[AAR] Roma Victor - ein Roma Surrectum 2 AAR

AAR u.a. zu Spielen der Total War Reihe

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Valentinian I
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[AAR] Roma Victor - ein Roma Surrectum 2 AAR

Beitragvon Valentinian I » 28. Juli 2011 20:48

Roma Victor - ein Roma Surrectum II AAR




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S.P.Q.R.


Wir schreiben das Jahr 101 v.Chr. , die römische Republik erstreckt sich von Hispanien im Westen bis an die Küste des schwarzen Meers im Osten. Doch Rom will mehr.
Die römische Gier nach Macht und Ruhm ist unersättlich.

Viele Völker überlebten den Aufstieg Roms nicht, tausende starben auf den Schlachtfeldern. 100 Jahre zuvor war es einem karthagischen Feldherren gelungen tief nach Italien vorzudringen und die römische Republik kurz vor die Vernichtung zu treiben. Sein Name: Hannibal Barca.

Die letzte römisch-republikanische Legion stellte die Karthager am Trasimenischen See. Als nach vielen Stunden die Sonne aufging und sich der Rauch verzog, waren nur noch weniger Karthager am Leben. Als Strafe der Götter wurden 2000 Soldaten massakriert und gekreuzigt, es sollte das letzte mal sein, dass ein Feind so tief in römisches Terretorium eindringen konnte.

Der Mythos, der sich um die beinahe endgültige Niederlage Roms gegen Hannibals Heer bildete wird noch Jahrtausende überdauern und als Schande im Gedächnis eines jeden Römers erhalten bleiben.





Rom hat sich viele Feinde gemacht in seiner noch so jungen Geschichte. Diese Feinde drohen jetzt damit die Grenzen der Republik zu überrennen. Die römischen Legionen sind viele an der Zahl und gut ausgebildet. Schon zahlreiche Schlachten schlugen und gewannen sie für Rom. Der Sieg liebt die Sorgfalt. Doch in den letzten Monaten drehte sich das Blatt und die Sicherheit der Grenzen steht auf Messers Schneide.

Barbarenhorden überfallen die Gehöfte im Norden und treiben ein schlimmes Spiel mit den dortigen Wachposten. Während die Legionen die Grenze zu Germanien sichern haben die Rebellen im Inneren der Republik leichtes Spiel.

Eine Reform zur Verteilung der Hilfstruppen soll nun Hilfe erbringen. Auf Befehl des Prokonsuls werden mehrere Legionen in den nicht grenznahen Regionen positioniert. Nicht nur der Senat fürchtet somit um die Sicherheit Roms.

Im Osten türmt sich eine neue Macht auf, Pergamon. Der einstige Stadtstaat steigt zur Weltmacht auf. Die Armeen des Königs von Pergamon überrannten die mächtigen Makedonen und vertrieben sie in sie Steppe.

Im Süden vereinten sich die afrikanischen Clans und ließen das mächtige Karthago wiederauferstehen, welches einst von den Römern so vernichtend besiegt wurde. Die Ägypter eroberten die römischen Provinzen in Nordafrika und massakrierten deren Bevölkerung ...


Spoiler (Öffnen)
Der erste Teil kommt wohl Morgen, zu den Videos: Beide sind nicht von mir, aber besonders der Soundtrack wird wohl sehr gut zu meinem AAR passen :strategie_zone_261:


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Re: [AAR] Roma Victor - ein Roma Surrectum 2 AAR

Beitragvon Valentinian I » 28. Juli 2011 22:05

Kapitel I Die römische Republik

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Im Jahre 101 v.Chr. erstreckte sich die römische Republik von den ertragreichen Bergbaugebieten in Spanien über die wilden Wiesen und Wälder Galliens bis hin zu den trockenen Ebenen der griechischen Halbinsel.

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Die Macht über Rom teilen sich der Konsul und der Prokonsul, sie sind in der Lage die Legionen Roms zu befehligen und zum Sieg zu führen.

Dem römischen Heer unterstehen insgesamt 11 vollständige Legionen inklusive derer Hilfstruppen. Sie sind für den Schutz der Grenzen, die Sicherheit des römischen Volkes und die Eroberungsfeldzüge der Republik verantwortlich, die wohl schlagkräftigste Armee der antiken Welt.

