RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Mod von Aurelian

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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Aurelian » 3. März 2017 19:46

Hey Prinz_Eugen, alte Haubitze,

schön zu lesen, dass du noch bei der Sache bist. Dass du dich rar gemacht hast, ist mir auch schon aufgefallen. Gilt aber für einige andere hier auch... gell Berenike und Gaivs Sejanvs? ;) Aber klar ist auch, dass das RL immer Vorrang vor der Daddelei oder Modderei hat! Ich hoffe jedenfalls, dass es dir in diesem Bereich gut geht und du nach deiner "Auszeit" wieder mit einsteigst und ebenfalls ein paar Kämpfe auf den Schlachtfeldern meiner Mod führen wirst.
Für mich wird es in den nächsten 3-4 Monaten ebenfalls sehr stressig auf der Arbeit, aber ich denke, für den ein oder anderen Bericht wirds reichen. Gemoddet wird erstmal nicht großartig, außer mir fallen Fehler o.ä. auf, welche schneller Berichtigung erfordern.
Ansonsten bin ich bei der RomeTotalRealism-Mod involviert und schreibe da ein paar Texte z.B. für die Fraktionen. Zu mehr reichts momentan zeitlich da aber auch nicht... ;)

Nun denn, edler Prinz, bis die Tage mal wieder. Gruß, Aurelian

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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Aurelian » 10. März 2017 19:54

Antigonos Monophthalmos ist tot! Es lebe sein Sohn Demetrios Poliorketes! Die Nachfolge im Reich der Antigoniden geht reibungslos vonstatten und der neue König setzt sofort neue Hebel in Bewegung, dem Krieg in Kleinasien eine positie Wendung zu geben. So kommt es 290 zur Schlacht von Sardis, in welcher der Statthalter Lydiens Nikanor von Selinus das Heer des Timagoras von Argos angreift, als es zur Belagerung der Stadt ansetzt. Timagoras weicht zunächst ins Hinterland zurück, um den Garnisonstruppen des Demetrios (des Schönen) aus dem Weg zu gehen, wird dann aber von Nikanors schwächerem Heer noch eingeholt und angegriffen.
Schlacht von Sardis 290 v. Chr. (Öffnen)
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In der Anfangsphase greift die schwere Kavallerie des Feindes die gut postierten Griechen an und erleidet hohe Verluste.
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Auch die Attacke der zumeist östlichen Infanterieabteilungen kann von den Phalangen der Griechen mühelos zurückgeschlagen werden.
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Die Fernkämpfer, darunter eine Abteilung vorzüglicher kretischer Bogenschützen, tun ihr Übriges, dem antigonidischen Heer eine empfindliche Niederlage beizubringen. Timagoras ist der Sieger des Tages, sieht aber dennoch von einer Belagerung der Stadt ab, da diese nun verstärkt durch die Reste des geschagenen Heeres eine zu große Hürde für seine ebenfalls angeschlagene Armee darstellt.

Gruß, Aurelian

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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Aurelian » 12. März 2017 13:37

Im Westen kommt es derweil zu einem neuerlichen Krieg zwischen den Griechen und Karthagern, wobei sich die Griechen unter Führung Tarents von den Syrakusanern in diesen neuen Waffengang hineinziehen lassen, als eine syrakusanische Abteilung ein schwaches karthagisches Heer nahe Akragas unvermittelt angreift und tarentinische Truppen in der Nähe sind und eingreifen. So kommt es nach dem Waffenstillstand 288 v. Chr. einige Zeit später zur erneuten Belagerung von Akragas.
In dieser hält der Statthalter Polykles von Heracleum mit einigen Hoplitenabteilungen die Stadt gegen ein karthagisches Heer aus spanischen und numidischen Södnertruppen. Das Heer des Lasthenes von Drepana kommt zu spät auf dem Kampfplatz an und hat keinen Einfluss auf die Entscheidung.
Belagerung von Akragas 286 v. Chr. (Öffnen)
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Im Verlauf der Belagerungsschlacht kommt es zu Kämpfen auf den Mauern, nachdem der Rammbock für Brandpfeile frühzeitig ausser Gefecht gesetzt wurde. Herbei schlagen sich die vier erst kurz vor der Schlacht eingetroffenen erfahrenen graeco-italischen Hoplitenabteilungen hervorragend.
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Schließlich entscheidet ein Ausfall des Polykles mit seiner Leibgarde und einer Hoplitentruppe in den Rücken der angreifenden Karthager an der Mauer die Schlacht zugunsten der Griechen.
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Akragas wird gerettet und bleibt als Bollwerk für die Griechen Siziliens gegen Karthago erhalten. Auf See erringt die griechische Flotte vor Lilybaeum einige Siege gegen kleinere karthagischen Einheiten.

