen. Stärkte und verbesserte die Infrastruktur in den Städten. Half den Burgundern in den niederländischen Kriegen.



"Vorgänger" (Öffnen)

Zeitalter der Entdeckungen

Bild

Charles VII de Valois
le Victorieux ("Der Siegreiche")
1422-1450
Bild4Bild2Bild4
BildInspiriender Anführer (+5% Moral der Armeen)
BildGut beraten (+1 Mögliche Berater)
BildUnternehmerisch (+10% Handelseffizienz)
Wurde vom Papst exkommuniziert, weil er den Papst wieder in Avignon wollte und den neuen Papst nicht anerkannte. Regulierte den Handel für Schiffsmaterialien. Eroberte die Normandie im hundertjährigen Krieg. Ließ die Gilden in Ruhe. Ließ am Sterbebett ab von seiner falschen Einschätzung vom Papst und wurde kurz vor seinem letzten Atemzug wieder in die Kirche aufgenommen.

Bild

Louis XI de Valois
le Prudent ("Der Kluge")
1450-1475
Bild4Bild3Bild2
BildVerschlossen (+20% Spionageabwehr)
BildSilberzunge (+20% Beziehung verbessern)
Setze einen Kardinal als Minister ein. Verbesserte die Bezahlung seiner Soldaten. Besiegte Aragon und die Bretagne. Sprach der Bretagne besondere Privilegien zu. Sorgte für den Schutz des Handels in Nantes. Gründete den Michaelsorden. Ließ seine Tochter ins Kloster gehen. War der letzte König Frankreichs aus dem Hause de Valois.

Bild

Henri II de Avis
Le Père du Peuple ("Vater des Volkes")
1475-1502
Bild3Bild3Bild3
BildRuhig (-10% Stabilitätskosten)
BildTaktisches Genie (+1 Manöver)
BildVeruntreuer (+0,05 Jährliche Korruption)
Reformierte das Steuersystem Frankreichs. Erlaubte Händlern aus den Papststaaten in Dijon Handel zu treiben. Stabilisierte Frankreich. Verbesserte die Lebensbedingungen in Frankreichs Städten. Beauftragte Entdecker, um die neue Welt zu entdecken. Trieb die Wissenschaft der Medizin voran. Verlor seine ersten drei Kinder. Stellte neue Kommandanten ein. Beförderte einen siegreichen Turnieritter zum General. Verbesserte die Situation der burgundischen Bevölkerung. Verbesserte zusammen mit seiner Gattin die Lebensbedingungen in der Bretagne. Veranstaltete das letzte Ritter-Turnier. Begann die italienischen Kriege.

Zeitalter der Reformation

Bild

Francois I de Avis
du Grand Nez ("Große Nase")
1502-1552
Bild2Bild6Bild4
BildGütig (-5% Freiheitsstreben)
BildNavigator (+10% Schiffshaltbarkeit)
BildGerecht (-2 Nationale Unruhen)
Die ersten Jahre seiner Herrschaft wurden von seiner Mutter als Regentin regiert. Gewann die Eroberung von Asti. Erschuf die ersten Kolonien in Kanada. Warb für eine Bekehrung und Integration in die Gesellschaft der Ureinwohner. Zerstörte den Protestantismus in Mainz und beendete so die Verbreitung im Heiligen Römischen Reich. Bezwang die Schweiz und eroberte Savoyen. Förderte den Kolonialismus in Frankreich. Verlor den dritten französisch-spanischen Krieg durch die Intervention Polen-Litauens. Bekämpfte die häretischen Religionen in Frankreich. Sicherte den katholischen Glauben. heuerte mehrere florentinische Offiziere für die französische Armee an. Verbesserte die Rekrutierung der Armee. War für eine handelsfreundliche Kolonialpolitik. Unterstützte die baskischen Rebellen. Baute das koloniale Reich Frankreichs durch Eroberungen und neue Siedlungen aus. Das Konzil von Bamberg fand in seiner Regierungszeit statt. Besiegte zusammen mit Österreich die Osmanen und Florentiner. Verbesserte die Beziehungen zu Florenz. Verbündete sich mit Florenz. Verbesserte den Schutz für französische Händler. Besiegte zusammen mit Florenz Spanien und Portugal. Gewann die baskischen Provinzen und Gironne zurück. Ließ Paris ausbauen. Förderte friesische Händler in Dijon. Hielt die Stände im Gleichgewicht.

Zeitalter des Absolutismus

INHALT 3

Zeitalter der Revolutionen

INHALT 4


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Gunkerion
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Gunkerion » 5. Mai 2018 16:49

Austria erit in orbe ultima


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Seid gegrüßt Sultan,
Jahrelang hat die Feindschaft zwischen unsren beiden Reichen dafür gesorgt, dass unsere anderen Nachbarn an Stärke gewinnen. Doch ist dies für uns beide nicht von Vorteil.
Ich schlage deswegen einen Nichtangriffspakt vor, in dem wir die jetzigen Grenzen für die nächsten 50 Jahre so belassen werden.
Wenn es gewollt ist, kann man dann weiter verhandeln.

Zusätzlich würde ich vorschlagen, dass man über eine türkische Botschaft in Wien bzw. eine österreichische Botschaft in Konstantinopel nachdenkt.

[center]gezeichnet Kaiser Franz Ferdinand I. von Habsburg, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, König von Böhmen, Ungarn und Kroatien

Steht für Revolutionen gerne zur Verfügung,
bei Interesse MiguelW97 zuspammen.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon C__H_R_I__S » 6. Mai 2018 03:13

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Bharata


Eine diplomatische Depesche an alle uns bekannten Reiche


Von Osmanischen Drohungen im Westen
Zu unser aller Schrecken gelang es dem Osmanen Land an unseren Grenzen zu erlangen. Land das in einem Vertrag festgelegt eigentlich dem Kaiserreich Persien zusteht. Doch ist die Schlagkraft der Osmanischen Armee Grund genug diesen Affront zumindest vorerst ruhen zu lassen. Vergessen jedoch wird er nicht. Unser treuer Freund Persien soll nicht Buckeln vor dem Mann am Bosporus. Kein Freund Bharatas soll Buckeln und in Knechtschaft leben. So sprechen wir hiermit eine Garantie für alle zum jetzigen Zeitpunkt dem Kaiserreich Persien angehörigen Gebiete aus. Möge Shiva euch Strafen solltet ihr euch weiter unrechtmäßiges Land aneignen!


Chhatrapati Sriranga I Sangama und der Islam
Chhatrapati ist ein Herrscher der gerne sein Land bereist. Er möchte sein Land und seine Leute persönlich kennen lernen. Eines Tages besuchte er die neuen Gebiete im Norden des Reiches. Wie immer, wenn er einen neuen Ort besuchte ging der Maharadscha als einfacher Reisender durch die Straßen der Städte und Ortschaften. So kam es das er in den Laden eines einfachen Händlers kam. Schon beim eintreten war der Maharadscha verblüfft der kleine Laden war prall gefüllt mit Büchern. Es schien ihm als ob die schiere Anzahl seiner eigenen Bibliothek gleichkommen würde. Begrüßt wurde er von einem etwas älteren Herrn an der Ladentheke.

