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Chronik des Königreiches Kastilien
Der Ruf nach Jerusalem
Im Namen der Heiligen Dreifaltigkeit und mit dem Segen des Heiligen Vaters erhoben sich die Heere Kastiliens und Portugals, zweier Brudervölker aus dem Hause Burgund, gegen die Herrschaft der Mamelucken über das Land, in dem einst der Erlöser wandelte. Alfonso IV., genannt der Rächer, führte seine Ritter persönlich über das Meer, an seiner Seite der treue Großmeister des Ordens zu Portugal, dessen Banner niemals von seinem wich. Man sagte an den Höfen Europas, Iberien sei wie ein Leib mit zwei Schwertarmen.
Die Feldzüge waren kurz und blutig. Antioch fiel, später dann Damietta, dann die Proving Garbiyaah vor den Toren Kairos selbst. Doch Alfonso gab keine Ruhe. Kairo, das Herz der Mamelucken, musste brechen, damit die Krone von Jerusalem niemals wieder fallen würde. So zog das vereinte Heer weiter in das Nildelta, dessen fruchtbare Zentralprovinzen es Stück für Stück unter das Kreuz zwang.
Die Belagerung von Kairo
Vor den Mauern Kairos lagerte das christliche Heer neun Wochen. Die Stadt war ein Nest aus engen Gassen und hohen Wehrtürmen, aus denen mamelukische Bogenschützen Tag und Nacht auf die Belagerungswerke schossen. Alfonso, der es sich zur Gewohnheit gemacht hatte, selbst an vorderster Linie zu reiten, um seinen Männern Mut zuzusprechen, ritt am Morgen des 3. Tages der neunten Woche wie gewohnt die Laufgräben ab.
Ein einzelner Pfeil – man weiß bis heute nicht, ob von einem Meisterschützen gezielt oder vom bloßen Zufall geführt – fand den schmalen Sichtschlitz seines Helmes. Er drang durch die Öffnung, als hätte ihn eine höhere Macht selbst gerichtet, und der König aller Christenheit von Kastilien, Leon, Navarra und Aragon sank vom Pferd, noch ehe seine Leibwache ihn erreichen konnte. Er starb, wie er gelebt hatte: das Antlitz Jerusalem zugewandt.
Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer durchs Lager. Manche Ritter fielen auf die Knie und beteten, andere schwiegen nur und starrten auf die Mauern, als könnten sie durch bloßen Blick Rache nehmen. Der Großmeister und ehemaliger König von Portugal, sein Bruder im Glauben und in der Waffenbrüderschaft, soll die Nacht über neben dem aufgebahrten Leichnam gewacht haben, ohne ein Wort zu sprechen.
Der Schlächter von Garbiyaah
Was danach geschah, findet in keiner offiziellen Chronik des Hofes seinen vollen Platz, doch die Männer, die dabei waren, sprachen noch Jahrzehnte später nur im Flüsterton davon. Ein General, dessen eigentlicher Name aus den Aufzeichnungen getilgt wurde – man kennt ihn heute nur noch als den Schlächter von Garbiyaah – nahm die Ermordung des Königs zum Anlass, ein Strafgericht zu vollziehen, wie es die Chronisten der Zeit als „gerecht, doch ohne Erbarmen" beschrieben.
In der Provinz Garbiyaah, aus der der tödliche Pfeil vermutlich abgeschossen worden war, ließ er männliche Einwohner Kairos und seiner Vororte zu Zehntausenden zusammentreiben. Es wird berichtet, dass die Hinrichtungen drei Tage und drei Nächte ohne Unterbrechung andauerten, dass die Gruben, die man ausheben ließ, nicht mehr ausreichten, und dass selbst hartgesottene Feldpriester den General flehentlich baten, innezuhalten. Er tat es nicht, bis er selbst erklärte, die Schuld des Königsmordes sei nun „mit dem Blut ganzer Generationen beglichen". Sein Name ist bereits aus den höfischen Annalen entfernt; nur der Beiname bleibt, ein Menetekel dafür, wozu Trauer und Zorn einen Menschen treiben können.