Im Osten breiten sich die Reiche des Orontes von Armenien und das des Atropates von Medien auf Kosten des Seleukidenreiches kräftig aus. Der erste "hellenistische Staat" scheint so langsam aber sicher den wieder erwachenden perso-iranischen Völkern zu erliegen.
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Persönliche Einschätzung:

Die Kampagne schreitet gut voran und es gibt vielerlei interessante Entwicklungen zu beobachten. Das Erstarken von Armenien und Atropatene im Osten ist sehr erfreulich, da hatte ich Zweifel ob die genügend Power entwickeln würden um den Diadochen dort standzuhalten. In dieser Kampagne scheint dem so zu sein.
Im Westen plätschern Rom und Illyrien so vor sich hin. Da passiert nicht viel, was nochmal überarbeitet werden muss.
In der Mitte gehts in Hellas rund zwischen Kassander, Sparta und Epiros. Die keilen sich schön um Korinth. Natürlich wirkt sich hier mein Spiel als Griechen aus, da ich mich komplett aus diesem Treiben zurückhalte und eher in Kleinasien aktiv bin.
Dort bekommt es Bithynien mit den Antigoniden und Lysimachos aus Thrakien zu tun und hat alle Hände voll zu tun, gegen die beiden nicht unterzugehen. Zudem auch Pontus nun noch attackiert und Herakleia belagert. Den verbündeten Bithyniern helfe ich nach Kräften mit Geld aus und schlage auch schon mal kleinere Verbände der Feinde aus dem Feld.
Die weiteren Pläne gehen dahin, die antigonidischen Truppen um Daskyleion zu zerschlagen, Sardis zu erobern und weiter an der Südküste Kleinasiens zu operieren. Zypern ist ja schon mein und bald kann ich weitere Schiffe in die Gewässer der Levante schicken. Doch ist dort noch das Reich der Antigoniden auf See führend, eine meiner Flotten wurde vor Zypern in den Grund gebohrt. ;)
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Na denn, schönen Sonntag noch. Gruß, Aurelian

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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Berenike » 12. April 2017 13:23

Lang, lang ist´s her...
Ich habe die Mod noch mal gespielt, konnte der Fraktion Sparta jedoch kaum etwas abgewinnen: Der Start ist wirklich schwer und nur mit Mühe und Not zu schaffen. Finanziell ist es katastrophal mit denen zu spielen und die Truppen sind kaum stark genug oder ausreichend um mehrere Schlachten zu schlagen und gewinnen zu können. Die Nachbarn sind einfach zu stark, sowohl militärisch als auch finanziell.
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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Aurelian » 19. April 2017 19:18

"Die Spartaner fragen nicht wie viele, sondern wo?" Das könnte der Grundsatz für die Fraktion Sparta in meiner Mod sein, liebe Berenike.

Sparta war noch Jahre nach Alexanders Tod und insbesondere nach der schweren Niederlage im (Mäuse-)Krieg von 331 v. Chr. sehr geschwächt und konnte sich nur mit Mühe in den Diadochenkriegen gegen die Eroberung durch fremde Mächte behaupten. Von daher ist es sogar mehr oder weniger historisch, dass diese Fraktion gegenüber anderen ein schweres "Standing" hat, ums mal auf Neudeutsch auszudrücken.
Aber es wundert mich doch, dass du größere Schwierigkeiten damit gehabt hast. Für diese Fraktion gilt es, sich so schnell wie möglich in den Besitz des Peloponnes zu setzen. Oder (ein wenig ahistorisch) sich einige der Ägäisinseln einzuverleiben. Dann sollte ein Angriff der freien Griechen, Makedoniens oder gar von Epiros gut abzuwehren sein.
Wie bist du denn vorgegangen? Vielleicht zu lange gezögert mit der Expansion? Klar ist aber auch, dass bereits eine verlorene Schlacht oder abgewehrte Belagerung für den Spieler zu ernsten Schwierigkeiten mit dieser Fraktion führt.
Von daher sei es dir hoch angerechnet, dass du dich dieser Herausforderung gestellt hast. :)