Älterer Herr: salāmu llāhi ʿalayka werter Reisender.
Chhatrapati: Was bietet ihr zum Verkauf an?
Älterer Herr: Mein Herr ich verkaufe Bücher aller Art. Egal ob aus dem fernen Konstantinopel, Alexandria oder Beijing bei mir werdet ihr fündig.
Chhatrapati: Und was soll dieses Regal dort? Ich sehe da ein und dasselbe Buch mindestens 100mal. Wie kann dies sein? Ein solches Buch zu schreiben dauert Monate, wenn nicht sogar Jahre.
Älterer Herr:
Dies ist der Koran mein Herr. Das Buch aller Muslime.
Chhatrapati: Unglaublich. Die Schriften des Hinduismus sind rar gesät. Ich selbst besitze nur zwei Überlieferungen und das als Maharadscha.

Als der alte Mann diese beiläufig erwähnte Information hörte ließt er sich sofort auf die Knie fallen.

Älterer Herr:
Der ehrwürdige Maharadscha besucht meinen kleinen Laden. Wie kann ich euch dienen mein Herr?
Chhatrapati: Bitte mein Freund erhebt euch. Ich gedenke nicht aufzufallen. Aber ihr könnt mir gerne etwas mehr über diesen Koran erzählen. Ihr Muslime scheint mir äußerst fleißig.
Älterer Herr: Aber gerne mein Herr. Arian bring einen Sessel für den werten Herrn!

Ein Junge kam aus dem Hinterzimmer und trug einen prächtigen äußert bequem wirkenden Sessel herbei. Der Maharadscha ließ sich nieder und hörte stundenlang dem sehr begeisterten Mann und seinen Geschichten zu. Gegen Abend verabschiedete sich der Maharadscha von seinem neuen Freund und lud ihn für den nächsten Tag zu sich in den Palast ein. Von nun an gab es im Kaiserreich Bharata einen Religionsbeauftragten für den Islam. Um den Muslimen im Kaiserreich mehr Gehör zu verschaffen. Und Chhatrapati hörte weiterhin gerne die Geschichten des Mannes. Sie verzauberten ihn und alsbald fing er selbst an im Koran zu lesen…



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Arian Abid Religionsbeauftragter im Kaiserreich Bharata

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Dynamite » 6. Mai 2018 09:16



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Ende des IV. AAR Zyklus


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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon VampireHunter » 7. Mai 2018 11:58

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Mamelucken




Ein neuer Aufbruch


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Unser Sultan ist ein Mann von einfacher Abstammung. Geboren ward er als Sohn der Beduinenvölker. Als Jüngling ist er mit seinem Volk durch die Wüste gezogen, stets auf der Suche nach Wasser und immer ohne ein festes Zuhause. Seine Heimat war die Wüste, der Sand, die Trockenheit und die unerbittliche Hitze. Im zarten Alter von gerade 18 Jahren entpuppte sich der Heranwachsende als Administratives Genie (Adminskill 6) er vereinte die wandernden Stämme der Beduinen und ließ Karten über Wasserstellen anfertigen. Er stelle sich über die Beduinen-Familien um diese zu einen und ihren Wohlstand zu mehren. Doch nicht allen Orts war man ihm wohlgesonnen und so war es erforderlich, dass zu Zeiten zu den Waffen gegriffen werden musste. In der Schlacht tat er sich als respektabler Taktiker und Feldherr (Militärskill 4) hervor. Seine Erfolge in der Wüste Arabiens sprachen sich schnell herum. Ganz Ägypten staunte über das einst so rückständige Beduinenvolk. Und so beschlossen sie Bear im Alter von nur 32 Jahren zum Herrscher über das gesamte Land zu erheben.

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Durch sein außerordentliches Geschick als Staatsmann konnte er die Kulturen Ägyptens vereinen. Und als Anführer einer Armee aus geeinten Ägyptern sollte er das Land von allen Rebellenplagen befreien.
Unter seine Herrschaft fand Ägypten zu seiner inneren Ruhe zurück (Stabilität +3) und die Wirtschaft florierte. Das monatliche Einkommen stieg in seiner nunmehr 30 Jährigen Herrschaft von 35 Golddukaten auf schließlich 100 Golddukaten pro Monat.
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Mit diesen Leistungen wäre Bear als hervorragender Herrscher in die Geschichte eingegangen. Doch das war ihm nicht genug! Bear hatte größere Ziele. Er träumte stets davon das Mamelucken Reich wieder zu einer Weltmacht zu machen. Dieser Titel kann nur durch Krieg und Eroberung errungen werden. Nur mit dem Preis des Blutes kann er erkauft werden. Bear mobilisierte die größte Armee die der Wüstenstaat je gesehen hatte. Auf in den Kampf! Zuerst fielen die Bergregionen des Jemen. Danach das Händlervolk von Hormus. Doch auch die zurückgezogenen Sannaer wurden annektiert und sogar das große Kaiserreich Äthiopien hatte unserer Armee nichts entgegen zu setzen. Dank unseres großmütigen Herrschers Bear erstreckten sich unsere Grenzen 1580 von Mogadischu bis Homs, vom östlichen Tunesien bis an die Grenzen des Perserreiches.

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Ein wahrhaft erfülltes Leben hat unser Herrscher Bear gelebt! Er hat unserem Volk Hoffnung gegeben! Und unser Land wieder aufgerichtet! Doch am Höhepunkt seiner Glorie wurde Ägypten von einer schrecklichen Nachricht erschüttert: Der König wurde niedergeworfen durch eine schreckliche Krankheit die, so die Überlieferung, noch nie ein Mensch überlebt hat. Und so schien es als würde Bear im Alter von nur 54 Jahren von uns gehen. Das Land trauerte. Ärzte aus allen Ecken des Landes reisten nach Kairo um dem König zur Hilfe zu eilen. Alle versuchten sein Leben zu retten. Doch jeder Arzt, der das Krankenzimmer unserer Majestät betrat, trat mit Tränen in den Augen wieder heraus, denn keiner konnte ihm helfen. Oh welch schreckliche Stunde für unser Land!
Doch eines nachts, es war wohl 2 Stunden vor Sonnenaufgang schoss ein Wagen, gezogen von zwei weißen Rössern, stark und anmutig wie man sie noch nie in Ägypten gesehen hatte, zum königlichen Palast. Die Wachen trauten weder den fremden Pferden noch dem kleinwüchsigen Mann der vom Wagen stieg. Er sah seltsam aus, mit rötlicher Haut und wundersamem Schmuck. Außerdem hatte er einen großen roten Fleck auf seine Stirn gemalt. Die Wachen verwehrten ihm den Zutritt zum Palast. Doch zum Glück war der Hofverwalter, der aus Sorge um die Gesundheit des Sultans nicht schlafen konnte, zu einem nächtlichen Spaziergang aufgebrochen. Als dieser am Vorbeigehen hörte, dass der kleine Fremde sagte, er sei aus einem Fernen Land angereist und sei sich sicher dem Sultan das Leben retten zu können, wies der Hofverwalter die Wachen an unverzüglich zur Seite zu treten und dem Mann Einlass zu gewähren.
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Dynamite » 8. Mai 2018 20:48

