[EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Ehemals das EU IV-MP „Friss oder Stirb!“ und das EU IV-MP "Dominor et morere!"

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon KirKanos » 21. Oktober 2018 13:19

Name / Länge u. Aufwand / Layout u. Gestaltung / Kreativität u. Qualität / Gesamt / Belohnungsstufe


Elequendi 8 8 7 23 III.
Maeki 7 7 6 20 III.

Ölfus 4 3 3 10 II.

Civil 2 3 2 6 I.

KirKanos bekommt eine I. Belohnung.


Umfrage;


Gelbe Karten: Sebulon - Umfrage zu spät.

Strafen: Hunteddeer - Umfrage fehlt.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon KirKanos » 27. Oktober 2018 18:16

Die Seeschlacht - Wikker und Luis


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Niederländischer SeaMarine




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Die Sonne prallte unerbittlich auf die Köpfe der zwei holländischen Matrosen und Ihrer Nussschale von einem Boot. Wie eine Perlenkette lagen die Boote in sicherem Abstand vor den Häfen dieser Gestade - in denen die Admiralität der Niederlande die englische Flotte vermutete. Die Boote sollten Schiffe melden die Richtung hoher See aufbrachen- so konnten die Niederländer frühzeitig Vorstoße englischer Schiffe erkennen und sich wappnen.



Luis: Wenn ich noch eine Woche hier darben muss, dann schwimme ich zu den Briten über. Stunde um Stunde Langeweile, Hitze, dann Kälte und nur die Gesellschaft eines Bauerntölpels. Erlebe einen Abenteuer, haben sie gesagt. Schreibe Dich ein um die Welt zu sehen, haben sie gesagt. In jedem Hafen ein schönes Mädchen haben sie gesagt...

Wilhelm alias "Wikker": Potz Blitz! Wieder einen doppelten Anker!

Mit seinem zahnlosen Grinsen zeigte der alte Seeman auf die Würfel. Er hatte mal wieder gewonnen.

Luis: Hol Dich der Leibhaftige!

Gekonnt schnippt der junge Maat Wilhelm einen Pfennig zu.

Luis: Neue Runde, neues Glück...Hah, jetzt wendet sich das Blatt...Hey!

Luis sah einem verduzten Wilhelms ins Gesicht. Kreidebleich blickte Dieser gen Küste.

Luis: Jesus Maria, kaum verliert der alte Wikker mal eine Runde, schon ist er starr vor Schreck.

Wikker packte seinen Vorgesetzten am Kragen und drehte ihm in die Richtung der Küste. Schiffe, tatsächlich! Schiffe näherten sich ihrer Position. Wobei es weniger Schiffe waren, als große, vor Kanonen strotzende Bastionen.

Die Englische Flotte lief Richtung offenes Meer, sie stellten sich zur Schlacht! Mehr stolpernd als gehend erreichte Luis das Ende des Boots und blies kräftig in das Signalhorn.
Awooooooooohhh. Bald wurde das Signal erwidert und dutzende Hörner stimmten mit ein, awwwwwooooooooooh. Die nächsten Boote in der Kette nahmen das Signal auf und trugen es zur eigenen Flotte.

Wikker: Nichts wie weg hier!

Wikker sprang zum nächsten Ruder, als er merkte, dass Luis keine Anstalten machte seinerseits das Ruder zu ergreifen. Luis schaute nur gebannt auf die sich nähernden Schiffe - doch in seinem Blick war auch etwas anderes. Dann dämmerte es auch ihm, die Schiffe fuhren unter starkem Wind und sie waren zu nahe. Sie würden niemals so schnell wegkommen können- sie könnten nur der Dinge harren die da kommen würden.

Luis: Daran zu denken, was mit den Vorposten passiert, sollte der Feind wirklich kommen, wäre wohl zu viel verlangt gewesen.

Wikker: Wir können sie ja mit unserem Zwieback bewerfen, so hart wie der ist, könnte der den Briten das eine oder andere Schiff kosten.

Luis schmunzelte, wurde im selben Augenblick aber von der Realität eingeholt. Mit etwas Glück würden die feindlichen Kriegsschiffe am Boot vorbei segeln und diese kleine Boot selbst für ein Mindestmaß feindliche Aufmerksamkeit für unwürdig erachten.

Wenn dann die Bugwellen der vorbeiziehenden Schiffe Ihr Boot nicht kentern und sie davon treiben lassen würde und die eigene, siegreiche Flotte sie nicht vergessen würde, könnten sie sogar den heutigen Tag überleben. Viele Wenns. Festgekrallt an ihre Boote erwarteten die beiden Seeleute die vorbeiziehenden Schiffe der Royal Navy. Luis zählte nicht mehr als 20 Schiffe – weit weniger als ihr Flotte zählt, obgleich schon einige Jahre davor eine größere Flotte Hollands gegen die Briten verlor. Es war eine Schaukelpartie, aber das Boot kenterte nicht und die Briten beachteten sie nicht weiter. Bald waren sie schon vorbeigezogen und näherten sich der eigenen, aufziehenden Flotte.

Dann brandete ein Gewitter von Kanonenschlägen auf – die Kanonenorchester der Giganten spiehen sich Eisenschwalle entgegen. Von weiten sahen sie wie Vogelschwärme aus die in Formation auf ein Schiff zu hielten- gefolgt von einem schmetterten Knarschen im Gebälk der Schiffe.

Schnell konnte Luis keine Formation mehr ausmachen, die Schlacht zerfiel in kleinere Gefechte, Schiff gegen Schiff! Jedes Schiff erzitterte beim Abfeuern einer Salve, bald ging man aber dazu über, dass jedes einzelnes Geschütz dann schoss, wenn es nachgeladen hatte. Schnell legte sich ein Schleier von Rauch über das Meer, jede Kanone spieh Rauch aus und bald glaubte man, die schwimmenden Giganten segelten nicht in der See, sondern in einem Wolkenmeer.

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Die Schlacht tobt




*




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Kapitän Ostwald


Die Seeschlacht -Kapitän Ostwald greift ein!


Währenddessen versuchte inmitten des Schlachtgetümmels Kapitän Ostwald seinen Vier-Master zu dirigieren. Er belauerte das gegnerische Schiff, beide manövrierten seit einer Stunde um einander herum, in der Hoffnung eine Breitseite. Plötzlich wendete das englische Schiff und hielt genau auf das Schlachtschiff Ostwalds zu.


Kapitän Ostwald: Angsthase habe ich erfunden, Hundsfott.

Der Kapitän spuckte kurz aus und schaute dann auf seine Seite, wo seine vierläufige Schrottflinte lehnte. Eine Sonderanfertigung, einmalig auf der Welt.

Erster Offizier: Soll ein Wendemanöver eingeleitet werden, Kapitän?

Kapitän Ostwald: Wenden, wir halten genau drauf zu!

Erster Offizier: Aber das ist Wahnsinn!

Ostwald grinste nur süffisant und sagte nur: Wie sagen die Briten so schön, Go ahead, make my day.

Kapitän Ostwald: Vorbereiten auf Aufschlag! Marineinfanterie aufs Deck!

