[EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Ehemals das EU IV-MP „Friss oder Stirb!“ und das EU IV-MP "Dominor et morere!"

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Elequendi
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Elequendi » 11. November 2018 02:35

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Eisen für die Welt (Öffnen)
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Neue Rekruten für die Palastgarde (Öffnen)
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Alina undDarya (Öffnen)
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Russische Musik für diese Woche (diesmal etwas gewagter, sowohl moderner als auch urtümlicher):


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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon S13B3N » 11. November 2018 13:27

Königreich Kastilien, Aragon und Neapel


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Kastilien reagiert auf...

Werter Papst,

ich bin hoch erfreut darüber, dass ihr eure Meinung über das Königreich Spanien geändert habt.

Spanien, der Retter des Christentums!

Spanien eroberte in Afrika und lehrte den Menschen den einzig wahren Glauben. Afrika, dass Land das durch die Briten verwüstet wurde und die Menschen dort geschändet und versklavt hat für ihre Baumwollplantage in Amereika.

Spanien, der Retter Afrikas

Werter Papst, nun seht, dass das Christentum in Afrika verteidigt wird!
Nicht in Neapel...
...nicht in Spanien...
...und nicht in Italien.
Seht, deshalb können wir euch Neapel nicht geben.
Wir haben euch Ägypten überlassen, es wäre uns ein leichtes gewesen dieses zu verhinden. Wir haben es nicht getan. Ganz anders die Briten, die sich dort ausbreiten wie eine Seuche.
Werter Papst, lass uns unsere Streitigkeiten beilegen, setzen wir dem Gemetzel ein Ende und schließen weißen Frieden. Im Anschluß verbünden wir uns, gegen die Ketzer, die Briten und treiben sie aus Ägypten und Afrika?!

---

VampireHunter hat geschrieben:Kurznachricht aus dem Osten:

Sollte Frankreich die Pyrenäen überqueren, werden Heerscharen aus dem Osten das Mittelmeer durchqueren und auf der Südseite des Gebirges auf die Franzosen warten um die Felder mit ihrem Blut zu düngen.


MiguelW97 hat geschrieben:Kurznachricht an die Westen:

Meine Flotte ist Mietbar, Abo ohne kein Kleingedrucktes und auch monatlich Kündbar.

Spanien verbittet sich eine Einmischung von außen! Dieser Krieg geht nur den Papst und die Iberer was an!
Zuletzt geändert von S13B3N am 11. November 2018 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon KirKanos » 11. November 2018 13:27

Auswertung AAR/Diplo/Umfragen

Zeit/Ort: Jeden Sonntag, 13 Uhr, TS Europa Universalis IV 1 Channel / Strategiezone TS

Teilnehmer: KirKanos



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Name / Länge u. Aufwand / Layout u. Gestaltung / Kreativität u. Qualität / Gesamt / Belohnungsstufe


Elequendi 8 10 8 26 III.

Maeki 6 6 8 20 III.

Civil 3 3 4 10 II.


Umfrage:


Gelb-Rote Karten und damit Strafe: /

Gelbe Karten: /

Keine Umfrage geposted und damit Strafe: /

Anmerkung: /


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Zuletzt geändert von KirKanos am 11. November 2018 14:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Civil » 11. November 2018 14:00

Kirchenstaat


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An seine Exzellenz, den König von Spanien und Neapel
Werter König von Spanien und Neapel!

Wir freuen uns sehr, dass ihr bereit seid, mit uns in Verhandlung zu treten. Um so mehr bedauert es uns, dass wir euer jetziges Angebot nicht annehmen können.
Italien muss geeint sein, damit es sich den Feinden der Christenheit erwehren kann. Doch welches Interesse habt ihr an jenen Besitztümern? Gewiss mangelt es euch nicht an Wohlstand, habt ihr doch Kolonien in der neuen ebenso wie in der alten Welt. Das spanische Heer hingegen weist erhebliche qualitative Mängel auf. Versteht uns nicht falsch, wir verübeln es weder euch, noch euren Generälen oder Soldaten, doch das viele Kämpfen gegen unzivilisierte Gegner führte, so scheint es uns, zu einer militärischen Stagnation. Wir bieten euch daher an, euch geordnet in zeitlich festzulegenen Intervallen aus Italien zurück zu ziehen und im Gegenzug wird, wann immer Spanien bedroht ist, eine Armee unter päpstlichem Banner Seite an Seite mit euch kämpfen.

Das ihr eine äußere Einmischung verurteilt, zeigt uns, dass ihr ein Mann von Ehre seid. Nun stellt unter Beweis, dass ihr auch die Weitsicht besitzt, zu erkennen, dass eure Besitztümer in Italien auf kurz oder lang verloren sind und macht das Beste aus dieser Situation.

Hochachtungsvoll,
der Heilige Vater

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Flügelhusar » 17. November 2018 22:28

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ಅಣ್ಣ ತಮ್ಮನ ಬೇರೆ ಮಾಡ ಬೇಡ

Bringe zwei Brüder nicht auseinander


Die Stadt des Sieges


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Bahmanis ist endlich bezwungen. Das Schrecken hat ein Ende! Die shiitische Invasion Indiens beendet. Die zwei Brüder sind endlich wieder eins. Die endgültige Annexion des großen und ruhmreichen Sultanats Bahamnis setzt einen Schlusspunkt der Teilung unseres Volkes der Kannadier. Nun können wir gemeinsam feiern. Viele Menschen aus unserem Reich haben sich in unserer großartigen Hauptstadt, der Stadt des Sieges, versammelt, um die Wiedervereinigung zu feiern. Der Chhatrapati lud auch den Sultan der Bengalen, den Maharadscha aus Nepal, den Kaiser aus Japan und einen Botschafter aus Großbritannien ein, die alle mit vielen Geschenken und einem großen Gefolge in die Stadt des Sieges kamen, um gemeinsam zu feiern. Die feinsten Gerichte Indiens gewürzt mit den besten Gewürzen aus ganz Indien wurden aufgetischt. Und es wurde gegessen getrunken und vor allem getanzt, bis tief in die Nacht. Die Feierlichkeiten erinnerten an den großen Einzug des damaligen Mahardscha Rama als der Sieg im zweiten großen indischen Krieg verkündet worden ist.