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- Königreich England -


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Wappen unseres Reiches unter Queen Elizabeth





Über unser Reich 1591


Wahrlich, spannende Zeiten liegen hinter uns. Doch die Zukunft ist nicht minder spannend. Wir wollen an dieser Stelle berichten, wie es unserem Reich bis dato ergangen ist und einen Ausblick in die Zukunft wagen.
Nachdem wir in einem schandhaften Krieg gegenüber den Iberern in Afrika viel Land verloren haben, kam in den 1560er Jahren die rechtmäßige Vergeltung. Auch der König Frankreichs hat eine tiefe Fehde mit den Spaniern und war zutiefst besorgt, dass Spanien mit einer vollständigen Kontrolle über Afrika eine noch größere Bedrohung für Frankreich werden würde. Eine wahrhaftig begründete Angst, die auch uns lange umhertrieb. Daher war es naheliegend, dass wir mit Frankreich ein Bündnis eingingen um das zurückzuholen, was rechtmäßig unser ist. Gemeinsam mit Burgund, welches nun im Staat der Niederlande aufgegangen ist, und Frankreich suchten wir den Kampf in Iberien. Wie unsere Vorfahren einst von den glorreichen Kriegen gegen die Iberer in ihren Schriftstücken schrieben, so marschierten wir auch nach Süden. Die Kombination aus französischen, burgundischen und britischen Truppen traf die Iberer unvorbereitet und hart. Es dauerte nicht lange und Spanien suchte den Frieden. Doch zum Leid vieler, sollte dieser Frieden auf sich warten, gab es doch Streitigkeiten um die Ausgestaltung des Friedens - im besonderen mit dem König von Portugal. Manch ein Zeitzeuge beschrieb die Situation gar so, dass die Zeit für eine gefühlte Ewigkeit stillstand, als Engländer und Portugiesen um einen Frieden feilschten. Doch der Friede wurde gefunden, fast alle Gebiete die uns genommen wurden, konnten wir wiedererlangen. Wir ließen den Spaniern in Sansibar ein Handelszentrum als Zeichen des guten Willens. Wir bezweifeln jedoch, dass dies als solches anerkannt wird. Doch fürwahr, Gott hat uns gesegnet. Nur durch diesen Krieg war es uns möglich erneut als Großmacht bezeichnet zu werden. Gleichzeitig war es eine gute Gelegenheit um unsere Seemacht erneut auf die Probe zu stellen. Es ist anzumerken, dass wir noch immer gegen die Iberer auf See ungeschlagen sind.

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Eine Abbildung unserer Karacke Henry Grace à Dieu, welche zahlreiche iberische Schiffe versank.
Die Zukunft unserer Flotte liegt aber in der überlegenen Bauweise der Galeonen


Doch jenseits von dem Krieg um Afrika passierte viel auf der Welt. Wir expandierten nach Asien und konnten kleinere Inseln besiedeln. Gleichzeitig entdeckten wir den Kontinent Australien, welchen wir alsbald unser Eigen nennen wollen.
Die aber wohl dramatischste Entwicklung ist jene im heiligen römischen Reich deutscher Nation. Die Aufspaltung der katholischen Kirche hat Narben hinterlassen, welche bis heute noch nicht vollständig verheilen konnten. Im Gegenteil, in einem gewaltigen Krieg, dessen Ausmaße die Erde wohl noch nie gesehen hat, reißen die Narben auf und bilden nun eine klaffende Wunde, die sich über ganz Europa zieht. Es gibt fast keinen Staat innerhalb Europas, der nicht Teil dieses Krieges geworden ist. Wir selbst versuchen unseren Beitrag zu leisten...doch ist ungewiss was der Lohn dafür sein wird. Ging es erst um eine Konfrontation zwischen dem Reich plus westliche Unterstützer und den Großmächten Polen-Litauen plus Osmanisches Reich, sind nun Schweden und Russland ebenso in den Krieg gezogen. Zwar haben sie nicht Partei im eigentlichen Krieg ergriffen, aber sie griffen die Niederlande an, was eine harte Reaktion aller Parteien der katholischen Liga hervorrief, die nun die Niederlande verteidigen wollen.
Es wird sich zeigen, ob die Schweden und Russen aufgehalten werden können. Sie besetzen bereits einen großen Teil der Niederlande. Wir plädieren dafür, dass die katholische Liga sobald möglich eine Gegenoffensive startet. Der Angriff von Schweden und Russland bindet die niederländischen und britischen Kräfte, was eine Gefahr für den eigentlichen Ligenkrieg darstellt. Besonders, wenn die Schweden und Russen nichts davon abhält, dass sie weiter nach Frankreich und danach Spanien zu marschieren.


Vom schwachen Herrscher zur Königin nach Gottes Abbild

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Unsere Königin Elizabeth (6-6-5) - Gott segne sie!


Intern litt unser Reich viele Jahre unter Herrschern, die militärisch keinen besonders starken Sachverstand hatten. Zwar waren sie allesamt weise und gute Könige, doch im internationalen Vergleich zeigt sich mittlerweile, dass wir in militärischen Belangen zurückliegen. Als König George I. nach dem Tod von König William III. den Thron bestieg, war der Unmut darüber groß, war doch auch er kein militärischer König. Und Krieg scheint uns wohl oder über in den nächsten Jahren zu begleiten. So wanderten viele Blicke auf eine Dame von legendärem Ruf. In Großbritannien wird ihr Name von manchen gar in einem Zug mit Maria und Jesus Christus genannt...die Rede ist von ELIZABETH aus dem Hause Tudor (6-6-5).

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(Anmerkung: Lustigerweise schreibt das Event "Eli-S-abeth", Königin wird aber "Eli-Z-abeth")


Eine Dame die in der Administration von Beamten abgöttisch verehrt wird und im ehrfurchtsvollen Scherze als Schutzheilige der Steuerfahnder genannt wird. Eine Dame die in der Diplomatie jeden anderen übertrifft und der die Händler zu Füßen liegen. Eine Dame die in zahlreichen Duellen unschlagbar blieb und die bereits drei Abhandlungen über Kriegsführung verfasst hat, die sich international als Bestseller verkaufen.

