[Kaufberatung] Fertigware

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[Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon MrMole » 2. Mai 2021 16:42

Moin zusammen!

Ich hatte mich vor einer Weile schon einmal hier gemeldet. Die Lust auf einen neuen PC ist weiterhin da, inzwischen hat sich auch die finanzielle Situation gebessert. Da ich selbst absolut kein Bastler bin und da nur Fehler passieren würden, ziehe ich einen fertigen PC vor. Es macht vermutlich Sinn, mal meine Bedürfnisse aufzuzählen, also: Ich spiele nahezu ausschließlich Strategie und Aufbau, brauche (meines bescheidenen Wissens) also Leistung, aber nicht unbedingt High-End-Performance. Es wäre schön, wenn sich das Ganze ein paar Jährchen hält und zumindest mittelfristig das meiste an Spielen auf dem Markt flüssig packen kann. Schön wäre auch, wenn das Ding halbwegs leise wird, da mich laute Geräte stören, auch wenn ich es leider gewohnt bin - das mache ich allerdings auch vom Preis abhängig. Wenn leise ohne massiven Aufpreis nicht geht, ist das eben so. Das Budget liegt bei ca. 1000 Euro.

Nach erster, grundlegende Recherche bin ich auf folgendes Gerät gestoßen: https://megaport.de/gaming-pc-amd-ryzen ... latin.html

Taugt das was? Brauche ich außerdem einen Bildschirm, der besondere Anforderungen erfüllen muss, oder reicht eventuell auch ein gebrauchter? Und meine dritte Frage: Ich habe gelesen, dass der Zeitpunkt für einen PC-Kauf momentan nicht optimal ist, woran liegt das?

Vielen Dank und Liebe Grüße!

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Homerclon
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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon Homerclon » 2. Mai 2021 17:49

Fangen wir mit der dritten Frage an:
Aktuell will jeder Produkte in denen Computerchips verbaut sind, die Nachfrage ist daher stark erhöht. Die Fertigungskapazität ist unzureichend um diese Nachfrage zu bedienen, und das nicht nur bei der eigentlichen Chipfertigung, sondern bereits bei den Vorstufen der Produktion gibts Engpässe.
Computerchips werden auf Wafer (Scheiben aus Silizium) belichtet, und auch die können derzeit nicht schnell genug Produziert werden.
Von dem ersten Spatenstich bis zur Möglichkeit die Serienfertigung aufzunehmen, vergehen Jahre, die Kapazität kann also nicht mal eben erhöht werden.

Dazu kommt dann noch, das bei einigen Kryptowährungen - die seit einiger Zeit wieder einen Hype erleben - für deren Generierung Grafikkarten verwendet werden. Da die Miner dieser Kryptowährungen nicht genug Rechenleistung bekommen können, kaufen die praktisch alles auf was sie in die Finger bekommen, auch zu deutlich höheren Preisen. Das bisschen was an ihnen vorbei gelangt, um das Streiten sich die Endkunden und Scalper. Letztere nutzen Botnetze und anderen Kram, um so viele Grafikkarten (ebenso PS5 und XSX) wie möglich zu kaufen, die sie dann zu Wucherpreisen auf eBay & Co. wieder zum kauf anbieten.

Also: Hohe Nachfrage und begrenztes Angebot, führen zu schlechter Verfügbarkeit und hohen Preisen.

Das ist Grob zusammengefasst, der Grund weshalb der Zeitpunkt für den PC kauf mehr als nur suboptimal ist.

OEM-Händler sind in dem Vorteil, das sie größere Mengen abnehmen, und daher von den Herstellern zumindest ein wenig Ware zu einem halbwegs Fairen Preis erhalten. Liegt vermutlich auch an langfristigen Verträgen, die sonst Strafzahlungen fällig lassen würden, wenn die Hersteller nicht liefern.
Jedenfalls kann man aktuell am ehesten zu einem halbwegs Fairen Preis an Grafikkarte kommen, wenn man einen Fertig-PC nimmt.


1) Den von die rausgesuchte PC würde ich nicht nehmen, der ist nicht Zukunftstauglich. Wäre es anstatt des Ryzen 3500X ein Ryzen 3600(X) sehe es besser aus, aber auch dann gäbe es noch Verbesserungspotential die (zumindest beim Selbstbau) nicht mal einen nennenswerten Aufpreis bedeutet hätte.

