[HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

AARs zum Zeitpunkte der beiden Weltkriege

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 8. Oktober 2015 13:09

22. Juli 1936

Heute hatten wir keine lange Anfahrt. Brandenburg an der Havel war zum Glück nicht weit von Berlin entfernt. Ich wollte schon lange das neue Opel Werk anschauen. Heute führte uns Werksleiter Hanns Grewenig persönlich durch die 24.200 m² große Halle.

"Seit 18.11.35 produzieren wir hier LKWs. Das Werk wurde in 190 Tagen aufgebaut. 2 Stockwerke in einer 178 m langen Halle. Wir haben insgesamt 5 km Transportband auf dem die LKWs montiert werden. Hier im Erdgeschoß werden die Karossen hergestellt und lackiert. Oben findet dann die Montage statt."

"Sehr beeindruckend. Wie mir scheint arbeiten Sie hier sehr effizient."

"Allerdings. Wir produzieren 167 LKWs pro Tag. Da müssen sie effizient sein wenn sie das schaffen wollen. Wir haben 1200 Werkzeugmaschinen und haben bewußt auf Transmissionen verzichtet. Strom bekommen wir aus einem eigenem Kraftwerk."

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"Hier wird er montiert, der gute Blitz. Aus den 3,6 Liter Hubraum bringen wir 68 PS auf die Straße. Mit den 3,6 m Radstand gibt es genug Platz für die 3 Tonnen Nutzlast die der LKW tragen kann und das bei nur 3,3 Tonnen Eigengewicht. Mit 10 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgängen und dem Hinterradantrieb ist der Blitz auch für leichtes Gelände geeignet. Auf der Straße schafft er 80 km/h."

"Sehr gut. Ich sehe Sie sind der richtige Lieferant für LKWs."

"Unter uns, General Motors fängt an Fragen zu stellen wofür die Wehrmacht so viele LKWs braucht. Wir sollten vielleicht über diskretere Bestellwege nachdenken."

"Ja, das sollten wir. Ich werde das klären und Sie dann informieren. Vielen Dank für den Hinweis."

"Selbstverständlich. Möchten Sie noch eine Probefahrt auf unserem Testgelände machen?"

"Sehr gern."

Nach diesem Tag war ich überzeugt, daß der Opel Blitz der richtige LKW für die Wehrmacht ist.

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 14. Oktober 2015 12:15

31. Juli 1936 Monatsabschlußbesprechung

An diesem Morgen war ich früh aufgewacht und hatte deshalb Zeit, vor dem Frühstück, eine Runde durch die Burg zu laufen. Auf der Nordmauer blieb ich stehen und schaute in das Tal das noch vom Nebel verdeckt war hinab.

"Ein bissle wie die Zukunft. Man weis, daß da unten ein Tal ist aber den Weg dort hin kann man net sehen."

"Friedrich! Guten Morgen. Schon so philosophisch am frühen Morgen?"

"Die einzige Zeit des Tages wo ich mir das erlauben kann. Sind wir auf dem richtigen Weg oder steuern wir auf den Abgrund zu?"

Nachdenklich blickten wir auf den Nebel der nur langsam, in der aufgehenden Sonne, heller wurde.

"Ich befürchte das werden wir erst erfahren wenn wir angekommen sind."

"Dann gehen wir diesen Weg weiter."

"Uns bleibt wohl keine andere Wahl."

"Komm, das Frühstück müßte fertig sein."

Später, im kleinen Konferenzsaal, war kein Platz mehr für Zweifel.


Politik

"Eure Majestät, meine Herren, Außenpolitisch gibt es nichts zu berichten. Dafür ist die innenpolitische Lage um so angespannter:

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Eurer Majestät ich bitte um Entschuldigung, aber keine unserer Maßnahmen hat Wirkung gezeigt. Eure Beliebtheit im Volk ist weiter gefallen und ist jetzt bei 64%. Es ist uns zwar gelungen die Beliebtheit der Faschisten um 2% auf 5% zu reduzieren, aber die Kommunisten liegen weiterhin bei 10%. Dafür gelang es den Demokraten ihre Beliebtheit von 13% auf 21% zu steigern."

"Wie, die Demokraten? Haben die Leute denn nichts aus der Weimarer Republik gelernt?"

"Ich befürchte nicht, Eure Majestät. Es wird von einer Forderung nach einer konstitutionellen Monarchie geredet. Admiral Canaris hat die Vermutung geäußert, daß es sich um das Werk von Spionen unserer demokratischen Nachbarn handeln könnte."

"Ich erwarte, daß Sie etwas dagegen unternehmen. Sie werden alle 2 Wochen über ihre Pläne und Erfolge berichten. Wir müssen das beenden, bevor daraus eine Regierungskrise entsteht."

"Jawohl, Eure Majestät."

"Herr Schacht, ihr Bericht bitte."


Rohstoffversorgung

Herr Schacht erhob sich von seinem Platz und präsentierte seine üblichen Diagramme:

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Eure Majestät, meine Herren, der Rüstungsindex liegt weiterhin bei 230. Diesen Monat konnten wir wieder eine größere Menge Treibstoff einlagern. Die Nachschubproduktion ist weiterhin im Plus, wenngleich deutlich weniger als im letzten Monat. Wir haben ein Auge darauf um gegebenenfalls die Produktionskapazität anzupassen."

"Danke, Herr Schacht. Die Übersicht über die Produktion diesen Monats, bitte."


Produktion

"Eure Majestät, meine Herren, die fertig gestellten Produktionen in diesem Monat sind überschaubar:

U-16, ein Typ IID Küsten-U-Boot wurde fertig gestellt und der Kriegsmarine übergeben.

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Für kommenden Monat sind wieder mehr Indienststellungen geplant.


Forschung und Entwicklung

Eure Majestät, meine Herren, auch im Bereich Forschung und Entwicklung sind keine weiteren Projekte abgeschlossen worden. Aber in den nächsten Monaten dürfen wir mit einigen Projektabschlüssen rechnen:

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Wie Sie sehen können ist die Radarforschung wieder rausgefallen, da wir Ressourcen für die Ausbildung weiterer Spione einsetzen mußten. Auch diesen Monat ergaben sich wieder geringfügige Terminänderungen nach vorne und hinten."

"Ich danke Ihnen. Admiral Canaris, wenn Sie so freundlich wären."


Abwehr

Heute gelang es mir tatsächlich Admiral Canaris anzusehen und kurz zuzunicken bevor der König ihn erwähnte. Für einen kurzen Augenblick schien er überrascht zu sein. Dann erhob er sich und verneigte sich kurz in Richtung des Königs.

Eure Majestät, verehrte Herren, diesen Monat ist es uns gelungen 9 Spione zu neutralisieren.

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Mit jeweils 15 erwischten Spionen sind Frankreich und die Sowjetunion mit Abstand am aktivsten am spionieren. Diesen Monat haben wir auch aus Belgien, aus Polen und aus der Tschechoslowakei je einen Spion erwischt. Auch ein amerikanischer Spion war diesen Monat wieder dabei. Wie Herr Haushofer bereits erwähnte glaube ich, daß diese Spione für die plötzliche Beliebtheit der Demokraten mit verantwortlich sein könnten.

Unsere Bemühungen in Österreich waren diesen Monat etwas erfolgreicher. Der Beliebtheitsgrad der GDVP ist auf 5% gestiegen.



Unsere Grenzposten melden folgende Truppenstärken unserer Nachbarn an unseren Grenzen:

Frankreich:
2 Kommando-Divisionen (maximal 2 gesichtet)
10 Infanterie-Divisionen (maximal 10 gesichtet)

Luxemburg:
1 Kommando-Division (maximal 1 gesichtet)

Belgien:
6 Infanterie-Divisionen (maximal 6 gesichtet)

Niederlande:
1 Kommando-Division (maximal 1 gesichtet)
9 Infanterie-Divisionen, plus 1 zum Vormonat (maximal 9 gesichtet)

Dänemark:
Hat keine Truppen an unserer Grenze.

Polen:
3 Kommando-Divisionen (maximal 4 gesichtet)
18 Infanterie-Divisionen, minus 2 zum Vormonat (maximal 20 gesichtet)
1 Kavallerie-Division, (maximal 1 gesichtet)

Litauen:
1 Infanterie-Division (maximal 1 gesichtet)

Tschechoslowakei:
2 Kommando-Divisionen (maximal 2 gesichtet)
12 Infanterie-Divisionen, minus 1 zum Vormonat. (maximal 14 gesichtet)
3 Gebirgsjäger-Divisionen, minus 1 zum Vormonat. (maximal 4 gesichtet)

Österreich:
5 Infanterie-Divisionen (maximal 5 gesichtet)
1 Kavallerie-Division (maximal 1 gesichtet)

Schweiz:
2 Infanterie-Divisionen (maximal 4 gesichtet)

Für genauere Angaben fehlen uns derzeit die Mittel. Wenn Sie keine Fragen mehr haben wäre das von meiner Seite alles."

