[Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Alles zum Spiel - natürlich erst nach Release

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[Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Marvin » 12. April 2017 15:28

Patch 1.4 "Oak" mit DLC "Reflections & Romania"

Was wir gelernt haben

Gemischtes Feedback für die Together for Victory Focus Trees, die einen mochten sie für ihre Größe, andere waren der Meinung sie haben nicht viel an ihrem Spielstil geändert. Spieldatenauswertung hat ergeben dass ~40% das Deutsche Reich spielen während die anderen großen Nationen weit abgeschlagen liegen. Daher hatten wir für 40% der Spieler kaum Content hinzugefügt, vor allem wenn historische Schwerpunkte aktiviert waren.
[soll heißen, sie haben vor Erstellung nicht drüber nachgedacht was gespielt wird?^^]

Das war unsere erste große Lektion: Neuer Content muss mit den großen Nationen verbunden sein, vor allem dem Deutschen Reich. Glücklicherweise war für den nächsten DLC ohnehin ein Fokus auf die Achse geplant.

Ein anderes Problem war, dass die Commonwealth Nationen kaum untereinander interagiert haben. Daher waren fast alle interessanten Entwicklungen in der eigenen Region vom Spieler gesteuert. Wir wollen, dass der Spieler mehr auf seine Umgebung achten muss.

Damit kommen wir zu unserem ersten neuen Fokusbaum:

Königreich Rumänien

Rumänien ist im Kontext des zweiten Weltkriegs ein sehr interessantes Land, da es über den Verlauf des Krieges auf allen drei Seiten (und hätte er länger angedauert, wären sie wahrscheinlich noch der chinesischen Einheitsfront beigetreten) gekämpft hat. Vor dem Krieg war es mit den Polen verbündet und stand historisch den Franzosen nah. Die Polen haben diese Allianz nicht genutzt um Allieerten Truppen und Nachschub über das neutrale Land bringen zu können.

Diese Strategie hat nicht ganz zu Polens Vorteil funktioniert.

Danach hat sich Rumänien mit der Deutschen Vorherrschaft auf dem Kontinent angefreundet, vor allem nachdem Frankreich bereits nach wenigen Wochen fiel. König Karl II. hat Deutschland um ein Bündnis gebeten nachdem die Sovietunion, Ungarn und Bulgarien ihre territorialen Ansprüche durchgesetzt haben.

Die Rumänen stellten einen großen Teil der Ölvorräte der Achse zur Verfügung und erhielten dafür Hilfe für die Modernisierung der Armee. Sie waren auch bei der Invasion der Sovietunion dabei und haben es nicht geschafft die Flanke der sechsten Armee in Stalingrad zu halten (fairerweise sollte man erwähnen, dass die den Deutschen gesagt haben, dass es keine gute Idee ist)

Als sich der Krieg der rumänischen Front nähert, wechselten sie die Seiten und traten dem Krieg auf Seiten der Sovietunion bei.

1936 startet Rumänien in einer starken Position, umgeben von drei Seiten von schwächeren Nationen und der Sovietunion erstmal mit sich selbst beschäftigt. Die Armee ist jedoch veraltet, die Industrie schwach und die umgebenden Nationen wollen alle einen Teil von Rumänien haben.

Rumäniens Schwerpunktbaum konzentriert sich folglich auf den Erhalt der Gebiete. Historisch folgte Rumänien einer flexiblen Richtlinie und verhandelte parallel mit den Deutschen und den Alliierten auf der Suche nach dem besten Deal. Im Spiel bedeutet das, dass man nicht früh in ein Bündnis gezwungen wird. Solange man nicht Teil einer Fraktion ist, kann man frei für neue Technologien und Ausrüstung von den Großmächten handeln. (Dazu mehr das nächste Mal)

Alternativ kann man initiativ vorgehen und versuchen die Vormacht auf dem Balkan zu werden und sich mit Pufferstaaten zu umgeben. Dazu muss man alte Bündnisse brechen, aber wer braucht diese schon?

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Es gibt auch verschiedene Möglichkeiten ihre Armee, Luftwaffe und Marine zu entwickeln.

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Rumänien hatte aber auch interne Probleme, wie z.B. die Versuche des Königs Karl II. das Land zu steuern. Ein eifriger Hedonist, aber weniger hingebungsvoller Ehemann. Er sah sich als einzige Person in der Lage das Land zu steuern, war aber eine konstane Quelle von neuen Skandalen. Man benötigt Zeit und Ressourcen um zu lernen mit ihm umzugehen, beides ist begrenzt. Dafür darf er neue Minister zu geringeren Kosten rekutieren. Ob man ihn behält oder nicht, ist die Wahl des Spielers.

