[Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Spiel soll 2018 erscheinen... :)

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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon Zanto » 12. Januar 2019 14:13

Ich bin mal gespannt wie das Spiel sich in Europa und Amerika verkauft, im Vergleich zum chinesischen Markt.
Three Kingdoms wird von mir nicht gekauft, höchstens wenn es mal im Sale ist. Bis auf den Artstyl interessiert mich das Spiel nicht im geringsten. Gibt andere Spiele die im Alten (chinesischen) Reich spielen und ziemlich gut sind. Von dem was ich bisher vom Spiel gesehen habe sieht nichts nach etwas besonderem aus.
Irgendwie wirkt das Spiel für mich auch nicht nach was neuem, obwohl China noch nicht gemacht worden ist in der TW Reihe.

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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon Ischozar » 12. Januar 2019 14:47

Von dem was ich bisher vom Spiel gesehen habe sieht nichts nach etwas besonderem aus.

Was hast du denn da so gesehen, was dich so skeptisch sein lässt :)? Und welche Spiele meinst du, die die gleiche Epoche behandeln?
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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon Nightslaver » 14. Januar 2019 15:53

Ischozar hat geschrieben:
Von dem was ich bisher vom Spiel gesehen habe sieht nichts nach etwas besonderem aus.

Was hast du denn da so gesehen, was dich so skeptisch sein lässt :)? Und welche Spiele meinst du, die die gleiche Epoche behandeln?


Evt. meint er damit Oriental Empires?
Das hat schon die eine oder andere Ähnlichkeit zu unter anderem der Total War Reihe (aber auch Anleihen aus Civilization) und spielt ebenfalls in China (ist zeitlich aber glaube später, etwa 12 - 13 Jahrhundert n. Chr., angesiedelt, da es im Spiel auch Schießpulverwaffen gibt und die Erweiterung den Aufstig von Dshingis Khan als Thema hat):

https://store.steampowered.com/app/3573 ... l_Empires/

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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon Hjalfnar » 14. Januar 2019 16:30

Die Hauptkampagne von Oriental Empires spielt tatsächlich in der annähernd prähistorischen Zeit Chinas, vor der Errichtung des 1. Kaiserreiches.Ist allerdings zwei Jahre her, dass ich es gespielt habe...wurde inzwischen so viel hinzugefügt? Kann man inzwischen Städte erobern? xD
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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon Nightslaver » 14. Januar 2019 16:59

Hjalfnar hat geschrieben:Die Hauptkampagne von Oriental Empires spielt tatsächlich in der annähernd prähistorischen Zeit Chinas, vor der Errichtung des 1. Kaiserreiches.Ist allerdings zwei Jahre her, dass ich es gespielt habe...wurde inzwischen so viel hinzugefügt? Kann man inzwischen Städte erobern? xD


Dazu kann ich selbst keine Aussage tätigen, da China wirklich eines der wenigen Settings ist mit dem ich absolut garnichts anfangen kann.
Ich weiß halt nur das der DLC, welchen sie dazu rausgebracht haben, Dshingis Khan zum Thema hat:

https://store.steampowered.com/app/9197 ... s_Genghis/

Darum dachte ich auch das auch das Hauptspiel später spielen würde und weil ich meine auf einem Screenshot, auf einer Einheitenkarte eine Belagerungskanone gesehen zu haben...

Aber wenn das Hauptspiel zeitlich soviel früher angesiedelt ist käme es wohl grundsätzlich auch zeitlich (vom Spielgefühl her) grob mit TW: Three Kingdoms hin (vom DLC abgesehen).

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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon Ischozar » 14. Januar 2019 17:28

Muss leider sagen, dass ich dieses Spiel sehr, sehr schlecht fand :strategie_zone_35: hab ich nach einer Stunde wieder "retour" geschickt. Denke doch das ein TW da mehr Qualität und Klasse erreicht. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache.
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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon nordstern » 14. Januar 2019 19:45

Ich für meinen Teil lasse das Spiel, als erstes TW seit Rome1, aus.

