[Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Neue Kontinente, Revolutionen und Industrialisierung

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[Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon Disposer » 10. Januar 2013 20:07

Victoria II "Blut und Eisen" MP



Das Jahr 1836...


...der Staub über den Feldern von Waterloo, wo die Ideale der französischen Revolution vermeintlich durch die Hände der alten europäischen Regimes fielen, hat sich gelegt. Nach den Sorgen der napoleonischen Kriege hat der auf dem Wiener Kongress erreichte Konsens einem aufgewühlten Kontinent vorübergehend Ruhe verschafft. Obwohl die Flammen der Revolution nun vorerst erloschen sind, werden die Ideen menschliche Freiheit, Nationalismus und Liberalismus sich schon bald lebendiger als je zuvor zeigen. In den Amerikas drohen dieselben Ideen, eine junge Republik in die Verheerungen eines Bürgerkriegs zu stürzen. Prinzessin Victoria ist 16 Jahre alt und wird schon bald den Thron Großbritanniens besteigen, der größten Industriemacht, die es jemals gegeben hat. Ihre Thronbesteigung, Auftakt einer langen und erfolgreichen Regentschaft, markiert den Beginn eines Zeitalters, das sich bis zum ersten Weltkrieg erstreckt. In dieser Ära unübertroffener technologischer Fortschritte werden vielen althergebrachte Bestimmtheiten angezweifelt werden und neue Dogmen ihre Plätze einnehmen. Weit entfernt warten die Reichtümer Asiens und Afrikas und das Herz der Finsternis darauf, endlich auch im Konzert Europas besungen zu werden.
Jedoch ist zu bedenken...
"...nicht durch Reden oder Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden sondern durch Eisen und Blut."
-Otto von Bismark (1862)


Nachfolgend wird von den Herrschern und Anführern verschiedener Nationen hier ein erzählendes Werk aus verschiedenen Perspektiven zusammengetragen. Zudem wird der Verlauf der politischen Karte und die aktuellsten wichtigen Statistiken von mir und mit Unterstützung von Reney (nochmals danke) zusammengetragen.



Die Weltkarte und ihre Entwicklung (1836-1860):

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Rangliste

Rangliste der Spielernationen (1860)
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Rangliste der Spielernationen (1854)

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Rangliste der Spielernationen (1847)

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Rangliste der Spielernationen (1842)

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Gesamtbevölkerung

Gesamtbevölkerung der Spielernationen (1860)
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Gesamtbevölkerung der Spielernationen (1854)

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Gesamtbevölkerung der Spielernationen (1847)

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Gesamtbevölkerung der Spielernationen (1842)

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Provinzen

Provinzen der Spielernationen (1860)
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Provinzen der Spielernationen (1854)

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Provinzen der Spielernationen (1847)

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Provinzen der Spielernationen (1842)

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Facharbeiteranzahl

Anzahl der Facharbeiter der Spielernationen (1860)
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Anzahl der Facharbeiter der Spielernationen (1854)

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Anzahl der Facharbeiter der Spielernationen (1847)

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Anzahl der Facharbeiter der Spielernationen (1842)

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Alphabetisierung

Alphabetisierung (1860)
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Alphabetisierung (1854)

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Alphabetisierung (1847)

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Alphabetisierung (1842)

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Soldatenanzahl

Soldatenzahl (1860)
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Soldatenzahl (1847)

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Soldatenzahl (1847)

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Soldatenzahl (1842)

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Bei Fragen oder Anmerkungen kann man in den Thread hier gerne schreiben.
Zuletzt geändert von Disposer am 8. Februar 2013 02:27, insgesamt 7-mal geändert.
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k1ngd0n
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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon k1ngd0n » 11. Januar 2013 15:32

"Republik" Argentinien


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Der sogenannte "Präsident" der sogenannten "Republik" Argentinien schaut zufrieden zurück auf die letzten 6 Jahre. Bereits 1838 konnte Uruguay an die glorreiche "Republik" angeschlossen werden, das Ziel eines neuen Vizekönigreichs Río de la Plata, diesmal selbstverständlich demokratisch zusammengeschlossen und gewählt und ohne König, dafür aber mit einem demokratisch "gewählten" "Präsidenten", rückt immer näher. Der Anschluss Uruguay war selbstverständlich kein kriegerischer Akt wie so oft in den Printmedien im Ausland dargestellt! So hat es sich tatsächlich zugetragen:

Auszug aus dem nicht gefälschten Tagebuch eines wichtigen uruguayanischen Staatsbeamten:
Nachdem der niederträchtige Kaiser Brasiliens den Anschluss Uruguays bereits beschlossen hatte, marschierte er mit allen Truppen des Kaiserreichs an die Grenze. Unser geliebter Präsident und Führer unseres Volkes, Manuel Oribe, bat daraufhin in einem Eilbrief unsere geliebten argentinischen Nachbarn, unser Brudervolk und ewiger Verbündeter, um Hilfe. Argentinische Soldaten marschierten zum Schutze meines Volkes nach Montevideo und brachten nur Freude und Schokolade. Schnell erkannten wir, Uruguay, dass unser neuer "Präsident" und ebenso sehr liebte, wie er seine eigenen Völker liebte!

Die Niederträchtigkeit des Kaiserreiches zeigte sich erneut im Beispiele der Besetzung Nordparaguays. Ohne ersichtlichen Grund und trotz einer Abmachung, dass das wunderschöne Paraguay und seine Bürger nur unter dem Schutze der Argentinier stehen dürfte, marschierten brasilianische Truppen in Nord-Paraguay ein. Durch argentinische, nahezu selbstlose Hilfe konnte eine komplette Annexion unseres friedlichen Nachbarlandes verhindert werden. Die Gier nach den paraguayanischen Rohstoffen durch das Kaiserreich (immerhin gab es dort Schwefel meine Herren!) ließ unsere "Freunde" alle Menschlichkeit verlieren, nur das Einschreiten unseres gütigen "Präsidenten" rettete das Volk Paraguays.

