Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

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Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Hexenkönig » 14. April 2016 00:52

Wenn es um Open World- & Rollenspiele geht gibt es zu fast jedem Thema großartige Titel. Für Fantasy TES und The Witcher, fürs Mittelalter Mount and Blade und für die Epoche der Renaissance gibt es Assasins Creed. Doch zu einem ganz ganz tollem und auch äußerst spannendem Thema, dem Römischen Reich, gibt es noch kein einziges mir bekanntes Spiel und da frage ich mich warum das wohl so ist? Epochen wie z.B. der Fall der Republik würden sich toll anbieten wenn man all die dort stattgefundenen Kämpfe, Komplotte und politischen Winkelzüge miterleben kann sowohl mit Rüstung und Schwert als Waffen auf dem Schlachtfeld als auch mit Toga und einer flammenden Rede vor dem Senat. Auch durch einen Nachbau eines antiken republikanischen Roms als Spieler zu laufen wäre toll so wie man schon als Assasine durch das Rom der Renaissance laufen kann. Wieso gibt es noch nichts dazu? Wie könnte man den Anstoss zu so einem Spiel bei einem Entwickler anregen?

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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Der Grose KA! » 14. April 2016 05:46

Zumindest für Mount and Blade gibt es mind. eine römer singleplayer Mod.
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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Hexenkönig » 14. April 2016 10:11

Mods waren nicht meine Frage mir geht es um ganze unabhängige Spiele. Es muss ja einen Grund geben, dass es sowas von Rom noch nicht gibt.

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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Ischozar » 14. April 2016 11:45

Ich vermute, dass so etwas ganz stark mit dem Markt zu tun hat. Überleg doch mal, in welchem Raum so ein Spiel einen Absatzmarkt finden würde. Vermutlich nur in Mitteleuropa. Solche Großprojekte finden wohl deshalb niemanden der sie angeht, weil die Epoche eben nicht weltweit anklang findet. In Amerika z.B. würde sich so ein Spiel wohl kaum verkaufen.
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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon hyretic » 14. April 2016 12:17

Mal ein Bericht von 2014:
Creative Assemblys Strategiespiel Total War: Rome 2 verkaufte sich in Europa und Nordamerika etwa 1,13 Millionen Mal und war nach Angaben des Publishers ein kommerzieller Erfolg. Kurz nach dem Verkaufsstart im September 2013 spielten etwa doppelt so viele Spieler den Titel gleichzeitig auf Steam als noch beim Vorgänger.

Widerlegt etwas dein Argument. Die meisten TW-Teile sind ja räumlich/historisch begrenzt, aber sie werden trotzdem weltweit gekauft/gespielt. Wahrscheinlich wurde hier mehr von denen verkauft als vielleicht Shogun, was dann in Japan vielleicht besser lief, aber scheinbar kann man damit Geld verdienen, sonst würde es die Reihe nicht mehr geben.

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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Xylli » 14. April 2016 13:17

Ryse: Son of Rome ist zwar kein historisches Spiel, aber es spielt in diesem Zeitalter und hat sogar ganz akzeptable Bewertungen.
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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Marlborough » 15. April 2016 16:13

Vielleicht wird Life of Rome ja das Spiel, auf das du gewartet hast:http://store.steampowered.com/app/381620/?l=german
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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Ischozar » 16. April 2016 16:21

hyretic hat geschrieben:Mal ein Bericht von 2014:
Creative Assemblys Strategiespiel Total War: Rome 2 verkaufte sich in Europa und Nordamerika etwa 1,13 Millionen Mal und war nach Angaben des Publishers ein kommerzieller Erfolg. Kurz nach dem Verkaufsstart im September 2013 spielten etwa doppelt so viele Spieler den Titel gleichzeitig auf Steam als noch beim Vorgänger.

Widerlegt etwas dein Argument. Die meisten TW-Teile sind ja räumlich/historisch begrenzt, aber sie werden trotzdem weltweit gekauft/gespielt. Wahrscheinlich wurde hier mehr von denen verkauft als vielleicht Shogun, was dann in Japan vielleicht besser lief, aber scheinbar kann man damit Geld verdienen, sonst würde es die Reihe nicht mehr geben.