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Gesamter Fokusbaum: https://forumcontent.paradoxplaza.com/p ... ry_all.png




Bessere Immersion

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Eine erhöhte Immersion erhält man nicht nur durch Events und Schwerpunkte, Kunststil und Sound spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Rumänien erhält neue Generäle und Anführerportraits, eigene Stimmen für die Einheiten und 3D Models für berühmte Flugzeuge und Panzer.

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Nächste Woche sprechen wir nicht über neue Nationen, sondern andere Features.

https://forum.paradoxplaza.com/forum/in ... ia.1012681
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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 & DLC Reflections & Romania

Beitragvon Icestorm » 13. April 2017 01:28

Mit "was wir gelernt haben" anfangen und dann lediglich einen Fokusbaum für Rumänien rauszuhauen im ersten Diary finde ich doch etwas unpassend. Das hätte man auch im drittletzten verpacken können und im ersten die Grundideen genauer erläutern, was man erreichen möchte mit dem neuen DLC/Patch. Des Weiteren würde ich sogar in sofern widersprechen, dass ich es schon für mehr als relevant für das Spiel halte alle relevanten Nationen mit eigenen Fokusbäumen auszustatten. Diese jedoch als DLC Feature zur Verkaufen halte ich dann doch für mehr als fragwürdig. Das ist so, als wenn bei EU4 für die doppelte Anzahl an Nationen Ideengruppen verkauft werden würden, was dem Aufwand her genauso viel bringen dürfte. Nationen mit einem Fokusbaum auszustatten bedarf denke ich keinerlei großartiger Programmierung geschweige denn Ressourcenaufwand bei Paradox, sondern nur einen kreativen Schreiber und einen der das in der Mittagspause implementiert, nicht umsonst sind schon am Releasetag diverse Nationen mit neuen Bäumen ausgestattet worden. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass die Bäume des Commonwealth ziemlich gelungen sind und gerade der Polen Baum im Vergleich dazu ziemlich "billig" erscheint. Aber auch die Bäume der Großmächte lassen im Vergleich dazu deutlich mehr Wünsche offen. Ich würde mit für einen "Achsen-Patch" definitiv Bäume für Spanien, Ungarn, Jugoslawien, Bulgarien, Rumänien und ggf. die Türkei wünschen. Der Aufwand dafür sollte doch wohl überschaubar sein und Teil des Patchs und nicht des DLC's sein.

In einem nächsten Patch sollten dann zumindest noch der Iran sowie Kom. China und Nat. China als wirklich wichtige Nationen ausgestattet werden, wünschenswert wären noch die Skandinavier sowie Beneluxstaaten ohne Luxemburg. Ich kann mir bisher auch sehr wenig unter einem "Deutschland" DLC vorstellen. Dem Spiel Mangelt es aktuell in Individualität der Nationen in Bezug auf Forschung und damit einhergehend Kriegsgeräten. Es ist ein kompletter Einheitsbrei, bei der jede Nation zu jeder Zeit die gleichen Waffen zum Einsatz bringt, außer man ist eine "Minor-Nation" und kann weniger forschen, weil man weniger Slots hat. Dazu fehlen dem Spiel viel mehr auch Features: Spionage ist ja das Lieblingsbeispiel auf Augenhöhe mit Logistik in Bezug auf Treibstoff. Aber ausführen möchte ich das an dieser Stelle nicht weiter, dazu wurde in dem "ist die Luft raus" Thread ja bislang genug gesagt. Für fragwürdig halte ich es allerdings auf Basis des letzten DLC's, wie hier die Politik betrieben wird. Während bei EUIV größtenteils neue Features im DLC sind (Chinesisches Reich, Zeitalter, Religionen um beim letzten DLC zu bleiben) und Sachen wie Ideengruppen Verwüstung etc. im allgemeinen Gamedesign sind, so wurde bisher als einziges Feature dieser "ingorier alles und rush nach vorne Pfeil" (keine Ahnung mehr wie der heißt) im letzten DLC gefliefert, sowie die neuen Fokusbäume.

