[Stellaris] Sklavenmanagment

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Mr XEM
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[Stellaris] Sklavenmanagment

Beitragvon Mr XEM » 24. März 2020 16:03

Ich wollte hier mal Tipps zum effektiven Sklavenmanagment suchen und sammeln.

Gerade am Anfang wenn die Bewohnbarkeit noch nicht so hoch ist, finde ich es oft schwer, eroberte Planeten ordenlich zu managen. Spielmechanisch und auf RP technisch. Zur Verwaltung der Welten müssen auf jedenfall ein paar eigenen Einwohner auf den Planeten. Müssen die nun mit einer Wüstenpräferenz auf eine Eiswelt ist die Laune schonmal nicht so gut.
Die Sklaven dann auf andere Planeten zu verteilen fällt dann auch erstmal weg, wenn die Präferenzen zu verschieden sind. Was dann gerade RP technisch doof ist.

Im Prinzip läuft das bei mir zu Zeit so ab, dass ich auf den eroberten Planeten dann erstmal Polizeistationen, Festungen und eine Sklavenabfertigungseinrichtung baue und die setze die Sklaven auf vertragliche Sklaverei, damit die Planeten erstmal weiter laufen. Der Vorteil ist dann auch, dass sie sich selbst in Schach halten und ich keine eigenen Einwohner als Polizisten, Soldaten ... brauche. Wobei das dann wieder RP technisch doof ist.

Langfristig ist dann immer das Ziel, die Planeten zu meinen terrazuformen und die Sklavenrassen an meine Präferenz anzupassen und dann auf alle Planeten als Arbeiter zu verteilen.

So wirklich bin ich mit meinem Konzept aber nicht zufrieden. Hat jemand andere Vorschläge?
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Re: [Stellaris] Sklavenmanagment

Beitragvon Scorch » 25. März 2020 15:39

Also ich nutze in meinen Spielen überhaupt keine Sklaven^^ (Außer ich bin ein Maschinenreich)

Erstens passt das meistens nicht in meine RP Konzepte, zweitens kann ich mich mit Sklaverei einfach nicht anfreunden :)

Ich kolonisiere Planeten, welche schlechte Bewohnbarkeiten haben erst dann, wenn ich Terraformen kann. Das erspart mir die unzufriedenen Einwohner.
Polizei und Bollwerke baue ich aber trotzdem auf jeden Planeten, einfach aus Gaudi oder RP.

Später im Spiel kann man die Bevölkerung ja auch anpassen, eben wie man die Untertanen gerade braucht.

Bis jetzt hat diese Methode immer sehr gut funktioniert. Zumindest vs AI.
Wie das im MP ausschaut, weiß ich nicht. Stellaris ist für mich kein MP Spiel^^

Allerdings habe ich auch festgestellt, dass ich in Stellaris ziemlich rassistisch bin. Zum Wohle der Menschheit, sage ich nur :)
Alles was kein Mensch ist, wird prinzipiell immer meiner Grenzen verwiesen^^

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Re: [Stellaris] Sklavenmanagment

Beitragvon nordstern » 25. März 2020 16:27

Ich bin da ähnlich. Liegt aber nicht am rassismus, sondern weil ich die Pops nicht verwalten will. Aktuell ist das System unfähig die Pops nach Stärken zu verteilen. Hab keine Lust das manuell zutun und daher wird radikal vertrieben oder gesäubert. Wobei ersteres leider jahrzehnte dauert, was nervt. Säubern versaut allerdings auf ewig alle diplomatieim Spiel. Das es einen Malus gibt ist ok. Aber er sollte nicht so hoch sein, das er das gesamte Diplomatiesystem aushebelt für den Rest des Spiels.
Säuberungmalus -1000, Beziehungsbonus wenn man die Endgamekrise besiegt hat +50... . Verfall: -2 und -1. Wo ist da die relation? Wenn nach 25 Jahren die Leute vergessen haben, das ich die Galaxy gerettet habe, aber das ich Pops gesäubert habe erst nach 1000Jahren? Oder das ich die Galaxy gerettet habe mit +50 sehen, aber das Säubern mit -1000?

Ich habe daher hier etwas gemoddet. Säuberungsmalus ist maximal bei -100. Und wird um -4/Jahr reduziert, also hält maximal 25 Jahre an. Ich denke in relation zur Endgamekrise mit +50 und 25 Jahren ist das ok. Zudem habe ich die Dauer von Deportationen verringert, so das diese durchaus interessant sind und keine Jahrzehnte mehr dauern. Entsprechend habe ich aber auch die Zeiten für säuberungen reduziert. Ne Säuberung killt jetzt Pops 5mal schneller als bisher, Deportation geht 10mal schneller als bisher. So dauert die Deportation "nur" noch 5mal länger als Säuberung.

Gleichzeitig habe ich aber nen Mod installiert der die Stärke der FE um das 10fache anhebt. Das soll verhindern das FE durch normale Reiche vor dem Erwachen geplättet werden. Und natürlich hat das ganze einen Nebeneffekt. Wenn ich zuviel säubere und ein enigmatisches FE schaut vorbei, tut es das nicht mit 50-100k Flotten sondern mit 1,8M-Flotten. Und das ist richtig böse...

Sklaverei mache ich in Stellaris auch nicht. Da gehts ums Prinzip.

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Re: [Stellaris] Sklavenmanagment

Beitragvon Scorch » 25. März 2020 17:40

nordstern hat geschrieben:Sklaverei mache ich in Stellaris auch nicht. Da gehts ums Prinzip.