2) Das ist deine Entscheidung, aber man sollte bedenken: Der Monitor ist das, worauf man die meiste Zeit auch guckt. Es ergibt also keinen Sinn, gerade bei diesem sparen zu wollen. Jedenfalls brauchst du keinen Monitor mit spitzen Reaktionszeiten, wenn du nur Strategie und Aufbau spielst, allerdings ist es heutzutage schon eine kleine Herausforderung einen Monitor zu erwischen der keine für Shooter geeignete Reaktionszeiten mitbringt. Oder anders gesagt: Man bekommt bereits sehr günstige Monitore die auch zum spielen von Shooter und Fußball-Simulationen (wegen dem Ball) geeignet sind, nicht das diese allein deshalb empfehlenswert wären.


Gegenfragen:
  • Nenne bitte ein paar Spiele die du aktuell spielst, oder in Zukunft spielen möchtest (sofern diese bereits angekündigt sind). Idealerweise nennst du jene Spiele, die höhere Anforderungen haben.
  • Sind dir hohe Grafikdetails wichtig? Wenn ja, sei vorweg gesagt, das 1000€ dann sicherlich nicht reichen werden, kommt aber auf die genauen Spiele an.

Eine Anmerkung noch: Wer es wirklich leise haben will, muss eigentlich selbst konfigurieren, und kann dann von einem Händler zusammenbauen lassen. Mir ist kein OEM bekannt, der darauf Wert legt.
Aber wenn es einfach nur kein Radaumacher sein soll, gibts ein paar Möglichkeiten. Aber eben nur mit Aufpreis, denn leise Kühlung erfordert höheren Materialaufwand, und den bekommt man nicht umsonst.
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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon MrMole » 2. Mai 2021 18:47

Vielen Dank schon mal für die Antwort!

Wenn ich das richtig verstehe, scheinen sich die Entwicklungen aber auch nicht kurz- oder mittelfristig umzukehren. Ist dann überhaupt bald von einer Entspannung des Marktes auszugehen? Oder wird das eher für ein paar Jahre anhalten?

Favorisierte Reihen sind z.B. Total War und Anno. Ersteres schafft mein uralter Laptop noch mit Ach und Krach, fliegt mir dabei aber fast um die Ohren. Es wäre auch angenehm, auf den Schlachtfeldern mehr als nur Konturen sehen zu können. Spiele, auf die ich schon länger schiele, mangels Hardware aber bislang verzichtet habe, sind beispielsweise Anno 1800, Planet Zoo, Stellaris oder Mount & Blade 2.

Ich bin kein Grafik-Fanatiker. Ich finde auch Stronghold Crusader noch recht ansehnlich. Deshalb könnte ich auch mit nicht optimalen Einstellungen bei neueren Spielen leben. Bei etwas älteren Spielen a la Empire oder Shogun 2 wäre es aber schon sehr angenehm, ausnahmsweise mal die volle Palette zu genießen. Ein großer Störfaktor aktuell sind die zum Teil enormen Ladezeiten, z.B. bei Paradox-Titeln oder zuletzt Warhammer.

Ein PC, der keinen Radau macht, reicht mir völlig. Je leiser, desto besser. Aber solche fancy Systeme wie Wasserkühlung ist finanziell nicht drin.

Das wäre mal ein Setup mit einem Ryzen 3600:

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Seht es mir übrigens nach, wenn ich blöde Fragen stelle o.Ä., ich habe wirklich kaum Ahnung. :D

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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon Homerclon » 2. Mai 2021 20:34

Solange die Kryptowährungen-Blase nicht platzt - was nicht vorhersagbar ist wann das passiert -, könnte sich die Situation tatsächlich noch ein paar Jahre hinziehen.
Dieses Jahr würde ich jedenfalls keine Entspannung mehr erwarten, mit viel Glück im laufe des Jahres 2022. Außer eben es kommt zum ersehnten Platzen der Mining-Blase.
Aber auch wenn die Blase platzt, wird sich die Situation nicht sofort auf Vor-Corona-Niveau einstellen, denn auch ohne Mining gibts eine hohe Nachfrage.