Was soll ich also von dem DLC erwarten? Einen neuen Fokusbaum für Rumänien, ein paar Überarbeitungen im deutschen Baum, zwei neue Minister, vielleicht eine neue Verteidigungslinie zum geordneten Rückzug und der Patch dann ist die dringend nötige Verbesserung der eklatanten Divisionsverteilung an der Frontlinie? Nun ja wenn es letzteres wird wahrscheinlich nur Wunschdenken bleiben, obwohl sehr selten auch nur Pessimist im Leben bin und Versuche allem eine faire Chance zu geben, so fürchte ich trotzdem, dass Paradox sich mit dieser Grundidee komplett übernommen hat und die Herausforderung dort eine wirkliche Ordnung reinzubringen an die Unmöglichkeit grenzt. Ich hoffe man wird eher früher als Später einsehen, dass dies eine falsche Gamedesign Entscheidung gewesen ist, so gut die Idee eigentlich gewesen ist. Das Problem liegt einfach darin, dass dieses eine System eine Front mit 8 Provinzen gleichermaßen mit 300 im tiefsten Sibirien abdecken können muss und das funktioniert auf diese Weise besonders ohne Heeresstruktur keinesfalls, da jederzeit die nördlichste Einheit dazu beordert werden kann die neue Lücke im Süden zu decken. Gerade hier würden Versorgungsreichweiten von manuell gesteuerten Korps und Armeen helfen zu verhindern, dass Divisionen nicht komplett die gesamte Front entlang laufen - so ironisch das Ganze auch klingen mag...

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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 & DLC Reflections & Romania

Beitragvon Marvin » 13. April 2017 06:29

Hast Du schonmal einen Fokusbaum geschrieben? Der Vergleich mit dem Aufwand einer nationalen Ideengruppe in EU4 ist nämlich meiner Meinung nach lächerlich.
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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Icestorm » 13. April 2017 11:00

Das war eine zynisch überspitzte Formulierung, wie einige andere Dinge auch, jedoch bleibe ich bei meinem Vergleich zu Ideengruppen. Ein fertig designter Fokusbaum sollte von einem einzelnen Entwickler problemlos innerhalt weniger Stunden implementierbar sein. Natürlich ist eine Ideengruppe bei EUIV nur ein paar Werte verändern letztendlich, jedoch bekomme ich bei jedem DLC von EU regelmäßig 20 neue oder veränderte Ideen präsentiert, wo sich jemand genau so viel Gedanken letztendlich darüber gemacht haben dürfte wie bei zwei Fokusbäumen. Nicht ohne Grund gab es für fast alle relevanten Nationen zum Release Mods mit Fokusbäumen. Innerhalb eines Arbeitstages sollte man wohl in der Lage dazu sein einen Fokusbaum auf das Papier zu bringen und am nächsten Tag den zu implementieren, zumal der Armee, Flugzeug und Schiffsteil ebenfalls fast immer einen Einheitsbrei darstellt und eigentlich nur den ein oder anderen neuen Namen benötigt. Ich finde daher die Entscheidung nicht konsistent einerseits bei EUIV Ideengruppen in das Basisspiel zu patchen und bei HOIIV es als ein Hauptfeature eines DLC's (wie bei dem vergangenen) zu verkaufen.

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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Il Principe » 13. April 2017 13:07

Deine Kritik ist durchaus berechtigt, vor allem das HOI IV starker Einheitsbrei ist, aber bei deinem Vergleich mit den Nationalen Ideengruppen von EU IV beachtest du nicht, dass die Fokusbäume von HOI in der Regel nicht nur Auswirkungen auf das eigene Land haben, sondern nahezu jedes Land aktiv oder passiv (z.B. durch Weltspannung) beeinflussen. Die Fokusbäume selbst kleiner Nationen sind somit für das Gamebalancing viel entscheidender als wenn irgendein OPM aus EU IV neue Ideen (die primär nur ihn selbst und vllt. noch seine Nachbarn beeinflusst) erhält. Bei SP Partien wohl relativ egal, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es starke Auswirkungen aufs MP haben könnte. Nichtsdestotrotz finde ich auch, dass nahezu jedes Land einen eigenen Fokusbaum verdient hätte.

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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Marvin » 13. April 2017 14:16

Icestorm hat geschrieben:Das war eine zynisch überspitzte Formulierung, wie einige andere Dinge auch, jedoch bleibe ich bei meinem Vergleich zu Ideengruppen. Ein fertig designter Fokusbaum sollte von einem einzelnen Entwickler problemlos innerhalt weniger Stunden implementierbar sein.


Und dass er designen braucht zählt nicht als Aufwand? Das ist wahrscheinlich der aufwändigste Teil inklusive Balancing, Beachtung von entpsrechend anderen Nationen und Einflüssen, danach kommt Grafik-design und das tatsächliche implementieren ist wahrscheinlich das einfachste (solange man kein neues Spielkonzept dafür programmiert).


