[AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

AAR u.a. zu Spielen der Total War Reihe

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[AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

Beitragvon Galien » 9. März 2014 22:39

Ich habe mich nun doch entschlossen einen AAR über meine derzeitige Karthago Kampagne in Total War Rome II zu schreiben - einfach weil ich so etwas in einem total War noch nie erlebt habe und auch auf der Schwierigkeitsstufe nicht mit gerechnet hätte!
Da ich parallel noch dazu am schreiben bin, ist das Ende noch komplett offen und es kann auch mal ein wenig dauern bis ich den nächsten Teil hoch lade.

Spiel: Total War Rome II
Nation: Karthago
Mods: No Army Limit, Doughty Garrison Mod
Sonstiges: Es sollte eigentlich nur eine ganz normale Kampagne werden, doch es kam alles anders und so kämpfe ich nun seit über 50 Runden gegen den Untergang – Ende offen

Inhaltsverzeichnis:
Prolog
Schwere Entscheidung
Schwere Rückschläge
Auf dem Weg zur Besserung?
Die karthagische Flamme
Angriff ist die beste Verteidigung!
Erneute Rückschläge
David gegen Goliath
Ausholen zum großen Schlag!
Entscheidung im Osten
Gen Westen und Verrat im Osten!
Gefährdung der Offensive im Westen?
Im Angriff liegt der Schlüssel zum Sieg!
Zurückeroberung alter Gebiete
Politische Wende
Beinahe Katastrophe
Strich durch die Rechnung
Angriff!
Neuer Höhepunkt
Schlacht um Karalis
Große Pläne
Böses erwachen
Noch mehr Respekt!
Große Schlachten im Osten
Sieg und Niederlage im Osten
Ruhige Jahre
Großoffensive
Stich ins Herz
Bewährung des neuen Anführers
Sitzkrieg
Auftakt der Offensive
Freier Weg
Entspannter Rückschlag
Änderung der Kriegsführung
Der römische Phönix
Dunkle Wolken ziehen auf
Auftakt im Westen
Ausdehnung auf Iberien
Fiasko an allen Fronten
Rehabilitierung Karthagos
Großer Schlag gegen Drangiana
Die Schlange verliert ihren Kopf
Dem Zivilen zugewandt
Nasse Füße
Schlacht der 11.000
Die Lage spitzt sich zu
Die Römer marschieren auf
Phase I
Phase II
Große Pläne
Media Magna
Erfolgreicher Abschluss
Aufstieg in eine andere Liga
Wirtschaftlicher Niedergang
Durchstoß in der Front
Einsicht
Sturm brich los
Vernichtet
Mission Erfolgreich!
Schlusswort





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Re: [AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

Beitragvon Galien » 9. März 2014 22:42

Prolog



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Die Geschichte unserer Ruhmreichen Nation begann als die Prinzessin Elissa an der Afrikanischen Küste landete. Dort versprach ihr ein ansässiger Häuptling so viel Land, wie sie mit Kuhhaut umspannen könne. Durch das schneiden in hauchdünne Streifen legte sie die Keimzelle Karthagos.
Nach vielen Jahren der Abhängigkeit von unserer Mutterstadt Tyrus erlangten wir die Unabhängigkeit mit Entdeckungsreisen über See. Unter anderem konnten West-Sizilien und die Balearen in Kriegen erobert werden.
Nach einigen schweren Niederlagen gegen die Griechen ruhte die Expansion unseres Reiches für viele Jahre. Doch ein weiterer Vorstoß auf Sizilien verschob unsere Grenzen bis zu dem Fluss Himera, dieser Fluss sollte für Jahre die Grenze auf Sizilien gegen die Griechen bilden.
Doch ein neuer Feind wagte es, den Karthagischen Frieden zu stören, die Römer. Sie hatten bereits große Landstriche mit ihrer Aggressiven Politik erobert, doch mit uns schlossen sie einen Vertrag, der unsere Interessensphären klar abgrenze. Die Römer hatten unsere Stärke erkannt und es herrschte Frieden im gesamten Karthagischen Reich.

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Doch dieser Friede währte nicht lange. Nach einem Ausbau unserer Grenzen in Spanien, durch die Eroberung der Turdertaner, durstete unser Herrscher nach der Kontrolle über ganz Sizilien. Doch die Römer fielen uns in den Rücken und landeten auf der Insel, um Syrakus zu Hilfe zu eilen. Zwar verbündeten wir uns mit der Etruskischen Liga, doch es gelang nicht Rom vollständig zu schlagen. Nur kurz konnte Syrakus von uns erobert werden, dann mussten wir es an die Römer abtreten und es kehrte wieder Ruhe ein. Doch zur gleichen Zeit, als die Römer auf Sizilien gelandet waren, verrieten die Celtici unser Bündnis in Spanien. Sie überfielen unsere Ländereien, doch sie konnten abgewehrt und unterworfen werden. Doch plötzlich rebellierten unsere Klientkönigtümer, Neu Karthago und Libyen. Als die Lage gerade unter Kontrolle war, schlossen sich die Getuler und Massäylier den Verrätern an und ganz Nord Afrika stand gegen uns. Nach vielen Schlachten und Toten waren Neu Karthago, die Getuler sowie die Massäylier unterworfen. Zu diesem Zeitpunkt erkannte Libyen die Zeichen der Zeit und unterwarf sich uns erneut als Klientkönigtum. In den folgenden Jahren verbesserte sich die Beziehung zu ihnen und man schloss Freundschaft. Doch die Stämme in Spanien verbrüderten sich gegen uns. Auch hatte Rom den Kampf gegen uns wieder aufgenommen und so standen wir in einem Zwei Fronten Krieg. Unser Bündnisgenosse Libyen unterstütze uns nach allen Kräften, doch mussten sie sich den Garamaten geschlagen geben, von denen sie in der Zwischenzeit überfallen worden waren. Auch die Etruskische Liga hatte ihre Glanzzeiten gehabt, und musste sich ihren Feinden beugen. Somit stand Karthago zum ersten Mal alleine gegen eine Vielzahl an Feinden, ohne selbst an der Situation verschuldet zu sein!
Doch zu unserem Glück wandten sich die Stämme aus Norditalien gegen die Römer und drängten sie so weit zurück, dass wir Syrakus erobern konnten. Durch diese Eroberung war der Osten befriedet und die ganze Aufmerksamkeit wurde auf Spanien gelenkt. Hier schlossen sich immer mehr Stämme gegen uns zusammen und es war unmöglich, sie alle mit unseren knappen Ressourcen zu unterwerfen. Zu allem Überfluss erklärten uns nun auch noch die Garamaten im Osten den Krieg und ihnen folgten ihre Bundesgenossen. Unser Ansehen in der Welt war zerstört, nur wenige Stämme und Staaten mochten uns. Doch sie waren umgeben von Feinden, sodass alle Nationen, die diplomatischen Kontakt zu uns aufnahmen, vernichtet wurden. Die Fronten in Afrika und Spanien verhärteten sich noch weiter, als uns weitere Staaten des Ostens den Krieg erklärten, unter anderem das Seleukidische Reich mit all seinen Klienten.
Wir waren so unbeliebt, dass jede neu entdeckte Nation uns direkt den Krieg erklärte. Jahr um Jahr mussten neue Feinde abgewehrt werden, zu viele. Wir mussten ganz Sizilien aufgeben, ebenso die Insel Sardinien.
Der größte Schlag unserer Feinde gelang ihnen, als ihnen Karthago in die Hände fiel. Die Stadt war Jahrelang gegen jegliche Angriffe verteidigt worden, doch die Verteidiger waren erschöpft und dezimiert, sodass es ein leichtes für die Feinde war, Zahlenmäßig weit überlegen, die Stadt zu erobern. Jedoch nur für kurze Zeit, unsere Armee gelangte im Gewaltmarsch vor die Tore der Stadt und konnte sie erobern. Gleichzeitig gelang es, in Spanien einige Regionen zu erobern. Die Lage schien sich zu bessern, bis auf eine Provinz war ganz Spanien unterworfen und auch Nord Afrika gehörte zum Großteil uns. Doch die Finanzen ließen einen Ausbau des Militärs für weitere Eroberungen nicht zu und somit wurden wir erneut zurück gedrängt. Hinzu kamen die Aufstände gegen uns, welche niedergeschlagen werden mussten. Seit Jahren stehen wir nun wieder in der Defensive. Wir hoffen auf eine erneute Blühte, wie es Rom gelungen ist. Sie konnten sich aus Süditalien wieder nach Norden kämpfen und behaupten sich dort nun seit Jahrzehnten.




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Zuletzt geändert von Galien am 20. November 2015 16:20, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: [AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

Beitragvon Galien » 12. März 2014 15:28

Schwere Entscheidung



Wir schreiben das Jahre 157 v.Chr. Karthago befindet sich in der Defensive und es ist unmöglich all unsere Feinde aufzuzählen. Insgesamt sind uns 42 Völker bekannt, davon sind uns drei Freundlich gesinnt und ebenso viele Neutral. Niemand von ihnen will mit uns Handeln, zum einen weil unsere Wirtschaft am Boden ist und zum anderen weil sie dann von unseren Feinden angegriffen werden würden, letztere Zählen 37 an der Zahl.
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Die militärische Stärke Karthagos besteht zurzeit aus vier Armeen, wovon jedoch eine in Feindesland aufgerieben wird und zwei Flotten.
Die Armee, welche sich derzeit im Land der Galläker befindet, wird einem fähigen General geführt und trägt den Namen „Der Stolz von Mago“. Sie ist bereits stark geschwächt doch der Mut dieser Männer ist es, der sie immer wieder Heldenhafte Schlachten vollbringen lässt.
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Während die Galläker in dieser Schlacht noch einmal geschlagen werden konnten, greifen die Volcae unsere Festung Ebora in Westspanien an.
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Sie sind ausgerüstet mir starker Artillerie und langen Leitern, dazu einer starken Übermacht an Soldaten die entschlossen sind, heute Abend in karthagischen Betten zu schlafen. Ihnen gegenüber steht nur das, was in kürzester zeit ausgebildet werden konnte. Einige Einheiten Hopliten und eine große Anzahl an Bauern, sie alle sind entschlossen ihre Heimat mit dem Leben zu verteidigen und keinen Schritt nach hinten zu weichen.
Die feindliche Artillerie eröffnet das Feuer und reißt große Breschen in unsere Verteidigungsanlagen, die jedoch sofort mit tapferen Soldaten gefüllt werden. Für kurze Zeit können unsere Soldaten den Ansturm des Feindes standhalten, doch als die Übermacht zu groß wird werden sie eingekesselt und bis auf den letzten Mann blutig nieder geschlachtet von den unzivilisierten Barbaren.
Als wenn der Verlust dieser großen Festung noch nicht genug wäre, erhebt sich in Qart Hadasht der einfache Mob und greift auch dort unsere Festung an. Unsere Verteidiger werden von der örtlichen Flotte unterstützt, diese besteht jedoch auch nur aus zwei Überfall-Hemiolia, einfache Plänkler. Der Feind versucht erst mit Leitern über unsere Mauern zu kommen, dort wird er jedoch bereits von unseren Soldaten erwartet und schnell zurückgedrängt. Doch plötzlich fängt die Erde an zu beben und eine große Staubwolke kommt immer näher an unsere Verteidigungsanlagen – Elefanten! Unsere Tore werden vom Feind durchbrochen und der Kampf Mann gegen Elefant beginnt – ein ungleicher Kampf.

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Mit letzter Kraft kann jedoch ein Durchbruch des Feindes verhindert werden und der Gegner beginnt die unkoordinierte Flucht über das Schlachtfeld. Unter Mobilisierung aller Reserven konnte diese Schlacht noch einmal gewonnen werden, doch was wenn sich mehr Bürger dem Aufstand anschließen und gegen die Festung Qart Hadasht ziehen? Sie wird wohl kaum einem zweiten Angriff des Feindes abwehren können.
Die Lage auf Spanien verschlechtert sich immer weiter sodass unser Anführer Gauda gezwungen war eine Entscheidung zu fällen. Sollte er eine Armee aus dem Osten abziehen um die Lage in Spanien wieder unter Kontrolle zu bringen, dafür jedoch die Ostfront entblößen? Oder doch lieber Spanien räumen und sich Afrika annehmen?
Doch bevor die Entscheidung gefallen war, trafen schockierende Nachrichten aus Spanien ein.
Zum einen wurde die Armee „Der Stolz von Mago“ in einer Heldenhaften Schlacht von den Barbaren der Galläker vernichtend geschlagen. Doch sie kämpften tapferer als einst die 300 an den Thermopylen gegen die Übermacht der Perser. Kein Soldat wich auch nur einen Schritt zurück und jeder tat seine Pflicht für das Vaterland. Der Sieg war fast errungen, da Umgang die feindliche Kavallerie unsere Reihen und fiel uns in den Rücken. Ein jeder wahrer Karthager starb auf diesem Feld den Tod für sein Vaterland.

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Die zweite Nachricht aus Spanien traf jedoch noch schwerer das Gemüt unseres Herrscher Gauda. Die Volcae waren mit ihrer Armee weiter nach Westen gezogen und dort auf unsere Stadt Arabo getroffen. Die örtlichen Truppen waren ihrer unendlichen Überzahl mehr als unterlegen und es war ein Kampf, der ungleicher nicht hätte sein können. Die Stadt war verloren und die wenigen verbliebenen Städte in Spanien lagen nun offen und Schutzlos gegen die wilden Horden aus dem Norden. Eine Armee war vernichtet worden, zwei Siedlungen verloren und eine weitere Armee hatte nach Afrika verlegt werden müssen um dort eine Rebellion niederzuwerfen.
All das mag Gauda beeinflusst haben, denn er entschied sich dazu, trotz schweren Herzens, die Spanische Halbinsel komplett zu räumen. Einst hatte uns nahezu jede Siedlung auf dieser Halbinsel gehört und nun waren wir wieder an unsere Ausgangspunkte zurückgedrängt worden. Wenn wir aber schon unsere Städte aufgaben, dann sollte dem Feind so wenig wie möglich in die Hände fallen was er gegen uns verwenden könnte, und so musste jede Stadt bis auf die Grundmauern niedergebrannt werden, bevor sie dem Feind in die Hände fallen durfte!





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Zuletzt geändert von Galien am 20. November 2015 16:20, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: [AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

Beitragvon Galien » 15. März 2014 12:51

Schwere Rückschläge



Einmal mehr ist die Festung Qart Hadasht der Schauplatz einer Belagerung und dem tapferen Widerstand der dortigen Garnison. Die Kantabrer versuchen mit einer Armeen die Stadt zu erobern, einmal von Land und einmal von See. Die Landung des Feindes in der Stadt kann erfolgreich abgewehrt werden. Doch eine nicht zu unterschätzende Zahl an feindlichen Truppen landet an der Küste und marschiert auf unsere Befestigungsanlagen. Als sie unser Tor niedergebrannt haben, gibt es für sie kein halten mehr und sie stürmen geradezu in die Formation unserer Hopliten, die dem feindlichen Angriff tapfer standhalten. Durch die feste Entschlossenheit der Verteidiger gelingt es, die Kantabrische Armee vollkommen aufzureiben, sodass die Tapferen Verteidiger der Festung einmal mehr einen überlegenen Feind abwehren konnten.
Doch die Freude währt nicht lange, denn die örtlichen Rebellen marschieren erneut gegen unsere Stadt und versuchen mithilfe von Leitern die Mauern zu überwinden. Dort werden sie jedoch bereits von einer Einheit Hopliten erwartet und kaum einer der Rebellen schafft es auch nur beide Füße auf unsere Mauer zu stellen. Verärgert durch diesen Rückschlag befiehlt der feindliche General nun das Niederbrennen unseres Tores. Dieses gelingt dem Feind auch, trotz großer Verluste. Erneut nähert sich eine große Staubwolke unseren Mauern – Elefanten und hunderte von Soldaten. Sie alle sind nur darauf aus ein Stück des bröckelnden Karthagischen Reiches abzubekommen, doch nicht mit uns! Wir werden unsere Städte auch mit der letzten Garnison verteidigen und ihnen zeigen was es heißt, sich mit dem mächtigen Karthago anzulegen!
Der Kampf an dem Tor ist verbittert, hunderte von Soldaten versuchen sich durch die Pforte zu drängeln, ihnen gegenüber stehen etwa 630 Hopliten und eben so viele Bauern. Von oben regnet es Geschosse der Plänkler und aus der Nase des Tores ergießt sich das Pech auf unsere Feinde.

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Der Kampf ist hart, die Angreifer sind zu allem entschlossen und die Verteidiger wissen das sie nicht verlieren dürfen. Es scheint als würden die Rebellen die Oberhand gewinnen und durch unsere Verteidigungslinien brechen, doch wie durch ein Wunder ergreift der Feind plötzlich die Flucht und verschenkt den nahen Sieg. Trotz hoher Verluste wird an diesem Abend groß gefeiert. Zwei überlegene Armeen innerhalb kurzer Zeit geschlagen und die Stadt sicher vor den Feinden geschützt.