Es ging in der Frage des Threadstellers aber um Open World Titel und nicht um Strategie. Das ist ein Genreunterschied.

Beispielweise musste Gothic 2 teilweise fantasylastiger "gemacht" werden (also von der Aufmachung/Farbgebung), damit es sich in Nordamerika besser verkauft...Es sind ungeheure Kleinigkeiten die da auf dem Markt wirken oder eben auch nicht...Glaube nicht, dass sich vom Genre Strategie zum Genre Open World RS parallelen ziehen lassen.
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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Fairas » 16. April 2016 17:28

Ich glaube das Szenario ist nicht das Problem. Es ist zwar nicht ganz so populär wie Mittelalter oder Zweiter Weltkrieg aber dass andere Szenarios funktionieren hat z.B. Assassin's Creed bewiesen (wie bereits weiter oben erwähnt). Vor AC gab es keine größeren Spiele mit so einem Szenario und abgesehen vom dritten Teil spiel es komplett in Europa, es gibt also keinen "Grund" warum Amerikaner das Spiel spielen sollten. Dennoch ist es erfolgreich.

Auch den Vergleich Open World - Strategie kann man durchaus machen, wenn man bedenkt, dass Open World außerhalb von Europa wahrscheinlich sogar beliebter ist als Strategie. Unangefochten steht da GTA an der Spitze. In Asien gibt es in Südkorea zwar Starcraft als unumstrittenen Herrscher aber auch dort funktioniert Open World, wenngleich auch nicht mit europäischen Archetypen wie Antike, Mittelalter und Napoleon, sondern eben mit Fantasy und Anime.

Ich habe mir selbst auch schon öfters Gedanken zu einem Rom Open World Spiel gemacht. Doch ist das gar nicht so einfach. Schlachten fallen derzeit im Grunde in Open World Spielen noch komplett raus, was man da zum Beispiel aus Skyrim kennt ist ziemlich Grütze. Gute Schlachten funktionieren bisher nur in Strategiespielen und selbst da versagt die KI noch regelmäßig. Dann die Spielwelt. Klar man baut erstmal Rom. Doch irgendwann wird es vielleicht langweilig immer nur in der Stadt herumzurennen und Land muss her. Jetzt fängt es aber an kompliziert zu werden. Das ganze Römische Reich nachbauen, inklusive vernünftiger Questdichte wäre eine Mammutaufgabe. Man könnte ein MMO machen, deren Welten sind oft recht groß, haben aber nur 0815 Töten, Laufen und Sammlen-Quests. Weiter wäre es möglich nur einzelnen Regionen zu bauen aber da stellt sich dann halt die Frage welche. Und es hätte irgendwie einen unfertigen Charakter.

Das zwei Post weiter oben verlinkte Spiel Life of Rome sieht zwar grafisch gut aus, will aber 320 n. Chr. spielen. Für mich müsste so ein Spiel in der Kernzeit irgendwann von 100 v. Chr bis 100 n. Chr. liegen. Zudem gibt es weder in den gezeigten Bildern, noch in der Liste der Features Schlachten. Somit fallen die anscheinend schon mal raus.

Als Fazit denke ich, dass es im Moment noch wirklich schwer wäre ein gutes Open World Spiel zur Zeit des Römischen Reiches umzusetzten.
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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Homerclon » 16. April 2016 20:13

Meines Wissens ist die Antike und das Mittelalter in Amerika auch recht beliebt. Dort haben schließlich die Vorfahren der allermeisten Amerikaner gelebt (auch wenn die das gerne mal vergessen, wenn es um Einwanderung in der heutigen Zeit geht).

Rom ist ja schon mal eine riesige Stadt, auch in der Antike schon, viel mehr braucht es da eigentlich nicht. Zusätzlich könnte man noch in ein oder zwei Himmelsrichtungen die Landschaft vor Rom nutzen.
So im Bereich von bis zu einem Tagesritt (RL-Maßstab) entfernt.