Der Friede von Kairo
Geschwächt durch die militärische Niederlage und durch das Strafgericht, das ganze Landstriche ihrer wehrfähigen Männer beraubt hatte, baten die Mamelucken um Frieden. Die Verhandlungen, geführt unter dem Interimskommando der kastilischen und portugiesischen Feldherren im Namen des noch nicht gekrönten Thronfolgers, endeten mit einem Diktat, das keinen Widerspruch duldete:
Jerusalem und das Umland gingen endgültig und unwiderruflich in christliche Hand über; die heiligste Stadt der Christenheit war befreit.
Zentrale Provinzen des Nildeltas wurden Kastilien als Kriegsbeute zugesprochen, ein Brückenkopf für alle künftigen Unternehmungen gegen die Feinde des Glaubens.
Man nannte es später den Frieden von Kairo; einen Sieg, wie ihn die Christenheit seit den Tagen der ersten Kreuzfahrer nicht mehr errungen hatte. Und doch war es ein Sieg, dessen Süße von Anfang an bitter schmeckte.
Jedoch als die Tore Jerusalems sich öffneten und die Glocken, zum ersten Mal seit Generationen, wieder über der Grabeskirche läuteten, weinten harte Männer, die zuvor ganze Schlachtreihen ohne Zittern niedergeritten hatten.
Trauer im Schatten des Sieges
Als die Boten mit der Nachricht vom Frieden und von der Befreiung Jerusalems die Häfen Kastiliens erreichten, läuteten zunächst überall im Land die Glocken, Freudenfeuer wurden entzündet, Priester sangen Tedeum in jeder Kathedrale von Toledo bis Santiago. Doch kaum war der erste Jubel verklungen, folgten die Boten mit der zweiten, der wahren Nachricht: Der König war tot.
Was danach durch das Land ging, lässt sich kaum in Worte fassen. Die Freudenfeuer, die eben noch loderten, wurden zu Mahnfeuern der Trauer umgedeutet. Man erzählt, dass in Santiago die Glocken der Kathedrale von Santiago de Compostela von hellem Geläut zu einem einzigen, tiefen Trauerschlag wechselten, der die ganze Nacht über anhielt. Frauen und Männer, die eben noch auf den Plätzen getanzt hatten, standen nun schweigend, Kerzen in den Händen und wussten nicht, ob sie für den Sieg danken oder um den Verlust weinen sollten. Ein Chronist schrieb: „Nie hat unser Königreich einen größeren Sieg errungen, und nie hat es größere Trauer getragen; Gott, so scheint es, verlangt für jedes Wunder ein Opfer." Alfonso IV., der Rächer, hatte Jerusalem befreit, ohne selbst je wieder kastilischen Boden zu betreten.
Die Briefe König Peters I.
An den König von PreußenVon Peters Gnaden, König von Kastilien, Leon, Navarra und Aragon, Befreier Jerusalems durch das Werk unseres seligen Vorgängers, an den Herrn König von Preußen.