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Ein realitätsnaher Kupferstich brasilianischer Truppen bei den Raubzügen durch Paraguay


Als sich unser "Präsident" nun auch beschloss, das bolivianische Volk vor einem Einmarsch des Kaiserreiches zu schützen, weigerten sich diese doch gleich und meinten, irhe staatliche Souveränität auch selbst durchsetzen zu können. solche Tölpel gilt es natürlich zu belehren und so tat es k1ngd0n. Mit dem Einmarsch in Alto-Paraguay, auch noch einem Lande, welches rechtmäßig zu Argentinien gehören sollte und durch die Habgier und Machtsucht Boliviens genommen wurde, weit vor dem Amtsantritt unseres großartigen "Präsidenten", belehrte ebendieser auch seine naiven Nachbarn. Dummerweise waren sie auch schon in der Kriegskunst unterrichtet und ließen sich nicht durch eine wohl geführte Argumentation des Selbstschutzes überzeugen. So musste unser Volk den Verlust von nahezu 10.000 Menschenleben hinnehmen, was das stolze Heer unserer "Republik" nur noch weiter antrieb, für Gerechtigkeit in Südamerika zu sorgen! Bald sah auch Boliviens Militärführung ein, dass es keine Chance hatte, sich gegen einen von unserem "Präsidenten" (und natürlich von Gott) gewollten Feldzug zu erwehren. Für die in der Schlacht gefallenen Argentinier wurden Blumensträuße niedergelegt, wie es sich gehört.

Als einen weiteren Erfolg unseres großartigen "Präsidenten" sei die Unterdrückung einer sogenannten Wahlrechtsbewegung zu nennen. Die Rädelsführer wurden selbstverständlich direkt hingerichtet. Wer bei dem Abbild für Menschlichkeit unseres Präsidenten auch nur an Wahlen denken möge, solle doch gleich den Weg in die lodernden Fegefeuer der Hölle wählen!

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Dynamite
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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon Dynamite » 12. Januar 2013 12:41

Die Vereinigten Staaten von Amerika


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In den letzten Jahren konnten die U.S.A. signifikante Fortschritte erzielen. Zum einen wurde Texas den U.S.A. angeschlossen, sowie die unbesiedelten Gebiete zwischen den U.S.A. und Mexiko erschlossen.
Ebenso wurden bereits die ersten Staaten der U.S.-Amerikanischen Sphäre hinzugefügt, näheres dazu später. Ein weiterer Erfolg ist die Eroberung des Gebietes um den geplanten Panama-Kanal.


The Mexican-American War


Die Vereinigten Staaten von Amerika sind im Herzen stark mit den Brüdern aus Texas verbunden. Es schmerzte die U.S.A. die Texaner unter der Fuchtel des mexikanischen Aggressors leiden zu sehen. Aus diesem Grund fügten die U.S.A. Texas bereits 1836 der Amerikanischen Sphäre hinzu. Als die ersten Mexikanischen Kriegsverbrecher, so darf man diese Hunde offen nennen, zögerte die U.S.A. nicht Texas zu Unterstützen. Im ganzen Staatsgebiet meldeten sich Freiwillige um Texas zu befreien.
Es ist diesen tapferen U.S.-Bürgern, der Unzulänglichkeit des Mexikaners und Gott zu verdanken, dass der Krieg schnell entschieden wurde. In einer großen Schlacht in Texas, mit mehreren zehntausend Mannen an jeder Seite, fiel der erste Schlag gegen den verruchten Mexikaner.

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Diese Darstellung verdeutlicht die selbstverständliche Niederlage des mexikanischen Scheusals in der ersten großen Schlacht des Krieges


Trotz seiner Niederlage und dem Verlust vieler Mexikanischer Männer, weigerte sich der Mexikaner den Status Quo anzunehmen. Eine Frechheit die noch Folgen haben wird, dies versprechen die Vereinigten Staaten. Einem solch wahnsinnigen und menschen-verachtendem Regime darf man nicht die Herrschaft über Teile Nordamerikas erklauben.
Und es kam wie es kommen musste, der Mexikaner wurde geschlagen. Mit jeder Region die von seiner Knechtschaft befreit wurde stieg der Druck. Jeden Tag konnten neue Erfolge gefeiert werden, man nannte die 2. Armee gar "Die unaufhaltsame Dampfwalze von El Paso", da sie in El Paso neu strukturiert wurde und dadurch ihre Schlagkraft durch weitere Artillerie gesteigert wurde. Viele Festen vielen zu ihren Füßen in den dreckigen Staub.

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Die Belagerung einer primitiven mexikanischen Feste. Viele Mexikaner zahlten mit ihrem Blut für ihre Torheit, sich den USA in den Weg zu stellen.


Die USA muss eingestehen, dass die fast unglaubwürdigen Gerüchte, dass Mexiko auch Amerikanischen Staatsgebiet besetzte, stimmen. Doch muss angemerkt werden, dass, wie man von hohlköpfigen Mexikanern erwarten kann, nur ein unbedeutender Landstrich 3 Monate vor Kriegsende besetzt wurde. Dies zeigt die wahrhaftig unumstrittene Torheit des Mexikanischen Militärstabs. Ein wahrer Gegenpol unserer Militärischen Überlegenheit.

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Der Normalzustand einer Mexikanischen Feste während des Krieges - Mexikaner verbluten im Dreck und unsere tapferen Soldaten mähen lächerlichen Widerstand beiseite.



The Columbian-American War of Panama


Ein weiterer militärischen Schachzug der U.S.A. war die rechtmäßige Annektion der Panama-Region.
Zu dem Feldzug sollte erwähnt werden, dass die Unterstützung der Zentralamerikanischen Föderation der U.S.A. in die Hände spielte. Ohne wirklichen Widerstand wurde die Region erobert und der Krieg beendet.
Die Kolumbier scheinen mehr Verstand als die Mexikaner. Aus diesem Grund ist die Aufnahme Kolumbiens in die Amerikanische Sphäre von hoher Priorität.

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US-Amerikansiche Truppen landen in Panama. Widerstand ist so häufig wie schwarze Sandkörner am weißen Strand - nahezu unauffindbar.



American Unity and the U.S.A.