Wahre Worte^^

Ich vermute mal, dass die +50 Beliebtheit nach besiegen einer Endgamekrise eher obligatorisch sind. Wahrscheinlich spielen die wenigsten (mich eingeschlossen) nach besiegen der Endgamekrise weiter.
Für mich jedenfalls ist es das große Endziel meiner Partie. Wenn das geschafft ist, gibt's sowieso nichts mehr was einen aufhalten kann.

Etwas fragwürdig ist allerdings tatsächlich, warum es auf Säuberung im Sinne von Genozid -1000 Beliebtheitsmalus gibt, auf Sklaverei allerdings kaum etwas.
Womöglich sehen es die Völker in Stellaris eher so wie im alten Rom, was die Sklaverei betrifft^^

Die FE´s sind bei meinen letzten beiden Partien tatsächlich ziemlich stark. Möglicherweise wurde da was mit dem Patch geändert!?

Ich spiele immer auf Schwierigkeit Kommodore und Krisenstufe 4. Da fliegen Flotten vom FE mit 350k rum, die alles platt walzen was denen in die quere kommt.
Außer 8 AI Reiche verbünden sich und greifen mit ihren total überdimensionierten Föderationsflotten deren Homebase an. Dann schauts für die FE´s auch nicht mehr so rosig aus^^

Vor dem Patch gebe ich dir aber recht, da waren die FE´s irgendwie keine sonderlich großen Bedrohungen.

Wird vermutlich aber auch immer darauf ankommen, zu welchem Zeitpunkt die FE´s erwachen.

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Re: [Stellaris] Sklavenmanagment

Beitragvon nordstern » 25. März 2020 19:19

Aber hast du die Ironie festgestellt? Ich versklave niemanden aus Prinzip, hab aber keine Skrupel aufgrund der Pop-Mechanik Milliarden Pops über die Klinge springen zu lassen oder zu deportieren...

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Re: [Stellaris] Sklavenmanagment

Beitragvon maxk94 » 26. März 2020 00:17

Auf Sklavenmanagement habe ich auch keine Lust - wenn ich Imperial spiele dann Autoritär mit geschichteter Wirtschaft, der große Vorteil dabei ist das du die lokalen Eliten im Amt behalten kannst wenn du was eroberst und die Pops migrieren. Später, als Hegemon wenn ich alle Handelsrouten sichern kann Wechsel ich auf Soziale Wohlfahrt, was mehr Handel und Zufriedenheit bringt - was sich eigentlich mehr auszahlt als Geschichtete aber nur wenn man Handel gut sammelt.
Meine top EUIV Mod: Aurora Overhaul https://steamcommunity.com/sharedfiles/ ... 1591464050

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Re: [Stellaris] Sklavenmanagment

Beitragvon Ischozar » 26. März 2020 11:41

Sklaven funktionieren eigentlich ganz gut. Man muss halt ein bisschen Glück haben und gute Völker erwischen. Ich akzeptiere dann in der Regel den Malus für zwei bis vier Pops meines Volks als Aufseher/Verwalter. Bei einem Starken oder Robusten Volk bau ich mir gerne auch Planeten, die nur für Kriegerrekrutierung zuständig sind.
Aufstände nehm ich ggf. aus RP Gründen hin und/oder Schlag sie mit Militär nieder.
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Re: [Stellaris] Sklavenmanagment

Beitragvon Scorch » 26. März 2020 19:59

nordstern hat geschrieben:Aber hast du die Ironie festgestellt? Ich versklave niemanden aus Prinzip, hab aber keine Skrupel aufgrund der Pop-Mechanik Milliarden Pops über die Klinge springen zu lassen oder zu deportieren...


jep, ist ja bei mir genauso^^

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Re: [Stellaris] Sklavenmanagment

Beitragvon Nightslaver » 26. März 2020 22:00

Weil ich gerade mal wieder ein wenig am Endless Space 2 spielen bin, ist mir was aufgefallen.

In Endless Space 2 gibt es eine Planetenanomalie die sich "auf den Schultern von Riesen" nennt und von einer untergegangenen hochentwickelten Spezies handelt deren gut dokumentiere Überlieferungen man nun nutzen kann, also etwas wie die gleichnamige Origin in Stellaris.
Frage mich da gerade schon ein wenig ob es sich in Stellaris bei der Origin daher wohl um eine kleine Homage an Endless Space handeln mag?

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Re: [Stellaris] Sklavenmanagment

Beitragvon Ardrianer » 26. März 2020 22:38

Nightslaver hat geschrieben:Frage mich da gerade schon ein wenig ob es sich in Stellaris bei der Origin daher wohl um eine kleine Homage an Endless Space handeln mag?


Kann man auch als Homage an Mass Effect oder The Expanse sehen.
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Re: [Stellaris] Sklavenmanagment

Beitragvon Mr XEM » 26. März 2020 23:23


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Re: [Stellaris] Sklavenmanagment

Beitragvon Scorch » 27. März 2020 15:35

Ich finde im SciFi Universum ist so eine Questkette wie "auf den Schultern von Riesen" ja eigentlich fast schon Standard.

Gibt mittlerweile so viele unterschiedliche Geschichten, dass die sich wiederum alle ziemlich ähneln^^
Ist zwar nicht schlimm, solange die gut erzählt sind, aber auffällig.