Auf den ganzen Schiff würde das Kommando Aufschlag gebrüllt. Die SeaMarines eilten aufs Deck, jeder suchte sich Halt.
Aufprall! Ein Beben erfasste beide Schiffe - der englische Kapitän hatte im letzten Moment abgedreht, sodass die beiden Schiffe nicht frontal aufeinander trafen. Dennoch verkeilten sich beide Schiffe seitwärts miteinander - die Engländer stürmten auf das Schiff von Kapitän Ostwald. Einer hangelte sich an einem Tau auf Ihn zu - Ostwald verpasste ihm trocken eine Ladung aus seiner Schrotflinte, sodass der Seemann vom Schiff geschleudert wurde. "Not Today, mein Freund".

Überall auf dem Deck entbrannten Kämpfe, die Niederländer schafften es nach einiger Zeit die Überhand zu gewinnen. Auf der Brücke dagegen wurde der Kapitän von einer Explosion aufs Deck geschleudert, ein Brite hielt auf ihn zu, ein Säbel fest in jeder seiner Hände. Ostwald griff seine vierläufige Schrottflinte. Der Brite stoppte und kurz und schaute Oswald fragend an.

Kapitän Ostwald: Ich weiß genau was Du denkst, Tommy, habe ich drei oder viermal geschossen. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich es auch nicht so genau. Aber go ahead, make my day.

Der Engländer versuchte sein Glück und prompt jagte ihm Ostwald eine Ladung zwischen die Rippen.

Ein niederländischer Maat kam angelaufen und rief dem Kapitän zu: Ein Glück das Sie noch eine Ladung übrig hatten.

Der Maat half seinem Kapitän auf und der sah das der Kampf gewonnen war - das Schiff war wieder in den Händen seiner Mannschaft

Kapitän Ostwald: Glück? Ich habe die Knarre vor fünf Minuten nachgeladen.

Er schoss noch drei weitere Male in die Luft und machte sich daran die Reste der englischen Flotte zu verfolgen.



*




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MP Girl der Woche




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Zuletzt geändert von KirKanos am 28. Oktober 2018 14:59, insgesamt 1-mal geändert.

Elequendi
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Elequendi » 27. Oktober 2018 22:27

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Tagebuch des Boris Jarmolov vom 23.Mai (Kurz vor der Skaneschlacht) (Öffnen)
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Tagebuch des Boris Jarmolov vom 27.Mai (Auf dem Rückzug aus Skane Richtung Örebro) (Öffnen)
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Russische Musik für diese Woche:


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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Flügelhusar » 28. Oktober 2018 08:02

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ಅಯ್ಯೋ ಪಾಪ! ಅಂದ್ರೆ ಅರ್ಧ ಆಯಸ್ಸು

Wenn du Mitleid hast, halbes Leben


Der Kampf


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Der schiitische Islam brachte Unglück und Spaltung nach Indien. Mitten in Indien machten sich diese blutrünstigen shiitischen Sultane breit und eroberten Königreich nach Königreich. Auch unser Reich war bedroht und die inkompetente Führung hätte das Unheil besiegelt, wenn die Generäle unseres Reiches nicht selbst sich zu Herrschern ausgeschwungen, den Süden Indens einten und gemeinsam eine Front gegen den bahmanischen Löwen bildeten. Das Wildschwein war geboren. Die Stadt des Sieges beanspruchte ihren Sieg.
Über hunderte Jahre kämpften Löwe und Wildschwein. Beide verletzten sich schwer in einigen kämpfen. Immer wieder zog sich jeder in sein Lager zurück. Doch der Kampf war unvermeidlich. Nur einer hatte in Indien Platz. Wildschwein oder Löwe. Beide wurden trotz wunden immer stärker. Sie fraßen sich satt am indischen, afrikanischen und asiatischem Boden. Das Wildschwein fand jedoch immer schneller und viel mehr zu essen. So dass es bald viel stärker als der Löwe war. Dann kam der Tag des letzten Kampfes. Der Kampf tobte im Dschungel des Löwen. Mit seiner letzten Kraft griff der Löwe das Wildschwein an. Doch das Wildschwein zeigte keine Schwäche und begab sich Stück für Stück mehr in das Territorium des Löwens. Im letzten Kampf hatte das Wildschwein den Löwen nun an der Kehle. Lange hatte der Löwe nicht mehr zu Leben. Der Löwe war unterlegen. Doch hatte er immer stets tapfer und ohne Furcht gekämpft. Aber nur einer konnte in Südindien und Deccan überleben. Das ist der Lauf des Lebens.




An die Herrscher Bengals, Nepals und Mewars

Maharani Mangammal I Sangama hat geschrieben:
Verehrte Herrscher Indiens,

der Löwe liegt im Sterben. Sein Fleisch und Territorium werden bald keinen Besitzer mehr haben. Ich rufe zu euch, dass wir uns zusammensetzen und das Schicksal des Fleisches und des Landes bestimmen, damit dies ganz Indien hilft zu wachsen und weiter zu stärken. Die Zeiten sind hart und ändern sich schnell. Wir brauchen einen Schild gegen all die kommenden Bedrohungen. Drum reiche ich euch die Hand um gemeinsam zu sprechen und das neue Land gerecht aufzuteilen. Ich würde mich freuen euch alle in der Stadt des Sieges zu sehen.
gez.

Maharani Mangammal I Sangama



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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon KirKanos » 28. Oktober 2018 13:27

Name / Länge u. Aufwand / Layout u. Gestaltung / Kreativität u. Qualität / Gesamt / Belohnungsstufe


Elequendi 9 8 8 25 III.

KirKanos 6 6 6 18 II.

Maeki2 3 4 411 II.


Umfrage;


Gelb-Rote Karten und damit Strafe: Sebulon - Umfrage erneut zu spät

Gelbe Karten: Miguel- Umfrage zu spät.

Keine Umfrage geposted und damit Strafe: Ölfus.

Anmerkung: Die Regel sieht eine Abgabe der AARs (freiwillig) und der Umfragen (zwingend) bis spätestens Sonntag 8:00 Uhr vor. Bei einmaligen Verstoß wird noch mit einer "gelben" Karte ein Auge zugedrückt. Bitte in Zukunft darauf achten - bei 5 Minuten Verspätung kann man mal Gnade vor Recht walten lassen. Aber nicht beliebig darüber hinaus - jeder hat mehr als genug Zeit dafür.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Flügelhusar » 2. November 2018 15:48

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ಆರೊಗ್ಯವೇ ಭಾಗ್ಯ

Gesundheit ist Wohlstand


Indischer Handel


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Von den Gewürzinseln Tidore und Ternate in den Molukken über die Handelszentren Indonesiens hin zu den Diamantenminen Golkondas über den Baumwollhandel an der Coromandelküste bis zu den Sklavenzwischenlagern auf Madagaskar, all das liegt in den Händen der ruhmreichen Stadt des Sieges.

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Die Händler unserer großartigen Stadt des Sieges sind auf der ganzen Welt gefragt und versorgen alle mit indischen Luxusgütern. Unsere Handelsflotte wird immer größer und bald können wir auch den Deccan unter unserem Reich vereinen. Dann sind alle Handelswege sicher. Doch das neue Zeitalter ist ungewiss. Im Norden tobt ein großer Krieg der indischen Mächte und im Süden drängen immer mehr europäische Händler nach Asien. Wir müssen uns vorbereiten, um gut gerüstet für dieses spannende Zeitalter zu sein.