Na denn, ich hoffe es sind noch einige aktiv dabei, so allzu viel hat sich ja leider nicht mehr getan. Aber vielleicht kommt Rome I allgemein nun doch "in die Jahre"... ;) Grüße, Aurelian

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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Aurelian » 3. Mai 2017 21:44

Hallo Diadochenfreunde,
heute habe ich mich kurzentschlossen der Fraktion Sparta angenommen und in einer kurzen Kampagne versucht, herauszufiltern wo die Schwierigkeiten dieser Fraktion liegen. Berenike hat ja in einem der vorigen Posts ihren Unmut an dieser Fraktion bekundet und dass wollte ich dann mal hinterfragen. Und ich muss sagen, so Unrecht hat sie nicht!
Der Beginn ist wirklich knackig, da wenig Kohle und wenig Truppen, die aber viel Geld kosten, bei nur zwei Provinzen. So ließe sich das spartanische Dilemma in wenigen Worten zusammenfassen... ;)

Dennoch habe ich einige Runden gespielt, bis zum Winter 300 V. Chr. und konnte dabei doch einige Erfolge verbuchen. So gelang mir mithilfe eines Spions die Infiltrierung von Megalopolis, der Sperrfeste auf dem Peloponnes, welche von starken (rebellischen) Kräften gehalten wird. Diese jedoch waren ausgeflogen und so habe ich meinen Spion geschickt und trotz nur 32% Prozent Wahrscheinlichkeit die Tore sperrangelweit geöffnet gesehen. Schwups war mein Heer zur Stelle und ich im Besitz dieser wichtigen Stadt. Zugegeben, dass war Glück. Aber alles Glück dem Tapferen! Das Wagnis hätte ja auch nach hinten losgehen können. ;)
Spion in Megalopolis (Öffnen)
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Im Anschluss warf ich mich auf Sikyon und eroberte die Stadt von den Ptolemaiern. Das und einige Handelsverträge sowie der Bau von Häfen in Sparta und Messene ergaben dann recht schnell ein winziges Plus in der Finanzauflistung. Zudem habe ich bei einigen Handelsrechtsverträgen mit z.B. Antigonos Monophthalmos und den Bithyniern ein paar hundert Denare abgreifen können... :strategie_zone_79:
Leider musste ich aber auch mein angeschlagenes kleines Heer etwas weiter reduzieren. Durch diese Maßnahmen konnte ich bis 300 v. Chr. endlich etwas Gewinn jede Runde erwirtschaften.
Finanzen 300 v. Chr. (Öffnen)
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Fazit: Es ist also durchaus möglich mit Sparta zu etwas zu kommen, es ist eben nur viel schwerer als mit anderen größeren Fraktionen. Wendige und findige Kriegsführung (Spione), diplomatisches Geschick (bezahlte Handelsverträge) und natürlich Glück mit der KI (längere Friedensphase mit Griechen und Makedonien, besonders am Anfang) sind die Vorraussetzung für ein erneutes Erstarken der Spartaner!

Nun denn, auf in die Schlacht um die Vorherrschaft in Hellas. Für den Ruhm und die Größe Spartas!
Grüße, Aurelian

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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Berenike » 4. Mai 2017 13:04

Mh... interessanter Bericht. Ich hatte leider sehr viel Pech. Der Spion versagte beim Infiltrieren, während die Belagerung scheiterte. Das Schlachtenglück war mir auch nicht hold: Mein General starb beim Angriff auf eine Phalanx und das obwohl ich ihn von hinten habe angreifen lassen. Meine Finanzen waren zu dem Zeitpunkt schon im Minusbereich und pünktlich nach dieser unglücklichen Niederlage griffen mich so ziemlich alle erdenklichen Mächte, die auch nur irgendwie eine Möglichkeit hatten etwas von mir zu blockieren, belagern und zu töten an. Naja, wie meine Kampagne ausging habe ich ja weiter oben bereits geschildert.
Aber Dein Bericht macht mir Mut, lieber Aurelian :) Wenn ich etwas Zeit finde werde ich mich mal wieder ransetzen und Sparta zu alter Größe und Macht verhelfen ;)
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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Aurelian » 7. Mai 2017 10:34