Will übrigens gar nicht groß allgemeine Preispolitik verteidigen, kann's durchaus verstehen, wenn Leute sagen ihnen war TfV für ein paar Fokusbäume, Untertanen und Lend/Lease zu teuer, mir geht's nur um den meiner Meinung nach sehr unpassenden Vergleich zwischen Fokusbäumen und Ideengruppen.

Was ich an dem Tagebuch lustig fand, war ehrlich gesagt, dass sie angeblich nach dem DLC festgestellt haben, dass die meisten das Reich spielen. Das wussten die vorher doch genauso.
Muss auch gestehen, dass ich die Richtung schade finde, dass man sich afu die großen konzentriert, aber es ist aus marketing Sicht leider verständlich.
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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Büh ! » 13. April 2017 14:44

Ich sehe HOI IV nicht als Einheitsbrei, ganz im Gegenteil, es gibt sehr wenig Spiele die genau das Thema bedienen inklusive dem Detailgrad.
Es ist aber auch unmöglich auf einen Nenner zu kommen wenn die eine hälfte der Spieler nur Focusbäume im Kopf hat und die andere an massive schwächen der Spiel Engine hängen bleibt.
Wir haben schon etwas angefangen zu Modden und was mir da zum Teil für Krasse Fehler von Paradox aufgefallen sind ist haarsträubend !
wie z.B. das vor dem 1.3 Patch die Verteidigung Boni nicht in der Angreifer rolle wirkten. Böse wenn man Pios nutz um Flüsse zu überqueren die aber nicht den Durchbruch erhöhen um die Flussüberquerungs Malus zu senken.... Ups... Tja wer Test den da bei Paradox ? Der Osterhase ? Die zum teil fehlenden Komma in den defines erklärt auch warum einiges nie ging bei der KI

und was sie sich bis jetzt bei den Bäumen für Mühe gegeben haben damit die Balance gestimmt hat, konnte man ja gesehen.... Eine Runde Militärfabriken auf Kosten des Hauses für Lichtenstein !

Ich sehe, auch in Bezug auf dem nächsten Patch, fast schon ein Entscheidungsfrage was aus HOI IV wird.
Soll es ein Daddel-di-du- Einheitheitsbrei Spielchen für Mittagspausen Generäle sein die eh alles "Automatisiert" über Frontlinien Steuern und gar nicht merken das wenn sie nur genug Stuka rein schicken eh alles gewonnen ist und alle Pläne am Boden völlig unnötig werden... ja das sogar all ihr Kopfzerbrechen über Strategien und Aufbaupläne sofort lächerlich aussehen wenn sie mal in einem MP gesehen haben was "machbar" ist.... mit dem Wissen kann man sogar mit Finnland in der Sowjetunion einmarschieren.

Das Ergebnis ist das der Einheitsbrei grade angerührt wird in form von Focusbäumen und dem Wunsch das es doch für "diesen" oder "jenen" Gedanken doch auch einen Focus geben sollte.
Das mach den Sandkasten Aufbauspieler der Einsam vor seinem PC hockt und mit Mexiko die USA erobern will glücklich.

Aber da liegt das Problem, wenn Mexiko die USA erobern kann... dann ist die Engine schlecht, bzw. die KI bzw. man hat den Wundenpunkt in der Balance entdeckt.

Ich als MP Spieler bin erschrocken was für eklatante Fehlentscheidung im Spieldesign gemacht wurden. Da sind Sachen die hinten und Vorne keiner intensiven Betrachtung standhalten.

Blöd nur das diese Schwächen hinter dem Vorhang ablaufen und im Vordergrund läuft ein Spiel das ganz Klar in die HOI Reihe gehört und viele dinge einfach spaß bringen..... solange man nur nicht zu tief gräbt...
Ich finde es gut das man jetzt Zügig von 1936 bis 1939 kommt... das ist besser wie bei Hoi2 z.B.
Ich finde es Grausam das man jetzt quasi an einen Sonntag Nachmittag von 1936 bis 1948 kommt weil der tiefere Strategische teil, den es sogar gibt, gar nicht mehr genutzt werden MUSS.

Ich muss gar nicht mehr im Detail Tüfteln... es ist mir entweder Egal und ich lasse es Automatisch laufen und hinterfrage nichts.
Oder aber ich geh in Detail und stelle fest das man das Deutsche Reich gar nicht spielen muss weil man mit genauem wissen wie die Engine läuft überhaupt keinerlei Herausforderung hat.