Flashback (Öffnen)


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Der Marktplatz am morgen ist ganz ruhig. Alle schlafen noch oder legen sich gerade ins Bett nach den großen Feierlichkeiten in der Stadt des Sieges. Im großen Wasserbecken spiegelt sich das Antlitz des Marktes. Normalerweise ist hier die ganze Welt zu Hause. Händler aus jedem Kontinent treffen sich hier um zu handeln und zu feilschen. Von hier gehen viele indische Güter in die weite Welt. Dieser Platz beschert auch der Stadt des Sieges einen unbeschreiblich großen Reichtum, der kaum zu zählen ist. Leise geht die Sonne auf und erhellt den Marktplatz immer mehr. Bald wiird dem Platz wieder LEben eingehaucht, wie der ganzen Stadt des Sieges, die nun selbst zum größten Denkmal unseres Reiches wurde. Ein Denkmal was alle Zeiten überdauern soll.
Wohin wird der Weg noch führen? Wie sieht die Zukunft der Stadt des Sieges aus? Eins steht fest,die Stadt des Sieges wird sich niemals einer fremden Macht beugen! Leise und ruhig spiegelt sich der Marktplatz samt Sonne im großen Wasserbecken.




An alle Gäste der großen Feier in der Stadt des Sieges


Chhatrapati Rama hat geschrieben:Reicher Sultan der Bengalen, tapferer Maharadscha Nepals, weiser Kaiser Japans und ehrwürdige Botschafter der Briten

wir haben uns sehr über euer Kommen zu unserem großen Fest gefreut. Wir danken euch zudem für die Freundschaft die uns alle verbindet. Möge dieses Band der Freundschaft noch fester werden und uns Frieden und Wohlstand bringen. Die Zeiten werden wohl nicht ruhiger. Da heißt es zusammenzuhalten. Zusätzlich bekommt ein jeder unserer Freunde mit diesem Brief einen großen Diamanten aus der Diamantenmine in Golkonda.

Hochachtungsvoll
Chhatrapati Rama







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Elequendi
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Elequendi » 18. November 2018 02:06

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Das Anliegen des Schatzmeisters Kuratov (Öffnen)
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General Yarmolov über die Aufstellung der Armee (Öffnen)
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Fürst Solokov und Alexej Prokoschtschin im Zwiegespraech (Öffnen)
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Reinschrift der Dialoge des AARs (Öffnen)
1.Teil

Schatzmeister Kuratov:
Wie droht der Westen sich zu zünden und Flammenmeere auszuspeien. Dort heißt es presst den Polen mehr und meuchelt noch und noch sein Land und stürzt der Frankenkönig sich in des Krieges garstige Schlünde Habsburgs Schergen zu befechten und der Ostmark Schirm zu sein. Ihm zur Seit sprang einzig der Seeumwogten Lande hoher Herr und stritt seither tapfer im Gemenge, welches sich mit harscher Wut ermächtigt hat der alten Welt schlagend Herz. So steht es also, dass in des Mars Geschäfte liegen die hohen Fürsten dieser Lande und wir, die so nahe sind und doch so fern müssen dieses Treiben ohne Tat erschauen. Doch wie können ohne Zubewendung der Kaiser Feinde dem Gegenpart noch allzu lang trutzen, wie sich wehren gegen alles Übermaß? Das hehre ziel mag edel sein, doch ist recht brüchig Schirm und Schutz, wo allein sein strahlend Licht erblüht. Hände heißt es nun sollten greifen zu den Waffen, doch welches Gefild ist gewachsen dieser Pflicht, welches würde nicht zerbrechen und erstarken lassen nur den grimmen Feind? So kann nun, wie es zu befürchten war, allein die Tapferkeit, geboren aus der wohlfährtigen Tat, des Krieges Wahn noch lenken zu der Habsburgischen Herrschaft und Verwüstung jenen zu ersparen, welche tugendhaft dem Kampf gesucht den Schwächeren zu schirmen.
Nun was denkt ihr hohe Herrin, ists das Schicksal all jener ehrenvollen Lande, sich der Hand Habsburgs zu ergeben, welche fest mit ehernen Griff umklammert hält die Völkerscharen des Okzidents und geschlagen hat in elendiger Gier sein scharfbedolchtes Maul in das Fleisch der alten Welt?

Zarin Elisabetha: Scharfe Worte sprecht ihr aus und versteckt nicht euren Hass auf jene Große Macht, die sich in des Habsbrugs Hände hat gesammelt über Jahre und Jahrhunderte hinweg. Doch bedenkt, dass all Jene die über Schwäche klagen Teil dieser Geschichte waren und dass es auch ihre Fehler sind, für die sie nun büßen zu gegenwärtger Stunde. Wie oft hatten wir doch appelliert an jenen oder diesen den alten Hass nur schwelen zu lassen, auf das in seinen entzundnen Flammen nicht das eigne Land verbannen mag. Und leider muss ich sagen vermag der Zeiten Wogen Russland nicht alleine andre Wege aufzuzwingen. Da noch im Aufbau ist das Heer und noch geschwächt von Krieg und Aufstand ist sein Leib, können wir nur schützen was noch unser ist, denn gewachsen sind die uns umringen noch und nöcher und haben vielerlei Handel aufgetrieben, welcher uns durch unsre Position durchaus verwehrt. Drum ist ein Zug, wie ihr ihn vielleicht wünschen möget, der uns führt ins Herz Europas tief hinein, durchaus nur schwerlich zu gewinnen. Und lasst den schnellen Zorn, den ihr hegt, nicht euren Scharfsinn trüben und betrügen nicht den weisen Geist durch des Herzens lodernde Glut. Diese Feuer haben schon so manchen klugen Mann verschlungen und verzerren oft die Sicht in solcher Art, dass die eigene Tat, wie immer sie beschaffen sei, immer als das allerhöchste Gut und alles andre als der Hölle elendigstes Übel zu erscheinen mag. Hier wird der Falke oft zum Blinden und der Gelehrte zum Narren. Nun gehabt euch wohl mein guter Jewgeni, lasst euch nicht von dunklen Gedanken die Tage trüben, sondern richtet euren Geist auf die Verwaltung unsres Reiches. Wir werden zur gegebenen Zeit uns dieser Sache annehmen.