Die letzte Zeit hat sich die Politik vermehrt auf die großen Schlachten konzentriert und die Wirtschaft vernachlässigt. Die Stütze der Nation und das Rückgrat unseres Militärs so sträflich zu vernachlässigen rächt sich irgendwann. Unsere Staatskasse beinhaltet 2.680 Goldtaler und das jährliche Einkommen liegt bei 1.921 Talern. Bei drei Armeen und zwei Flotten ist hier nicht viel Spielraum um große Militärische Operation zu unternehmen, geschweige denn Armeen auszuheben um diesen zwei Fronten Krieg endlich beenden zu können. Nicht auszumalen wie die Wirtschaft die Aufgabe von Spanien verkraften wird.
Während die Ostgrenze gegen Knossos, die Garamaten und viele mehr, derzeit schweigt, ist in Spanien die Hölle los.
Erneut sind es die Volcae die eine Stadt belagern und sich nun zum Angriff gegen Kartuba rüsten. Sie gehen erneut gleich vor. Artilleriebeschuss zerberstet die Stadtmauer und die Leitern nähern sich unseren Befestigungsanlagen. Unsere Garnison verschanzt sich in der Stadt, doch der Feind stürmt bereits ungehalten auf unsere Linien zu. Das wildre Brüllen der feindlichen Barbaren lässt unseren Soldaten das Blut in den Adern gefrieren. Unterstützt durch die Artillerie gelingt es dem Feind schnell unsere Linien zu durchbrechen und die Stadt zu plündern. Die Volcae entfachen einen Feuersturm in der Stadt und nehmen sich alles, was nicht niet- und nagelfest ist, um dann mit ihren vollen Wagen wieder zu verschwinden. Die Stadt mag zwar nicht besetzt sein, doch gebrandschatzt und geschändet.
Weiter Östlich greifen die Rebellen erneut die Festung Qart Hadasht an, doch ihre Zahl ist deutlich dezimiert – der Zulauf der Bevölkerung ebbt ab. Sie wissen, dass sie keine Chance gegen unsere entschlossenen Verteidiger haben und so ist es auch diesmal wieder, bereits vor den Toren wird der Feind geschlagen und ergreift die Flucht.
Zur gleichen Zeit gibt es weiter im Süden eine große Entscheidungsschlacht, General Barics zieht vor den Toren der Stadt Migdol seine Armee gegen den örtlichen Sklavenaufstand zusammen. Seit Jahren verwüstet er die Gegend und bedrohte schon mehrfach die Stadt selbst, doch erst jetzt ist eine Armee frei um sich der Sache anzunehmen. Die Überlegenheit unserer Streitmacht ist erdrückend, mehr als 2.000 Karthager stehen nicht einmal 700 bewaffneten Sklaven gegenüber.

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Die Schlacht ist schnell geschlagen und eindeutig zu unseren Gunsten verlaufen. Der Sklavenaufstand wurde vollkommen niedergeschlagen und keiner von ihnen erlebte das Ende des Tages. Ein blutiges Beispiel dafür was passiert, wenn man sich der Macht Karthagos widersetzt!
Während im Süden des Karthagischen Reiches gerade für Ruhe und Ordnung gesorgt wurde, grummelt es in Spanien mal wieder, die Kantabrer versammeln eine große Streitmacht an Flotten um Qart Hadasht – das könnte gefährlich werden!

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Doch ihr Interesse an der Festung scheint sich gelegt zu haben, sie ziehen desinteressiert an Qart Hadasht vorbei – mit Kurs auf Iol. Dort landen sie dann einen Teil ihrer Truppen an und überfallen unsere Stadt. Die Verteidigenden Truppen sind so überrascht, dass sie keine nennenswerte Gegenwehr organisiert bekommen und die Kantabrer somit freien Gang in der Stadt haben und alles mitnehmen was nicht niet- und nagelfest ist. Eine weitere Siedlung, die von den unzivilisierten Barbaren des Nordens geplündert wurde. Doch die Siegreiche Armee von Migdol wurde bereits abkommandiert um dort die Lage zu deeskalieren und wieder für Ruhe zu sorgen.
Gleichzeitig marschieren die Garamaten auf Dimmidi zu und es kommt zu einer großen Schlacht. Etwa 2.900 Karthager stehen einer Übermacht von 4.000 Garamaten gegenüber. Die Verteidigungslage spricht klar für uns, es gibt nur zwei enge Wege zum Zentrum der Stadt und diese steigen zudem noch an. Ein perfekter Ort um dort unsere Hopliten zu positionieren und zu hoffen, dass den feindlichen Plänklern die Kavallerie durch einen Schleichweg in den Rücken fallen kann.
Der Feind eröffnet die Schlacht mit einem großen Geplänkel, dieses erreicht jedoch bei weitem nicht die gewünschte Wirkung, sodass große Teile unserer engen Speerformation nach diesem Geschosshagel noch steht und die feindliche Infanterie freudig im Empfang nehmen kann, welche sich den kleinen Hügel hoch kämpfen musste.

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Der Kampf ist hart und die Plänkler der Garamaten treffen nun auch zielsicherer ihr Ziel, unsere Kavallerie muss eingreifen! Geschickt durch eine kleine, dem Feind unbekannte Nebenstraße manövriert, fällt sie den feindlichen Plänklern in die Flanke und lässt niemanden von ihnen entkommen! Aufgrund der allgemeinen Verwirrung in den Reihen des Feindes, beginnt nun auch das normale Fußvolk zu fliehen und die Verfolgung setzt an.
Zum Teil sind die Reihen stark dezimiert, doch die Verstärkung des Feindes muss noch vollständig aufgerieben werden. Ein Glück das diese weit auseinander aufmarschiert ist.

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Der Schlachtplan geht wunderbar auf, bis sich plötzlich der Himmel verdunkelt und die Sonne durch eine riesige Staubwolke verhüllt wird. Etwa eine Falle des Feindes und nun kommt seine wahre Unterstützung? Der Zorn der Götter über unsere Evakuierung Spaniens?
Nein, ganze Einheiten des Feindes ergreifen die Flucht, ohne jeglichen Kontakt zu unseren Soldaten. Die militärische Überlegenheit Karthagos wurde demonstriert! Den Feind in die Flucht zu schlagen, ohne überhaupt gegen ihn Kämpfen zu müssen – dies predigte bereits der große chinesische General Sun Tsu.
Nun ist erst einmal ein wenig Ruhe eingekehrt. Zumindest was die Grenzen im Osten und Spanien angeht, der Feind hält die Füße still und auch wir wollen nicht provozieren. Nach etlichen Jahren des Krieges konnten wieder einige Bauvorhaben in Angriff genommen worden, so wurde in Dimmidi ein Hof errichtet und in Tingis wird einen Tempel des Baal Zephon gebaut. Ebenso wird in Migdol und Dimmidi jeweils ein Schrein des Eschmun errichtet.
Trotz derzeitigem „Frieden“ an den Grenzen ist unsere wirtschaftliche Lage mehr als desaströs, die Kasse ist mit 1.389 Goldtalern sehr leer und auch das Einkommen von 558 verspricht keine Besserung der Lage. Hinzu kommt, dass selbst Nationen, welche uns Freundlich gesinnt sind, nicht mit uns in den Handel treten wollen. Zum einen haben wir kaum interessante Ressourcen, zum anderen ist die wirtschaftliche Lage katastrophal und zu guter Letzt wurden alle Nationen, die bisher diplomatischen Kontakt zu uns aufnahmen. von unseren Feinden vernichtet – dass sind keine guten Aussichten für die Zukunft!
Der trügerische Friede währt nicht lange, die Volcae erobern mit einer Armee Kartuba, ohne nennenswerte Gegenwehr und die verzweifelten Rebellen versuchen erneut Qart Hadasht zu stürmen, werden bei diesem Versuch jedoch vollkommen aufgerieben. Erstere drehten kurze Zeit später ihren Kurs Richtung Süden, Richtung der Stadt Gadeira.
Zu diesem schweren Schlag im Westen kommt auch noch die Sichtung eines feindlichen Landungstrupps der Gauten vor der Küste Karthagos. Unsere Flotte macht sich direkt auf den Weg und kann die Transportschiffe noch vor ihrer Landung an der Küste in eine Schlacht verwickeln. Diese geht deutlich zu unseren Gunsten aus und die Gautischen Transportschiffe sinken alle dem Meeresgrund entgegen.
Zwar konnte diese Landung vereitelt werden, doch unsere Feinde sind weiterhin zahlreich an der Zahl und marschieren immer wieder an unsere Grenzen.

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Zuletzt geändert von Galien am 20. November 2015 16:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

Beitragvon Galien » 31. März 2014 21:32

Auf dem Weg zur Besserung?



Wir schreiben das Jahr 152 v.Chr. und es scheint nicht ruhiger zu werden, als die vergangenen Jahrzehnte. Die gesamte Aufmerksamkeit konzentriert sich in diesen Stunden auf unsere Regionen in Nordafrika und die dort anstehende Schlacht gegen die Garamaten in der Nähe der Stadt Dimmidi. Dort steht die karthagische Armee „Die Abgesandten des Atlas“ gegen zwei Armeen des Feindes, zahlenmäßig sind wir unterlegen, doch die Qualität der Männer und ihr Wille die Heimat zu schützen haben bisher jedem Feind getrotzt. Die Schlacht beginnt und der Feind stürmt heran, eine riesige Staubwolke, welche auf unsere Armee zurollt. Unsere Soldaten jedoch sind Kampferfahren und halten dem Aufprall des Feindes stand, jegliche Versuche des Feindes, unsere Linien zu durchbrechen, werden vereitelt. Eine weitere Staubwolke näher sich unseren Linien, doch diese besteht aus unserer Kavallerie, welcher dem Feind in den Rücken fällt. Kaum treffen Reiter und Fußvolk aufeinander beginnt die Wilde Flucht der besiegten Garamaten, sie ziehen sich ungeordnet zurück, werden von unserer Kavallerie verfolgt und nieder gemacht. Kaum einer der Feinde überlebt.
Weiter Nördlich sieht die Lage jedoch bedeutend schlechter aus, die Kantabrer landen erneut bei Iol und überrennen die dortige Garnison. Die wenigen Verteidiger hatten sich im Zentrum der Stadt verschanzt um ihre Heimat zu schützen, doch sie wurden von der Masse des Feindes niedergerannt und vernichtet. Die Stadt wechselte das erste Mal seit einem Jahrhundert den Besitzer – eine Lücke mitten im Herzen des Karthagischen Reiches!
In Südspanien kommt es bei der Schlacht um Gadeira gegen die Volcae zu einem Gefecht, von dem man noch in Jahrhunderten sprechen wird, wenn man den Heldenmut weniger betonen möchte. Gegen eine dreifache Übermacht steht die Garnison der Stadt zusammen mit unserer Flotte gegen die anrückenden Barbaren des Nordens. Unsere Hopliten verschanzen sich und halten für lange Zeit die Stellung gegen den Feind. Unterstützt wird ihr tun durch das Feuer der Schiffsartillerie, Salve um Salve schießen sie in die feindlichen Linien und fast sieht es so aus, als könne die Übermacht des Feindes geschlagen werden. Doch plötzlich verdunkelt sich der Himmel und die Erde fängt an zu beben – feindliche Artillerie! Unsere Männer sind verstört, denken an Verrat durch die eigene Flotte und beginnen überstürzt zu fliehen. Gelähmt durch diesen Anblick stehen unsere Matrosen an Deck und werden nun selbst unter Beschuss genommen. Ehe sie reagieren können, sinken die ersten Schiffe bereits dem Meeresboden entgegen und die anderen beginnen zu fliehen. Die Schlacht stand auf Messerschneide und wurde doch verloren – eine weitere Stadt, welche den Volcae in die Hände fällt!
Damit bleibt nur noch die Festung Qart Hadasht auf der Iberischen Halbinsel und auch dieser Ort wird erneut Austragungsort einer blutigen Auseinandersetzung zwischen den örtlichen Rebellen und den Verteidigern der Stadt.

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Welch Glück für uns, dass die Rebellen in letzter Zeit weniger Zulauf haben und auch mal wieder dieselbe Taktik wie immer anwenden. Ihr Angriff mit Leitern wird von uns ohne größere Verluste vereitelt und auch der Angriff auf unsere Toranlage schlägt fehl. Ein Großteil der Feinde stirbt an diesem Tag, doch einige wenige entkommen und schließen sich erneut zusammen. Das Katz und Mausspiel geht weiter.
Nach diesen, eher weniger friedlichen Nachrichten, gibt es jedoch auch positives zu berichten, so konnte in der Stadt Dimmidi ein Tempel der Eschmun gebaut werden, um die Bevölkerung von dem kriegerischen Alltag abzulenken. Die Feierlichkeiten der Einweihung zu diesem Tempel werden aber dadurch überschattet, dass eine gesamte Armee durch die Stadt Richtung Norden zieht um Iol an den rechtmäßigen Besitzer zurück zu geben – uns!
Nach zwei weiteren Tagesmärschen erreicht unsere Armee schließlich auch die Stadt, friedlich liegt sie an der Küste.
Das Heer wird geteilt, um den Feind vollkommen aufzureiben und ein Beispiel dafür zu liefern, was passiert, wenn man karthagische Städte in Afrika angreift.

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Die Taktik ging wunderbar auf und am Abend des Tages lebte kein einziger feindlicher Soldat, dafür ist die Stadt wieder karthagisch, bei minimalsten Verlusten. Es muss ein wunderbares Gefühl für die Soldaten gewesen sein, endlich wieder eine Stadt zu erobern.
Zur selben Zeit kämpfte weiter im Westen erneut eine unserer Armeen gegen einen Aufstand der Getulischen Rebellen, sie wollen einfach nicht akzeptieren, dass die Stadt vor langer Zeit karthagisch geworden ist und dieses auch bleiben wird. Durch eine Einkesselung der feindlichen Armee wurde dem Feind jegliche Möglichkeit des Rückzuges genommen und jeder Verräter niedergemacht – niemand überlebte diesen Tag! Harte Zeiten erfordern nun einmal harte Maßnahmen!
Gekränkt durch den Verlust von Iol ziehen die Kantabrer ihre Flotte vor Qart Hadasht zusammen und wollen diese mächtige Festung erobern – zahlenmäßig sind sie weit überlegen.

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Doch Zahlen sind nichts gegen den Mut tapferer und Furchtloser Männer die bereit sind, ihr Vaterland mit dem Leben zu verteidigen.
Der Kampf beginnt und die Kantabrer versuchen mit einem Boot in unserer Stadt zu landen und gleichzeitig eines unserer Tore im Osten der Stadt zu erobern, doch beide Angriffe werden erfolgreich abgewehrt und der Feind weiß nicht wie ihm geschieht. Das binden unserer Truppen veranlasst den Gegner zu einem Sturmangriff auf unsere Westlichen Verteidigungsanlagen, eine Masse an Soldaten steht vor dem Tor, die selbst die kühnsten Vorstellungen eines jeden Soldaten übertrifft. Die Tore brennen, doch der Durchbruch gelingt dem Feind nicht, die Plänkler lassen einen furchtbaren Geschosshagel auf den Feind niederprasseln, der jegliche Moral zerbrechen lässt.
Doch plötzlich gibt es Meldungen aus dem Norden der Stadt, dem Feind ist es gelungen unbemerkt unsere Befestigungsanlagen zu umgehen und das nördliche Tor einzureißen. Einige Straßen konnte er bereits unter seine Kontrolle bringen.
Dieses bedeutet jedoch gleichzeitig, dass er seine Soldaten verteilen muss, was es uns wieder erleichtert, ihn zu schlagen und genau das geschieht nun! Durch unsere tapfere Bürgerwehr wird er auf einen Platz zusammen getrieben und dort vollständig aufgerieben – die Leichen unserer Feinde vor Qart Hadasht sind unzählbar und der Mut der Verteidiger unbeschreiblich groß.
Die Moral unserer Soldaten befindet sich seit Jahren mal wieder auf einem Hochpunkt, Iol konnte zurückerobert werden, der Aufstand im Westen wurde niedergeschlagen, im Süden sind zwei Armeen der Garamaten geschlagen worden und in Spanien wurde Qart Hadasht einmal mehr gegen eine Übermacht verteidigt.
Bedingt durch diese großen Erfolge fordert unsere Flotte das Glück ein weiteres Mal heraus. Eine feindliche Invasionsarmee der Volcae soll auf hoher See angegriffen werden, unterstützt werden sie durch ihre örtliche Garnison auf wackeligen Schiffen. Die Übermacht des Feindes ist erdrückend, doch das Wetter steht auf unserer Seite. Wolkenfreier Himmel, das heißt, wir können unsere Brandgeschosse einsetzen und damit die feindliche Flotte auf den Grund des Meeres befördern. Die Verfluchten Feinde, welche vor kurzem noch Plündernd und Brandschatzend in unsere Dörfer eingezogen sind werden schon bald um Gnade flehen.
Am Horizont nähert sich eine gewaltige Anzahl feindlicher Schiffe und sie kommen unaufhaltsam immer näher. Plötzlich kracht unsere Artillerie los, die Geschosse fliegen durch die Luft und ziehen einen schwarzen Rauchstreifen hinter sich her. Einige Sekunden später hört man das bersten von Holz und schreie von brennenden Soldaten – Volltreffer! Salve um Salve schießt unsere Artillerie, jeder Schuss ein Treffer und die Reihen der feindlichen Schiffe lichten sich schnell. Doch plötzlich erscheinen Schiffe in unserer Flanke – man hat uns umgangen! Unsere Schweren Artillerieschiffe können nicht schnell genug reagieren und so werden zwei von ihnen auf den Grund des Meeres geschickt. Ihr Verlust wird blutig gerächt. Jedes feindliche Schiff liegt am Ende des Tages am Grund des Meeres und auch von der Besatzung fehlt jede Spur – ein schwerer Schlag für die Volcae. Ihr Süden steht uns damit offen, doch uns fehlt die entsprechende Armee, um diese Chance zu nutzen.
Trotz der unzähligen Feinde erlebt das karthagische Reich einen Hochpunkt seit Jahren des Grauens, die Bürger Karthagos wissen, dass sie von einer starken Armee geschützt werden und in Frieden leben können. Doch in all diese Freude bricht die plötzliche und grauenhafte Nachricht herein, dass unser Anführer Gauda eines natürlichen Todes verstorben ist. Er führte das karthagische Reich durch viele Jahre des Krieges sicher hindurch und machte durch sein politisches Führen und Strategisches Können die derzeitige Ruhe erst möglich, umso erschreckender ist sein plötzlicher Tod. An seine Stelle tritt der junge Gadais, er ist unerfahren und steht vor einer großen Herausforderung, da er ein schweres Erbe antritt. Seine erste Amtshandlung besteht darin, dass er das töten von Kriegsgefangenen verbietet und anordnet, dass diesen Männern die Freiheit geschenkt werden muss. Ausgenommen hiervon sind Anhänger einer Revolte gegen das karthagische Reich. Bei den Heerführern stößt diese Anordnung auf Unverständnis, doch Gadais erhofft sich wohl davon, dass der Feind seine Meinung über uns ändern wird und sich vielleicht auf Friedensgespräche einlässt. Die Zahl unserer Feinde mag zwar nicht mehr wachsen, dafür jedoch ihre Macht.