1. Setting sagt mir nicht zu
2. Die bisherigen Screenshots zeigen tunnelartige Kartenverläufe
3. Nach den "Vereinfachungen" mit Warhammer, Warhammer 2 der Nummer mit Britannia zweifel ich an dem Weg den CA mit TW geht und unterstütze daher die Marke nicht mehr.

Und ich war ein eingefleischter Fanboy, auch wenn das hier nicht so rüber kam. Ich habe egal was ich geschrieben habe oder gemeckert habe jedes Spiel in den ersten 4 Monaten nach Release gekauft. Trotz dessen das Empire 9 Monate quasi unspielbar war, trotz dessen das in Napoleon keine Diplomatie/freies Spiel möglich war, trotz dessen das in Rome2 die KI Mauern oder Belagerungen lange nicht konnte, trotz der Kampfmechanik in Warhammer-Serie und die extreme Spezialisierung der Rassen sowie dem Abspecken der Wirtschaftsaspekte oder den Bugs mit den Endgamekrisen (Chaosinvasion, etc). Und ich habe Britannia die Stange gehalten trotz meiner Befürchtungen, das es nur als "historisch-europäischer" Lückenbüßer herhalten muss... doch mit Britannia ist das Maß für mich voll.

Das ist auch das erste Mal das ich mich mit dem Spiel in keinster Weise beschäftigt habe. Ich habe TW gemocht weil es Echtzeitschlachten mit Karten-Management verbunden hat. Beides nicht wie darauf spezialisierte Games, aber ein guter Mittelweg. Doch seit der Weg weg von realismus, wirtschaft oder Atmosphäre hin zu Effekthascherei geht, hat sich TW zu entwas entwickelt, das ich nicht mehr unterstützen mag. Vielleicht komme ich zurück, wenn ein interessantes Genre kommt wo ich über die Probleme hinwegsehen kann (Empire 2, Medieval 3, Warhammer 3) aber bis dahin, ist für mich TW erstmal Tod.

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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon Zanto » 16. Januar 2019 21:56

Ischozar hat geschrieben:
Von dem was ich bisher vom Spiel gesehen habe sieht nichts nach etwas besonderem aus.

Was hast du denn da so gesehen, was dich so skeptisch sein lässt :)? Und welche Spiele meinst du, die die gleiche Epoche behandeln?