Wasserkühlung hätte ich eh nicht empfohlen, ist für eine leise Kühlung auch nicht zwingend notwendig. Bzw. kann man auch mit Luftkühlung leiser als mit einer Wasserkühlung sein, nicht jede Wasserkühlung ist leise oder hat automatisch eine höhere Kühlleistung als Luftkühler.

Dieser mit 3600 ist zwar etwas besser, aber es gibt ansonsten das gleiche Verbesserungspotential wie schon zuvor mit dem 3500X.


Hier eine Alternative: Dubaro.de - auf der Seite gibst du rechts wo "ID-Nummer" steht, folgende Nummer ein, und klickst dann auf die beiden im Kreis angeordneten Pfeile rechts neben dem Feld. Nummer: 1209973
Damit wird dann eine Konfiguration geladen.

Was in der Konfiguration nicht ausgewählt ist, ist ein Betriebssystem.
Wenn du noch eine Win7 oder Win8(.1) Lizenz hast, die du nicht mehr brauchst, kann du diese noch immer Kostenlos zu einer Win10-Lizenz Upgraden.

Bei 1000€ darfst du keine Wunder erwarten, aber damit bist du erst mal gut aufgestellt.
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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon nordstern » 3. Mai 2021 03:44

wenn dir Ladezeiten auf den Wecker gehen, gerade bei Paradox-Spielen bringt dir eine HDD-Festplatte garnichts. Denn deswegen wird solange geladen. In Alltagssprache: Es bringt dir garnichts das du 10 Gläser Bier trinken kannst in 5min, wenn in der selben Zeit die bedienung aber nur 5 bringen kann. Du bist da der CPU und Graka und die Bedienung ist die Festplatte. Daher müsstest du da auf eine SSD umsteigen.

Ich habe bisher das "Problem" der SSD so gelöst, das ich alle Spiele ohne lange Ladezeiten auf einer HDD habe und nur was notwendig ist auf der SSD. Zudem tausche ich alte Festplatten nicht durch HDD aus sondern durch SSD. Das begrenzt die Kosten. Aufgrund der zunehmenden Größe von Spielen, würde ich mir überlegen ob dir 1 TB-Speicher reicht. Auch die 240GB SSD vermutlich als Systemplatte ist etwas knapp bemessen, da Auslagerungsdateien das gerne zumüllen. Ich habe 500GB auf der SystemSSD und es geht... wird aber immer mal knapp. Habe z.b. das Download-Verzeichnis ausgelagert um genug Platz zu haben.

1.000 EUR sind leider heutzutage nicht mehr spviel. Vor ein 15 Jahren vollkommen ausreichend. Vor 10 Jahren noch durchschnittsPC und vor 5 Jahren noch ein halbwegs akzeptabler NiedrigpreisPC ist es heute sehr schwer auch ohne Chipkrise einfach aufgrund der Inflation da noch einen guten PC zu bekommen. Erstrecht wenn man auf Fertigware zurück greifen will. Deswegen mache ich Eigenbau bzw. kaufe die teile, fahr in nen Laden und lasse zusammenbauen. Das hat den Vorteil das ich die teile günstiger bekomme als in nem FertigPC und das Aufbaurisiko an einen Techniker auslager der das idR für max. 50EUR macht. Und 50 EUR dafür das er das Risiko von 1.500 EUR auslagern kann... :D
Dazu kommt auch noch das ich sehr leise PCs baue. Meine PCs hört man unter volllast nicht. Das liegt daran das ich nur CPU und Graka aussuche vom Chip her. Welcher CPU-Lüfter und welcher Grakahersteller (MSI, etc) entscheidet nicht die Leistung der Karten sondern deren Lautstärke. Was jucken mich 8% mehr Leistung, wenn das Teil röhrt wie sau? Meine Lüfter hört man selbst unter volllast nicht. Ich habe natürlich ein gedämmtes Gehäuse das zwar teurer war, aber dafür immer weiter verwendet wird auch in kommende PC-Generationen. Und ichhabe die Frontpartie idR offen und höre ihn dennoch nicht. Lautstärke ich bei mir wichig, da der PC im Wohnzimmer stehen muss und meine Frau ihn dadurch immer hört. Ich hab Kopfhörer :D

