[Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

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Homer
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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon Homer » 11. August 2018 22:29

Osmanisches Reich

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Über unser Reich

Nachdem die lokalen Beyliks alle erobert werden konnte, steht der Sicherung Anatoliens fast nichts mehr im Weg. Auch das einst mächtige Mamelucken Reich wurde besiegt und unser Reich erstreckt sich schon bis zum roten Meer. Durch unseren Wechsel zum orthodoxen Glauben wurde das Patriarchat von Antiochien und das Patriarchat von Konstantinopel wieder aufgebaut und sie erstrahlen im neuen Glanz wie einst zu byzantinischer Zeit. Außerdem beansprucht das osmanische Reich den Rang eines Kaiserreichs und der jeweilige Kaiser kann somit auf die Unterstützung Gotts vertrauen. Auf Grund des kürzlichen Wechsel zum orthodoxen Glauben steht das Reich in einer Umbruch Phase, daraus kann vielleicht ein neuer Staat auferstehen.


Botschaften von unseren Außenminister:


An die christlichen Herrscher

Erstmals seit fast 200 Jahren kann wieder Jerusalem ohne Gefahr besichtigt werden. Das osmanische Reich garantiert allen Gläubigen eine sichere Pilgerfahrt.

An den Großfürsten von Moskau

Unser Botschafter berichtete uns von eurem Eifer die Heiden zum einzig wahren Glauben zu bekehren, so konnte ihr ein Teil der russischen Steppe erobern. Jedoch sind 2 der 5 alten heiligen Patriarchate noch nicht in orthodoxer Herrschaft. So erhoffen wir von euch Hilfe für die Eroberung von Rom und Alexandria, falls ihr euch noch als orthodoxen Herrscher seht.

An den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches im Großraum Germanien und teilweise Italien
Wie beglückwünschen den neuen Kaiser Ladislaus Postumus und hoffen auch bedingt durch unseren Wechsel zum christlichen Glauben auf einen positiven Neuanfang der Beziehungen.
„Kein Bier und Fernsehen machen Homer zu einem überflüssigen Nichts!"

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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon Noel_ » 13. August 2018 17:03

Kurfürstentum Savoyen
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Es herrschen schwere Zeiten in Savoyen mit dem Tod von Ludwig von Savoyen endet die Linie von Savoyen für den Tron nach der Enterbung seines Sohnes. Als naues Herrscherhaus über Savoy regiert nun ein Zweig der Valois mit Govanni als erster seines Namen. Doch wegen der UMstrittenen Erbschaft und den Langen Kriegen in Burgund erhoben sich die Bauern zu Aufständen und nun herscht Chaos.

An den Kaiser
Wir danken Euch für die Versprochenen Truppen zum Niederschlagen der aufständischen Bauern die nicht wissen wo ihr Platz ist.

An Frankreich
Auch wenn Unsere Hauptlinie ausgestorben sein mag so hofen wir weiterhin auf eine gute zusammen Arbeit unserer Nationen.

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Fischkopf
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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon Fischkopf » 14. August 2018 01:57

Platzhalter für ein AAR

Die neue Statistik ist da und die Liste der Spielerkriege erweitert (wenn auch mangels Masse nicht sonderlich).
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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon _frms » 14. August 2018 17:03

Herzogtum Holland


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Wie jeden Tag in der Metropole Den Haag florierte der Handel. Doch der reichste Mann Hollands, der vom Herzog Lodewijk I von Wittelsbach geschätzte Händler Cornelis van Gulik war nirgendwo aufzufinden. Er hatte sich eigentlich mit einem pariser Papierhändler verabredet um einen proftablen Handel durchzuführen von dessen Profit ein normaler Mann nie wieder arbeiten müsste. Er hatte eine lange Zeit darauf hingearbeitet und es wunderte jeden, dass der gierige Cornelis sich nur eine Dukate durch die Lappen gingen ließ. Doch er hatte eine wichtigere Angelegenheit mit seinem Herzog zu besprechen. Denn es gab eine Sache die Cornelis noch wichtiger war als sein Reichtum, die Zukunft des Herogtums Holland.

Angekommen eilte er durch den maßlos ausgestatteten Hof. Cornelis ärgerte sich hier immer über den maßlosen Charakter seines Herzogs, der dem Land schadete, doch heute hatte er keine Zeit dafür. Er rannte bis in das Schlafzimmer des Herzogs, der gestern, wie fast jeden Tag, ein großes Fest gegeben hatte und dabei wohl, wie immer, zu viel Wein getrunken hatte. Er weckte den Herzog aus seinem Schlaf, der über die Ankunft von Cornelis nicht gerade erfreut schien.

Lodewijk: Cornelis warum weckt ihr mich aus meinem wohl verdienten Schlaf?
Cornelis: Mein werter Herzog ich habe eine wichtige Angelegenheit mit ihnen zu besprechen.
Lodewijk: Dann warte bis ich mich angezogen habe und geht ins Frühstückszimmer.

Die Zeit verging und Cornelis dachte sich, dass Lodewijk wieder eingeschlafen war. Er wollte seinen Herzog nicht weiter verärgern und deshalb wartete er still im teuren Frühstückszimmer. In der dieser Zeit hatte er endlich Zeit sich über den Herzog zu ärgern. Lodewijk war ein maßloser Mann. Cornelis schätzte, dass Lodewijks Ausgaben für Alkohol und andere Luxusgüter 10 % des Handelseinkommens entsprechen. Doch er dachte sich ebenfalls, dass Lodewijk auch positive Eigenschaften hat. Er war ein begnadeter Eroberer und in den von ihm eroberten Gebieten gab es keine einzige Rebellion. Er wusste außerdem wie mit Spionage umzugehen war. Niemand wusste von den holländischen Spionen und trotzdem hatte das Land lauter Ansprüche auf benachbarte Länder. Und das wichtigste war, dass Lodewijk sich mit den besten Beratern des ganzen Heiligen Römischen Reiches, wie Cornelis selbst, umgeben hatte, die in Wahrheit die Entscheidungen fielen. Von solch Beratern kann selbst der mächtige Kaiser nur träumen. In diesem Moment betrat der Herzog in den besten Klamotten Europas den Raum und setzte sich zu Cornelis.