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Re: [AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

Beitragvon Galien » 6. April 2014 10:58

Die karthagische Flamme



Vor den Toren Karthagos stehen sich vier Armeen gegenüber, eine karthagische gegen drei knossische. Zahlenmäßig sind wir um mehr als 1.000 Soldaten unterlegen, hinzu kommt das in den Reihen Karthagos 480 Bauern aufgestellt sind. Unsere einzige Chance besteht darin die feindlichen Heere einzeln anzugreifen und zu vernichten. Dabei können wir nur hoffen, dass sich die erste Armee des Feindes nicht zu stark in seinem Lager verschanzt, denn sonst trifft die Unterstützung ein und wir müssen Angreifen und verteidigen. Ein Kampf gegen eine Übermacht sowie die Zeit.
Wenn die Schlacht verloren wird, liegt Karthago unverteidigt vor den Armeen aus Knossos und wir würden diesen Rückschlag wohl nicht verkraften.
Unsere Armee wird in drei Gruppen unterteilt, je eine Gruppe für eine Flanke des Forts. Eine Flanke wird durch natürliche Hindernisse gegen unseren Angriff geschützt.
Unsere Soldaten nähern sich schnellen Schrittes den Befestigungsanlagen des Feindes. Nun wird je rechts und links vom Tor eine Bresche in die Palisaden geschlagen und ein Angriff auf das Tor gestartet, eine Umgehung des Feindes in seinem eigenen Lager. In der Planung ist diese Taktik genial und führt zu einem schnellen Sieg, doch die feindlichen Soldaten verteidigen ihr Fort mit dem Leben. Nicht nur für Karthago steht heute viel auf dem Spiel, eine Niederlage würde für Knossos den vollständigen Verlust des Militärs bedeuten sowie freien Weg für unsere Armee auf Thapsus, welches vor Jahrzehnten von Knossos besetzt wurde. Sie stehen Tapfer und halten ihre Stellung getreu dem Befehl ihres Generals, auch wenn ihr Rückzugweg durch unsere Truppen bereits abgeschnitten ist.

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Mit großer Sorge stellen wir dann fest, dass sich die Feindliche Unterstützung dem Lager näher, während die Hopliten des Feindes noch Tapfer und Mutig die Stellung halten. Die Vorhut steht nur noch wenige hundert Meter vom Kampfgeschehen entfernt. Wir entsenden unsere Kavallerie um diese in ein Gefecht zu verwickeln und der Plan geht auf. Die Vorhut wird vollkommen aufgerieben und wir können die Kavallerie im letzten Moment wieder zurück nehmen. Bestürzt durch diese Niederlage kapitulieren die feindlichen Kräfte im Lager und werden von ins in Gefangenschaft genommen. Gerade noch rechtzeitig um die Verteidigungslinie gegen die Unterstützung aufzubauen.
Kaum steht jeder unserer Soldaten an seinem Platz, stürmen bereits die feindlichen Soldaten auf unser Tor zu – tausende! Doch der Feindliche General begeht einen großen Fehler, er befiehlt seinen Soldaten lediglich den Angriff auf ein Tor und durch dieses versuchen sich nun beinahe 3.000 Feinde zu drängen. Die anderen Flanken werden nicht einmal beachtet, dies gibt uns die Möglichkeit die eigene Flankensicherung abzuziehen, im Rücken des Feindes zu postieren und diesen dann einzukesseln. Gleichzeitig bricht unsere Kavallerie aus, um die Plänkler anzugreifen. Ein Kessel mit mehr als 2.000 Feinden, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.

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Schnell wird den feindlichen Soldaten bewusst das es für sie keinen Sieg in dieser Schlacht geben wird uns sie versuchen mit voller Kraft aus der Lage zu entkomme – vergebens! Ein jeder von ihnen wird niedergestreckt und hunderte wandern in Gefangenschaft.
Diese Schlacht endet mir einem mehr als Heroischen Sieg für die karthagische Armee!

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Gemäß der neuen Weisung durch Gadais muss allen Gefangenen die Freiheit geschenkt werden – mehr als 700 Männern, an denen man ein Exempel verüben könnte was passiert, wenn man Karthago reizt. Bedingt durch den Umgang mit Kriegsgefangenen in den letzten Jahrzehnten rechnen die Gefangenen nicht damit, dass ihnen die Freiheit geschenkt wird, sondern mir dem Wüstentot. Umso erstaunter schauen sie, als sie gehen dürfen.
Diese heroische Schlacht macht uns den Weg auf Thapsus frei, eine einstige Stadt unserer Klienten Libyen. Als unsere Armee vor den Grenzen dieser Stadt aufmarschiert kommen uns bereits die ersten Soldaten entgegen – sie ergeben sich freiwillig unserer Übermacht. Keine 500 Mann stellt die Garnison in der Stadt und ein Großteil läuft freiwillig in unsere Gefangenschaft – die Behandlung der Kriegsgefangenen scheint sich schnell herum zusprechen. Bedingt durch diese große Masse an Überläufern stehen in der Stadt keine 50 Soldaten mehr, welche sich uns entgegenstellen – mit ihnen wird jedoch kurzer Prozess gemacht. Die Stadt wird besetzt und den Gefangenen die Freiheit geschenkt – ein wahrhaft großartiger Sieg für Karthago!

Die Stimmung in den Städten verbesserte sich etwas, als sich diese beiden Siege herumsprechen und unsere Feinde sprachen plötzlich von der „Karthagischen Flamme“, welche wieder entflammt war. Nur in der Hauptstadt war die Bevölkerung nicht zufrieden zu stellen, bedingt durch die Propaganda der feindlichen Agenten in Karthago. Sie verbreiten schlimmste Gerüchte über Karthago und senken somit die Zufriedenheit der Bevölkerung, hinzu sabotieren sie noch Gebäude und Baustellen in der Stadt. So verzögern sich der Bau des Musterungsfeldes auf 13 Jahre und der Bau eines geweihten Bodens auf 11.
Wirtschaftlich geht es unserer Staatskasse nach der Eroberung ein wenig besser, 344 Goldtaler und ein jährliches Einkommen von 312. Positiv zu benennen ist jedoch unsere Landwirtschaft, diese verzeichnet einen Überschuss von 11.
Doch die Freude währt nicht lange, denn einmal mehr ist Qart Hadasht das Ziel von Rebellenangriffen, eine starke Streitmacht hat sich vor den Toren gesammelt und greift dieses nun an. Mitten unter ihnen befinden sich Kriegselefanten und auf unseren Mauern Plänkler, welche die Ausbildung zu Feuermunition besitzen. Schnell können die Tiere zum Amoklauf gebracht werden, doch leider werden sie von ihren Reitern getötet bevor sie größeren Schaden anrichten können. Dieser Verlust, gemeinsam mit einem Ausfall unserer Truppen, zerbricht die feindliche Moral und ein jeder Aufständischer wird nieder gestreckt.

Zur selben Zeit trifft unsere Flotte vor Karthago auf eine aus Sparta, das Kräfteverhältnis liegt klar auf unserer Seite und so endet dieses kurze Gefecht auch. Unsere Artillerie zerschießt die feindlichen Schiffe und zerberstet die Rümpfe. Schnell sinken die feindlichen Schiffe dem Grund entgegen, doch wir müssen erst noch die überlebenden aufsammeln um sie anschließend freilassen zu können – alles der lieben Diplomatie wegen.
Viel Zeit zum verschnaufen gibt es jedoch nicht, die Sagariten schicken ebenfalls eine ihrer Flotten vor den Hafen Karthagos. Weiteres Zieltraining für unsere Artillerie, man hört das bersten von Holz und die schreie der Matrosen – kein Schiff entkommt. Doch auch hier müssen die Überlebenden wieder gerettet werden, um sie anschließend freizulassen.
Auf dem Land ist es derzeit etwas ruhiger geworden, unsere einzigen direkten Feinde auf dem Afrikanischen Kontinent, die Garamaten, halten sich nach dem Verlust von zwei Armeen gegen uns sehr zurück mit Militäroperationen und auch die Volcae scheinen derzeit nicht am Verlust weiterer Soldaten interessiert zu sein. Wenn unser schwaches Militär nicht wäre, so könnte man diese Situation wunderbar ausnutzen und die Städte zurückerobern. Das gibt uns derzeit die Ruhe unsere Armeen in den Westen verlegen zu können, Gadais hat etwas geplant um seine Macht zu festigen.
Einzig und allein in Qart Hadasht befinden sich zurzeit feindliche Soldaten auf unserem Boden, die Rebellen. Wie gewohnt greifen auch sie uns erneut an, doch ihre Geringe Zahl an Soldaten ist kaum erwähnenswert. Ihre Angriffe sind so klein und unbedeutend, dass man sie eher mit Selbstmordangriffen vergleichen kann, als mit einer ernsthaften Bedrohung. Erstaunlicherweise schaffen sie es allerdings unsere Toranlage aufzubrechen, doch bei dem Anblick unserer Soldaten dahinter ereilt sie die Furcht und sie fliehen.

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Damit ist in unserer einzigen Europäischen Festung auch einmal mehr Ruhe eingekehrt, zumindest bis zum nächsten Angriff der Rebellen.
Auf dem Afrikanischen Kriegsschauplatz hat sich währenddessen herausgestellt, dass unsere Ländereien wohl doch nicht so Feind frei sind, eine kleine Armee aus Media hat sich an einer Oase versteckt. Nur durch die hervorragende Arbeit unseres Spähtrupps konnte dieser jämmerliche Haufen Soldaten aufgespürt werden und es gelang uns sie in einen Hinterhalt zu locken.

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Durch die Ausnutzung des Überraschungsmomentes, der Feind war gerade am Tiefe füttern, konnte die Armee vollständig aufgerieben werden, damit sollte unser Land nun Feind frei sein und zwar komplett.
Auch die Küstenregionen sind vollkommen in karthagischer Hand, zumindest nach einer erfolgreichen Seeschlacht gegen die Nasamonen.
Es geht wieder aufwärts mit Karthago, das Reich erwacht!

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Beitragvon Galien » 12. April 2014 09:19

Angriff ist die beste Verteidigung!



Wir schreiben das Jahr 148 v.Chr. und der karthagische Frieden wird durch einen organisierten Sklavenaufstand in Migdol, Westafrika, gestört. Fraglich ist nur wo die Sklaven herkommen sollen dafür, in der Vergangenheit wurden die Gefangenen hingerichtet und seit kurzem werden sie freigelassen. Wie dem auch sei, der Aufstand umfasst knapp 2.000 Bewaffnete, die vor den Toren der Stadt stehen. Die Bürger scheinen jedoch nicht sonderlich Notiz davon zu nehmen, politische Unruhen gehören in diesem Teil des Reiches zur Regelmäßigkeit.
Zwar mag unsere nächste Armee sich bereits weit weg befinden, gen Osten, aber durch das Geschenk des Baal Hamon haben mehr Bürger in allen karthagischen Städten zur Waffe gegriffen und stehen als Garnison zu Verfügung. Diese Bürger stellen sich in Qart Hadasht in die erste Linie und wehren einen wiederholten Angriff der Rebellen so erfolgreich ab, dass dieser Aufstand komplett zerfällt.
Auch in Karthago gibt es einige Veränderung, so werden die gescheiterten Großprojekte am Musterungsfeld und dem geweihten Boden einmal komplett wieder eingestampft um wieder von vorne angefangen zu werden. Zu große Planungsfehler und dann die Sabotage der feindlichen Agenten ließen uns keinen Ausweg. Somit stehen die Gebäude, nach erneuter Planung, bereits in nicht einmal zwei Jahren komplett fertig in Karthago, um die Stadt mit neuem Glanz zu füllen.
Eine weitere Prestigesteigerung erfährt unser Reich durch die Erforschung der Taktischen Flexibilität, diese bringt unseren Soldaten eine effektivere Ausbildung, welche ihren Wert im Nahkampf steigert. Um jedoch das soziale Feld endlich komplett in den Griff zu bekommen wird als nächstes im Bereich der rechtlichen Einrichtungen geforscht.
Zur selben Zeit, wie in Karthago gefeiert wird, bricht in Qart Hadasht ein Aufstand der Sklaven aus, diesem schließen sich mehr als 2.500 Aufständische an, kein Jahr der Ruhe in dieser Gegend. Während in der Festung die Besorgnis darüber wächst, dass die Stadt dieser Übermacht eventuell doch zum Opfer fallen könnte haben sich die Einwohner in Migdol bereits aufs Land zurückgezogen – die Sklaven greifen an.

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Wir verschanzen uns mit der gesamten Armee im Zentrum der Stadt um den feindlichen Soldaten mit größtmöglicher Masse die Stirn zu bieten. Allerdings muss dieser Plan geändert werden, als der Feind seine Taktik ändert und die
Armee teilt. Unsere Erfolgreiche Teilung der Armee in jeder Schlacht scheint nun von den Rebellen übernommen zu werden, ein größeres Lob kann es doch für Feldherren gar nicht geben. Unser Armeeführer reagiert entsprechend auf die Bewegungen des Feindes und teilt ebenfalls unsere Streitmacht auf, um nicht umschlossen zu werden. Durch unser umgruppieren der Soldaten steht sich nun unsere Infanterie den feindlichen Hopliten gegenüber und unsere Speere der Infanterie des Feindes.
Gebunden durch diese Kämpfe können wir unsere Kavallerie in den Rücken des Feindes manövrieren und dort die Infanterie in die Flucht schlagen. Eingeschüchtert durch diesen Rückschlag zieht sich auch der Rest des Feindes zurück, in einer unkoordinierten Flucht. Damit ist es ein leichtes für unsere Berittenen Soldaten noch so viele Feinde wie irgend möglich niederzustrecken. Die Schlacht endet mit einem großartigen Sieg für Karthago.

Zur selben Zeit versucht auch der Aufstand in Europa sein Glück und greift Qart Hadasht an, ausgestattet mit mehreren Leitern wird versucht unsere Wehranlagen zu erstürmen.

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Der Anblick der gegnerischen Armee lässt unseren Soldaten geradezu das Blut in den Adern gefrieren – selten zuvor hegte eine einzelne Armee so viel Hass gegen eine unschuldige Besatzung. Die Leitern nähern sich immer mehr unseren Verteidigungsanlagen an, doch unsere Soldaten stehen bereit, auch mit etwas wackeligen Knien. Kaum ist der erste Soldat am Ende der Leiter angekommen, so fällt er als Leiche auch bereits wieder nach unten – auch die wildesten Barbaren sterben wie die Fliegen wenn man das Schwert richtig einzusetzen weiß!
Der Leiterangriff wird erfolgreich von unseren Soldaten aufgehalten – doch nun stürmen mehr als 1.300 wild gewordene auf unsere Toranlage und brennen diese nieder. Ungeachtet des kochenden Pechs, welches sich von oben über sie ergießt, rennen sie in die Reihen unserer Soldaten herein. Doch unsere Linien halten Stand und mit einem Angriff unserer Kavallerie in den Rücken der feindlichen Soldaten begreifen diese, dass ein Sieg vollkommen ausgeschlossen ist. Sie versuchen noch die Flucht zu ergreifen, doch vergebens. Jeder von ihnen wird durch die Schwerter unserer Kavallerie niedergemacht – keiner erlebt das Ende dieses Tages und der Aufstand ist bereits nach kurzem bestehen wieder blutig niedergeworfen worden.
Die Tage, an denen sich Karthago durch seine Feinde herumschupsen ließ, sind gezählt!

Ermutigt durch die großen Siege im Westen marschiert die Armee „Die Abgesandten des Atlas“ auf Cidomus, einer Stadt der Garamaten mitten in der Wüste. Eine weitere Armee gelingt es, einen kleinen Aufstand vor den Toren Karthagos nieder zuwerfen und in Iol wurde ein Tempel des Eschmun repariert. Die Kantabrer hatten ihn vollkommen der Witterung ausgesetzt als sie die Stadt unter ihrer Kontrolle hatten.

Nach einigen Tagen erreichen dann auch die Abgesandten des Atlas ihr Angriffsziel, Cidamus, und greiffen diese Stadt an. Die Garamaten versuchen in eine bessere Position zu kommen, indem sie sich vor ihrer Stadt, in der freien Fläche aufstellen. Dies gibt uns jedoch nun die Möglichkeit, umfassende Manöver durchzuführen – auch wenn diese leichter entdeckt werden können. Und genauso wird es auch getan, in einer großen Umfassung wird der Feind eingekesselt und dort aufgerieben, kaum einer wird gefangengenommen. Die wenigen Gefangenen, welche gemacht wurden, werden dann nach der Besetzung der Stadt entlassen, auf persönlichen Befehl von Gadais.