Admiral Canaris verneigte sich kurz und nahm wieder Platz.

"Feldmarschall von Richthofen, wie kommen Sie in Spanien voran?"


Spanischer Bürgerkrieg

Feldmarschall von Richthofen hatte wieder einige zusammen gerollte Karten dabei, die er auf dem Tisch ausbreitete.

"Eure Majestät, meine Herren, hier sehen Sie die Lage im Norden um La Coruna.

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Grün der Frontverlauf von Ende Juni, Gelb der aktuelle Stand.

Der Brückenkopf von Vigo wurde auf den Stand von Ende Mai zusammen gedrückt. Danach ist ein Teil der Truppen nach Norden marschiert und hat den Brückenkopf von Navia geräumt. Somit ist die Nordküste komplett in der Hand der Nationalisten und die Nachschubroute für La Coruna gesichert."

"Aber warum wurde der Brückenkopf von Vigo nicht weiter angegriffen? Mit seinem Hafen ist dieser Brückenkopf doch viel gefährlicher."

"Wie es den Anschein hat, folgt General Franco nur sehr ungern und zögerlich unseren Ratschlägen. Ich vermute er will einen Sieg komplett auf sein militärisches Geschick zurück führen und nicht auf unsere Ratschläge."

"Aber das ist doch törichter Leichtsinn! Bringen Sie den Mann irgendwie zur Vernunft."

"Ich werde es versuchen, Eure Majestät. Den Nationalisten ist es gelungen die Gebietsverluste vom Juni wieder rückgängig zu machen. Außerdem ist es gelungen ein Landverbindung nach Sevilla herzustellen.

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Außerdem gelang es mit der Eroberung von Oropesa die Republikaner zwischen Sevilla und Cartagena von Madrid abzuschneiden. Das konnte nicht gehalten werden weil die Truppen nach Süden marschieren mußten um Sevilla vor der erneuten Einkesselung zu bewahren.


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Valencia ist gefallen und das Umland wurde teilweise gesichert. Weiter im Osten wurde das Umland von Barcelona gesichert. Entgegen unserem Rat die Truppen gegen Madrid marschieren zu lassen wo sie dringend benötigt werden.

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Von Madrid aus gab es vier Vorstöße der Republikaner. Mit dem Vorstoß nach Westen wurde die Verbindung zu den Truppen vor Sevilla wieder hergestellt. Ein Vorstoß Richtung Süden sollte wohl die Truppen abschneiden die Richtung Nord-westen unterwegs sind. Dieser Vorstoß wurde aber selbst abgeschnitten, in Daimiel eingekesselt und zerschlagen. Der dritte Vorstoß soll wohl Valencia entsetzen und hat viel Raum im Süd-Osten von Madrid erobert. Mittlerweile ist es den Nationalisten gelungen diesem Vorstoß bei Toledo in die Flanke zu fallen. Der gefährlichste Vorstoß ging nach Norden und hat jetzt die Stadtgrenze von Burgos erreicht. Jede Seite steht jetzt vor der Hauptstadt der anderen. In den nächsten Tagen könnte die Entscheidung fallen. Unsere Flugzeuge kämpfen sowohl über Madrid, als auch vor Burgos."

"Halten Sie mich unbedingt auf dem Laufenden. Wir brauchen Spanien als Verbündeten."

"Sehr wohl, Eure Majestät."

"Meine Herren, frisch ans Werk. Wir sehen uns nach der Urlaubszeit am 31. August wieder in Berlin."

"Lang lebe der König!"

Alle packten ihre Unterlagen zusammen und freuten sich auf ein paar ruhige Tage übers Wochenende. Vom Hohen Staufen hatte ich es, zum Glück, nicht so weit nach Hause.

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 30. Oktober 2015 12:28

Hauptmann Hauser

Der Amerikaner

"Matthew!"

Die Sonne war bereits über den Horizont gestiegen und die warmen Sonnenstrahlen fielen durch die weißen Gardienen auf das Bett. Irgendwo zwischen den
Kissen und unter der Decke bewegte sich jemand, während sich, draußen vor dem Fenster, die Vögel zwitschernd um den besten Nestbauplatz in der Linde stritten. Alle Anzeichen deuteten auf einen sonnigen Frühlingstag hin und langsam zog der Geruch von gebratenem Speck und Eiern in das Zimmer.

"Matthew!"

Die bekannte Stimme bahnte sich einen Weg durch die Kissen, in sein Ohr und von dorthin weiter bis in seinen Traum und holte ihn sanft in die Wirklichkeit
zurück.

"Matthew!"

Barfuß und nur mit einer kurzen Hose bekleidet ging er die Treppe hinunter in die Küche, woher der Geruch und die Stimme kamen. Seine Mutter stand mit dem Rücken zu ihm am Herd und wendete Eier und Speck.

"Matthew!"

"Guten Morgen Mum."

"Guten Morgen du Langschläfer. Willst du den ganzen Tag verschlafen?"

"Wie könnte ich schlafen wenn du dein leckeres Frühstück machst, Mum?"

"Schmier du mir ruhig Honig ums Maul, bald wirst du dir selber Frühstück machen müssen. Aber heute morgen nicht. Iss erst mal."

Der Teller vor ihm füllte sich mit Toast, Eiern und Speck. Gerade als er sich ein Stück vom Spiegelei in den Mund schieben wollte traf der Kochlöffel hart seine Hand und das Ei verteilte sich über den Tisch.

"Au, Mum! Was soll das?"

"Was hast du angestellt?" Seine Mutter blickte ihn zornig an.

"Nichts. Was ist los mit dir?" Ein weiterer Schlag traf seinen Arm.

"Du sollst mich nicht anlügen! Was hast du angestellt?"

"Ich hab geschlafen! Was meinst du?" Er stand auf um den Schlägen besser ausweichen zu können.

"Du bist ein Dieb! Ich weis es! Was hast du gestohlen?" Mittlerweile hatte sie ihren Sohn in den Flur getrieben. Sie war so zornig auf ihn, wie noch nie zuvor.

"Mum? Hör auf! Au! Das tut weh! Hör mir doch mal zu!"

"Hast du deinem Vater Geld gestohlen?"

"Nein! Wie kommst du auf so was?" Matthew trat auf die Veranda hinaus. Trotz des Sonnenscheins wurde ihm plötzlich kalt.

"Du dreckiger kleiner Dieb! Verschwinde von hier und laß dich nie mehr hier blicken!"

Als Matthew zum Gartentor rannte warf sie ihm den Kochlöffel hinterher. Drinnen roch es nach angebrannten Eiern. Das letzte was Matthew hörte war wie die Tür zugeschlagen wurde. Oder wurde sie aufgestoßen? Der Kochlöffel traf ihn hart in den Magen.

"Gefangener Smith, aufstehen!"

Sein Magen schmerzte, seine Gelenke waren steif, sein Mund war trocken und mit auf dem Rücken gefesselten Händen war aufstehen leichter gesagt als getan. Trotzdem tat er sein Möglichstes der Aufforderung zu gehorchen, wie er mittlerweile gelernt hatte war es besser das zu tun was der Kerkermeister von ihm wollte. Das Licht im Gang belendete ihn so sehr, daß er kaum die Augen öffnen konnte. Er wurde in einen Raum am Ende des Ganges geführt. Der Raum war nahezu leer. An der gegenüberliegenden Wand stand eine grobe Werkbank neben einem Kamin in dem ein Feuer brannte und dem Raum, im Vergleich zu seiner Zelle, eine angenehme Wärme verlieh. Die Kette, die von der Decke hing bemerkte er erst als seine Handschellen daran befestigt wurden. Begleitet vom metallischem Klicken der Rücklaufsicherung wurden seine Hände mit einer Winde nach oben gezogen. Bald hatte er keinen Boden mehr unter den Füßen, aber die Ketten an seinen Fußgelenken verhinderte, daß er weiter hoch gezogen wurde. Statt dessen wurde sein Körper schmerzhaft gestreckt.

"Wir hätten da noch ein paar Fragen an Sie."

"Ich bin amerikanischer Staatsbürger, das könnt ihr nicht mit mir machen!"

Klick.

"Aaahhhh!"

Matthew hörte wie seine Mutter die Tür zuschlug.

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 3. November 2015 12:52

17. August 1936

Der König verweilte zur Zeit im Schloß Sanssouci und hatte mich zu sich bestellt um das weitere Vorgehen und einige aktuelle Ereignisse zu besprechen. Es war bereits später Nachmittag geworden als ein Herold dem König mitteilte, Feldmarschall von Richthofen sei erschienen und bitte Vorsprechen zu dürfen. Kurz darauf kam der Feldmarschall zu uns.

"Eure Majestät, Herr Reichsverweser, ich grüße Sie."

"Was führt Sie zu so später Stunde noch zu mir, Herr Feldmarschall von Richthofen?"

"Gute Nachrichten, Eure Majestät. Seht selbst."

Er breitete eine Karte auf dem Tisch aus.

