[Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

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Hjalfnar
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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon Hjalfnar » 26. Juni 2019 13:44

Musste lange kämpfen, aber inzwischen habe ich mir eine Powerbase in den Bergen und ganz im Nordwesten errichtet. Dazu ebenfalls ganz im Nordwesten einen sehr starken Koalitionspartner, wir spielen jetzt quasi Pingpong mit den Gegnern. Er ist im Krieg mit meinen Nachbarn, die hetzen alle zu ihm rüber mit ihren Armeen, ich erkläre den Krieg, erobere schnell ein paar Städte, vernichte die ein oder zwei Armeen die schnell auftauchen und mache dann wieder Frieden. Also rennen wieder alle zu meinem Verbündeten. Wenn ich sehe, dass sie kämpfen, erkläre ich wieder Krieg. Habe das jetzt drei Mal gemacht, noch ein oder zwei Mal und ich habe den ganzen Nordwesten nördlich des Gelben Flusses, dann gehts rund.
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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon Wüstenkrieger » 29. Juni 2019 12:19

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So, nunmehr als Sun Jian mal komplett durchgespielt (normal) und die gesamte Karte erobert. Ab Mitte des Spieles nur noch ein Krampf... :strategie_zone_42:

Karte wird immer unübersichtlicher. Wird immer schwerer den Überblick zu behalten, die eigenen Markierungen an den Armeen (eigentlich gute Idee) funzen nur, wenn die Armee sich außerhalb einer Ortschaft befindet.

KI agiert in der Diplomatie völlig sinnfrei, wenn tiefgrüne Verbündete ihre Armeen um meine Kaiserstadt platzieren und dann aus heiteren Himmel den Krieg erklären und diese dann natürlich erobern. Aber weil sie ja 3 ihrer Armeen wochenlang bei meiner tief im Hinterland liegenden Kaiserstadt parkten, verloren sie an unsere gemeinsamen Feinde etliche Provinzen und ehe ich meine Armeen dann quer über die Map hetzen lassen muss, um die Kaiserstadt wieder zurückzuholen, sterben ob des langen Weges die Generale an Altersschwäche. :strategie_zone_45:

Absolut spielspaßtötent ist es außerdem, wenn deine Elitearmee, wo sich die 3 Hanseln jeden Abend ein "Gutenachtkuss - wir haben uns alle lieb" geben und plötzlich am nächsten Morgen aufwachen und komplett miteinander verhasst sind... :strategie_zone_23:

So, nun habe ich es durch und verspüre wenig Lust eine andere Nation zu zocken, sind ja eh alles die selben Einheiten etc. Das gelbe DLC hole ich mir erst im Angebot.

Deswegen liebe ich Rome*Medieval und Empire... Mehr Abwechslung durch Vielfalt, welche auch andere Strategien erfordert. :strategie_zone_10:

Fazit:
Kein schlechtes Spiel, Asiasetting nicht wirklich meins (aber das wusste ich), jedoch bei weitem besser als Shogun. Dennoch auf die Dauer schnell etwas eintönig.
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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon totalwarzon.e. » 29. Juni 2019 13:40

Da ist dem WüstenKrieger eine 10 Runden pro jahr mod zu empfehlen. :strategie_zone_4: Einziger wehrmutstropfen: Kinder brauchen ewig zum erwachsen werden. Aber da kann man dann halt welche adoptieren, vorzugsweise Frauen, die per Heirat noch gute Generäle von ki Nationen heranholen ( lü bu). :strategie_zone_11:

Ansonsten kann ich die langweile verstehen, generell spielen sich die Kampagnen arg wie Kaugummi. Ich spiele jetzt den Roman Modus weil ich dadurch leichter Schlachten Gewinne. General hat Hitleiste und fällt nicht mehr plötzlich tot um, obwohl seine leibwache kaum Verluste hat-besser kontrollierbar.
Ich habe jetzt 5 Kampagnen begonnen, nur 1 zuende gespielt, die Übersicht geht irgendwann flöten. Mit den "gleichen" Einheiten hab ich mich angefreundet ( spätere elite ermöglicht abwechslung, lvl. 1-10 an Erfahrung ebenso) weniger mit der Korruption ( gefühlt jede Eroberung/ Neubau lässt das Einkommen schmelzen :strategie_zone_8: ), immer noch irrwitzigen ki Aktionen ( ich werde durch ein Event gezwungen mich zu entscheiden, wodurch mich mitunter plötzlich halb China hasst), dem vasallen System wo ich dauernd in kriege verwickelt werde ab Kaiser und meine Glaubwürdigkeit mit einem Schlag von 0, Plus gibt's ja nicht, auf minus 40,80 und ins uferlose geht usw.