Als nun der müde George I. den Thron bestieg passierte erstaunliches. Elizabeth kam direkt nach der Krönungszeremonie in Begleitung ranghoher Generäle. Es wurde still in dem Saal und vor Ehrfurcht nahmen die Männer ihre Kopfbedeckung ab. Sogar König George I. war vom Anblick dieser Göttin aus dem Konzept geworfen. Geistesabwesend nahm auch er seine Kopfbedeckung ab - die Krone von Großbritannien. Elizabeth stellte sich vor ihn und musste nur die Hand ausstrecken. Der König gab die Krone ihr direkt in die Hand und fiel zu Knie, dann warf er sich auf den Boden.

"Ich bin es nicht wert zu herrschen, wenn eine Frau wie diese in diesem Reich existiert. Ihr sollten wir folgen und auf ewig dienen. Elizabeth, ich bitte euch, herrscht über diese Reich und führt es zu Ruhm und Macht!"

Elizabeth lächelte zufrieden. Sie nahm die Krone und setzte sie direkt auf ihr Haupt. Der Saal brach in ohrenbetäubenden Jubel aus. Großbritannien hatte endlich wieder eine Führung, die seiner würdig war. Die nur 19 Jahre alte Elizabeth, wurde an diesem Tage Queen über unser geliebtes Reich.


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Eine zeitgenössische Malerei von Queen Elizabeth




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Die Herrscher Englands seit 1444:


Henry VI. Lancaster [0-0-0] (1429-1465):
- Unfruchtbar (Nachfolgerchance -25%), Verschlossen (Spionageabwehr +20%) & Fanatisch (Missionarsstärke +1%) -
- Trotz enormer Unfähigkeit und fehlenden Hoden, bekam er einen Sohn, welcher seinem Onkel sehr ähnlich sieht. Zudem unterwarf er Schottland und fast ganz Irland -


Charles I. Lancaster [4-4-5] (1465-1503):
- Gutherzig (Kriegsmüdigkeit -0.05), Fruchtbar (Nachfolgerchance +50%) & Leidenschaftlicher Verhandlungspartner (Söldnerunterhalt -25%) -
- Vereinte Irland, eroberte Island und brachte England nach Afrika wie auch Amerika -


James I. Lancaster [2-2-6] (1503-1504):
- Architektonischer Visionär (Baukosten -10%) -
- Hatte viele große Pläne doch starb verfrüht und begann so das Jahrzehnt der drei Könige, welches vom Rosenkrieg begleitet wurde -


Henry VII. Frederick de Bourgogne [4-4-5] (1504-1507):
- Streng (Disziplin +5%) -
- Ein strenger König der sehr fähig war zu herrschen, doch wurde er durch den Rosenkrieg vom Thron gestoßen -


Henry VIII. Lancaster [2-3-2] (1507-1516):
- Kontaktreich (Beraterkosten -20%) -
- Mit seinen zahlreichen Kontakten konnte er den Rosenkrieg schnell beenden und die Versöhnung mit dem Hause York einleiten -


Henry IX. Tudor [3-4-2] (1516-1535):
- Gutherzig (Kriegsmüdigkeit -0.05) & Dummschwätzer (Diplomatische Reputation -1) -
- Als erster König aus dem Hause Tudor hat er ein gutes Herz...doch leider auch eine sehr lose Zunge -


William III. Tudor [6-2-0] (1535-1587):
- Gutherzig (Kriegsmüdigkeit -0.05), Vorsichtig (AE-Auswirkung -10%) & Unfruchtbar (Nachfolgerchance -25%) -
- Vereinte Großbritannien, eroberte Swahili, verlor den Großteil gegen die Iberer doch eroberte weite Teile zurück -


George I. Tudor [3-3-1] (Juni 1587):
- Gierig (Steuereinnahmen -10%) -
- Herrschte nach dem Tod seines Vaters übergangsweise, bis Elizabeth in London einritt -


Queen Elizabeth I. Tudor [6-6-5] (1587-heute):
- Inspirierender Anführer (Moral +5%) -
- In den wenigen Jahren ihrer Herrschaft blühte das Land auf, noch viel Gutes erwartet uns! -



Für die Queen!
Für England!
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon VampireHunter » 9. Mai 2018 10:19

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Mamelucken




Ein neuer Aufbruch - Teil II


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Auf dem Weg zum Königsgemach unterhielten sich der Fremde und der Hofverwalter:

Hofverwalter: "Nun erzählt mir Fremder, wer seid ihr und weshalb kommt ihr zu dieser Uhrzeit zum Palast?"

Fremder: "Mein Name ist Christopher. Und als man bei uns im Reich vom Schicksal des Ägyptischen Sultans erfuhr, von seiner unheilbaren Krankheit und dass er in der trockenen Luft des Wüstenstaates sterben müsse, lies ich alles stehen und liegen. Ich nahm die besten Pferde aus meinem Stall und schwor mir nicht eher zu ruhen bevor ich es zu den Toren des Palastes geschafft habe!"

Hofverwalter: "Aber wieso glaubt ihr unserem König helfen zu können. Ihr müsst wissen, dass bereits Ärzte aus allen Ecken des Mameluckenreiches hier waren und keine Mühen gescheut haben um unseren Herrn zu retten!"

Fremder: "Ihr müsst wissen, verehrter Hofverwalter, ich bin selbst Gelehrter der Medizin. Meine Studien konzentrieren sich auf alte und seltene Krankheiten. Als man erzählte dass der Ägyptische König am ganzen Leibe zittere, dass er an Schüttelfrost leide, dass seine Haut ganz gelb wird und von der Trockenheit zu reißen beginne, wurde mir schnell klar um welche Krankheit es sich hier wohl handelt. Eine seltene Krankheit die bei uns Hindus Morbus Ariditas genannt wurde. In Indien aber schon vor vielen hundert Jahren ausgerottet wurde!"

Hofverwalter: "Wir sind angekommen tretet ein, aber seid behutsam, der Sultan ist kaum bei Kräften!"

Sutlan Bear: "Wer kommt mich mitten in der Nacht stören? - Ach ist auch egal ich kann eh nicht schlafen, der Niedergang meines Lebens lässt mich kein Auge zu tun!"

Fremder: "Oh ehrenwerter Sultan! Ich bedauere euch in einer so misslichen Lage anzutreffen! Lieber wünschte ich mir euch in Gesundheit zu sehen. Aber ich habe gute Neuigkeiten! Ich vermute, dass eure Krankheit nicht unheilbar ist! Doch um sicher zu gehen würde ich gerne ein paar Untersuchungen durchführen!"


Wenn auch sichtlich genervt ob der vielen Arztbesuche, willigt der Sultan ein. Die Untersuchung dauert nicht lange.


Fremder: "Die Risse in der Haut, die blutunterlaufenen Augen, die schwere Atmung und das Zittern am ganzen Körper, alles deutet darauf hin! Es gibt keine Zweifel mehr! Ich bin mir absolut sicher! Ihr, eure Majestät, leidet an einer seltenen aber nicht unheilbaren Krankheit. Morbus Ariditas kann bei Menschen auftreten die sich Zeit Lebens in der unwirtlichen Wüste aufhalten. In stets trockener Luft und im Sandstaub lebend greift das Klima den Körper an und richtet diesen zu Grunde!"