Am Horizont ziehen bereits düstere Wolken auf. Die Vereinigten Staaten sehen mit Ärger auf die Absicht von Frankreich Kolumbien in ihre Sphäre zu holen.
Die Ansprüche der Vereinigten Staaten von Amerika sind klar definiert. Jeder Staat auf den Amerikanischen Kontinenten (Ausnahmen: Russisch-Alaska, Großbritannien, Europäische Kolonie-Provinzen von 1836) gehört zur Amerikanischen Sphäre und steht unter dem Schutz der USA vor jeglicher europäischer Intervention. Es ist eine absurde, niederträchtige und verachtende Aktion von Seiten Frankreichs.

Ist das Außenministerium von Frankreich vielleicht blind und taub? Oder wird mit voller Absicht ein Betrug begangen? Denkt vielleicht Frankreich gar, dass die U.S.A. nicht für ihre Amerikanischen Brüder bluten und sterben würden?
Die U.S.A. fordern deshalb von Frankreich einen Rückzug aus ihrem Einflussgebiet. Die U.S.A. mag noch in ihren Kinderschuhen stecken, doch eine Warnung kann bereits jetzt ausgesprochen werden.
Die Vereinigten Staaten vergessen nichts und sollte die Streitigkeit nicht jetzt geklärt werden, so wird mit Sicherheit eine Möglichkeit kommen in der die USA mit ihren Verbündeten Kolumbien rächen kann.
Wir fürchten keinen Franzosen, Frankreich wurde bereits einmal vertrieben, es wird erneut gelingen. Eingriffe in den Amerikanischen Kontinenten MÜSSEN mit den U.S.A. besprochen werden.
Doch sei dies eine Warnung, noch ist es nicht zu spät auf diplomatischem Wege diese Streitigkeiten beizulegen.

An dieser Stelle möchte noch einmal betont werden, die U.S.A. würden auch für Brasilien, Argentinien oder jeglichen anderen Staat kämpfen um ihn von Mächten von Außen zu beschützen.
Mögen Kriege innerhalb Amerikas geführt werden, doch diese Kontinente wurden genug von Außen durch Eingriffe gepeinigt. Nun stehen wir eigenständig dar und verteidigen die Küsten mit unserem Blut bis das Meer rot gefärbt sei!

mit besten Wünschen
Gus Dewar, Amerikanischer Aussenminister
Si vis pacem, para pacem
~*~ Dynamite auf Steam ~*~

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Davilesh
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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon Davilesh » 12. Januar 2013 15:42

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Ezzio Auditore, Botschafter von Sardinien-Piemont referiert über die Taten und Zustände im Staat seines Gebieters:

Mit der Hilfe des treuen Verbündeten Frankreich konnte eine erste Industrie geschaffen werden, die bereits großflächig von Eisenbahnen profitiert. Der Absatz ist zwar noch nicht optimal aber wir sind zuversichtlich, dass auch die angehäuften Lagerbestände demnächst mit Gewinn verkauft werden.

Außenpolitisch können erste Erfolge vermeldet werden. Unser Freund Frankreich band uns in seinen Binnenmarkt ein und der Kleinstaat Modena konnte mit seiner wertvollen Ressource Eisen in unseren Staat eingegliedert werden.
Daher betrachten wir uns auf einem guten Weg in Richtung: Vereintes Italien!

Daher schauen wir zu unserem größten "Konkurrenten", wie manchen Großmächte ihn betrachten, Sizilien-Neapel und liebäugeln damit ihnen den Hochmut auszutreiben. Die einzige kommende Großmacht in Italien wird Sardinien-Piemont sein und Emporkömmlinge werden nicht geduldet.

Prost! Auf die Zukunft!

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wayne?!
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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon wayne?! » 15. Januar 2013 18:40

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Der werte Sultan sitzt gemütlich in seinem Palast. Vor ihm ausgebreitet liegt eine Karte vom Mittelmeer.
Sichtlich amüsiert schiebt er goldene Spielzeugflotten hin und her, im Wissen, dass seine Flotten diesen Zügen folgen werden.
Ägypten besaß keine nennenswerte Flotte, also musste der Sultan fiktive Flottenbewegungen machen, um sich das Gefühl eines Seekrieges zu geben (welchen er selbstverständlich gewinnt).
In dem Moment öffnet sich die Tür und des Sultans Diener Harkan kommt herein, im Schlepptau zwei grimmig schauende Männer.
"Hinfort Schergen des Bösen!'" ruft der Sultan und zieht seinen Krummsäbel, doch die zwei Männer schieben ihn einfach zur Seite und treten an den Tisch heran.
"Harkan, so tu doch was", verzweifelt schüttelt der Sultan seinen Diener. Doch der sieht tatenlos zu, wie die Männer des Sultans goldenes Spielzeug einsammeln und den Raum verlassen.
"Wachen!", ruft der sichtlich aufgelöste Sultan, doch niemand kommt und er umklammert seinen Diener und spricht weiter, "Oh Harkan, sogar meine Wachen haben sich gegen mich gewandt..."
Harkan schüttelt den Sultan ab und widerspricht:"Ich musste eure Leibgarde heute morgen entlassen, genauso, wie ich den Großteil eurer Titel verkaufen musste, wir konnten sie uns nicht mehr leisten und euer Hochwohlgeboren wisst auch wieso, ich erklärte es euch seit Monaten."
"Ihr könnt mir mein Leben nehmen, ihr könnt mir meine Adelstitel nehmen, aber meine Flotte nehmt ihr mir nicht!", mit diesen Worten verließ er stolz den Raum.