Tja, aber MP Spieler sind nach Paradox aussage nur ca 11% der Spieler ... hörte ich mal.....

Und somit wird es tolle neue Fokusbäume geben damit das Deutsche Reich sich besser mit der Türkei anfreunden kann um Stalingrad von Süden anzugreifen.....

und jeder der die Engine Durchschaut hat muss sich selbst mit Regel belegen was er nicht machen darf um das Spiel nicht zu Zerstören.... aber was will der dann in der Türkei ????

Ja...
ein neuen Patch ankündigen und Rumänien als Headline ?

:strategie_zone_48:

ja... ich weis... nur 11% MP Spieler... ich sollte froh sein das es überhaupt einen MP teil gibt, 89% wollten den ja gar nicht. :strategie_zone_304:

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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Il Principe » 13. April 2017 17:09

Einheitsbrei ist auch eher darauf bezogen, dass sich jede Nation annähernd gleich spielt. Vor allem die Forschung ist stinklangweilig. Jedes Land hat i.d.R. 5 Forscher mit denen er alles erforschen kann. Spezialisierung wie in HOI III ist nicht mehr nötig. Auch fande ich das Prinzip, dass Kampferfahrung die Forschung der jeweiligen Gruppe erhöht einfach nur genial. Wer viele U-Boote baut und mit denen kämpft, weiß eben auch wie man Verbessungen erforscht.
Von meiner Seite aber an dieser Stelle genug davon; es soll hier schließlich um Infos zum neuen Patch gehen :)

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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Counter » 13. April 2017 21:59

Knackpunkt ist primär die Luftwaffe. Die KI und die Engine sind nicht in der Lage beispielsweise die Maginotlinie gegen wenige schwache Deutsche Divisionen zu verteidigen, die nur so lange kämpfen müssen bis Stukas in wenigen Stunden die Verteidiger komplett zerschlagen haben. Selbst wenn der Verteidier stationäre FlaK und eine deutliche Überlegenheit an Jägern hat, ist er nicht in der Lage die Stukas am Bomben zu hindern. Er wird zwar nicht wenige Stukas abschießen aber die Verluste sind zu gering um den Durchbruch abzuwehren. "Mobile" FlaK-Verbände sind zwar in der Lage Flugzeuge, die in den Erdkampf eingreifen, abzuschießen aber die wahrscheinlich überhaupt einen Treffer zu landen liegt bei gefühlt 5%. Wenn sie aber einmal trifft, fallen je nach Geschützanzahl gleich duzende Stukas runter.
Ähnlich verhält es sich bei strategischen Bombardierungen. Die Bomber fliegen Teils über etliche Luftzonen aber nur in der Zielprovinz wirkt die stationäre FlaK und es kommt ggf. zum Luftkampf und egal wie viel Abfangjäger in der LZ sind, die Bomber werden definitiv Treffen. Die Anzahl der zu produzieren Bomber muss dabei nicht sehr hoch um ein ganzes Land einzuäschern...
Wer Rechtschreib- und oder Grammatikfehler findet, darf sie behalten und mit Quellenverweiss wieder verwenden.

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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Marvin » 26. April 2017 16:23

Ging ja flott, Ankündigung https://www.paradoxplaza.com/hearts-of- ... r-dishonor

Kein Addon, sondern ein country-Pack, Hauptfokus ist auf vier neue Fokusbäume (Ungarn, Rumänien Tschechoslowakei & Jugoslawien)
Ist Teil des Expansion Pass, damit dürfte der dritte DLC wohl 20 Euro teuer werden, weil sonst der Expansion Pass ja keinen Preisvorteil hätte.

Zusätzlich: Ausrüstungs-Umandlung: Kann alte Einheiten (oder eroberte) umwandeln (gibt sicherlich noch ein Tagebuch dazu)

Drei neue Musikstücke von Waldetoft und neue Game-Art für die drei Nationen

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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Icestorm » 27. April 2017 10:12

Habe ich etwas verpasst oder wo soll jetzt der Deutschlandfokus in dem DLC sein :strategie_zone_17:

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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Taxla » 27. April 2017 19:42

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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Caesar » 28. April 2017 13:07