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Die Prätorianische Garde ist für die Sicherheit des Prokonsuls und die Verteidigung Roms verantwortlich. Momentan befindet sie sich in Griechenland wohin sie kürzlich verlegt wurde nach dem gescheiterten Feldzug gegen Ägypten in Nordafrika, wobei der frühere Prokonsul verstorben war. Es mag in den letzten Monaten wohl zur Tradition geworden sein, dass ein jeder Prokonsul sein Leben in der Schlacht verliert.

In 6 Jahren verlor die Republik so insgesamt über 25 ruhmreiche Anführer, die ihr Leben für Rom und Ehre gaben.

Die momentane Diplomatie, die die Republik derweil verfolgt könnte man ganz vortrefflich mit einem Wort beschreiben: Schrecklich.

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An jeder Grenze Roms befindet sich mindestens ein Feind, der fähig wäre diese zu überrennen.

Der Krieg gegen Karthago im Westen zieht sich schon über Jahrhunderte hin. Im Jahre 150 v.Chr. stand Karthago kurz vor der Vernichtung. Die römischen Legionen drängten die Barbaren bis zu ihrer Hauptstadt zurück. Sie verschonten die Wilden, ließen Gnade walten.

Doch schon bald eroberten sie ganz Nordafrika zurück und drohen nun damit in Hispanien einzufallen, welches momentan von keiner Legion geschützt werden kann.

Die Briten im Norden landen ununterbrochen mit großen Verbänden in Nordgallien. Die Legion I Germanica kämpft tapfer gegen die Barbaren des Nordens an, währen die anderen Legionen die Grenze zu Germanien schützen müssen.

Die Ägypter im Südosten überrannten unsere Provinzen in Nordostafrika vollkommen ohne Vorwarnung. Unsere einstigen Verbündeten raubten unsere Städte aus und vernichteten diese. Rom wird diese Niederlage nicht auf sich sitzen lassen, römische Waffen werden sich rächen und die Geschichte berichtigen!

Pergamon im Osten, noch sind sie neutral doch haben sie bereits unsere Grenze überschritten. Wir können ihnen mit voller Mannstärke entgegentreten wenn wir uns beeilen. 20 000 mutige römische Soldaten warten in Norditalien auf ihren Einsatz, wir dürfen die reichen Städte Grirchenlands nicht verlieren!

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Die Finanzen der Republik sind instabil. Nur der Verlust einer reichen und einkommensstarken Stadt und unser Finanzsystem würde ineinander zusammenfallen.


Obgleich mächtigere Männer die Kontrolle über die Republik haben, wird es letzten Endes an den einfachen Soldaten Roms liegen, die Ehre unseres Landes zu verteidigen und jeden Eindringling zurückzuschlagen! Gemeinsam sind wir stark - Roma Victor !

Nie wieder, so haben wir geschworen, wird ein Feind vor den Mauern Roms stehen, nie wieder. Roms Glanz und Glorie muss bewahrt werden ...

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Re: [AAR] Roma Victor - ein Roma Surrectum 2 AAR

Beitragvon Valentinian I » 29. Juli 2011 15:19

Kapitel II Die Belgae kommen !



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Die Finanzen haben sich in den letzten Monaten etwas verbessert, was wohl auf die Fertigstellung diverser Tempelanlagen in den Provinzhauptstädten, welche von Prokonsul Sextus Aebutius Drusus in Auftrag gegeben wurden, zurückzuführen ist. Desweiteren ist die oberste Armeefürhung weiterhin damit beschäftigt, die reichen Städte im Inneren der Grenze zu sichern und zu verstärken.

Die Lage in Spanien dramatisiert sich zugehend. Karthagische Flottenverbände wurden an der Küste zu Hispanien gesichtet und die dortigen Bürger fürchten um ihr Wohl.

Botschafter berichten im Osten von einer hellenischen Streitmacht von über 10 000 Soldaten die Makedonien letzte Woche durchquerten. Die Berater des Konsuls fürchten auch hier um die reichen Küstenstädte.

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Die Seuche, die nun seit geraumer Zeit in Dariontum wütet, droht die römische Stadt zu vernichten. Bereits über 11 000 Bürger Roms sind der Kranheit erlegen.