Sultan Bear: "Gut, Gut. Aber weder interessieren mich Namen noch Ursache! Sprich Christopher, gibt es eine Heilung und bleibt mir noch genug Zeit für diese?"

Fremder: "In der Tat! Es gibt eine Heilung und sie kommt nicht zu spät. Im fernen Osten, eure Majestät, gibt es Länder in denen gibt es keinen Sand! Der Boden ist überzogen von grünem Gras. Bäume wachsen in den Himmel und tragen das ganze Jahr Früchte. Die Luft dort ist warm, aber nicht trocken. Jeden Tag um die Mittagszeit regnet es aus Strömen! Der Regen reinigt die Luft und die Seele der Menschen. Wie wir Hindus glauben bringt der Regen jeden Tag auf's Neue das frische, unsterbliche Leben mit sich! Wenn ihr gesund werden wollt mein Sultan, dann müsst ihr mit nach Indien reisen! Ich werde euch mein Domizil auf den Andaman Inseln zur Verfügung stellen! Dort werdet ihr ungestört sein!"


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Noch in der Selben Nacht verließ das Schiff des Königs den Hafen und machte sich auf den Weg zum Rande der uns bekannten Welt. Die Überfahrt dauerte mehrere Wochen bevor am Horizont die Umrisse der Andaman Inseln das erste Mal zu erkennen waren.


Die Andamanen

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Unser erhabener Herrscher, Sultan Bear, verbrachte mehrere Monate auf der fremden Insel. Sein ganzes Leben hatte er in der Wüste zugebracht, umgeben von totem Sand, wo die Hitze der Sonne jegliches Leben auslöscht. Und hier in der weiten Ferne sprudelt das Leben! Dieser Flecken Erde ist ein wahrer Jungbrunnen! Der König fand gefallen an den bunten Vögeln, er erzählte sogar von welchen die die Ägyptische Sprache beherrschen. Die Einheimischen nennen sie: Papagaien. Christopher erzählte dem Sultan, dass die Andaman Inseln keineswegs eine Ausnahme seien. Sondern nur wenig weiter im Osten liegen unerschöpflich große Landmassen, in denen das Leben ebenso vielfältig ist wie hier. Die Hindus nennen dieses Land "Südostasien".

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Von der Krankheit geheilt, bedankt sich Bear bei Christopher, dem er sein Leben verdankt. Als Geschenk nimmt er einen dieser wundersamen Vögel mit und macht sich so dann auf den Weg zurück nach Ägypten. Dort angekommen jubelt das Volk dem genesenen König zu und sie jubilieren ihm noch ein langes Leben! Als erste Amtshandlung zurück in Ägypten verfasst Bear einen Brief an den Kaiser von Indien und bietet ihm 650 Golddukaten für das kleine Wunderland:
die Adaman Inseln.
Von hier aus plant unser weiser König nun einen neuen Feldzug. Sein bisher größtes Vorhaben welches sein Lebenswerk krönen soll. Den Wüstenstaat Ägypten will Bear um das lebenspendende Land in Asien erweitern. Hierzu werden Schiffe gebaut, weit mehr als unsere Flottenlimit das zulässt. Hierzu werden neue Armeen ausgehoben größer und stärker als je ein Ägyptisches Heer war.

Aber keine Kosten sind dem König zu hoch, keine Mühen zu viel, um seinen Traum von einem
grünen und blühenden Ägypten zu verwirklichen!

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Dynamite » 19. Mai 2018 11:10

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- Königreich England -


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Wappen unseres Reiches unter Queen Elizabeth





Die Diplomatischen Gespräche im Tower of London


Einmal mehr treffen sich Berater und Herrscherin im Tower of London. Zu Anfang mussten sich viele erst daran gewöhnen, dass sie nun mit einer Königin und nicht einem König offen sprechen sollten. Doch diejenigen, die damit zu große Schwierigkeiten hatten, wurden sehr zügig durch bessere Personen ersetzt. Unter Elizabeth wurden die Berater ausschließlich über das Leistungsprinzip ausgewählt. Dadurch sank die Zahl der Tudors im Rat zwar minimal, aber die Ergebnisse sprachen für diese Methode. Am heutigen Tag wurde ein besonders brisantes Thema besprochen...es geht um die außenpolitische Ausrichtung in den kommenden Jahren.

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Der Kleidungsstil unserer Königin wird von manchen als freizügig beschrieben. Damit startete sie eine neue Mode der Offenheit.
In Großbritannien zeigt Frau nun Ausschnitt, wenn sie einen hat!


Queen Elizabeth: Ich begrüße euch alle herzlich zu der heutigen Sitzung. Wir haben viel zu besprechen aber leider nicht unbegrenzt Zeit. Daher halten wir es kurz und effizient, meine Herren! Zuerst möchte ich Fitzgeralt hören, was gibt es aus Asien zu berichten?

Fitzgeralt: Meine Queen, ich danke euch. In Australien wächst unsere Kolonie immer weiter. Wir haben bald die komplette Ostküste kolonialisiert. Im Westen gibt es zwar noch eine kleine portugiesische Kolonie, diese scheint jedoch nicht wirklich zu wachsen. Anscheinend setzt Portugal seine Prioritäten woanders. Jenseits von Australien hat sich für uns nicht viel geändert. Malakka und die Molukken bleiben größtenteils in den Händen Hindustans, auch wenn die Niederlande bereits eine beachtliche Zahl an Inseln kolonialisiert hat. Unsere diplomatischen Beziehungen zu Bharata sind fruchtvoll und der Vertrag zur Kooperation und Handel in Asien wurde vor kurzem ratifiziert, eine unterschriebene Version habe ich euch hier mitgebracht. Weiterhin gab es einen Austausch mit Persien und den Mamelucken. Es erscheint uns möglich, dass wir auch mit diesen Nationen Freundschaft schließen könnten.

Queen Elizabeth: Ich verstehe. Es sieht also recht erfreulich in Asien aus. Doch ich bin gespannt wann in der Region ein Krieg ausbrechen wird. Wenn man den anderen Berichten glauben kann, brodelt es bereits unter der Oberfläche. Haltet ein wachsames Auge auf die Dinge, Fitzgeralt. INformiert mich auf der Stelle, sollten die zentralen Akteure der Region einen Zug machen. Ich sehe in Asien großes Potential für unsere Nation...dieses sollten wir ergreifen! Doch kommen wir zu unserem Sorgenkind. William, bitte, fasst für uns die Dinge in Afrika zusammen.