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Durch immer mehr Wettbewerb in Indien und durch Europäer im Gewürzhandel, bekriegten sich bald alle Händler mit immer niedrigeren Preisen. Bald waren Gewürze günstiger als Getreide und viele indischen Händler erlitten hohe Umsatzeinbußen. Doch die Händler der Stadt des Sieges wollten dies nicht auf sich sitzen lassen und luden britische Händler nach Ceylon ein. Dort wurden alle verschiedenen Gewürzsorten vorgestellt und es wurden neue Verträge aufgesetzt, die den Gewürzhandel regelten. SO konnte der Wohlstand aller indischen und der britischen Händler gesichert werden.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon SangarEmperor » 2. November 2018 22:28

Das bengalische Sultanat

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An Vijayanagar


Mein lieber Freund, wir sind tief betrübt über unsere Uneinigkeit werden dem feigen Angriff der Timuriden. Ihr verweigertet den Durchmarsch meines Heeres durch euer Gebiet, was mich in eine taktische prekäre Situation brachte. Wir mussten eine lange Belagerung auf uns nehmen um unseren Verbündeten zu helfen. Des weiteren so man schon vor dem Krieg einige schlangenzüngige Diplomaten der timuridischen Berghorden an euren Höfen. Ich hoffe unser gegenseitiges Vertrauen bleibt weiter bestehen.


An Nepal


Betrübt musste ich feststellen, dass eure Truppen sich den Horden anschlossen und Krieg über Indien brachten. Lange herrschte Frieden zwischen unseren Landen und so ein Blutvergießen für die Interessen Anderer schafft nur Leid in unseren Reichen, bitte kommt das nächste mal an unseren Hof und zu Spieß und Trank können wir über alle Unannehmlichkeiten gepflegt diskutieren.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon KirKanos » 3. November 2018 20:18

Liebesgrüße aus Rom


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Der Papst sinnt auf Rache und schmiedet einen finsteren Plan - nur Agent Floris kann ihn aufhalten




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Niederländische Agenten im Einsatz

Die Gassen in Paris waren wiedermal verschmutzt, der Molloch Großstadt spuckte jeden Tag Tonnen von Müll und Unrat auf den Straßen aus. Floris hatte wichtige Informationen von Agent Gand`alf erhalten. Hinter sich hörte Floris ein metallenes Klirren. Er wurde seit einiger Zeit verfolgt und er wusste das. Er stoppte, kniete und tat so als müsste er sich die Schuhe binden. Dabei nahm er einen Schnürsenkel und einen Stein, und schleuderte in einer schnellen Bewegung den Stein mit den Senkel als Schleuder direkt ins Gesicht seines verdutzten Verfolgers. Mit fassungslosem Gesicht plumpste der hagere Spion zu Boden.


Floris: Gentlemen, lassen wir doch das alberne Versteckspiel. Ich habe noch einen wichtigen Termin, ich würde es vorziehen wenn wir die Sache schnell hinter uns bringen könnten.
Fremder: Mr. Floris, Sie würden es alle einfach machen, wenn Sie die Freundlichkeit hätten, einfach zu sterben.
Schon flogen Floris einige Dolche entgegen, mit Mühe gelang es ihm diesen Todesbringern auszuweichen. Durch einige Sprünge hangelte sich Floris eine Wand hoch und erreichte schnell die Dächer der Weltstadt. Wüste Beschimpfungen begleiteten ihn auf den Weg nach oben. In luftiger Höhe hangelte sich der Agent über die schäbigen Wohnbaracken der Vorstadt Richtung Zentrum.

Nach und Nach wurden die Gebäude unter ihm gepflegter, gehobener und zeugten von guten Geschäftssinn einiger Händler. Bald erreichte er die Konsulat der Republik Niederlande – 2 mit Hellebarden bewaffnete Wachposten trappten lustlos um das mittelgroße Gründstück herum. Mit einem weiten Sprung landete Floris im prachtvollen Garten – eine paar Klimzüge später befand er sich auf der Terrasse des Botschafters De Witt.

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Agent Floris im Kampf gegen religiöse Fanatiker


Floris: Ihre Bewachung reicht wohl möglich gegen marodierende, blinde Bettler, Eure Exzellenz, aber gegen einen entschlossenen Angriff wütender Hausfrauen würde es schon eng werden.
De Witt: Nun, mein guter Floris, meine Sicherheit ist gewährleistet, glauben sie mir.
Hinter dem Vorhang trat eine Gestalt hervor, die Pistole im Anschlag.
De Witt: Lassen Sie uns alleine, Cleon. Nun, was haben Sie für mich?
Floris: Ich hatte eben ein nettes Stell Dich ein mit einigen Agenten des Kirchenstaats. Mir wurden davor Informationen in der Taverne zum tanzenden Poni von unseren Agenten Gand`alf zugespielt - er lässt grüßen. Ich glaube sie planen etwas in den Niederlanden.
De Witt: Sie spielen doch nicht etwa auf die große, alljährliche Sondersitzung der Generalstaaten und der Ständekammer an?
Floris: Sie planen etwas Großes -*Floris pickte mit seinem Dolch einen Apfel auf* - und das würde dazu passen. Ich bin mir sicher.
Genüsslich biss Floris in den Apfel
De Witt: Es klingt unglaublich, aber auch der kleinste Verdacht kann nicht übergangen werden. Floris, Sie reisen sofort nach Amsterdam. Sie werden mein persönlicher Vertreter auf der Sondersitzung und Sie nehmen Cleon mit.
Floris: Mit Verlaub, ich arbeite alleine.
De Witt: Nur für diese Mission und glauben Sie mir, er ist zwar stumm, aber sein Gewicht in Gold wert. Und nun sputen Sie sich, es ist keine kurze Reiste nach Amsterdam.

Floris und Cleon peitschten Ihre Pferde voran. Es fiel kein Wort, auch wenn er es niemanden eingestehen würde, bei der anstehenden Mission war ihm jede helfende Hand willkommen. De Witt hatte auch drei Boten auf den Weg geschickt, mit Warnungen an die Stadtgarde und der Leibwache des Generalstatthalters. Ihm war nicht klar, wie die fanatischen Katholiken an die schwer bewachte Versammlung herankommen wollten. Nun eins war sicher, seine Nachforschungen haben ergeben, dass eine Menge Schwarzpulver im Spiel sein muss.

Schon vom weitem sah Floris wie schwer die bald startende Versammlung bewacht wurde – auf den Dächern wimmelte es von aufmerksamen Schützen. Ganze Häuserblöcke um das Gebäude der Generalstaaten wurden evakuiert und regelmäßig von Streifen der Stadtgarde durchkämmt. Auf den Dächern des Komplexes der Generalstaaten waren einige Kanonen postiert – sie sollten die Generalstaaten mit einem Salut eröffnen und später wieder beenden. Sie zielten Richtung Fluss – auf dem einige Schiffe ankerten.
Floris und Cleon passierten dank ihres Passierscheins mehrere Postenketten. Sie verlangten General Voelbeck zu treffen, den Kommandanten der Leibwache des Generalstatthalters…
Voelbeck lass aufmerksam das Schreiben De Witts, wobei sein Blick kurzzeitig auf Floris und Cleon fiel, um sich dann wieder auf das Schreiben zu konzentrieren.