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Dann kam es wie es kommen musste. Die Armee des Königs von Pergamon marschierte auf römische Städte. Dyrrhachium und Apollonia traf es als erstes, beide waren sehr wichtige Handelsstädte und würden sie fallen, wären die Auswirkungen auf unseren Wohlstand fatal.

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Doch die römische Armee ist vorbereitet. Unter Führung von Fabius Maximus marschierte die Legio XX Valeria Victrix Richtung Norden, um der ankommenden feindlichen Armee den Weg abzuschneiden und Apollonia zu sichern. Für Rom!


Verschlimmert hatte sich die Lage in Nordgallien. Schätzungen zufolge waren mehrere Zehntausend Barbaren auf römischen Terretorium gelandet und überfielen unsere Dörfer.
Als die Barbaren vor den Toren der nördlichsten Provinzhauptstadt Nemetacum standen schickte der Konsul drei der am nächsten stationierten Legionen in die Region, um die Barbaren aufzuhalten.

Legio I Germanica

Legio XXII Primigenia

Legio XIV Gemina Martia Victrix Pia IV Fidelis IV



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Dem Tribvn der Legio I Germanica , Lucius Artorius Trigemius, gelang es die Barbarenhorden zu durchschlagen und eine Armee von den restlichen abzubringen.

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Trigemius wandte verschiedenste Taktiken an um die Wilden zu verwirren. Nachdem er die eine Armee an den alten Hafen von Nemetacum zurückgedrängt hatte marschierte er mit seiner Armee 20 Kilometer nach Osten um der dortigen Hauptstreitmacht entgegenzutreten.

So sollte es zum Kampf kommen...

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Am frühen Mittag des 11. Novembers 101 v.Chr. standen sich die Armeen der Republik und die Horden der Wilden in Nordgallien gegenüber. In wenigen Stunden nur würden tausende sterben und den noch so weißen Boden blutrot färben.

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Fast Zeitgleich überrannten die Germanen die Grenze im Süden und standen vor den Toren Carmuntums.

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Fortsetzung folgt

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Re: [AAR] Roma Victor - ein Roma Surrectum 2 AAR

Beitragvon Valentinian I » 29. Juli 2011 16:10

Kapitel III Die Schlacht der Legio I Germanica


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Bei eisiger Kälte standen sich die Armeen gegenüber. Rein an den Massen gesehen waren sie sich ebenbürtig.
Hier, am nördlichsten Punkt der römischen Republik, kämpfen die Legionen Roms für Ruhm und Ehre.

Legio I Germanica, die Legion die den Barbaren einst dieses Landes vertrieben, wird es nun gegen eben diese Krieger verteidigen müssen. Welch' Ironie des Schicksals.

Die Stille nahm überhand in diesem Moment. Es war nichts zu hören. Und dann - Bögen werden gespannt, die Katapulte bereit.

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Die Römer brachten alles an Kriegsgeräten mit, mit technologischem Vorteil wollten sie die Barbaren vernichten.
Wieder war es still geworden. Noch einmal hatte jeder die Zeit in sich zu gehen und sich auf das Bevorstehende vorzubereiten.

"FEUER!"


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"Auf Römer! Auf in die Schlacht! Mögen eure Taten euch zu ewigen Ruhm und Macht verhelfen!"


Die Horden der Wilden setzten sich in Bewegung und stürmten aus dem Wald ...

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Die rechte äußere Flanke wurde von der Kavallerie des Feindes aufgewühlt. Die britischen Reiter überrannten teilweise die Stellung der Hilfstruppen.

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Das Zentrum der Schlacht war geprägt von lautem Geschrei der Sterbenden und dem Klirren und Klopfen der Waffen und Schilde. Einer nach dem anderen brach zusammen, Panik herrscht. Der Tod ist allgegenwärtig.

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Über Stunden zog sich die Schlacht hin, hunderte waren gestorben. Es war ein einziges Abschlachten von Menschen.

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Mit viel Mühe und Kampfesgeist war es der römischen Reiterei gelungen die Flanken zu retten. In Panik und voller Angst zogen sich die wenigen überlebenden Barbaren in den tiefen Wald zurück.

Die Schlacht war gewonnen, doch noch warten weitere 10 000 Feinde in den umliegenden Wäldern. Doch für heute heißt es:

ROMA VICTOR!