Wenige Minuten später stürmt er entsetzt wieder zurück und ruft "Meine Köche, meine heiß geliebten Köche, sie sind weg", und er sinkt zu Boden, fertig mit der Welt.
Harkan erkennt den Moment und ködert den Sultan mit einem Festschmaus. Dieser unterschreibt widerwillig die Versenkung seiner stolzen Flotte. Harkan triumphiert innerlich.
Leise spricht er dem Sultan tröstend zu "Euch bleibt ja noch eure Armee"
Der Sultan richtet sich auf, fegt mit der Hand imaginäre Figuren von der Karte und stützt sich mit beiden Händen auf jene.
"Wie steht der Krieg Harkan?"
Harkan kann die Euphorie seines Herrschers nicht teilen und erklärt zögerlich dem Sultan, dass seine Strategie auf breiter Front vorzurücken der Armee große Verluste zugefügt hat.
"Einer eurer Generäle hat rechtzeitig das Ruder in die Hand genommen und in letzter Sekunde eure Truppen zusammengeführt und die ägyptische Armee komplett aufgerieben,
durch sei Geschick konnten wir die gesamte ägyptische Mittelmeerküste erobern"
Obwohl es dem Sultan offensichtlich nicht gefällt, dass seine Strategie fehlgeschlagen war, spricht er großzügig:"Man belohne den General fürstlich, man soll ihn mit Gold überschütten und ihm ein großes Stück Land für seinen Ruhestand zur Verfügung stellen"
"Sir, die Staatskasse..."
"Nun gut, man belohne ihn mit etwas Ackerland und ein paar Sklaven und das ist mein letztes Wort!"
Der General erhielt einen Geschenkkorb mit schlechten Kaffee und billigem Wein...
Harkan hatte fast Feierabend und freute sich schon auf seine Frauen und Kinder, also kümmert er sich hastig um seine letzten Verpflichtungen.
"Werter Sultan, ich empfehle euch den Großteil eurer siegreichen Armee nach Hause zurück zu ziehen und wenige Elitetruppen die Wüstenprovinzen in Ägypten befrieden zu lassen"
Der Sultan ist wieder arrogant wie eh und je und zetert: "die osmanische Armee zurückziehen? Niemals, wir werden mit geballter militärischer Macht vorrücken und die letzten Dissidenten brutal vernichten, wie es einem Sultan gebührt und nun aus meinen Augen Harken!"

Der Todesmarsch durch die Wüste forderte tausende Leben. Nur jeder zweite Mann kehrte lebendig wieder zurück,
doch ob der Sultan aus seinen Fehlern lernt, wird sich im nächsten Krieg zeigen...
Zuletzt geändert von wayne?! am 16. Januar 2013 08:49, insgesamt 1-mal geändert.

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KaiserClaudio
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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon KaiserClaudio » 16. Januar 2013 07:30

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Persisches Reich
Schah Mohammed


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Weg zur "zivilisierten" Nation

Schah Mohammed regiert in Persien, ein Reich welches gerade den Wandel zur einer verwestlichten Nation durchmacht.
Es muss einiges geschehen um Persien zu modernisieren, jedoch gibt es gute Voraussetzungen.
Um das Land zu modernisieren, wendete sich Schah Mohammed an Grossbritannien und das osmanische Reich, auch Russland unterstützt Persien teilweise,
Grossbritannien nahm uns 1837 in ihre Sphäre auf.
Obwohl Persien eine unzivilisierte Nation ist, hat es grosses Potential, resultiert aus einer sehr guten Lage im nahen Osten, einer guten Armee,
vorteilhafte Ressourcenverteilung, was uns noch fehlt sind Fabriken.
Um Persien schneller zu verwestlichen, entschied sich der Schah die Afghanen zu erobern, diese befanden sich östlich am Hindukusch, ein sehr schwieriger Krieg.
Das persische Heer marschierte 1837-38 in Kalat ein, um von dort sicherer nach Afghanstan zu gelangen, ein Truppenkontingent aus Russland und
dem osmanischen Reich marschierte über Norden durch Herat nach Afghanistan.
Dieser Feldzug erwies sich bereits auf der Karte als schwer, sehr unvorteilhaftes Gelände, schlechte Versorgungsmöglichkeiten machten den Feldzug im Vorfeld zu einem schweren Unterfangen.
Die Afghanen kennen dazu ihr Land und kämpfen mehr wie Milizen und Guerilla's, als wie reguläre Soldaten, liegt wohl daran,
dass sie keine reguläre Armee haben, jedoch trotzdem an die 30'000 Mann.

Afghanische Festung bei Herat

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Trotz der unmodernen Armee der Afghanen konnten sie sich gut verteidigen, sie hatten einige Festungen aus dem Mittelalter wieder neu befestigt und warteten auf unsere Ankunft.
Jedoch waren die Afghanen uns technisch unterlegen, weder moderne Kanonen noch richtige Gewehre hatten sie, sie kämpften mit Waffen des vergangenen Jahrhunderts.
Die persische Armee stiess von Kalat nach Herat, um Osmanen und Russen in der Schlacht zu unterstützen, die Festung fiel nach dreimonatiger Belagerung in unsere Hände.
Der gesammte Krieg dauerte einige Jahre, es ist unklar wann er genau zu Ende ging, man einigte sich auf 1837-1840, mit dem Fall von Kabul und Vertreibung des Emirs.
Afghanistan wurde dem persischen Reich hinzugefügt, dies steigerte unsere Armeezahl, verbesserte die Wirtschaft und erhöte die Alphabetisierung, so das es uns näher zum zivilisierten Status brachte.
In der Welt wird Persien auf eine Wichtigkeit von 49 geschätzt, für eine unzivilisierte Nation ein grosser Erfolg!
Dazu hat Persien eine sehr gute Armee und besetzt auch einen guten Weltplatz, die Armee ist gross und vermittelt Persien eine Sicherheit.
Eine Flotte lässt der Schah auch bauen, sie wird jedoch nicht gross sein, aber unsere Küsten trotzdem schützen, bis jetzt haben wir nur ein Schiff welches bald in See sticht.