Lodewijk: Also sprich Cornelis, was so wichtig war mich aus meinem Schlaf zu reißen.
Cornelis: Gestern traf ich mich mit einem englischen Händler, der unmengen von Zucker dabei hatte und diesen verkaufte. Ich fragte ihn woher er Unmengen dieses wertvollen Produkts hatte. Er wollte es mir eigentlich nicht sagen, doch wie jeder Mensch war er käuflich. Für den doppelten Preis all seiner Waren gab er mir die unglaubliche Information.
Lodewijk: Ich hoffe ihr habt mir auch auch den Zucker besorgt.
Cornelis: Ich habe mich natürlich an eure Liebe für Zucker errinert und kaufte zusätzlich all seinen Zucker.
Lodewijk: Vorzüglich! Ich gebe euch alle Dukaten die ich hier habe!
Cornelis: Vielen Dank werter Herzog, aber das ist ein Geschenk.

Cornelis entschied so weil das Geld des Herzogtums ihm wichtiger war als sein eigenes.

Lodewijk, der nun deutlich besser gelaunt war hörte Cornelis nun besser zu.

Cornelis: Ihr werdet es nicht glauben, aber der englische Händler hatte den Zucker von einer uns unbekannten Insel im Westen. Er sagte die Insel ist nur eine von vielen in einer Inselgruppe namens Karibik. Er sagte außerdem, dass weiter westlich ein ganzer Kontinent ist, der nur darauf wartet kolonisiert zu werden. Andere Nationen wie Kastillien und England sind bereits dabei.
Lodewijk: Wenn es dort Zucker gibt, dann müssen wir dort sofort eine Kolonie errichten.
Cornelis: Das Problem ist aber wir haben nicht die Mittel eine Fahrt ins nichts zu starten. Dann wäre unser Herzogtum schutzlos.
Lodewijk: Dann müssen wir eben erst das Gebiet erforschen.
Cornelis: Dafür haben wir aber auch nicht genug Mittel.

Plötzlich stand Barthout Limburg hinter Cornelis und sagte in einer gruseligen Stimme: Ich habe einen Plan.

Vor Schreck sprang Cornelis hoch. Wie war Barthout hier reingekommen, seit wann war er da. Cornelis mochte Barthout nicht, denn er war eine gruselige Gestalt. Barthout wollte eigentlich Diplomat werden, doch es stellte sich schnell heraus, dass er ein viel besserer Spion war. Und trotz ihrer Verschiedenheiten und dem Mistrauen untereinander, waren Cornelis und Barthout sich sehr ähnlich. Beide sprachen Holländisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch und beide würden alles für Holland tun.

Cornelis: Wie seid ihr hier reingekommen und was ist euer magischer Plan?
Barthout: Das erste ist mein Berufsgeheimnis, doch das zweite kann ich gerne Verraten. Ich werde Karten vom kastillischen Hof stehlen.

Der Herzog stimmte dem Plan zu und so zog Barthout los. Die Zeit verging, doch Cornelis vertraute Barthouts Plan nicht. Deshalb versuchte er selbst Informationen über die "Neue Welt", wie sie nun am Hof in Den Haag genannt wurde, zu finden, aber ohne nennenswerte Erfolge. Nach mehreren Monaten geschah für Cornelis das unmögliche, Barthout war zurück, undzwar mit Karten der "Karibik" und Teilen des Kontinents, den die Kastillier "Amerika" nennen. Doch in Holland setzten sich andere Namen durch, die Karibik nennt man "Cornelia" und Amerika "Barthouta". Sobald das Herzogtum die Mittel hat, werden Kolonien in diesen Landen errichtet. Der Herzog (bzw. seine Berater) sind aber nicht auf Konflikte aus, denn es gibt genug Land für alle in der neuen Welt, stattdessen läd der Herzog alle Herrscher, die Interesse an der neuen Welt haben, zu einem Treffen in Den Haag ein, wo hoffentlich die neue Welt gerecht aufgeteilt wird.
Danach gibt der Herzog ein großes Fest!

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MarkusC1
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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon MarkusC1 » 15. August 2018 00:49

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Mark Brandenburg


Brandenburg hat seit 1473 Fortschritte gemacht. Es hat eine kurfürstliche Flotte aufgestellt, die wenigen verbliebenen Provinzen des untergehenden deutschen Orden als Schutzmacht übernommen und das widerspenstige Mecklenburg dazu gebracht, das Knie zu beugen. Die brandenburgische Sparsamkeit beginnt, Früchte zu tragen und den Aufbau des dünn besiedelten Landes zu unterstützen. Berlin ist sprunghaft zu einer der großen Städte nördlich der Alpen angewachsen. Viel Aufmerksamkeit ist in die Fortentwicklung der Armee geflossen. Die Idee, brandenburgische und ordensritterliche Regierungstraditionen in eine neue "preußische" Identität zusammenzuführen, gewinnt an Beliebtheit. Viele Schlachten wurden mit wechselndem Kriegsglück an der Seite des schwedischen Königs gefochten.

Doch an der Peripherie Brandenburgs rumort es. Für die einen ist es eine Seuche, für die anderen die Erlösung. Eine starke Bewegung zur Reform des katholischen Glaubens hat sich gebildet, ihre Zentren sprießen im Westen und Norden des Reichs aus dem Boden.

Am Hof des Kurfürsten ist man hin- und hergerissen. Man hat Sympathie für die Forderungen der Reformatoren, sieht aber auch den Abgrund, in den das christliche Europa stürzen könnte. Derzeit herrscht die Meinung vor, dass an einem Glauben festgehalten werden muss.

Doch in kleiner Runde, zu später Stunde nach einem Besuch in der kürzlich zum Protestantismus übergetretenen Provinz Wismar ließen sich auch schon andere Worte von Johann Friedrich hören: "Wir leben in einer Zeit der Erneuerung! Wenn die Osmanen aus eigener Einsicht ein ganzes Riesenreich unter das Kreuz zurückführen können, wenn das verloren geglaubte Byzanz auferstehen kann und die heilige Stadt Jerusalem an die Christenheit zurückgefallen ist, warum sollen wir nicht in der Lage sein, die Mark zu reformieren? Erneuerung muss kein Chaos bedeuten! Die Erneuerung der Kirche kann ohne Spaltung gelingen!"