Nur ran an den Feind, liebe Berenike!
Schnelles Handeln ist gefragt, um Sparta eine gute Basis zu verschaffen, es mit den mächtigeren Nachbarn im Norden aufnehmen zu können.
Hier muss man vielleicht eher auf den "Blitzkrieg" setzen als bei anderen Fraktionen.
Versuch es ruhig mochmal und lasse uns wissen, wie es ausgegangen ist. Gern auch mit ein paar Screenshots, um hier den ein oder anderen noch von meiner Mod zu überzeugen.
Immerhin 33 Downloads bisher, davon 2 seit unsrer letzten Korrespondenz hier. So kanns weitergehen... ;)

Liebe Grüße, Aurelian

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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Aurelian » 11. Juni 2017 19:57

vor einigen Tagen habe ich mal eine kurze Kampagne mit dem jungen Pyrrhos, König von Epiros angefangen. Ich muss sagen, auch diese Fraktion ist ähnlich knackig wie die Spartaner zu spielen und hat mir einiges abgefordert. Besonders Geduld und Langmut beim Blick auf die ständig marode finanzielle Lage des Epirotenkönigs... ;)

Zu Beginn griffen mich die Griechen beinahe gleichzeitig in Nord (von Epidamnos aus) und Süd (von Thermon aus) an. Nur ein Bündnis mit Antigonos Monophthalmos, welcher ebenfalls mit den Griechen verbündet war, rettete mich vor dem Aus in Runde 3! Denn gegen beide Heere hätte ich mich wohl kaum durchsetzen können.
304 dann griff ich im Norden selbst an und konnte Epidamnos dank meiner Elitetruppen aus Epiros und Illyrien recht leicht erobern.
Pyrrhos belagert Epidamnos (Öffnen)
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Danach ab nach Süden und in einer hitzigen Schlacht unter Hinzuziehung aller meiner Generäle und sonstigen Truppen die lästigen Aitoler aus Thermon vernichtet. Die Eroberung der Stadt war dann ein Kinderspiel. Bis 299 musste ich dann etliche Truppen auflösen und hoffen, dass die Makedonen Ruhe geben. Und dann inmitten meiner Reorganisation kommt ein ptolemaischer Angriff von Sikyon aus auf meine aitolischen Lädereien
Angriff der Ägypter (Öffnen)
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Also mussten wieder die Waffen entscheiden und dank meiner mittlerweile neu ausgehobenen Truppen konnte ich das schwache ägyptische Heer nahe der Küste fast vollständig zersprengen.
Kavallerieattacke auf illyrische Söldner (Öffnen)
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Sikyon konnte ich danach auch meinem Reich einverleiben, welches sich nun von der Adria im Norden bis hart nach Arkadien im Süden erstreckt. Im Bündnis mit Antigonos und Sparta könnte nun Makedonien ein lohnendes Ziel für den Adler aus Epiros darstellen...

Gruß, Aurelian

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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Aurelian » 11. Februar 2018 14:20

Hallo Diadochenfreunde,

nach genau 8 Monaten hat mich das "Diadochenfieber" wieder gepackt und ich poste heute ein paar Pics meiner aktuellen Kampagne mit Illyrien. Diese spielt sich zu Beginn recht mühsam, da erst eine Rebellenarmee nahe Skodra vernichtet werden muss und natürlich gleich der "finanzielle Schuh" drückt. Also nichts wie ran an die freien Siedlungen im Norden und in Italien.
Dort haben die Illyrer mit Cannae einen Stützpunkt bekommen, was nicht historisch ist, aber der italienischen Halbinsel eine weitere Fraktion und damit etwas mehr Abwechslung bringen soll. Sonst gäbe es da nur die Römer, die Griechen Unteritaliens, die Rebellenstädte und die Kelten im Norden.

Die Ausgangslage Illyriens auf der Kampagnenkarte (Öffnen)
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Als Erstes nutze ich das starke Heer in Skodra um gegen die Rebellen nahe der Stadt zu kämpfen. Hierbei ziehe ich die leichte barbarische Kavallerie und andere Einheiten aus dem benachbarten Salona nach Süden ab. Der Kampf ist hart, da die Rebellen erfahrene Einheiten besitzen und erst der Angriff des Generals bringt die Entscheidung des Tages. Das feindliche Heer wird vernichtet und die Illyrer können sich dem Ausbau ihrer Macht Richtung Norden widmen.