Der persische Soldat 19. Jh

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Im Jahre 1840 fing man an in Persien Eisenbahnen zu bauen, der Investor ist unbekannt, aber die Bahn befindet sich in persischem Besitz, ein Jahr später fuhr der erste Zug in Mesopotamien.
Fast ganz Persien war um das Jahr 1842 vernetzt, dies erhöte unser Einkommen beachtlich, das Versorgungslimit der Truppen sowohl der Lebenstandart der Regionn stieg an.
Man schätzt den Fortschritt der Nation zur Verwestlichung an die 40.00% der nächste Schritt bringt uns schnell an die 60.00%, es geht also voran im Reich.
Probleme des Reiches, unsere gute Lage! Diese macht uns interessant für die Grossmächte, denn Persien verbindet wichtige Regionen miteinander und es trennt auch Reiche voneinander.
Russland und Grossbritannien nutzen Persien als Pufferstaat zwischen Kasachastan (Russ) und Indien (üb. Brit), trennt aber GB vom osmanische Reich.
Militärisch hätte also Persien in einem Krieg ein hohes Gewicht, da man sehr gut überdie Berge angreiffen kann, der Schah weiss um die Lage und kennt auch die Gefahren, Persien könnte ein Spielball werden.
Mit dem osmanischen Reich sind wir seit 1836 verbündet, mit Russland waren wir verbündet bis 1840, nur anlässlich des afghanischen Krieges gegen diese Taliban.
Persien steht unter Schutz Grossbritanniens und wir fügen uns deshalb auch deren Willen, aber der Schah möchte später wenn sein Land zivilisierter ist, auf eigenen Füssen stehen.
Nächste Ziele Persiens sind Kalat und Makran zu erobern, um Grosspersien zu gründen, weiteres Ziel die baldige Verwestlichung und Aufbau einer beachtlichen Streitmacht.
Freundschaftliche Beziehungen zu unseren Nachbarn und Grossbritannien sind dem Schah sehr wichtig und werden erarbeitet.
Der Schah hat noch viel vor mit Persien, es sieht schon gut aus, auf Platz 49 als unziv. Nation macht uns sehr stolz!

Persien im Jahre 1842

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Bild


Nation

Persien
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Herrscher: Schah Mohammed
Regierungsform: Absolute Monarchie
Regierungspartei: Schahistenfraktion
Weltrang: 49 Unzivilisiert (40%)
Prestige: 17
Industrie: 0
Militär: 11
Vermögen: 14.30K +10.-
Hoheit ü.: Aserbaidschan, Afghanistan

Beziehungen

Verbündete

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Islamischer Bund

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Schutzmacht
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Feinde
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Krieg
keine

Pläne

Kalat
Kalat wird nächstes Kriegsziel sein und innert 5-max 8 Jahre annektiert werden

Makran
Letztes Kriegsziel zur Grosspersischen Vereinigung, innert 15 Jahre Annektion ermöglichen

Zivilisierung
Momentan 40.00%, soll bis 1870-80 zivilisiert sein mit Hilfe Grossbritanniens, Eisenbahnen wurden schon gebaut.

Militär
Grösseres Heer, so wie es Grosspersien gebührt, eine Militärstärke von 20 soll erreicht werden. Marine in Bau.

Informationen

Persien sucht Investoren für Projekte wie Eisenbahnen und spätere Fabriken, verschenkt auch gerne Perserteppiche!
Glückwunsch an den Norddeutschen Bund für die Gründung und an das osmanische Reich wegen des Sieges gegen die Mamelucken.
Wir danken unseren Verbündeten, Russland, osmanisches Reich für den Beistand gegen die Taliban!
Man hofft auf eine Einigung wegen Arabien.



gez. Schah Mohammed von Persien

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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon Popper306 » 16. Januar 2013 10:35

Russisches Zarenreich

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1836-1842


Unser Herrscher (Öffnen)
BildZar Nikolaus I. (eigentlich Kaiser Nikolaus I., da der Zarentitel 1721 durch den Kaisertitel ersetzt wurde), welcher schon seit 1825 unsere große Nation anführt. Möge er mit einem langen Leben gesegnet sein.

Außenpolitik (Öffnen)
Wir konnten in den letzten sechs Jahren unser Reich und unseren Einfluss kontinuierlich ausbauen. Kurz nach dem persisch-afganischen Krieg ,in welchen der Zar auf flehen des Schahs intervenierte, konte Khiva erobert werden, welches ein wichtiger strategischer Posten für uns ist von welchem weitere Expansionen geplant sind. Bild
Russischer Angriff auf Khiva
Ebenfalls konte die Provinz Kyzylorda von Kokand erobert werden, welche über wichtige Kohlevorräte verfügt.
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Eine Karte der betreffenden Region um 1842

Wir schlossen Bündnisse mit Schweden, Japan und dem Osmanischen Reich. Das Bündnis mit Persien war nur ein Zweckbündnis um gegen Afganistan intervenieren zu können, wir hoffen jedoch auf weiterhin gute Beziehungen zu all unseren Nachbarn. Wir werden unseren Verbündeten stets beiseite stehen und sie gegen alle Abgriffe von außen sowie von innen verteidigen.
Auch die verbannung des osmanischen Botschafters in Belgrad durch Österreich wird als Aggression gesehen, jedoch konnte mit dem Kaiser eine diplomatische Lösung gefunden werden.

Innenpolitik (Öffnen)
  • Das oberste innenpolitische Ziel ist die Erhöhung der Alphabetisierung unserer Bevölkerung. Um dieses Ziel zu erreichen wird an einer allgemeinen Schulpflicht der 10-14-jährigen gearbeitet, jedoch regt sich starker Widerstand aus den bäuerlich strukturierten Provinzen.
  • Zweites Ziel ist der Ausbau einer mächtigen Industrie und die Entwicklung der Eisenbahn um Güter und Truppen schneller transportieren zu können. Der Zar träumt von einer Eisenbahn von Moskau bis Wladiwostok und hat schon Pläne dafür erstellen lassen, jedoch wird dieses Projekt noch einige Jahrzehnte ein Traum bleiben.Bild
  • Drittes Ziel ist die Erschaffung einer mächtigen Armee und einer Marine um unsere Interessen durchsetzen zu können.
    Bild Bild eines Kosaken des 19. Jhdt.
Autor folgender Bücher:

Russland darf nicht (nochmal) nach Ghana, Du bekommst Finnland-A never ending Story, Nein Taxla-Finger weg von Spanien-Nein Sonny, Urlaub in Indien, Meine Flotte ist nicht klein!, Wie werde ich Größenwahnsinnig an einem Tag und Einmal Krieg gegen alle bitte! Teil 1-7.