Voelbeck: Etwas abenteuerlich diese Geschichte, meine Herren.
Floris: Mag sein, aber ich versichere Ihnen, es sind viele Menschen gestorben, beim Versuch mich an der Überbringung dieser Information zu hindern. General, ich weiß das enorme Mengen Schwarzpulver im Spiel sind. Es macht nur dann Sinn, wenn Sie irgendwo im Gebäude deponiert wurden. ….Die Kellerräume, ja alles andere macht keinen Sinn.
Voelbeck: Überaus clever, aber bei all Ihrem Scharfsinn, Agent Floris, besitzen sie doch keine Weisheit…
Floris griff nach seinem Dolch, doch zu spät! Ein fester Schlag beförderte ihn zum Boden.

Voelbeck: …was glauben Sie, wie eine solche Operation möglich wäre, ohne das hohe Kreise beteiligt sind. Bringt ihn in den Keller.
Langsam kam Floris zu Bewusstsein. Schummriges Licht beleuchtete das Kellergewölbe mehr schlecht als Recht. Neben Voelbeck stand ein bekanntes Gesicht, der päpstliche Nuntius von Paris.
Nuntius: Sie sind schwer zu töten, mein Freund. Aber bald werden Sie samt ihren Ketzerfreunden aus den Niederlanden Gott persönlich Rechenschaft ablegen müssen. Zum Vergnügen einiger Kardinäle, welche auf einem Schiff der Explosion von sicherer Entfernung aus beiwohnen werden. Aber nun Entschuldigen sie mich, mein Schiff wartet.
Der Nuntius entfernte sich.
Floris: Kommt ein katholischer Priester, ein Messdiener und…ein wuchtiger Schlag traf Floris in die Magengegend.
Voelbeck: Bringt Sie um, aber leise, ich will kein Aufsehen.

General Voelbeck verlässt den Raum, begleitet von zwei Schergen. Im hinteren Raum baute sich Cleon auf und ränkte sich die Schulter aus. Die Wachen konzentrierten sich auf Floris und sinnierten über die beste Todesart nach. Der hinterste wusste gar nicht wie ihm geschieht als der stumme Begleiter ihn überkam. Floris reagierte geistesgegenwärtig und behalf sich mit seinem Beinen, um eine Wache zu stoßen, die gerade mit einer Pistole anlegte, ein Schuss bellte auf und ging ins Nirgendwo.

Etwas weiter im Gang zum Treppenhaus…

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Agent Floris im Einsatz


Voelbeck blickte sich erst um, dann auf seine beiden Begleiter: Seht nach, was die Herren an dem Wort leise nicht verstehen können.
Als die beiden zur Tür gingen und diese öffneten, streckte Floris den ersten mit einem aufgesetzten Kopfschuss nieder und auf den zweiten Stützte sich ein grimmiger Cleon. Voelbeck stürzte zu Treppe…
Floris: Cleon, Du kümmerst Dich um die Lunte in dem Raum. Lösch sie und lass niemanden in den Raum! Voelbeck gehört mir.
Floris erreicht das Dach. Voelbeck erwartete ihn, mit zwei Säbeln. Hinter ihm sah Floris den Fluss und den Nuntius, wie er mit einem Ruderboot auf ein Schiff zuhielt. Floris zog seine Klinge und es entbrannte ein heftiger Kampf. Beide gaben sich nichts, doch langsam gewann Floris die Überhand und konnte Voelbeck mit dem Knauf seiner Klinge KO schlagen.
Als Voelbeck aufwachte war er gefesselt. Im Rücken spürte er eine Kanone, vor sich sah er den Fluss und das Schiff seines päpstlichen, dann begriff er was Floris vorhatte…

Floris: General, Sie sind gefeuert.
Die Kanone donnerte Los und traf das Schiff und bohrte sich seinen Weg zur Munitionskammer des Schiffs. Eine riesige Explosion hallte durch ganz Amsterdam. Die finsteren Pläne der Kurie waren vereitelt, fürs Erste.



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Heute Abend mal einen Horrorfilm?




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Elequendi
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Elequendi » 3. November 2018 22:50

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Indisches Abenteuer: Prolog (Öffnen)
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Indisches Abenteuer: 1.Teil (Öffnen)
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Indisches Abenteuer: 2.Teil (Öffnen)
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Indisches Abenteuer: Epilog (Öffnen)
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Seltsame Schriftarten hier in Klartext (Öffnen)
Abû Sâ‘id ud-Dîn: „Ich bin der Meinung, dass wir den Feind so schnell wie möglich mit unserer Kavallerie überwältigen sollten, noch bevor die Verstärkung des Gegners das Schlachtfeld betritt.“


Fürst Lev Koltsov-Mosalski (Oberkommandierender der zaristischen Streitkräft in Indien): „Ich kann ihren Standpunkt durchaus verstehen, aber die vorangegangenen Schlachten haben gezeigt, wie uneffektiv unsere Vorstöße gegenüber den feindlichen Truppen sind. Womöglich sollten wir erst einmal massiert unsere Artillerie zum Einsatz bringen um den Gegner zu zermürben.“

Emir Bhimsen Thapa (Kommandant der nepalesischen Armee): „Ich muss dem erhabenen Abû Sâ’id zustimmen. Nur wenn wir den Gegner so schnell wie möglich angreifen, können wir womöglich unsere Chance nutzen und unsere Überzahl in einen schnellen Sieg ummünzen. Wir haben zwar das bessere Gelände, sollten den Vorteil der überlegenen Anzahl aber dennoch nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.“

Fürst Mosalski: „Nun gut ich werde mich somit der Meinung meiner verehrten Kollgen beugen, aber ich bitte euch zumindest darum, noch eine Reserve in der Hinterhand zu lassen und nicht alle verfügbaren Verbände sofort in den Kampf zu werfen, damit wir auf mögliche Rückschläge besser reagieren können.“

Abû Sâ‘id ud-Dîn: „Womöglich könnte gerade das unseren geplanten Angriff signifikant abschwächen und damit die ganze Strategie ad absurdum führen.“

Fürst Mosalski: „Wir können aber doch die gesamte Schlacht nicht nur an dieser einen Konstante des Sturmangriffs festmachen, egal wie gut die Chancen auch sein mögen damit den Sieg davonzutragen. Ich bin der Meinung, dass wir nur für alle Fälle etwas in der Hinterhand haben sollten, falls ein genereller Angriff auf die feindlichen Linien schiefgehen sollte, ansonsten könnten wir derart auf dem falschen Fuß erwischt werden, dass wir nicht einmal in der Lage wären einen geordneten Rückzug durchzuführen.“