So eine Art Hitman im Antiken Rom könnte ich mir vorstellen, dass das funktioniert. Aber OpenWorld wäre da überflüssig. Obwohl, Assassins Creed ist eigentlich sehr ähnlich, und da wird auch eine OpenWorld genutzt.
Da ich gerade einen historischen Krimi-Roman im antiken Rom (80 v.Chr.) lese ("Das Lächeln des Cicero" von Steven Saylor), da wird mit den ganzen Intrigen und Streitigkeiten zwischen Familien und kriminellen Banden ein hervorragendes Szenario für so etwas geboten.
Man könnte auch Missionen integrieren die keinen Mord als Ziel haben, sondern das man nur bestimmte Personen belauschen soll, oder die Person zu einer bestimmten Handlung (Einschüchtern damit dieser zu niemandem etwas über X erzählt, oder Geheimnisse zu Thema Y an den Spieler verraten) bringen. Oder das man ein bestimmten Gegenstand (bspw. ein Beweismittel) besorgen muss.


@Ischozar: "Fantasylastiger" ist das falsche Wort. In Nordamerika werden schlicht kräftigere Farben bevorzugt. Auch wenn die Farben da dann teilweise kräftiger sind als es im RL erscheint.
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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Hexenkönig » 21. April 2016 16:14

Ich hätte mir ja schon etwas überlegt wie es funktionieren würde, vom Spielweltprinzip könnte man sich an AC orientieren (Keine große zusammenhängende Welt, sondern mehrere differenzierte Karten) auch was die vielen verschiedenen abwechslungsreichen Quests und Minispiele angeht, jedoch an das römische Szenario angepasst und ohne die Kletterpartien. Wie gesagt ich hätte da schon was (wer mein Konzept hören will einfach eine PN an mich schicken) und wenn ich schon auf so etwas komme, müssten denk ich mir auch andere gute Ideen zu diesem Thema haben. Ich könnte natürlich auch meine Idee einem Spielestudio vorstellen, doch ob es im deutschsprachigen Raum Gamestudios gibt, die theoretisch Spiele in den Dimensionen von AC, The Elder Scrolls oder Witcher produzieren können?

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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Homerclon » 21. April 2016 20:50

Solche Studios gibts schon, nur ob die das auch tun würden, das ist die andere Frage.
Aber ein Studio zu finden ist nur ein kleiner Schritt, der größere und wichtigere wäre ein Investor (Publisher) der die Entwicklung finanziert.
Nur die wenigsten Studios (Weltweit) können sich mehr Leisten als einen Prototypen zu Entwickeln, mit dem dann auf Suche nach Geldgeber gemacht wird.
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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Fridericus Secundus » 22. April 2016 11:22

Ich schätze, das Szenario ist weniger das Problem (wenn dann eher das Argument "ausgelutscht", Rom ist von anderen Games stark belegt, die Renaissance z.B. dagege kaum). Im Prinzip aber kann ein gutes Spiel zu jeder Zeit spielen - ich vermute eher, dass es die Spielmechanik ist. Homerclon hat es schon erwähnt: MMOs haben nur langweilige laufe-kille/sammle-bringe Quests, gähn. Könnte mir vorstellen, dass ein Studio sich zweimal überlegt, ob es da noch einen Titel auf den Markt wirft, nachdem das durch WoW & Co schon gut abgedeckt wird.
Assasins Creed deckt den Actionbereich gut ab, man läuft schnell Gefahr, als simpler Klon abgestempelt zu werden. Und dafür wäre der Entwicklungsaufwand (sicher noch ein Argument) bestimmt zu hoch.
Bliebe - tja was? AC war mir immer zu arcadig-casuallastig. Hätte gerne ein anspruchsvolles, tiefgründiges Spiel wie Witcher, vielleicht mal mit einem größeren WiSim Aspekt. So nach dem Motto: Händler-Krieger-oder beides? Aber das ist Freakfutter, nicht massenmarkttauglich.
Ich bin Historiker. Da geht man immer mit ganz niedrigen Erwartungen an die Menschen ran.
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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Hexenkönig » 22. April 2016 13:10

Von MMOs mit langweiligen immergleichen Quests oder AC-Klonen war auch nie die Rede, sondern von einem eigenständigen Spiel mit eigenem Konzept. Und Rom wurde als Thema zwar schon oft in Strategiespielen verwendet, jedoch wieviele OpenWorlds gibt es schon damit im Stil von Witcher oder TES? Keines? Hm wohl doch nicht soo "ausgelutscht".