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Re: [AAR] Roma Victor - ein Roma Surrectum 2 AAR

Beitragvon Valentinian I » 30. Juli 2011 17:05

Kapitel IV Das Ende einer Invasion


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100 v.Chr.


Die Finanzen sind, nachdem der Prokonsul die Aushebung drei weiterer Legionen bewilligt hatte, milde ausgesprochen, unser Todesurteil.
Wir können nur hoffen, dass die folgende Steuererhöhung dieses Minus ausgleicht ansonsten sind wir Ende diesen Monats zahlungsunfähig.

Der Aufbau des Kolosseums und des Circus Maximus in Rom hat uns in 15 Jahren über 9OO OOO Denare gekostet.

In unseren Schatzkammern befinden sich nur noch 7 OOO Denare , zu nichts nütze.



In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages erreichte den Konsul ein Bote, welcher übermittelte dass Segestica belagert wäre.
Eigentlich war dies unmöglich da sich Segestica meilenweit von den Grenzen befand die gerade in dieser Region durch 2 Legionen geschützt wird.

Zuerst dachte man Pergamon wäre mit seinen Armeen die Adria hinaufgesegelt um dort zu landen, aber dann war klar:

Die Germanen haben uns betrogen!


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Unehrenhaft hatten sie auf unser Handelsbündnis gespuckt und uns verhöhnt! Sie wagen es durch unsere Republik zu marschieren. Wenn wir nicht bald handeln , wäre die Stadt wohl verloren! Der Statthalter von Segestica hat nur 3OO Männer unter seinem Befehl, niemals genug diesen Verrätern etwas entgegenzusetzen, sollten sie die Mauern überwinden!

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Die Legionen an der Grenze zu Germanien stehen bereit, bereit unseren neuen Feind zu vernichten! Wir haben 5 Legionen, die sofort auf germanische Siedlungen marschieren können.

Legio XII Fvlminata

Legio XX Valeria Victrix

Legio XIII Gemina

Legio I AD

Legio IX Hispaniensis


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In der römischen Region Hispania wurden die Stadtwachen aufgestockt um eine mögliche karthagische Invasion vorerst zu überstehen bis die Legionen aus Italien ankommen.
Der Konsul beantragte eine Umstationierung der neuen Legionen, die zuvor durch Befehl des Prokonsuls ausgehoben worden sind.

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Geändert hatte sich die Lage der 3 Legionen im Norden Galliens. Zu Gunsten der Republik. Die Schlacht und der Triumph der Legio I Germanica im Winter letzten Jahres hatte unseren Feind verängstigt.

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Verzweifelt versuchen die Barbaren unsere Streitkräfte zu besiegen. Die beiden Legionen, Legio XIV und Legio XXII waren klar in der Überzahl und mussten es heute , hier und jetzt, zu Ende bringen.

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Die Männer sind ausgeruht und bereit Barbaren zu töten. Der Frühling ließ die Wälder ergrünen. Ein Duft von Freiheit und Natur lag in der Luft.

"Soldaten! Aufstellung beziehen!" , hörte man einige Kommandanten in der Gegend herumschreien. Von einer Sekunde auf die Andere drehten sich die Legionäre der Legio XIV Gemina Martia Pia IV Fidelis IV in eine Richtung und stellten sich in einer Reihe auf.

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"Katapulte in Stellung! Brandmunition laden! Für Rom!"


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Die Spannseile der Katapulte schliffen an den Holzbalken der Konstrukte vorbei und erzeugte ohrenbetäubenden Lärm. Wenn der Feind uns noch nicht gesehen hat, dann hat er uns nun gehört.

Und dann. Ein lauter Schrei.

"Sie kommen! Spannt die Bögen, zückt die Schwerter! Keine Gnade, auf in den Tod. In den Tod für die Republik!"

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Lautes Gegröle ertönte, die Wilden stürmten auf die Stellungen der Römer zu. Das Quietschen der Räder ihrer Wagen war überall zu hören. In den Dichten Wäldern verlor schon so mancher den Überblick. Überall waren Feinde. Umzingelt.

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"Booooogenschützen! Schießt sie nieder!"


Die Schützen der Legion spannten ihre Bögen, nahmen Pfeile in die Hand und ... feuerten.