Bei mir beginnt es vor allem schon mit dem Setting. Gegen China hab ich überhaupt nichts. Die Drei Königreiche Periode finde ich bloss eine sehr schlechte Wahl, vor allem weil man die "Romance of ..." Version genommen hat. Das ist für mich mehr Fantasy und das Setting Fantasy wird momentan schon bedient.
Die Map an sich, also die verfügbare Spielwelt ist recht beschnitten. Wir reden hier über China, selbst das Alte Reich war riesig. Was wir hier erhalten ist eher beschränkt. So auch die Einheitenauswahl die man bisher gesehen hat. Ist an sich auch dem Setting geschuldet, dass die Fraktionen nicht übermäßig unterschiedliche Einheiten haben. Potential würde ich sehen, wenn CA sich ganz dem Fantasy Bereich verschreibt und ihrere Kreativität freien Lauf lässt, denn dann wären einige interessante Sachen möglich. Einige von den TW-Spielern die sich mit "The Romance of the Three Kingdoms" auskennen, haben interessante Ideen gehabt, wie man die Fraktionen gestalten könnte. Das Ganze hätte besser sein können, wenn man einen Zeitraum genommen hätte wo andere Bereiche Ostasiens auch eine Rolle gespielt hätten, so dass Korea, Japan und die zahlreichen Reitervölker integriert werden hätten können. Grade Korea wäre mal interessant gewesen.
Die Graphiken auf der Karte sind an und für sich schön, aber die Grenzlinien sind ja mal ziemlich hässlich, ja ne Kleinigkeit, aber das musste auch mal gesagt werden. :/
Für mich sehen die Kämpfe noch chaotischer aus als bei Rome II am Anfang. Die Einheiten verhalten sich ausgesprochen seltsam. Klumpen zusammen, sind dann wieder total weit auseinander. Und Kavallerie funktioniert anscheinend wieder nicht udn bleibt vor dem FEind stehen udn greift dann an. Was mich wirklich abschreckt sind diese Springanimationen in die Gegner. War schon am überlegen ob ich eine Weitsprungmeisterschaft mir anschaue. Kurz bevor man auf den Gegner trifft losspringen und dann den Langspeer schräg vor sich reinrammen ist definitiv nicht die beste Option im Kampf. Was auch noch hinzukommt ist, dass die Schlachten extrem schnell vorbei sind. Keineder bisher gezeigten Schlachten dauerte sonderlich lange.
Allerdings fällt mir ein Punkt ein den ich ganz gut finde. Die Zweikämpfe, erinnert mich an die guten alten Martialarts Filme.
Das Bausystem mag ich schon seit Empire nicht, Rome II hat es etwas besser gemacht, für mich aber immernoch nicht das wahre und Three Kingdoms scheint da auch keine Schüppe draufzusetzen. Soll übriegens nicht heißen das es generell schlecht ist. Ich bevorzuge das Bausystem aus Medival II und Rome I halt.
Das Nahrungssystem scheint mir auch nicht wirklich ausgereift, wobei ich sagen muss das ich wegen DEI extrem verwöhnt bin. An und für sich wäre eine etwas tiefere Wirtschaft wünschenswert, sehe wenig Sinn im Handel.
Durch den Handel komme ich zur Diplomatie die so ne Sache ist, war nie die Stärke von TW Spielen, sieht generell etwas besser aus, muss man mal zugeben, aber halt immernoch nicht viel besser als das was vorher schon möglich war. Vor allem scheint die KI immernoch extrem irrationale Forderungen zu machen, das hat in den vorherigen TW -eilen die Diplomatie auch schon gekillt.
Ich sehe halt kaum bis keine Verbesserungen zu den vorherigen TW Spielen, ein bisschen wie ein Reskin, oder ein Mod-Projekt.
Für mich ist das Spiel nichts und ich werde es an mich vorbeiiehen lassen. Jedem der das Spiel sich holt wünsche ich aber viel Spaß.

Vor allem Oriental Empires meinte ich. Finde das die TW-Spiele in den letzten Jahren viel Qualität und "Klasse" verloren haben. Rome II war erst nach einiger Zeit erst ein gutes und stabiles Spiel. Der Launch war wirklich sehr enttäuschend. CA muss etwas mehr reinhauen. Es kommen mehr und mehr Spiele raus die der TW-Reihe zur Konkurrenz werden können. Als ob da Platz frei geworden wäre und andere ihre Chance wittern. Naja meine Meinung.

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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon Nightslaver » 16. Januar 2019 23:39

Zanto hat geschrieben:Bei mir beginnt es vor allem schon mit dem Setting. Gegen China hab ich überhaupt nichts.


Da scheint es aber nicht gerade wenigen anders zu gehen, da schließe ich mich selbst nicht mal mit aus, was man so beim lesen mitbekommt (nicht wenige hätten wohl wesentlich lieber ein Medieval 3 gehabt). Viele scheinen mit China als Setting wirklich garnichts anfangen zu können, die gewählte Epoche der 3 Königreiche scheint dabei dann noch ihr übriges, bzgl. der Ablehnung, zu tun.

Zanto hat geschrieben:Das ist für mich mehr Fantasy und das Setting Fantasy wird momentan schon bedient.


Nun ja, wollten sie deshalb nicht auch 2 Spielmodi einbauen? Einmal mehr historisches Spielprinzip, wo die Generäle nicht stärker als die restlichen Einheiten sind und dann ehr Fantasy, mit Superhelden Anführern?

Zanto hat geschrieben:Finde das die TW-Spiele in den letzten Jahren viel Qualität und "Klasse" verloren haben.