Und ja, ich nutze keine Wasserkühlung. Alles was ich mache ist ein gedämmtes gutes Gehäuse das mich einmalig 150 EUR gekostet hat, aber für zukünftige PCs weiter genutzt wird. Dazu einen eigenen CPU-Lüfter mit großem Kühlkörper. Je mehr Kühlkörper, desto weniger muss der Lüfter drehen, desto leiser. Und bei der Graka entscheide ich wie gesagt nur den Chip, nicht aber den Hersteller. Also ich sage ich will eine 3060 von Nivida... ob von EVGA, MSI, Gygabyte, etc ist mir egal... der leiseste gewinnt. Die Mehrkosten halten sich also sehr stark in Grenzen. IdR kommt man sogar auf null raus, da die besser gekühlten aber mit weniger Leistung gebauten Grakas billiger sind wie die Highend-Bolliden des selben Chipsatzes. Und das ersparte Geld kann ich dann in den CPU-Lüfter stecken,

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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon Homerclon » 3. Mai 2021 06:41

nordstern hat geschrieben:1.000 EUR sind leider heutzutage nicht mehr spviel. Vor ein 15 Jahren vollkommen ausreichend. Vor 10 Jahren noch durchschnittsPC und vor 5 Jahren noch ein halbwegs akzeptabler NiedrigpreisPC ist es heute sehr schwer auch ohne Chipkrise einfach aufgrund der Inflation da noch einen guten PC zu bekommen.

Das ist übertrieben, man bekommt für 1000€ nicht schon seit 5 Jahren nur ein "halbwegs akzeptablen Niedrigpreis-PC". Bis vor ca. einem 3/4 Jahr hätte der PC wie ich verlinkt habe, ca. 800-850€ gekostet.
Für die 1000€ wären es zwar bei einem R5-3600 geblieben, aber die GraKa wäre deutlich Leistungsfähiger, mit mehr VRAM. Zudem wäre nicht nur eine 500GB SSD verbaut, sondern entweder 1TB oder zusätzlich zur 500GB SSD noch eine 1TB HDD. Außerdem ein hochwertigeres Gehäuse und bessere (=leisere) Kühlung.
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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon nordstern » 3. Mai 2021 11:19

Naja... ich setze da meine Maßstäbe an die Sagen, das ich den PC 6 Jahre nutzen will auf hohen/max. Details ;) Vielleicht etwas überheblich^^

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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon MrMole » 3. Mai 2021 19:29

Also meine Ansprüche sind definitiv geringer. :D
Spiele wie CK3, HOI4 oder Warhammer brauchen zum Teil >10 Minuten, um zu starten. Bei den Total Wars sind die Details so niedrig, dass die einzelnen Soldaten ihre Kontur verlieren, wenn man ein bisschen rauszoomt. Von Rucklern und Hängern ganz zu schweigen. Und manche Spiele gehen gar nicht erst. Wenn das alles also kein Problem mehr wäre und ich eine gute Grundlage hätte, um ggf. drauf aufzubauen, wäre ich also schon zufrieden. Und 1.000 Euro sind schon sehr, sehr viel Geld für mich. Danke deshalb für die Vorschläge bislang!

Ich habe mal einen Freund meines Bruders kontaktiert, der mir vielleicht was basteln kann. Jetzt kann ich immerhin schon mit ein paar Grundlagen anfangen, zu planen und zu überlegen.

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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon MrMole » 3. Mai 2021 22:02

Das ist die Zusammenstellung, die mir jetzt vorgeschlagen wurde.

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Dazu als Grafikkarte eine ASUS Dual GeForce RTX 2060 OC Evo. Insgesamt für alles zusammen 1200. Was sagt ihr dazu?

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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon Homerclon » 3. Mai 2021 23:40

485€ für eine RTX2060, die vor etwa einem 3/4tel Jahr nur 300€ (Neu!) gekostet hätte. Da inzwischen die RTX 3000 auf dem Markt sind, hätte man sie sogar für <250€ bekommen sollen. Gebrauchtware, oder? Denn Neu wird aktuell ab 599€ aufgerufen. Der Verkäufe macht damit jedenfalls noch Gewinn.