Zur selben Zeit ist auch eine Flotte von Karthago aus gestartet und hat die Stadt Lilybaion angegriffen, eine ehemalige Karthagische Siedlung auf Sizilien. Für lange Zeit war sie von den Sagarieten besetzt, doch nach einem Aufstand herrschen dort nun die punischen Rebellen.
Beide Armeen sind bereits etwas angeschlagen, doch die karthagische bei weitem nicht so wie die der Rebellen. Somit wird unsere Armee einmal mehr dreigeteilt um dann auf den verschanzen Gegner zu treffen. Denn wie sagten bereits die alten Römer? Getrennt marschieren, gemeinsam Kämpfen! Das Stadtzentrum ist jedoch nur an zwei Straßen angeschlossen und an diesen steht die feindliche Formation, ihre Gegner erwartend.
Unsere Quantitative Überlegenheit können wir in diesen Engen Straßen kaum ausnutzen, somit stauen sich unsere Soldaten Meterlang nach hinten, sodass die hinteren keine Ahnung haben, was 15m vor ihnen geschieht. Die feindlichen Hopliten halten ihre Stellung sehr tapfer, kaum einer weicht einen Meter zurück und fast sieht es so aus, als könne diese Schlacht verloren gehen. Dies würde den Verlust einer gesamten Armee bedeuten – unvorstellbar! Als der General diese Situation erkennt, reitet er an vorderster Linie und ermutigt die Soldaten noch einmal – erfolgreich!
Angespornt durch die persönlichen Worte des Generals bricht die eine Linie des Feindes zusammen und wir fallen den anderen Einheiten in den Rücken – schnell sind auch diese geschlagen. Sieg! Knapp und hart, aber hoch verdient!

Wie es scheint, hat eine neue Glanzzeit für das Karthagische Reich angefangen, wird expandieren ungebremst und unsere Feinde sind stark angeschlagen. Wir haben es anscheinend geschafft, uns mit einer brüchigen Wirtschaft über Wasser zu halten, Spanien evakuiert und entfachen das karthagische Feuer nun aufs neue.

Einzig und allein eine kleine Flotte liegt an unserer Küste vor Anker, doch daraus werden unsere Artillerieschiffe in einem kurzen Gefecht noch Kleinholz machen.

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Kaum eröffnen unseren Schiffe das Feuer, so springen auch schon die ersten Matrosen von ihren Schiffen und schwimmen zu uns herüber – ein glorreicher Sieg für Karthago!
Als Dank für diese großartigen Siege und Glück in der Zukunft wird in der Hauptstadt mit dem Bau eines Tempels für unsere Gottheit Ball Hamon begonnen, auf das er unsere Zukunft segne.

Durch die Eroberung der Städte geht es unserer Wirtschaft auch deutlich besser, so liegen in unserer Schatzkammer derzeit 200 Goldtaler, es werden jedoch 1.308 Taler an Steuern und aus dem Handel unter den Provinzen gewonnen. Hinzu kommt, dass wir nun über die Ressource Leder verfügen, ein begehrtes Handelsgut, doch noch konnten wir keine Nation überreden mit uns zu handeln.

Es gelang uns eine Stärkung des karthagischen Reiches und die Expansion nach Sizilien, sowie die damit verbundene Rückeroberung alt-Karthagischer Städte, hinzu konnte noch eine neue Stadt erobert werden. Große Zeiten für Karthago brechen an!

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Re: [AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

Beitragvon Galien » 29. April 2014 15:52

Erneute Rückschläge



Wir schreiben das Jahr 145 v.Chr. und die Erfolge der letzten Zeit haben uns neben viel Ruhm auch einige Feinde in den eigenen Reihen eingebracht. Weshalb, darüber lässt sich nur philosophieren – doch die Hannonidische Dynastie versuchte ein Attentat auf unseren Anführer Gadais, zum Glück konnte dieser sich retten, doch er wurde auf der Flucht leicht verletzt.

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Eine politische Intrige, welche hoffentlich nicht weite Kreise ziehen wir. Neben dieser schockierenden Nachricht aus Karthago gibt es glücklicherweise auch erfreulicherer Nachrichten, nämlich die Vollendung der Lolosideros-Kaserne in Karthago, der Ausbildung schlagkräftiger Truppen steht nun nichts mehr im Wege – außer eine angeschlagene Wirtschaft vielleicht.
Und genau diese will gegen Eindringlinge Geschützt werden, gegen die Garamaten. Sie nähern sich mit zwei Armeen unseren Südlichen Gebieten in Afrika, doch es gelingt uns sie in einen Hinterhalt zu locken und dort vollkommen aufzureiben.
Zur selben Zeit erlauben es die finanziellen Mittel den Schießstand in Cidamus abzureißen und gleichzeitig die Höfe in der Region zu renovieren. Eine wahrhaft gewöhnungsbedürftige Politikseitens Gadais – für das Militär nur so viel wie nötig ausgeben, aber solch unwichtige Projekte fördern.
Vor allem in Anbetracht des feindlichen Aufmarsches vor Qart Hadasht wirkt dies äußerst bizarr, die Volcae versammeln mehrere Armee vor der Stadt und auch die Kantabrer schließen sich ihnen an, mit einigen Armeen und zwei Flotten – ein letzter Großangriff des Feindes um die europäischen Kontinent vollkommen von karthagischen Landsleuten zu „befreien“?

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Doch es gibt auch positive Nachrichten, die Galläker, seit langer Zeit Feindes unseres Reiches, bieten uns den Frieden an. Sie scheinen erkannt zu haben, dass sie keine Chance gegen uns haben und wollen nun die Waffen niederstrecken zu einem Friedensabkommen. Beide Seiten vertreten ihre Maximalpositionen in den Verhandlungen und es werden viele Angebote und Forderungen ausgesprochen, von horrenden Tributzahlungen bis hin zu Handelsabkommen. Doch jegliches verhandeln bleibt zwecklos, am Ende können wir uns lediglich auf einen einfachen Friedensvertrag einigen, den ersten seit Jahrzehnten – ein gutes Gefühl. Wollen wir hoffen, dass der Friede lange erhalten bleibt – die Zeichen stehen leider schlecht dafür. Zu positiv ist ihr Verhältnis zu unseren Feinden.

Kaum konzentriert man sich auf die eine Flanke des Reiches, so geschieht auf der anderen schon wieder unglaubliches, Agenten und Spione der Garamaten haben die Chance genutzt um n lauter Provinzen die Bevölkerung gegen uns aufzubringen und somit für Unruhen zu sorgen, zum Teil sabotierten sie sogar unsere Gebäude. Zu allem Überfluss kommt noch ein weiterer Attentatsversuch auf Gadais, er konnte wieder entweichen, doch seine Frau wurde Opfer dieses hinterhältigen Anschlages! Nach der Probe gegen unsere Feinde richtig sich nun die Innenpolitik gegen uns – unsere Herrschaft wird auf eine schwere Probe gestellt!

Um das Gewicht dieser Herrschaftsspielchen wieder auf unsere Seite zu bringen müssen wir einen grandiosen Sieg für uns beanspruchen können und was eignet sich da besser als mit der unserer Flotte drei Transportflotten der Spartaner anzugreifen?

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Ihre Übermacht mag vielleicht gewaltig sein, wenn man bedenkt das unsere Unterstützung nur aus einfachen Plänklern besteht, doch wir haben den Vorteil auf unserer Seite. Das Meer ist unser Element und die Spartaner sind hier definitiv falsch am Platz. Dieses wird schnell klar als sie versuchen ihre Schiffe an einem Punkt zu sammeln – es ähnelt eher einem großen Wollknäul als einer geordneten Formation – unsere Richtschützen haben ihren Spaß daran, ohne großartig zu Zielen können sie mit ihren Geschützen in den Haufen schießen und jeder Schuss ist ein Treffer. Somit lichten sich die Reihen der feindlichen Schiffe schnell und ehe diese verstehen, was gerade mit ihnen geschieht, ist bereits ein nicht unerheblicher Teil auf dem Weg zum Meeresgrund.
Doch vor lauter Freudensprünge der Matrosen an Deck vernachlässigen sie ihre Flanken, und dieses wird vom Feind schamlos mit einigen Schiffen ausgenutzt. Sie nähern sich an unsere Flotte und beginnen die ersten Schiffe zu entern, damit bricht Chaos in unseren Reihen aus.
Die Schlacht scheint sich zu Gunsten der Spartaner zu wenden, ein Schiff nach dem anderen nähert sich unserer Flotte und unsere Matrosen können sich kaum verteidigen gegen die enternden Fußsoldaten des Feindes. Nur mit größter Mühe gelingt es Ordnung in unsere Reihen zu bringen und mit gekonnten Rammmanövern die feindlichen Schiffe auseinander zu nehmen.
Das Gefecht stand kurz auf Messers schneide, auf dem Land hätte Sparta gesiegt, doch der karthagischen Flotte ist niemand gewachsen und somit existiert am Abend des Tages kein spartanisches Schiff mehr vor der Küste Siziliens – ein knapper aber verdienter Sieg!

Während die eine Schlacht im Osten gewonnen wurde verschlechtert sich die Lage im Westen um Qart Hadasht, immer mehr Barbaren sammeln sich zu Lande und zu See vor der Stadt, unsere Flotte versucht die Lage ein wenig zu entspannen und greift einen Flottenverband der Kantabrer an.

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Zahlenmäßig mögen sie uns weit überlegen sein, zumal unsere Verstärkung aus einfachen Plänklern besteht, jedoch liegt der Qualitative Vorteil klar auf unserer Seite und das bekommen die barbarischen Schiffe auch direkt zu spüren, unsere Artillerie eröffnet das Feuer und schnell sinken die ersten Schiffe dem Meeresgrund entgegen. Doch gegen die Masse an Feinden sind unsere Schiffe unterlegen, schnell nähern sie sich und beginnen das Entern, trotz versuchter Ramm Manöver.
Schnell ergreifen die ersten Schiffe von uns die Flucht, doch der unbarmherzige Feind kennt keine Gnade und lässt jeden Matrosen von uns niedermachen – abscheuliche Barbaren!
Am Ende steht eines unserer Schiffe gegen fünf des Feindes, die Schlacht ist verloren, der Rest unserer Flotte liegt auf dem Grund des Meeres und die Matrosen folgen ihr. Nur die Macht und Gunst der Götter kann diese Schlacht noch zu unserem Vorteil wenden, doch die Hoffnung schwindet. Das Wetter verschlechtert sich, es fängt an zu Gewittern und die Munition geht zu neige. Ein Schiff nach dem anderen macht sich auf den Weg zu uns, verzweifelt versuchen unsere Matrosen dem Feind noch so viel Schaden wie möglich zuzufügen und es gelingt ihnen tatsächlich noch zwei Feindschiffe zu versenken, da nehmen auch die anderen drei Schiffe Kurs auf den letzten verbleibenden Gegner. Zwar sind diese drei feindlichen Schiffe auch bereits schwer angeschlagen, doch es besteht kaum noch Hoffnung auf den Sieg, unsere Matrosen nehmen jedoch noch einmal allen Mut zusammen und fahren dem Feind entgegen, unter Feuer der Schiffsartillerie.
Eines der feindlichen Schiffe erhält einen Volltreffer und sinkt direkt, dass zweite wird mit einer Geschickten Kombination von Artillerieeinschlag und Rammmanöver auseinander gerissen. Nun stehen sich noch zwei Schiffe gegenüber, beide eigentlich nur noch geeignet um es auseinander zu nehmen und Anglerboote daraus zu bauen. Wem es nun zuerst gelingt das feindliche Schiff zu versenken hat den Sieg für sich entschieden und die Seehoheit über das Westliche Mittelmeer, damit auch die indirekte Kontrolle über Qart Hadahst.
Eines unserer Geschosse durchschlägt das Deck des angreifenden Ruderbootes und kurze Zeit später gelingt ein perfektes rammen des feindlichen Schiffes – es sinkt – Sieg! Kein Sieg stand zuvor so auf Messerschneide wie dieser, keine Schlacht hatte zuvor solche Bedeutung, diese Schlacht hat alles übertrumpft was sich bisher gegen Karthago gestellt hat. Das Westliche Mittelmeer gehört auch in Zukunft uns, die Flotte der Kantabrer wurde vollständig aufgerieben und Qart Hadasht ist auch von See nicht anzugreifen. Doch der Preis für diesen Sieg ist hoch, sehr hoch, unsere Flotte ist so stark angeschlagen, dass sie zurück nach Tingis fahren muss um dort aufgefrischt zu werden, damit ist die Seeseite von Qart Hadasht dem Feind wieder offen und die Bedrohung von Land aus bleibt.
Zwei große Siege welche die karthagische Flotte errungen hat, dank der Gunst der Götter. Um diesen gebührend zu danken wird in Thapsus mit dem Bau eines geweihten Bodens begonnen, später soll dann an der Stelle ein großer Tempel entstehen.
Als sich auf der Iberischen Halbinsel die Kunde von der Niederlage gegen unsere Flotte verbreitet sammeln sich die Armeen der Volcae und Kantabrer vor Qart Hadasht und blasen zum angriff, unsere wenigen Verteidiger stehen einer gewaltigen Übermacht gegenüber, 1.800 karthagische Verteidiger gegen annähernd 3.000 barbarische Angreifer, unter ihnen die berüchtigten Adelskämpfer, die Elite des Feindes. Ausgebildet um zu sterben oder zu töten, den König zu schützen.
Die Schlacht wird mit einem Angriff von vier Leitern auf unsere Verteidigungsanlagen begonnen, zwar stehen unsere Soldaten auf der Mauer bereit. Schnell erklimmen bereits die ersten Feinde die Krone der Mauer und es entbricht ein wildes Gedränge um jeden Meter Wehrgang, zahlenmäßig gelingt es dem Feind sich weiter auszubreiten, doch wir können ihn in Schach halten.

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Einzig die Adelskämpfer bereiten größte Probleme, sie kämpfen erbittert gegen unsere Übermacht und es gelingt den wenigen Soldaten ganze vier Einheiten von unseren Schwerkämpfern auf der Mauer aufzureiben und erst die Unterstützung unserer Kavallerie, welche abgesessen ist, schafft es, den Feind zurückzuwerfen und die Mauer unter karthagische Flagge zu halten.
Zu unserem Glück versucht die feindliche Allianz mit allen Seiten auf einer Seite unsere Verteidungsstellungen zu überrumpeln, sodass sie sich lediglich auf eine Stelle unserer Mauer konzentrieren, damit ist ihr zahlenmäßiger Vorteil größtenteils zunichte gemacht.
Der Angriff mithilfe von Leitern konnte von uns zurückgeschlagen werden, unter größtem Blutzoll, doch nun widmet sich der Feind dem Tor und brennt dieses nieder.

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Etwa 2.000 Soldaten des Feindes stürmen nun auf diese winzige Bresche zu, der Erdboden bebt und eine riesige Staubwolke verdeckt die Ausmaße dieser gewaltigen Heeresaufstellung, selbst die tapfersten Verteidiger bekommen es nun mit der Angst zu tun.
Die Schilde schließen die feste Formation, die Speere schauen hervor, blitzen durch die Strahlen der Sonne. Da trifft auch schon die erste Reihe des Feindes auf unsere Formation, diese wird mehrere Zentimeter nach hinten gedrückt durch die Wucht des Aufpralls. Vor dem Tor stauen sich die feindlichen Soldaten, von oben wird unermüdlich kochendes Pech auf die gegossen und unsere Fernkämpfer schleudern einen Speer nach dem anderen in den Menschenhaufen zu ihren Füßen. Auf beiden Seiten steigen die Verluste, das klirren der Schwerter und Schilder ist noch weit zu hören, ebenso die Schreie der verbrennenden und sterbenden Soldaten.
Immer weiter drückt sich die feindliche Masse in die Stadt und die Munition wird allmählich knapp, doch es gibt Hoffnung. Die Barbaren sind nicht auf Ausdauer ausgebildet, dieses gibt uns den Vorteil auch nach Stunden nach starke Männer in den ersten Reihen stehen zu haben, demgegenüber stehen abgekämpfte Barbaren, die vor lauter Masse kaum ihr Schwert schwingen können.
An diesem Tag sterben viele Soldaten, auf beiden Seiten, der Boden ist rot gefärbt durch das Blut und der Geruch von verbranntem Fleisch liegt über der Stadt, doch die Disziplin unserer Soldaten brachte uns den Sieg. Trotz großer Übermacht hielten unsere Hopliten die Stellungen und es gelang ihnen die Allianz aus Volcae und Kantabrer zurückzuschlagen. Ein mehr als knapper Sieg!
Als dank für diesen unglaublichen Sieg wird in Karthago mit dem Bau eines Schrein für Baal Hamon begonnen, dem Hauptgott.
Während im Westen des Reiches zwei großartige siege geschlagen werden konnten, vor Sizilien die Flotte aus Sparta versenkt wurde und mehrere Religiöse Projekte in Angriff genommen wurden kommt es in Cidamus, im Osten des Reiches, zu einer unglaublichen Intrige. Aufgestachelt durch Agenten der Garamaten erheben dich die Bauern und Bürger der Region gegen uns, doch es ist kein einfacher Aufstand, es sind mehrere Armeen welche sich dort gegen uns erhoben haben! Es ist eine Revolte.