Sehe ich nicht ganz so, TW: Warhammer 2 war bereits zum Lunch ein sehr solides Spiel und hatte genau den Zustand welchen sich wohl viele bereits für das teilweise entäuschende TW: Warhammer 1 zum Release gewünscht hätten.
Insgesamt kann man aber sagen war TW: Warhammer 1 & 2 beides zu Release sehr solide und stimmig, weit mehr als die zuvor ehr verkorksten Releases im History Setting (vor allem Rome 2, aber in Teilen auch Attila), was man auch neidlos zugeben sollte, selbst wenn man das Setting vieleicht nicht so sehr mag, ist das sie sich da wirklich wenig Fehler erlaubt haben und ein dem Setting entsprechendes, recht rundes Ergebnis abgeliefert haben (was nicht heißen soll das es halbwegs nahe an perfekt wäre).

Zanto hat geschrieben:Rome II war erst nach einiger Zeit erst ein gutes und stabiles Spiel. Der Launch war wirklich sehr enttäuschend.


Rome 2 ist erst mit den jüngsten / letzten Patches (überarbeitetes Politiksystem, Familienstammbaum, ect.) ein anständiges TW geworden, aber immerhin haben sie es da noch gemacht.
Der Release war wirklich ein Mittelschwere Katastrophe, fast noch schlimmer als damals bei Empire: Total War und das hatte schon erhebliche Aussetzer...

Zanto hat geschrieben:CA muss etwas mehr reinhauen. Es kommen mehr und mehr Spiele raus die der TW-Reihe zur Konkurrenz werden können.


Also ich sehe nicht warum sich CA anstrengen müsste, da ich keine wirkliche Konkurenz zu TW sehe?
Auf was willst du mit der Äußerung anspielen?
Oriental Empires und King Arthur wären die einzigen beiden anderen Titel die mir einfallen würden welche entfernt in die Richtung eines Total War gehen, aber beide sind, soweit ich das mitbekommen habe, auch noch meilenweit von dem Gesamtpaket eines TW entfernt.
Gibt es da noch was anderes was kommen soll?

Ansonsten zu dem Thema, meiner Meinung nach sollte CA sich für sein nächstes historisches Total War einfach mal konsolidieren. Es ist ja nicht so als hätten sie nicht viele durchaus brauchbare Gameplay Mechaniken über ihre Titel verstreut (z.B. das Bauernsystem der Bretonnen, sowie die Erlasse, aus Total War: Warhammer, die Seuchen aus Attila, die Provinzedikte und das Politiksystem aus Rome 2, das Rekrutierungssystem aus Thrones of Britannia, usw.).
Das alles müssten sie einfach mal zusammentragen und in einem Titel halbwegs vernünftig umsetzen, vorzugsweise in einem welchen sich die Community auch vom Setting her wünscht, wie ein Medieval 3 als Beispiel, das dann gerne auch in einer schmaleren spielerischen / technologischen Zeitspanne.

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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon Ischozar » 17. Januar 2019 09:21

Also gegen die Unlust auf das Setting, kann man natürlich nicht viel sagen :) das ist jedem selbst überlassen und eigenes Gusto. Ich gebe nur zu bedenken, dass Shogun 2 mit eines der besseren TW Titel war (samt DLC) der erschienen ist.
Meiner Meinung nach, richtet sich CA nicht auf Fantasy aus, sondern auf einen satten Anteil an Rollenspiel. Diese Entwicklung hat seit Atilla ihren Anfang genommen. Deshalb hat man sich wohl für diese Epoche entschieden. Man sucht nach einer Zeit mit Identifikationsfiguren. Natürlich findet man die auch im Mittelalter, ohne Frage. Da muss aber ein wesentlich größerer Zeitraum abgedeckt werden.
Die Anführer in diesem Setting sind eben nun mal wirkliche Ikonen.