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"Franco hat endlich unseren Rat angenommen und den Großteil seiner Truppen gegen Madrid marschieren lassen. So ist es uns gelungen die Stadt nahezu komplett einzuschließen und mit einem Angriff von Norden und Süd-Westen zu beginnen. Dank entschlossenem Vorgehen und starker Luftunterstützung ist es uns gelungen Madrid heute morgen einzunehmen. Ein Entlastungsangriff der Republikaner, aus westlicher Richtung, kam zu spät. Wir hoffen, daß dadurch der Angriff auf Burgos deutlich an Schwung verliert. Auf jeden Fall sind die Truppen dort, jetzt von ihrem Oberkommando und Nachschub abgeschnitten. Bedauerlicherweise ist die Regierung der Republikaner entkommen. Wir wissen noch nicht wohin sie geflohen sind."

"Das sind sehr gute Nachrichten. Damit sollte der Widerstand der Republikaner so gut wie gebrochen sein."

"Ja, Eure Majestät. Der Sieg der Nationalisten ist greifbar nahe."

"Kommen Sie, das besprechen wir beim Abendessen weiter."

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 14. November 2015 22:16

31. August 1936 Monatsabschlußbesprechung

Der König hatte beschlossen die Sommermonate in Schloß Sanssouci zu verbringen.

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Um das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden hatte der König gestern Abend zum Dinner geladen. Das hatte auch den angenehmen Nebeneffekt, daß die Fahrt durch Berlin durch ein gemütliches Frühstück ersetzt wurde. Pünktlich um 9:00 Uhr begann die Besprechung in einem kühlen Saal an der Nordseite des Schlosses.

"Guten Morgen, meine Herren. Wir wollen beginnen. Herr Haushofer, bitte."


Politik

"Guten Morgen Eure Majestät, die Herren, die Sommerpause macht sich bemerkbar, zumindest außenpolitisch. Hier gibt es nichts zu berichten. Innenpolitisch ist es leider anders. Die Beliebtheit Eurer Majestät ist auf 63% gefallen. Positiv daran ist, daß es sich nur um 1% Punkt zum Vormonat verschlechtert hat.

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Die Faschisten konnten 1% zulegen und sind jetzt bei 6%. Die Demokraten haben jetzt 24%, das sind 3% mehr als im Vormonat. Dafür haben die Kommunisten 3% verloren und sind jetzt bei 7%. Eure Majestät, wir haben die Maßnahmen über die wir vor zwei Wochen gesprochen haben vorbereitet und werden damit jetzt beginnen."

"Wir brauchen positive Ergebnisse. Das Volk muß weiterhin geschlossen stehen."

"Sehr wohl, Eure Majestät."


Rohstoffversorgung

"Herr Schacht, was können Sie uns berichten?"

Herr Schacht erhob sich von seinem Platz und präsentierte seine üblichen Diagramme:

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"Eure Majestät, meine Herren, der Rüstungsindex liegt wie gewohnt bei 230. Unsere Rohstoff- und Treibstoffvorräte wachsten stetig. Wir werden kommenden Monat bei Gelegenheit die Nachschubproduktion erhöhen."

"Danke Herr Schacht. Wie sah es bei der Produktion aus?"


Produktion

"Eure Majestät, meine Herren, der letzte Monat war sehr erfolgreich. Wir haben folgende Einheiten aufgestellt:

16 Artillerie Regimente
6 PAK Regimente
600 Panzer II Ausf. D
800 Panzer III Ausf. A
1 Handelskonvoi

Durch die neuen Produktionen konnten wir die Effektivität weiter erhöhen und haben jetzt folgende Verbesserung erreicht:

Artillerie 21,2%
PAK 21,8%
leichte Panzer 29,4%
Panzer 31,2%

Wir verlagern jetzt langsam unseren Produktionsschwerpunkt auf mobile Truppen.


Forschung und Entwicklung

Eure Majestät, meine Herren,

Am 11. August haben wir unsere Operative Kommandostruktur verbessert.

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Der aktuelles Zeitplan sieht folgender maßen aus:

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Für kommenden Monat stehen einige Projektabschlüsse an. Die praktische Erfahrung aus der Panzerproduktion hat sich positiv auf die Forschungsprojekte zur Verbesserung unserer Panzer ausgewirkt."

"Ich danke Ihnen, Reichsverweser Rommel. Admiral Canaris, wenn Sie so freundlich wären."


Abwehr

"Eure Majestät, meine Herren, diesen Monat haben wir wieder 9 Spione enttarnt und gefaßt.

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Wir haben den ersten japanischen Spion erwischt. Auch unsere Nachbarn sind wieder aktiv gewesen. Solange wir sie aber so regelmäßig erwischen müssen wir uns keine großen Sorgen machen.

Unsere Spione in Österreich waren letzten Monat leider nicht so erfolgreich. Der Beliebtheitsgrad der GDVP liegt aktuell bei 4%.


Unsere Grenzposten melden folgende Truppenstärken unserer Nachbarn an unseren Grenzen:

Frankreich:
2 Kommando-Divisionen (maximal 2 gesichtet)
10 Infanterie-Divisionen (maximal 10 gesichtet)

Luxemburg:
1 Kommando-Division (maximal 1 gesichtet)

Belgien:
6 Infanterie-Divisionen (maximal 6 gesichtet)

Niederlande:
1 Kommando-Division (maximal 1 gesichtet)
9 Infanterie-Divisionen, plus 1 zum Vormonat (maximal 9 gesichtet)

Dänemark:
Hat keine Truppen an unserer Grenze.

Polen:
3 Kommando-Divisionen (maximal 4 gesichtet)
20 Infanterie-Divisionen, plus 2 zum Vormonat (maximal 20 gesichtet)
1 Kavallerie-Division, (maximal 1 gesichtet)

Litauen:
1 Infanterie-Division (maximal 1 gesichtet)

Tschechoslowakei:
2 Kommando-Divisionen (maximal 2 gesichtet)
14 Infanterie-Divisionen, plus 2 zum Vormonat. (maximal 14 gesichtet)
3 Gebirgsjäger-Divisionen (maximal 4 gesichtet)

Österreich:
5 Infanterie-Divisionen (maximal 5 gesichtet)
1 Kavallerie-Division (maximal 1 gesichtet)

Schweiz:
2 Infanterie-Divisionen (maximal 4 gesichtet)

Für genauere Angaben fehlen uns derzeit die Mittel. Wenn Sie keine Fragen mehr haben wäre das von meiner Seite alles."

Admiral Canaris verneigte sich kurz und nahm wieder Platz.

"Feldmarschall von Richthofen, wie kommen Sie in Spanien voran?"


Spanischer Bürgerkrieg

Feldmarschall von Richthofen erhob sich und rollte jede Menge Karten vor dem König aus.

"Eure Majestät, meine Herren, wie wohl allen bekannt sein dürfte ist Madrid vor 2 Wochen an die Nationalisten gefallen.

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Die Republikaner haben versucht dem Angriff auf Madrid in die Flanke zu fallen, waren aber zu langsam. Die südliche Angriffsspitze hat bereits abgedreht. Der Raum um Madrid ist gesichert. Im Norden sieht es ebenso gut aus.

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Der Vormarsch auf Burgos wurde eingeholt und zerschlagen. Der Osten von Spanien ist zum größten Teil erobert.

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Die Regierung der Republikaner ist nach Malaga geflohen. Damit sind die meisten Truppen der Republikaner von ihrer Führung und von Nachschub abgeschnitten. Wenn die Aufklärungsberichte vollständig sind, haben die Republikaner in dieser Gegend nur die Truppen zur Verfügung, die nach dem gescheiterten Kampf um Sevilla, auf dem Rückzug sind. Damit ist es nur noch eine Frage von Wochen bis die Republikaner besiegt sind."

"Sehr gut. Halten Sie uns weiter auf dem Laufenden. Wir treffen uns am 30. September wieder. Auf Wiedersehen, meine Herren."

"Lang lebe der König!"

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 16. November 2015 12:00

Hauptmann Hauser

Der Amerikaner

Er hatte Schmerzen. Überall. Seine Mutter hatte ihn schlimm mit dem Kochlöffel verprügelt. War es seine Mutter gewesen? Er roch den Speck der angebrannt war als sie ihn aus dem Haus geprügelt hatte. Wohin war er danach gegangen? Er wußte es nicht mehr. Aber es war ein dunkler Ort. Wenn er nur wüßte warum seine Mutter so zornig auf ihn war. Irgendwo wurde eine Tür geöffnet und es wurde hell um ihn herum. Seine Mutter stand in der Tür. Wie konnte sie ihn hier finden?

"Mum?"

"Nein. Ich bin Eva."

Eine junge Frau kniete sich neben ihn und stellte ein Tablett auf den Boden. Die Tür fiel wieder ins Schloß.

"Hier trink das. Das wird dir helfen."

Er mußte husten. Trinken war anstrengend und schlucken verursachte Schmerzen.

"Wir haben nicht viel Zeit. Sie kommen bald wieder und dann muß ich gehen. Ich kann sie hier heraus holen."

