[Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Spiel soll 2018 erscheinen... :)

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[Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon Zanto » 19. November 2017 18:51

Jetzt wo wir die ersten Infos haben, was sagt ihr dazu? Viele haben es schon vermutet, inklusive meiner Wenigkeit, das es sich um die Zeit der Wikingerinvasionen der Britischen insel handelt.
Folgende Infos sind bekannt:
- Die Geschehnisse finden auf den Britischen Inseln statt.
- Die Map soll in etwa die Größe der Attila Map haben. Sehr detaillierte Darstellung der britischen Inseln.
- Die Geschehnisse setzen nach der ersten Invasionswelle der Wikinger ein. Konsoldierung der Machtverhältnisse. Wikinger haben Siedlungen auf den Inseln und es gibt christliche Nordmänner im Süden. Frage ist wer erhebt sich als Herrscher Brittaniens aus dem Chaos.
- Starker Story Fokus bei den einzelnen Fraktionen. Auswahlmöglichkeiten in den Storylines.
- Alfred der Große als Posterjunge.

Mir gefällt das alles schon recht gut. Vor allem, dass wir mal eine detaillierte Karte von einer Region bekommen. Hoffe es gibt die ein oder anderen besonderen Kniffe. Bin doch aber schon dezent angesport mit den Anglo-Saxen die räudigen Wikinger von der Insel zu schmeißen. :D

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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon Homerclon » 19. November 2017 19:09

Detaillierte Karte, also ein kleinerer Ausschnitt anstatt ganze Kontinente, gabs schon. In Kingdoms (Addon zu Medieval 2) waren neben den Britischen Inseln noch drei weitere (Naher Osten, Baltikum, der Süden Nordamerikas bis Zentralamerika) enthalten.
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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon Hexenkönig » 20. November 2017 18:55

Also wenn ich das richtig verstanden habe ist dieses "A Total War Saga" wie MTW2 Kingdoms, nur in modern?

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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon Homerclon » 20. November 2017 19:21

Es ist vergleichbar mit: Mongol Invasion, Viking Invasion, Barbarian Invasion, Alexander, Kingdoms, Napoleon, Fall of the Samurai, Attila.
Das was früher als Addon bzw. Standalone erschien, wurde nun in die neue Marke "A Total War Saga" ausgegliedert.

In Thrones of Britannia beschränkt man sich auf die Britischen Inseln, kurz nachdem die Wikinger sich dort angesiedelt haben. Beginnend im Jahr 878, soll es ein paar Jahrzehnte umfassen.
Es gibt keine andere Kampagnen in Thrones of Britannia, nur diese. Es ist auch komplett eigenständig Spielbar, man braucht also gar kein anderes TW um es spielen zu können.
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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon c4-- » 20. November 2017 23:09

@Hexenkönig

Naja, Kingdoms bietet 4 Schauplätze (Britannien, Kreuzfahrerstaaten, Baltikum und Mittelamerika) Thrones of Britannia wird einen Schauplatz bieten (Britannien).
Jetzt muss man zugestehen, dass die Kingdoms Schauplätze nicht so riesig waren, ToB aber angeblich eine Map haben SOLL, die in ihren Dimensionen der von Attila entspricht.
Außerdem brachte Kingdoms kein Grafikupdate mit sich, ToB SOLL jedoch eine verbesserte Attila Optik mitbringen.

Der Vergleich den die Entwickler gerne bringen ist der mit Fall of the Samurai, den ich aber so gar nicht nachvollziehen kann, denn das Spiel bot im Vergleich zu Shogun 2 weder eine bessere Grafik, noch eine neue oder besonders große Map und auch sonst ist dort nicht viel Neues passiert (die Umsetzung der Artillerie war ganz nett).

Ich hoffe inständig, dass das Spiel mehr wie Kindoms und weniger wie FotS ist.

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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon Homerclon » 21. November 2017 01:22

Die Grafik wird wohl auf Warhammer-Niveau sein, also auch nicht besser.
Auch wenn Warhammer kein Historischer Teil ist, gehört es zur TW-Reihe, daher sollte man diesen nicht ausblenden.
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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon nordstern » 21. November 2017 01:50

War nie so meins.
Ich mochte die Minikampagnen nie.

