[Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

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[Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Fridericus Secundus » 14. August 2015 14:25

Da ich gerade den etwas angestaubten, aber ziemlich langen Thread über die pädagogischen Fähigkeiten der TW Reihe gelesen und ungemein gefeiert habe, drängt sich eine Version für Paradox Spiele geradezu auf. Ich fange mal an:

- Mittelalterlichen Kriegern ist es möglich, ca. 2.000 Schläge pro Sekunde von oben herab mit einer 3m langen Pike auszuführen.
- Krieger rannten gerne auch mal mit einem Helm bekleidet, sonst aber nackt in die Schlacht
- Mittelalterliche Krieger rennen grundsätzlich, gehen ist unmöglich. Auch mit einer Vollplattenrüstung. Sie sind dann auch genauso schnell wie die besagten Nackten.
- EIn Speer im Kopf des Pferdes ist noch lange kein Grund, langsamer zu werden oder gar zu sterben
- Es ist möglich, mit 50 Rittern eine Stadt gegen 1000 Angreifer zu verteidigen, da bei mittelalterlichen Belagerungen grundsätzlch nur eine Leiter benutzt wurde. DIese Leiter ersteigt man aufrecht laufend, man kann dabei kämpfen, schießen und seine Armbrust nachladen.
Ich bin Historiker. Da geht man immer mit ganz niedrigen Erwartungen an die Menschen ran.
-- Don Alphonso

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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Stratege » 14. August 2015 14:50

- Oberschlesien und das zentrale Ruhrgebiet zusammen besaßen weniger Industriekapazität als das idyllische Nordhorn.
- Der gesammte schwäbische Raum ist kulturell gesehen eigentlich Bayrisch und die Schweiz Kulturstifterin des Rheinischen Frohsinns.
- Ein Waffenstillstand ist ein guter Grund entgegen der eigenen Interessen nicht in einem Krieg zu Intervenieren....................wenn man das zu Napoléons Zeiten nur schon gewusst hätte.........
- Die kulturelle Umerziehung ganzer Völker ist binnen weniger Jahre möglich, Bismarcks fehler während seines Kulturkampfprogramms bestand darin, der er nicht genug Diplomatiepunkte hatte und der Wert des religiösen Eifers zu hoch war.
- Die Opferung eines menschlichen Herzens kann dazu taugen einen Kometen zu beschwichtigen.
Die Grundwerte der prämodernen Gesellschaftsordnung:

Artillerie, Kavallerie, Infanterie

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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Basileus Romanos V. » 14. August 2015 21:06

- eine der von den Einwohnern Jan Mayens akzeptierte Kultur ist die "Polarbären"-Kultur.
- Bitburg ist eine der strategisch wichtigsten Städte Deutschlands im 2. Weltkrieg und sein Fall maßgeblich für die Niederlage Deutschlands gewesen. Der Fall Königsbergs hat hingegen niemanden interessiert.
- Tibet war in den 30er Jahren ein nationalsozialistischer Staat.
- in Essen gab es keine Industrie. Jedenfalls nicht zwischen 1936 und 1948. Die Kruppwerke sind reine Erfindung.
- es war schon im 18. Jahrhundert technisch möglich, den Panama-, den Sues- und den Nord-Ostsee-Kanal zu bauen.
- Frankfurt am Main liegt nicht Main. Es liegt an gar keinem Fluss. Mainz hingegen ist eine rechtsrheinische Stadt und liegt tatsächlich am Main. Dort wo viele Karten fälschlicherweise Frankfurt lokalisieren.
- Hannover und Hamburg sind direkte Nachbarstädte.
- Festungen lassen sich nur mit Infanterie belagern. Egal wie viel Kavallerie man besitzt, einen Belagerungsring kann man damit nicht um eine Festung legen.
- zwischen dem 15. und dem 19. Jahrhundert wurden auf der gesamten Welt ein und dieselben Artillerietypen verwendet.
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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Khamûl » 14. August 2015 22:04