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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon Disposer » 16. Januar 2013 16:35

Das Königreich der nun vereinigten Niederlande


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Der neue König bestieg den Thron mit einem 5-Jahresplan den er hoffte so gut wie möglich einzuhalten.
Nachdem der Haushalt festgelegt wurde und andere innenpolitische Fragen geklärt waren, begann der König sein Heer auszubauen, da er viele Kriege plannte.
Noch im Jahr des Amtsantrittes (1836), begann er einen Krieg gegen das so gennante "Belgien", um in den abtrünnigen Provinzen die Ordnung wiederherzustellen. Zuvor wurde die Zustimmung der benachbarten Großmächte, Großbrittanien, Preußen und Frankreich eingeholt. Die Offensive gegen Belgien begann und die Armeen der Rebellen wurden rasch zurückgedrängt, da die Rebellen unvorbereitet und schlampig waren.

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Die Niederländische Armee bekämpft die Rebellen in Brüssel.

Die nach den ersten, für die Abtrünnigen, verheerenden Schlachten verbliebenen Truppen lösten sich als bald auf und die eigentlich niederländischen Provinzen wurden zurückerobert. Nach nicht einmal einem Jahr, war der Feldzug beendet und das Land wieder vereint.

Die nächsten Kriege folgten als bald, sie werden in der Heimat zusammengefasst als die Befriedung niederländisch Indiens. Die Kriege richteten sich gegen Atjeh, Bali und zum Höhepunkt gegen Portugal. Mit den Gebietsgewinnen sicherte sich der König endgültig die Vorherrschaft über das Archipel. Die Königlich Niederländisch Indische Armee schlug sich hervorragend und bewiss das sie fähig ist die überseeischen Besitzungen zu beschützen und auch zu erweitern.

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Der Befehlshaber der K.N.I.L. Maurits de Erens

Nach Abschluss des Krieges, konzentrierte sich der König auf die Industrialisierung und Bildung des Landes. Fabriken und Eisenbahnen wurden im großen Maße gebaut und viel in die Verbesserung des Bildungssystem investiert.
Zudem gab seine Majestät der zur Zeit starken liberalen Bewegung im Land nach, die Pressefreiheit wurde eingeführt und den Arbeitern wurde erlaubt sich zu organisieren.

Wir können nur abwarten was der König für weitere große Dinge vollbringt, zum Wohle seines Volkes.
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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon Marzipan » 16. Januar 2013 17:16

17567

Schweden


Schweden, langezeit ein ansammlung von Fischerdörfern, Rentieren und Holzfällern war es leid als Lappische Bauernschaft in Europa angesehen zu werden.
Es würde Zeit sein, sich zu Erheben, immer und immer wieder bis die Bauern zu Ritter werden.

Man beschloss am Schwedischen Königshof eine Einigungs Skandinaviens zu erwirken um einfach als Einheit, Geschlossen und Stark den Nordern Europa´s zu Beherschen.
Der Erste Schritt war dazu die Eroberung Grönland und Islands von Dänemark.
Da Aber ein reinmilitärisches Vorhaben zum Scheitern veruteilt war, entschied man sich Holzfarbiken in ganz Schweden zu Bauen, den wenn Schweden eins hat sind es Bäume, Bäume überall.
Und es sind gute Bäume, dessen Qualität in der alten Welt durchausaus bekannt war.
Man überlegte ob man nicht versuchen Sollte das Holz/Möbel Monopol an sich zu reisen, die Rohstoffe dafür hatte man ja in Schweden.
Die Grundsteine sind mit 4 Fabriken gelegt das es mehr als manch anderes Land in Europa vorzuweisen hatte.

Militärisch war es Klar Dänemark muss Fallen.
Und über Finnland konnte bisher keine Friedliche Lösung gefunden werden...
Schweden hägt Großes Interesse an Finnland aber will natürlich kein Krieg mit dem Wodka trinkenden Nachbarn hervor rufen.
Denn eins ist der alte schwede nicht, Dumm, nein ganz und gar nicht Dumm sind wir Schweden nicht.

Ob sich die Militärische Industriell Revolution Fortsetzten wird in Schweden weis man nicht aber die Grundsteine sind gelegt.
Mögen Schweden Groß und Stark Werden den der Winter naht. Und möge iwann jedes Land Europa´s Blau Gelbe Häusser haben.

Anhang
Anbei eine Karte des neuen erwünschten Schwedens:

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Schwedens Territorial Plan (Öffnen)
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Selim_Sinan
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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon Selim_Sinan » 16. Januar 2013 19:42

Kaiserthum Österreich im Jahre 1842

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Der Türke, der es bis nach Wien schaffte

Kaiser Selim von Österreich besteigt 1836 den Thron und beginnt den Weg in eine strahlende Zukunft. Radioaktiv verstrahlte Zukunft natürlich. Der große Kaiser modernisiert das Militär und hebt neue Brigaden gegen äußere Gefahren aus. Sein Ziel, die Stärkste Armee Europas zu besitzen.. Inwiefern dies Sinn ergibt und wie weit er damit erfolgreich wird ist zweifelhaft. Die Zukunft gibt aber die besten Antworten. Seien wir alle gespannt, wie seine kaiserliche Majestät das Land lenken wird. Schon jetzt sei gesagt, dass der dritte Weg der beste ist.

Unser Kaiser mit Migrationshintergrund wird natürlich gute Beziehungen mit seinem Nachbar pflegen und sich auch viel um die Industrie kümmern. Wir werden die größten Döner und Stahlfabriken der Welt besitzen!

--> Aber Kaiser! Wir haben nicht mal eine Eisenbahn! Sogar ein Land namens Persien besitzt welche.
- Wo liegt denn dieses Persien?
--> In Zentralasien eure Hoheit. Da kommen wir schlecht hin.
- Schicken sie eine Armee nach diesem sogenannten Persien. Erobert sie oder investiert in sie, es ist mir egal. Wenn dieses Land Eisenbahnen besitzt müssen wir sie besuchen und ihre Baupläne abkaufen.
--> Ihre Admiräle sind nicht gut genug ausgebildet für solch eine lange Reise! Ich bezweifle, ob wir den Koch auf dem Schiff als Admiral bezeichnen können.
- Ein Mann der sich mit Meerestieren auskennt, kennt auch das Meer gut. Ein Schiff ist nichts weiter als ein Meerestier, also passt das gut zusammen. Schicken sie nun einige Soldaten in diese Richtung.

