Total War und Paradox Steam Spielerzahlen

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Chwanzus Longus
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Total War und Paradox Steam Spielerzahlen

Beitragvon Chwanzus Longus » 20. September 2020 22:27

Habe ein sehr interessantes Video gefunden welches die Täglichen Spielerzahlen bei Steam für diverse Titel anzeigt.

Von 2015 bis diesen Monat.

Sehr interessant zu sehen wie Thrones of Britania und auch Imperator Rome (wusste nicht dass das so versagt hat) in den Spielerzahlen abstürzen und verschwinden.

Ich rückte in einem brillianten takischen Manöver Rückwärts vor.

Und noch eine Erklärung von meinem Namen für die Unwissenden http://www.youtube.com/watch?v=fWpANSpqtEk

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Homerclon
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Re: Total War und Paradox Steam Spielerzahlen

Beitragvon Homerclon » 21. September 2020 00:27

Ich bekomme bei den Paradox-Titeln nur durch die Moderation etwas mit, aber soweit ich verstanden habe wurde das durch Patches Verschlimmbessert. Was dann die Erklärung sein dürfte, warum die Spielerzahl dort sinkt.
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Re: Total War und Paradox Steam Spielerzahlen

Beitragvon Sir Heinrich » 21. September 2020 00:47

Chwanzus Longus hat geschrieben:Habe ein sehr interessantes Video gefunden welches die Täglichen Spielerzahlen bei Steam für diverse Titel anzeigt.

Von 2015 bis diesen Monat.

Sehr interessant zu sehen wie Thrones of Britania und auch Imperator Rome (wusste nicht dass das so versagt hat) in den Spielerzahlen abstürzen und verschwinden.



Sehr interessant vor allem ein paar Sachen

1 bis 2019 war civ 5 unangefochtener Sieger bevor ende 2018 civ 6 aufeinmal gewinnt
2. wie bereits geahnt werde paradox Titel immer beliebter
3 Civ ist beliebter als ich dachte ob da noch ne uralt fan Gemeinde hinter steckt die schon <seit 30 jahren wächst? Denke schon
Mann muss nicht immer am meisten schreiben,
es reicht, wenn man das meiste liest.

Der Zählt trotzdem nur als einer Gimli, Glóins Sohn

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Re: Total War und Paradox Steam Spielerzahlen

Beitragvon Way of Blücher » 21. September 2020 19:54

Vor allem freut es mich, dass Total War Attila eine treue Fangemeinde hat, die es über all die Jahre am Leben gehalten hat.
Ist meiner Meinung nach auch mit TW Rome 2, The Third Age Total War und Fall of the Samurai auch weiterhin der beste Total War Titel überhaupt!
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Re: Total War und Paradox Steam Spielerzahlen

Beitragvon Der Grose KA! » 22. September 2020 19:53

Paradox Spiele werden beliebter, leider hat dass auch einen Grund. Paradox versucht seit einiger Zeit gezielt Spiele für die breite Masse zu entwickeln (was anscheinend klappt) und gibt dafür aber oftmals Realismus und Komplexität auf, am stärksten hat man dass bis her meiner Meinung nach bei Hearts of Iron 4 gesehen, das Spiel hat zwar durchaus coole features und verbesserungen zum Vorgänger, aber dennoch wurde es im allgemeinen einfach nur vereinfacht und für den 0815 Spieler tauglich gemacht. Das gleiche Gefühl habe ich und einige Freunde mit denen ich mich unterhalten habe auch bei Crusader Kings 3, da sind auch durchaus gute Neuerungen erhalten, aber ansonsten deutlich einfacher als der Vorgänger. Aus der Sicht von Paradox kann ich dass natürlich verstehen, die wollen schließlich Geld machen, aber als langjährigen Fan der Spiele finde ich das Schade.
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Re: Total War und Paradox Steam Spielerzahlen

Beitragvon Chwanzus Longus » 22. September 2020 22:31

Naja HOI4 ist immer noch sehr komplex. Wenn einer in Foren fragt "Ich kann Polen nicht besiegen" kommt meist ein "poste Screenshots" da es so viele Möglichkeiten gibt was der normale Spieler verbocken kann. Von Divisionen im Trainingsmodus, schlechte Templates, keine Ausrüstung oder Manpower, keine Lufthoheit etc. pp. Das ist immer noch komplex genug das man da dran tüfteln kann. Vor allem die Produktion muss man weit vorausplanen. Sitze da des öfteren mit dem Taschenrechner da um zu planen wieviel Produktion in in den 180 Tagen Aufstellungszeit habe und wieviel Divisionen ich aufstellen kann.