"Wer sind sie? Wie soll das gehen?"

"Ich bin Eva. Ich bin die Sekretärin vom Herrn Major Becker, der ist hier der Oberbefehlshaber. Außerdem gehöre ich zum französischen Geheimdienst. Mein Auftrag ist es französische Agenten zu befreien und die unserer Verbündeten."

"Du holst mich hier raus? Wie soll das gehen?"

"Ich werde gar nichts machen."

Eva lächelte ihn an, dann beugte sie sich über ihn und gab ihm noch einen Schluck von dem Schmerzmittel zu trinken. Dabei kam sie ihm so nah, daß er die Wärme ihres Körpers spüren konnte.

"Aber wenn der Herr Major heute Nacht bei mir unter der Decke liegt werde ich ihm erzählen daß es gut für seine Karriere wäre den wichtigen amerikanischen Spion ins VV-Hauptquartier nach Berlin zu bringen, damit er dort nochmal verhört wird. Dann werden die richtigen Leute auf seinen großen Fang aufmerksam."

"Und wie soll es mir helfen wenn ich in Berlin bin?"

"Ein paar Freunde werden dafür sorgen, daß dein Transport einen Unfall hat bei dem du verschwindest. Die bringen dich dann an die Ostsee, wo ein englisches U-Boot auf dich wartet."

"Die Engländer kommen und holen mich raus?"

"Ja, das haben wir schon ein paar mal so gemacht. Du mußt mir nur sagen wer dein Vorgesetzter ist, damit sie dich überprüfen können. Die wollen ja nicht in eine Falle laufen."

"Verständlich. Captain Miller vom Corps of Intelligence Police Department Germany hat mich angeworben und beauftragt. Er hat sein Büro in Bosten."

"Und er kann deine Identität bestätigen?"

"Er weis, daß ich Matthew Boehner bin. Mein Deckname John Smith ist von ihm, genau wie die gesamte Planung meines Auftrages."

"Wenn du mir noch sagst was dein Auftrag ist, dann reicht das für eine Überprüfung."

"Ich sollte überprüfen ob die Firma MAN tatsächlich einen Panzer entwickelt. Ich hab die Pläne gefunden. Die entwickeln einen Panzer! Das mußt du deinen Vorgesetzten sagen, falls ich nicht durch komme."

"Das bedeutet, die Deutschen brechen den Versailler Vertrag. Ich muß gehen, sonst schöpfen die Deutschen Verdacht. Schlaf und komm wieder zu Kräften. Bald kommst du hier raus."

"Ich danke dir. Du bist ein Engel!"

Als sich die Tür hinter Eva schloß und das Licht wieder aus ging hatte er das Gefühl, daß es nicht mehr ganz so dunkel war wie davor. Das Schmerzmittel begann zu wirken und er schlief ein.
Eva klopfte an die schwere Holztür und betrat auf ein "Herein" von drinnen das dahinterliegende Büro von Hauptmann Hauser. Der Hauptmann saß in einem der Sessel vor dem Kamin. Er war gerade mit einer Akte beschäftigt gewesen, die er wieder zusammen räumte und auf das Tischle neben sich legte.

"Fräulein Eva, bitte nehmen Sie doch Platz. Etwas zu trinken?"

"Danke nein, Herr Hauptmann."

"Waren sie erfolgreich mit unserem Gast?"

Eva reichte ihm ein Blatt Papier.

"Er heißt Matthew Boehner und wurde von Captain Miller vom Corps of Intelligence Police Department Germany geschickt. Ich soll Sie informieren, daß die Deutschen Panzer entwickeln."

Hauptman Hauser blickte fragend zu Eva.

"Naja, er hat mich gebeten meine Vorgesetzten darüber zu informieren, daß die Deutschen wie vermutet Panzer entwickeln. Das zu untersuchen war sein Auftrag."

"Also wieder Captain Miller. Das bedeutet wohl unser Agent Smith oder Boehner ist unbedeutend und er hat keine weiteren Informationen. Aber wieso will er, daß Sie mir sagen daß die Deutschen Panzer entwickln?"

"Er denkt, daß Sie beim französischen Geheimdienst sind."

"Das müssen Sie mir genauer erklären. Und wie bekommen Sie eigentlich diese Informationen aus den Gefangenen heraus?"

"Sie dürfen das aber niemand erzählen. Versprochen?"

"Ich habe eine der höchsten Geheimhaltungsstufen. Ich werde niemand ihr Geheimnis erzählen."

"Ich erzähle den Gefangenen, daß ich beim französischem Geheimdienst und die Geliebte vom Herr Major bin. Und ich so veranlassen kann, daß man sie nach Berlin verlegt. Bei diesem Transport werden sie dann befreit und auf ein englisches U-Boot gebracht. Natürlich brauchen die Engländer eine Möglichkeit zu prüfen ob sie es nicht mit einem deutschen Spion zu tun haben. Und schon erzählen sie mir einiges."

Eva lächelte Hauptmann Hauser an.

"Und so eine Geschichte glauben die?"

"Die Geschichte funktioniert viel besser als die wo ich als Sekretärin Entlassungspapiere fälschen kann."

"Kaum zu glauben. Aber machen Sie ruhig so weiter wenn es funktioniert. Das einzig Interessante an Agent Smith ist wohl, daß die Amerikaner etwas von unserem Panzerprogramm wissen oder zumindest ahnen. Ich danke Ihnen, Fräulein Eva."

"Guten Tag, Herr Hauptmann."

"Guten Tag."

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 17. November 2015 12:13

19. September 1936

Es war ein klarer Tag an der Ostsee. Die Sonne schien warm auf die Insel Usedom. Der Wind vom Meer brachte salzige Luft und etwas Erfrischung. Wernher von Braun empfing uns mit den Abteilungsleitern der verschiedenen Abteilungen.

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Auf Grund der hohen Geheimhaltung fand die Einweihungsfeier der Heeresversuchsanstalt Peenemünde im kleinen Kreis statt. Die Anlagen waren so beeindruckend wie die Möglichkeiten die die Raketen und Triebwerke, die hier entwickelt werden sollten, bieten würden.

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 18. November 2015 12:51

22. September 1936

Feldmarschall von Richthofen war in eine Planung vertieft, die er heute noch fertig stellen wollte. Die Kaffekanne von heute Nachmittag war längst leer und so langsam meldete sich sein Magen und verlangte nach einem Abendessen. Da klopfte es an der Tür.

"Herein."

Sein Adjutant trat ein und salutierte.

"Herr Feldmarschall, Leutnant von Leutsch bittet darum vorgelassen zu werden."

"Leutsch?"

"Adjutant von Hauptmann Neudörffer."

"Bringen Sie den Mann rein."

Kurze Zeit später kehrte sein Adjutant mit Leutnant von Leutsch zurück.

"Sollten Sie nicht in Sevilla sein, Herr Leutnant?"

"Jawohl, Herr Feldmarschall."

"Was tun sie dann hier?"

"Hauptmann Neudörffer hat mich zu Ihnen geschickt um Bericht zu erstatten. Herr Feldmarschall, ich muß Ihnen berichten, daß Sevilla heute in den frühen Morgenstunden an die Republikaner gefallen ist."

"Wie bitte?"

"Wenn Herr Feldmarschall sich die Karte ansehen möchte.

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Die Republikaner die letzen Monat Sevilla angegriffen haben wurden nach Norden gedrängt. Und im allgemeinen marschierten alle Richtung Madrid. Vor der Besetzung von Madrid gelang es der republikanischen Führung zu entkommen und wie Ihnen bekannt ist haben sie sich in Malaga gesammelt. Dort ist es ihnen irgendwie gelungen 2 Milizen auszurüsten und nach Sevilla in Marsch zu setzen. Sie haben sich von Süden und Osten genähert, während Francos Truppen weit nördlich von Sevilla standen. Durch Luftangriffe konnten wir ihren Vormarsch nur etwas verlangsamen, nicht genug damit Francos Truppen uns rechtzeitig erreichen könnten. Deshalb hat Hauptmann Neudörffer befohlen den Stützpunkt aufzugeben. Das Material wurde gestern und heute Nacht nach Madrid ausgeflogen oder auf LKWs verladen. Die Bodenmannschaft zieht sich Richtung Norden nach Madrid zurück und verlangsamt dabei durch kleine Hinterhalte und Rückzugsgefechte den Vormarsch der Republikaner. Die Flieger unterstützen von Madrid aus. Der Flughafen wurde vermint. Ich bin heute morgen mit der letzten Ju-52 hierher gestartet als die Republikaner den südlichen Stadtrand erreichten. Da wir sie rechtzeitig entdeckt haben, haben wir keine Maschinen verloren und konnten geordnet abrücken."

"Dann haben wir also bisher keine Verluste?"