-Ein kleine Galeere kann einem riesigen Heer den Übergang über eine Meerenge verweigern, egal wie viel Artillerie dieses Heer dabei hat.
-Die Niederländer hätten sich mit Freuden dem vereinten Deutschland angeschlossen.
-Die Ungarn sind Westslawen (EU III) oder kulturell hoffnugslos isoliert (EU IV)

-Ein Kopftreffer ist immer tödlich, egal ob es sich dabei um Schrapnell, einen Musketenkugel, einen Wurfspeer oder gar eine Wódkaflasche handelt.
-Ungeübte Bogenschützen konnten in einem 90° Gradwinkel alles beschießen, was vor ihnen steht, per Zufallsprinzip.
-Normalerweise lassen einem Banditen die Wahl zwischen Geld oder Leben, außer nordischen Seeräubern.
-Nordmänner können nicht reiten.
-Selbst wenn ein Nomadenvolk in der Lage ist riesige Städte zu bauen, ist das kein Grund Infanterie auszuheben.
-Man kann auch in schwerer Rüstung eine Bergwanda erklimmen, selbst wenn diese eine Steigung von 80% hat.
-Der Begriff Zweihandwaffe ist obsolet, solange man im Sattel sitzt.
-Jemanden mit Pfeil und Bogen dauern in den Oberschenkel zu schießen ist zwangsläufig tödlich.
-Verhaut man hingegen wen brutalst mit einem Vorschlaghammer, ist dieser stets bewusstlos aber nie tot.
-Mittelalterliche Feldschere konnten überall gleichzeitig auf dem Feld sein um den Tod zu verhindern, selbst wenn sie selber schon bewusstlos auf dem Schlachtfeld lagen.
-Die Österreicher wussten 1805 als Einzige was Schrotflinten sind.
-Jede Gardeeinheit, sowie jede französische, preußische und russische Einheit war standardmäßig mit kleinen nutzlosen Schwerter ausgestattet, die in der Soldatensprache Buttermesser hießen.
-Es ist möglich einen Schwerthieb mit einem Faustschlag zu parieren.
-Dass Musketen eine Streuung hatten, ist ein Gerücht.
-Man kann alles abblocken, außer einer Ulanenlanze
-Es war unmöglich mit selbiger von oben zuzuschlagen.
-An einer Schlacht nehmen maximal 150 bis 200 Kämpfer teil.
"Send in everyone."
"Which one?"
"EVERYONE!"
-Russland in jedem einzelnen Strategiespiel, dass es je gegeben hat (außer vielleicht Medieval II)

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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Hjalfnar » 18. August 2015 01:48

-Hm. Stalingrad kann problemlos aus der Luft versorgt werden, egal bei welchem Wetter. Der Dicke hat einfach die Flughäfen nicht vernünftig ausgebaut und so die Transportstaffeln nicht richtig aufgeorgt!
-Inselspringen hätte auch das Dritte Reich gekonnt, nur halt in der Karibik.
-Hätte man Bismarck mal machen lassen, würde in Bayern heute kein Schwein mehr bayerisch sprechen. Wären alles Norddeutsche. xD
-Glücklicherweise wurde der nordische Glauben nie reformiert, sonst wäre am Ende der Papst am Galgen geendet. (Scheiss Pdox, ich hatte den Kerl schon, und dann patcht ihr mir den Save kaputt!)
-China wäre eigentlich im 2.WK absolut unaufhaltsam gewesen. Keine Ahnung, wie Chiang Kai-shek das so versauen konnte...
"So sleep soundly in your beds tonight...for judgement is coming for you at first light! I'm the hand of god, I'm a dark messiah, I'm the vengeful one!" - Disturbed

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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Khamûl » 18. August 2015 03:10

Ein Fass Butter versorgt 30 Männer einen Tag lang
Brathänchen, Schweinfleisch und frisches Rindfleisch sind die einzigen Lebensmittel die verderben, überhaupt.
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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Khamûl » 7. Oktober 2015 14:58

-Zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert konnte sich Feldherren teleportieren. Sie können an einem Tag eine Schlacht in Schweden schlagen und am nächsten Tag auf der Krim.
-Wenn ein Diplomat aus einem Land zurückkehrt, kann man während seiner Reise keine Interaktion mit diesem Land machen.
-Diplomaten reisen in 1-2 Tagen in ein Land ein (wenn überhaupt) und machten dann auch noch in der Zeit die Verträge die sofort gültig waren. Die Rückreise kann aber gerne einen Monat dauern.
-Die Osmanen heißen eigentlich die Ottomanen
-Früher waren Geheimdienste total unnötig. Jeder wusste von jedem Land wie viele Truppen, Rekruten, Schiffe, welcher Art und welche diplomatischen Absichten und Einstellungen hatte.
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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon wayne?! » 7. Oktober 2015 16:12

Khamûl hat geschrieben:-Die Osmanen heißen eigentlich die Ottomanen

Das stimmt aber wirklich ^^
Wurde auch von einem mehrfach angemault das sind die Osmanen, Ottomanen gäbe es nicht.

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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Cynredd ap Ifon » 7. Oktober 2015 23:06

Englischer Sprachgebrauch, da heißen die tatsächlich so. Das Deutsch, daß uns Paradox so anbietet, ist ja eher vom Zufall als von Ahnung bestimmt...

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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon wayne?! » 8. Oktober 2015 00:00

Khamul hat es inzwischen auch eingesehen :strategie_zone_19:

- Wien gibt es zweimal, einmal in Österreich und einmal Skandinawien
- Ist ein Mensch Eifrig, so haßt er alle Ketzer. Konvertiert er aus Versehen, so ist er immer noch Eifrig und haßt nun die Rechtgläubigen
- Irische Söldnertrupps lassen sich nur in der Hauptstadt (und wenn sie auch in Osteuropa liegt) rekrutieren, aber nicht in Irland selbst, auch wenn sich ein Kriegsherr dort befindet
- Stürzt man aus schwindelerregenden Höhen, so braucht man keine Angst um sein eigenes Wohlbefinden haben, solange man ein Pferd zwischen seinen Beinen hat.

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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Bildungskind » 25. Oktober 2015 00:31

- Kleine Inseln aufm Pazifik können eines Tages die Welt beherrschen.
- Generäle kratzen schneller ab, wenn sie eine Armee befehligen, da wäre Napoleon schnell gestorben.
- Spanien ist Herrscher von Sibirien. (EUIV)
- Hyperinflation? Kriegsmüdigkeit? Instabilität? Revoltenrisiko? Macht nix! Solange du genügend von drei Mächten hast, die einfach so aus dem Nichts erscheinen.
Macht mit bei Vox Populi, das kleine SZ-Parteienspiel.

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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Fridericus Secundus » 27. November 2015 14:22

- Gemäß der Aussagen mittelalterlicher Bauern war in dieser Epoche grundsätzlich beinahe Erntezeit ("almost harvesting season"). Auch mitten im Winter.
- Die Reichweite einer Wurfaxt beträgt locker einige hundert Meter.
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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Sarge » 26. Dezember 2015 11:29

Eine gewonnene Schlacht ist noch lange kein Grund zur Zufriedenheit. Stehe bei DH als deutscher 1942 auf den britischen Inseln. Mabos jagen rund um Island und werden von dort stationierten US Jägern zusammengeschossen. Also plant man eine Landung gegen die beiden kanadischen Divisionen die dort stehen. Einziges Problem; der Großteil der Kriegsmarine dampft im Bereich von Indonesien und Australien herum. Zur Verfügung steht nur das Schlachtkreuzergeschwader, 2BC+ 4CL, und die Reseveflotte mit den alten Pötten. Die Pazifikflotte ist noch im Aufbau. Da der Schwerpunkt aber in Südasien liegt begnügt man sich erstmal damit Island zu blockieren. Darauf folgen etliche Meldungen, "Unsere Schiffe bekämpfen die Kanadier, Unsere Schiffe besiegten die Kanadier, usw." Schaut man dann mal kurz nach stellt man allerdings fest das sich nicht zwei, sondern mittlerweile sechs Divisionen auf Island befinden.