Am Morgen darauf war Johann Friedrich seine kühne Äußerung unangenehm, so gar nicht auf dem Boden der Tatsachen, wie es sich in der Mark gehört. So entschied er sich also, einstweilen Zurückhaltung zu pflegen.

Er teilte seinem kleinen Rat mit, welche Mitteilungen an die wichtigsten Nachbarn zu machen seien.

An den römischen Kaiser und deutschen König, Franz I. von Habsburg


Auch weiterhin stehen wir zum Zusammenhalt des Reiches. Lasst uns darüber nachdenken, welches die beste Lösung im Streit mit den Reformatoren Hamburgs und Lübecks ist. Vielleicht befriedet es den Norden des Reichs am besten, wenn Brandenburg diese Städte unter seine Fittiche nimmt.
Wir danken euch für die Unterstützung, die ihr uns in der Frage des Einflusses Polens auf Köln und Sachsen zukommen ließt. Seid versichert, dass wir eure Nachkommen bei der Kaiserwahl und euch bei Erwerbungen euch rechtmäßig zustehender Gebiete im Reich ebenso unterstützen wie umgekehrt und bei der notwendigen Erweiterung unserer Besitzungen darauf achten, die Vielfalt der politischen Körper im Reich nicht zu gefährden.

An den schwedischen König, Christoph I.


Wir gratulieren euch zu den jüngsten Erwerbungen. Brandenburg hat große Opfer gebracht, um euch dabei zu unterstützen. Auch haben wir beim Kaiser in Wien Fürsprache für den Erwerb eures Stützpunktes auf dem Kontinent gehalten. Wir hoffen, dass Schweden nun einer Phase der Erholung von den eigenen großen Anstrengungen entgegensieht und die Unterstützung bei Gelegenheit erwidert. Bitte dringt nicht weiter als in die Region Jütland nach Süden vor, wir haben ein vitales Interesse an Schleswig.

An den polnischen König Jan Sobieski


Wir haben eurem Wunsch entsprochen, uns aus dem Handel in eurer Heimatregion zurückzuziehen. Die wenigen Gebiete des deutschen Ordens, die ihr nicht unterworfen habt, haben wir aus gänzlich eigener Kraft von See aus erobert und sind euch keine Kompensationen für einen Landweg schuldig. Wir sind erfreut, dass Polen sich entschieden hat, sich auch zum eigenen Vorteil aus den inneren Angelegenheiten des Reichs zurückzuziehen und sein Bündnis mit Köln aufzulösen.

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Thoralt
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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon Thoralt » 15. August 2018 10:26

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À qui se lève matin, Dieu donne la main.

Der Aufstieg des Hauses de Dreux


Nach dem der letzte de Valois durch schwere Krankheit schon in jungen Jahren an die Pforten des Herrn gerufen wurde und es aufgrund der französischen Thronfrage zu einen verheerenden Krieg zwischen den mächtigsten Nationen Europas kam, übernahm das Haus de Dreux aus dem Herzogtum Bretagne die Zügel Frankreichs.

Louis XI de Dreux war kein sonderlich guter Staatenlenker. Seine fehlende Begabung im militärischen und administrativen wiegte er dennoch mit einen gewissen Geschick für Diplomatie auf. Und das war es was Frankreich gerade in dieser schweren Stunde brauchte. Es wurden Verträge und Abmachungen mit verfeindeten Nationen geschlossen und durch arrangierte Eheschließungen dafür gesorgt, das es dem Haus Dreux nicht ebenso erging wie dem ausgestorbenen Haus de Valois.

Frankreich blühte sowohl militärisch als auch wirtschaftlich wieder auf. Der Drang, sämtliche kulturellen Kernprovinzen in einer französischen Nation zusammen zu fassen, hielt an. Und so wurden erst die Ländereien der Provence und des Kirchenstaates auf französischen Boden einverleibt und später in einen letzten entscheidenden Krieg gegen England die Provinzen der Normandie ins Land zurückgeholt. Das Herzogtum Bretagne schloss sich als loyaler Untergebener dem Frankenreich an. Das Herrscherhaus Burgunds zerfiel und die Ländereien des ewigen Rivalen wurden von Frankreich gefressen. Die französische Nation wurde von Tag zu Tag einer kontinentalen Großmacht.

Und eine Großmacht braucht einen Herrscher, der dessen würdig ist eine solche zu führen. Und Frankreich sollte diesen Herrscher bekommen.

Louis XII de Dreux sollte geboren werden.


Bereits in frühen Jahren zeigte sich das Genie des künftigen Königs in allen Bereichen. Der Sohn überflügelte seinen Vater, welcher von Jahr zu Jahr schwerer für die Nation zu ertragen war, in jeglicher Hinsicht. Der König selbst hatte sich über die Jahre immer mehr negative Charaktereigenschaften angeeignet und sich damit beim Hof und Volk immer unbeliebter gemacht. Und so kam es wie kommen musste. Dem französischen Herrscher wurde nahelegt, während seiner Lebzeit sein Amt an seinen Sohn abzugeben. Da Louis XI des Herrschens müde war und ebenfalls das Talent und den unstillbaren Hunger seines Sohnes nach Macht selbst erkannt hatte, fügte sich der schwache Herrscher und Louis XII de Dreux wurde mit nur 18 Jahren zum neuen König der französischen Nation. Und bereits am ersten Tag macht sich Louis XII daran Frankreich zur stärksten und fortschrittlichsten Nation auf dem europäischen Kontinent zu machen. Enorme Summen wurden in die Wirtschaft des Landes gepumpt. Die Armee vergrößert, so das sie sich mit jeder anderen messen konnte. Die klügsten Berater am Hofe eingestellt, um Wissenschaft und Entwicklung voranzutreiben. Louis XII konnte stolz darauf sein, was er bereits in den wenigen Jahren seiner Regentschaft erreicht hat, doch sein Drang lies ihn nicht zur Ruhe kommen. Es gibt noch soviel zu erledigen. Noch soviel neues zu entdecken.