Schlacht gegen die Rebellen (Öffnen)
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Bündnisse und Handelsabkommen mit Rom, den Griechen und den Kelten bringen die nötige "diplomatische Ruhe" für die weitere Expansion. Die kleine Flotte leistet hierbei große Hilfe, denn sie verkürtzt die Anmarschwege und lässt einen Truppenaustausch mit der italischen Bastion Cannae zu. Dort gelingt es dem Heerführer Mytilius Ariminum zu erobern, indem er das ausgezogene Rebellenheer in einer großen Schlacht unweit der Stadt vernichtet. Hierbei setzt er die Fernkampfeinheiten vorzüglich ein und bringt dem Feind vor dem ersten Anprall der Infanterie bereits entscheidende Verluste ein.
Die anschließende Belagerung ist dann nur noch Formsache und verschafft dem kleinen illyrischen Reich einen weiteren wichtigen Außenposten...

Schlacht von Ariminum (Öffnen)
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Nach der Eroberung Ariminums gelingt im Norden auch die von Aquileia. Die beiden neuen Städte ergeben einen schönen finanziellen Zugewinn, welcher aber nicht so hoch ist, dass vergleichsweise große Heer dauerhaft unterhalten zu können. So werden etliche Einheiten in den neuen bevölkerungsschwachen Städten aufgelöst, was sich ab 302 v. Chr. dann in der Finanzbilanz des Reiches positiv niederschlägt. Bleibt nur zu hoffen, dass der Friede mit den Nachbarvölkern noch länger anhält... ;)

Die Kasse klingelt wieder (Öffnen)
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Viel Spaß beim Lesen und (vielleicht) selber ausprobieren, wünscht Aurelian

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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Aurelian » 25. Februar 2018 13:23

Hallo zusammen,

heute gibt es nochmal einen kleinen Kampagnenbericht zu den Illyrern, allerdings in aller Kürze:
Die Illyrer konnten nach der Auflösung eines Teils ihrer Armee einen größeren Zuwachs an finanziellen Mitteln verbuchen. Der monetäre Aufschwung hielt aber nicht lange an, da prompt die Römer in Italien und die Griechen in Nordepirus angriffen. In Italien war für meine kleine Armee gegen die konsularischen Heere nichts zu bestellen und so gab ich sowohl Asculum als auch Cannae ohne größeren Widerstand auf. Nicht ohne jedoch alles Mögliche abzureißen und nochmal kräftig zu kassieren... die Not kennt kein Gebot! ;)

Die Römer greifen an (Öffnen)
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Die Griechen von Epidamnos jedoch schlug das illyrische Heer fast im Vorbeigehen und auch die Stadt fiel recht bald. Danach weitete sich der Konflikt gen Süden aus, da die Epiroten, noch im Krieg mit dem schwächelnden Makedonien, sogleich angriffen. Deren Truppen waren etwas härter zu bekämpfen, jedoch auch recht schnell aus dem Felde gejagt. Als Siegpreis fielen mir Apollonia und Korkyra (per amphibische Landeoperation) zu und ab 290 gebietet Illyrien über ein ansehnliches Reich von Aquileia am Alpenrand längs der Adria hinunter bis nach Apollonia in Nordepirus.

Das Illyrische Reich 290 v. Chr. (Öffnen)
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Jetzt wäre eigentlich der Zeitpunkt gekommen, meine barbarischen Truppen ins "zivilisierte" Hellas einfallen zu lassen und dort die Hölle für alle Bürger, Redner und Philosophen loszulassen... aaaaaber ich habe ein Problem festgestellt. Und zwar ist Kassanders Makedonien zum wiederholten Male recht früh im Spiel von den Epiroten, freien Griechen und Spartanern ausgelöscht worden. Ärgerlich, da damit eine wichtige Fraktion frühzeitig den Löffel abgibt und für das weitere Spiel ausfällt. Da es sich ja um eine Diadochenmod handelt, sollten die Macs zumindest einige Runden länger mitmischen.