Emir Bhimsen Thapa: „Ich würde gerne einen Kompromiss vorschlagen. Die Argumente beider Herren scheinen mir berechtigt zu sein. Wir sind uns wohl einig, dass wir in der besseren Position sind und dass mit dem Eintreffen weiterer gegnerischer Truppen sich unsere Position unweigerlich zum schlechteren wenden würde. Daher ist es durchaus angebracht rasch zuzuschlagen. Ein über die gesamte Front angelegter Großangriff würde aber ohnehin nur zu einem heillosen Durcheinander in unseren Armeen führen, da die Kavallerie unweigerlich der Infanterie enteilen wird und dazu die verschiedenen Regimenter sich gegenseitig in die Quere kommen werden. Ihr müsst bedenken, dass die allermeisten Kommandeure und Hauptleute nicht die Sprache des anderen verstehen wie ihr und ich. Deshalb sollte die gesamte Kavallerie für einen schnellen und harten Schlag genutzt werden, aber nur ein ausreichend großer Teil der Infanterie in den Kampf geschickt werden, welcher gerade klein genug ist, als dass sie sich nicht ins Gehege kommen.“

Abû Sâ‘id ud-Dîn: „Damit wäre ich durchaus einverstanden und wenn der ehrenwerte Fürst Mosalski sich dieser Meinung anschließend mag, so glaube ich haben wir eine Strategie für die kommende Schlacht.“


Fürst Mosalski: „Dem kann ich mich durchaus anschließen. Jetzt sollten wir nur noch einen Zeitpunkt für den Angriff bestimmen, dann werde ich mich unverzüglich zu meinen Truppen begeben um eure Anweisungen umzusetzen.“

Abû Sâ‘id ud-Dîn: „Somit ist es also beschlossen. Wir werden mit dem Angriff der gesamten Kavallerie am Morgigen Vormittag zur Neunten Stunde beginnen. Ich werde dann Zeichen geben und sie meine Herren, sammelt eure besten Regimenter, um der Reiterei in die Schlacht zu folgen. Ich verlasse mich bei der Auswahl der Regimenter ganz auf sie beide, da ihr wohl bessere Einsichten in eure Truppen habt als ich es vermag. Nun denn, ich wünsche den Herren Generale noch eine angenehme Nacht und möge Allahs Gunst am Morgigen Tage auf unserer Seite sein, damit wir uns im Zeichen des Sieges auf dem Schlachtfeld wiedersehen mögen.“

Bildunterschriften aus Epilog:

Bild1
In den Niederlanden traf die Versammlung der Generalstaaten die meisten Entscheidungen, wiewohl gerade die Statthalter der Provinz Holland über ein großes Ausmaß an Macht verfügten.
Bild2
Als der Bote in Moskau eintraf, waren schon weite Teile des niederländischen Staatsgebietes von den Feinden besetzt.
Bild3
Da auch die mächtige Hauptstadt Amsterdam von den schwedischen Truppen belagert wurde, hieß es schnell zu handeln um den neuen Verbündeten in der Not zu helfen.



Russische Musik für diese Woche:


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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon KirKanos » 4. November 2018 13:24

Name / Länge u. Aufwand / Layout u. Gestaltung / Kreativität u. Qualität / Gesamt / Belohnungsstufe


Elequendi 9 10 8 27 III.

KirKanos 6 6 517 II.

Maeki2 3 4 4 11 II.

Sangar 2 2 1 5 I.


Umfrage;


Gelb-Rote Karten und damit Strafe: /

Gelbe Karten: /

Keine Umfrage geposted und damit Strafe: Civil (Kirchenstaat)

Anmerkung: Achtung: Bei den Umfragen ist zwingend der Ländername anzugeben. Auch sonst sollten die Fragen vernünftig und vor allem dem Regelmuster entsprechend beantwortet werden. Da schleichen sich zur Zeit Defizite ein. In Zukunft werden für solche vermeidbaren Sachen gelbe Karten ausgesprochen.

Civil
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Civil » 7. November 2018 16:42

Kirchenstaat


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An seine Exzellenz, den König von Spanien und Neapel
Werter König von Spanien und Neapel!

Meine Vorgänger warfen den Euren die schlimmsten Verbrechen vor, welche ein aufrichtiger Christ nur verüben kann. Als Zeichen des guten Willens, werden wir diese widerlichen Lügen verurteilen und mehr noch, eure Vorfahren von sämtlichen Anschuldigungen frei sprechen.

Warum nun freundliche Worte, fragt ihr euch, wo wir doch just in diesem Moment einen Krieg zu Land und zur See führen? Nun sagte schon unser Herr, Jesus Christus: „Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“, was heißt, wir sind vor Gottes Augen Brüder, ebenso wie er sagte: „Wenn dein Bruder sündigt, dann weise ihn zurecht und wenn es ihn gereut oder wenn er es bereut, dann vergib ihm. Und wenn er sieben Mal am Tag an dir sündigen würde und sieben Mal wieder zu dir käme und spräche ‚Es reut mich‘, so sollst du ihm vergeben.“

Nun wollen wir weder die alleinige Last der Sünde im Namen unserer Vorgänger tragen, doch ebenso wenig sollt ihr die der Euren tragen. Wir wollen Frieden. Wahrhaftigen, dauerhaften und notwendigen Frieden!

Denn die Welt hat sich gewandelt, was langsam anfing verbreitete sich wie eine Plage biblischen Ausmaßes durch Europa. Meter um Meter verlor der Katholizismus an Boden, was in Preußen, den Niederlanden und Schweden heranwuchs, breitete sich in Großbritannien und gar in Frankreich aus. Doch trotz alledem kämpfen die verbleibenden katholischen Nationen unsinnige Kriege gegeneinander, während wo anders bereits zum Sturm auf die heilige Mutter Kirche geblasen wird.
In Frankreich, so sagen unsere Spione, wird Spanien bloß als nützlicher Alliierter gesehen, welchen es solange zu halten gilt, wie Frankreich sich vom Reich aus bedroht sieht. Doch zeigt nicht gerade dieser Krieg auf, dass Spanien militärisch über die Jahre nachgelassen hat? Was hält Frankreich davon ab, bereits jetzt im geheimen eine Eroberung des südlichsten Bollwerks der Christenheit zu planen?

Auf der anderen Seite kann ich voller Stolz verkünden, dass es das Werk unserer Nationen war, den Islam von den Grenzen Europas zurück zu drängen, von welchem nun keinerlei Gefahr mehr ausgeht. Selbst als Feinde haben wir, gemeinsam, also Gottes Werk getan.

Aus diesem Grund und den Erkenntnissen, welche wir aus der christlichen Lehre schließen, durch welche wir unweigerlich durch die heilige Taufe verbunden sind, bieten wir euch einen Frieden der Ehre an. Neapel ist nicht länger haltbar für euch und ihr habt gesehen, was ein ehrbarer Christ unter dem Banner des Papststaates alles erreichen kann.

Wir bieten euch aus der Position des Stärkeren nun an, zu uns an den Verhandlungstisch zu kommen und einen Frieden zu schließen, aus dem beide Nationen gestärkt hervor gehen können.

Solltet ihr keinerlei Interesse haben, so mag Gott euch vergeben so wie er uns vergeben wird, wenn wir nehmen, was unser sein soll. Doch solltet ihr, so wie wir, das Band der Christenheit ehren wollen, werdet ihr bei uns vor offenen Toren stehen.