Der junge französische König hat sein Augenmerk auf die letzten französischen Kernprovinzen in ausländischer Hand gelegt. Louis XII weiß, dass dies ein schwieriges Unterfangen wird. Aber diese Provinzen werden Teil der französischen Nation. Ob auf diplomatischen oder militärischen Wege, das wird sich noch zeigen. Weiterhin vernahm auch der französische Hof die Entdeckung einer neuen Welt jenseits des Atlantiks von anderen Seefahrernationen. Der französische Herrscher hat seine fähigsten Leute darauf angesetzt, eigene Vorbereitungen zu treffen um diese Welt zu entdecken und sie zu beherrschen.

Denn am Ende eines jeden Tages zählt nur eines: Frankreich muss wachsen!
#DankeRecur

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Fischkopf
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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon Fischkopf » 18. August 2018 11:44

Ivan IV., Großfürst von Moskau, Herrscher aller Rus, Wahrer des Glaubens

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Gott ist gerecht!!! Doch auf dem Weg in seine Gerechtigkeit liegen viele Prüfungen und Versuchungen den wahren Gläubigen zu prüfen oder ins Verderben zu führen. Denn der Himmel ist das Reich Gottes doch hier auf Erden ist das Reich des bocksbeinigen Herren der Hölle nicht weit.

Nach dem Fall des zweiten Roms an die anatolischen Reiter Osmanen geheißen, schien alles verloren. Und in seiner Verzweiflung wandte sich Wassili, dritter seines Namens sogar an den falschen Kaiser aus Wien. Doch keine Wahrheit oder Hilfe gibt es bei den Knechten des Papstes in Wien. Alle Hoffnung schien verloren und in seiner Verzweiflung sah Wassili, dritter seines Namens die Zeichen nicht, die Gott sandte.
Er sah nicht das Gott die Schweden bewog von Rom abzufallen und der wahren Lehre beizutreten. Er jubelte nicht, als ein völlig unterlegenen Herr der Strelitzen ein vielfach überlegenes Reiterheer schlug und somit die Macht der Steppe brach.
Und er sah nicht, dass auch in der Stadt Konstantins nochein Funken Hoffnung glam. Nicht das Gott die Türken zu den wahren Glauben bekehrten und sah das Heiratsangebot der Osmanogulus nicht als Akt des Friedens sonder als Akt des Verrats.
Und so schickte der Fürst 100.000 Soldaten und Führung des Jungen Ivan aus allen Landen der Rus über den Kaukausus in den Krieg gegen die Türken.
Der Krieg dauerte viele Jahre. Bittere Schlachten wurden gefochten, Festungen wechselten Ihren Besitzer und Stoßtrupps aus Rjasan drangen sogar bis in die Sichtweite des Bosporus vor, entschieden wurde der Krieg in Theodopolis. Ein moskovitisches Belagerungsheer wurde von 'Türkischen' Truppen überrascht (Wassili merkte nicht das die Soldaten meist Griechen, Pontier, Rumi oder Bulgaren waren), aber konnten sich so lange behauptetn bis das Hauptheer als Verstärkung eintraf.
Doch als Ivan, Sohn der Schwester des osmanischen Herrschers auf seinen Onkel traf, sandte Gott sein Zeichen. Voller Ehrfurcht liefen die Heere der blauen Hammel davon und die Christen ließen die Waffen ruhen.

Für seinen Hochmut sandte Gott Wassili Plagen wie einst dem Pharao und mit dem Tot seines Erstgeborenen erlosch auch der Lebenswille des Großfürsten.

Und so regierte die letzte Jahre Ivan im Namen seines Vaters, vernichtete die goldene Horde die hunderte Jahre Russland terrorisiert hatte und trieb die Kazaner, Usbeken und Nogaier zu den Paaren. Die verwüsteten lande ließ er wieder aufbauen. Er saß in der Hagia Sophia als sein Onkel das byzantinische Reich neu erstehen ließ und verhandelte mit dem ruhmreichen Haus Dreux.

Nun ist Ivan Herrscher der aller Russen und bereit sein Land zu Frieden und Wohlstand zu führen.
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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon steko » 19. August 2018 09:39

Polen AAr 3
Da ich gestern einen Sonnenstich hatte und starkes Kopfweh möchte ich dies in meiner AAr verarbeiten ;)


[size=150]Der Polnische Sonnenkönig
[/size]

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Durch den Tod von Jagillon Kasimir im Jahre 1473 kamm^Jan Sobiski an die Macht. Er setzte nahtlos an die politischen Vorhaben seines Vorgängers an. So wurden schon im Jahre 1475, zahlreiche Manufakturen und Werkstätten im Reich gebaut, sowie der Rest des Livonischen Ordens annektiert. Er war auch bemüht einen Interessensausgleich zwischen den Kurfürst von Brandenburg und der polnischen Krone bezüglich der Provinz Königsberg zu bewirken. Dabei wurde schriftlich festgehalten, dass der nicht mehr lebensfähige Deutsche Orden zwischen den Kurfürst von Brandenburg und den polnischen Reich aufgeteilt wird. Die Provinz Königsberg soll an Brandenburg gehen und dafür die 2 Provinzen Osterode und Ortelsburg an das Königreich.
Doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Im Sommer 1476 während sich der König in seiner Sommerresidenz in Krakau befand, überschlugen sich die Ereignisse. Ein Stallbursche des königlichen Hofes behauptete einen weißen Hirschen im Walde gesehen zu haben. Das Gerücht verbreitete sich schon bald im ganzen Hofe, bis selbst der König davon hörte.Jan sah dies als Zeichen Gottes und versprach seiner Geliebten die Throphäe zur bringen. So zog der König mit seinem Gefolge los. Eineinhalb Wochen verbrachte er schon auf der Jagd, doch keine Spur des weißen Hirschen war zu finden. Am 12ten Tag der Jagdt ereignete sich das schicksalshafte Ereignis des Königs, wobei bis heute nicht zweifelsfrei geklärt ist was passiert war.
In der Früh während der Morgendämmerung schlich sich der König aus seinem Zelt um sich alleine auf die Suche zu machen, nur seinen treuen Jagdhund sowie sein Pferd nahm er mit.
Der Reichskanzler, der ebenfalls bei der Jagd dabei war, wurde früh morgens von einer kreidebleichen Dienstmagd geweckt, die normalerweise dem König das Frühstück zubereiten sollte, mit den Worten: "

Meeeeeein Kannnnnzller der Koenigggggg"
Der Kanzler ruhig: "Sag mir Kind, was ist mit dem König?"
Die Magd versuchte es nochmal zu sagen:
"Der König, mein Kanzler."
Der Kanzler: "Was ist mit dem König?"
Die Magd:
"Er ist weg!"