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Es wird eine große Schlacht geschlagen werden müssen, um diese Revolte wieder zu unterdrücken, doch eines steht bereits jetzt fest – das Ende wird blutig! Doch bevor es so weit ist muss sich unsere Armee in Cidamus erst einmal auffrischen und auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Dabei spielt unsere Wirtschaft eine große Rolle, zwar verfügt unsere Schatzkammer derzeit lediglich über 309 Goldtaler doch das Einkommen liegt bei 1.477, ein Reichtum für unsere Wirtschaft! Auch an Nahrung mangelt es uns nicht, es ist noch genug für Opfergaben an die Götter übrig.

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Beitragvon Galien » 23. Mai 2014 15:26

David gegen Goliath



Eine Große Anzahl an feindlichen Armeen hat sich vor den Toren der Stadt Cidamus gesammelt, tausende von Soldaten die ausgezogen sind um uns zu bekämpfen. Zahlenmäßig sind wir ihnen hoffnungslos unterlegen, aber die Qualität der Soldaten spricht klar für das karthagische Reich!
General Abde sammelt die Soldaten der Armee „Die Abgesandten des Atlas“ um diese gegen diesen riesigen Aufstand zu führen, er will die gesamte Revolte in einer einzigen Schlacht vernichten, in der Hoffnung das die einzelnen feindlichen Armee zur Unterstützung eilen und somit der Aufstand schnell beendet wird –blutig!

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Zu seiner Enttäuschung tritt leider nur ein kleiner Teil des Feindes an, unsere Armeen sind sich nahezu ebenbürtig in der Anzahl der Soldaten. Doch die Qualität liegt klar auf unserer Seite, unsere Armee verfügt über deutlich mehr Nahkampfinfanterie, während der Feind darauf setzt uns im Anmarsch mit Steinschleuderern zu dezimieren. Wahre Infanterie lässt sich in den Reihen des Feindes nur sehr wenig finden und dann auch nur Speerträger, die einfachste Art der Infanterie, bloße Bauern, bewaffnet mi Speeren und Schilden, ausgezogen um ihre Heimat zu schützen. Doch ihnen gegenüber steht ein Kampferfahrendes Heer das nur danach durstet diese Revolte niederzuschlagen.

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Die Befehle sind klar, ein durchbrechen der feindlichen Formation auf ganzer Linie und geschickte Flankierungsmanöver unserer Kavallerie.
Bereits das Anstürmen unserer Soldaten erfüllt die feindliche Linie mit Furcht und lässt die ersten Soldaten wanken, zu groß ist ihr Respekt vor der karthagischen Armee und ihre Furcht vor dem Tod. Die Plänkler weichen schnell zurück und wollen sich vom Schlachtfeld entfernen, doch unsere Kavallerie hat schnell die Verfolgung aufgenommen.
Bereits kurze Zeit nach diesem Sieg über die Plänkler entscheidet sich auch ein Großteil des Fußvolkes für die Flucht und beginnt sich unkoordiniert aus dem Staub zu machen, einzig und allein die feindliche Generalseinheit bleibt standhaft stehen und wird vollkommen aufgerieben. Unsere Kavallerie ist stark damit beschäftigt so viele Feinde wie irgendwie möglich niederzustrecken – eine schier unlösbare Aufgabe bei der Masse an fliehenden Feinden.
Bei nicht einmal 60 eigenen Verlusten aber dem fünfzigfachen Verlusten des Feindes ist dies ein mehr als heroischer Sieg für das karthagische Reich, ein Musterbeispiel für die absolut überlegene karthagische Kriegsmaschinerie.
Doch ist mit dieser Schlacht erst ein kleiner Teil des Aufstandes niedergeschlagen worden, noch immer stehen tausende von ihnen unter Waffen und bedrohen unsere Zivile Ordnung massivst. Somit erfordert es die Ehre von Abde das dieser mit seiner Armee weiter zieht und die nächste Schlacht schlägt.

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Dieses mal stehen sowohl Qualität als auch Quantität klar auf unserer Seite, und so endet auch die Schlacht. Durch das gleiche taktische Vorgehen wird der Feind in den Kampf gezwungen und dort größtenteils aufgerieben, eine weitere Dezimierung des Aufstandes. Heroisch feiern sich unsere Soldaten, denn auch die Zukunft ist ihnen wohl gesonnen. Weitere Schlachten des Feindes gehen klar zu unseren Gunsten aus und die Gesamt Situation im Osten des Reiches sieht deutlich entspannter aus. Die direkte Gefahr konnte gebannt werden, die Armee geht zurück zur Auffrischung in die Stadt und nimmt dann auch von dort Anlauf für eine Strafexpedition in das Land der Garamaten.

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Quantität ist nicht alles im Kampf, auch die Qualität der Waffen und die Moral der Bewaffneten muss stimmen um als Sieger aus einer Schlacht heraus zu gehen.








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Re: [AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

Beitragvon Galien » 1. Juni 2014 11:43

Ausholen zum großen Schlag!



Dieses Jahr, 142 v.Chr., schreibt karthagische Geschichte, dass erste Mal seit langem zieht sich eine Armee des Feindes von unserem Territorium zurück. Die Häufchen Elend, welche von dem garamatischen Aufstand übrig geblieben waren, haben unser Land verlassen und sich nach Osten geflüchtet – welch gutes Gefühl!
Zwar mag der militärische Sieg klar für uns entschieden worden sein, doch den Krieg der Agenten verlieren wir, ganz klar.

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Hinzu kommt noch der Tot unseres ehrwürdigen Staatsmannes Abdalonymus.
Die Stimmung in der Bevölkerung sinkt immer weiter, Aufstände stehen in nahezu allen großen Städten unseres Reiches bevor und es scheint auf absehbare Zeit auch noch keine Besserung in Sicht zu sein, zu schwer ist die ständige Last des totalen Krieges. Die Heimat muss ihre Bedürfnisse komplett zurückstecken, seltenst verfügen wir über so viel Geld um soziale Einrichtungen für die Bürger bauen zu können. Alle verfügbaren Ressourcen werden in die Kriegsproduktion investiert, so wurde der Bau einer leichten-Artillerie Pentere in Karthago befohlen, um die dortige Flotte wieder aufzurüsten und der Bau vier solcher Schiffe in Tingis um die dortige Flotte auf Sollstärke zu bringen.

Die einzigen Nachrichten, mit der derzeit das Volk erfreut werden kann, sind Nachrichten von der Front, vorzugsweise positive für das karthagische Reich. Um diesem Willen gerecht zu werden wird die Armee „Didos Getreue“ auf die römische Stadt Syrakus auf Sizilien geschickt um diese Stadt zu erobern und den Klientstaaten „Syrakus“ zu schaffen.

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Zahlenmäßig sind wir unserem Feind um etwa 300 Soldaten überlegen, zieht man bei ihm jedoch die ganzen nutzlosen Plänkler ab, so kommt er auf nicht einmal 800 wahre Krieger, sie sollten schnell zu zerbrechen sein!
Das Heer wird in fünf Teile geteilt, von Norden her greifen zwei Einheiten später libyscher Hopliten an, von Nord-Westen marschieren drei späte karthagische Hopliten im Zusammenspiel mit der karthagischen Kavallerie an die Stadt heran, drei Einheiten libyscher Infanterie greifen von Westen her an, begleitet vom General und von Süden her rücken drei Einheiten später libyscher Hopliten gegen die Stadt. Der Plan sieht vor den Gegner im Zentrum der Stadt zu stellen und dort vollständig aufzureiben, ohne große Verluste.

Der Großteil des Heeres rückt schnell auf die Stadt vor, die Kavallerie befindet sich bereits wenige Augenblicke nach Schlachtbeginn im Rücken des Feindes und wartet dort auf ihren Einsatz. Dieser verzögert sich jedoch, Schuld ist die Anlandung der feindlichen Flotte im Süden der Stadt und damit das Aufeinandertreffen unserer vierten Gruppe mit ihren Plänklern, die starke Infanterie hat sich komplett im Zentrum der Stadt verschanzt und somit stehen die Plänkler blank gegen unsere libyschen Hopliten und ziehen deutlich den kürzeren.
Aufgrund dieses Druckes startet der Feind einen kleinen Gegenangriff mit seinen Legionären gegen unsere Einheiten in der Mitte und erzielt hier große Erfolge – der Kampf Legionäre gegen Phalanx in der Stadt ist nicht fair und somit ziehen wir an dieser Stelle den Kürzeren, die Einheiten fliehen. Schlimmeres wird durch das eintreffen der beiden nördlichen Armeeteile verhindert, diese treffen nun gemeinsam auf den Feind und sind zahlenmäßig klar im Vorteil, hinzu kommt die Unterstützung aus dem Süden, welche die Plänkler größtenteils alle ausgeschaltet hat. Der Feind ist somit umzingelt und kann nun aufgerieben werden.
Unsere Überzahl ist erdrückend und die feste Formation der Römer ist schnell durch schiere Masse aufgebrochen, der Kampf Mann gegen Mann beginnt. Hier liegt anscheinend die Schwachstelle der römischen Kampfmaschine, sobald die Formation aufgebrochen ist und der Kampf Mann gegen Mann beginnt beginnen die Legionäre die Flucht zu ergreifen.
Die gesamte römische Besatzungsmacht ist auf der Flucht und unsere Kavallerie reitet sie alle nieder, der letzte Legionär wird durch ein austreten eines Pferdes getötet, eine größere Erniedrigung kann es nicht geben!
Verlustreich aber Siegreich steht Karthago als neue Besatzungsmacht in Syrakus!

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Aufgrund der Anti-karthagischen Stimmung in der Stadt können wir es allerdings nicht wagen den Klient Staat Syrakus auszurufen, zu groß wäre eine Verbrüderung mit unseren Feinden und somit sind wir nun, seit über 100 Jahren, wieder alleiniger Herrscher über Sizilien!

Passend zu diesem großen Sieg wird zu Ehren der Götter in Thapsus der geweihte Boden fertig gestellt, ein Huldigungsort an unsere Götter, auf das sie auch weiterhin das Schlachtenglück uns zusprechen werden.

Der nächste Sturm braucht sich bereits an, eine Flotte der Garamaten und eine der Nasamonen liegen vor Sizilien vor Anker und auch die feindlichen Agenten schlafen nicht. Anscheinend hat der Feind sorge das die Einnahme von Syrakus die Stimmung unserer Bevölkerung zu sehr heben könnte.

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Als Reaktion auf diese feigen Attentate aus dem Hinterhalt marschiert General Baric, Oberbefehlshaber der Armee „Melkarts Gerechtigkeit“ auf die nordafrikanische Stadt Lepcis, die letzte Hafenstadt unter Kontrolle der Garamaten. Dies wäre eine große Bereicherung für uns und ein schwerer Schlag für unsere Feinde.
Diese Gelegenheit nutzt die Flotte der Garamaten vor Sizilien allerdings schamlos aus, statt zur Verteidigung zurück nach Lepcis zu segeln, greifen sie die Stadt Thapsus an
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Zahlenmäßig und Qualitativ sind wir ihnen überlegen, letzteres mehr als deutlich. Doch die Verzweiflung bewirkt gelegentlich bemerkenswerte Handlungen und auch große Erfolge.
Wir versuchen unsere Flotte sicher in den Hafen der Stadt evakuieren zu können, bei ¾ gelingt und dieses auch, doch eines der Schiffe wird von der wütenden Meute gejagt und ohne Barmherzigkeit versenkt.

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Keiner dieser tapferen Seemänner erreicht das rettende Ufer, alle werden kaltblütig von den Garamaten niedergestreckt. Rache wird folgen!
Kaum sind die ersten Truppen von ihnen an der Küste gelandet reitet unsere Kavallerie zum Angriff, da es nur Plänkler sind ist es eine einfache Beute und bereits kurz nach dem aufeinander treffen der beiden Einheiten ergreift der Feind die Flucht. Die Hälfte der gegnerischen Armee befindet sich auf der Flucht, geschlagen von zwei Einheiten Kavallerie. Keiner von ihnen überlebt diesen Tag!
Zeitlich landet die andere Hälfte des Feindes die Küste und landet an dieser, auf der anderen Seite der Stadt. Unsere Kavallerie macht kehrt und fällt dem Feind in den Rücken als dieser gerade versucht über die Garnison der Stadt herzufallen. Auch hier entkommt keiner, ein blutiger Tag für die Garamaten. Anstatt ihre letzte Hafenstadt zu verteidigen schicken sie diese in den sicheren Tot und schwächen damit stark ihre militärische Position. Keine 150 Soldaten des Feindes überleben diesen Tag, vorher waren es 1.700!

Die Nasamonen versuchen es ihnen gleich zu tun, nur wollen sie erfolgreich sein und landen bei Lilybaion, auf Sizilien. Zahlenmäßig sind sie uns mit 1.400 zu 764 deutlich überlegen, doch auch ihre Flotte besteht leidlich aus Plänklern und unsere Kavallerie ist bereit die gleiche Taktik wie in Thapsus anzuwenden. Die Infanterie verschanzt sich in der Stadt und hinter einer nahen Ecke erwartet die Kavallerie ihr auftreten, ein Überraschungangriff in den Engen Gassen der Stadt.
Voller Konzentration erwartet die Infanterie den Augenblick eine Schneise zu bilden und die Kavallerie auf den Feind stürmen zu lassen – als dieser Augenblick kommt erzittert die Erde und eine große Staubwolke erscheint plötzlich hinter der auseinandergehenden Infanterie. Den feindlichen Soldaten stockt der Atem und ihr Herz hört auf zu schlagen. Bevor sie überhaupt merken was gerade mit ihnen passiert liegen viele bereits niedergeschlagen auf der Straße und die anderen verfallen in ein heilloses durcheinander, eine unkoordinierte Flucht beginnt.
Das Ende dieser Hetzjagd erleben nur 24 der einstigen 1.400 nasamonischen Soldaten, ein schwerer Schlag für sie.

Geschockt durch diese militärischen Rückschläge und eindeutige Überlegenheit der karthagischen Truppen zieht der Feind wieder seine Agenten vor uns versucht einige karthagische Städte in Chaos versinken zu lassen, erfolglos.

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Die kläglichen Überreste dieser beiden Flotten werden von unserer eigenen Marine gestellt und komplett versenkt, innerhalb kürzester Zeit konnten wir über 3.100 Soldaten des Feindes aufreiben und vollständig vernichten. So schnell werden sich diese beiden Wüstenvölker von diesem Schlag nicht erholen können. Dahingegend stehen nur sehr wenig Verluste auf unserer Seite die schnell ersetzt werden können.

Als Gegensatz auf diese militärisch dominante Zeit ist es uns gelungen die rechtlichen Einrichtungen in unserem Reich durch Forschung zu verbessern und somit unserer Bevölkerung etwas zufriedener zu stimmen, eine schwere aber wichtige Aufgabe in dieser Zeit! Als nächstes werden wir uns der Welt offener gegenüber anderen Kulturen zeigen, mit der Hoffnung das sie uns dann nicht mehr so feindselig gegenüberstehen und möglicherweise über Frieden verhandeln, daher wird nun in höchsten Kreisen überlegt wie man fremde Bräuche am besten mit in unsere Kultur aufnehmen kann.

Die Staatskasse lässt einiges an Investitionen, gefüllt mir 1.865 Goldtalern scheinen wir fast auf Geld zu schwimmen, dass jährliche Einkommen verspricht auch deutliche Besserung der Lage, es liegt bei einem Plus von 835 pro Halbjahr.

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Beitragvon Galien » 14. Juni 2014 10:53

Entscheidung im Osten



Im Jahr 139 v.Chr. startet das karthagische Reich eine Offensive im Osten zur Zerschlagung der seit Jahren verfeindeten Garamaten. Dabei werden ihre letzten verbliebenden Städte, Lepcis an der Küste und Garama im Hinterland, jeweils von einer Armee als Ziel genommen.

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Die Entscheidung wird im Osten gesucht und ein Versagen der Offensive würde die völlige Zerschlagung der karthagischen Truppen auf dem afrikanischen Kontinent bedeuten – das Todesurteil für Karthago! Doch um die Gunst der Götter wird in jeder karthagischen Stadt gebeten, zusätzlich dazu wird nun auch noch in Thapsus mit der Errichtung eines Schrein für Baal Zephon begonnen.

Das Fehlen unserer Armee in Cidamus wird gleich schamlos von örtlichen Untergrundbewegungen ausgenutzt und eine Rebellion bricht aus. Vor die Entscheidung gestellt, ob wir unsere Armee zurückziehen sollen um die Stadt zu verteidigen, was den Abbruch der Offensive bedeuten würde oder es drauf anzulegen die Stadt eventuell zu verlieren wird schnell entschiedet – Die Planung der Offensive hat zu viel Zeit in Anspruch genommen um sie nun abzubrechen und somit legen wir es darauf an die Stadt eventuell zu verlieren.
Sogleich greifen die Rebellen auch die Stadt an und schaffen es die Stellung unserer Verteidiger zu umgehen und uns zu flankieren, die Armee gerät in arge Bedrängnis und wir stehen kurz vor der Niederlage. Nur dem örtlichen Kommandanten, Hannibal, ist es zu verdanken, dass diese Schlacht gewonnen werden kann – durch geschicktes taktieren mit der Kavallerie gelingt ein Angriff in den Rücken des Feindes der daraufhin die Flucht ergreift.