2.Teil

General Yarmolov: Der Zustand des Heeres ist wahrlich elendig, die Disziplin ist schlecht, die Moral am Boden und es ist noch immer nicht genug Artillerie vorhanden, um unseren Reihen im Gefecht genügend Deckung zu geben. Immer wieder wird man mit dem alten Spruch vertröstet, das Artillerie zu teuer sei. Es mag ja durchaus sein, dass wir hier nicht so reich seien wie die indischen Fürsten oder die Handelsleute im Westen, aber zumindest das Heer sollte meiner bescheidenen Meinung nach doch immer auf den neuesten Stand gehalten werden, so man sich denn zu wehren imstande sein will. Nun stecken wir wieder in dieser Bredouille, dass wir mit ansehen müssen, wie Habsburg und Preußen sich mehr und mehr Stücke vom Fetten Kuchen nehmen wollen und müssen hoffen, dass Frankreich und die Briten diesen Treiben Einhalt gebieten zu vermögen. Doch halte ich diese Hoffnung aus meiner Sicht für eher Vage und unbestimmt. Es wäre mir lieber wir könnten so oder so unser Gewicht in die Schale werfen, doch es fehlt leider an allen Ecken und Enden.“


„Also schreiben sie mein lieber Dmitry, an den ehrwürdigen Verwalter der hochfürstlichen und zaristischen Kassen und Gelder, Fürst Jewgeni Kuratov, von General Vassiley Illarionowitsch Yarmolov Fürst Rostowski, Oberbefehlshaber der russischen Armeen in Europa. Hiermit teile ich euch den von eurer fürstlichen Schwelle eingeforderten Gesamtbericht über den zustand des Heeres in unseren europäischen Besitzungen mit. Anbei sind enthalten die Listen sämtlicher Regimenter, Bataillone, Schwadronen und Batterien, sowie Kompanien und deren Züge und Eskadronen. Dazu eine Übersicht über deren sämtliche Befehlshaber von den General-Poruchiks und Generalmayoren über die Polkovniks, Golovas und Podpulkovniks sowie Podgolovas und Majores bis zu den einzelnen Kapitanen, Rittmeistern, Sotniks und Leytenants, Poruchiks und Pyatidesyatniks sowie einzelner Praporshchiks und Podpraporshchiks.

Dazu eine Liste über alle verfügbare Ausrüstung und Beiwerk der einzelnen Verbände und Truppen sowie eine Übersicht über die Verpflegung und dabei aufgewendeten Mittel und Vorräte. Falls irgendeine Aufstellung ihrer Meinung nach der Vervollständigung bedarf, so bitte ich darum mir diese Auslassung nachzusehen, da die Übersicht über diesen beträchtlichen Teil der Armee unseres Landes in all seinen Einzelheiten dieser Tage ein schwieriges Unterfangen darstellt. Auf weitere Bitten ihrerseits werde ich versuchen diese möglichen Versäumnisse schnellstmöglich zu berichtigen. Abschließend möchte ich noch zu Gehör bringen, dass meiner Meinung nach, die Mittel, welche für unser Heer zur Verfügung gestellt sind, unbedingt der Aufstockung bedürfen, um einer Invasion äußerer Feinde im Zweifelsfall sicher standhalten zu können.“

„Gut Dmitry, sind sie fertig damit… ausgezeichnet, lassen sie mich mal sehen, aha, gut. Reichen sie mir bitte die Feder Dmitry. Gut …hm...so… gezeichnet General Vassiley Illarionowitsch Yarmolov... , wie sagt man neuerdings, …ah ja, …ANNO DOMINI MDCLI, am sechsten Tage des Monats Juli, so … diese neue westliche Mode ist mir eigentlich zuwider, aber zumindest sollte Kuratov was damit anfangen können.

Nun Dmitry fassen sie diesen ganzen Stapel damit zusammen und schicken sie das Ganze nach Moskau. Ich hoffe, dass Fürst Kuratov die Zarin davon überzeugen kann, sich der maroden Bedingungen im Heer anzunehmen.“


3.Teil

Solokov:„So wie ich das sehe, mein lieber Alexej, müssen wir einfach mehr in da Land investieren. Jetzt wo die meisten Regionen befriedete sind und die Aufstände nur noch sporadisch aufflackern. Es ist jedenfalls an der Zeit, dass man zumindest die grundlegende Infrastruktur für die entlegenen Regionen zur Verfügung stellt. Bis jetzt haben viele Siedler dort kaum das nötigste, das muss sich auf jeden Fall ändern Alexej. Ich werde der Zarin meine Empfehlungen überbringe, ob dies was nützen wird, vermag ich freilich nicht zu sagen, denn allzu oft leiht sie ihr Ohr meinen entschiedenen Gegnern diesen Kuratov, der auf den Geldern sitzt wie eine Glucke und unser Reich zu Tode sparen möchte. Vielleicht lassen sich ja auch ausländische Investoren finden, in deren Interesse es liegt unsere Position in der Welt zu verbessern.

Alexej: Fürst Solokov, Denkt ihr wirklich, dass sich diese horrenden Investitionen auszahlen könnten? Diese Summen würden wohl nicht nur den Schatzmeister den Magen umdrehen. Ist es wirklich nötig auch die entlegenen Gebiete auszubauen, wie wäre es, wenn wir uns zunächst auf das Zentrum konzentrieren.