Es vergehen Monate bis ein Bote kommt und eine Nachricht des Trupps an den Kaiser überliefert

"Sehr geehrter Kaiser des großen Österreichs.. (bla bla bla, überspringt der Kaiser die Zeilen). Auf dem Weg hat sich unsere Flotte verirrt und suchte nach diesem Persien. Wir sind zwar nicht auf Persien gelandet, haben aber etwas besseres gefunden. Wie durch ein Zufall fanden wir die neue Neue Welt. Sie besteht zwar nur aus Wüste und Dschungel, ist aber von Reichtümern wahrscheinlich umgeben. Ich denke, wie Kolumbus haben auch wir für unser Land ein Platz für neue Siedlungen gefunden. Unserem Koch, ähh, ich meine Admiral gingen die Gewürze für die Currysauce unserer Wiener aus. Wir landeten auf dem nächstbesten Land und merkten, dass dieses den Mamelucken gehört. Die Einwohner berichten von großen Schätzen in dreieckigen Häusern und einem gesegneten Fluss namens Nils. Nils, unserem Koch, ähh General-Admiral gefiehl das und er erklärte dieses Land für unsers. So schlachteten wir ihre Armeen ab und begeben uns nun in das Landesinnere um dieses für Sie zu erobern."

- Helmut!! (der Diener des Kaisers)
--> Ja, eure Majestät!
- Wo sind die Baupläne der Eisenbahn?
--> Diese sind doch.. ähh.. wir haben..
- Ich will eine Eisenbahn wie alle anderen Länder.
--> Gerne mein Kaiser.. Wir werden die Baupläne einfach selber entwickeln und forschen.
- Das klingt doch gut. Sagt der Expedition, sie sollen die Eroberungen fortsetzen, ich will ein Dreieckiges Ferienhaus.
--> Das geht nicht. Die Pyramiden wurden schon von Großbritannien und dem Osmanen erobert.
- Wir begeben uns einfach nach Süden und bauen dort unsere eigenen dreieckigen Ferienhäuser. Schaffen sie genug Lebensraum für unsere Siedler. Zuviele sind schon nach Amerika ausgewandert. Nun haben wir unsere eigene neue Welt!

Ganz stolz geht der Kaiser zur Weltkarte und kritzelt seine Eisenbahnen vom Sudan über die Meere nach Wien. "Wie soll das bitte gehen", seufzt Helmut und geht aus dem Raum.
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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon Eisbär » 23. Januar 2013 18:35

Kaiserreich Japan


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Japan im Jahr 1836

Seit Jahrhunderten ist das abgeschlossene japanische Inselreich nur mit internen Kämpfen um die Macht im Reich beschäftigt und interessiert sich wenig für den Rest der Welt. Dies liegt auch daran, dass Japan von keinem anderen land direkt bedroht wird.
Nun ist aber die Zeit gekommen, um Japan aus der Isolation zu lösen und den Weg des Fortschritts und der Entwicklung zu beschreiten, denn auch Asiaten sind zu Großem fähig!
Unter der Führung des Kaisers wird die Gesellschaft, Wirtschaft und auch das Militär nach europäischem Vorbild umgebaut.



Der Lange Weg zur Verwestlichung wird begonnen

Nach der ersten kaiserlichen Reform, folgte eine Bildungsreform und weitere Reformschritte, so dass Japan im Jahr 1847 den halben Weg zur Verwestlichung bereits gegangen ist.
Die wichtigste Basis für den Fortschritt sieht die kaiserliche Regierung in der Förderung der Bildung der Bevölkerung. Neben einer Bildungsreform bildete die Regierung Geistliche aus und ein großer Teil der Staatsausgaben fließt zudem in die Bildung des Volkes. Die Alphabetisierung konnte dadurch schon gesteigert werden, wenngleich die Alphabetisierungsquote durch die Eingliederung des weitestgehend ungebildeten Volkes von Brunei vorübergehend zurückging.
Im ganzen Land wurden zudem Eisenbahnen gebaut, wo es möglich war. Britische Ingenieure und Investoren halfen dem japanischen Volk bei dieser Aufgabe.
Im Jahr 1847 wurde die Ausbildung von Geistlichen beendet und nun wird die Verwaltung des Reiches verbessert.



Japans Außenpolitik

Mit Freude hat die kaiserliche Regierung zur Kenntnis genommen, dass praktisch alle großen Nationen der Welt eine Ausbreitung Japans, zur Sicherung von Siedlungsraum, Rohstoffen und damit des Wohlstands des Reichs anerkennen und dies zum Teil ganz offen unterstützen. Japan wird sich gegenüber diesen Ländern als ein verlässlicher Partner erweisen.
Als erster Schritt zur Sicherung der benötigten Rohstoffe wurde Brunei dem Kaiserreich angeschlossen, weitere Schritte werden bald folgen.

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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon Disposer » 23. Januar 2013 19:06

Das Königreich der nun vereinigten Niederlande


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1842-1847

Das wichtigste zuerst:


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Ja wahrlich, die Niederlande haben es vollbracht den guten Freund Spanien in allen belangen zu übertreffen und verdiente sich somit den Status einer Großmacht. Dies geschah in diesem Jahr im Januar.
Damit nehmen wir endlich unseren verdienten Platz unter den europäischen Weltmächten ein.

Sonst konzentrierte sich der König vor allem auf das Inland. Einzig Mogadischu konnte dem Kolonialreich angeschlossen werden.
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Dafür gab es große Fortschritte im Bereich der Forschung und Bildung. Die Pläne des Königs wurden spielend eingehalten. Es wurden bahnbrechende Entdeckungen vollbracht und den Belgiern wird ihr Analphabetentum mehr und mehr ausgetrieben.

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Auch im Fortschreiten der Industrialisierung konnte man die Kapazitäten fast verdoppeln. Die Niederlande sind das 5. größte Industrieland, nicht weit hinter Österreich und den U.S.A., die volle Konzentration auf die wirtschaftliche Entwicklung soll in den folgenden Jahren begonnen werden.