Ich weis ich gelte als großer Kritiker. Aber eins will ich hier diesbezüglich los werden: Ich glaube nicht das es ein großer Wurf wird. Der vorraussichtliche Releasetermin ist vor Warhammer 3 und damit dient dieses Spiel lediglich dazu die historischen Fans bei der Stange zu halten und ggf. Warhammerfans für historische Teile zu gewinnen. Gleichzeitig muss aber der Verkauf von WH3 gewährleistet werden. Da Britannia wenn man sich die Releasezeiten anschaut vermutlich im Herbst 2018 kommen wird und WH3 im Winter18/Frühjahr19 muss der Widerspielwert und der Zeithorizont (Rundenzahl) begrenzt werden.

Daher erwarte ich viel knallbunte Aktion (Effekte spielen ja eine immer größere Rolle) aber eine relativ kurze Kampagnenzeit ohne großen Tiefgang und Wiederspielwert. Entsprechend ist auch meine "Vorfreude".

Ich kann mich natürlich irren. Und um ehrlich zu sein hoffe ich das, den dieses Szenario ist seit Viking Invasion aus dem Jahr 2003 komplett unbesetzt geblieben, da Attila+DLC dieses Thema nicht wirklich angegangen ist. Zudem bin ich ein großer Wikingerfan. Wikinger waren zivilisierter als viele glauben... wenn sie nicht gerade Plündern und Erobern sind. Im Bereich Seefahrt und Handel haben sie neue Maßstäbe gesetzt und waren militärisch und taktisch ihrer Zeit vorraus. Was man an ihren Siegen sehen kann trotz Unterzahl. Ich erwarte da einfach mehr als nur ein paar Völker auf der Karte. Ich will einen unterschied merken ob ich Wikinger oder Sachse spiele. Und ich will keine diplomatischen Zwänge.. also wie z.b. in Napoleon, FotS oder teilweise auch Attila. Alle bisherigen Teile die nun als "Saga" gelten, erfüllen leider das klischee vordefinierter diplomatischer Richtlinien aus denen man nicht ausbrechen konnte. Ein Rollenspiel-Abklatsch der Buchserie mit Uthred oder der Verfilmung Vikings will ich nicht sehen. Als Minikampagne ok... aber nicht als enges Korest der Hauptkampagne.

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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon Hanno » 21. November 2017 08:30

Denke nicht, dass Britania eine Art Lückenfüller zu WH3 sein wird, da ja inzwischen 3 oder 4? Teams bei CA an unterschiedlichen Titeln arbeiten...
Sprich das WH3 Team hat wohl wenig bis ganichts mit dem Britania Team zu tun, dass sie technische Entwicklungen des jewieils anderen nutzen sei davon mal ausgenommen, aber jedes Team hat ja sein eigenes Projekt, welches es auch möglichst gut abschließen möchte.
Ergo ist der Zeitpunkt des Realesses eher Zufall bzw. vielleicht ja auch schon längst überfällig, weiss nicht genau wie lange die schon daran arbeiten...

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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon Homerclon » 21. November 2017 21:17

Zufall ist es bestimmt nicht, das wird nicht dem Zufall überlassen.
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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon c4-- » 21. November 2017 23:48

@nordstern

Über die Qualität der Umsetzung kann man sich streiten, aber es gab in Attila die Wikinger Vorfahren und die Dänen im Karl der Große DLC, ich für meinen Teil halte dieses Feld daher eher für gesättigt.

Darüber hinaus stört mich an den Wikingern der fehlende moralische Antrieb, das waren (im Gegensatz zu den Nordmännern als Gesamtbevölkerung) alles nur Räuber und Mörder (víking - „Kriegsfahrt zur See an entfernte Küsten“) mit denen kann und will ich mich nicht identifizieren und sie dem entsprechend auch nicht spielen.