Unsere Offensive im Osten muss den Feind so sehr erschüttert haben, dass er vergaß seinen Agenten hinterhältige Aufträge zu geben, kein einziger Anschlag auf unsere Armeen oder Siedlungen. So friedlich wie seit Jahren nicht mehr. Die einzigen Meldungen aus den Städten sind die Bauberichte:

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Als Dank für diese ruhige Zeit ergreifen wir die Initiative und starten unseren Angriff auf die garamatische Stadt Lepcis. Die Armee wird aufgeteilt, um zum einen den Feind im Zentrum einzukesseln und dann von allen Seiten vernichten zu können und zum anderen wird die Kavallerie dazu genutzt die Unterstützung von See auszuschalten, diese besteht, nach Berichten unserer Aufklärung, lediglich aus einfachen Plänklern – leichte Beute!

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Der Plan geht auf, das Zentrum der Stadt wird umstellt und schnell gesäubert, währenddessen kümmert sich unsere Kavallerie um die Unterstützung – aber auch diese stellt kein Problem da und die Stadt gehört bereits nach kurzem Gefecht uns.

Kurz nachdem die unheilvolle Nachricht in Garama angekommen ist, erscheint unsere Armee am Horizont und die Belagerung beginnt – die letzte Stadt dieses kleinen Wüstenvolkes das bisher lediglich Glück hatte, dass es noch nicht vernichtet wurde. Zwar ist der Feind zahlenmäßig überlegen und auch der Kampf um die Existenz wird seine Moral und den Kampfeswillen steigern, doch die Qualität der Soldaten und des Material ist klar auf unserer Seite! Die Entscheidung wird im Osten gesucht. Aufgrund dessen das wir vor Stürmung der Stadt erst noch schweres Gerät bauen müssen wird die Stadt belagert.
Bei unseren Arbeiten werden wir jedoch durch einen verzweifelten Versuch des Feindes gestört, seine Stadt zu halten – er wagt den Ausfall gegen unsere Armee.

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In der Zwischenzeit ist leider unser großer General Abde gestorben, Anführer dieser Armee und stehts in vorderster Linie dabei, wenn es darum ging den Feind zu schlagen und die eigenen Soldaten zu motivieren. So muss die Armee nun ohne ihn kämpfen um das Ziel Abdes noch zu erreichen: die Eroberung der Stadt!
Das Kommando wird an den erfahrensten Offizier übertragen, Mago. Unerfahren wie er im führen ganzer Armeen ist, lässt er den Feind sich sammeln und dann gebündelt angreifen. Die eigenen Kräfte lässt er in Linie antreten, wobei je eine Reserveeinheit hinter den eigentlichen Linien platziert wird. Kurz bevor die feindlichen Plänkler das Feuer eröffnen können lässt Mago angreifen und auf die Linie des Gegners stürmen. Durch führen der Kavallerie in den Rücken des Feindes gerät der Feind in große Verwirrung und die Flucht setzt ein. Die Reste des Feindes müssen nur noch aufgespürt und vernichtet werden. Die Feuertaufe hat der junge Mago erfolgreich bestanden, ein großer Sieg über die Garamaten!
Die Karten stehen nun deutlich besser für uns, die Garamaten haben hohe Verluste erlitten während unsere Reihen größtenteils noch geschlossen sind.

Doch bevor Garama gestürmt werden kann versuchen die Soldaten aus Sardes ihr Glück auf Sizilien, Lilybaion. Die örtliche Garnison verschanzt sich in der Stadt und lässt den Feind kommen, dieser ist zahlenmäßig weit unterlegen und wird damit mit Leichtigkeit vernichtet.
Ebenso kann ein weiter Angriff der Rebellen auf Cidamus erfolgreich von den örtlichen Verteidigern abgewehrt werden. Leider gelingt ihnen jedoch nicht die vollständige Vernichtung des Feindes, einige schaffen die Flucht in die Wüste.

Zu einer weitaus größeren Schlacht kommt es jedoch im Westen des Reiches, in Qart Hadasht als örtliche Unabhängigkeitskämpfer versuchen die Stadt zu stürmen. Zahlenmäßig sind sie der Garnison weit überlegen und auch die Qualität ihrer Waffen steht der unseren in nicht viel nach.

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Glücklicherweise scheitert der Angriff des Feindes mit seinen Leitern an den standhaften Verteidigern auf der Wehranlage, dafür konzentriert sich der Feind nun mit geballter Kraft auf das Tor und stürmt mit seinen Soldaten heran.
Das große Tor ist schnell niedergerissen durch die Wucht des Angriffs und das einzige das den Gegner nun noch fernhält ist die geschlossene Schildreihe unserer tapferen Soldaten. Diese halten auch tapfer ihre Stellung sodass es dem Gegner nicht gelingt an einer Stelle durch unsere Linie zu brechen. Von oben werden unsere Verteidiger zusätzlich von Plänklern, Speerwerfern sowie kochendem Öl unterstützt – eine tödliche Mischung für den Feind. Dieser erkennt recht schnell das er mit dieser Taktik keine Chance hat diese Festung zu erobern und zieht sich ungeordnet und chaotisch lieber zurück anstatt ehrenvoll zu sterben – ein Jammer! Etwa 1.000 Feinden gelingt die Flucht während über 1.500 vor dem Tor liegen bleiben, demgegenüber haben wir lediglich Verluste von 444 Soldaten zu beklagen. Ein klarer Sieg für Karthago!
Um für diesen großen Sieg ein denkwürdiges Monument zu bauen wird in der Stadt Thapsus der Bau eines Bruchs in Auftrag gegeben um Steinmaterial für das gesamte Reich abbauen zu können. Hinzukommend wir mit der Errichtung von geweihten Boden in Cidamus begonnen.

Etwas weiter im Osten beginnt Zeitgleich der Angriff auf die Stadt Garama, die Haupt- und letzte Stadt der Garamaten – für sie ist es ein Kampf um die Existenz mit Heimvorteil. Doch die Zeichen der Götter stehen gut für uns, die Übermacht beträgt 3:1 – ihr Schicksal ist quasi schon besiegelt.
Trotzdem wird in dieser wichtigen Schlacht nichts dem Zufall überlassen und der frische General lässt das Belagerungsgerät an die Mauern fahren.

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Jeder einzelne Soldat weiß was der Ausgang der Schlacht für eine Bedeutung hat, ein Sieg bedeutet die Unterwerfung eines Volkes das seit unzähligen Jahren mit Karthago im Krieg ist und es wäre die erste Unterwerfung eines Feindes seit Anfang dieser karthagischen Aufzeichnungen. Auf der Gegenseite stehen die Soldaten der Garamaten, auch für sie steht heute viel auf dem Spiel: Sieg oder Untergang ihrer Kultur. Seit langen halten sie unseren Angriffen stand und oftmals war es ein Tauziehen in den weiten der Wüste – doch ihre Zeit ist gekommen! Sie werden mit völliger Verzweiflung kämpfen, da ihnen ihre Zukunft ungewiss ist. In Karthago hingegen hat man jedoch bereits genaueste Vorstellungen was nach einem Sieg über die Garamaten mit ihnen geschehen soll…
Kurz nachdem unsere Soldaten die Mauerkrone erreichen und die ersten Feinde niedergestreckt haben zeigt sich, dass die Motivation des Feindes gegen den Nullpunkt läuft und kaum einer von ihnen noch an einen Sieg denkt, der Widerstand ist alles andere als stark – schnell ist der Sieg über den Feind gelungen.

Heute wurde Geschichte geschrieben! Ein Erzfeind Karthagos ist besiegt worden, zeitweise war sein Reich größer als das unsere und sie haben und einige male in arge Bedrängnis gebracht, mehrfach standen sie vor den Toren Karthagos. Doch uns gelang es jedes Mal sie in die Wüste zurück zu schicken und letztendlich ihre Städte alle zu erobern.
Nun werden die Pläne aus Karthago in die Tat umgesetzt und die Stadt wird unterworfen, statt Garama zu annektieren wird ein Klientkönigtum gebildet. Damit wird unsere Front im Osten gegen die Nasamonen bedeutend verkürzt und es reicht eine Armee um die Grenze verteidigen zu können, den Seeschutz im Westen sollen die beiden Flotten übernehmen und die beiden Armeen sind bereits in große Pläne eingeplant – Karthago erwacht aus seinem Schlaf!

Die neue Dominanz des karthagischen Reiches wird durch zwei weitere Siege unterstrichen, zum einen gegen eine Flotte der Sklaven im Westen und zum anderen wird eine Flotte im Osten von Sardes vollständig aufgerieben.

Gerade als Gadais von einem karthagischen Weltreich unter seiner Führung träumt bekommt der Höhenflug Karthagos weiter südlichen einen schweren Dämpfer. Örtliche Freiheitskämpfer haben sich um Thapsus gesammelt und sich gegenseitig lange Zeit ausgebildet, Quantitativ und Qualitativ sind sie unserer örtlichen Garnison weit überlegen als sie die Stadt angreifen. 1.240 Karthager stehen über 1.600 gut gerüsteten Libyschen Freiheitskämpfern gegenüber.
Die einzige Möglichkeit auf einen Sieg besteht darin sich im Zentrum der Stadt zu verschanzen um dort dem Gegner geschlossen entgegenzutreten. Die erste Angriffswelle des Feindes verfängt sich auch in unserer Abwehr und auch ein Flankierungsmanöver des Feindes mit Plänklern kann von unserer Kavallerie erfolgreich unterbunden werden.
Als nächstes wird der Kavallerie befohlen den Gegner zu umgehen und in den Rücken zu fallen, dies sollte ihm dann den Rest geben und in die Flucht schlagen. Doch kurz bevor unsere Kavallerie auf den Feind trifft brechen die Reihen der Speerträger auseinander und beginnen zu fliegen, der Gegner stellt sich nun entschlossen gegen unsere anrückende Kavallerie und vernichtet diese vollständig.
Die Schlacht endet in einer Niederlage und Thapsus wird von den Libyschen Freiheitskämpfern erobert, ein schwerer Dämpfer für unseren Aufstieg!

Im Westen versuchen die Neu-Karthagischen Freiheitskämpfer nun ebenfalls ihr Glück in der Erstürmung Qart-Hadashts und erhoffen sich einen Sieg, doch unsere Garnison wurde durch die starke Flotte verstärkt, welche sich gerade auf den Weg gen Osten befindet – der Feind hat schlechte Karten zu siegen!
Aus Furcht vor unserer Artillerie versuchen die Freiheitskämpfer es von der Land Seite aus, die Leitern werden an die Mauer geschoben und sie klettern empor, jedoch unter starkem Abwehrfeuer unserer Plänkler.

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Die wenigen Soldaten des Feindes, denen es gelingt die Mauerkrone zu erklimmen, werden jedoch freudig von unseren Verteidigern empfangen und gnadenlos nieder gemacht. Als nächstes Versucht es der Feind durch niederbrennen unserer Tore, aber auch dies scheitert unter dem starken Abwehrfeuer unserer Plänkler. Die Schlacht endet in einem Desaster für die Freiheitskämpfer, als unsere Kavallerie ihnen in den Rücken fällt ist das Chaos groß und kaum einer von ihnen schafft es sich in Sicherheit zu bringen.

Als Prävention für solche Freiheitskämpfe wurde nun von einem Gelehrtenteam die Übernahme fremder Bräuche in unsere Kultur beleuchtet, diese Ergebnisse wurden Gadais vorgelegt und er ist vollkommen von ihnen überzeugt. Die Übernahme fremder Bräuche hat den Vorteil, dass die Spannungen zwischen unserer und unterworfener Kulturen verringert wird. Dieses sollte dann weniger Aufstände und Freiheitskämpfe zu folge haben. Als nächstes widmen wir uns der Außenpolitik, ein bekannter Brennpunkt der karthagischen Gesellschaft, hoffen wir das dadurch die Lage etwas entspannt werden kann.

Auf Sizilien wird währenddessen ein Aufstand von Freiheitskämpfern aus Syrakus nieder geschlagen, deutlich unterlegen mit 2.500 zu 1.500 ist diese Revolte schnell unterdrückt und es werden keine Gefangenen gemacht. Blutige Lektionen sind meistens die besten, sagte Gadais einmal zur Behandlung von Gefangenen aus Aufständen und Revolten.

Weiter Südlich, im neuen Land Libyens, gerät unsere Armee, die zur Unterdrückung des Aufstandes losgeschickt wurde, in einen Hinterhalt des Feindes. In größter Eile muss unsere Armee formiert und auf den Angriff vorbereitet werden, für eine perfekte Aufstellung bleibt keine Zeit. Gerade als unsere Schlachtlinie nach Westen ausgerichtet war um den anstürmenden Feind zu begegnen, tauchen aus Osten Elefanten und Infanterie hinter eine Kuppe auf.
Nur mit größter mühe gelingt es die Schlachtreihe neu auszurichten und beiden Angriffen zu begegnen. Die östliche Linie hält unter größten Verlusten die Stellungen, denn sie weiß, dass wenn sie bricht die gesamte Schlacht verloren ist. Glücklicherweise ist der Feind im Westen überrascht von der Moral unserer Soldaten, dass die Einheiten schnell auseinander genommen werden können und somit Reserven für den östlichen Schauplatz frei werden. Kurz vor knapp können diese in das Geschehen eingreifen und das Schlachtenglück schlägt auf unsere Seite um. Ein knapper und verlustreicher Sieg für uns, doch die Armee der aufständischen ist vollkommen vernichtet und der Weg nach Thapsus ist frei.

Diese Stadt liegt seit einigen Wochen unter Feuer unserer Schiffsartillerie und es wird nur darauf gewartet das eine Landstreitmacht erscheint um die Stadt zu besetzen – dieser Moment ist nun gekommen. Die klägliche Garnison versucht sich in der Stadt zu verschanzen, doch sie wird von unserer Übermacht an Soldaten überrannt und die Stadt besetzt. Der Aufstand hat Karthago schwer erschüttert, doch er ist schnell wieder niedergeschlagen worden und das karthagische Reich ist wieder geeint um neuen Gefahren zu begegnen.

Wirtschaftlich geht es uns auch wieder gut, zwar sind die Schatzkammern lediglich mit 1.992 Gold gefüllt, doch es wird ein Plus von 2.112 verzeichnet.

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Re: [AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

Beitragvon Galien » 22. Juni 2014 14:24

Gen Westen und Verrat im Osten!



Im Jahr 135 v.Chr. werden zwei große Seeschlachten gegen die Kantabrer geführt und beide enden mit der vollständigen Vernichtung der feindlichen Flotte, unsere Artillerieschiffe sind äußerst zielsicher und das Feuer der brennenden Geschosse breitet sich schnell auf den feindlichen Transportschiffen aus. Damit ist die Flotte der Kantabrer vollkommen aufgerieben und wir dominieren auch das westliche Mittelmeer.
Zu einer deutlich interessanteren Schlacht hingegen kommt es in Cidamus, als örtliche Rebellen erneut versuchen die Stadt zu erobern.

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Zahlenmäßig ist der Feind uns etwas überlegen, doch die Erfahrung und Qualität der Soldaten spricht klar für uns. Unsere Einheiten verschanzen sich in der Stadt und schließen jegliche Zufahrtsstraßen zum Zentrum der Stadt, überraschen kann uns der Feind nicht! Plötzlich erhebt sich eine große Staubwolke, der Sturm des Feindes beginnt, doch kurz vor unseren Reihen bleibt der Feind stehen, die Staubwolke verzieht sich, doch kurz darauf verdunkelt sich der Himmel erneut. Allerlei Pfeile und Wurfgeschosse fliegen durch die Luft und lichten unsere Reihen, dies nutzt die Infanterie des Feindes aus und stürmt gegen unsere Formation. Unsere Reihen werden durch den Druck des Feindes einige Zentimeter nach hinten gedrückt und nur mit Mühe gelingt es uns, Ordnung in das Chaos zu bringen. Durch ein Umgehungsmanöver unserer Kavallerie gelingt die Ausschaltung der feindlichen Fernkämpfer und wir können dem Feind in den Rücken fallen. Überrascht durch dieses Vorgehen und die vollkommene Verwirrung des Feindes gelingt es uns, seine Reihen zu spalten und die Einheiten in die Flucht zu schlagen. Es hat nicht viel gefehlt und die Schlacht wäre verloren gewesen, doch die Götter standen uns bei und so liegen am Ende dieses Tages mehr als 1.500 Feinde vor der Stadt und weitere 300 Gefangene werden als Warnung gekreuzigt.

Kaum gibt es militärischen Erfolg, treten die feindlichen Agenten wieder auf und stören die eigentliche Ruhe im karthagischen Reich.
Einer von ihnen hat sich wohl überschätzt und konnte auf seiner Flucht verletzt werden, ein Erfolg für uns!

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Die Ruhe im Reich währt jedoch nicht lange, die Rebellen in Cidamus haben starken Zulauf aus der Bevölkerung und starten einen verzweifelten Angriff auf unsere Siedlung, 1.100 Karthager stehen nicht einmal 650 Aufständischen Gegenüber. Ihrem verzweifelten Angriff stellen sich unsere Soldaten vor der Stadt entgegen. Die feindliche Kavallerie versucht ein einfaches Umgehungsmanöver unserer Flanke, wird jedoch durch die unsere daran gehindert und nahezu vollständig aufgerieben. Gleichzeitig stoßen die beiden Infanterie Reihen aufeinander und es beginnt ein blutiger Kampf. Zwar sind wir zahlenmäßig weit überlegen, doch der Feind denkt nicht einmal daran sich zurück zu ziehen, lieber wollen die Aufständischen stehend sterben. Selbst als sie komplett umschlossen sind und unsere Kavallerie ihnen in den Rücken reitet wankt keiner der Aufständischen. Doch ihr Kampf ist Hoffnungslos und unsere Reihen drücken den Kessel so weit zu, dass sich die inneren kaum noch bewegen können, somit ist es ein leichtes für uns, jeden einzelnen Aufständischen zu erschlagen. Keiner von ihnen erlebt das Ende des Tages!
Gleichzeitig, mit dieser erfreulichen Nachricht, wird ein Fischereihafen in der Hafenstadt Lilybaion errichtet – beide Ereignisse werden jedoch dadurch überschattet, dass der Admiral Soas erpresst wird. Um diesem Mann aus seiner Misslichen Lage zu befreien und unser eigenes Ansehen nicht zu ruinieren sind wir gezwungen, Geld zu investieren um diese Gerüchte versickern zu lassen und die Quelle zu ersticken. In Karthago wird niemand alleine gelassen wenn er sich für die Zukunft Karthagos einsetzt!