"Nein, Herr Feldmarschall. Wir haben nur den Flugplatz verloren. Aber durch den Fall von Madrid ist er strategisch nicht mehr so wichtig wie bisher. Der Widerstand im Großraum Madrid ist so gut wie beseitigt, deswegen bekommt Franco zur Zeit immer mehr Truppen frei die er Richtung Malaga schicken kann. Sobald diese Truppen eintreffen ist es mit dem republikanischem Vorstoß vorbei."

"Da haben wir nochmal Glück im Unglück gehabt. Ich werde das umgehend dem König berichten müssen. Ich nehme an Sie wollen sich heute Nacht ausruhen und dann bald zurück nach Madrid?"

"Jawohl, Herr Feldmarschall."

"Mein Adjutant wird das in die Wege leiten. Wegtreten."

Leutnant von Leutsch salutierte ein weiteres Mal und verlies das Büro von Feldmarschall von Richthofen.

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 19. November 2015 13:00

Hauptmann Hauser

Der Amerikaner

Hauptmann Hauser saß hinter seinem Schreibtisch als die Tür, nach kurzem klopfen, geöffnet wurde. Die Wachen brachten den Amerikaner, oder was von ihm übrig war, in das Büro und setzen ihn auf den Stuhl vor dem Schreibtisch. Seine Hände waren mit Handschellen auf dem Rücken gefesselt, trotzdem sah man, daß seine rechte Schulter wohl gebrochen war. Seine Wangen waren eingefallen und seine Augen waren leblos. Er war kaum in der Lage auf dem Stuhl sitzen zu bleiben.

"Guten Tag Herr Smith. Ich darf Ihnen mitteilen, daß ihr Fall heute abgeschlossen werden soll. Möchten Sie Ihren Aussagen noch etwas hinzufügen?"

"Ich bin Amerikaner. Bringen Sie mich zur Botschaft?"

Hauptmann Hauser unterschrieb ein Dokument und stempelte es. Dann reichte er das Dokument einer der Wachen und schlug die Akte zu.

"Herr Smith, ich möchte mich für die Unannehmlichkeiten die Sie hatten bei Ihnen entschuldigen. Die Herren werden Sie nach draußen bringen. Guten Tag."

Ungläubig blickte der Amerikaner von Einem zum Anderen, stand aber auf und folgte den Wachen nach draußen.
Die Wachen führten ihn auf der Mauer entlang bis zum Ost-Turm. Hinter dem Ostturm befand sich eine Holzplattform auf Höhe des Wehrgangs, gut 4m über dem Burghof. Der Amerikaner verlor den Rest an Farbe in seinem Gesicht als er die Schlinge sah die von einem Balken über dem Holzpodest hing.

"Was? Nein! Sie sollen mich doch zur Botschaft bringen!"

"Hat Ihnen niemand gesagt was mit Spionen passiert die erwischt werden?"

"Aber ich bin doch amerikanischer Staatsbürger."

Kurze Zeit später verlor er mit einem hölzernem Klacken den Boden unter den Füßen und das Seil um seinen Hals straffte sich.

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 20. November 2015 22:30

30. September 1936 Monatsabschlußbesprechung

Seine Majestät, Friedrich VI. und die königliche Familie verweilten noch immer im Schloß Sanssouci. Ich hatte den Eindruck, daß die Urlaubstage allen gut getan haben. Alle Anwesenden wirkten entspannter als sonst. Wir hatten uns die freien Tage verdient, denn in diesem Jahr ist bisher viel geleistet worden. Die Besprechung fand wieder in dem kühlen Saal an der Nordseite des Schlosses statt. Ich hatte gerade mir und Admiral Canaris eine Tasse Kaffee eingeschenkt, als die Tür geöffnet wurde und der Herold den Saal betrat.

"Seine Majestät Friedrich VI. von Staufen, Beschützer des Volkes und König des Deutschen Reichs!"

"Lang lebe der König!"

"Guten Morgen, meine Herren. Wie ich sehe warten Sie nur noch auf mich. Bitte setzen Sie sich doch. Herr Haushofer, wenn ich Sie bitten darf wieder den Anfang zu machen."


Politik

"Guten Morgen Eure Majestät, die Herren, der September gehört noch fest zur Sommerpause. Außenpolitisch gibt es nichts zu berichten. Innenpolitisch ist es anders. Hier kann ich berichten, daß die Beliebtheit Eurer Majestät im Volke auf 65% gestiegen ist:

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Die Faschisten haben mit 8% ihre bisher höchste Beliebtheit erreicht. Ebenso haben die Kommunisten mit 10% wieder ihre höchste Beliebtheit erreicht. Aber unsere Maßnahmen gegen die Demokraten haben Wirkung gezeigt. Sie haben 7% verloren und stehen jetzt bei 17%."

"Gut, machen Sie so weiter. Danke."

"Sehr wohl, Eure Majestät."


Rohstoffversorgung

"Herr Schacht, ich nehme an wirtschaftlich geht es uns, wie üblich, gut."

Herr Schacht erhob sich von seinem Platz und präsentierte seine üblichen Diagramme:

Bild
Bild

"Eure Majestät, vermuten völlig richtig. Der Rüstungsindex liegt wie üblich bei 230. Bei unsere Rohstoff- und Treibstoffimporten und -vorräten hat sich nichts geändert. Die Nachschubproduktion wurde erhöht um den gestiegenen Verbrauch der Wehrmacht zu kompensieren."

"Danke Herr Schacht. Reichsverweser, was haben wir diesen Monat an Truppen aufgestellt?"


Produktion

"Eure Majestät, meine Herren, der letzte Monat war sehr erfolgreich. Wir haben folgende Einheiten aufgestellt:

16 motorisierte Infanterie Regimente
1 Artillerie Regiment

Wie noch nicht allen hier bekannt sein dürfte haben wir am 19. September die streng geheime Raketenforschungsanlage Peenemünde fertiggestellt. Das ermöglicht es uns großkalibrige Raketen zu entwickeln. Außerdem gibt es Überlegungen daraus eine neue Antriebsart für Flugzeuge zu entwickeln.

Durch die neuen Produktionen konnten wir die Effektivität weiter erhöhen und haben jetzt folgende Verbesserung erreicht:

Kavallerie: 20,7%
motorisierte Infanterie: 20,7%
Panzerwagen: 21,7%


Forschung und Entwicklung

Eure Majestät, meine Herren, kommen wir zur Forschung. Diesen Monat gibt es viel zu berichten:

Wir haben die Ausrüstung für unsere Soldaten verbessert.
Am 1. September wurde die Gebirgskampfausrüstung eingeführt:
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Am 3. September dann noch die Winterkampfausrüstung:
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Damit sind unsere Soldaten besser auf den Kampf im Gebirge und in kalten Gebieten vorbereitet. Zusätzlich haben wir Taktiken und Strategien verbessert.

Am 2. September wurde die Einsatzorganisation verbessert. Damit sind unsere Truppen nach einer Schlacht schneller wieder einsatzbereit:
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Am 24. September haben wir die Guerilla Taktiken definiert:
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Am 25. September haben wir die Planungen zum Thema Gegenangriff abgeschlossen:
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Durch die frei gewordenen Kapazitäten könnten wir die Entwicklung der folgenden Projekte starten.

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Der aktuelles Zeitplan sieht folgender maßen aus:

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Für kommenden Monat stehen weitere 5 Projektabschlüsse an. Die praktische Erfahrung aus der Produktion der motorisierten Infanterie hat sich positiv auf die Forschungsprojekte zur Verbesserung unserer Kavallerie ausgewirkt."

"Ich danke Ihnen, Reichsverweser Rommel. Admiral Canaris, wenn Sie so freundlich wären."


Abwehr

"Eure Majestät, meine Herren, diesen Monat haben wir 16 Spione enttarnt und gefaßt. Einige kamen mit den zurückkehrenden Fernreisenden ins Reich. Die haben wohl gedacht, daß die Abwehr und VV im Urlaub sind und deswegen nicht aufpassen. Da haben sie die Rechnung aber ohne unsere tüchtigen Männer gemacht.

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Auch unsere Spione in Österreich waren letzten Monat wieder erfolgreicher. Der Beliebtheitsgrad der GDVP liegt aktuell bei 5%.


Unsere Grenzposten melden folgende Truppenstärken unserer Nachbarn an unseren Grenzen:

Frankreich:
2 Kommando-Divisionen (maximal 2 gesichtet)
10 Infanterie-Divisionen (maximal 10 gesichtet)

Luxemburg:
1 Kommando-Division (maximal 1 gesichtet)

Belgien:
6 Infanterie-Divisionen (maximal 6 gesichtet)

Niederlande:
1 Kommando-Division (maximal 1 gesichtet)
9 Infanterie-Divisionen, plus 1 zum Vormonat (maximal 9 gesichtet)

Dänemark:
Hat keine Truppen an unserer Grenze.