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Die Katapulte feuerten auf die Barbaren und hunderte von Ihnen starben eines grausamen Todes.

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Ein Feuerball landete direkt vor dem Pferd des barbarischen Heerführers.

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Nun war es so weit. Die feindliche Infanterie erreichte unsere Linien, doch die Legion hielt stand wie ein Bollwerk römischer Macht!

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Unterdessen wird die linke Flanke von britischen Streitwagen regelrecht überrollt, schnell reagiert die römische Kavallerie um einzugreifen.

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Die Legionäre schlachteten sich durch mehrere Linien der Barbaren. Keine Gnade kein Überlegen. Hier geht es um Leben oder Tod.
Es ist nicht die erste Schlacht der Legio XIV gegen Barbaren. Früher kämpfte diese Legion in Südgallien und Hispanien gegen die Feinde der Republik.

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Ständig stürmen neue Verbände der Barbaren auf die Kohorten der XIV. . Es schien ein nicht enden wollender Sturm aus Wilden zu sein.

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Währenddessen hatte Decimus Memmius Gemellus mit seiner Leibwache die linke Flanke gesäubert. Er bezahlte dafür mit vieler seiner besten Männer.

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Stunde um Stunde verging und immernoch war das Schlachtfeld besetzt mit über 5OOO Männern die sich gegenseitig abschlachteten.

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Gemellus fürchtete um die Verstärkungen, die XXII. hätte längst hier sein sollen. Nunja, dann drüfen die Barbaren eben ein bisschen länger leben!

Das Zentrum der Schlacht hatte sich zu einem Patt entwickelt. Keine der beiden Armeen war hier im Vorteil. Ein reines Gemetzel, es gab keinen Fortschritt, weder für die Römer noch für die Barbaren.

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Aus der Ferne beobachtete der feindliche General das Schlachtgeschehen und wie seine Truppe gegen eine der bestorganisiertesten Armeen dieser Zeit bestand.

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Die linke Flanke entwickelte sich nach mehrstündiger Schlacht erneut zu einem Krisenherd, die 8. Kohorte der XIV. Gemina Martia Pia IV Fidelis IV war umzingelt und des Todes.

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Die Kavallerie die ihnen zur Hilfe eilen wollte wurde abgefangen und einen Kampf verwickelt.


Euphorisch setzte der Anführer der Belgae seine Edelleute in Bewegung und gallopierte Richtung römische Linie.

Doch dann passierte etwas womit keiner gerechnet hatte. Die Mannschaft der Katapulte hatte ihn ins Visier genommen und die Seile gekappt. Mit ungeheurer Wucht wurde der feindliche General von einem brennenden Geschoss in den Boden gerammt und in tausend Stücke zerfetzt.

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Die Schlacht schien gewonnen. Hunderte Barbaren setzten sich in Bewegung und flohen vor der römischen Reiterei. Der grausame Tod ihres Armeeführers schockierte sie und trieb sie in den Untergang.

Und plötzlich erschien die Verstärkung der XXII. unter Decimus Flavius Fimbria.

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Sie schnitten den Flüchtenden den Weg ab und metzelten sie alle ohne Gnade nieder. Kein Barbar sollte dieses Schlachtfeld lebend verlassen.

Ein weiterer Sieg für Rom! ROMA VICTOR! Voller Stolz ließ Decimus Memmius Gemellus, der Kommandeur der XIV. , seine Truppen erneut auf dem Schlachtfeld aufmarschieren um sich des Anblickes gefallener Feinde zu erfreuen.

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Nach diesem Sieg zogen sich die restlichen Armeen der Belgae zurück auf ihre Schiffe. Der Norden war bereinigt. Nun war Zeit den Angriff auf die Kimbri vorzubereiten. Lasst sie bluten diese Verräter!



Gallien war wieder in Frieden. Aber für wie lange?

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Zuletzt geändert von Valentinian I am 9. August 2011 16:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [AAR] Roma Victor - ein Roma Surrectum 2 AAR

Beitragvon Valentinian I » 9. August 2011 15:20

Kapitel V Teil I Die Schlacht um Griechenland beginnt


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Auf Befehl unseres Prokonsuls, , werden alle Wehrfähigen in der ganzen Republik zum Kriegsdienst eingezogen. Bedauerlicherweise ist dies auf die jüngsten Ereignisse in Hispanien zurückzuführen. Karthagische Verbände überschritten die Grenze der Republik und stehen nun vor einer unserer reichsten aber unbewachtesten Provinzen.