Es erreichen Uns Kunde aus dem Norden, die Unser Herz mit Zorn und Beschämung füllen. Während die Ritter Kastiliens und Portugals ihr Blut auf dem Sand vor Kairo vergossen und mein eigener Vater und König den Tod fand, um Jerusalem der Christenheit zurückzugeben, habt Ihr es für angemessen befunden, Gebiete des ehrwürdigen Erzbistums Köln, eines Fürstentums der Heiligen Kirche selbst, mit dem Schwert zu nehmen. Ist das der Dank, den ein christlicher Fürst dem Leib Christi schuldet; ihn zu berauben, während andere für ihn sterben? Und was Uns noch mehr verwundert: Ihr steht im Bündnis mit dem Kaiser selbst, geschlossen, wie es heißt, zum Wohle des Reiches und der Christenheit. Wir fragen Euch offen, Herr König: Was tut Ihr da? Wie soll ein Bündnis dem Reich und dem Glauben dienen, dessen einer Partner ebendieses Reich an seinen eigenen Bistümern beraubt, während der andere, der Kaiser, es angeblich schützen will? Entweder ist Euer Bündnis eine Lüge mein Bruder, oder ihr habt vergessen, wofür es geschlossen wurde. Beides ist einer christlichen Krone des heiligen Reiches unwürdig. Bedenkt zudem, was Wir für Euch tun: Kastilien verbürgt sich für Preußens Sicherheit vor den Heiden und vor jenen, die wahrhaft Eure Feinde sind, und Eure eigenen Ritter reiten in Unserem Namen und im Namen Portugals, entsandt in den Großen Militärorden von Jerusalem, um an vorderster Front für den Glauben zu kämpfen. Wie könnt Ihr also einerseits Ritter unter das Banner der Christenheit schicken und andererseits im Bunde mit dem heidnischen König von Schweden bleiben? Eure Rechte weiß nicht mehr, was Eure Linke tut, Herr König und Wir erwarten, dass Ihr diesem Widerspruch ein Ende setzt, ehe Unsere Garantie Euch nichts mehr wert ist.
Jedoch, werden wir zum Wohle aller Christen ersteinmal nur unser Wort erheben und nicht das Schwert. Gebet uns einen triftigen Grund. Und ich sage euch, der Schlächter von Garbiyaah vergisst nicht.
An die Grafschaft LuxemburgVon Peters Gnaden, König von Kastilien, Leon, Navarra und Aragon, Befreier Jerusalems durch das Werk unseres seligen Vorgängers, an die Herren der Grafschaft Luxemburg.
Man hat Uns berichtet, was in Euren Landen geschah, und Wir können nicht schweigen. Das Erzbistum Trier, ein Pfeiler des Heiligen Römischen Reiches und ein Bollwerk des Glaubens seit Jahrhunderten, wurde nicht von einem fremden Feind ausgelöscht, sondern von Euch selbst, mit Euren eigenen Händen und Eurem eigenen Schwert vernichtet und kaum war dies vollbracht, habt Ihr das Knie gebeugt, um Euch dem französischen Throne zu unterwerfen. Welch eine Schande! Welch ein Verrat an dem Reich, dem Ihr Treue schuldet, begangen nicht aus Schwäche gegen einen Stärkeren, sondern aus eigenem, freiem Willen!
Wisset: Diese Unterwerfung wird von Uns nicht anerkannt, heute nicht und niemals. Trier muss und wird in deutsche Hand zurückgeführt werden, denn das Reich ist heilig, und niemand - hört Uns wohl zu - niemand vermag die Christenheit vor Häresie und Heidentum zu schützen, wenn das Reich selbst in sich zerrissen und uneins ist. Ein zersplittertes Reich ist ein offenes Tor für jeden Feind des Kreuzes. Besinnt Euch Eurer Pflicht, ehe die Geschichte Euch für immer als jene verzeichnet, die aus eigenem Willen das Erbe Karls des Großen preisgaben.
An den König von EnglandVon Peters Gnaden, König von Kastilien, Leon, Navarra und Aragon, Befreier Jerusalems durch das Werk unseres seligen Vorgängers, an den Herrn König von England.
Zum Schutze aller Christen wenden Wir Uns an Euch in dieser dringlichen Stunde. Es ist Uns wohl bewusst, dass Euer erhabener Thron sich seit Generationen auch als der rechtmäßige Thron Frankreichs versteht, und so sprechen Wir in diesem Schreiben nicht von einem französischen König, denn einen solchen erkennt weder Euer Haus noch, in diesem Briefe, das Unsere an.