William: Vielen Dank. Ihr habt Recht, Afrika bleibt unser Sorgenkind. Mittlerweile konnten wir die Gebiete, welche wir zurück- wie auch neu-erobert haben befrieden. Die lokalen Stämme akzeptieren unsere Herrschaft und die Kirche arbeitet daran, dass die Bevölkerung zum Christentum gebracht wird. Das behindert ein wenig unsere Handelsanstrengungen und Häuser, doch wie ihr in der letzten Sitzung bereits gesagt habt - alles andere wäre falsch. Die Gebiete Portugals und Spaniens bleiben weiterhin ein Problem. Wir ergreifen noch immer regelmäßig portugiesische Schmuggler die aus dem Inland Güter an die Küste schaffen wollen, um sie dort auf portugiesische Schiffe unter Freibeuterflagge zu laden. Immer wieder kommt es zu Scharmützeln und Konflikten. Wir konnten viele Ladungen abgreifen, aber die Gebiete sind zu weitläufig um dies effizient zu unterbinden. Wir schlagen weiterhin vor, dass die Eroberung dieser restlichen Gebiete Priorität Nummer 1 sein sollte. Sobald wir das Hinterland kontrollieren, werden diese Störungen aufhören.

Queen Elizabeth: Fürwahr. Auch mich kostet dieses Thema viel Kopfzerbrechen. Peter, würdet ihr uns bitte darlegen, auf welchem Stand die Verhandlungen mit den Iberern sind? Gibt es eine Aussicht auf eine friedliche Lösung oder bleibt uns nur das Schwert?

Peter: Danke, es ist mir eine Ehre. Die Spanier bleiben sture Verhandlungspartner. Ihnen das Land diplomatisch abzunehmen erscheint mir genauso schwierig wie der militärische Weg. Sie verlangen massive Zugeständnisse, wir sollen uns von Frankreich und der Niederlande lösen. Doch damit nicht genug, wir sollen die spanischen Anstrengungen unterstützen, dass Frankreich den Schutz der Niederlande aufhebt. Es scheint um den Sklavenhandel zu gehen...aus irgendwelchen Gründen sind die Spanier versessen darauf ihren Sklavenhandel weiter auszudehnen.
Bei den Portugiesen sieht es hingegen anders, aber nicht unbedingt besser aus. Ich konnte nach zähen Verhandlungen einen Kompromiss ausarbeiten. Wir erhalten alle portugiesischen Ländereien im Ostafrikanischen Hinterland, doch wir müssen dafür eine Kompensation beschaffen. Die Portugiesen wollen, dass wir ihnen 14 Provinzen in Indonesien erobern, im Anschluss würden wir unser Land erhalten. Doch damit endet es nicht, 12 weitere Provinzen sollten im Anschluss an Portugal übergeben werden. Wir hatten bereits letztes Mal besprochen, um welche Gebiete es hierbei geht. Daher wissen wir alle, dass es ein teures Unterfangen wird. Es ist unsicher, ob wir überhaupt solche massiven Ländereien so leicht erobern können. Ich muss daher sagen, dass es sehr schwer werden wird, den Portugiesischen Forderungen nachzugeben.

Queen Elizabeth: Damit habt ihr wohl Recht. Die Sturheit der Iberer ist größer als die Ignoranz der Schweden, so viel ist sicher. Wieso ist es nur so schwer Frieden zu erhalten...mir erscheint der Krieg als günstigere Alternative. Wir haben die Oberhand, zusammen mit Frankreich und der Niederlande, müssen wir die Iberer nicht fürchten. Es wäre ein leichtes an einem günstigen Zeitpunkt zuzuschlagen und uns die restlichen kümmerlichen Provinzen zu erobern.

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Die Queen ganz privat. Den Pullover hat sie heimlich selber gestrickt. Die Tasse ist ein Geschenk aus Bharata.


Thomas: Meine Queen, wenn ihr erlaubt. Der Frieden ist immer schwierig, so ist es mit dem Pfad der Rechtschaffenen. Sprach nicht auch Jesus davon, dass der Weg zu Gott schmal und steinig ist, während der Pfad der Sünde breit und unbeschwerlich ist? Als Geistlicher Berater in diesem Rat möchte ich auf diesen Umstand verweisen. Wir sollten den Krieg nur als letztes Mittel in Erwägung ziehen. Auch wenn in unserer Zeit der Krieg oftmals das Erste Mittel ist. Dafür muss man nur in das Römische Reich schauen, dieser Religionskrieg ist bestialisch.

Henry: So schweigt still, Thomas. Was ihr hier äußert ist nah dem Hochverrat! Habt ihr vergessen, dass auch wir in diesem Krieg beteiligt sind? Ihr solltet lieber ruh...

Queen Elizabeht: Stop. Thomas, zügelt eure Zunge. Henry, eure Reaktion scheint löblich, doch ich brauche niemanden der für mich die Leute in diesem Rat zurechtweist. Diese Autorität halte ich selbst. Doch zurück zu Thematik. Thomas hat nicht ganz unrecht. Wir sollten weiter versuchen zu verhandeln. Peter, schickt Wort nach Iberien und versucht einen besseren Deal zu bekommen. General Henry, lotet unsere militärischen Optionen aus. Wir geben Verhandlungen zwar eine weitere Chance, doch wir sollten nicht so töricht sein und nicht auf den schlimmsten Fall vorbereitet zu sein. Doch lasst uns zuletzt über das letzte der drei großen A sprechen - Amerika! Louis, bitte erleuchtet uns über den Stand dort.

Louis: Mit Freude, meine Queen. Die 13. Kolonien wachsen weiter. In der Karibik werden die Plantagen fleißig ausgebaut. Ansonsten hat sich nicht viel in unseren Bereichen getan.

Queen Elizabeth: Nun, wenigstens gibt es einen Platz auf der Erde, wo wir nicht ewig drüber reden müssen. Weiter so. Aber bitte sprecht mit den Niederländern über die holländische Kolonie in den 13. Kolonien. Vielleicht kann man diese abkaufen um eine schönere Grenze zu erhalten. Als Frau ist mir Grenz-Ästhetik besonders wichtig.