Bei Hoi3 war das Mikromanagement verrückt. Es dauerte Stunden die ganzen Ebenen der OOB vom OKW bis zur Division mit den richtigen Generalen an der Richtigen Stelle zu besetzten bevor du überhaupt anfangen konntest zu spielen. Bei Ländern wie Russland war das abartig mit der Menge der Generäle und Divisionen. Wenn es mal geordnet war, war es sehr ordentlich und schön realistisch aber der Weg dahin war die Hölle und ich vermisse es nicht.
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Re: Total War und Paradox Steam Spielerzahlen

Beitragvon Der Grose KA! » 23. September 2020 09:21

Es ist vielleicht komplex in vergleich zu anderen Spielen wie Total War, aber dennoch hat es wie gesagt am realismus und komplexität/mikromanagment eingebust. Hier noch ein paar Beispiele:

- Es gab bei release von HoI4 und auch noch lange Zeit danach keinen Treibstoff, Fahrzeuge haben bei der Produktion einmalig Öl verbraucht und danach haben sie nichts mehr benötigt.
- Es gibt keine klassische Regierung mehr wie in den Vorgängern mit Staatsoberhaupt, Regierungschef und den ganzen Ministern. Man kauft sich jetzt einfach nur noch für politische Punkte Berater.
- Das gleiche gilt für die "Tech-Teams", man muss sich die erst über politische Punkte freischalten und kann sich dann nur für eins in einem Bereich entscheiden.
- Man kann in der Regel sehr schnell seine eigene Regierungsausrichtung austauschen wie es einem recht ist über die ganzen Alternativgeschichtlichen Fokusbäume und Berater.
- Luftversorgung über Transportflugzeuge war zu release auch nicht da und ist jetzt nur mit DLC verfügbar.
- Historische Events kommen nicht zur historischen Zeit und/oder zu bestimmten Bedingungen, sondern meistens hängen sie an den Fokusbäumen welche einfach nur Tech-Trees sind welche man mit politischer Macht füttert.
- Armeen gibt man nur noch einen fertigen Angriffsplan den man dann ausführen lässt anstatt wie früher jede Provinz einzeln vor zu rücken. Es man gut sein dass neue Spieler, welche vorher auch kein HoI3 oder 2 kannten da zu beginn Probleme haben, aber wer ein bisschen in dem Spiel drin ist und sich mit den Basics vertraut gemacht hat der setzt für Polen einen Angriffsplan, greift an und lässt das einfach durchlaufen, nach ein paar Wochen ist der Krieg gelaufen da die Armee alles selbst gemacht hat.

Beim Produktionssystem gebe ich dir recht, dass ist deutlich besser wie bei den Vorgängern und auch komplexer. Aber an für sich bestätigst du mit deinem Beitrag genau dass was ich gemeint habe, für dich war es eben in HoI3 zu viel mikromanagment, ich mochte es erstmal eine Stunde da zu sitzen und die Armee neu zu sortieren und dann auch mal Wochenlang an einer Kampagne zu sitzen.

Im großen und ganzen finde ich, ist HoI4 zu einem EU4 im zweiten Weltkrieg geworden. Es ist nicht mehr ein Spiel das den Fokus auf die Hauptnationen und den historischen Krieg setzt, sondern ein Spiel bei dem man mit jedem Land der Welt zwischen 1936 und 1948 einfach alles machen und erreichen kann. Paradox entwickelt einfach weiter für alle möglichen Länder Fokusbäume mit alternativgeschichtlichen Möglichkeiten anstatt z.B. endlich die KI zu verbessern so dass die sich nicht mehr selbst zerstört und auch mal ne Bedrohung ist.
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