Hochachtungsvoll,
der Heilige Vater
Zuletzt geändert von Civil am 7. November 2018 18:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon VampireHunter » 7. November 2018 18:21

Kurznachricht aus dem Osten:

Sollte Frankreich die Pyrenäen überqueren, werden Heerscharen aus dem Osten das Mittelmeer durchqueren und auf der Südseite des Gebirges auf die Franzosen warten um die Felder mit ihrem Blut zu düngen.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon MiguelW97 » 7. November 2018 21:26

Kurznachricht an die Westen:

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon KirKanos » 10. November 2018 21:16

Preußen am Scheideweg? Das Interview mit Chris


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Die Beziehungen Preußens mit Österreich im Verlauf der Zeit


Im dritten Interview habe ich den guten Chris zu Gast. Er muss sich einigen kritischen Nachfragen zu seinem Bündnis mit Österreich, zur DLC Politik und zur seiner Person gefallen lassen. Viel Vergnügen.




*




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Momentan strotzt Preußen geradezu vor Stärke


KirKanos: Hallo Chris. Bevor wir zum MP selbst kommen, stell Dich doch kurz vor. Woher kommst Du, wohin gehst Du? Wie bist Du zu den EU4 MPs gekommen?

Chris: Hallo. Vielen Dank für die Einladung! Wie unschwer zu erkennen ist, ist Chris einfach die Kurzform meines richtigen Namen: Christoph. Ich komme aus dem wunderschönen Hessen. Gerade studiere ich im ersten Semester Wirtschaftsinformatik in der regionale Universitätsstadt Darmstadt.

Geschichte hat mich schon immer fasziniert und so kam ich dann über kurz oder lang zu EU4, welches im Singleplayer gefühlt nie seinen vollen Reiz ausspielen konnte. So habe ich schon nach gerade einmal 100 Spielstunden nach Mitstreitern gesucht (In meinem privaten Freundeskreis spielt leider niemand Strategiespiele). Per Google bin ich dann auf die Zone gestoßen und durfte dann glücklicherweise bei Deus Vult , nachdem der gute Schiegfried die Niederlande verlassen hatte, einsteigen. Seit dem möchte ich meine wöchentliche Runde EU4 nicht mehr missen.

KirKanos: Dein Preußen steht in den Spieltagsanalysen immer ganz weit oben. 14 bis 15 Punkte, also eine glatte Eins. Ist es nicht langsam Zeit für einen Dämpfer bevor Preußen unbesiegbar wird?

Chris: Ich würde mal behaupten ich habe vieles richtig gemacht, aber leider nicht alles. Vampires aggressive Spielhaltung zu Beginn hat mir wunderbar in die Karten gespielt. Teoman brauchte mich. Deswegen hatte ich ein paar mehr Freiheiten als so mancher Brandenburger/Preusse am Anfang. Dazu ein äußerst enttäuschendes Polen und ein schwacher Schwede. Ehe man sich versah war Brandenburg/Preußen nordeuropäische Führungsmacht. Problem war meiner Meinung nach die starre Diplomatie (Zu Anfang auch von meiner Seite). Später hatte ich keine Alternative mehr zu Österreich. Und dieses Bündnis hatte immer größeren Wert. Man schaue nur jetzt auf das Reich. Dazu ist vielleicht schon aufgefallen, dass ich meine Bündnisse sehr ernst nehme. Hunderte Jahre Freundschaft, dann jage ich niemanden zum Teufel. Dazu ist Österreich mittlerweile stärkste Macht in Europa. (Egal, was Teoman sagt ^^) Alles sehr schwierig und ich tue mich schwer da radikale Entscheidungen zu treffen.

Ich denke Preußen steht sehr gut da. Langsam bin ich den meisten Mächten Europas militärisch gewachsen, wenn nicht sogar schon überlegen.
Ganz frei behaupte ich aber mal, dass es für die meisten Europäer eine größere Gefahr als mein Preußen gibt. ;)

KirKanos: Teoman ist seit EU 2 MPs dabei und ganz der Profi, meinst Du nicht, dass er es Dir nicht krumm nimmt - nach so vielen Jahren der Zusammenarbeit -wenn Du nun mal andere Wege gehst?

Chris: Wenn es mir nur darum gehen würde was Teoman von mir hält, hätte ich ihm schon 20 Messer in den Rücken gestoßen. Ich stehe für das ein, was ich für richtig halte. Meine Bündnisse zu ehren, wenn möglich, und meinen Freunden treu zu bleiben gehört für mich dazu.


KirKanos:
Soll das ein Plädoyer für Ewigkeits-Bündnisse sein? Ist es nicht der Reiz der EU 4 Diplomatie das es wechselnde Koalitionen gibt?
Chris: Ich bin nicht per se dagegen. Wenn es Sinn macht und man die selben Interessen verfolgt. Warum nicht? Wechselnde Koalitionen sind sicherlich etwas spannendes. Genauso spannend können aber auch Erbfeindschaften sein. Die Kriege Reich-Osmane + Polen wären ein Beispiel dafür.
Um auf Preußen zu kommen. Die vielen Male in denen Österreich mich gerettet und ich ihn sind nicht mehr zählbar. Wir stehen beide in einer Schuld. Ich gedenke diese nicht unbeglichen zu lassen. Zumal sich niemand angeboten hat Österreich ersetzen zu wollen. Es wird immer nur gemeckert. Aber weder der Franzose, der Pole noch der Osmane sind auf mich zugegangen und haben auch nur versucht etwas anzubieten.

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Der kommende MP Sieger - Preußen?


KirKanos: Welche Ideengruppen hast Du gewählt und warum? Hattest Du auch über Alternativen nachgedacht?

Chris: Typisch Preussen. Alles rein was das eigene Militär stärkt.
1. Offensiv (Nette Boni. Hauptaugenmerk lag auf den stärkeren Generäle, die durchaus Kriege gegen Osmane/Polen/Schweden entschieden haben.)
2. Wirtschaft (Als Preußen helfen die zusätzlichen Einnahmen ungemein, dazu hilft die Kostenreduktion für Entwicklung flächenmäßig begrenzen Staaten.)
3. Qualität (Mehr Boni und endlich Politiken.)
4. Innovativ (20% Kampfstärke, der Rest nette Beilage)

Alternativen gibt es meiner Meinung nach nicht. Vielleicht eine andere Reihenfolge, um schneller an die Politik (5% Disz) zu kommen. Letzten Endes bin ich vollkommen zufrieden und hätte meiner Meinung nach keine bessere Kombination wählen können. :strategie_zone_4:

KirKanos: Hand aufs Herz, ist Preußen von seinem Setup her- unabhängig von Deinem Preußen - aktuell nicht zu stark? Sollte man wieder überlegen, ohne Preußen zu spielen?

Chris:
Höre ich öfter. Ich erwähne dazu immer gerne das vorletzte MP. Da habe ich Russland von Taxla übernommen und durch ein starkes Bündnis mit Portugal hatte ich Geld wie Heu. In diesem MP habe ich gegen Ende mit Preußen und Frankreich den Boden aufgewischt. Natürlich ist Preußen stark, aber Russland, Frankreich, das Osmanische Reich und Polen-Litauen sind es auch und alle Anderen starten in einer deutlich besseren Position, sind unabhängig, haben die Möglichkeit schon früh eine starke Machtbasis aufzubauen.

KirKanos: Sollte Polen aufgeteilt werden und wenn ja, würde das ein ohnehin schon zu starkes Preußen nicht über die Gebühr stärken? Zumal die große Entwicklung Polens im Westen und nicht im Osten liegt...