Doch der Mann, der sich in Paris die Krone aufgesetzt hat und der die Fürsten des Heiligen Römischen Reiches bedrängt, der Bistümer zu Fall bringt und Grafen zur Unterwerfung bezahlt, dieser Mann muss zur Vernunft gebracht werden. Reichsgebiet ist kein Freiwild für weltliche Ambition. Wir rufen Euch auf, Eurer alten Ansprüche und Eurer christlichen Pflicht zugleich zu gedenken: Fordert den Pariser Herrscher zum Rückzug aus dem Reich auf, mit Waffen, wenn nötig. Die Christenheit kann sich keine zwei Feinde zugleich leisten – einen im Osten vor den Toren Ungarns, und einen im Herzen Europas, den möglicherweise nur Ihr allein zurückzudrängen vermögt.
An die Königin von NeapelVon Peters Gnaden, König von Kastilien, Leon, Navarra und Aragon, Befreier Jerusalems durch das Werk unseres seligen Vorgängers, an Ihre Majestät die Königin von Neapel.
Ihr braucht Euch über den Bruch Unseres Bündnisses nicht zu wundern, Majestät. Wer christliches Land und damit die Seelen, die darauf leben, für einen Apfel und ein Ei an die ungläubigen Türken verschachert, hat das Recht verwirkt, sich Verbündete der Krone Kastiliens zu nennen. Das christlichste aller Königreiche kann und wird nicht an der Seite einer Herrscherin stehen, die dem Halbmond Tür und Tor öffnet, während anderswo Männer für das Kreuz sterben.
Dennoch: Wir sind nicht ohne Hoffnung, dass Vernunft und Reue Euch dereinst zurück auf den rechten Pfad führen mögen, so habt ihr dem heiligsten aller Reiche die Treue geschworen. Sollte sich Eure Haltung so beibehalten, stehen Wir künftigen Verhandlungen offen gegenüber, wie es sich für christliche Fürsten geziemt, die trotz allem demselben Herrn dienen.
An den König von Ungarn
Von Peters Gnaden, König von Kastilien, Leon, Navarra und Aragon, Befreier Jerusalems durch das Werk unseres seligen Vorgängers, an Seine Majestät den König von Ungarn, aus dem erhabenen Hause Anjou.
Erhabener Bruder, es erfüllt Uns mit besonderer Freude, an Euch zu schreiben, auch wenn Wir wissen, dass Euer Haus dasselbe ist, das in Neapel den Glauben so schändlich verraten hat. Doch wo die Königin von Neapel ihre Seele und die Seelen ihrer Untertanen für einen Apfel und ein Ei an den Halbmond verkaufte, habt Ihr, Herr König, das Gegenteil bewiesen: Wir haben von Eurem knappen, hart erkämpften Kriege gegen die Feinde des Kreuzes vernommen, einem Kriege, der an einem Faden hing und den Ihr dennoch mit Standhaftigkeit und Gottvertrauen bestanden habt. Das Haus Anjou trägt also beides in sich, Verrat und Treue und Wir sind froh, dass Ihr Euch für Letzteres entschieden habt.
Lasst Euch von Uns versichern: Das nächste Mal wird der Halbmond vor Euch niederknien, so wie er sich vor Jerusalem bereits beugen musste. Denn solange die Treue zum Heiligen Vater unter den christlichen Fürsten herrscht, kann niemand, kein Sultan und kein Zweifler, die Christenheit spalten.
An den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und König von Böhmen
Von Peters Gnaden, König von Kastilien, Leon, Navarra und Aragon, an Seine Kaiserliche Majestät, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und König von Böhmen, aus dem erhabenen Hause de Luxembourg.
Erhabener Bruder, Iberien steht an der Seite der Christenheit, so wie es dies stets getan hat und stets tun wird. Was mein Vater, der selige Alfonso, mit seinem Leben vor Kairo bezahlte, war kein Opfer für Kastilien allein, sondern für die gesamte Christenheit, deren heiligste Stadt nun wieder unter dem Kreuz liegt.