Der nächste Schock lässt jedoch nicht lange auf sich warten, die Garamaten verraten uns und marschieren auf Cidamus. Noch stehen sie einige Kilometer vor der Stadt, die Armee aus Lepcis marschiert bereits nach Süden, um die Garamaten wieder gefügig zu machen. Das Problem an der Sache, die Nasamonen nähern sich mit mehreren Armeen der Stadt an der Küste.
Weitere Aufmerksamkeit beansprucht Syrakus, hier steht eine Armee der Römer, Makedonen und Ardianer gegen eine Armee von uns.

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Eine Schlacht die zeitgleich zu Wasser und auf dem Land stattfindet. Unsere Garnison verschanzt sich in der Stadt und erwartet den Angriff des Feindes. Zeitgleich formiert sich unsere Flotte und es gelingt ihr, die kleinere römische Flotte zu vernichten. Dabei wird allerdings vernachlässigt, dass sich die zweite römische Flotte, die bedeutend stärker ist, von hinten nähert und bereits zu nahe gekommen ist, um sich effektiv mit der Artillerie verteidigen zu können. Die Konsequenzen sind katastrophal.

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Zwar verteidigen sich unsere Seemänner tapfer und es gelingt ihnen den Großteil der römischen Schiffe zu versenken, doch letztendlich ist die Übermacht zu groß und unsere Schiffe gehen in Flammen auf. Die gesamte Flotte wird aufgerieben, ein schwerer Verlust für uns.
In der Stadt sieht es zur gleichen Zeit auch nicht besser aus, von allen Seiten werden unsere Verteidiger bedrängt, die Lage bessert sich erst, als es unserer Kavallerie gelingt durch die Reihen des Feindes zu brechen und die Fernkämpfer zu vernichten – diese richteten ein wahres Massaker unter unseren Soldaten an. Mit diesem Durchstoß änderte sich das Blatt und der Feind ist sich nicht mehr so siegessicher, wie noch zuvor. Dadurch, dass unsere Kavallerie nun auch dem Feind in den Rücken fällt, bricht Panik in dessen Reihen aus und die Soldaten beginnen Reihenweise zu fliehen.
Das Anlanden der römischen Soldaten wird dann von unseren Einheiten kampfbereit erwartet und sie werden wieder zurück ins Wasser getrieben. Ein knapper aber verdienter Sieg für Karthago!

Ein weiteres mal ruft ein militärischer Erfolg für Karthago wieder feindliche Agenten auf den Plan, welche die Ordnung in unseren Städten vollkommen durcheinanderbringen und denn Verrat der Bevölkerung an der karthagischen Führung und dem Militär herbeisehnen.

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Zu unserem Glück kann jedoch die Außenpolitik erforscht werden, damit werden wir in Zukunft hoffentlich nicht mehr jeden neu entdekcten Staat direkt dazu bringen, uns den Krieg zu erklären.

Passend zur kritischen Situation im Osten greifen die Garamaten nun auch noch Cidamus an. Unsere Garnison zählt 1.240 Soldaten, die Horden des Feindes mehr als 2.400 – ein Sieg scheint sehr unwahrscheinlich. Unsere einzige Chance auf einen Sieg besteht darin, dass sich unsere Soldaten in der Stadt verschanzen und die Straßen mit ihren Schilden sperren. Genau dies wird auch getan, es besteht absolut kein durchkommen mehr. Die Phalanx erstreckt sich über die gesamte Straße und der Feind läuft auf eine Wand aus Speeren und Schilden zu. Glücklicherweise sind die Garamaten bereits in einer solchen Siegeslaune das sie jegliche Taktik vergessen und blindlinks auf unsere Formation zu stürmen – es scheinen auch nicht mehr alle ganz nüchtern zu sein. Frontal in eine dichte Speerformation zu laufen tut weder Infanterie noch Kavallerie gut und das lernen die Garamten gerade schmerzlich. Ihre Soldaten fallen wie die Fliegen, doch auch unsere Verluste sind nicht zu unterschätzen.
Die Masse an Feinden drückt unsere Reihen immer weiter zurück und öffnet große Zwischenräume in unserer Formation. Nun bleibt nur noch eine einzige Chance die Siedlung zu halten: unsere Kavallerie muss dem Gegner in den Rücken fallen, ansonsten fällt die Stadt. Glücklicherweise gelingt dieser Plan, unter großen Verlusten in den Reihen der Kavallerie und der Infanterie. Heute zählt nur der Sieg und dieser ist mühevoll erreicht worden!

Nur wenige Tage später beginnt der Angriff unserer Armee auf Garama, die Hauptstadt der Garamaten. Der Widerstand ist äußerst gering, der Feind ist uns in keinster Weise gewachsen und somit ist die Nation schnell wieder unterworfen.

Weiter im Nord-Westen startet unsere Offensive gegen die Iberischen Stämme mit unserem Angriff auf Ebesus, unter Kontrolle der Kantabrer. Zahlenmäßig sind wir weit überlegen und somit haben wir Gelegenheit tief in die Trickkiste zu greifen und einen Start für den Angriff zu liefern, der unseren Feinden das Blut in den Adern gefrieren lassen wird.
Nachdem die feindliche Küstenwache dem Meeresgrund entgegen geschickt wurde, sammeln sich unsere Truppen an Land. Sie stürmen von allen Seiten auf den Feind zu, von den Hügeln herunter und gleichzeitig landen die Truppentransporter an den Stränden der Stadt.

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Dem Feind wird somit jegliche Möglichkeit des Rückzuges abgeschnitten und er wird vollkommen aufgerieben, unter geringen Eigenverlusten.

Der Auftakt zur Offensive lief brillant ab und als nächstes werden die Armeen der Volcae vor Qart Hadasht vernichtet, um dann erste Siedlungen in Spanien zurück zu erobern. Ein weiterer Plan für die Zukunft ist, die Ländereien außerhalb der uns bekannten Welt aufzuklären, um eventuelle neue Handelspartner oder sogar vielleicht Bundesgenossen zu finden – oder neue Feinde?

Die Staatlichen Schatzkammern neigen sich gefährlich dem Ende, gefüllt mit 76 Gold. Erfreulicher Hingegen ist die Nachricht, dass durch Steuern und Wirtschaft 2.885 Gold eingenommen wird.

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Re: [AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

Beitragvon Galien » 29. Juni 2014 12:38

Gefährdung der Offensive im Westen?



Das Jahr 130 v.Chr. beginnt, wie sollte es auch anders, mit einer Schlacht. Eine Armee aus Ardiaei belagert die Stadt Syrakus, zahlenmäßig ist die Schlacht sehr ausgeglichen, doch die Erfahrung unserer Flotte ist unbezahlbar und auch die Garnison ist Kampferprobt.
Die feindliche Flotte begeht auch gleich den ersten Fehler, sie ignoriert die unsere komplett und somit können wir ein Schiff nach dem anderen von ihnen versenken, bis der Großteil ihre Flotille auf dem Grund des Meeres sinkt.

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Lediglich ein Schiff müssen wir einbüßen, da es der Verstärkung des Feindes gelungen ist, dieses zu kapern. Nachdem der Sieg auf See errungen wurde wird die Garnison in der Stadt unterstützt, doch dieser ist es gelungen den Feind bereits eigenständig in die Flucht zu schlagen. Syrakus bleibt karthagisch – zumindest nach dieser Schlacht!

Vor der Festung Qart Hadasht zieht ein Sturm auf, ein Sturm der Volcae. Unzählige Soldaten kampieren nördlich der Stadt und verwüsten die Gegend, westlich von Qart Hadasht streift eine Armee lokaler Freiheitskämpfer durch die Gegend und macht den Bauern das Leben schwer.

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Eine weitere schlechte Nachricht kommt aus Nord-West Spanien, die Galläker erklären uns, aus Zwang ihrer Freunde, den Krieg. Eigentlich eine angenehme Sache, so müssen wir dies nicht tun wenn wir uns Spanien zurück erobern.

Deutlich friedlichere Nachrichten kommen hingegen aus Lepcis, hier wurde der Tempel des Eschmun vollendet, die Bürger können nun die Opfer für ein schnelles Kriegsende dort niederlegen.

Kaum widmet man sich einmal einem anderen Schauplatz und freut sich über den Abzug er Nasamonen, werden die Freiheitskämpfer übermütig und wollen Qart Hadasht erobern. Die Garnison der Stadt, samt Verstärkungsarmee, umfasst nahezu 3.000 Soldaten, die Armee der Aufständischen kommt auf nicht einmal 2.500 – der Ausgang der Schlacht scheint klar.
Der Versuch, die Mauern mit einer Leiter zu überwinden, scheitert an dem starken Widerstand der Libyschen Infanterie und dem Geschosshagel unserer Plänkler. Erfolgreich hingegen wird unser Tor nieder gebrannt und es kommt zu einem schweren Kampf. Der Aufständische General befiehlt seiner gesamten Armee den Sturm auf diese eine Lücke in unserer Verteidigungsanlage, dabei entsteht eine große Traube an Feinden vor dem Tor – ein hervorragendes Ziel für unsere Fernkämpfer. Sich selbst behindernd können die Neu-Karthagischen Soldaten sich nicht effektiv schützen und fallen wie die Fliegen, hinzu kommt das Pech, welches auf den Feind niedergegossen wird.
Um diesem Inferno zu entkommen, drückt der Gegner mit aller Kraft gegen unsere Phalanx hinter dem Tor, sodass diese zu zerbrechen droht. Sie halten ihre Stellung tapfer, doch gegen die unermessliche Masse an Feinden können 160 Soldaten nur bedingt standhalten. Ihre Formation zerbricht und dem Feind gelingt das Eindringen in die Stadt. Zum Glück stehen weitere Einheiten bereit um diesem Einhalt zu gebieten und auch unsere Kavallerie fällt der Menschentraube nun in den Rücken, dieses verursacht erhebliche Verwirrung in den Reihen unserer Gegner und nicht wenige von ihnen versuchen zu flüchten, nur wenigen gelingt dieses. Die fanatischsten von ihnen müssen allesamt mit dem Schwert bekehrt werden.
Am Ende gelingt keinen 900 Feinden die Flucht vom Schlachtfeld, während in unseren Reihen „nur“ etwa 500Soldaten ihr Leben ließen.

Beeindruckt durch diesen Sieg kommt ein Diplomat der Galläker an unseren Hof und fleht um Frieden, auf die Frage was wir davon hätten versichert er uns einen einmaligen Sold von 1.500 Goldstücken. Wer lehnt ein solches Angebot ab? Kein weiser Herrscher und so herrscht, vorläufig, wieder Frieden mit diesem Stamm aus Iberien.

Der General, der den Sieg über die Neu-karthagischen Freiheitskämpfer ermöglichte, stirbt kurz nach diesem heroischen Abschluss seiner Karriere auf natürliche Art und Weise. Möge er durch einen würdigen Nachfolger ersetzt werden.

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Vor der Küste Siziliens kommt es zu einer Seeschlacht gegen die Römer, die in einem knappen Sieg endet. Durch die schnellen Boote bleibt für uns weniger Zeit sie zu beschießen und somit werden einige unserer Boote geentert. Nur mit großer Mühe gelingt es, die Schlacht doch noch in einen Sieg zu verwandeln.

Als die Freiheitskämpfer vor Qart Hadasht die Nachricht erreicht, dass General Abde eingeschlafen sei, wollen sie diese Chance für sich nutzen und versuchen erneut einen Angriff auf unsere Stadt. Während unsere Garnison ihre Verluste nahezu vollständig ersetzen konnte, ist es dem Feind nicht gelungen die Reihen wieder vollständig zu füllen und damit steht das Kräfteverhältnis 2:1 klar auf unserer Seite.
Ihr angriff beginnt erneut mit dem Anfahren der Leiter, doch dieser Versuch wird durch starkes Abwehrfeuer unserer Fernkämpfer unterbunden und es muss ein hoher Blutzoll für diesen Plan gezahlt werden.

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Als es den Freiheitskämpfern gelingt durch das Tor zu brechen kommt es wieder zu starken kämpfen zwischen den verteidigenden Soldaten und den angreifenden. Diese Lage kann erst wieder mit dem Eingriff unserer Kavallerie entschärft werden, die dem Feind, wie könnte es auch anders sein, in den ungeschützten Rücken fällt und damit Verwirrung und Chaos stiftet.
Das Resultat dieser Schlacht: Der neue General hat sich bewährt und der Aufstand ist vollkommen niedergeschlagen.

Beeindruckt durch diese Leistung ziehen sich auch die Volcae zurück mit ihren Armeen, schade eigentlich, hätte eine Schlacht dort doch gleich einen Großteil ihres Heeres ausradiert.
Eine weitere positive Nachricht ist der Baubericht aus dem Reich, viele Bauten wurden vollendet und ein Großteil von ihnen dient der Huldigung der Götter.

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Im Osten muss dann Sparta eine Lektion erteilt werden, mit einem einzigen Schiff sind sie in unseren Hoheitsbereich eingedrungen. Dieser Bedrohung wird eine gesamte Flotte entgegen geschickt, Sparta hatte nicht einmal den Hauch einer Chance diese Schlacht zu gewinnen.

Noch weiter ostwärts verschlimmert sich die Lage der Stadt Lepcis dramatisch, zwar ist dort eine ganze Armee eingesetzt um die Lage unter Kontrolle zu halten, doch der Feind lässt sich davon nicht beeindrucken und überbietet das ganze mit seiner Anzahl an Armeen welche er über den kleinen Fluss gesetzt hat.

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Passend dazu greifen örtliche Rebellen auf Sizilien die Stadt Lilybaion an. Zahlenmäßig sind die beiden Streitkräfte sich ebenbürtig, doch die Qualität der Einheiten fällt zugunsten der Rebellen aus. Während wir Fernkämpfer haben, setzen sie vollkommen auf schwere Infanterie.
Die Angriffsstraßen des Feindes werden mit Speer und Schild dicht gemacht, dahinter Fernkämpfer und noch eine weitere Einheit Speerkämpfer, dazu noch Reserven an Kavallerie und Infanterie. Der Hauptangriff des Feindes erfolgt über unsere Rechte Flanke, nahezu alle Einheiten des Gegners greifen hier an, dementsprechend wird unsere gesamte Infanterie nach dort beordert. Auf der linken Seite soll dich die Kavallerie um einige Einheiten Fernkämpfer des Feindes kümmern, doch sie gerät in einen Hinterhalt aus schweren Speerkämpfern und wird vollständig aufgerieben. Von der Rechten Flanke kann lediglich eine Einheit abgezogen werden, ohne das gesamte Machtvakuum dort zu gefährden. Diese eine Einheit kann jedoch nichts tun außer den Feind etwas aufzuhalten, in der Hoffnung das Rechts der Sieg errungen wird. Dieser Plan scheitert jedoch durch den Siegeswillen des Feindes. Nun soll es die berühmte Kavallerie im Rücken des Feindes richten, für kurze Zeit gelingt es ihr auch für Verwirrung in den gegnerischen Einheiten zu sorgen, doch diese hält nicht lang genug an. Währenddessen ist die gesamte Linke Flanke gefallen, keiner von ihnen gab seine Stellung auf. Damit steht lediglich noch die Rechte Seite, umkreist von Soldaten des Feindes. Getreu dem Befehl des Generals halten sie ihre Stellung jedoch bis zuletzt und man hat keinen von ihnen fliehen gesehen. Die Garnison wird vollständig aufgerieben, 1.640 gefallene Karthager liegen auf und um den zentralen Platz der Stadt, dazu 1.000 getötete Rebellen.
Die Schlacht ist verloren, die Siedlung besetzt.

Gadais erleidet einen Wutanfall in Karthago und stirbt an einem Herzinfarkt, vermutlich durch die Aufregung verursacht. Ein großer Staatsmann scheidet mit ihm dahin, unter ihm wurde der drohende Untergang abgewendet, die Wirtschaft gestärkt, eine weitere Flotte aufgebaut, alte Siedlungen zurück erobert und die Gesamtlage des karthagischen Reiches deutlich stabilisiert. Sein Nachfolger, Admiral Soas, tritt ein schweres Erbe an. Zwar sind die Schatzkammern mit 2.452 Goldstücken gut gefüllt und auch das Einkommen von 2.595 Gold zeugt von einer guten Wirtschaft, doch er muss nun Entscheiden was mit Syrakus passieren soll und wie das Vorgehen gegen die Invasion der Nasamonen aussehen soll.

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Re: [AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

Beitragvon Galien » 13. Juli 2014 18:23

Im Angriff liegt der Schlüssel zum Sieg!



Die Lage um Lepcis verschärft sich im Jahr 126 v.Chr. dramatisch, denn weitere Armeen der Nasamonen überschreiten die Grenze, als Reaktion auf diese Bedrohung billigt Soas die Ausbildung vondrei weiteren libyschen Infanterieeinheiten, die sich der Armee des General Barics anschließen werden.