Immerhin arbeitet ca dran, der neue Patch bringt.... :strategie_zone_16: ....noch mehr tooltipps...
und entfernt größtenteils das Nahrungsproblem der Ki, was aber leider meine halbe EinnahmeQuelle bedeutet :strategie_zone_103:

Die Fraktionen haben an für sich gute alleinstellungsmerkmale, nur die Umsetzung ist mangelhaft. Gebäude sind dafür zu spät im Spiel baubar oder haben unsinnige Hürden: spiele aktuell ebenfalls Sun jian, 25% mehr Kampagnen Reichweite, Klasse, die sind eh zu kurz.
Moment, nur wenn Start in befreundeten SeeRegionen.... :strategie_zone_39:
gefühlt gibt es 2 seen auf der map, und was bedeutet befreundet? Grün? Durchmarschrecht? Vasall?verbündet? Nur eigene Gebiete? :strategie_zone_63:
Dann hat der gute seine Ressource, die erst ab Stufe 3 von 4 richtig Vorteile bringt ( Zufriedenheit und weniger Unterhalt gefolge), aber jede Runde minus 4,6,8 pro Stufe abnimmt. Demzufolge es einen gar nichts bringt, denn die Ressource auf so nem Level halten erfordert, praktisch jede Runde 1-3 Schlachten zu gewinnen.

Ach, ich hoff auf mods... :strategie_zone_80:

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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon Pirol » 30. Juni 2019 14:23

:strategie_zone_20:

Kann Herrn Wüstenkriegers Ärger bezüglich der Kaiserstadt schon nachvollziehen.
Empfehlung: Keine Verbündeten diplomatisieren, nur Vasallen akzeptieren. Diese wiederum bei extremer Errötung und gefährlicher Nachbarschaft besser aus der Vasallenschaft entlassen.

Da allerdings auch jegliche Vasallen die unhübsche Neigung besitzen, mit mindestens einem Heerhaufen um die Kaiserstadt zu lümmeln, einfach mal die Hauptstadt verlagern!
Ich nehme dafür eine gut ausgebaute Stadt in zentraler Grenznähe, möglichst mit "Volle-Armee-Statthalter" und abseits der Kaiserstadt. Daraufhin marschieren die Vasallentrupps unverzüglich zur neuen Hauptstadt und lassen die Kaiserstadt fortan unbelästigt und unbeachtet.

Da die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren nun wirklich ein gerüttelt Maß an Fein-Tuning erfordern, ist meine Lieblingsfraktion ganz eindeutig Yuan Shao!
Warum:
1. Für jede Armee ist zwingend nur ein Charakter erforderlich, der Rest kann mit Hauptmännern aufgefüllt werden, denen Beziehungskrisen schlicht unbekannt sind.
Den Hauptleuten fehlen zwar die Elite-Einheiten, dafür sind sie aber auch preiswerter und bei Verlust leicht verschmerzbar.
2. Yuan Shao hat ausgesprochen günstige Alleinstellungsmerkmale, zudem sind die Boni zivil erzeugbar!
3. Eine wirklich günstige Startposition - nördlich des Gelben Flusses, damit einerseits abseits und dennoch dem Zentrum des Geschehens nicht zu weit entfernt. Recht schnell die Landschaft bis zu den Bergen am nördlichen Kartenrand erobern - und dann in aller Ruhe die Wirtschaft auf- und ausbauen. Von Vorteil sind relativ geringe Entfernungen zwischen den Komtureien, zentral einige hübsche Kornkammern, gute Handelsplätze und reichlich Möglichkeiten für Industrie.
Dazu maximal zwei Frontabschnitte, aber mit dem Gelben Fluss als "Burggraben".

:strategie_zone_4:
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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon totalwarzon.e. » 15. Juli 2019 20:34

Das dümmste tw ever....
Bis zum kaisertum spaßig( warum ich quasi Kaiser werden "muss", erschließt sich mir nicht, hätte das gerne selber gesteuert aber dann muss ich mich dermaßen dumm, nichtstuend und Runden totklickend verhalten bei der Ki damit 3 andere mal Kaiser spielen wollen,)

sinnvolle Verbesserungen, auch wenn es die es ja immer gab ( die man oft im nächsten TW fragwürdigerweise wieder raus hat),
Aber ab dem Kaisertum macht die Ki was sie will. Beste Freunde, technologisch, wirtschaftlich, Gebiete technisch als nicht zuletzt militärisch meilenweit! unterlegene vasallen!!! erklären plötzlich Unabhängigkeit und damit Krieg...nicht sofort, also Event gesteuert, sondern irgendwann. Mal in Runde 1, ein anderer Runde 25, 47 usw. usf....
Für was soll ich dann vasallen haben,wenn so was kommt, die man ja aber zum Teil auch wirtschaftlich braucht, zumindest bis zu einem gewissen Punkt (20% plus halbwegs verlässliche, sichere handelsroute ), oder wenn man wirklich 20 Armeen unterhält von denen die Hälfte die vasallen " sichert", wenn sie mal wieder auf dumme Gedanken kommen...