Chris: Solange es einen Spieler gibt, der das Land spielt, sollte da überhaupt nichts gemacht werden. Polen-Litauen ist per se kein schwaches Land. Jangru hatte sich da was schönes aufgebaut. Leider hat er meiner Meinung nach mit seiner Diplomatie Polen-Litauen unter seinen Möglichkeiten ausgespielt. Diplomatisch hatte er die volle Auswahl, jetzt muss er mit dem Leben was er für richtig hielt. Ich möchte nur kurz an den Mamelucken im letzten MP erinnern. Da hatte ich ihm unter die Arme gegriffen und am Ende war er derjenige mit der meisten Entwicklung. Vielleicht findet Polen-Litauen auch noch Unterstützung und mausert sich. Vorstellen könnte ich es mir.

KirKanos: Wie bewertest Du die letzten DLCs für EU 4? Sollte Paradox vielleicht langsam an einen Schlussstrich ziehen und an ein EU 5 denken?

Chris: Jetzt kommt ja erstmal ein komplett neues Spiel, das sich mit der Antike beschäftigt. Von mir aus könnten sie EU4 noch ein wenig weiterführen, wenn dafür endlich ein Victoria III kommt :strategie_zone_47:. Wobei das wohl noch dauern wird... Ansonsten nehme ich was ich kriege. EU4 macht mir persönlich weiterhin unglaublich viel Spaß. Mehr Inhalt ist immer gut, doch den Preis könnte man, ich nenne es mal realistischer gestalten.


KirKanos: Was Spielst Du außer Eu 4 noch gerne?

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Schulter an Schulter mit seinen Squad durch so manches Gefecht in Battlefield


Chris: Sehr gerne Battlefield. Mit einem eingespielten Squad die Gegner aufmischen macht einfach Spaß. Teamplay und Taktik vereint in einem und dazu ein paar deftige Explosionen. Natürlich dürfen die typischen Battlefield-Momente nicht fehlen. Sei es der legendäre Suicide-Buggy oder der Abschuss eines Jets mit Panzer.

KirKanos: Was wäre Dein Buch, Dein Film und Dein Spiel für die einsame Insel?

Chris: Buch: 08/15. Zum Glück gibt es eine Sammelausgabe, die alle 3 Teile enthält. Ein Buch, das sehr überzeugend den 2. Weltkrieg aus Sicht eines einfachen, aber äußerst gewitzten Gefreiten darstellt. Zu Anfang komisch und witzig, schlägt das Buch einen immer ernsteren Ton an und beleuchtet eine der schrecklichsten Epochen, sowohl deutscher als auch europäischer Geschichte aus der Sicht der einfachen Soldaten, wovon jeder seine eigenen Gedanken und Motivationen hat.
Alles in allem sehr interessant und für jeden empfehlenswert.

Film: Forrest Gump. Alleine stehend mein absoluter Favorit. Die einfache Geschichte eines einfachen Mannes. Gespickt mit viel Humor, aber auch einigen wirklich emotionalen Momenten. Meiner Meinung nach ein Meisterwerk sondergleichen. Tom Hanks überzeugt in jeder Hinsicht und verhilft diesem Film zu besonderer Glaubwürdigkeit. Die ein oder andere Lebensweisheit bekommt man freihaus.

Spiel: Offline: EU4 (Die Achievements werden alle mein sein !!!)
Online: Battlefield 4 (Ich hoffe ich kann auch Teamspeak benutzen. Jeden Abend eine Runde mit dem Squad und keine einsame Insel der Welt kann mir
etwas anhaben)


KirKanos: Danke für das Gespräch.




*




Invasion


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Regimenter naher einer Hafenstadt machen sich bereit zur Invasion Englands


Die Kräne krächzten unter den Gewichten der Kanonen, die sie auf die Transportschiffe verteilten. Unter den strengen und besorgten Blicken der Artilleristen verstauten die Hafenarbeiter mit ihren hölzernen Kränen und Gewinden die teure Kriegstechnik in den Bäuchen der zahllosen Schiffe im Hafen. Sie alle arbeiten auf die streng geheime, aber ebenso weit bekannte Invasion Englands hin. Der junge Hauptmann Julien bahnte sich seinen Weg durch die Massen an Soldaten, Matrosen, Hafenarbeitern, Pionieren, Offizieren und den zahllosen Schaulustigen. Letztere wurden dann und wann von den Männern des Stadtkommandanten vom Hafen vertrieben. Nur um dann in größere Zahl zurückzukommen.

Claude: Warum schicken wir London nicht einen höflichen Brief, indem wir Ort und Zeit unser Landung ankündigen. Dann könnten wir uns das Theater sparen, als sei das Ganze hier eine Geheimoperation.

Julien: Was sollen die Franzosen tun? Die ganze Stadtbevölkerung aus ihren Häusern aufs Land treiben – dann wüsste doch auch ein jeder, dass was im Gange ist. Die Engländer wissen das wir kommen, wir wissen, dass sie es wissen. Das Entscheidende ist, dass die Franzosen in großer Stärke ans Land gehen.
Claude winkte missmutig ab: Eher friert die Hölle zu, als das sich die Franzosen noch reinreden lassen. Bei Gott, Du hast Sie geradezu bekniet unsere Fleuten bei der Überfahrt zu verwenden. In Ihrem Stolz laufen Sie blindlings in den Tod! Wir können nur hoffen die Diplomatenbande in London wird sich endlich einig und ein Frieden wird unterzeichnet.

*Bald darauf im Stab der französischen Landekräfte*

General Baston: Ich kann Ihnen versichern, die bereit gestellten Kräfte werden nicht nur reichen um die Briten von den Stränden zu vertreiben, sondern auch um London zu nehmen.
Julien: Sire, bei allen Respekt, wir können davon ausgehen, dass mindestens 80.000 Rotröcke an den Gestaden Südenglands auf die Invasion warten. Gut möglich das die Zahl über 100.000 geht.
General Baston: Unsere Spione melden ein Korps von 30.000 Mann. Alles andere ist Schall und Rauch. Die Invasion wird stattfinden...

*Wenige Stunden später am englischen Strand*

Als Julien und Claude mit ihren Füßen englischen Boden berührten hatten, zirpten ihnen bereits die ersten Schrapnellgeschosse um die Ohren. Große Wasserfontänen stiegen neben den beiden Niederländern gen Himmel - die britischen Geschütze hatten sich bereits fest auf den Strandabschnitt ihres Dragoneregiments eingeschossen. Überall lagen tote oder verletzte Infanteristen - einige drohten vom Wellengang ins Meer gezogen zu werden. Sie gehörten zu dritten Welle und waren als niederländische Verbindungsoffiziere einem Dragonerregiment zugeteilt. Dieses sollte die bereits gelandete Infanterie als Fernaufklärung und Flankenschutz unterstützen. Doch am Strand herrschte Chaos, ein junger Infanterist kam ihnen entgegen. Er war verdreckt und warf gerade seine Koppel von sich. Eine Waffe hatte er nicht mehr - nur der blanke Horror blitzte aus seinen Augen. Er hielt einfach aufs Wasser zu. Claude packte Ihn:

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Spähtrupps der Franzosen betreten englischen Boden


Claude: Soldat, wo ist der befehlshabende Offizier?