Es fehlt ein CPU-Kühler, der bei der CPU mitgelieferte wird unter Last deutlich hörbar. Das kann die Schalldämmung des Gehäuses auch nicht völlig unterdrücken.
Der Arctic Freezer 34, ab ~22€, schafft da Abhilfe.

Ich würde noch 10€ drauf legen, und folgenden RAM nehmen: Crucial Ballistix 16GB-Kit DDR4-3600. Die 3600 MHz des RAMs werden aber nicht automatisch geladen, das muss man im BIOS erst veranlassen, indem man das XMP-Profil lädt.

Wenn du beim Gehäuse auf das Fenster verzichtest, kannst du ~9€ sparen.

Also doch beim Monitor gespart, auch wenn positiv hervor zu heben ist, das es ein IPS-Panel hat und kein billiges TN, und nicht nur 60 Hz sondern 75 Hz.


Und wer baut den PC zusammen? Händler nehmen dafür idR. 50-100€.
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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon MrMole » 4. Mai 2021 00:49

Das würde der Bekannte zum Glück für eine Kiste Bier selbst übernehmen, das Geld spar ich mir also. Das mit der Grafikkarte ist so ne Sache. Es gäbe auch die Option, jetzt eine günstigere, dafür schlechtere zu nehmen und nachzurüsten, falls der Markt sich beruhigt. Die "günstige" Alternative wäre eine GTX 1050, die aber immer noch 200 kostet. Die Frage ist, wie groß am Ende das Ersparnis wirklich wäre. Ein deutlich beruhigter Markt würde ja auch bedeuten, dass ich für die alte Grafikkarte nicht mehr viel bekomme. Und ob sich die Bitcoin-Geschichte binnen eines Jahres beruhigt, kann ja auch niemand sagen.

Die RTX 2060 ist, wenn ich jetzt nicht komplett spinne, neu. Also auf der Seite beim Anbieter e-tec deutet nichts darauf hin, dass die gebraucht ist.

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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon Homerclon » 4. Mai 2021 01:22

Bitcoin ist nicht direkt das Problem, da man Bitcoins nicht mehr mit Grafikkarten minen kann. Da ist Etherum die treibende Kraft, und die meines Wissens zurzeit teuerste Kryptowährung die mit Grafikkarten geschürft werden kann. Der hohe Bitcoin-Kurs lässt viele Investoren (also Leute die nur auf steigende Preise spekulieren) jedoch auch in Etherum und andere Kryptowährungen investieren die mit Grafikkarten geschürft werden können.

Aha, österreichischer Händler, ich hatte nur deutsche Händler auf dem Schirm. Österreichische sind sonst auch meistens etwas teurer.
Ja, das sieht mir auch nach Neuware aus.

Na dann, Prost. :strategie_zone_61:
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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon nordstern » 4. Mai 2021 02:27

Ich würde hier aber noch erwähnen das ich beim Monitor nicht zuviel sparen solltest. IPS ist gut. Aber du starrst die ganze Zeit darauf. mein Monitor aktuell hat 340 EUR gekostet. Aber ich nutze die bis sie kaputt gehen. Also so etwa 10-12 Jahre.

Ich kenne mich bei Mainboards nicht so aus, aber mir kommt das B550 etwas teuer vor. Da könntest du ggf. noch etwas sparen. Das sollte aber Homerclon angehen. Wenn du die 2060 zu dem Preis bekommst , orginal, hau rein!!!

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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon Homerclon » 4. Mai 2021 03:39

B550 sind nicht so günstig wie B450, es gibt auch Modelle die teurer als viele X570 sind.
B550 fängt jedenfalls bei 100€ an, und geht bis über 300€ hoch. Das Modell für 100€ ist aber insgesamt schlechter ausgestattet.
Diesmal hab ich deutsche und österreichische Händler berücksichtigt. ^^
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Re: [Kaufberatung] Fertigware

Beitragvon MrMole » 4. Mai 2021 13:03

Das klingt zufriedenstellend, dann schlag ich zu. Beim Monitor denke ich mir halt, dass ich den am ehesten und unproblematischsten ersetzen kann, in einem Jahr oder zwei. Daher lege ich da nicht ganz so großen Wert drauf. Danke an euch beide für die Beratung!