Diese dämliche, nicht nachvollziehbare Ki zieht sich jetzt durch mindestens 10 Jahre TW und daran sieht man, dass da unfähige Entwickler sich zufrieden in ihren Büros sitzend nicht mehr anstrengen müssen, um die Marke weiterzuentwickeln....Da kommt jedes Jahr derselbe Mist etwas anders ausgeschmückt.
Die neuen " nachvollziehbare" Diplomatie bringt defacto nix weil die Ki ohnehin macht was sie will und ab Kaiser völlig ohne CA beschneide Technik....

Ich wart jetzt erstmal 6 Monate oder so auf mods.
Mfg

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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon Ischozar » 16. Juli 2019 17:14

Eight Princes

Der erste DLC "Die acht Prinzen" ist angekündigt worden. Spielt Rund 100 Jahre nach den Three Kingdoms. Gleiche Map, dafür neue Startpositionen und neue Fraktionen mit unterschiedlichen Mechaniken.
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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon Tullius » 17. Juli 2019 20:38

spiele aktuell mit Radious Mod. Bedeutet zwar immer viele Fullstacks auf dem Feld, aber so kann man auch mal eine Armee für den Schutz einer Grenzstadt opfern, während man mit den anderen auf Eroberungszug geht. Spiele allerdings nur auf "leicht" :), wird mir sonst zu stressig nach Feierabend.

So nach und nach macht das Setting einigermaßen Spaß. Man braucht wohl etwas länger, sich zurecht zu finden als z.B. im Rome oder Medieval. Die chin. Geschichte ist uns Europäern wohl doch nicht so geläufig. Zumindest die chinesichen Modder scheinen ihren Spaß zu haben.

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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon The Captor » 22. Juli 2019 20:15

Moin,

ich habe heute das erste mal mit Kong Rong gespielt. Kann mir jemand den Unterschied zwischen Handelsabkommen und Handelsmonopol erklären!? Mich irritiert allein schon das Wort "Erpressung" aus dem Text zur Erklärung dieses Begriffs. Hat Three Kingdoms eigentlich eine umfassende Enzyklopädie wie Rome 2, bevor ich hier Fragen stelle die ich mir eigentlich selber beantworten könnte...!?

Greetz und Danke!
Guten Tag, ich hätte gerne 200g Mett, Dankeschön.

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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon Galien » 22. Oktober 2019 23:32

Das Spiel besitze ich nun schon seit der Veröffentlichung und hatte bisher erst eine Kampagne gestartet und daran auch nicht mehr als ca. 30 Minuten verbracht - zu abgeschreckt war ich von dem neuen Erscheinungsbild der Kampagnenkarte (ich bin halt ein Gewohnheitstier :strategie_zone_9: ). Heute ABend aber dann mal wieder gestartet und doch recht schnell reingefunden, die ersten Gefechte auch erfolgreich geschlagen und nun freue ich mich auf die kommenden Runden mit meine Cao Cao.
Meine Werke als AAR-Autor in der SZ teile ich gerne mit euch:

England in HoI III: For Crown And Country!
Deutsches Reich in HoI III: Tagebuch eines deutschen Landsers
Karthago in Total War Rome 2: Alleine gegen den Rest der Welt!

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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon Galien » 6. November 2019 14:37

Sehe ich das eigentlich richtig, dass nicht jeder General in dem Spiel jede Einheit rekrutieren kann und ich auch mit Gebäuden keinen großen Einfluss darauf nehmen kann? So kann ich mit einigen Generälen mittlere Schwerkämpfer rekrutieren, mit anderen Generalen in der gleichen Provinz jedoch nur die leichten. Das gleiche habe ich auch mit Speereinheiten.
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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon Mickey » 6. November 2019 17:27

@ Galien: Korrekt ! Die Farben der Generäle und der Einheiten sind entscheidend.
z.B.: kann nur ein blauer General Katapulte oder spezielle Armbrustschützen rekrutieren und ein grüner General besser Speereinheiten
Immer mit der Ruhe !

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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon Galien » 6. November 2019 17:44

Dann hoffe ich, dass sie dieses nicht in kommende TW Teile übernehmen, dass nervt nämlich.
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Deutsches Reich in HoI III: Tagebuch eines deutschen Landsers
Karthago in Total War Rome 2: Alleine gegen den Rest der Welt!

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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon Str4tege » 30. Dezember 2019 18:16

Ich habe mir vor 2 Wochen nun auch Three Kingdoms gekauft (Thrones of Brittania weggelassen). Ich muss sagen ich bin wirklich sehr positiv überrascht. Nach Warhammer 2 mit seinem Schlachtenfeuerwerk, mit Drachen die gegen Mammuts und Riesen Kämpfen, Horden an Monströsitäten und Feuerwerken an Magie habe ich befürchtet, dass mich überhaupt kein historischer Teil mehr fesseln kann.