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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon nordstern » 22. November 2017 00:04

Darum geht es aber... die Qualität der Umsetzung. In Attila waren die Wikinger wenig mehr als germanische Stämme mit nordicher Kultur. Und im DLC Karl der Große, der graphisch keine Augenweide ist, unterlagen die Dänen massiven Zwängen. Plündere X-Siedlungen sonst bekommst du nen heftigen Malus, führe sofort Krieg sonst hauen deine Krieger ab, etc. Sowas darf einfach nicht sein. Das killt mir jeden Spielspaß.

bedigt. Ja sie waren Räuber und Mörder wenn sie Feldzüge durchführten und plünderten... aber eben nicht ausschließlich. Auch nicht die Nordmänner. In ihren Eroberungsfeldzügen brutale Kämpfer, Räuber und Mörder... aber eben auch taktisch sehr stark und extrem diszipliniert und guter Moral und Ausrüstung stelle die Wikinger im Grunde die perfekte Ausnutzung der Stärken Disziplin und Wildheit dar. Umgekehrt haben sie ihre eroberten Gebiete aber umsichtig, gut und friedlich verwaltet. Nicht umsonst haben sie England auch durch Diplomatie fast erobert und diplomatische Intriegen oder viele Sächsische Lords auf ihre Seite gezogen. Aber im Krieg waren sie brutale, rücksichtslose Bastarde. Allen vorran die drei Brüder... und Odda war sicher einer der schlimmsten. Aber sie waren gleichzeitig im Frieden eben ganz anders. Das mag ich so an den Wikingern. Sie waren zwei verschiedene Extreme, Extreme die meines wissens einzigartig in der menschlichen Geschichte waren. Sie haben sich in die Bevölkerung integriert, weil sie wussten das sie zu schwach waren um sich gegen den Willen der Bevölkerung in England halten zu können und bis heute ist das englische Blut auch Wikingerblut. Die Wikinger wurden nie aus England vertrieben... sie wurden lediglich in den Herrscherschichten "besiegt"... in der Bevölkerung aber integriert.

Und man vergisst auch gerne weshalb sie England erobern wollten. Weil ihre eigene Zivilisation ihnen zum Verhängnis wurde. Sie hatten zuviel Bevölkerung auf zuwenig fruchtbarem Land uns suchten daher neue Siedlungsräume. Island, Grünland, Neufundland, Amerika und eben auch England waren die Ziele. Aber auch im Baltikum, Russland, Mittelmeer bis zur Krim gab es Wikingerniederlassungen.

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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon Homerclon » 22. November 2017 01:19

Genau hier soll Thrones of Britannia ansetzen. Es geht nicht um die Raubzüge oder die ausstehenden Eroberungen in Britannien durch Wikinger. Sondern wie ging es danach weiter? Die Wikinger haben sich die Gebiete erobert um dort zu leben (wie es auch andere Völker davor und danach überall auf der Welt gemacht haben, und dabei nicht weniger Leid zugefügt haben). Dies ist bereits geschehen, die hocken nicht auf auf ihren Schiffen oder in einzelnen kleinen Vorposten. Northumbria (also der Norden Englands) bspw. ist bereits unter der Kontrolle der Dänen. Das Danelag ist bereits gegründet und das "Große Heer" hat sich aufgelöst.
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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon nordstern » 22. November 2017 01:35

Wobei der Norden (Nordumberland) im Grunde in einer einzigen Schlacht erobert wurde. Im Grunde fiel der König Northumberlands auf eine Falle rein und seine Armee wurde beinahe restlos aufgerieben. Die Nordmänner hatten seine Hauptstadt hinter seinem Rücken erobert. In dem glauben es nur mit ein paar hundert Wikingern zutun zu haben (200-300) griff er die Stadt an. Als das Tor fiel und die Northumberlände in die Stadt eindrangen stürzte er sich auf diesen Teilerfolg. Doch die Dänen hatten die Stadt aus dem Hintertor verlassen, die Straßen mit Barrikaden versperrt und verteidigt und dadurch die gesamte Armee Northumberlands eingeschlossen, als die Truppen außerhalb der Stadt das "Tor" umschlossen. Die Armee wurde niedergemacht. Die Schlacht ist vergleichbar mit der Schlacht von Charkow im 2.Weltkrieg, als die deutsche Armee die angreifenden Russen tief vordringen lies und Stalin, entgegen den Warnungen seiner Generäle, sich auf diesen Teilerfolg stützte. Die Folge war das Russland die gesamte angreifende Heeresgruppe verlor als die Deutschen den Sack schlossen und die eingeschlossenen Armeen vernichtete.