Ich hab mich gestern ein wenig unter den 9 größten deutschen Spieleentwicklern umgehört wie man Projekte am besten an eines von Ihnen anbringen könnte, 3-4 Antworten waren unbrauchbar (nur ein Einzeiler mit nichtssagender Aussage). Die einzige bisher gute Antwort kam vom Studio Deck 13, die geraten haben wenn schon, dann sollte man das Konzept einem Publisher verkaufen der diese Idee dann umsetzen lässt. Mal sehen, was die anderen Entwickler antworten werden.

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Re: Warum gibt es kein römisches Open World-Game?

Beitragvon Jaegerfeld » 15. August 2016 11:14

Ein Open World Spiel in Rom wäre schon recht schön aber ich kann die deutschen Entwicklungsstudios verstehen wenn sie abwinken.

Wenn man ehrlich ist, so sind die Städte bei TES schon sehr dürftig. Das ganze TES Setting ist sehr steril, die meisten Missionen prozedural aufgebaut (Hole 15 Hühner und bastle daraus ein Schlachtschiff , dazu benötigst du einen Eimer voll Wasser , dafür benötigst du 20 Tassen Wasser aus dem Brunnen der absoluten Verdammnis etc. pp).
Witcher ist da schon viel besser aber das beruht auf einer etablierten Storyline.

Und hat sich auch ca. 5 mal besser verkauft als TW:Rome 2.

Ein echt erfolgreiches Stadt Open World ROM Spiel müsste etwas von GTA haben. Also ein echtes Gewusel in einer großen Stadt, nicht immer wieder derselbe Legionär mit 'nem Pfeil im Knie.
Mit spannender Handlung, die auch noch extrem umfangreich sein muss, sonst wird 's schnell langweilig (so ganz ohne Magie, hexen & Orkinvasion. Nicht mal Zombies hatten die damals)

Als Setting würde sich sowas wie SPQR oder die Falco Romane anbieten. Ein versoftetes SPQR wäre Klasse. Ala L.A. Noire

Wobei wir beim eigentlichen Problem wären:
Die Produktion eines GTA V hat ca. 100 Millionen Dollar (+ Marketing etc == 200 ?) verschlungen. Dies ist ein ganz normaler Preis für eine solche Großproduktion.
Den Preis machen die hunderte von Mitarbeiter, die den Content erstellen (Man lese sich die Credits von GTA V mal durch und veranschlage im Schnitt 80.000 im Jahr pro Person)
Plus die reinen Infrastrukturkosten.

Mit 1 Million Kopien holt man das nie rein ( Milchmädchen sagt : 1 Million x 50.- Euro <<< 100 Millionen)

Nachtrag: Watch Dogs (genreverwandt mit GTA) hat ca. 70 Millionen gekostet. Also auch mit diesem Aufwand (deutlich weniger Umfang als GTA) erreicht man nur sehr schwer die Gewinnzone mit Nicht massen tauglichen Szenarien). Rockstar investiert regelmäßig (seit spätestens GTA IV) mehr als 100 Millionen in ihre Spiele
„Ich schätze mal, das kann jeder Online-Community passieren. Irgendwann stellen die höflichen und vernünftigen Leute fest, dass sie sich in dieser Gruppe nicht mehr aufhalten wollen. Also verschwinden die. Und diejenigen die übrig bleiben, erfahren nur noch die Leute die genau so wie sie drauf sind.“

=== David Gaider, Bioware ===