Solokov: Damit sich die alten Adelsfamilien bereichern können und die Peripherie weiterhin zerfällt, auf gar keinen Fall. Die Überschüsse, die im Osten erwirtschaftet werden, werden sich auch auf unseren Handel in mit dem Westen positiv auswirken. Es ist an der Zeit endlich unserer Ressourcen in Sibirien zu nutzen und sie nicht einfach verkommen zu lassen. Es war schon einmal vernünftig diesen Giabini aus Italien an den Hof zu holen, damit er endlich unsere maroden Banken auf Vordermann bringt. Doch diese Chane gilt es jetzt zu nutzen. Was nützen uns die besten Banken, wenn wir gar nicht davon profitieren. Ich mache seit Jahren Geschäfte mit den großen europäischen Handelshäusern in Italien, Holland und Großbritannien und glaubt mir dort sieht man bestenfalls mit einem milden Lächeln auf uns herab.

Alexej: Doch glaubt ihr, dass diese Argumente genügen würden, um diesen Sturkopf Kuratov überzeugen könnt. Sein Einfluss auf die Zarin ist gewaltig gestiegen, seid ihr euch immer im Ausland herumtreibt. Euer Wort zählt momentan bei Hofe nicht mehr so viel, wie es einstmals war. Ich fürchte, wir müssen wohl oder über einen Kompromiss mit Kuratov und seiner Bojarenfraktion aushandeln. Aber ich weiß, dass er euch um beneidet, um euere Besitzungen und erfolgreichen Geschäftsabschlüsse mit dem Westen. Es ist dem Hofe zu Ohren gekommen, dass ihr äußerst erfolgreich mit Tulpenzwiebeln gehandelt habt, an der Börse in Amsterdam. Ist es wahr, dass dort die Preise derart in den Himmel geschossen waren, dass man für eine Handvoll Zwiebeln die prächtigsten Häuser dort erstehen konnte?

Solokov: Das war in der Tat der Fall mein lieber Alexej, aber die Preise sind schon vor einigen Jahren zusammengebrochen. Ich selber hatte nie wirklich etwas für diese Tulpen übrig und hatte auch nie eine Zwiebel in der Hand, aber diese überbordende Nachfrage und explodierenden Preise interessierten mich wahrlich und so entschloss ich mich in den Handel einzusteigen. Ich erstand ein paar Optionsscheine für Anteile eines mir gut bekannten im Ruhestand befindlichen Ostindienfahrers, der mir gegen eine kleine Auflage von 500 Gulden was in etwa 380 Rubel entsprach, eine weitere Option auf ein paar Zwiebeln der Sorte „Viceroy“ offenzuhalten. Ich hatte mich danach mit meinem guten Freund Antonejn van Forst tot Forst verständigt und er teilte mir mit, dass eben diese Sorte in den Amsterdamer und Antwerpener Kaufmannskreisen äußerst begehrt war. Also erstand ich die Optionen auf die „Viceroy“ für umgerechnet 4200 Rubel. Zusammen gab ich ungefähr 10.000 Rubel für die Tulpenoptionen aus und nahm später bei Auktionen in Alkmaar und Antwerpen etwa 62.000 Rubel ein. Glücklicherweise zog ich mich danach auch wieder aus diesem äußerst Riskanten aber einträglichen Geschäften zurück, denn die Preise brachen im folgen Frühjahr krachend ein und Heute könnte sich selbst jeder Weizenbauer eine solche „Viceroy“ Zwiebel leisten, denn sie kostet so viel ich weiß nur noch umgerechnet 20 Kopeken oder weniger das Stück.

Alexej: Das ist in der Tat eine wahrhaft erstaunliche Geschichte mein Fürst, doch stelle ich mir vor, dass daraus auch viel Leid hervorgegangen ist und nicht nur für die reichen Spekulanten.

Solokov: Nun ja einige Leute wurden von verschiedenen Gerichten durch Schiedssprüche teilweise entschädigt soviel ich weiß, aber das ist jetzt ja auch nicht der Punkt. Meine Idee ist es ja auch nicht mit dem Geld unserer Nation zu spekulieren und Tulpenzwiebeln zu kaufen, nein ich möchte damit nur endlich all die unerschlossenen Ressourcen in den weiten Sibiriens abbauen und für unsere Wirtschaft besser verfügbar machen,. Dieses Vorhaben steht auf weitaus sichereren und stabileren Beinen, als diese holländische Tulpenmanie und mit ein paar guten Argumenten sollte selbst dieser bornierte Kuratov das verstehen können. Ich denke aber das du recht hast, wir sollten versuchen uns zunächst mit ihm gut zu stellen. Soviel ich weiß wohnt er doch am Suworow Platz in diesen etwas langweiligen Herrenhaus nicht wahr.

Alexej: Recht habt ihr mein Fürst, die genaue Adresse ist Samotjotschnaja Nummer Fünf. Wollt ihr ihm gleich jetzt einen Besuch abstatten?

Solokov: Warum nicht, Alexej? Die Zeit sollte auf jeden Fall passen für einen unangemeldeten Besuch und vielleicht erwischen wir ihm ein wenig auf dem Falschen Fuß, was die Verhandlungen wohl noch etwas vereinfachen könnte. Also auf zum Suworow Platz, eine Kutsche werden wir wohl nicht brauchen meine ich. Es sind ja gerade einmal zehn Minuten zu Fuß von hier aus.

Alexej: Wie ihr wünscht mein Fürst, aber vergesst nicht eure Termine heute Abend mit den Vertretern der habsburgischen Salzhandelsgesellschaft.

Solokov: Natürlich wie könnte ich das jemals vergessen. Wer möchte schon das Salz in der Suppe missen, wenn er es einmal probiert hat?

Alexej: Wenn es nur nicht zu viel wird mein Fürst.

Solokov: Hahaha. Rech hast du Alexej. Dann lass uns mal einen Schritt zulegen.



Russische Musik für diese Woche (wieder etwas zugänglicher):


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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon MiguelW97 » 18. November 2018 11:32

Ich hab nur die Herrscher aktualisiert. Ist wichtig für meinen nächsten AAR. Muss nicht bewertet werden, aber kann.