Der Soldat blickte ihm entgeistert an und ging dann an ihn vorbei, weiter Richtung Meer. Sie fanden das Schlachtfeld einige Kilometer landeinwärts. Die Franzosen fochten tapfer, aber die Briten warfen Ihnen ein frisches Regiment nach dem anderen entgegen. Der französische General digerierte seine Truppen Geschickt und stopfte damit so manche Lücke . Lulien raufte sich die Haare - wo blieb die Verstärkung? Erst später sollte er erfahren das die französische Führung in Frankreich kopflos war - die britische Stärke unterschätzend verfiel man nun ins andere Extrem und wollte keine weiteren Einheiten riskieren. 40.000 Franzosen mussten gegen 100.000 Rotröcke antreten.

Die Linien tobten hin und her, aber es schien nur noch eine Frage der Zeit bis die französischen Linien kollabieren würden. Jeder hatte schon alle Hoffnung fahren lassen als Julien bemerkt wie Unruhe aufkam. Da sah er ihn, den Reiter mit einer weißen Fahne, ausrufend, "PEACE! PAIX! PEACE! PAIX!". Dieser Teufelskerl musste Nerven aus Stahlseilen haben und wie ein Wunder wurde er nicht getroffen.

Langsam legte sich das Feuer, die Offiziere waren unschlüssig. Einige Minuten starrten sich die beiden Armeen ungläubig und verdutzt an - war das Grauen vorbei? Selbst die Briten schienen nicht verärgert zu sein, dass man ihnen den Sieg verwehrte. Alle wollten das das Schlachten aufhörte. Dann erreichten Melder auf beiden Linien die Offiziere und Befehle wurden gebrüllt, alles vorbei. Einige Soldaten kippten vor Erschöpfung zusammen. Viele setzten sich hin - einige Feldwebel versuchten ein Mindestmaß an Ordnung zu erhalten.

Damit endete der erste, blutige, französisch-niederländischer Versuch einer Landung in England. Viel Rauch und Schall um wenig - die Franzosen blieben noch einige Monate Gäste Englands. Denn in Frankreich schien sich eine Schockstarre breit gemacht zu haben...



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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Flügelhusar » 11. November 2018 00:20

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ಅಳೋ ಗಂಡ್ಸನ್ನು ನಗೋ ಹೆಂಗ್ಸನ್ನು ನಂಬಬಾರದು

Glaub nie einem Mann der immer nur weint, und nie einer Frau die alles weglächelt


Die Salzburg


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Immer und immer wieder hörte man in manchen Nächten ein bitteres Heulen, dass vom Himalaja bis die Ebenen des Dekkan zu unserer großartigen Stadt des Sieges hallte. Der Chhatrapati befahl seinen besten Soldaten und Kundschaftern nach Nepal zu reisen und diesen Ursachen nachzuforschen. Es war zwar kein angsteinflößendes Heulen, eher ein komisches, dennoch nervte es denn indischen Monarchen und die Bewohner der Stadt des Sieges ungemein.
So machte sich eine Gruppe von drei Soldaten der Leibgarde und zwei Kundschafter auf im Auftrag des Königs nach der Ursache, für dieses irrwitzige, aber doch irgendwie echte Heulen zu suchen. Über die Ebenen Dekkans mit schnellen arabischen Pferden zu den heiligen Flüssen der Hindus in Nordindien, erreichte man bald Kathmandu die Hauptstadt Nepals. Dort kannte man auch nicht die Ursache des Heulens, sagte man den Abenteurer und vertröstete Sie nur mit der Botschaft des buddhistischen Dalai Llamas, dass er das Heulen im Westen vermutet.
Zurück nach Nordindien, über den Hindukusch, durch das Persische Hochgebirge bis nach Konstantinopel. Das Heulen wurde dabei immer lauter und wehleidiger. In der heruntergekommen Stadt Konstantinopel, wo das Geld bei allem fehlt. Besuchten die fünf Gefährten, den osmanischen Sultan. Man dachte er heulte, die ganze Zeit unaufhörlich, da sie sahen wie sein Lan heruntergekommen und einfach nur verarmt sei. Sogar der ärmste Bettler Indiens war reicher als das gesamte türkische Land. Als die Gefährten den Sultan befragten, winkte er ab und sagte Ihnen, dass der einzige der so heult, der Erzherzog von Österreich ist, der überaus Reich und eine gewaltige siegreiche Armee besitzt. Er fügte noch hinzu, dass der Bankrott seines Landes, ein Programm zum Wiederaufbau des osmanischen Reiches sei. Was die fünf nicht so recht verstanden.
Also machte sich die fünf wieder auf und kamen nach zwei Wochen durch den Balkan in Österreich an. Überall auf den Straßen lag Salz. Die Häuser wurden aus Salzsteinen gebaut. ja ganze Kirchen und Städte verdankten dem Salz ihrem Reichtum. Es soll sogar eine ganze Burg so heißen. Immer wieder sagten uns Passanten wir sollten den Erzherzog in Salzburg suchen. Keiner wollte uns jedoch sagen, wo das ganze Salz in Österreich herkommt. Je näher die Soldaten und Kundschafter Salzburg kamen, desto trauriger und lauter wurde das Heulen des Erzherzogs. Was hat dieser man verloren, trotz seines Reichtums und seiner siegreichen Feldzüge, fragten Sie sich und malten sich die traurigsten Geschichten aus.
In Salzburg angekommen war alles schneeweiß oder eher Salzweiß. Es war alles salzen, alles. Flüsse aus Salzwasser, die von der Burg herunter flossen, Salz dass vom Himmel regnete, Kinder die Salzmänner bauten und Salzballschlachten machten. Prächtige Kirchen aus purem Salz. Die fünf Abenteurer rieben sich verwundert die Augen und stiegen langsam die Salztreppen zur Salzburg hinauf. Durch das Siegel des Chhatrapati wurden, Sie zum Erzherzog vorgelassen und sahen wie er einfach bitterlich weinte und aus seinen Augenflossen so viele tränen, dass sie der Ursprung der Salzwasserquelle waren. Da fragten die fünf wieso, der König so bitterlich weinte. Sei ihm seine Frau, seine Kinder oder andere nahe Verwandte gestorben, ist er vielleicht krank? Doch der Erzherzog schluchzte ganz laut und sagte undeutlich, dass er doch so arm ist und seine Armee so mickrig und das ihn keiner liebt. Verstört blickten die fünf den Erzherzog an und verschwanden wieder leise.
Dies alles berichteten die Gefährten dem Chhatrapati und er schrieb so gleich einen Brief an den Erzherzog Österreichs.

Chhatrapati Rama hat geschrieben:Weinerlicher Erzherzog Österreichs,

euer Weinen ist übertreiben. Euer LAnd ist reicher als mein Reich und eure Armee stärker als die meine, aber ich heule nicht und bin stolz auf mein Land. Sie heulen so laut Erzherzog, dass man es tausende Kilometer bis nach Indien hört, dass ist doch ungeheuerlich. Reißen Sie sich doch bitte zusammen, sie stehen gut da und brauchen dieses bitterliche Weinen nicht, keiner nimmt sie ernst.

Hochachtungsvoll
Chhatrapati Rama



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