Ich finde nicht, dass CA großartig "reinhauen" muss. Sowohl Warhammer 1 und 2 als auch die neuen Patches/DLCs zu Rome II waren wirklich gute, ausgereifte Spiele (gut, hin und wieder hat man sich evtl. mit den Mechaniken etwas verhoben)! Einzig Britannia scheint momentan wieder bei allen in den Köpfen zu stecken und auch mir wäre absolut keine Konkurrenz in diesem Sektor bekannt.
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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon nordstern » 17. Januar 2019 14:00

Naja... es hat ja auch keiner geschrieben, das die Spiele "schlecht" sind. Aber "gut" heißt nicht zwangsweise das die Spielerschaft zufrieden ist. Wenn du an den falschen Stellen gut bist. Ich mag das WH-Setting. Aber TW:WH bietet mir wenig Widerspielwert. Kann kann ja nicht viel interagieren. Ich spiele noch Rome2 und immer mal Attila. Aber Warhammer begrenzt sich nur auf testschlachten und 5-8Runden Kampagne ehe ich es wieder weglege. Und was macht Rome2 anders wie WH? Es bietet mehr Management und Abwechslung auf der Karte sowie optisch stimmige Kampfanimationen.. direkte Animationen wo es spaß macht zuzuschauen und kein einfaches Hack &Slay. Das heißt nicht das WH schlecht ist, aber es spart an (für mich) entscheidenden Stellen. Wieso CA nie einen WirtschaftsDLC oder so gebracht hat... das wäre eine Lücke gewesen statt "nur" neue Rassen.

So haben viele Spieler den Wegfall von Wirtschaftsbestandteilen kritisiert oder das die KI in ToB mal wieder ein Tiefschlag war. Aber auch die seit Rome2 immer mehr kommende Vereinfachung des Kampagenspiels oder der Wegfall direkter Kampfinteraktionen in den Warhammerteilen, etc. Sprich: Das Grundgerüst des Spiels ist nicht schlecht, aber es entspricht eben nicht dem was viele TW-Spieler haben/sehen wollten. Klar kann man das Grafikgehashe weiterführen. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo man damit mehr Spieler verliert als neue generiert. Ich finde CA hat mit TW durch WH, etc eine sehr breite, in der Masse verankerte Käugergruppe erschlossen. Nun sollten sie nicht versuchen diese auszubeuten oder weiter auszubauen sondern sich konsolidieren und damit zu halten. Allerdings zweifel ich nach ToB stark daran.

Shogun2 war unbetritten zu seiner Zeit eines der besten TWs. Gleichzeitig war es aber auch eines der am schlechtesten Verkauften. Die Logik dahinter versteh ich nicht. Wenn CA weis, dass aufgrund vergangener Werte das Genre ein Wesentlicher Bestandteil des Erfolgs ist. Wieso wird dann in Titel von denen man weis sie verkaufen sich sehr gut weniger investiert wie in Spiele die aufgrund ihres Genre fragwürdig sind. Andersrum wäre irgendwie besser. Die Idee durch durchdachte mechaniken und gutes Gameplay wie in Shogun2 ein nicht so beliebtes Genre voran zu treiben, ist ja gescheitert.

Ich vermute dass das China-Spiel dazu ndient die chinesische Käuferschaft zu mobilisieren. Klar ist, dass es deswegen vermutlich stimmiger sein wird wie ToB. Aber klar ist auch, dass es sich schlechter Verkaufen wird als WH oder Rome2. Das sieht man schon am Interesse hier im Forum.


Ein zusammenführen verschiedener guter Funktionen wie oben geschrieben Bretonnias Bauernsystem, das ToB-Rekrutierungssystem, etc fände ich für ein Medieval3 richtig gut. Und würd eich, wenn gut umgesetzt, sogar zurückholen.

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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon Nightslaver » 17. Januar 2019 17:12

Ischozar hat geschrieben:Also gegen die Unlust auf das Setting, kann man natürlich nicht viel sagen :) das ist jedem selbst überlassen und eigenes Gusto. Ich gebe nur zu bedenken, dass Shogun 2 mit eines der besseren TW Titel war (samt DLC) der erschienen ist.


Das ist richtig und es war gleichzeitig auch mit das schwerste Total War das bis dato jemals rauskam. Selbst auf Normal-SG war es durch die spätere Reichsteilung und das dich dadurch jeder Clan auf der Karte angegriffen hat recht knackig.
Das war wohl auch der hauptsächliche Grunde und evt. das Japan als Setting hier im Westen nicht ganz so an die Beliebtheit westlicher Settings ranreicht, warum es sich auch nicht wirklich verkauft hat.