Vereinigtes Königreich von Großbritanien und Nordirland

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Könige von England


Henry VI Lancaster
Regierungszeit: 06. November 1429 – 27. April 1448
Konnte nix. War nix, war schnell weg.
Persönlichkeiten: ADM: 0 DIP: 0 MIL: 0
-Unfruchtbar: (Wahrschinlichkeit Nachfolger): -25.0%
-Grausam: Unruhe (Global) +2.00

Isabel de Avis (Frau von Henry VI, Regentin für Charles I Lancaster)
Regierungszeit: 27. April 1448 – 24. November 1461
Unterwarf Schottland, verlor dabi das Festland.
Erhöhte die Privilegien des Adels [Anm. d. Red.: Welcher Adel paradox? ]
Persönlichkeiten: ADM: 5 DIP: 2 MIL: 0
-Verschlossen: Spionageabwehr: +20.0%
-Veruntreuer: Korruption(jährlich): +0.05

Charles I Lancaster
Regierungszeit: 24. November 1461 – 1. Februar 1475
Unterwarf Irland, Erniedrigde Dänemark und Burgund
Persönlichkeiten: ADM: 4 DIP: 4 MIL: 1
-Gelehrter: Kosten Technologien): -5.0%
-Gesetzgeber: Autonomie (Monatlich): -0.05

Jane I Lancaster
Regierungszeit: 01. Februar 1475 – 01. Juli 1477
Erste weibliche Herrscherin. Hatte guten Skill. War fruchtbar. Haus York war nicht so begeistert, wurde im Rosenkrieg abserviert.: [Anm. d. Red.: -.-***]
Persönlichkeiten: ADM: 5 DIP: 6 MIL: 3
-Fruchtbar: Wahrschinlichkeit (Nachfolger): +50.0%

Philip I Lancaster
Regierungszeit: 1. Juli 1477 - 27. Februar 1508
Konnte aufgrund seiner guten Kontakte, seines Militärischem Wissens und seiner Legitimation als männliches Familienmitglied der Familie Lancaster, den Rosenkrieg niederschlagen und ggewann den Krieg gegen Spanien und Portugal.
Persönlichkeiten: ADM: 2 DIP: 3 MIL: 6
-Kontaktreich: Kosten (Berater): -20.0%
-Rechtschaffen: Legitimität (jährlich): +1.00[/quote
-Ruhig: Kosten (Stabilität): -10%

Richard III lancaster
Regierungszeit: 27. Februar 1508 - 27. März 1535
Führte Krieg gegen das Osmanische Reich auf Seiten Österreichs und gewann den Krieg gegen Holland.
Perönlichkeiten: ADM: 4 DIP: 2 MIL: 2
-Dummschwätzer: Diplomatische Reputation: -1.00
-Vom Glück gesegnet: Steuereinnahmen (Global): +10.0%
-fanatisch: Missionarsstärke: +1.0%

Elizabeth I Lancaster
Regierungszeit: 29. März 1535 - 25. September 1588
Führte Großbritanien ins Elisabethanische Zeitalter. Kunst und Wissenschaft blühten. Eine eigene Kirchw wurde etabliert und führte das Königreich zu unmengen von Siegen.
Persönlichkeiten: ADM: 3 DIP: 4 MIL: 3
-Architektonischer Visionär: Baukosten: -10.0%
-Vom Glück gesegnet: Steuereinnahmen (Global): +10.0%
Komplexer Netzweber: Spionagenetzwerkaufbau: +30.0%

Frederick I Augustus Lancaster
Regierungszeit: 25. September 1588 - 21. Juli 1629
War Ruhig und Grausam und Rechtschaffen...
Persönlichkeiten: ADM: 5 DIP: 4 MIL: 1
-Ruhig: Kosten (Stabilität): -10.0%
-Rechtschaffen: Legitimität (Jährlich): +1.00
-Grausam: Unruhe: +2.00

William IV Henry Lancaster
Regierungszeit: 21.Juli 1629 -
War ein guter Herrscher
Persönlichkeiten: ADM: 2 DIP: 4 MIL: 3
-Charismatischer Verhandlungspartner: Diplomatische Reputation: +1.00
-Mutiger Kämpfer: Nahkampf (Armeeanführer): +1.00
-Eroberer: Nationalismus (Jahre): -5


"Das einzige, das die KI macht, wenn sie Braindead ist, ist Deutschland zu gründen." ~ Dschaga aka Luk




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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon KirKanos » 18. November 2018 13:25

Auswertung AAR/Diplo/Umfragen

Zeit/Ort: Jeden Sonntag, 13 Uhr, TS Europa Universalis IV 1 Channel / Strategiezone TS

Teilnehmer: KirKanos, Elequendi



*





Name / Länge u. Aufwand / Layout u. Gestaltung / Kreativität u. Qualität / Gesamt / Belohnungsstufe


Elequendi 8 10 8 26 III.

KirKanos 7 6 6 19 II.

Maeki 5 6 5 16 II.

Civil 2 3 4 9 I.

Hansa 3 2 3 8 I.


Umfrage:


Gelb-Rote Karten und damit Strafe: /

Gelbe Karten: /

Keine Umfrage geposted und damit Strafe: VampireHunter, Jangru, Timuride

Anmerkung: /


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Elequendi
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Elequendi » 24. November 2018 23:45

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Ein Schritt Richtung Westen (Öffnen)
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Solokovs Tod (Öffnen)
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Russische Musik für diese Woche (wieder etwas zugänglicher):


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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Flügelhusar » 25. November 2018 02:59

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ಅಕ್ಕಿಯ ಮೇಲೆ ಆಸೆ, ನೆ೦ಟರ ಮೇಲೆ ಪ್ರೀತಿ

Sie mag Reis aber ihre Verwandten auch.