Um dem Problem Herr zu werden entscheidet man sich dazu, eine Seeschlacht gegen die Flotten des Feindes zu führen. Hierbei stehen sieben karthagische Schiffe gegen drei der Nasamonen – der Ausgang der Schlacht endet wie erwartet. Die Flotte des Feindes wird vollkommen aufgerieben und kein Seemann des Feindes erlebt das Ende des Tages.

Diese Provokation bleibt natürlich nicht ohne Folgen, als eine römisch Flotte versucht den Hafen der Stadt zu belagern ergreifen drei Armeen der Nasamonen ihre Chance und stellen 5.100 Soldaten bereit um die Stadt zu erobern.

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Die römische Flotte kann ohne Probleme auf den Grund des Meeres geschickt werden, die Nasamonen sind jedoch, aufgrund ihrer Anzahl, nicht ganz so leicht zu bezwingen. Gewohnt verschanzen wir uns in der Stadt und erwarten den Angriff des Feindes. Unsere Linien halten den Angriffen des Feindes mutig stand und keiner von ihnen weicht zurück. Durch Umgehungsmanöver mit anderen Infanterieeinheiten ist dem Feind schnell jeglicher Fluchtweg abgeschnitten und er verfällt in Panik. Die wenigen Soldaten, die versuchen zu fliehen, werden durch unsere Linien aufgehalten und die anderen in blutigen Straßenkämpfer zu Fall gebracht.
Am Ende des Tages liegen 416 tote Karthager auf den Straßen der Schlacht, daneben aber mehr als 4.750 Feinde – ein großer Sieg für Karthago!

Infolge dieses großen Sieges passiert das, was passieren muss. Die gegnerischen Agentenaktivitäten nehmen wieder zu und stiften Unruhe in unseren Provinzen.

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Gleichzeitig erklären uns die Galläker auf Iberien den Krieg, Soas kommentiert dies lediglich mit den Worten: „Das ist gut!“, was genau er damit meint, dazu äußert er sich nicht. Auch aus dem Osten ereilt uns eine Nachricht, die Garamaten haben uns erneut verraten und marschieren auf Lepcis. Da schenkt man ihnen die Freiheit und sie danken es einem so, Soas scheint seine Entscheidung zu ihrem Verbleib bereits gefällt zu haben,er kommentiert es mit den Worten: „Wenn sie lieber stehend sterben wollen, so werden wir ihnen diesen Wunsch erfüllen!“
Auf die Benachrichtigung, dass auch die Volcae mehrere Armeen vor Qart Hadasht sammeln antwortet Soas: „Die Zeit der Worte ist zu ende, es wird Zeit Taten sprechen zu lassen. Angriff ist die beste Verteidigung!“

Gesagt, getan. Die Armee aus Qart Hadasht setzt sich in Bewegung nach Norden und stellt die ersten drei Armeen der Volcae im Kampf. Alle drei werden Ausnahmslos komplett nieder gemacht.
Die nächste Schlacht ist, gemessen an der Bodenbegebenheit, deutlich zu unserem Nachteil. Weicher, rutschiger und Hügeliger Untergrund und dazu noch viele kleine Wälder. Der Gegner kann überall sein. Doch gerade als einer unserer Soldaten spricht: „Hier ist es langweilig!“ verrät der Feind seine Stellung mit Artilleriefeuer. Die ersten Kugeln treffen und richten fürchterlichen Schaden in unseren Reihen an, umgehend wird die Kavallerie auf entsprechende Position beordert um den Feind dort auszuschalten. Gleichzeitig setzt sich auch die Infanterie in Richtung Feind in Bewegung.
Nach der Vernichtung der Artillerie, welche vollkommen alleine gelassen wurde, konzentriert sich unser Angriff nun auf die Streitmacht des Feindes.

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Im Wald versteckt und jeglichen Fluchtweges beraubt, versucht der Feind sich nun bestmöglichst zu wehren. Dadurch das er jedoch vollkommen umschlossen ist, gelingt ihm dieses nicht und der Großteil seiner Soldaten wird nieder gemacht. Weit mehr als 1.600 Volcae liegen am Abend des Tages Tot auf dem Schlachtfeld, wir haben hingegen einen Verlust von 512 Soldaten zu beklagen, ein weiter Sieg für uns.

Nach diesem Sieg sind die Armeen der Volcae erst einmal wieder aufgerieben oder vertrieben worden und es kann wider Ruhe in der Region um Qart Hadasht einkehren.

An der Ostgrenze des Reiches stehen jedoch nach wie vor beinahe 20 Armeen der Nasamonen, General Baric erhielt jedoch den Befehl zum Angriff und führt nun seine beinahe 3.000 Soldaten starke Armee ins Feld, unterstützt durch die 1.100 Mann starke Garnison. Ihnen in den Weg stellen sich nicht einmal 1.500 Gegner. Durch die überwältigende Übermacht unserer Streitkräfte ist der Feind schnell vernichtet und es geht auf in die nächste Schlacht.
Hier stehen etwa 3.800 Karthager einer Streitmacht von 3.150 Feinden gegenüber. In der Zeit in der sich unsere Armee sammelt, sammeln auch die Nasamonen ihre Armee und können eine günstige Position für sich beanspruchen, auf der Spitze eines Hügels. Wenn wir diese Schlacht gewinnen, sind die Armeen des Feindes erst einmal wieder vollständig aus karthagischen Hoheitsgebiet vertrieben. Unsere Einheiten marschieren langsam auf den Gegner zu, den Hügel hoch. Keinesfalls dürfen wir den Feind im erschöpften Zustand erreichen.
Zwar unter den Wurfgeschossen des Feindes, aber ausruht erreichen unsere Einheiten die Stellung des Feindes und gehen in den Angriff über. Dadurch das unsere Kavallerie dem Feind in den Rücken fällt ist der Sieg schnell unser und durch die weitgehende Einkreisung des Gegners gelingt es uns, einen Großteil seines Heeres vollständig aufzutreiben. 2.900 Feinde liegen erschlagen auf dem Schlachtfeld, umgeben von nicht einmal 400 gefallenen karthagern.

Erneut rufen unsere militärischen Siege die feindlichen Agenten auf den Plan, deren einziges Interesse es ist, Karthago und das karthagische Reich zu zerstören, mit allen Mitteln.

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Positiv ist jedoch zu bemerken, dass es uns inzwischen gelingt einige Vorhaben des Feindes zu vereiteln und unsere eigenen Agenten stets dazu lernen den Feind an seinen Vorhaben zu hindern. Die Mission, welche uns aufgetragen wurde, können wir allerdings beim besten Willen nicht erfüllen, dazu fehlt uns schlichtweg das Geld.

In der Hoffnung, die politischen Aktionen würden unseren Zusammenhalt schwächen, versuchen die Garamaten erneut die Stadt Lepcis zu erobern. Mit über 2.400 Soldaten sind sie der Garnison mit 1.200 Soldaten eindeutig überlegen. Altbewährt verschanzen wir uns im Zentrum der Stadt, durch zwei Angriffsrichtungen des Feindes sind wir gezwungen unsere knappe Garnison zu teilen und die harten Angriffe des Feindes abzuwehren.

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Als der Feind dann auch noch versucht unsere Stellungen zu umgehen wird es besonders brenzlig, die Adelsreiter werden aufgerieben als sie die Fernkämpfer des Gegners ausschalten wollten. Auch unsere andere Flanke beginnt gegen den Feind zu wanken, er drückt zu stark. Die Lage wird erst etwas stabiler, als wir endlich Truppen von der linken Seite abziehen können um damit selbst den Feind zu umgehen und dort auf seine Streitwagen treffen. Diese halten uns lange auf. Währenddessen gelingt es uns die Lage im gesamten zu stabilisieren und in einer gewagten Aktion den Gegner zurück zu werfen. Es gelingt und der Feind ergreift die Flucht. Ein wahrer Phyrrhussieg, keine 470 Soldaten von uns erleben das Ende der Schlacht, ihnen zu Füßen liegen aber mehr als 1.800 Garamaten.

Optimistisch von diesem Sieg gestimmt, beschließt Soas sich als Lebensziel zu setzen:

1) die Garamaten zu vernichten und dem karthagischen Reich einzuverleiben
2) einen Rachefeldzug gegen die Nasamonen zu führen
3) ganz Iberien zu erobern und militärisch zu sichern
4) die Wirtschaft im gesamten Reich auszubauen
5) alle Inseln westlich und einschließlich Siziliens zu erobern

Hohe Ziele für eine Person, die auch nicht mehr die jüngste ist, doch wo ein Wille, da auch ein Weg!

Wie gewohnt treten nach einem solchen Sieg wieder politische Zwischenfälle auf den Plan.

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Erschreckender weise wird Admiral Soas erneut erpresst und es bedarf der Hilfe des Staates, diesen Gerüchten zu widersprechen und die Ehre der Barkischen Dynastie hoch zu halten! Gleichzeitig gelingt uns die Erforschung der kulturellen Assimilation, dieses sollte Differenzen der verschiedenen Kulturen in Zukunft mindern, sls nächstes wird die militärische Münzstädte erforscht um einheitliches Geld herstellen zu können und über große Siege und Ereignisse schnell zu berichten.

Erst einmal wird aber die garamatsiche Hauptstadt Garama angegriffen, die Verteidiger zählen knapp 3.000, während wir ihnen um 250 Soldaten unterlegen sind. Doch der Kampfeswille ist klar auf unserer Seite, somit ist die Mauerkrone schnell erobert und auch die Tore fallen schnell in unsere Hände. Dem Drang der Soldaten kann kein Einhalt mehr geboten werden - sie stürmen wie die Barbaren selbst in die Stadt, strecken jeden nieder der sich ihnen in den Weg stellt und bereichern sich an den Schätzen der Stadt. Am Abend liegt eine tiefe Rauchwolke über der Stadt. Zweifacher Verrat an Karthago wird härtestens bestraft, die Stadt wird diesmal dem karthagischen Reich einverleibt und ein Großteil der Bewohner versklavt.

Abzüglich aller nachfolgenden Ausgaben zur karthagosierung der Stadt verbleiben 1.074 Goldtaler in unserer Schatzkammer, bei einem jährlichen Einkommen von 2.576. Nach einer erfolgreichen Eroberung Iberiens dürfte unsere Wirtschaft nahezu von alleine wachsen und gedeihen.

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Re: [AAR] Alleine gegen den Rest der Welt!

Beitragvon Galien » 20. Juli 2014 11:52

Zurückeroberung alter Gebiete



Im Jahr 122 v.Chr. versuchen die verzweifelten Garamaten einen Hoffnungslosen Angriff auf Garama um ihre ehemalige Hauptstadt zurück zu erobern, mit ungefähr 500 Soldaten gegen die vierfache Übermacht stehen ihre Siegchancen jedoch eher schlecht. Entsprechend endet auch die Schlacht, mit der vollständigen Zerschlagung der garamatischen Armeen.
Um aber auch die letzten versprengten Armeen der ehemaligen Wüstennation zerschlagen zu können, wird unter dem Befehl des General Hesem eine neue Armee in Garama aufgestellt, „Die Geiseln des Reschef“. Unter sein Kommando werden überschüssige Einheiten aus Garama gestellt und er nimmt unverzüglich die Verfolgung auf, gen Nord-Westen. Nach erfolgreicher Bekämpfung des Feindes soll die Armee vollständig aufgestellt und ausgerüstet werden, um hiernach die Kämpfe in Spanien zu unterstützen.

Ein weiterer, verzweifelter Angriff seitens der Garamaten findet auf die Stadt Cidamus statt, aber auch dieser wird ohne größere Schwierigkeiten abgewehrt. Begünstigt durch den planlosen Angriff des Feindes auf unsere Verteidigungsstellungen kann die Siedlung mit Leichtigkeit gehalten werden. Nach der Niederlage ziehen die Überlebenden Gegner weiter nach Karthago, gen Norden.

In Iberien rüsten die Volcae zu einem Gegenangriff.

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Zahlenmäßig sind die Armeen sich ebenbürtig, doch wir haben die deutlich bessere Position, auf der Kuppel eines Berges, der Feind muss also erst den Hang hinauf laufen und tut dies auch noch ohne jegliches Verständnis für Taktik. Er wählt den Pfad zwischen zwei Erhebungen, eine perfekte Position für einen Hinterhalt auf ihn und im Rücken kann die Kavallerie ihm den Rückzugsweg abschneiden.

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Während die gegnerischen Soldaten vollkommen erschöpft unsere Verteidigungslinien erreichen, schwenken die Flügel unserer Formation bereits nach innen, um den Pulk an Feinden einkesseln zu können. Auch die Kavallerie reitet in Position und auf das Kommando des General Baric schnappt die Falle zu. Von den Seiten stürmt unsere Infanterie auf den Feind zu und von hinten kommt unsere Kavallerie angaloppiert. Doch der gewünschte Effekt bleibt aus, das Chaos greift um sich. Lediglich einige Soldaten an den Flanken des Feindes beginnen zu wanken, alle anderen schwenken in die Richtung des nächsten Feindes und verteidigen Tapfer ihr Leben.
Selten zuvor hat ein Gegner, der so unterlegen ist, noch so harten Widerstand gegen eine karthagische Armee geleistet. Trotz ihrer vollkommenden Erschöpfung verteidigen sich die Soldaten der Volcae ausgesprochen Tapfer und richten schwere Verluste in unseren Reihen an.
Mehr als 500 unserer Soldaten sterben an dem fanatischen Widerstand des Feindes, mehr als das vierfache verliert dieser jedoch auf dem Schlachtfeld.

Trotz dieses erstaunlichen Widerstandes seitens der Volcae entscheidet man sich dazu, die Stadt Gadeira anzugreifen, die südlichste aller Städte der Volcae in Spanien.
Die Armee wird in drei Teile geteilt, welche gemeinsam in das Zentrum der Stadt vorstoßen und im Handumdrehen die Garnison der Stadt aufreiben. Eine ausgesprochen Verlustarme Eroberung der Stadt, vollkommen zur Überraschung aller Beteiligten.

Angespornt durch diesen einfachen Sieg versucht auch Baric sein Glück und greift die befestigte Stadt Kartuba an, auf den Aufbau großer Belagerungsmaschinen hat er jedoch keine Lust und befiehlt den unverzüglichen Angriff mit Leitern. Unbemerkt von allen Karthagern gelingt es einigen feindlichen Einheiten die Stadt zu verlassen und einen Angriff auf unsere Flanke auszuführen. Vollkommen Überrascht durch diesen Angriff sind unsere ersten Verluste ausgesprochen hoch und auch einige Zeit nach dem Überraschungseffekt sind unsere Verluste noch hoch. Auch die hinzugeratende Kavallerie schafft es nur mit Mühe das Kräfteverhältnis langsam zugunsten unserer Seite zu verschieben.
Der Kampf an der Verteidigungsanlage wiegt nicht weniger schwer, unsere Reihen, stark dezimiert durch den Beschuss des Feindes, müssen sich gegen die Standhaften Verteidiger zur Wehr setzen. Desto weiter wir in die Stadt vorrücken, desto härter wird der Widerstand des Feindes.
Erst als das Gefecht vor der Stadt siegreich beendet wird und die Einheiten den Kampf in der Stadt unterstützen, kann aufgeatmet werden. Auch ein wildes Tier wird erlegt und so geht diese blutige Schlacht siegreich für uns aus.
Die Verluste sind hoch, mehr als 700 haben ihr Leben für den Sieg gelassen, doch die Stadt ist zurück erobert.

Die politischen Ereignisse nach diesen zwei Siegen halten sich stark in Grenzen, auch die Erfolge der feindlichen Agenten waren einmal größer.

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Militärischen Erfolg kann unser Admiral Soas für sich verbuchen, als er eine Flotte der Römer auf den Grund des Meeres schickt.
Gegen die Invasion der Ardiaei auf Sizilien ist er jedoch machtlos und entschließt sich daher, die Insel aufzugeben, er meint, man könne nicht eine einzige Siedlung gegen die Macht der Angriffe des Feindes, weit abgeschlagen von dem Festland, halten. Auf die Bemerkung, dass dies mit Qart Hadasht viele Jahrzehnte funktioniert hat, erwidert er, dass diese Stadt auch zu einer Festung ausgebaut wurde, im Gegensatz zu Syrakus.

Doch schon erfolgt der Angriff der Invasionsarmee, im Verbund mit örtlichen Rebellen.

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Traditionsgemäß verschanzt sich die Garnison im Zentrum der Stadt und erwartet den Angriff des Feindes, aufgestellt in die Phalanxformation bleibt der Angriff des Feindes schnell stecken und es bildet sich eine Masse an feindlichen Soldaten vor der Formation. Zusammengepresst auf engsten Raum ist es für die Angreifer nahezu Unmöglich durch unsere Formation zu brechen. Als dann auch noch unsere Kavallerie und Teile der Infanterie in ihrem Rücken auftauchen und ihnen den Fluchtweg abschneiden bricht Panik in der Masse aus und sie versuchen zu fliehen. Ein Glück das sich diese Soldaten nicht so tapfer verteidigen wie die Volcae, ansonsten hätten wir womöglich noch verloren. So liegen am Ende der Schlacht aber nur 400 Karthager über 2.000 Feinden – ein knapper aber verdienter Sieg!

Unbeeindruckt von diesem sieg und der Vernichtung einer weiteren römischen Flotte erklären uns Ligurien den Krieg, ein kleiner Staat, auferstanden an der Mittelmeerküste.

Aber auch diese Bedrohung werden wir abwehren, durch die Eroberung der beiden Städte in Spanien haben wir ein Einkommen von 4.141 Goldtalern, auch wenn die Schatzkammer derzeit mit 75 Gold sehr dürftig gefüllt ist.

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