Allerdings ist das feudale / mittelalterliche Japan halt am Ende hier im Westen immer noch weit beliebter als China, weil es hier dafür halt einfach eine größere Fazination für gibt.

Ischozar hat geschrieben:Meiner Meinung nach, richtet sich CA nicht auf Fantasy aus, sondern auf einen satten Anteil an Rollenspiel. Diese Entwicklung hat seit Atilla ihren Anfang genommen. Deshalb hat man sich wohl für diese Epoche entschieden. Man sucht nach einer Zeit mit Identifikationsfiguren. Natürlich findet man die auch im Mittelalter, ohne Frage. Da muss aber ein wesentlich größerer Zeitraum abgedeckt werden.
Die Anführer in diesem Setting sind eben nun mal wirkliche Ikonen.


Sehe ich im Grunde genau so, würde allerdings sagen das sie damit eigentlich schon bei Shogun 2 (mit den Skilltrees der Generäle und Agenten) angefangen haben und finde es persöhnlich auch nicht unbedingt schlecht, vieleicht sogar noch ausbaufähig vom Potenzial her (man muss da mal schauen wie sie es letztlich in Three Kingdoms dann im Spiel auch praktisch umsetzen).

nordstern hat geschrieben:Aber TW:WH bietet mir wenig Widerspielwert.


Meiner Meinung nach gibt es ausreichend wiederspielwert, da die Fraktionen sich wirklich alle durch die Bank sehr verschieden spielen.

nordstern hat geschrieben:Es bietet mehr Management und Abwechslung auf der Karte sowie optisch stimmige Kampfanimationen.. direkte Animationen wo es spaß macht zuzuschauen und kein einfaches Hack &Slay. Das heißt nicht das WH schlecht ist, aber es spart an (für mich) entscheidenden Stellen.


Rome 2 bietet vor allem mehr Beschäftigungsterapie auf der Kampanienkarte, am Ende baut man jede Provinz aber, sobald man es mal durchschaut hat, auch nur immer nach Muster F aus. ;)
In Warhammer hat man sich das halt eingespart und den Fokus mehr auf die Schlachten gelenkt, so wie es auch mal in Medieval 2 war.

nordstern hat geschrieben:Wieso CA nie einen WirtschaftsDLC oder so gebracht hat... das wäre eine Lücke gewesen statt "nur" neue Rassen.


Weil es nicht zum Setting und der angesprochenen Spielerschaft passen würde. Warhammer Fanatasy ist kein Wirtschafts-table top sondern eines wo es um die Schlachten geht. Entsprechend hat man für Warhammer den wirtschaftlichen Teil eben auch so gering wie möglich gehalten und sich vor allem auf eine höhere Dichte an Kämpfen fokusiert.

nordstern hat geschrieben:So haben viele Spieler den Wegfall von Wirtschaftsbestandteilen kritisiert oder das die KI in ToB mal wieder ein Tiefschlag war.


Den Wegfall der Wirtschaft hat in Warhammer eigentlich nur ein kleiner Teil der History Fans kritisiert, der Rest war damit recht zufrieden, oder konnte zumindest damit leben.
Was aber durch die Bank von der Mehrheit wirklich kritisiert wurde waren die deutlich ausbaufähigen Belagerungen, das war etwas das durch die Bank alle gestört hat.

Was ToB angeht, kann man dort den Missmut deutlich ehr nachvollziehen, was aber auch daran liegt dass das Spiel nichts anderes zu bieten schaft was den geringeren Ausbaupart hätte kompensieren können.

nordstern hat geschrieben:Aber auch die seit Rome2 immer mehr kommende Vereinfachung des Kampagenspiels oder der Wegfall direkter Kampfinteraktionen in den Warhammerteilen, etc. Sprich: Das Grundgerüst des Spiels ist nicht schlecht, aber es entspricht eben nicht dem was viele TW-Spieler haben/sehen wollten.