Durch erneute Handelsabkommen mit verschiedenen östlichen Kulturen war es unserem Schatzmeister gelungen das Defizit in unserem Haushalt auszugleichen.

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Unsere tapferen Legionen setzten sich in Bewegung und überquerten den Rhein, um unserem Feind auf eigenem Terretorium gegenüberzustehen, wie sie es mit uns taten.
Noch am selben Morgen erschien ein germanischer Späher an den Toren des Forts der XXII. Legion. Er brachte uns das Angebot eines Waffenstillstandes. Eines Waffenstillstandes!

Nur ein Narr konnte dieses Angebot annehmen. Kurzer Hand kreuzigten wir diesen Verräter und verbrannten dann seine Überreste. Dass es jemand wagte uns ein Friedensangebot zu überreichen!

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Die Zufriedenheit der Grenzstädte verschlechterte sich dadurch enorm, zumal der Großteil der Bevölkerung Sympathisanten der Wilden waren. Unsere Stadtwachen waren bemüht die Situation unter Kontrolle zu halten, doch ein Aufstand schien unaufhaltbar.

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Die Legionen an den Grenzen näherten sich einer feindlichen Siedlung, unter den Einheimischen bekannt als Virodunon. Hier sollte der erste Schlag erfolgen. Der Konsul kündigte an, die Legionen bei der Belagerung zu besuchen und mit ihnen den Sieg zu feiern!

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Mitte Mai ging alles sehr schnell. Eine Großoffensive der pergamischen Armee erschütterte Griechenland. Als erstes traf es Pharsalus, eine sehr reiche aber unbefestigte Siedlung. In Rom stellte man es schon zur Auswahl die Siedlung aufzugeben.

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Ganz Griechenland wurde von den Eindringlingen überschwemmt und reiche Provinzen geplündert. Man kann nur ahnen was dies wohl für Auswirkungen auf unsere Wirtschaft habe. In Rom wurden die Verantwortlichen für den Schutz dieser Provinzen, im Forum Romanum, gekreuzigt.

An dem Schicksal Griechenlands schien das jedoch nichts mehr ändern zu können.

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Städte die man wohl aufgeben musste waren:

Pharsalus
Appolonia
Dyrrhachum
Thermos
Thebes


Die Legion XXI RAPAX marschierte als Gegenmaßnahme der pergamischen Armeen tief in feindliches Gebiet und belagerte die nächstegelegene Stadt, Singdun.

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An der westlichsten Grenze der Republik überrannten die Karthager die Stellungen unserer Partisanen. Gadir wurde das erste mal in der römischen Geschichte belagert.

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Jedoch floh die feindliche Streitmacht nach einem kurzen Geplänkel mit den Stadtwachen.

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In Griechenland spitze sich die Lage zu, als eine Legion der Republik und eine Armee des Königs von Pergamon nahe Dyrrhachium aufeinander trafen.

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Der Anführer der Legio IV FLAVIA FELIX , Decimus Hirtus Florus , war ein unerfahrener junger Mann, der zum ersten mal eine Armee kommandierte.

Die Kohorten der 4. Legion positionierten sich im Morgengrauen. Als sie in Formation standen war das Gegröle und die Gesänge der Griechen bereits zu hören.

In der Sonne glänzten die Rüstungen der Legionäre und schienen beinahe den Feind mit ihrer Pracht zu blenden. Es war eine kleine Anhöhe auf welcher die Schlacht stattfinden wird.

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Am Horizont waren lange Speere zu erkennen und die feindliche Streitmacht marschierte den Hügel hinauf. Ausgerüstet mit langen Speeren und scharfen Klingen waren die Pergamesen ernstzunehmende Gegner.

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Die Armeen Pergamons durfte man nicht unterschätzen. In nur 5 Jahren hatten sie das mächtige Makedonien vernichtet, an dem sich die römischen Legionäre Jahrzehnte lang versucht hatten.
Sie setze sich aus leichten Hopliten, Phalanxen und schnellen Schwertkämpfern zusammen. Eins wusste Decimus Hirtus Florus, diese Schlacht würde blutig werden.