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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Khamûl » 26. Dezember 2015 12:46

-Die junge männliche Bevölkerung eines Landes wächst konstant um denselben Wert jeden Monat.
-Die Konstanze wird unter anderem von der Härte der der Einziehung oder der Kriegsbegeisterung beeinflusst.
-Egal wie wenig junge Männer es noch in einem Land gibt, es werden sich immer einige Zehntausend für einen Aufstand finden.
-Kleine Länder schicken gerne diplomatische Beleidigungen an übermächtige Nachbarn
-Es ist eigentlich ein Wunder, dass die Franzosen während der Kabinettskriege nicht die ganze Welt erobern wollten
-Auch ist es ein Wunder, dass die Schweden 1:2 in der Unterzahl gegen die Russen bei Poltawa verloren haben, das hätten die locke schaffen können.
-Russland und das osmanische Reich waren hochgradig an der katholischen bzw. protestantischen Liga interessiert
-Nationalisten die eine Stadt in ihr Reich integrieren wollen, verbünden sich mit Nationalisten die die Stadt selber haben wollen
-"Mittbewerber um die Weltherrschaft" war in der Neuzeit ein guter Grund einem Nachbarn zu misstrauen
-Skandebeg alleine hätte tausende von Venenzianern pulverisieren können.
-Flussmündungen sind immer wicthitge Handelsplätze, auch in Nordsibirien
-Steht ein Heer westlich einer Festung, kann dieses sich nicht weiter nach Westen bewegen, bis die Festung gefallen ist
-Für eine Belagerung im späten 19. Jahrhundert wären 33 000 mann, davon mindestens 25 000 Artilleristen, nötig gewesen
-An den ewigen Landfriede hält sich jeder zu aller Zeit und absolut
-Maximillian I. musste echt viel Reichsautorität haben, bei den vielen Reformen die er 1495 raushauen konnte.
-Bereits vor der Gründung des Reichstages musste die Mehrheit der Fürsten des Reiches einer Reichsreform anhängen um diese verabschieden zu können
-Um Kaiser zu werden brauchte man eigentlich kein Kernland im Reich, war allerdings die eigene Haupstadt nicht dort, hatte man ziemlich schlechte Karten dort.
-Oilver Cromwell war ein König
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Re: [Spamtopia] Dinge, die wir aus Paradox-Spielen gelernt haben

Beitragvon Stratege » 26. Dezember 2015 14:21

- Musspreußen galt bereits in den 1830er Jahren als preußisches Kernland, ohne eigene staatliche Traditionen und damit verbundenen Seperatismus.
- Die Provinz Posen besaß über die zu ihr gehördende Tucheler Heide einen Ostseezugang (Victoria II Heart of Darkness DLC)
- Masuren wiederrum gehörte traditionell Westpreußen an (Ebenda).
- Die Schweiz verfügt über eine eigenständige homogene Kultur.
- Der Grenzverlauf zwischen Polen-Litauen und den Russ-Fürstentümern, besonders Moskau, war stets unumstritten.
- Der Besitz einer Kernprovinz einer anderen Nation hinderte automatisch daran ein Bündniss mit der selben abzuschließen, selbst wenn es sich bei dieser um eine von des Spielers Gnaden befreite Nation handelte. ( Z.B. im Falle der Befreiung Preußisch Brandenburgs und Pommerns von der deutschen Usurpation).
- Der Wehretat konnte auch im Falle eines Krieges nicht auf einen akzeptabelen Stand gesetzt werden, wenn dies dem Parteiprogramm der regierenden Politischen Fraktion wiedersprach.
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