Sofort schickte der erfahrene Kanzler zehn Reiter los um den König zu suchen.
Es vergingen die 3 heißesten Tage an die sich der Kanzler in seinem langen Leben erinnern konnte. Doch keine Spur von den König. Der Kanzler befürchtete schon das Schlimmste.
Am Abend während die Sonne unterging tauchte der König wie durch ein Wunder im Feldlager wieder auf, doch ohne Pferd, ohne Hund, aber mit einem riiesigen Sonnenbrand. Dieser bedeckte einen Großteil seines Körpers und sein Gewand war so zerlumpt, dass es an einen einfachen Tagelöhner erinnerte.
Der König war so erschöpft als er das Lager erreichte, dass er sofort sein Bewusstsein verlor. Wochenlang lag er im Bett und musste gepflegt werden. Es dauerte über 3 Wochen bis er selber wieder essen konnte, über 2 Monate bis er das Bett verlassen und ein paar Schritte gehen konnte. Bis zum Wintereinbruch dauerte es, das er Fit genug war um die lange Reise von seiner Sommerresidenz zum königlichen Hofe in Warschau anzutreten. Das war das letzte Mal, das der König einen Sommerurlaub machte. Er verbrachte die meiste Zeit in Warschau. Mit der Zeit zog er sich immer mehr zurück und verbitterte.
Bis heute weiß niemand was wirklich in Krakau vorgefallen ist. Wurde er entführt und konnte sich befreien? Ist er selbst aufgebrochen auf der Suche nach den weißen Hirschen und ist beim Reiten vom Pferd auf den Kopf gefallen und ist in der Sonne liegen geblieben bis er wieder zu sich kam?

König Jan konnte sich nicht mehr erholen, obwohl der Kanzler die besten Mediziner seines Landes mobilisierte. So wurden die verschiedenste Behandlungsmethoden von Aderlass über Blutigel bis hin zu...................versucht.

Doch alles half nix und die Beschwerden des Königs wurden immer größer. Er klagte über fürchterliche Migräneanfälle die sein täglich Leben prägten.
Schon bald wurde er hinter seinem Rücken als der König mit den Sonnenstich oder der Sonnenkönig verspottet.
Der König war nicht mehr in der Lage sich komplexen Angelegenheiten zuzuwenden und ging allen Konflikten aus dem Weg. Dies erkannten sofort die benachbarten Könige und Fürsten und nutzten dies zu ihrem Vorteil.

So wurde der Kurfürst von Brandenburg nicht zur Rechenschaft gezogen als er den Vertrag von Neumark missachtete und sich alle Provinzen des Deutschen Ordens einverleibte.
Der Kaiser des HRR zwang den König das Bündniss zwischen Polen und Sachsen sowie das Bündiss zwischen Köln und Polen das Jahre lang existierte und schon unter Jagillon geschlossen wurde aufzulösen. Auch hier gab der König klein bei, als der Erzherzog seine Truppen an der polnischen Grenze aufmarschieren lies.

Auch die Pläne gegenüber den falschen Byzanz ließ er fallen.

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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon Fischkopf » 23. August 2018 10:15

Der russische Zar träumt! Er träumt von Frieden, er träumt von Wohlstand, er träumt von Ende des Jochs der Mittelmächte, er träumt von der Zukunft...

32318

Wenn der Gottgefällige lange und hat genug arbeitet gilt:
Träume werden war!!!
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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon Thoralt » 27. August 2018 13:15

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l'heure la plus sombre



Louis XII de Dreux vollbrachte Großes für das Frankenreich. Vom Volk geliebt und von seinen Feinden gefürchtet, folgte er jedoch, wie bereits sein Vater, schon früh den Ruf des Herrn an dessen himmlische Pforten. Mit nur 42 Jahren starb Louis, der Große, und hinterließ einen Platz der nur schwer auszufüllen war.

Sein Sohn Charles de Dreux folgte ihm auf den französischen Thron, sich bewusst das er nie in die großen Fußstapfen seines Vaters treten könne.

Dennoch machte sich Charles auf, das Begonnene seines Vaters fortzuführen. Der blutige Koalitionskrieg um das Fürstentum Hennegau zwischen Frankreich, Castille und Savoyen und den Mittelmächten unter Führung Österreichs tobte nach wie vor in Europa. Das Kriegsglücks schwenkte von einer Seite zur anderen. Tapfer kämpfen beide Parteien um die Entscheidung. Letztendlich war es ein mutiger, aber unbedachter Vorstoß der savoyischen Armee auf Luxemburg und anschließender Belagerung, welcher der West-Entente eine entscheidende Niederlage bei dessen Entsetzung einbrachte. Der französische König und Koalitionsführer entschied sich daher mit dem Fürstentum Hennegau in Friedensverhandlungen zu treten. Aufgrund des ausgewogenen Kriegsverlaufes einigte man sich auf einen weißen Frieden.

Müde des Krieges in Europa begann Charles damit endlich die Pläne seines Vaters umzusetzen. Die Entdeckung der neuen Welt, von der man schon soviel von britischen und castillischen Seefahrern gehört hatte. Eine eigene Expeditionsflotte und ein eigenes Expeditionskorp wurden dafür ausgehoben, angeführt von tapferen angeheuerten Konquistadoren und Entdeckern. Neue Kolonien in Afrika wurden gegründet, Außenposten für den Sprung in eine unbekannte Welt.