Korrektur, es entspricht nicht dem was ein kleiner Teil der alten history spielenden Total War Spieler sehen wollen. Total War Warhammer ist nicht umsonst einer der erfolgreichsten Total War Teile von CA. ;)
Aber ja, bei den Animationen wäre es sicherlich ausbaufähig gewesen, aber die sind nunmal nicht alles und meistens hat man dafür garnicht die Zeit sich die genau anzuschauen.

Und das Kampfsystem in Warhammer ist halt anders. Weniger Tief (im Vergleich) als das in einem Rome 2, oder Medieval 2 ist es aber deshalb trotzdem nicht. Die Magie ersetzt dort halt die Phalanx, Speerwall, Raute, Quadarat Formationen.
Aber man muss es halt mögen, was woll viele der alten Hasen nicht tun.

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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon VorTeX » 18. Januar 2019 09:48

Total War Video YouTube (Finde nicht mehr den Button mit der verlinkung von Youtubevideos ^^)

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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon Ischozar » 18. Januar 2019 10:48

Sehr interessant, wie sie bei Britannia alle Agenten streichen, nur um das Feature mit mehr Tiefgang denn je jetzt wieder zurück zu bringen lol ...
Hab nicht alles komplett verstanden, bin aber sehr gespannt wie die KI damit umgehen wird. Ich denke, dass das ziemlich fies werden könnte und die eine oder andere Niederlage daraus resultiert.

Alles in allem hab ich mich jetzt schon in das Artwork verliebt. Diese Mischung aus Animation und Zeichnung sieht einfach fantastisch aus :) Bin sehr gespannt.
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Re: [Total War: Three Kingdoms] Das neue Total War

Beitragvon nordstern » 18. Januar 2019 18:42

Das ist normal. Features werden gestrichen um sie später als "neu" wieder vermarkten zu können. Das ist normal...


Ich finde den Widerspielwert in WH nicht gut. Aber das ist auslegungssache. Ich will garnicht jede Rasse spielen, weil für mich die Rasse die ich Spiele in der Schlacht auch meinen Vorstellungen entsprechen sollte und halbwegs nachvollziehbare Entscheidungen trifft. Ausgangspunkt bei mir ist dabei nicht was sie tun, sondern wieso sie es tun.

Daher sind für mich Rassen wie Chaos, Beastmen nicht relevant. Weil das "Wieso" Ethisch nicht vertretbar ist.
Orks, Lizardmen: Infanterie, keine Panzerung, nur Angriff... keine Flexibilität im Spielstil, können aufgrund der Mechanik ihren Kraftvorteil nicht ausüben.
Zwerge: Infanterie und Fernkampf, aber sehr statisch und unflexibel durch fehlende Kavallerie und langsame Geschwindigkeit der Infantrie
Menschen: gute Allrounder, aber optisch sehr gammlig weil sie so klein und gebrechlich wirken.
Hochelfen: Kampfanimationen sehr statisch, nur Speerkämpfer, keine Artillerie
Dunkelelfen: bessere Einheitenvielfalt als die Hochelfen, nicht so spezialisiert. Beste Allroundfraktion.

Und ich habe Zwerge und Dunkelelfen schon gespielt. Lizardmen, Hochelfen, Menschen, Waldelfen und Orks nach wenigen Runden abgebrochen.

Das Problem (für mich) ist, das die Rassen in ihrem Schlachtwesen zu extrem ausgelegt sind. Alle sind hoch spezialisiert auf ihr Kampfverhalten ausgelegt. Was idR nicht an der Lore liegt sondern daran das CA die Rassen möglichst unterschiedlich designen wollte. Das sieht man auch an DLC-Rassen die versuchen Lücken zu schließen und dadurch extremere Spielweisen anstreben wie Gruftkönige wo man nur mit Monstern spielt, der Rest ist Kanonenfutter. Oder die Norsca ohne Fernkampf, Artillerie und Kavallerie sowie mittelmäßige Infanterie und viele Monster und starke Plänkler.