Doch Wir sehen mit Sorge, wie andernorts der Glaube zerfällt: Bistümer werden geraubt, Grafen beugen sich fremden Kronen, Fürsten bleiben mit Heiden verbündet. Diesem Verfall muss entgegengetreten werden, mit Wort und, wo nötig, mit Schwert. Das Reich kann und darf nicht fallen, denn das Reich an sich ist so heilig wie die Stadt Jerusalem selbst. Wisset, dass Kastilien in dieser Stunde nicht abseits steht, sondern bereit ist, an Eurer Seite für die Einheit der Christenheit einzutreten, gegen jeden, der sie zu spalten sucht – von innen wie von außen.
An den Großmeister des Ordens von Jerusalem in Lissabon
Von Peters Gnaden, König von Kastilien, Leon, Navarra und Aragon, Befreier Jerusalems durch das Werk unseres seligen Vorgängers, an den ehrwürdigen Großmeister des Ordens von Jerusalem zu Lissabon.
Ehrwürdiger Großmeister, teurer Bruder eines Volkes, das mit dem Unseren durch Blut, Glauben und nun auch durch den gemeinsamen Sieg über die Horden des Mamelucken auf ewig verbunden ist: Was vor Kairo und Jerusalem errungen wurde, darf nicht das Ende Unseres Werkes sein, sondern nur sein Anfang.
Die heiligen Lehren, für die mein Vater sein Leben gab, müssen nun weitergetragen werden, gen Afrika über Kairo hinaus und bis nach Indien, dorthin, wo noch kein Kreuz die Finsternis erhellt hat.
Es ist Unsere feste Überzeugung, dass ein Seeweg gen Westen nach Indien nicht nur möglich, sondern von der Vorsehung selbst vorgezeichnet ist, eine Wahrheit, die auch der Heilige Vater anzuerkennen muss. Dieser westliche Weg wird, so glauben Wir, der sicherere von beiden sein. Doch Sicherheit allein darf Uns nicht genügen: Auch der Seeweg um Afrika herum und durch den Sinai selbst muss gefunden und erschlossen werden, damit der Christenheit kein Pfad zu den Reichtümern und den Seelen des Ostens verschlossen bleibt. Wo ein Weg versperrt oder zu gefährlich sein sollte, muss der andere bereitstehen.
Euer Orden, geschult in der Kunst der Seefahrt wie kein anderer christlicher Bund, ist berufen, dieses Werk zum Wohle der geeinten Christenheit voranzutreiben. Kastilien wird Euch dabei nicht als bloßer Zuschauer, sondern als Bruder und Mitstreiter zur Seite stehen, so wie Portugal Uns vor den Mauern Kairos zur Seite stand.
An den Sultan von Marokko
Von Peters Gnaden, König von Kastilien, Leon, Navarra und Aragon, an Seine Hoheit den Sultan von Marokko.
Erhabener Sultan, Wir schreiben Euch mit einer Offenheit, die Wir wohl keinem anderen Fürsten unter dem Halbmond entgegenbringen würden. Zwischen Euch und Uns liegt der Glaube wie ein tiefer Graben, den weder Handel noch Höflichkeit je ganz überbrücken werden, und Wir verschweigen Euch nicht, dass Kastilien am Tage des Jüngsten Gerichts allein das Kreuz erkennen wird. Und doch: Unter allen Fürsten, die dem Halbmond dienen, habt Ihr Euch als der ehrenhafteste erwiesen. Wo andere Eures Glaubens mit Verrat, Grausamkeit oder leerem Prunk regieren, habt Ihr stets Wort gehalten, Karawanen und Kaufleute geschützt, und Unsere Häfen mit denen Eures Reiches in einem Handel verbunden, der beiden Kronen Wohlstand brachte. Ein Feind im Glauben, gewiss – doch ein Freund in Handel und Wandel, wie Wir ihn selten gefunden haben.