Soweit ich weis wurde.. hach wie hies das noch gleich... Mercia noch besiegt. Eastanglia jedoch "dipomatisch" integriert. Der König hatte einfach Angst und schloss sich deswegen den Nordmännern an und zollte ihnen Tribut. Es kann aber auch ein anderer König gewesen sein. Irgendwas war da, ist aber schon sehr lange her das ich mich damit beschäftigt habe.

Gegen Wessex kassierten die Wikinger ihre erste Niederlage. Aber nicht weil sie militärisch schwach waren sondern weil sie angesichts ihrer leichten Erfolge, Wessex unterschätzten und nicht ihre gesamte Armee aufboten. Sie hielten Alfred für einen gläubigen Schwächling der nicht den Mum hat eine Schlacht oder einen Krieg zu führen. In einem zweiten Überraschungsangriff gelang es ihnen Wessex Führerlos zu machen, sie gaben dann allerdings Wessex zuviel Zeit um sich zu konsolidieren. In der Folge wurde die Nordmännerarmee erneut besiegt und zum Rückzug gezwungen. Und überall zeigte sich, das die Nordmänner ein problem hatten: begrenzte Soldaten. Ihre Truppen kamen quasi in Form von freiwilligen von Skandinavien nach England. Und damit war die Armee der Nordmänner eine rare Ressource die nicht ersetzt werden konnte. Deswegen gab es auch nach dem zweiten Angriff auf Wessex keine weiteren Versuche mehr. Es fehlte schlichtweg an Soldaten.

Vergessen dabei wird aber oft, das bereits VOR dem Großen Heer große Teile Englands von Nordmännern besiedelt waren. Und auch während dem Krieg gegen die Angelsachsen, gab es Siedlungen. Und diese waren alle friedlich etabliert worden. Den lange Zeit holten sich die Angelsachsenherrscher Nordmänner ins eigene Land und boten ihnen Land und Lebensraum an um als Gegenleistung ihre Armeen zu stärken. Das wird oft übersehen wenn man sich diese Kriege anschaut.

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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon Sir Heinrich » 22. November 2017 07:19

nordstern hat geschrieben:Eastanglia jedoch "dipomatisch" integriert. Der König hatte einfach Angst und schloss sich deswegen den Nordmännern an und zollte ihnen Tribut. Es kann aber auch ein anderer König gewesen sein. Irgendwas war da, ist aber schon sehr lange her das ich mich damit beschäftigt habe.


Ehr weniger der König von Eastangelia war der (Spätere) Heilige Sant Edmund. Je nach überlieferung starb er in der Schlacht gegen die Dänen oder wurde anschließend Hingerichtet. Nach ner anderen Überlieferung gab es nie ne Schlacht er hat sich aber geweigert zum Nordischen Heidentum überzutreten und würde Hingerichtet.
Mann muss nicht immer am meisten schreiben,
es reicht, wenn man das meiste liest.

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Re: [Thrones of Britannia] Allgemeine Diskussion

Beitragvon Mickey » 22. November 2017 11:55

Ich würde mich mal sehr über kleine Armeen freuen, da die Schlachten damals nicht mit so vielen Soldaten geschlagen wurden. Die einzelne Einheit - der einzelne Mann war viel wichtiger. Es soll und muss richtig weh tun eine Einheit zu rekrutieren, vor allem Eliteeinheiten - (wie DEI gekoppelt an der Einwohnerzahl vielleicht) und Sie zu verlieren noch viel mehr natürlich. Man könnte als Wikinger zur Eliterekrutierung, dann Unterstützung aus der Heimat anfordern, was dann ein paar Runden dauern würde, oder man greift wie damals auf Bauern zurück. Eine Schlacht wäre dann auch viel gewichtiger und eine heftige Niederlage dann ein richtiges Disaster. Ich finde, dann würde alles wieder mehr Bedeutung bekommen. Kann ich mir richtig geil vorstellen.

P.S.: Und unsterbliche Generäle/Anführer wie jetzt in Divided Empires finde ich persönlich Kacke.
Immer mit der Ruhe !


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