Kartenverhandlungen

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Eines Tages suchten uns viele Englische Kartographen, Händler und Diplomaten auf. In ihren Roten Rocken machten Sie sich auf zur Stadt des Sieges. Begrüßt mit allen Ehren wandten Sie sich an Chatrapati Rama und boten ihn die neuesten Karten Kolumbiens und Kaliforniens an. Er wusste erst nicht viel damit anzufangen und ließ die britische Delegation mehrere Wochen in der Stadt des Sieges warten. Nach einer erneuten Hörung des Ansinnens der Briten, dass diese ein Kaiserreich sein wollen. Wurde der Chatrapati barmherzig und kaufte ihnen die Karten für prestigeträchtige Diamanten und Elefanten ab, in seiner diplomatischen Weisheit sicherte er zudem noch die Unversehrtheit der Kolonie Kannada ab, die die Briten offiziell als unser Reich anerkannten. Die Briten waren zufrieden und verließen das Indien voller Geschenke, die das Prestige der Briten in Europa sicher steigern lassen würde. Wir konnten Kannada für die Zukunft absichern. So begab es sich, dass Britannien durch die Hilfeder Stadt des Sieges ein Kaiserreich wurde.


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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon KirKanos » 25. November 2018 13:15

Auswertung AAR/Diplo/Umfragen

Zeit/Ort: Jeden Sonntag, 13 Uhr, TS Europa Universalis IV 1 Channel / Strategiezone TS

Teilnehmer: KirKanos, Elequendi



*





Name / Länge u. Aufwand / Layout u. Gestaltung / Kreativität u. Qualität / Gesamt / Belohnungsstufe


Elequendi 7 10 8 25 III.

Maeki 2 3 2 7 I.

Miguel 1 3 1 5 I.

KirKanos erhält eine I. Belohnung.


Umfrage:


Gelb-Rote Karten und damit Strafe: /

Gelbe Karten: /

Keine Umfrage geposted und damit Strafe: /

Anmerkung: /


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Zuletzt geändert von KirKanos am 2. Dezember 2018 13:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Flügelhusar » 2. Dezember 2018 01:28

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ಅಡಿಕೆಗೆ ಹೋದ ಮಾನ ಆನೆ ಕೊಟ್ಟರೂ ಬರದು

Die Reputation verloren an einer Betelnnuss, kommt nicht zurück auch nicht wenn du einen Elefanten spendest


Feuerball


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Es war ruhig im Hafen vor Johore. Die Wellen schlugen langsam aber stetig gegen die Schiffe der Transportflotte der Stadt des Sieges. Es nieselte draußen. Es war einigermaßen mild. Die Mannschaft blickt gelangweilt und doch mit einem angespannten Blick von der Taverne auf das Meer hinaus. Der Krieg England und Japan tobt. Man weiß nicht, wie er die Situation in den Malakka ändern wird. Der Kapitän schlürft genüsslich seinen Schwarztee. Plötzlich stürmt ein nepalesischer Navigator in die Taverne.

Nepalesischer Navigator (Völlig außer Atem): Die Britischen Schiffe treffen bald auf die japanische Kriegsflotte.

Ein Teil der Matrosen wurde direkt angespannter, der andere Teil winkte ab. Der Kapitän schlürft noch einmal gemütlich an seinem Tee.
Kapitän: Wo sollen denn die beiden Flotten aufeinander Treffen?
Nepalesischer Navigator: Vor Borneo. Ich habe alles genau berechnet.
Matrose (genervt): Und was interessiert uns das?
Kapitän (bestimmt): Ruhe. Lasst ihn ausreden.
Nepal. Navigator (am Hinterkopf kratzend): Hm, also eigentlich war es schon das. Ich hätte gedacht ihr wollt vielleicht auf vor Borneo hinaus und euch die Schlacht anschauen. Vielleicht kann man was lernen.
Matrose (genervt): Fahr doch mit deiner eigenen Flotte
Nepal. Navigator (verlegen): Naja, die sind immer noch auf Handelsmission.
Kapitän (nachdenklich und zielgerichtet): Hm, der Nepalese hat gar nicht so Unrecht. Wir versauern hier eh. Auf geht's Matrosen! Wir hissen die Segel!

Die Transportflotte machte isch auf nach Borneo. Der Navigator aus Nepal wurde mitgenommen, um sich die Schlacht anzusehen. Die Schlacht war schon im vollen Gange. Man hört die Kanonenschläge. Rauch und Nebel verdecken teilweise die Sicht.

Kapitän (rufend): Wir müssen näher dran! Kurs auf die Schlacht!
Matrose (genervt): Das ist doch Wahnsinn!
Nepal. Navigator (besorgt): Da muss ich dem Matrosen Recht geben. Bleiben wir hier vielleicht legt sich der Nebel bald.
Kapitän (energisch): Niemals! Auf in die Seeschlacht!

Die Matrosen gehorchen widerwillig ihrem Kapitän und fahren direkt in die Schlacht, um mehr sehen zu können.

Kapitän (rufend): Noch ein Stück, noch ein Stück, noch ein Stück. Perfekt!
Nepal. Navigator (besorgt): Wir stehen jetzt genau in der Schusslinie beider gegnerischer Schiffe.
Kapitän (froh): Ich weiß. EInfach perfekt. Hier haben wir die Perfekte Sicht.

Kanonenkugel fliegen haarscharf über die Köpfe des Kapitäns und Navigators.

Kapitän (rufend): Bereitet Tee zu und zieht die Segel ein, damit sie nicht beschädigt werden und Anker setzen! Wir haben die besten Plätze.
Nepal. Navigator (ängstlich): Das kann nicht gut ausgehen. Nein, nein.
Matrose: Hier der Tee Herr Kapitän. Schwarz so wie sie ihn mögen.
Kapitän: Vielen Dank!
Nepal. Navigator: Uff, bringt mir bitte auch einen Tee.
Kapitän: Ich wusste es. Es wird ihnen gefallen.
Matrose (ausrufend): Bum. So ein Feuerball!
Kapitän (dem Navigator, den Feuerball zeigend): So ein Feuerball, Junge!