FORTSETZUNG FOLGT

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Re: [AAR] Roma Victor - ein Roma Surrectum 2 AAR

Beitragvon Valentinian I » 17. August 2011 12:24

Kapitel V Teil II Die Schlacht um Griechenland beginnt


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In der Ferne unter dem Hitzeschleier erhebt sich das Banner von Pergamon wie ein aufgehender Stern. Die Soldaten der Legio IV FLAVIA FELIX unter der Führung von Decimus Hirtus Florus standen in Reih' und Glied, bereit dem Feind gegenüber zu treten.

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Obwohl ihr Anführer Florus keinerlei Erfahrung besaß und noch bis vor wenigen Wochen in Rom die Kriegskunst erlernte, waren sie höchst motiviert und bereit für ihn und die Republik zu sterben! Selbstverständlich war Florus ständig von Beratern des Konsuls umgeben, dieser wusste schließlich um die brisante Lage in Griechenland bescheid.

Keiner der Soldaten versuchte sich etwas vorzumachen, Griechenland stand kurz vor dem Untergang. Nun hieß es die Ehre Roms zu verteidigen.

Noch bevor die Hauptstreitmacht des Feindes in Reichweite unserer Bogenschützen gelangte, ertönten Hörner am Fuße des Hügels auf dem sich die IV. niedergelassen hatte.
Als ein schon vor Stunden entsandter Späher aus den nahe gelegenen Wäldern zurückkehrte und berichtete, dass dies die pergamische Verstärkung sei, drehte sich Decimus Florus mit einem fragenden Blick zu seinen Beratern. Ihr gesamte Taktik und Aufstellung war nun nutzlos. Florus, sichtlich erschüttert und desorientiert, befahl den Kohorten I. bis IV. den Marsch Richtung Verstärkung während der Rest auf die Hauptstreitmacht wartete.

Dann war es soweit: Die erste Welle ihrer zentralen Armee war nun in Reichweite der Bogenschützen. Insgesamt feuerten vier Bogenschützen-Hilfstruppen Salve um Salve auf den Feind nieder.

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"Boooogenschützen! [...] FEUER!"

Reihe um Reihe brach der Feind zusammen. Um dem Pfeilhagel zu entkommen stürmte der Feind auf die Linien der Legion. Doch dieses Manöver änderte nichts daran, dass bereits hunderte Griechen tot waren, bevor sie zum Kampf übergehen konnten.

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Noch ein oder zwei Atemzüge, dann würden die Armeen aufeinander prallen.

Durch den enormen Aufprall fielen einige Legionäre aus den Reihen und verloren den Halt. Das Ziel des feindlichen Generals, die römischen Linien zu durchbrechen war erreicht.

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Trotz dieses herben Rückschlages befahl Florus den sofortigen Angriff der zweiten Verteidigungslinie. Es schien als hätte er die Kontrolle verloren ...

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Die pergamische Phalanx durchbrach mit Leichtigkeit die geschwächten römisches Kohorten. Für so einen Kampf war die IV FLAVIA FELIX nicht trainiert und so fielen einige Soldaten der tödlichen Speerwand zum Opfer.

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Nun entwickelte sich auch die zentrale Mitte der Schlacht in eine todbringende Falle für die römischen Legionäre. Der Strom aus Feinden schien nicht mehr aufzuhören. Die Berater Florus' waren längst nicht mehr auffindbar und so versuchte er verzweifelt den Kohorten Befehle zu erteilen.

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Selbst die Kavallerie stürmte ohne Befehl auf den Feind, es schien so als wäre die Römische Legion IV FLAVIA FELIX ohne Fürhung und des Todes.

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Wärhendessen rückte die feindliche Verstärkung immer näher.

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Dann, die Schrekensnachricht. Ein weiterer Späher kämpfte sich zu Florus durch und berichtete ihm von einer dritten Streitmacht, die geradewegs auf die Legion zumarschiere.
Desinteressiert drehte er sich um und befasste sich mit den Bogenschütze, versuchte ihren Pfeilhagel von den eigenen Einheiten abzulenken.