Von daher brauchts da wohl eine kleine Analyse und einen Test meinerseits. Nun denn dann, weg mit dem Barbarenschwert und ran an die Makedonensarisse... :D
Grüße, Aurelian

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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Aurelian » 18. März 2018 12:50

Hallo Diadochenfreunde,

wie angekündigt, hier ein erster Bericht zu den Makedonen (dieser fußt schon auf einer leicht veränderten Version des Spiels, diese wird aber bald nachgereicht!):

Kassander, Sohn des vormaligen Reichsverwesers Antipatros, hat in Makedonien seit einigen Jahren die absolute Macht inne, seitdem er den jungen Alexander V. Aigos und seine Mutter Roxane 310 v. Chr. hat umbringen lassen. Dies wurde von den übrigen Diadochen stillschweigend hingenommen, ja von einigen sogar begrüßt, da nun der letzte legitime Erbe des ehemaligen Alexanderreiches aus der Welt geschafft wurde und der Herrschaft der Generäle somit niemand mehr im Wege steht.
306 v. Chr. stellt sich Kassanders Lage eigentlich nicht so schlecht dar. Er ist im Besitz des makedonischen Kernlands mit seiner unüberwindlichen Infanterie und auch Theassalien mit seinen berühmten Reitern sowie die ehemalige Handesstadt Korinth mit ihrer mächtigen Festung Akrokorinth gehört zu seinem Reich. Theben sichert im den Zugang nach Hellas und stellt das Verbindungsglied zwischen den nördlichen und südlichen Reichsteilen dar.
Er besitzt ein starkes Heer aus Makedonen, Thessalern, Thrakern und einigen indischen Elefanten aus dem Alexanderzug. Dieses Heer ist kampfstark und stellt einen wichtigen Machtfaktor dar, ist allerdings auch eine schwere Belastung für die Staatskasse. Makedonien selbst ist kein reiches Land und die Handelsbeziehungen zu den Nachbarn gestalten sich recht schwierig.
Einige der Völker um ihn herum stehen ihm durchaus feindlich gegenüber. So der junge König Pyrrhos aus Epiros, der Kassander seine Vertreibung aus seinem Stammland vor einigen Jahren übel nachträgt. Die freien Griechen können die Makedonen von Haus aus nicht leiden, ebenso die Spartaner, die noch sehr an der Niederlage von 331 gegen Kassanders Vater knabbern. Und natürlich Athen, welches zum Reich des Antigonos Monopthalmos gehört und von dessen Neffen Polemaios gehalten wird. Dieser Antigonos sieht sich als den wahren Erben des Reiches und beruft sich dabei auf den Titel des Strategen von Asien, der ihm einige Jahre zuvor in Triparadeisos in Syrien verliehen wurde.
Kassander ist somit umringt von Feinden, einzig der Diadoche Lysimachos von Thrakien hält ihm die Treue. Dieser jedoch ist mit den Angelegenheiten in seinem Reichsteil so sehr beschäftigt, dass er als aktiver Bündnispartner zunächst weitgehend ausfällt.

Kassanders Reich 306 (Öffnen)
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Zu Beginn hält Kassander das Heer nahe Pella, um den stürmischen Pyrrhos von einem Überfall auf Makedonien abzuhalten. Kurz darauf verstrickt sich dieser dann in einen mörderischen Krieg mit den Aitolern im Süden seines Reiches.
Schon bald jedoch macht sich die Finanzmisere durch das aufgeblähte Heer bemerkbar und Kassander muss handeln. Der Aufbau der eigenen Wirtschaft durch Anlage weiterer Häfen und Ausbau des Straßennetzes wirkt nur wie der berühmte Tropfen auf den heißen Stein und verschlingt seinerseits wieder wertvolle Mittel. So bleibt nur der Krieg und die Eroberung als einzig erfolgversprechender Weg zur Verbesserung der finanziellen Lage. Und welche berühmte Stadt in Griechenland verspricht dem Besitzer sagenhafte Gewinne aus dem Seehandel, dem profitabelsten Geschäft der Antike?
Dies ist natürlich nur Athen, dessen Handelstätigkeit zur See in der Welt der Griechen unangefochten hoch ist und dessen Einnahmen aus den Zöllen jeden Diadochen begehrliche Blicke auf sie richten lässt...
So lässt Kassander sein Heer südwärts marschieren und da er sich ohnehin in offenem Krieg mit Antigonos befindet, die attische Grenze passieren und zur Belagerung Athens rüsten. Polemaios verschanzt sich derweil mit einer ansehnlichen Truppe zur Verteidigung der Mauern und hofft auf Zuführung weiterer Kräfte über See, welche von der antigonidischen Flotte souverän beherrscht wird.