Deshalb wenden Wir Uns an Euch mit einem Anliegen, das jenseits des Glaubens liegt und beiden Reichen nützen mag: Wir würden gerne von Euch Karten jenes noch unerkundeten Kontinents erwerben, der sich südlich Eurer Küsten erstreckt, Afrika, dessen Tiefen selbst Euren Kaufleuten und Gelehrten noch weitgehend verschlossen sind. Was Ihr über seine Küsten, Flüsse und Handelswege in Erfahrung gebracht habt, ist Uns von großem Wert, und Wir sind bereit, dafür einen fürstlichen Preis zu entrichten, in Gold, wie es sich für einen Handel zwischen zwei so bedeutenden Kronen geziemt. Lasst Glauben und Schwert an ihrem Platz ruhen, Sultan, und lasst Karten und Gold zwischen Uns sprechen.
Ende der Chronik dieses Kapitels. Möge Gott dem seligen Alfonso IV. Frieden schenken und seinem Sohn Peter Weisheit für die Prüfungen, die noch kommen werden.~~~~~
1. Was war das Highlight des letzten Spieltags?
Die Befreiung der Heiligsten aller Städte und der Balkan-Krieg, hat mein RP beeinflusst, daher Danke an alle Beteiligten. Ich glaube aber, dass Chris erstmal mich ghosten wird. Dabei tue ich alles nur für das Roleplay, naja.
2. Wie sieht es bei dir im Land aus? Was ist passiert, was steht an?
Actually no idea, mir gings echt reudig und ich bin deswegen die letzte Stunde nicht da gewesen. Bekomme noch ne gute Stange Geld von Preußen zurück und werde damit wohl Sevilla ausbauen. Ansonsten Vasallen annektieren und Rolladus bitten, dass er mir gaaaaanz viel Geld zahlt, sonst muss man ja auch mal was in Europa machen. Hab mich ja aus Italien zurückgezogen, damit ich mich auf die Kolonial- und Afrikafront fokussieren kann.
Aber: Hab bereits alle Institutionen
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3. Welche Nation in deiner direkten Nachbarschaft und welche weltweit ist deiner Meinung nach aktuell am stärksten aufgestellt? (Regional- und Weltmacht?)
Ich bin der festen Überzeugung, dass der Osmane für mich der stärkere Gegner wäre als der Franzose zu Land und zwar deutlich.
Denke aber trotzdem, wenn ich gegen beide kämpfen würde, hätte ich Chancen... nur halt nicht, wenn wir in der Ebene kämpfen. Da würde der Osmane mit mir den Boden aufwischen.
4. Welche Spielernation war letzten Spieltag Top?, welche Flop?
Top: Frankreich, hat sich für nen Appel und ein Ei viel Land im Reich besorgt; Preußen, gut gewachsen; Böhmen, wunderschönes Böhmen, aber wann hast du endlich Mähren annektiert?; Sizilien, steht auf eigenen Beinen und zwingt das Reich fast an den Rand der Niederlage (zumindest nachdem was mir Aiwendil erklärte); Jerusalem, oh heiligste aller Stätten, du bist nun wieder in christlicher Hand!
Flop: Ich glaube mein Rant in der Steamgruppe war nicht zu überlesen, es ist und bleibt Goose. Das kann man nicht ohne langandauernde vorherige AARs machen. Das geht nicht, wenn die AARs da gewesen wären, würde ich das durchgehen lassen.
Und nochmal hier: Der Bündnisbruch mit Chris ist aus reiner RP Sicht geschehen, dafür wurde ich in der echten Welt auch bereits bestraft; sah man ja an meinem Migränefall der mich zum früheren Verlassen des Abends brachte. Ich verstehe, dass Chris mich grade so wenig mag. Andere sollten vllt mal schauen, ob ihre Powergamerei nicht vllt mehr Roleplay vertragen könnte. Das macht dieses Spiel auf Speed 3 deutlich erträglicher. Ich habe zweimal trotz Migräne im Krieg Deus Vult geschrien, ich hatte trotz wirklich großer Schmerzen den Spaß meines Lebens.
Ich finde btw wirklich sehr dolle unschön, was @bard da mit Jangru abgezogen hat, sonst wäre der ja jetzt nicht in Tibet oder so, oder, dass Teoman jetzt in Indien erobern musste, weil ihm jemand gesagt hat, "naja, da geh ich rein. Pech."
LG Gunki