Ja, den Fokus kann man im Moment nicht erkennen, vielleicht kommt da noch was im Patch.
Ist vor allem halt indirekt, da man (vor allem im ahistorischen Modus) ein paar mehr Interaktionsmöglichkeiten mit seinen Nachbarn/nächsten Opfern hat.
Besser als wenn irgendwas in Australien oder Kanada neu ist, aber an sich jetzt auch nichts revolutionäres.
Ich verstehe ja, dass die Content-Designer auch irgendwas zu tun haben müssen, aber weiterbringen tut das DLC das Spiel so auf jeden Fall nicht.
Da kann man nur auf den Patch hoffen.
Den Luftkampf habe ich bisher in den meisten Spielen ignorieren köännen bzw. es war mir einfach zu nervig mich damit zu beschäftigen und dauernd die FLugzeuge irgendwohin zu verlegen.
Wenn der Teil endlich mal sinnvoll wäre, wäre das ja schon mal ein Fortschritt.
Hab den Season Pass, von daher bekomme ich das ganze und werde es mal ausprobieren, denke aber, dass es frühestens mit dem dann hoffentlich größeren und wirkliche Spielmechaniken betreffenden DLC danach sinnvoll spielbar wird.
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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Marvin » 28. April 2017 17:00

Sind halt Nationen die mit der Achse zu tun haben.
Interessant wird ja dann DLC drei, der Expansion Pass soll ja DLCs im Wert von 50 $ Dollar umfassen, TfV und D&D sind aber zusammen nur 25, sollte man mit nem 25 Euro DLC rechnen?

Im Entwicklertagebuch wurde übrigens besprochen, dass die KI weiter verbessert werden soll, auch eben die des deuschen Reiches die zu ineffektiv war. Die Sperrung der Sahara, damit die Achse dort nicht Truppen verbrennt wurde ja besprochen. Außerdem soll auch die allg. KI in Bezug auf die Verteilung an der Front aufgbesserte werden, damit die Truppen da nicht dauernd wild hin und her laufen.
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Re: [Hearts of Iron IV] Patch 1.4 Oak & DLC

Beitragvon Marvin » 4. Mai 2017 12:35

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Ein Königreich ohne Küste regiert von einem Admiral, das sich nach dem ersten Weltkrieg vom Habsburgerreich abgespalten hat und nach einer kurzen Phase der kommunistischen Republik von der Entente besetzt wurde.

Im Vertrag von Trianon verlor Ungarn zwei Drittel seines Territoriums und ein Drittel seiner Bevölkerung. Es gab strikte Begrenzungen für das Militär, weder eine Flotte noch eine Luftwaffe waren erlaubt und die Armee durfte maximal 35k Mann umfassen.

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Im Spiel hat Ungarn deshalb zu Beginn keinerlei Manpower, 50% Baugeschwindigkeitsmalus und entwaffnete Nation als Wehrpflichtgesetz. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Lasten des Vertrages loszuwerden. Zur Rechten hat man die historischen Wiener Schiedssprüche, aber die Nachbarnationen müssen dem zustimmen. Sollten sie ablehnen hat man aber weiterhin andere Möglichkeiten. Danach hat man mehrere Möglichkeiten zur Fokusierung des Wiederaufbaus der Armee.

Politisch will man natürlich vor allem seine verlorenen Gebiete wieder haben. Es ist möglich alle durch friedliche Annexion wieder zu erlangen, solange die andere Seite zustimmt. Die KI wird diese Anfragen jedoch ablehnen, wenn sie denkt, dass man schwächer ist als sie und diese Forderungen können schnell eskalieren und andere europäische Nationen mit hineinziehen. Die Eventkette für das Fordern von Transylvanien besitzt zum Beispiel 25 Events und 16 verschiedene Ausgänge.

Ahistorisch kann man aber auch Horthy ermorden und die Ungarische Volksrepublik wieder errichten und entweder der Komintern beitreten oder eine eigene Fraktion gründen.

Auf der anderen Seite der politischen Entscheidungen geht es um monarchische Machtspiele und den Versuch die Habsburger wieder einzusetzen. Man kann sich entscheiden ob man die Habsburger dauerhaft vom Thron verbannt oder nur Karl IV. Man kann die Krone ebenso einem konstitutionellen Monarch überreichen und eine Demokratie werden oder einem König der Beziehungen zu rechtsradikalen Gruppen in anderen Nationen bestzt.

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Man kann aber auch Otto von Habsburg den Thron geben, den er ehemals rechtmässig erben sollte. Geht man diesen Weg versucht man den alten Ruhm der Habsburger wieder herzustellen. Kein leichter Weg, der das Reich möglicherweise in Kriege mit allen drei Hauptfraktionen zieht.

Außerdem natürlich neue Grafiken:

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