Polen:
3 Kommando-Divisionen (maximal 4 gesichtet)
19 Infanterie-Divisionen, minus 1 zum Vormonat (maximal 20 gesichtet)
1 Kavallerie-Division, (maximal 1 gesichtet)

Litauen:
1 Infanterie-Division (maximal 1 gesichtet)

Tschechoslowakei:
2 Kommando-Divisionen (maximal 2 gesichtet)
12 Infanterie-Divisionen, minus 2 zum Vormonat. (maximal 14 gesichtet)
3 Gebirgsjäger-Divisionen (maximal 4 gesichtet)

Österreich:
5 Infanterie-Divisionen (maximal 5 gesichtet)
1 Kavallerie-Division (maximal 1 gesichtet)

Schweiz:
2 Infanterie-Divisionen (maximal 4 gesichtet)

Für genauere Angaben fehlen uns derzeit die Mittel. Wenn Sie keine Fragen mehr haben wäre das von meiner Seite alles."

Admiral Canaris verneigte sich kurz und nahm wieder Platz.

"Feldmarschall von Richthofen, wie kommen Sie in Spanien voran?"


Spanischer Bürgerkrieg

Feldmarschall von Richthofen erhob sich und rollte jede Menge Karten vor dem König aus.

"Eure Majestät, meine Herren, auch in Spanien war es ein erfolgreicher Monat.

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Im Kessel von Vigo befinden sich keine nennenswerten Kräfte der Republikaner mehr. Die Nationalisten haben aber auch keine Truppen mehr in der Nähe um den Kessel zu besetzen. Das Gebiet ist mittlerweile zum Nebenschauplatz geworden.


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Bild

Sämtliche Kessel um Madrid und im Osten Spaniens wurden besetzt und die republikanischen Truppen zerschlagen. Francos Armee marschiert geschlossen Richtung Süden.

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Hier haben die Republikaner einen Vorstoß Richtung Madrid unternommen, sind dann aber Richtung Osten geschwenkt um eine Verbindung mit dem Denia-Kessel aufzubauen. Das Gebiet des Denia-Kessels ist mittlerweile fast vollständig besetzt und der Vorstoß wurde bei Alcaraz eingekesselt. Und obwohl diese Truppen fast 200 km von Madrid entfernt sind, stehen keine Truppen der Republikaner näher an Madrid.

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Dies hier ist die letzte ernst zu nehmende Offensive der Republikaner. Wie bekannt ist mußte sich die Legion Condor am 22. September aus Sevilla zurück ziehen. Alle Einheiten sind mittlerweile in Madrid angekommen und operieren nun von dort aus. Dies gelang, auch durch die Flankendeckung bei Palma del Rio durch die Nationalisten, mit sehr geringen Verlusten.
Franco ist davon überzeugt, daß der Widerstand der Republikaner gebrochen ist und er seine Truppen nur noch bis Malaga marschieren lassen muß um endgültig zu siegen. Unsere Offiziere vor Ort sind derselben Meinung. Sevilla ist nur gefallen weil es am Boden praktisch unverteidigt war. Sobald die Truppen der Nationalisten eintreffen müssen die Republikaner aufgeben. Bis Ende Oktober ist der spanische Bürgerkrieg entschieden."

"Sehr gut. Halten Sie uns weiter auf dem Laufenden. Wir treffen uns am 31. Oktober wieder. Auf Wiedersehen, meine Herren."

"Lang lebe der König!"
Zuletzt geändert von Michigan am 27. Januar 2016 20:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 27. November 2015 11:59

Tüftler, Bäschtler ond andre Käpsele

Brandbombe BC10


Der Himmel über der Heeresversuchsanstalt Hillersleben war klar und es war fast windstill. Wir hatten heute endlich die richtigen Bedingungen nachdem die Vorstellung schon zwei Mal wegen schlechten Wetters verschoben werden mußte. Leutnant Julius Beloch war ein junger Offizier, der angesichts der versammelten Offiziere etwas nervös war. Fast alle Luftwaffen-Generäle standen unter dem Unterstand aus Sandsäcken und beobachteten das anfliegende Flugzeug. Fünf Bomben wurden abgeworfen und landeten ungefähr 500m entfernt von uns in der Wiese. Zuerst passierte überhaupt nichts, dann stieg Rauch auf der schnell dichter wurde. Jetzt konnte man deutlich Flammen sehen. Nach ungefähr 4 Minuten platzen die Flammenherde auseinander. Während wir noch die Feuer beobachteten begann Leutnant Beloch zu erklären:

"Meine Herren, wie Sie sehen handelt es sich um eine Brandbombe. Es ist die von mir entwickelte BC10 A "Sodom". Die Hülle besteht aus lackierter Pappe. Die Lackierung gewährleistet einen auseichenden Schutz vor Wasser. Nach dem Aufschlag zündet eine Thermit Ladung. Die Thermit Ladung entzündet die eigentliche Brandmasse. Nach ungefähr 4 Minuten wird die jetzt gut brennende Brandmasse durch eine Zerlegerladung auf einen Umkreis von 2-4m verteilt. Das Einsatzgebiet für die BC10 ist das Entzünden von Gebäuden und anderer brennbarer fester Strukturen wie z.B. Holzbrücken oder gar Wälder. Bitte achten Sie auf unseren Bomber der jetzt den zweiten Anflug macht."

Der Bomber flog einen weiteren Anflug auf der selben Route wie den ersten Anflug. Dieses Mal wurden die Bomben früher abgeworfen damit sie ein anderes Zielgebiet treffen. Kurz nach dem Abwurf zogen die Bomben eine Rauchfahne hinter sich her. Dann verwandelten sie sich in Feuerbälle die langsamer als übliche Bomben fielen. Direkt beim Aufschlag explodierten die Feuerbälle und verteilten sich über eine große Fläche.

"Meine Herren, dies war die BC10 B "Gomorra". Der prinzipielle Aufbau der beiden Brandbomben ist gleich. Sie unterscheiden sich lediglich durch Zündverhalten und Größe der Zerlegerladung. Die BC10 B wird direkt beim Abwurf gezündet und schlägt mit vollständig brennender Brandmasse auf. Direkt beim Aufschlag zündet die deutlich stärkere Zerlegerladung und verteilt die Brandmasse bis zu 10m hoch und im Umkreis von 20-30m. Das Einsatzgebiet für die BC10 B ist das Entzünden leicht brennbarer, großflächiger Ziele wie Gras- und Heidelandschaften und Felder. Außerdem eignet sie sich zur Bekämpfung von weichen Zielen und zur Behinderung von Löscharbeiten."

"Und was soll der Vorteil Ihrer Pappbombe, gegenüber den Stabbrandbomben sein? Außer daß sie schwerer sind und man so weniger zuladen kann." Wollte Generalmajor Sperrle wissen.

"Herr Generalmajor, die BC10 brennen bei gleichem Gewicht länger als die Stabbrandbomben, wenngleich sie nicht so heiß brennen. Die Brandmasse ist wie bei den Stabbrandbomben schlecht bis gar nicht mit Wasser zu löschen. Der eigentlich Vorteil der BC10 liegt in den verwendeten Materialien. Wie schon erwähnt besteht die Hülle aus Pappe. Das spart Stahl und reduziert den Preis. Die Brandmasse besteht aus einer Mischung aus Paraffin, Pech und Harz. Damit ist die BC10 größtenteils aus reichlich im Reich vorhandenen und nachwachsenden Rohstoffen günstig herzustellen. Eine BC10 kostet in der Herstellung weniger als eine Stabbrandbombe."

"Das klingt gar nicht schlecht. Was sind die Ergebnisse der bisherigen Tests?"

"Es gab bisher nur einen weiteren Test. Bei dem hat sich gezeigt, daß sich die Flugeigenschaften der Gomorra verschlechtern sobald die Hülle durchgebrannt ist. Beim Abwurf aus großen Höhen müßte die Zündung zeitverzögert werden oder die Form durch eine Drahtverstärkung gehalten werden. Ich konnte bisher, aus finanziellen Gründen, nur 10 Prototypen von jeder Variante herstellen."

"Soll das heißen Sie machen die Entwicklung privat?"

"Jawohl Herr General-Feldmarschall Rommel. Der Herr General Kesselring war so freundlich mir eine Maschine für den ersten Test zu Verfügung zu stellen und Sie dann für diese Vorstellung einzuladen."

"Sehr tüchtig. General Kesselring die Luftwaffe wird die nächsten Prototypen bezahlen, damit wir die BC10 ordentlich erproben können. Sollte sich die Bombe so bewähren wie es diese Demonstration verspricht werden wir sie ins Arsenal aufnehmen. Herr Leutnant, da es sich um ihre Entwicklung handelt klären Sie dann mit mir wie die Produktion und ihre Beteiligung aussehen werden."

"Jawohl Herr General-Feldmarschall. Danke sehr."