Doch nur wenige Jahre nach dem letzten verheerenden Krieg in Europa erschien der nächste Konflikt am Horizont. Savoy erbat die Bündnistreue Frankreichs gegen das aufständische Genua und dessen Verbündete. Loyal wie man einen Bruder nur sein kann, folgte Frankreich diesen Ruf und kämpfe abermals mit Savoy Seite an Seite... und Sie waren siegreich. Das französische Reich erhielt für diese Loyalität die Provinz Barrois. Doch gab es einige, welche dies nicht gut hießen.

Die Zeit der Reformation war in ganz Europa angebrochen und auch Frankreich und dessen Regierung eckte immer mehr mit dem alles bestimmenden Katholizismus aneinander. Man verwehrte wieder und wieder dem französischen Reich den Papst zu stellen, trotz das es eines der loyalsten Länder des Kirchenstaates war. Man erdreistete sich hochnäsig über die Politik Frankreichs zu urteilen und mit Exkommunikation zu drohen. Man hielt Besitzansprüche auf französische Provinzen. Und so kam es wie es kommen musste. Frankreich wandte sich der Reformation zu. Doch dies sollte kein leichtes Unterfangen werden. Den das gläubige Volk verstand diesen Schritt nicht und begehrte auf.

Und so steuerte das große Frankreich auf seine dunkelste Stunde zu.
#DankeRecur

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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon Takeshi » 27. August 2018 14:13

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.... und wird von dem aufstrebenden britischen Empire gerettet werden. :strategie_zone_65:

-----> klick mich "Rule Britannia, Britannia rules the waves"!





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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon MK_Ermac » 27. August 2018 15:53

Kurfürstentum Brandenburg


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Wir schreiben das 1501, ein Sturm fegt über Europa hinweg. Ein Sturm der alle katholischen Länder in seinen Grundfesten erschüttert. Dieser Sturm hat einen Namen, den Namen der Refermation.
Auch über das Kurfürstentum Brandenburg fegt er hinweg und wie seine Bewohner hat auch der Kurfürst dem Sturm nichts entgegen zu setzen. Und so wechselt der Kurfürst, genau wie viele andere Norddeutsche Fürsten, seine Konfession vom Katholischen hin zum Protestantischen. Die darauf folgende Bekehrung sämtlicher brandenburgischen Provinzen vollzieht sich schnell und problemlos. Die Einwohner sind überzeugt, dass der neue Glaube der rechte Glaube ist. Nur die Generalität ist nicht davon überzeugt und während der Taufe stirbt der 1. General der brandenburgischen Armee an Herzversagen. Dieses Ereigniss beunruhigt die komplette Armee und sie droht mit einem Aufstand. Doch diese Wogen können schnell geklättet werden indem ein neuer General ernannt wird "Markus Schach". Dieser folgt dem Ruf der Reformation und kann mit seiner Autorität die Armee wieder zur altbewährten Tagesordnung zurück bringen.

In dieser turbulenten Zeit, greift der französische Tyrann die unschuldigen Reichsbürger in Hennegau an. Treu wie ein Mann steht das Reich hinter seinem Kaiser und so zieht auch Brandenbrugs Armee aus um den Aggressor Einhalt zu gebieten. Es werden mehrere Schlachten aufgefochten und das Kriegsglück wankt hin und her. Letzendlich verliert der Aggressor das Interesse an dem Krieg und schließt mit Hennegau einen Weißen Frieden. In diesem Krieg konnte sich die brandenburgischen Armee als einer der Besten Armeen in Europa hervortun und dies ist vorallem dem neuen protestantischen General "Markus Schach" zu zuschreiben.


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Nach diesem, für das Reich, erfolgreiche aber blutige Abwehrkrieg wendet sich der Kurfürst wieder der religiösen Konvertierung und dem Ausbau des Landes zu. Die Armeereserven erholen sich langsam, die Armeestrukturen werden modernisiert, das Lanfd blüht regelrecht auf. Und doch ziehen erneut Gewitterwolken über das achso strahlende Land hinweg. Diesmal sind es die Glaubenbrüder in Lübeck welche für Unruhe im Reich sorgen. Dort entlädt ich der Konflikt zwischen den Einwohnern und der Hanse in einem blutigen Aufstand. Dieser ist so heftig dass die Straßen von Lübeck mit Blut überschüttet werden. Um weiteres blutvergießen zu verhinden und zu dass die Unruhe weiter um sich greift, bat der Kurfürst beim Kaiser um die Erlaubnis die Unruhe zu beseitigen und um den Frieden im Reich wiederherzustellen. Dies genehmigte der Kaiser und so zog die brandenburgische Armee gehn Lübeck. Doch die Rädelsführer der Lübeckerrvolte regierten schnell auf diese neue Bedrohung und ermutigten die Reichsstädte Hamburg und Bremen sich ihrem Aufstand anzuschließen und gegen die brandenburgische Agression zu ziehen. Es entwickelte sich ein langer und blutiger Krieg gegen diese Aufständischen welche vor allem durch die impossanten Stadtfestungen und dem Zugang zum Meer gegen die kurfürstliche Armee geschützt waren. Gegen die Festungen konnten die Kanonen gute Dienste erweisen aber die gegnerische Flotte war ein ganz anderes Kaliber. Aber auch der Krieg ist einer Gücksspiel und so kam es, dass die Lübecker Flotte allein vor der brandenburgischen Küste kreuzte. Diesen Umstand nutzte die kurfürstliche Admiralität und zwang der Lübecker Flotte einen Kampf auf und das mit Erfolg. Man konnte die Lübecker Flotte komplet vernichten und durch diese immense Schwächung der gegnerischen Flotte ermöglichte es den Brandenburgern die Häfen der Feinde zu blockieren. Dadurch konnten letzendlich die macht der Reichsstädte gebrochen werden und Lübeck unter brandenburgischer Kontrolle gebracht werden. Diesen Erfolg belohnte der Kaiser dem treu ergebenen Kurfüsten mit der Stadt Lübeck. Somit konnte der brandenburgische Handelseinfluß an der deutschen Küste weiter gestärkt werden.