Die Schlacht um Athen (Öffnen)
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Kassander lässt die zwei Helepolis von den königlichen Peltasten besetzen und die Sturmleitern von den schweren Peltasten. Damit hofft er die Verteidiger der Mauern zu überwinden und ein Tor zu gewinnen, durch welches er die Infanterie, die Kavallerie und die Elefanten in die Stadt einmarschieren lassen kann.

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Der Plan geht auf. Während die Peltasten die Verteidiger beschäftigen und zum Teil empfindliche Verluste erleiden, gelingt es einer Abteilung schwerer Peltasten ein weiter abgelegenes Tor zu erobern und die restlichen Truppen in die Stadt zu holen.

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Im Straßenkampf kommt die zahlenmäßige Überlegenheit der Makedonen zunächst nicht so sehr zum Tragen, dafür aber die demoralisierende Wirkung der Elefanten. Deren ungebändigte Kraft lässt die ersten wütenden Gegenangriffe des Polemaios' Kavallerie regelrecht daran zerschellen. Auch die feindliche Phalanx kommt nicht recht zum Schlagen und so arbeiten sich Kassanders Truppen Straße um Straße nach vorn. Im letzen Gefecht auf der Agora fällt der Antigonide dann im Kampf mit Kassanders Thessalern und der Leibwache. Die Stadt ist genommen.


Die Lage nach der Eroberung 304 (Öffnen)
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Die Eroberung Athens saniert Kassanders Finanzen binnen kürzester Zeit und eröffnet ihm die Möglichkeit, sein Heer und besonders auch die Flotte auszubauen und in den Kampf um die Macht in der Ägäis entschiedener als bisher eingreifen zu können.
Nur wird man sehen, wie die anderen Griechen auf diesen großen Machtzuwachs des Makedonen reagieren. Und wie sich die anderen Diadochen dem neuen Herrn des Piräus künftig gegenüber verhalten werden... denn in der Ägäis entstanden und vergingen seit jeher die großen Reiche der Hellenen!

Persönliches Fazit: Nach etwas holprigem Start erweist sich die Eroberung Athens als erste Pflichtaufgabe für jeden Makedonienspieler. Nicht nur das man damit eine potentielle Bedrohung ausschaltet, viel wichtiger ist der immense Zuwachs an finanziellen Mitteln, durch den die kommenden Kriege im Süden (gegen freie Griechen und Spartaner) und im Norden (Pyrrhos und vielleicht ja doch bald auch Lysimachos?) sonst nicht durchgehalten werden können.
Also in summa ein knackiger Start, aber Kassander hatte es stets auch immer schwer, seine Position in Makedonien gegen seine Konkurrenten zu halten. Warum also auch nicht hier...? ;)

Gruß, Aurelian

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Re: RTW-Mod: 305 - Das Jahr der Könige: Kampagnenberichte und Screenshots

Beitragvon Aurelian » 21. März 2018 19:54

Weiter gehts mit den Makedonen!

Nach der Eroberung Athens konsolidiert der Makedonenherrscher sein Reich, indem er die Wirtschaft weiter ausbaut, das Heer umstruktriert und eine leistungsfähige Flotte aus Triremen in den Seestädten auf Kiel legen lässt. Der Ausbau des Straßennetzes und die Erschließung neuer Minen nahe Athens sowie der Ausbau der Landwirtschaft (ein allgemein unterschätzter Aspekt in RTW) heben den Reichtum weiter an.
Die Aufstellung eines zweiten Heeres und der Flotte lassen diesen Reichtum allerdings nicht zu sehr ausarten.