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 29. November 2015 19:59

31. Oktober 1936 Monatsabschlußbesprechung

Der Herbst hatte das Reich fest im Griff. Während vor zwei Wochen die Bäume noch gelb und rot in der Sonne standen, fuhr jetzt der Wind durch die Äste und zerrte an den letzten verbliebenen Blättern. Aus den dunklen Wolken am Himmel fiel Regen, der beständig gegen die Burgmauern prasselte. Die Wachen versuchten unter den Torbögen etwas Schutz zu finden. Otto kam mit einem Schirm um mir die Tür zu öffnen und gab sein Möglichstes um den Regen von mir fern zu halten, aber gegen den Wind war jeder Versuch zum Scheitern verurteilt. Als wir den Burghof überquert und in der Eingangshalle angekommen waren tauschte ich mit Otto meinen nassen Mantel gegen meine Aktentasche.

"Ein richtiges Sauwetter heute, was Otto?"

"Da haben Sie Recht, Herr General-Feldmarschall Rommel. Ich seh zu, daß ich Ihren Mantel bis nach der Besprechung trocken bekomm."

"Ich danke Ihnen Otto. Guten Tag."

"Guten Tag Herr General-Feldmarschall Rommel."

Wenig später saß ich im warmen Konferenzsaal und hörte Herr Haushofer bei seinen Ausführungen zu.


Politik

"Guten Morgen Eure Majestät, die Herren, außenpolitisch gibt es nichts zu berichten. Innenpolitisch bleibt es leider unruhig. Die Beliebtheit Eurer Majestät im Volke ist um 1% auf 64% gesunken.

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Die Faschisten sind wieder auf 5% Beliebtheit gefallen. Die Kommunisten haben mit 11% ihre höchste Beliebtheit bisher erreicht. Die Demokraten konnten ihre Beliebtheit wieder auf 20% steigern. Es sieht leider so aus als ob wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln nicht mehr erreichen können. Wenn wir noch mehr Männer einsetzen wollen, würde das nur auf Kosten der Spionageabwehr gehen."

"Dieser Punkt ist bereits geklärt. Es werden keine Männer von der Spionageabwehr abgezogen. Sie müssen das Problem so in den Griff bekommen."

"Sehr wohl, Eure Majestät. Ich werde Euch über die Lage auf dem Laufenden halten."


Rohstoffversorgung

"Herr Schacht, bitte."

Herr Schacht erhob sich von seinem Platz und präsentierte seine üblichen Diagramme:

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"Eure Majestät, der Rüstungsindex liegt weiterhin bei 230. Bei unseren Rohstoff- und Treibstoffimporten und -vorräten hat sich nichts geändert. Die Nachschubproduktion wurde erhöht um den gestiegenen Verbrauch der Wehrmacht zu kompensieren."

"Danke Herr Schacht. Wie ist die Lage bei unserer Produktion?"


Produktion

"Eure Majestät, meine Herren, in vergangenen Monat haben wir folgende Einheiten aufgestellt:

Mit der KMS Z2 Georg Thiele wurde ein weiterer Zerstörer der 1934 Klasse der Kriegsmarine übergeben.
200 Panzer III Ausf. A wurden fertiggestellt und der Wehrmacht übergeben. Mit 20 Gebirgsjäger Regimente wurde das I. Gebirgsjäger Korps aufgefüllt.
13 Artillerie Regimente und 10 PAK Regimente wurden den Infanterie Divisionen zugeteilt.
Die Handelsflotte wurde um einen Handelskonvoi erweitert und der Luftwaffenstützpunkt in Wilhelmshaven hat eine neue Startbahn erhalten.
In München und Breslau wurden zwei neue Fabriken fertiggestellt und eingeweiht. Morgen wird dort mit der Produktion begonnen.


Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung haben wir diesen Monat große Fortschritte gemacht:

Am 2.10.1936
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2.10.1936 Marinebombertaktik
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2.10.1936 Primärziele
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Mit diesen Entwicklungen haben wir die grundlegenden Einsatztaktiken bei Angriffen von Flugzeugen auf feindliche Schiffe definiert.


6.10.1936 Hilfsflugzeugträger Doktrin
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Die Hilfsflugzeugträger Doktrin definiert die Rolle der Flugzeugträger bei Seeschlachten.


24.10.1936 Schwerpunkt
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Durch den Einsatz im engen Verband heben wir die Moral unserer Panzertruppen.


Mit den frei gewordenen Ressourcen haben wir folgende Projekte gestartet

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Bessere Munition für unsere PAKs.

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Das ist die Grundlagenforschung für einen neuen Flugzeugantrieb.

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Hiermit werden wir eine bessere Versorgung unserer Verwundeten sicherstellen.

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Dies sind Weiterentwicklungen unserer Taktik.


Der aktuelles Zeitplan sieht folgender maßen aus:
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Für dieses Jahr sind keine weiteren Projektanschlüsse geplant."

"Ich danke Ihnen, Reichsverweser Rommel. Admiral Canaris, wenn Sie so freundlich wären."


Abwehr

"Eure Majestät, meine Herren, diesen Monat haben wir insgesamt 13 Spione enttarnt und gefaßt.

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Mittleerweile liegt die Sowjetunion mit 22 gefaßten Spionen vor Frankreich mit 21 gefaßten Spionen. Angesichts dieser Zahlen begrüße ich die Entscheidung Eurer Majestät keine Männer von der Spionageabwehr abzuziehen. Dort wird jeder Mann dringend gebraucht.

Die Beliebtheit der GDVP hat mit 6% ihren bisher höchsten Wert erreicht. Das zeigt, daß unsere Spione in Österreich auf dem richtigen Weg sind.


Unsere Grenzposten melden folgende Truppenstärken unserer Nachbarn an unseren Grenzen:

Frankreich:
2 Kommando-Divisionen (maximal 2 gesichtet)
10 Infanterie-Divisionen (maximal 10 gesichtet)

Luxemburg:
1 Kommando-Division (maximal 1 gesichtet)

Belgien:
6 Infanterie-Divisionen (maximal 6 gesichtet)

Niederlande:
1 Kommando-Division (maximal 1 gesichtet)
9 Infanterie-Divisionen (maximal 9 gesichtet)

Dänemark:
Hat keine Truppen an unserer Grenze.

Polen:
3 Kommando-Divisionen (maximal 4 gesichtet)
20 Infanterie-Divisionen, plus 1 zum Vormonat (maximal 20 gesichtet)
1 Kavallerie-Division, (maximal 1 gesichtet)

Litauen:
1 Infanterie-Division (maximal 1 gesichtet)

Tschechoslowakei:
2 Kommando-Divisionen (maximal 2 gesichtet)
13 Infanterie-Divisionen, plus 1 zum Vormonat. (maximal 14 gesichtet)
4 Gebirgsjäger-Divisionen, plus 1 zum Vormonat. (maximal 4 gesichtet)

Österreich:
5 Infanterie-Divisionen (maximal 5 gesichtet)
1 Kavallerie-Division (maximal 1 gesichtet)

Schweiz:
2 Infanterie-Divisionen (maximal 4 gesichtet)

Für genauere Angaben fehlen uns derzeit die Mittel. Wenn Sie keine Fragen mehr haben wäre das von meiner Seite alles."

Admiral Canaris verneigte sich kurz und nahm wieder Platz.

"Feldmarschall von Richthofen, Sie haben für diesen Monat den Sieg in Spanien versprochen. Wieso haben wir darüber noch keine Meldung erhalten?"


Spanischer Bürgerkrieg

Feldmarschall von Richthofen erhob sich und verneigte sich kurz.

"Eure Majestät, ich bin untröstlich, ich habe Euch den Sieg noch nicht melden können, da wir ihn noch nicht ganz errungen haben. Es hat länger als erwartet gedauert die Truppen um Madrid neu zu organisieren und in Marsch zu setzen. Es haben wohl alle gehofft die Republikaner würden mit dem Fall von Madrid aufgeben. Dennoch hat es einige Fortschritte gegeben.

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Der Brückenkopf von Vigo wurde geräumt. Damit halten die Republikaner nur noch das Gebiet um Malaga.

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Hier der östliche Teil. Wie Sie sehen können wurde Denia erobert und die zwei Kessel, die durch den Vormarsch der Republikaner im Vormonat entstanden sind, geräumt. Die Nationalisten marschieren bereits weiter Richtung Mittelmeer.

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Im Raum um Malaga wurde Sevilla zurück erobert und gesichert. Auch hier marschieren die Truppen bereits weiter Richtung Mittelmeer. Es gibt Gerüchte, daß Franco plant alle verbleibenden Republikaner in Malaga zusammen zu treiben um sie dort in einer finalen Schlacht vernichtend zu schlagen."

"Ein solcher Sieg hätte eine weitreichende demoralisierende Wirkung auf die verbleibenden Republikaner zur Folge. Wenn er das möchte, soll er es so machen, Hauptsache die Erzlieferungen können bald beginnen. Damit sind wir für heute fertig, auf Wiedersehen, meine Herren."

"Lang lebe der König!"

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 6. Dezember 2015 19:06

10. November 1936

Wieder einmal waren wir in Düsseldorf bei der Firma Rheinmetall zu Besuch.

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Auf der einen Seite der Montagehalle wurden die 10,5 cm Feldhaubitzen 18 montiert, wir standen auf der anderen Seite wo die 5 cm Panzerabwehrkanone 38 montiert wurde.