Der Navigator schüttelt den Kopf. Während die Matrosen und der Kapitän, den Feuerball abfeiern. Ein englisches Schlachtschiff hat das Munitionslager eines japanischen Großkampfschiffes getroffen, was in einem beeindruckenden Feuerball unterging. Brennende Trümmerteil und Kanonenkugel flogen immer noch haarscharf an der Transportflotte vorbei. Keiner wurde wie durch ein Wunder verletzt und auch die Transportflotte, kam nach der Schlacht wieder unverletzt in den Hafen vor Johore.

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Elequendi
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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon Elequendi » 2. Dezember 2018 02:48

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Aufklärung in Russland (Öffnen)
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Ein guter Anfang (Öffnen)
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Ein früher Tod (Öffnen)
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Reinschrift für AAR Teil 2 und 3 (Öffnen)
Ein guter Anfang

Man kann es durchaus glücklich nennen, dass das Heer im Frühjahr 1710 sich in einem einigermaßen kampftauglichen Zustand befand. Nun schon zum zweiten Male waren es zu dieser Zeit nämlich die Schweden und Preußen, welche ihre militärischen Mittel im Zusammenschluss gegen unser Reich richteten. Wieder einmal überfielen gemeinsame Verbände den Nordwesten unseres Landes und verheerten die Landstriche um die Stadt Pskov.

Auch war es uns nicht bestimmt noch zur rechten Zeit ein Entsatzheer zu der umschlossenen Stadt zu schicken, denn sie kapitulierte nach nur einem Monat der Belagerung und damit viel früher, als es sich unsere Heerführer hätten träumen lassen.

Danach mussten sich die bereits an den Grenzen zu Pskov versammelten Truppenverbände zurückziehen, um sich Westlich von Toropez neu zu formieren. General Sheryshev, welcher das Kommando über die vor Ort befindlichen Verbände übernommen hatte, da General Semen Soltikov sich noch von einer scherwiegenden Krankheit erholte, wollte dem Feind unbedingt auf offenem Feld entgegentreten, wiewohl ihm einige seiner Hauptleute und Obersten davor gewarnt hatten, den Schweden und Preußen eine ungeschützte Feldschlacht zu bieten. Doch Sheryshev, ein Vertreter der Kavallerie vertraute noch immer auf den großflächigen Einsatz der Kosaken, Dragoner und Husaren, mit welchen er die feindlichen Reihen aufzusprengen gedachte.

Diese erste Schlacht verlief auch zunächst recht ausgeglichen, denn solange die Infanterie sich den Angriffen der an Ausrüstung und Kampfeswillen überlegenen Schweden und Preußen noch geschlossen entgegenstellen und standhalten konnte, hatten Sheryshevs Kavallerieattacken durchaus Wirkung gezeigt und zu partiellen Verlusten in den feindlichen Reihen geführt. Allerdings taten sich in den Reihen unserer eigenen Infanterie im weiteren Verlauf der Schlacht immer mehr Lücken auf, in die die feindlichen Einheiten hineinstoßen konnten und ohne die Unterstützung der mit ihren Sturmangriffen beschäftigten Kavallerie vermochten es die eigenen Linien nicht länger den Gegnerischen Angriffen standzuhalten und brachen letztlich zusammen, gerade als Soltikov in Luki eingetroffen war.

In der Folge übernahm dieser auch sogleich das Oberkommando und versammelte die Generäle, welche die Schlacht überlebt hatten. In einer ersten Besprechung ließ er sich die Übersicht über die eigenen und feindlichen Verluste während der Schlacht von Luki übereichen und stellte dementsprechend eine weitere große Streitmacht aus knapp 400.000 Mann auf, um den mittlerweile geschwächten Gegner sofort wieder anzugreifen, noch ehe er sich mit frischen Einheiten verstärken könnte. Sheryshev wurde aufgrund seines überhastigen Vorgehens, bei welchem er sich den feindlichen Verbänden in Unterzahn entgegenstellte degradiert und kommandierte fortan als Generalmajor die zweite Kavalleriedivision, die sogenannte Don-Division, da er sich immerhin als ein hervorragender Anführer dieser Truppengattung erwiesen hatte. Den Oberbefehl der vorher von Sheryshev geführten Zweiten Armee, auch Severevsky Armee genannt, übernahm der junge General-Poruchik Marenkov, der einige überaus radikale Positionen für den Einsatz der Artillerie vertrat.

Leider dauerte die Versammlung eines neuen schlagkräftigen Heeres einige Monate länger, als es von Soltikov erhofft worden war, weshalb ein Verlust der großen Festung von Luki nicht zu vermeiden war. Da aber der Gegner sich nicht mit den bereits besetzten Gebieten zufriedengegeben hatte und weiter auf die Zitadelle von Novgorod vorgerückt war, sollte nun dort der erste entscheidende Gegenschlag fallen. Der Angriff auf die feindlichen Verbände sollte vorwiegende von Süden aus erfolgen wobei nach und nach Verstärkungen aus dem Osten herangezogen werden sollten, um die Reihen während der Schlacht zu schließen. Dabei sollten dieses Mal nach Soltikovs Strategie die Kavallerieverbände die Infanterie weitestgehend unterstützen und durch ihre Schnelligkeit und Mobilität mögliche aufreißende Lücken schließen bis signifikante Verstärkung durch die Reserven vor Ort wäre. Dabei sollte die Artillerie sowohl den Angriff mit breit gestreuten Salven unterstützen, als auch die eigenen Einheiten durch geschickte Positionierung schützen.

Vor allem aber wollte Soltikov die Zahlenmäßige Infanterieüberlegenheit zur Geltung bringen, indem diese sich massiert auf Schwachstellen in den weitaus dünner besetzten Reihen des Gegners konzentrieren und dabei eine gewisse Heterogenität in die gegnerischen Reihen einbringen sollte, die dieser mit erhöhten Aufwand ausgleichen müsste, wobei die durchschnittliche Tiefe der gegnerischen Verbände enorm leiden musste, bis zu dem Grad des endgültigen Zusammenbruches. Dies waren alles natürlich nur Gedankengeplänkel und was die Strategie des Marschalls Wert war, das musste sich erst auf dem Schlachtfeld erweisen.