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Nach diesem Erfolg richtet der Kurfürst sein Augenmerk nun auf die Befreiung von Holstein. Die Holsteiner Reichsbürger mußten ein Schattendasein unter dem dänischen Joch fristen. Und so wurde die Armee ein weiteres Mal auf den neusten Stand gebracht um gegen die dänischen Unterdrücker zu ziehen. In Däemark tobt während dieser Zeit ein blutiger Aufstand zwischen der Krone und den führenden Adligen. Und der Kurfürst war nicht der einzige der sein Augenmerk auf diese Provinz gerichtet hat. Auch der Fürst von Sachsen-Lauenburg giert nach dieser Provinz. Doch anders als der Kurfürst bat dieser nicht um die kaiserliche Erlaubnis und nutzte den dänischen Aufstand aus um Holstein und Schleswig sich einzuverleiben. Dieses dreiste vorgehen erschütterte den Glauben des Kurfürsten in das Reich und in den Kaiser schwer. Doch er bat trotzdem um einer kaiserliche Audienz damit die Provinzen dem rechtmäßigen Eigentümer übereignet werden. Und so wurde dem Kurfürsten gestattet diese beiden Provinzen vom Fürsten Sachsen-Lauenburg zurück zu fordern. Dieser lehnt das Anliegen wehement ab und erklärte daraufhin, mit seinen Verbündeten Dittmarschen und Verden, den Kurfürsten den Krieg. Doch der Fürst von Sachsen-Lauenburg hatte sich verrechnet, die brandenburgische Armee stand sehr schnell vor seinem Regierungssitz und belagerte diesen unmittelbar. Auch seine Verbündeten konnten schnell ausgeschaltet werden. Nur die See wurde durchdie Dittmarsche und Verdische Flotte beherrscht. Aber auch hier kam ein glücklicher Zufall dem Kurfüsten zu Hilfe. Die Dittmarsche Flotte durchfuhr allein den Kattegart, daraufhin lief die Kurfürstliche FLotte aus und versenkte die feindliche bis auf das letzte Schiff. Die Verdische Flotte war jedoch ein weiteraus größerer Gegner und es brauchte mehrere Seeschlacht um diese FLotte zu versenken. Und als die Seemacht gebrochen war, ergeben sich auch die beiden Städt und schlossen mit dem Kurfürsten Frieden. Allein konnte sich Sachsen-Lauenburg nicht gegen die brandenburgische Dominanz behaupten und trat die beiden Provinzen laut dem kaiserlichen Erlass an den Kurfüsten von Brandenburg ab.


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MarkusC1
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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon MarkusC1 » 28. August 2018 23:08

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Königtum Preußen


Kurfürst Johann Friedrich I. regierte 59 Jahre! Die engen Grenzen seiner persönlichen Fähigkeiten trugen dazu bei, dass Brandenburg in dieser langen Zeit technologisch in Rückstand gegenüber anderen Nationen geriet, in allen Feldern außer dem Militär. Dennoch wurde sein Tod im Jahre 1550 mit Trauer aufgenommen, hatte er doch Brandenburgs Gestalt von Grund auf verändert. Es soll nach seinem Begräbnis sogar Kuchen gegeben haben.

In seine Regierungszeit fiel die einschneidende Konversion des ganzen Landes zum Protestantismus. Im heiligen römischen Reich ist nunmehr die Mehrheit der Bevölkerung und der Fürsten zu den Reformierten und Protestanten übergetreten, doch hat diese Mehrheit kaum politische Mitsprache. Die Reichsinstitutionen sind eng an Rom gebunden und lassen derzeit nur einen katholischen Kaiser zu. Die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm.

Außerdem ist es den Hohenzollern unter Johann Friedrich I. gelungen, Brandenburg ein ganz neues, einzigartiges Staatswesen zu verleihen, das auch einen neuen Namen und ein neues Wappen trägt: Preußen. Der militärische Aspekt dieses Staates tritt noch stärker als bisher hervor.

Johann Friedrich war schon in einem greisen Alter, als er vom Kaiser zur Heerfolge im ersten Krieg der Großmächte gerufen wurde, in dem preußische Feldzeichen getragen werden sollten. Das kaiserliche Ziel war die Provinz Semendire. Es wurden viele Schlachten geschlagen, in denen die hochkarätigen preußischen Truppen eine wichtige Rolle spielten, lange mit gutem Erfolg. Erst nach einer technologischen Aufrüstung und einem Kraftakt von Byzanz stellten sich Niederlagen der beiden deutschen Armeen ein. So schlossen der ost- und weströmischer Kaiser einen Frieden, für den 500.000 Menschen sterben mussten, ohne dass eine Seite etwas gewann.

An der norddeutschen Küste ist endlich das Juwel Hamburg in preußische Hände gefallen und ermöglicht eine umfangreichere Beteiligung am bedeutenden deutschen Küstenhandel.

Nun hat, nicht ohne heftige Auseinandersetzungen, der anerkannte Bastard von Johann Friedrich den Thron Preußens bestiegen: König Georg Albrecht I. von Hohenzollern lenkt die Geschicke des aufstrebenden norddeutschen Adlers. Er ist seinem Vater an verwalterischem, militärischem und vor allem diplomatischem Talent um Längen voraus. Dem aufstrebenden Bürgertum verspricht er, vor allem die Wissenschaften zu stärken.

Vor allem aber blickt Georg Albrecht auf ein Reich, sei es innerhalb seiner Grenzen oder außerhalb, das die religiöse Lossagung von Rom zuendebringen und die Lehren der Reformation fest verankern will. Dies ist die große Frage seines Lebens, und er kennt die Antwort darauf. Es ist nur noch nicht an der Zeit, sie auszusprechen.

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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon Thoralt » 31. August 2018 10:24

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La force prime le droit.