Zudem beginnt Kassander andere Völker mit finanziellen Mitteln im Kampf gegen potentielle Gegner zu unterstützen. So bekommen die Rhodier gegen Antigonos und die Illyrer gegen Pyrrhos jeweils 1000 Denare je Runde (auf 10 Runden) als "Tribut". Auch die Bihynier gegen Antigonos bekommen 500 Denare je Runde. Dies ist eine bequeme Möglichkeit, passiv-aktiv in solche Konflikte einzugreifen.
300 v. Chr. kommt dann der Friede mit Demetrios Poliorketes, dem Sohn und Nachfolger des Antigonos Monophthalmos zustande. Bündnisse mit Rhodos, Sparta und Illyrien bekräftigen den Willen Kassanders, seinen Feinden in West und Ost wirksame Koalitionen entgegen zu halten.
Argos, die freie Griechenstadt auf dem Peloponnes spielt in der Handelsbilanz eine gewichtige Rolle, denn als es 298 zu einem kurzen Krieg (ohne größere Ergebnisse) kommt, fällt Athens Handelsbilanz von 7800 auf weniger als 3700 Denare. Somit stellt Argos den wichtigsten Handelspartner dar. Später erhöht sich die Handelssumme Athens auf über 10.000 Denare je Runde.
Sparta erobert 295 Meglaopolis und bedroht Argos, welches aber 287 einen großen Sieg über die "Rotmäntel" erringt und dem weiteren Vordringen der ehemaligen Hegemonialmacht zunächst Einhalt gebietet.

Politische Situation 294 v. Chr. im Süden von Hellas (Öffnen)
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Pellla, die Hauptstadt des Reiches erreicht 293 über 12.000 Einwohner und kann nun weiter ausgebaut werden. Makedonische Elitetruppen dürften bald zu rekrutieren sein. Lysimachos, der König von Thrakien und Verbündeter des Kassander blockiert den Hafen von Argos und Athens Handelsbilanz fällt über 4000 Denare auf knapp 5000. Dies führt zu einer ersten Verstimmung der beiden Verbündeten, da Kassander nur mit Mühe den finanziellen Verpflichtungen gegenüber seinen Verbündeten (ab 292 auch Syrakus gegen Karthago) nachkommen kann.
289 bricht im fernen Osten Krieg zwischen Demetrios und Seleukos aus, dem sich die östlichen Kleinstaaten Atropatene, Armenien und Pontus anschließen.
288 zieht Kassander gegen Sikyon, den Stützpunkt des Lagiden aus Ägypten auf der nördlichen Peloponnes aus, wird jedoch von einem (rebellischen) Heer der Achaier aufgehalten. Gegen 23.000 Denare kann er sie bestechen und auf seine Seite ziehen. Kassander lässt die Achaier Sikyon belagern und angreifen. Sie erleiden eine Niederlage gegen Athenodorus, den Statthalter des Ptolemaios, nehmen jeodch viele von dessen Soldaten mit ins Grab, so dass Sikyon beinahe mühelos von den Makedonen unter Kassander erobert werden kann.

286 kommt es auf Melos zu einem Umsturz in dessen Verlauf die griechische Garnison abzieht. Kassander besticht die gelandeten rhodischen Truppen (über 13.000 Denare) und lässt Melos von ihnen angreifen. Die Insel kommt in makedonischen Besitz. Der Krieg mit Argos ist jedoch nicht zu vermeiden, da Melos zusammen mit Naxos argivischer Verbündeter ist.

Die politische Situation nach dem "Melos-Coup" 286 v. Chr. (Öffnen)
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Persönliches Fazit:
Die Partie ist ruhiger geworden, der Besitz Athens garantiert größeren finanziellen Spielraum. Da ich jedoch auch kein "Blitzkriegler" bin oder anderweitig Weltmachtsfantasien hege, kommt die AI durchaus mit spannenden eigenen Aktionen stärker zur Geltung. So hat Bithynien zum Beispiel die Insel Lesbos erobert, landet immer mal Truppen auf Thasos, also mitten in der Ägäis! Rhodos hat Kreta erobert und zimmert sich ein süd-ägäisches Seereich zusammen (nur bei Melos kam ich ihnen zuvor). Demetrios und Seleukos, die Kolosse des Ostens bekriegen sich nun. Syrakus behauptet sich gut gegen Karthago. Rom kommt so langsam in Schwung, da wird der Konflikt mit den Griechen Tarents interessant.
Einzig die barbarischen Völker kümmern so vor sich hin. Gallier, Illyrer, Geten und Sarmaten/Skythen kommen nicht recht in Schwung. Da muss wohl noch nachgearbeitet werden...

Gruß, Aurelian


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