Für die Queen!
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon MiguelW97 » 20. Mai 2018 11:20

Königreich Polen-Litauen

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Es war ein sonniger Tag, wir standen an der Danziger Küste und erwarteten eine britsche Abordnung Queen Elisabeths, welche im Auftrag des Kaisers von Österreich zu uns untergwegs war. Wir wussten bereits dank unserer Spione was sie wollten. Sie wollten einen Waffenstillstand im großen Krieg, zumindest für eine Weile. Meine Rivalen, die Schweden und die Russen versuchen sich am Reichtum der Niederlande zu bereichern und haben dabei der kompletten Katholischen Union den Krieg erklärt. Mutig und Feige. Feige, weil sie auf meinen Krieg warteten, aber genauso Mutig, wie der gemeinsame Vorstoß meiner Husaren und der Osmanischen Kanonen nach Ungarn und Österreich. Der Kaiser ist ein Gottloser Teufel geführt vom Papst, der für Geld, Sünden erlässt. Mein Land hat sich der Reformation angeschlossen. Wir brauchen keinen Herren aus Rom, der mir die Bibel in einer Sprache vorliest, die mein Volk nicht versteht. Die Schweden hatten es ebenfalls verstanden. Sie drehten auch den Gottlosen in Rom, Wien und Paris den Rücken zu. Wobei, ich glaube das lag nur am russisch Orthodoxen Einfluss. Apropos. Ich konnte, dank der Reformtion im eigenen Land, verhindern, dass dieses auseinander bricht. In meinem halben Land wohnen Orthodoxe Christen. Rom wollte, dass mein Land sie alle bekehren soll. Doch die Fürsten meines Landes hätten Rebelliert und das Land entzweit. Heute Leben Protestaten und Orthodoxe gemeinsam im Land. Und keiner außer Gott sagt uns was wir zu tun haben. Einige versuche der Katholiken, dies Rückgängig zu machen veranlassten mich dazu in die Protestantische Liga einzutreten und den Teufeln zu zeigen, wer hier die Oberhand hat. Zusammen mit dem Osmanen griff ich an. Mal verlor ich, mal gewann ich.
Dann kamen die Schweden, jetzt möchten sie eine Pause. Die sollen sie bekommen.


Der Waffenstillstand von Danzig

Ausgehandelt zwischen der Katholischen Union und der Protestantischen Liga.
Die Nationen
Österreich, Frankreich, Spanien, Niederlande, Italien, Portugal, Großbritanien und die Prnzen des Reiches,
verständigen sich hiermit auf einen 4 Jahre dauernden Waffenstillstand. Während dieser Zeit darf nicht auf Feindliches Terretorium vorgedrungen werden oder es besetzt werden.
Die Kriegsparteien verständigen sich, dass sie ihr Land, ihr eigenes Gebiet zurückerobern dürfen.


Entmilitarisierung: Es drüfen von beiden Seiten keine Truppen in einer zu einem Kriegsgegner angrenzenden Provinz stationiert werden, ausnahme sind hierbei das Belagern der Festungen.
Außerdem dürfen in ganz Ungarn und Schlesien keine Truppen stationiert werden.
Es ist verboten, dass in der Zeit des Waffenstillstands auf Europäischen Terretorium Festungen gebaut werden. Ausnahmen müssen an den Kaiser, und den König von Polen angefragt werden und von beiden genehmigt werden.
Der Waffenstillstand kann nach einer Dauer von 4 Jahren um weitere 4 Jahre verlängert werden. Nur ist dafür die Zustimmung beider Kriegsparteien Notwendig.
Auf das Gebiet eines staaten eindringende Truppen, dürfen vernichtet werden. Die eigenen Truppen sind aber nach der Schlacht wieder aus der entmilitarisierten Zone zu entfernen.

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"Das einzige, das die KI macht, wenn sie Braindead ist, ist Deutschland zu gründen." ~ Dschaga aka Luk




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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Flügelhusar » 20. Mai 2018 13:24

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Ordre du Saint-Esprit


Der Orden des Heiligen Geistes


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Pfingsten 1587 - Der ganze Adel Frankreichs fand sich in Paris zusammen. Das Pfingstfest stand an und man versammelte sich in der Kathedrale zum Pfingsthochamt. Die Messe wurde von kardinal Charles de Bourbon geleitet. Nachfahre der Kapetinger und hoher Kardinal der einzig wahren katholischen Kirche. Nach dem Hochamt zu Pfingsten fand direkt im Anschluss die Gründung des Orden des Heiligen Geistes statt. Kardinal Charles trat zum Ambo und begann vor dem versammelten Hochadel in Notre Dame zu sprechen:

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Kardinal Charles hat geschrieben:Schwestern und Brüder

Wir haben uns heute versammelt und gemeinsam den Geburtstag der Kirche zu feiern Pfingsten das Fest des Heiligen Geistes, der die Jünger Jesu befähigt hat, das Evangelium in die ganze Welt zu tragen. Der Heilige Geist durch den sich das ganze Antlitz der Erde erneuerte! Was für ein Festtag! Freut euch und jubelt!
Zum gegeben Anlass veranlasste unser weiser König, die Gründung des Orden des Heiligen Geistes, als höchsten Orden in Frankreich. Dieser Orden was für ein Geschenk Gottes. Ein Geschenk des Heiligen Geistes. Wisset liebe Schwestern und Brüder der heilige Geist befähigt uns bis heute die unmöglichsten Dinge zu tun. Er ist der Geist, der uns frei für Gott macht. Er ist derjenige der uns echte Freude schenkt, er der uns echte Freiheit gibt, er der den Frieden bringt. Er ist der Tröster der Betrübten, Antrieb der Welt, Wunderbringer und die Verbindung zwischen Vater und Sohn. Er beschenkt uns reich mit seinen heiligen Gaben und hilft uns gegen die Schwächen unseres Fleisches. Wenn wir dem heiligen Geistes treu sind werden wir die Früchte des Heiligen Geistes sehen. Wie schon Paulus im Galaterbrief schrieb, werden sie uns zu Teil werden.

So soll auch dieser Orden zum Segen Frankreichs werden. Er soll seinen Träger stehts an dem Dienst der Nächstenliebe und des Heiligen Geistes erinnern. Durch ihn sollt ihr ausgezeichnet werden. Komm Heiliger Geistes und beschenke uns mit deinen Gaben! Öffne du unser Herz für deine Gnaden. Beschütze uns vor aller Sünde und entfache in uns das Feuer der Liebe zur Christus. Komm Heiliger Geist


So schloss der Kardinal seine Ansprache ab. Danach sang ein Chor aus Italien dirigiert höchstpersönlich von Giovanni Pierluigi da Palestrina. Die Gemeinde lauschte den himmlischen Tönen.


Nachdem die Feierlichkeiten zur Gründung des Ordens endeten, trat der Erzbischof von Pamplona mit einer Delegation der höchsten baskischen Adelsfamilien nach Vorne und rief König Louis XII nach vorne. Ein Adeliger brachte dem Erzbischof die Krone. König Louis schritt demütig nach vorne und kniete sich vor dem Erzbischof hin. Der Gnade Gottes und des Heiligen Geistes krönte ihn der Erzbischof von Pamplona voller Freude des baskischen Volkes zum neuen König von Navarra. Somit wird das Königreich Navarra ein fester Bestandteil des Königreichs Frankreichs. Sie wurden miteinander für immer verbunden.

So auch änderte sich das Wappen des französischen Reiches und zeigt nun beide Königreiche und den Orden des Heiligen Geistes.