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Hunderte römischer Pfeile schlugen in den Reihen der Legion ein.

Wer einen Blick auf die Schlacht am Gipfel des Hügels wagte, konnte dem barbarischem Treiben beider Seiten zuschauen. Ein einziges sinnlose Gemetzel.

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Verteidigungslinie um Verteidigungslinie brach und der Feind rückte immer näher an Florus' Position, und das, obwohl noch nicht einmal beide Verstärkungen der Pergamesen eingetroffen waren.

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Das Feldzeichen römischer Macht schwankte hin und her , trotzdem war es stets in den Himmel ragend, zu erkennen.

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Die erste Verstärkungswelle hatte nun Sichtkontakt zur Schlacht, es würden nur noch wenige Minuten bleiben um die Verteidigung vorzubereiten.

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Die zweite Verstärkungswelle durchquerte einen neheliegenden Feind. Um diese Barbaren abzuwehren würde noch ein wenig mehr Zeit bleiben. Doch Florus hatte keinerlei Möglichkeiten Befehle zu erteilen.

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Trotz der enormen Verluste schafften es einige Kohorten dem Gemetzel zu entkommen und stationierten sich ohne Befehl des Generals in Verteidigungsposition gegenüber der anrückenden feindlichen Verstärkung.

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Die Schlacht schien sich zu wenden als die prätorianische Kavallerie die Flanken der Griechen umschloss und alle fliehenden Feinde verfolgte.

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Ein Duft von Sieg lag in der Luft, doch es gab noch mehrere Armeen zu besiegen!

Bald würden sie aufeinander treffen...

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Ein weiterer Sieg für Rom? Roma Victor?

FORTSETZUNG FOLGT


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Re: [AAR] Roma Victor - ein Roma Surrectum 2 AAR

Beitragvon Valentinian I » 17. August 2011 15:23

Kapitel V Teil III Die Schlacht um Griechenland beginnt


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Beinahe zeitgleich trafen die feindlichen Verstärkungen der Griechen zusammen und vereinten sich zu einer riesigen Armee. Die schiere Überlegenheit der Pergamesen löste Furcht in den römischen Soldaten aus.

Mit einem endgültigem Kraftakt prallten die Truppen von Pergamon und die Überreste der IV FLAVIA FELIX aufeinander.

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Im Gleichgewicht befindend, metzelten sich die Rivalen am Hang des Berges ab. Blut floss die Neigung hinab, das Gras färbte sich rot.

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Das Ende der prätorianischen Garde Florus' war besiegelt als sie durch heranstürmende Hopliten hinterhältig angegriffen und aufgerieben wurden.

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Aus der Vogelperspektive war die Schlacht kaum zu überblicken.
Hunderte Verbliebene römische Soldaten kämpften um den Sieg. Nach jedem Triumph folge ein Rückschlag, Stunde um Stunde war der Ausgang der Schlacht ungewiss und doch schien der Sieg nicht weit entfernt.

Jedoch hatte sich Decimus Florus bereits mit der Niederlage abgefunden. Es würde die erste Niederlage einer römischen Legion gegen eine griechische Armee werden.

Ohne Nachzudenken trat der Kommandant der IV FLAVIA FELIX zu seinem letzten Ansturm an. Mit letzter Kraft stürmte er in die feindlichen Linien, in seinen Tod.

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Er würde in die Geschichte eingehen, ob zum Negativen oder Positiven würde sich heute noch herausstellen!

Nach zahlreichen weiteren Stunden verlagerte sich das Zentrum der Schlacht an den östlichen Gipfel des Hügels. Als bereits die letzten Hilfstruppen vernichtet wurden ergriffen einige Kohorten die Flucht. Doch viele leisteten noch Widerstand. Das ist römische Ehre.

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Trotz aller Bemühungen endete die Schlacht mit einem von römischen Leichen übersähten Schlachtfeld. Das römische Feldzeichen der IV FLAVIA FELIX ragte immernoch stolz über das Schlachtfeld. Wie dieses Relikt römischer Kriegsführung würde auch die Republik diese Niederlage überleben!

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Tapfere Römer waren heute gestorben. Bald schon würde der Senat in Rom davon erfahren. Wie werden sie darauf reagieren?

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Die Geschichte beginnt sich zu wiederholen ...


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