"Wie Sie sehen können findet hier die Endmontage statt. Die PAK 38 hat eine deutlich höhere Mündungsgeschwindigkeit als die PAK 36 und erzielt damit eine deutlich höhere Reichweite und Durchschlagsleistung. Auf 1000m werden 50mm Panzerstahl durchschlagen. Auch der Richtbereich wurde vergrößert. -8° bis 27° in der Höhe und 65° Seitenrichtbereich. Die Mannschaft von 5 Mann wird durch einen 25mm dicken Schutzschild geschützt. Eine geübte Mannschaft schafft eine Kadenz von 15 Schuß pro Minute."

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"Das klingt sehr gut. Damit haben wir eine Waffe gegen die aktuellen Panzermodelle der Franzosen und Engländer."

"Ja, Herr Reichsverweser. Zur Zeit entwickeln wir ja eine neue 7,5 cm PAK für die es auch eine neue panzerbrechende Granate mit Wolframkern geben soll. Wenn diese Entwicklung erfolgreich ist, ist geplant eine 5cm Variante dieser Wolframgranate zu machen, was die Durchschlagsleistung noch einmal erhöhen sollte."

"Sehr gut. Weiter so. Kann ich diesen Monat noch mit der Lieferung der PAKs rechnen?"

"Ja, wir liegen gut im Zeitplan. Ende des Monats wird die Wehrmacht die Geschütze erhalten."

"Dann wollen wir Sie nicht länger von der Arbeit abhalten. Auf Wiedersehen."

"Auf Wiedersehen, Herr Reichsverweser."

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 8. Dezember 2015 20:09

30. November 1936 Monatsabschlußbesprechung

Berlin war naß, kalt und ungemütlich. Die Menschen hetzten durch die Straßen, keiner wollte länger als nötig draußen sein. Auch wir waren froh als wir endlich aus dem Regen in den Reichstag kamen. Das Wetter drückte allen auf die Stimmung, die Anwesenden starrten in ihre Kaffeetassen oder blätterten in ihren Unterlagen, nach einer Unterhaltung war niemand zu Mute. Der Herold betrat den Saal und verkündete:

"Seine Majestät Friedrich VI. von Staufen, Beschützer des Volkes und König des Deutschen Reichs!"

"Lang lebe der König!"

"Guten Morgen, meine Herren. Wir wollen gleich beginnen. Herr Haushofer, bitte."


Politik

"Guten Morgen Eure Majestät, die Herren, die Stimmung im Volk ist so düster wie das Wetter.

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Die Beliebtheit Eurer Majestät ist mit 61% auf dem bisherigen Tiefpunkt angekommen. Den Kommunisten und den Demokraten konnten wir jeweils 2% abnehmen, dafür haben die Faschisten ihre Beliebtheit um 7% gesteigert. Es scheint als laufen alle unsere Maßnahmen bisher nach kurzer Zeit ins Leere."

"Versuchen Sie es weiter, vielleicht verhindern Ihre Aktionen ja Schlimmeres. Herr Schacht, wie ist unsere Versorgungslage."


Rohstoffversorgung

"Eure Majestät, der Rüstungsindex ist auf 233 gestiegen. Das ist zum einen erfreulich, zum anderen erhöht das unseren Rohstoffverbrauch.

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Im letzten Monat konnten wir den Export von Energieträger steigern und damit den Verlust unserer Währungsreserven verringern."

"Danke Herr Schacht. Welche Neuaufstellungen gab es im letzten Monat?"


Produktion

"Eure Majestät, meine Herren, im vergangenen Monat wurden jede Menge Geschütze fertiggestellt. Wir haben 8 Artillerie-Regimente und 22 PAK-Regimente aufgestellt. Dadurch hat sich unsere Produktionseffektivität bei den Geschützen weiter verbessert:

Artillerie: 26%
PAK: 26,7%


Forschung und Entwicklung

Der aktuelle Zeitplan der Forschungsprojekte:

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Es hat keine nennenswerten Terminverschiebungen gegeben."

"Gut. Den Bericht der Abwehr bitte."


Abwehr

Admiral Canaris tauchte aus seiner Unauffälligkeit aus und präsentierte seine Statistik.

"Eure Majestät, meine Herren, diesen Monat haben wir insgesamt 13 Spione enttarnt und gefaßt.

Bild

Im vergangenen Monat waren hauptsächlich unsere Nachbarn aktiv. In Österreich ist es uns gelungen die Beliebtheit der GDVP auf 11% fast zu verdoppeln."

Unsere Grenzposten melden folgende Truppenstärken unserer Nachbarn an unseren Grenzen:

Frankreich:
2 Kommando-Divisionen (maximal 2 gesichtet)
10 Infanterie-Divisionen (maximal 10 gesichtet)

Luxemburg:
1 Kommando-Division (maximal 1 gesichtet)

Belgien:
6 Infanterie-Divisionen (maximal 6 gesichtet)

Niederlande:
1 Kommando-Division (maximal 1 gesichtet)
9 Infanterie-Divisionen (maximal 9 gesichtet)

Dänemark:
Hat keine Truppen an unserer Grenze.

Polen:
3 Kommando-Divisionen (maximal 4 gesichtet)
18 Infanterie-Divisionen, mius 2 zum Vormonat (maximal 20 gesichtet)
1 Kavallerie-Division, (maximal 1 gesichtet)

Litauen:
1 Infanterie-Division (maximal 1 gesichtet)

Tschechoslowakei:
2 Kommando-Divisionen (maximal 2 gesichtet)
13 Infanterie-Divisionen (maximal 14 gesichtet)
4 Gebirgsjäger-Divisionen (maximal 4 gesichtet)

Österreich:
5 Infanterie-Divisionen (maximal 5 gesichtet)
1 Kavallerie-Division (maximal 1 gesichtet)

Schweiz:
2 Infanterie-Divisionen (maximal 4 gesichtet)

Für genauere Angaben fehlen uns derzeit die Mittel. Wenn Sie keine Fragen mehr haben wäre das von meiner Seite alles."

Admiral Canaris verneigte sich kurz und nahm wieder Platz.

"Sehr gut, machen Sie so weiter Herr Admiral. Feldmarschall von Richthofen, wir warten noch immer auf eine Erfolgsmeldung aus Spanien."


Spanischer Bürgerkrieg

"Es tut mir leid, Eure Majestät.

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Wie Eure Majestät sehen kann wurde Malaga eingeschlossen und erobert. Der Großteil der republikanischen Truppen wurde in Malaga gefangengenommen oder ist gefallen. Kurz vor der vollständigen Eroberung ist der Regierung die Flucht mit einem Zerstörer der sich im Hafen befand gelungen. Leider konnten unsere Flugzeuge das wegen einsetzender Dunkelheit nicht verhindern.

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Mazarron ist nun die Hauptstadt und letzte verbliebene Provinz der Republikaner. Franco möchte, daß wir die Republikaner "in den Boden stampfen" und die Provinz in Schutt und Asche bombardieren bis seine Truppen da sind. Er will allen zeigen wie es seinen Feinden ergeht."

"Versenken Sie den Zerstörer und greifen Sie erkennbare Stellungen der Republikaner an. Wenn Franco ein Blutbad in der Stadt will muß er es sich schon selbst machen. Meine Herren, danke für Ihre Berichte. Die nächste Besprechung findet am 30. Dezember auf dem Hohen Staufen statt. Danach sind Sie und ihre Gemahlinnen herzlich eingeladen den Jahreswechsel mit uns zu feiern. Nach den Feiertagen findet auf dem Hohen Staufen die Jahreskonferenz 1937 statt. Auf Wiedersehen, meine Herren."

"Lang lebe der König!"
Zuletzt geändert von Michigan am 10. Dezember 2015 19:16, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: [HOI3 TFH] Aufstieg der Staufer

Beitragvon Michigan » 10. Dezember 2015 12:29

1. Dezember 1936

Der Regen hatte sich in nassen Schnee verwandelt, der in schweren Flocken gen Boden fiel. Im warmen Gebäude verwandelte sich der Schnee auf von Richthofens Mantel wieder in Wasser und hinterließ eine Tropfspur auf dem Marmorboden.
Ohne seinen Mantel stand Feldmarschall von Richthofen vor dem Schreibtisch Ihrer Majestät Friedrich VI.

"Mein König, ich bringe Euch gute Nachrichten.

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Mit einem schnellen Vorstoß ist es Francos Truppen gelungen die Republikaner zu überrumpeln bevor sie eine Verteidigung aufbauen konnten. Unsere Bomber haben bei Angriffen auf die Häfen in der Provinz Mazarron den Zerstörer und einige Frachtschiffe der Republikaner versenkt. Die meisten Mitglieder der republikanischen Regierung sind wohl in der Hand der Nationalisten."

"Sehr gut. Dann können die Erzlieferungen aus Spanien ja bald beginnen. Sie können sich zurückziehen."

"Sehr wohl, Eure Majestät."