Three Kingdoms geht nun in eine ganz andere Richtung als Warhammer 2 und das ist erfreulich. In Three Kingdoms erreichen Diplomatie, Innenpolitik und Wirtschaft eine ganz neue Tiefe, während das Militärische eher verflacht. Kriege scheinen fast als Störfaktor der Harmonie. Zugleich sind die Schlachten immerhin von der Schlachtmechanik rundweg gelungen. Ich erinnere mich sehr gut an das Release von Rome 2, wo die Schlachtmechanik so kaputt war, dass ich fast überhaupt nie Schlachten gespielt habe. In Three Kingdoms laufen die Schlachten reibungslos ab, die Steuerung ist rund und intuitiv. Viele Kritiker bewerten das Spiel schlecht, da sie kritisieren, dass die Fraktionen gleich seien. Was den Einheitenpool angeht stimmt das sogar. Die Tiefe kommt bei Three Kingdoms aus der Diplomatie und Innenpolitik. Einzelne Charaktertraits, Ausrüstungsgegenständen oder ein falsch eingesetzter Charakter können verheerende Auswirkungen im Guten wie im Schlechten haben. Das Chinasetting in dieser Form gefällt mir auch weit besser als Shogun 2.

Alles in allem hat man ein funktionierendes Strategiespiel mit sehr starkem Rollenspielaspekt. Für Spieler die einfach mit Armeen andere Fraktionen plattmachen wollen ist das natürlich Nichts. Wenn man sich dagegen auf die Charaktere und ihre Beziehungen einlässt kann man 100e Möglichkeiten erlernen die Kampagne zu gewinnen und zu beeinflussen. Three Kingdoms gefällt mir weit besser als Empire TW (Alle Fraktionen haben die gleichen Einheiten, langweilige Schlachten) oder Rome 2 (Schlachten laufen überschnell ab und sind nach 3 Minuten vorbei, Formationen haben wenig effekte da einfach gewinnt wer mehr Masse ins Feld schmeisst). An Warhammer 2 oder Medieval 2 kommt das Spiel zwar für mich nicht ran, ist aber ein solides TW-Game.

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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon nordstern » 30. Dezember 2019 21:07

Und daher habe ich das Spiel nicht... Total War ist TotalWar und kein Paradox. Und du irrst, in Empire TW haben nicht alle die selben Einheiten. Wenn du in die Werte schaust stellst du fest, das es einen großen Unterschied macht ob du England, Österreich oder Preußen spielst. Zudem gibt es einzelne individuelle Einheiten die sich auch optisch abheben und Fraktionen außerhalb Europas die ganz anders zu spielen sind. All das hat Three Kingdoms nicht.

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Re: [Total War: THREE KINGDOMS] Rund ums Spiel

Beitragvon Nightslaver » 30. Dezember 2019 22:21

nordstern hat geschrieben:Und daher habe ich das Spiel nicht... Total War ist TotalWar und kein Paradox. Und du irrst, in Empire TW haben nicht alle die selben Einheiten. Wenn du in die Werte schaust stellst du fest, das es einen großen Unterschied macht ob du England, Österreich oder Preußen spielst. Zudem gibt es einzelne individuelle Einheiten die sich auch optisch abheben und Fraktionen außerhalb Europas die ganz anders zu spielen sind. All das hat Three Kingdoms nicht.


Trotzdem sieht Linieninfanterie vom Modell in Preußen genauso aus wie Linieninfanterie in England, oder Spanien, oder Russland, glaube darum geht es ihn vieleicht primär mit der Aussage.
Ja, es gibt auch ein paar Modelle pro Nation die einzigartig in ihrer Optik sind, aber meist kannst die an einer Hand abzählen, Spanien hat z.B. "unglaubliche" 4 Stück (wenn ich mich gerade nicht irre).
Das man da durchaus hätte mehr optische Diversität reinbringen können hat man ja mit Napoleon: Total War gezeigt, wo die einzelnen Einheitenmodelle der selben Gattung sich zwischen den Nationen deutlich mehr unterschieden als noch in Empire. ;)

Ansonsten stimmt deine Auflistung natürlich, rein von den Werten gab es da schon deutliche Unterschiede, so war russische Linieninfanterie im Fernkampf ehr schlecht, aber dafür im Nahkampf relativ stark, waren Preußen und Niederlande im Fernkampf stark und hatten die Östereicher die größte Mannstärke pro Einheit, bei der Linieninfanterie, usw.
Auch haben sich die Osmanen und Inder recht deutlich von den restlichen europäischen Nationen abgehoben, was Einheiten und Spielstil anging.