Die Schlacht von Novgorod war zu Anfang ein ziemlich heilloses Durcheinander. Die verschiedenen Verbände, die zunächst durch die dichten Wälder um die Stadt herum marschieren mussten, verloren teilweise die Orientierung und kamen sich dabei mehrmals selbst in die Quere. Allerdings kamen dabei immerhin genug Einheiten gleichzeitig auf dem Schlachtfeld an, um sich dem Feind einigermaßen geordnet entgegenzustellen. Zu beginn wurden die russischen Reihen trotz alledem mit herben Verlusten überzogen und konnten dem ersten Ansturm des Gegners nur mi Mühe standhalten. Doch mit dem herbeiströmen der weiteren Armeen unter Malenkov und Golstoi konnte das Gleichgewicht in der Schlacht zu unseren Gunsten gewendet werden.

Ausgerechnet ein gut platzierter Angriff der Don-Division unter Generalmayor Sheryshev führte zu eklatanten Verlusten in den feindlichen Reihen und dabei beinahe zur Auflösung der schwedisch-preußischen Gefechtslinie. Obwohl die Preußen und Schweden sich auch nach diesen Verlusten noch durchaus in beeindruckender Manier verteidigen konnten, so mussten sie doch einen für ihre Zahl zu hohen Blutzoll erleiden und der Preußische Oberbefehlshaber Denis Wermsdorff, welcher den allgemeinen Befehl über die alliierten Truppen innehatte, ließ alsbald zum Rückzug blasen um größere Verluste zu vermeiden.

Somit konnte die russische Armee mit der Hilfe von nach und nach eintreffenden timuridischen Verbänden an diesem Tag die Herrin des Schlachtfelds bleiben. In der Folge konnten nach dem Rückzug der Gegner aus den russischen Landen die von den Feinden eingenommenen Festungen wieder zurückerobert werden. Auch ein bis dato letzter und überhasteter Angriff des Gegners auf unsere Verbände in Ingriya konnte aufgrund einer allzu dünnen Aufstellung des Feindes zurückgeschlagen werden. Allerdings befindet sich die Hauptstadt unseres alten verbündeten in Polotsk noch immer in Feindeshand und es ist noch nicht klar, ob die gegenwärtige Lage ein Nachsetzten des Gegners oder lieber eine konservative Defensive Vorgehensweise bevorzugen sollte, denn gewonnen ist dieser Krieg noch lange nicht.






Ein früher Todesfall


Nach der langen Regierung von Yekaterina I. hatten sich viele Russen an lange Phasen einer stabilen und durchaus glückvollen Staatsführung gewöhnt. Im 48. Regierungsjahr der Zarin hielt allerdings ein äußerst harter Winter in den Mauern des Kremls Einzug und schädigte die Gesundheit der mittlerweile 66-jährigen Zarin in solchem Maße, dass diese sich nicht mehr davon zu erholen vermochte. Die Thronfolge war allerdings durch ihre erwachsene Tochter Elisaveta gesichert, die ihrerseits, verheiratet mit dem niederländischen Prinzen Wilhelm von Oranjen, eine Tochter besaß. Elisaveta bestieg daraufhin am 14. April des Jahres 1698 den Zarenthron als Elisaveta I. Rurikovich und führte die Politik ihrer Mutter in den meisten Punkten in gekonnter Weise fort. Bevor allerdings noch viele Winter ins Land gehen konnten erkrankte auch die noch junge Elisaveta an einer schweren Krankheit, welche die Lungen befiel und hohes Fieber mit sich brachte und selbst den Niederländischen Leibarzt der Zarin, einen gewissen Pieter van Brojgen, welcher in Delft und Amsterdam gelehrt hatte, überforderte. Da die Krankheit sich immer weiter verschlimmerte und die Zarin letzten Endes rund um die Uhr ans Bett fesselte, wurde sogleich die Nachfolge für Elisaveta geregelt. Es wurde beschlossen, dass Wilhelm von Oranjen bis zur Mündigkeit der jungen Yekaterina die Regierungsgeschäfte als Regent mit Hilfe des hohen Rates leiten sollte und das Yekaterina an ihrem 15. Geburtstag zur Zarin gekrönt werden würde. Somit konnte das Fortdauern der uralten Dynastie der Ruriks gewährleistet und die Stabilität im Lande aufrechterhalten werden. Nichtsdestotrotz taten sich Viele im Volke und bei Hofe schwer damit, dass nun für einige Jahre ein Ausländer die Geschicke des Landes leiten sollte und das ausgerechnet zu so schwerwiegenden Zeiten, in denen sich so viele Nationen miteinander im Kriege befinden. Dann am 22.Juni des Jahres 1708 verstarb Zarin Elisaveta I. an ihrer langen und qualvollen Krankheit, seitdem führt nun also der Kronrat die Regierungsangelegenheiten unter Aufsicht und Vorsitz des niederländischen Prinzen.



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Russische Musik für diese Woche:


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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon KirKanos » 2. Dezember 2018 13:03

Auswertung AAR/Diplo/Umfragen

Zeit/Ort: Jeden Sonntag, 13 Uhr, TS Europa Universalis IV 1 Channel / Strategiezone TS

Teilnehmer: KirKanos



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Elequendi 8 10 8 26 III.

Maeki 4 3 3 10 II.

KirKanos erhält eine I. Belohnung.


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Gelb-Rote Karten und damit Strafe: /

Gelbe Karten: Wassergeist

Keine Umfrage geposted und damit Strafe: Sebulon und Chris

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Re: [EU IV MP][AAR][Diplo] "Behalt was du willst, ich will Dynamite vernichten"

Beitragvon KirKanos » 9. Dezember 2018 12:31

Auswertung AAR/Diplo/Umfragen

Teilnehmer: KirKanos



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Gelbe Karten:

Keine Umfrage geposted und damit Strafe: frms und Hunteddeer (war er letztes mal da?)

Anmerkung: /


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