König Charles de Dreux blickte angespannt und ernst über das Feld vor sich. Schweigsam, wie die 40000 Männer hinter ihm. Es war ein kalter, nebliger Morgen an diesem Tag des Jahres 1550. In der Ferne konnte er sie jedoch schon hören. Den johlenden Mob, der sich auf Charles und seine Truppen zubewegt. Es dauerte nicht lang bis sie in Sichtweite kamen. Eine Armee aus Bauern, Schmieden, Handwerkern. Eine Armee, welche ein Abbild der französischen Bevölkerung darstellte. Sie hatten sich in großer Zahl zusammengerottet um gegen den Fortschritt Frankreichs zu kämpfen. Einfacher Pöbel, welcher nicht erfassen kann worum es geht. Sie wollten die Reformation des französischen Reiches verhindern. Wollten zurück zum unterjochenden katholischen Glauben. Im ganzen Land kam es zu gewaltigen Aufständen gegen die Entscheidung Louis des Großen, die Nation zu reformieren. Aber sein Sohn Charles führte des Erbe seines Vaters fort und bekämpfte die Rebellen, wo immer sie sich auftaten. Den größten Teil der Bevölkerung hat Charles dabei hinter sich.

Es waren dunkle Jahre für Frankreich. Die Wirtschaft war am Boden. Überall begehrten katholische Fanatiker und Nationalisten, welche die Gunst der Stunde nutzen wollten um ihre Unabhängigkeit zu erkämpfen, auf. Technologisch geriet man ins Hintertreffen. Berater und Beamte mussten entlassen werden, um die Staatsausgaben zu entlasten. Ausländische Mächte schickten ganze Armeen um die Rebellen im Land zu unterstützen. Selbst aus dem fernen Indien schifften feindliche Truppen ein. Der Herrscher Savoys, wichtigster Verbündeter Frankreichs, lag sterbend im Bett und dessen Nachfolger war nicht gewillt der französischen Nation beizustehen. Doch Charles ließ sich davon nicht beirren und ging mit eiserner Hand gegen all jene vor, die sich ihm in den Weg stellten.

Ab dem Jahre 1529 stellte Charles Schritt für Schritt immer mehr die Ordnung im Lande wieder her. Verräter an Frankreich wurden gnadenlos niedergetrampelt unter den Füßen der französischen Armee. Immer mehr Menschen wechselten zum wahren Glauben. Die Wirtschaft konnte langsam stabilisiert werden.

Und nun stand Charles hier mit einer Armee aus loyalen Untertanen an diesem dunklen Morgen des Jahres 1550. Bereit den nächsten Aufstand im Keim zu ersticken. Die feindliche Armee war schlecht gerüstet. Doch was ihnen an Ausrüstung fehlte, machten sie mit ihren Fanatismus wett. Der undisziplinierte Haufen stürmte schreiend auf den französischen Herrscher und seine Truppen zu. Unbeeindruckt blieben diese schweigend stehen. Als der richtige Moment gekommen war, gab Charles den Befehl: "VIVE LA FRANCE!!!". Seine erfahrene Armee wusste, was zutun war. Die Kanonen donnerten aus den hinteren Reihen ohrenbetäubend los. Einstudiert und unablässig feuerten sie auf die feindliche Armee und rissen ganze Scharen nieder. Die Truppen des Königs von Frankreich setzten sich im Gleichschritt den Gegner entgegen in Bewegung. Dieser Kampf war bereits entschieden, bevor er überhaupt begann.

Trotz aller Widrigkeiten schaffte es Frankreich auch sich in der unerforschten Welt zu behaupten. Ohne Unterbrechung waren die Schiffe der Reiches auf See unterwegs um die neue Welt aufzudecken. Neue Kolonien wurden in Afrika, in Indien und auf Inseln des indischen Ozeans gegründet. Eine große Koalition aus verschiedenen Stämmen an der afrikanischen Südwestküste konnte nieder gerungen werden.

Dem französischen Reich steht eine goldene Ära bevor.
Sobald die dunklen Jahre gänzlich zurückliegen.
#DankeRecur

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Re: [Europa Universalis IV] [AAR][DIPLO]: 19. MadMonday

Beitragvon Fischkopf » 2. September 2018 12:47

Ivan VI Zar von Russland, Protektor der Steppe, Bezwinger Cathays


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Marschall Tolbukin schaute seinen Pionieren dabei zu, wie sie Breschen in die Große Mauer schlugen. In der Ferne zog der lange Troß von Bejing heran. Die Feuersbrunst in der einstigen Haupstadt der Cathayer tauchte die Szene in gespenstische Farben. Er gedachte kurz der vielen Soldaten die gefallen waren, mehr durch Krankheiten und Erschöpfung als beim Kampf. Aber die zehntausenden Männer die nicht mehr zu Ihren Familien zurückkehrten, wird diese Unterscheidung nicht mehr stören.
Der Marschall sprach ein kurzes Gebet, dann schüttelte er den Kopf.

Er befürchtete das er bald wieder hier stehen würde. Der Kaiser von Cathay hatte in seiner Not vor den Toren Nanjings sich gedemütigt. Aber kaum waren die Truppen abgezogen erneuerte er seine Bündnispflicht gegenüber den Völkern Tataristans. Sein Zar würde wieder in den Krieg ziehen müssen und der Marschall befürchtete, das dies geschehe bevor seine Truppen den Ob oder gar den Ural überschreiten können.
Dem Zaren würde es Egal sein, die nächsten 30.000 Strelitzen und tausende Kosaken wurden gerade wieder ausgehoben.

Es würde wohl wieder gegen die Bujaräten gehen. Der letzte Krieg war wenig erfolgreich, da die Masse von Cathayer, Transoxaniern und Manchu die Verluste in inakzeptable Höhen schnellen ließ. Gerade die Bannerregimenter mit ihrer spartansichen forderten einen gewaltigen Blutzoll. Perm nutzte die Gelegenheit seine Unabhängigkeit zu erklären, aber ohne Bündnispartner und komplett von Russland umschlossen, war dies eine wenig kluge Idee.

Doch nachdem die Masse der chinesischen Truppen vernichtet und das Land verwüstet war und vor allem im Reiche der Manchu ein fürchterlicher Bürgerkrieg tobte, würde der nächte Krieg ein anderer sein. Und wenn Bujarätien und Transoxanien zu den Paaren getrieben wären, wäre die russische Erde endlich sicher und die Russen könnten die Waffen beseite legen und endlich wieder als Bauern und Händler die endlosen sibirischen Weiten erobern.
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