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Ende der italienischen Kriege


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Nach den letzten italienischen Kriegen hat sich die Lage auf dem Stiefel entspannt. Von den vielen sich bekriegenden Stadtstaaten und Großmächten blieben nur 5 Reiche zurück, die sich Italien teilen. Sizilien, Sardinien sowie Süditalien sind in der Hand der Spanier. Florenz konnte sich als einziger Stadtstaat zur großen und reichen Regionalmacht in Italien herauskristallisieren dabei haben sie ittelitalien sowie halb Norditalien und halb Venetien in ihrer Hand. Die Frage ist was die Florentiner als nächstes tun, werden sie von den Franzosen mit Misstrauen überwacht, dass sie wagten ihrem französischen Verbündeten Spione zu senden und Ansprüche zu fingieren. Frankreich besitzt Piemont und Teile Liguriens, sowie mit Montferrat das Zentrum der Renaissance. Österreich verliert zunehmend an Boden, da sie sich gezwungen sahen Teile von Venetien an die reichen Florentiner zu verkaufen. Wie sich Italien in den nächsten Jahren entwickeln wird, hängt ganz stark von dem Verhalten der Florentiner ab und wie sie sich im diplomatischen Spiel beweisen.

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Hügel von Montferrat





Die Chronik der Könige


Träger der französischen Krone von Gottes Gnaden:

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Louis XII de Avis
le Défenseur ("Der Verteidiger")
1573-
Bild3Bild4Bild3
BildFreidenkend (-5% Ideenkosten)
Die ersten Jahre seiner Herrschaft wurden von seiner Mutter regiert. Verbesserte die lokalen Befestigungen. Beschränkte die Schokoladen-Importe. Verteidigte das Siegel der Beichte. Kämpft auf katholischer Seite im Religionskrieg. Gründete den Orden des Heiligen Geistes. Wurde König von Navarra.



"Vorgänger" (Öffnen)

Zeitalter der Entdeckungen

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Charles VII de Valois
le Victorieux ("Der Siegreiche")
1422-1450
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BildInspiriender Anführer (+5% Moral der Armeen)
BildGut beraten (+1 Mögliche Berater)
BildUnternehmerisch (+10% Handelseffizienz)
Wurde vom Papst exkommuniziert, weil er den Papst wieder in Avignon wollte und den neuen Papst nicht anerkannte. Regulierte den Handel für Schiffsmaterialien. Eroberte die Normandie im hundertjährigen Krieg. Ließ die Gilden in Ruhe. Ließ am Sterbebett ab von seiner falschen Einschätzung vom Papst und wurde kurz vor seinem letzten Atemzug wieder in die Kirche aufgenommen.

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Louis XI de Valois
le Prudent ("Der Kluge")
1450-1475
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BildVerschlossen (+20% Spionageabwehr)
BildSilberzunge (+20% Beziehung verbessern)
Setze einen Kardinal als Minister ein. Verbesserte die Bezahlung seiner Soldaten. Besiegte Aragon und die Bretagne. Sprach der Bretagne besondere Privilegien zu. Sorgte für den Schutz des Handels in Nantes. Gründete den Michaelsorden. Ließ seine Tochter ins Kloster gehen. War der letzte König Frankreichs aus dem Hause de Valois.

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Henri II de Avis
Le Père du Peuple ("Vater des Volkes")
1475-1502
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BildRuhig (-10% Stabilitätskosten)
BildTaktisches Genie (+1 Manöver)
BildVeruntreuer (+0,05 Jährliche Korruption)
Reformierte das Steuersystem Frankreichs. Erlaubte Händlern aus den Papststaaten in Dijon Handel zu treiben. Stabilisierte Frankreich. Verbesserte die Lebensbedingungen in Frankreichs Städten. Beauftragte Entdecker, um die neue Welt zu entdecken. Trieb die Wissenschaft der Medizin voran. Verlor seine ersten drei Kinder. Stellte neue Kommandanten ein. Beförderte einen siegreichen Turnieritter zum General. Verbesserte die Situation der burgundischen Bevölkerung. Verbesserte zusammen mit seiner Gattin die Lebensbedingungen in der Bretagne. Veranstaltete das letzte Ritter-Turnier. Begann die italienischen Kriege.

Zeitalter der Reformation

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Francois I de Avis
du Grand Nez ("Große Nase")
1502-1552
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BildGütig (-5% Freiheitsstreben)
BildNavigator (+10% Schiffshaltbarkeit)
BildGerecht (-2 Nationale Unruhen)
Die ersten Jahre seiner Herrschaft wurden von seiner Mutter als Regentin regiert. Gewann die Eroberung von Asti. Erschuf die ersten Kolonien in Kanada. Warb für eine Bekehrung und Integration in die Gesellschaft der Ureinwohner. Zerstörte den Protestantismus in Mainz und beendete so die Verbreitung im Heiligen Römischen Reich. Bezwang die Schweiz und eroberte Savoyen. Förderte den Kolonialismus in Frankreich. Verlor den dritten französisch-spanischen Krieg durch die Intervention Polen-Litauens. Bekämpfte die häretischen Religionen in Frankreich. Sicherte den katholischen Glauben. heuerte mehrere florentinische Offiziere für die französische Armee an. Verbesserte die Rekrutierung der Armee. War für eine handelsfreundliche Kolonialpolitik. Unterstützte die baskischen Rebellen. Baute das koloniale Reich Frankreichs durch Eroberungen und neue Siedlungen aus. Das Konzil von Bamberg fand in seiner Regierungszeit statt. Besiegte zusammen mit Österreich die Osmanen und Florentiner. Verbesserte die Beziehungen zu Florenz. Verbündete sich mit Florenz. Verbesserte den Schutz für französische Händler. Besiegte zusammen mit Florenz Spanien und Portugal. Gewann die baskischen Provinzen und Gironne zurück. Ließ Paris ausbauen. Förderte friesische Händler in Dijon. Hielt die Stände im Gleichgewicht.

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Phillipe I de Avis
l'enfant ("Das Kind")
1552-1567
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Die ersten Jahre seiner Herrschaft wurden von einem Regentschaftsrat regiert. Verbesserte die lokalen Rekrutierungen. Stärkte und verbesserte die Infrastruktur in den Städten. Half den Burgundern in den niederländischen Kriegen. Stellte Hofmaler ein. Öffnete die Ränge des Militärs für den niederen Adel. Bezwang Spanien

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Francois II de Avis
le garçon ("Der Junge")
1567-1573
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BildSilberzunge (+20% Beziehung verbessern)
Neue Karten der neuen Welt wurden erschaffen. Die Peralta-Goldmine wurde gefunden. Calais fiel wieder unter die französische Krone. Vereinigte die französischen Kronlande. Verbesserte die Beziehungen zu den Indianern. Eroberte Land in Kontinental-Afrika. Führte radikale Handelsreformen durch.

Zeitalter des Absolutismus

INHALT 3

Zeitalter der Revolutionen

INHALT 4


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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon Dynamite » 20. Mai 2018 13:59



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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] „Loon ist der Lohn"

Beitragvon VampireHunter » 21. Mai 2018 10:09

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