Des weiteren wurde die K.N.I.L. in niederländische Indien stark vergrößert um das Gebiet gegen Aggressoren zu verteidigen. Als nächstes soll die Flotte modernisiert und vergrößert werden.

Mögen die nächsten Jahre auch so erfolgreich für den König verlaufen.
"Krieg gegen die KI ist wie Selbstbefriedigung!" -Victoria 2 MP

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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon k1ngd0n » 23. Januar 2013 19:49

Republik Argentinien


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Die "Republik" Argentinien hat weitere großartige Erfolge hervorgebracht. Unter anderem konnte erneut eine Nation in die eigene Föderation angegliedert werden, Paraguay ist von nun an ein Teil der großartigen "Republik" Argentinien. Doch dieser Anschluss sorgte erneut für Probleme mit dem Nachbarn Brasilien. Erneut behauptete der Kaiser der Brasilianesen, einen Teil ihrer Einflusssphäre annektiert zu haben. Der "Präsident" Argentiniens ist erstaunt, dass es hier noch immer zu Problemen zwischen beiden Nationen kommen kann, obwohl es 2 mal klare Absprachen gegeben habe. Dies sollte nun demnächst aber entgültig geklärt sein, die "Republik" Argentinien sieht sich auf jeden Fall im Recht.

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Außerdem konnte die Republik erneut mit "überzeugenden Argumenten" alle Anstalten von Wahlrechtsbewegungen unterbinden. Das argentinische Militär erklärte erneut, dass es nur unter dem großartigen "Präsidenten" k1ngd0n zu Wohlstand und Reichtum kommen kann. Der glorreiche Führer Argentiniens erreichte so bereits eine Stärkung der eigenen Wirtschaft sowie die wichtige und deutliche Vergrößerung der argentinischen Bevölkerung. Denn ein Staat mit großer Bevölkerung hat große Macht... doch aht man derzeit die geringste Bevölkerung aller wichtigen Staaten auf der Welt.

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skyline
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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon skyline » 26. Januar 2013 22:22

Frankreich


Frankreich unterstützte den NDB nach einem niederträchtigen, vertragsbrüchigen, Angriff durch Russland!

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d-s13017
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Re: [Victoria II MP AAR] Blut und Eisen

Beitragvon d-s13017 » 29. Januar 2013 23:28

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Spanien ist gespalten und befindet sich mit in einem Bürgerkrieg. Auf der einen Seite sind die absolutistischen Carlisten, welche das alte System, die enge Verbundenheit von Staat und Kirche aufrecht erhalten und Carlos Maria Isidro von Bourbon zum spanischen König machen wollten. Ihnen gegenüber standen die spanischen Liberalen und das Militär, welche eine klare Trennung von Kirche und Staat, eine Verfassung für Spanien und den Herrschaftsanspruch Kastiliens auf ganz die iberische Halbinsel wollten.
Im Frühjahr 1836 begannen die Truppen der Liberalen eine Großoffensive gegen den von Carlisten kontrollierten Nordwesten. Dieses lange voraus geplante Unterfangen führte schnell zum Erfolg. Während die Katalanen schnell geschlagen wurden, lieferten die Basken erbitterten Widerstand. So kam es zu einer Entscheidungsschlacht in Pamplona, in welcher die Basken nur knapp unterlagen. Nach diesem Sieg der liberalen Kräfte war der Bürgerkrieg endgültig beendet.
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Eine Spanierin macht Afrika unsicher
Im Sommer 1836 wurde, um Stabilität nach außen zu präsentieren und die Vormachtstellung auf der iberischen Halbinsel zu behaupten, Portugal der alte Rivale angegriffen. Im laufenden Krieg griff auch Frankreich, unser treuer Verbündeter, auf unserer Seite in den Krieg ein. So konnte der Krieg bereits am 20.09.37 beendet werden. Da wir keine Zerschlagung Portugals wollten, ließen wir das Kernland unangetastet. Jedoch wollten wir nicht Afrika, wie einst Südamerika, mit ihnen teilen. So eigneten wir uns portugiesisch Ostafrika, welches fortan als spanisch Ostafrika bezeichnet wird, an.

Im November 1837 griffen wir schließlich einen alten Feind und Besatzer Spaniens an, die Muslime von Mauretanien (Marokko). Es kam zu einer Entscheidungsschlacht zwischen Marokkanern und unserer liberalen Streiter in Tetouan, in welcher die marokkanische Armee kläglich unterging. Eine zweite marokkanische Armee griff Melilla an. Um die Belagerten zu entlasten wurden ~15.ooo Mann zurück beordert, während der Rest sich aufmachte alle Forts in Nordmarokko zeitgleich zu belagern. Nachdem die zweite marokkanische Armee geschlagen und in Wujda aufgerieben wurde, machten sich die tapferen Spanier daran den Osten und Süden des Landes zu besetzen. Die Friedensbedingungen für Marokko waren hart, so blieb ihnen am Ende nur eine mehr oder minder große Region um ihre Hauptstadt mit Meerzugang sowie zweier kleinerer Flecke im Süden.

Mitte der 1840er wurde das Unterfangen "schwarzer Kontinent", mit einer Kriegserklärung an den Oman, fortgesetzt. Binnen kürzester Zeit wurden die omanischen Besitzungen nördlich von spanisch Ostafrika besetzt. Der omanischen Armee die zur Rettung dieser Gebiete kam wurde die Landung verweigert. Die Truppen wurden zwischen ihren Schiffen und dem Strand blutig niedergestreckt. Da man sich auf der arabischen Halbinsel in Sicherheit glaubte willigten sie dem Frieden erst während das Angriffs, unsere tapferen Soldaten, auf ihre Hauptstadt ein. In Frieden gestand man uns Mombasa, Kenia und Lindi zu. Damit steht ca. 1/3 der afrikanischen Ostküste unter unsere Kontrolle.
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Der freie Fall Spaniens ließ sich zwar nicht stoppen, aber er wurde zumindest massiv gebremst!
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