[VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

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wayne?!
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[VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon wayne?! » 14. November 2012 00:45

Königshof

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Der Königshof von König Rolf den Blutbefleckten befindet sich in den tiefen und kalten Wäldern Skandinaviens. Der Hof ist für Fremde schwer zu erreichen, doch sind selbige auch nicht erwünscht

Persönlichkeiten

König Hermann †
Bild

Nach der feigen Ermordung seines alten Vaters Arminius, sinnte Hermann nach Rache.
Er ist nicht nur rachsüchtig, sondern hasserfüllt, brutal und blutlüsternd.
Hermann löste sich von der Politik der Isolation und sendet Diplomaten aus um Kontakt zu anderen Völkern aufzunehmen.
Er selbst war zur Machtergreifung auch schon etwas älter(um die 50), doch noch immer floß kriegerisches Blut in ihm.
- Im Jahre 236 v.Chr starb er in einem Feldlager in Dakien-

Rolf der Blutbefleckte

Rolf der Blutbefleckte ist der Bruder des verstorbenen Königs Hermann dem Zornigen und ist König von Germanien.
Rolf ist ein brutaler Krieger. Er liebt das Schlachten, Morden und Bluten mehr als alles andere auf der Welt. Mit Hermanns Politik und Diplomatie hatte er nie etwas am Hut. Dessen Ära beendete er auch schneller, als Hermann sie einleiten konnte.
Rolf selber ist schon über 60 und hat wohl auch nicht mehr lange zu leben.

Hermann †

Hermann ist ein junger adeliger General und zog gemeinsam mit seinem Onkel Hermann dem Zornigen und einem gewaltigem Heer nach Dakien um Makedonen und Thraker zu töten.
Nach dem Dahinscheiden von Hermann dem Zornigen führt er nun das Heer mit einem heiligem Schwur bis zum Sieg oder seiner Vernichtung.
- In den Jahren 235-234 v.Chr. fiel Hermann und sein Heer einem erneuten dakischen Verrat zum Opfer. Tapfer fiel er in der Schlacht und fuhr mit seinen Mannen nach Valhalla auf-


Leonard †

Leonard war der zweitälteste Sohn König Hermanns. In jahrelangen Feldzügen zur Festigung des Ostreiches hatten er und seine Heer viel Erfahrung gesammelt. Auch er sann nach Rache für die Ermordung seines Großvaters Arminius, dem Gründer des großen Bundes. Er war mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet und eine wichtige Persönlichkeit im Reich. Er war gesellig und für sein Weib bekannt und geachtet. Für seinen Sieg über die Thraker und der Tötung des thrakischen Königs Pytros wurde ihm am Königshof ein Denkmal gewidmet.
-Im Jahre 244 v.Chr fuhr Leonard mit vielen seiner Kameraden nach Valhalla auf, als er auf den Schlachtfeldern Thrakiens fiel-


Sören

Sören ist germanischer Adliger aus den nördlichen Stammesgruppen. Er ist dem Königshaus treu ergeben und lebt schon seit seiner Geburt am Königshof.
Aufgrund seiner Fähigkeiten wurde er zum ersten germanischen Diplomat erhoben.
Sören ist mit seinem Schicksal nicht glücklich, vorallem, da ihn seine neue Verpflichtung auch zu zivilisierten Völkern führt und er solche und deren Städte verabscheut.
Doch sein Pflichtbewusstsein und die Angst vor König Hermann lässt ihn sein Amt voll und ganz erfüllen.
Durch seine häufigen Reisen nach Thrakien, beherrscht er inzwischen diese Sprache in einem Umfang, der ausreicht um diplomatische Gespräche zu führen.


Frowin

Frowin war ein enger Vertrauter des verstorbenen Königs Hermann dem Zornigen. Er ist ein berühmter adeliger Krieger. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass sein Ansehen durch das bevorzugte benutzen eines Bogens nicht leidet. Frowin ist einer der Wenigen die trotz der langen Isolation Germaniens viel herum gekommen ist und deswegen die meisten keltischen Dialekte beherrscht.

Weitere Charaktere

Folker - Germanischer Diplomat, in Dakien im Einsatz
Inguiomeres von Vetera - Familienmitglied, "großer Krieger", Heerführer des neurischen Schutzheeres

Reich

In der Königshalle befindet sich eine große Karte, die die das große Germanische Reich skizziert.
Das Reich ist ein freier Zusammenschluss der einzelnen germanischen Stämme unter der Führung des -zum König gewählten- Fürsten der nördlichen Stammesgruppen
Bild
Dunkelrot gefärbt lässt sich die Stammesregion des Königs erkennen. Rot sind die beherrschten germanischen Stämme markiert. Hellrot sind die Gebiete, auf die der König Anspruch erhebt.

Diplomatie

~~~Handelsabkommen~~~
Iberer (Mendoro Fraktion)
Skythien

~~~Schutzabkommen~~~
Iberer (Mendoro Fraktion) (Öffnen)
-Der Germanische Bund schützt und wahrt die Souveränität und Integrität von Tribus Neuri
-Ein germanisches Heer hat Aufenthaltsberechtigung in Tribus Neuri
-Die Iberer verpflichten sich, keine fremden Armeen durch ihr Land marschieren zu lassen

Beziehungen

Beziehungen zu uns bekannten Völkern:

Spoiler (Öffnen)
Britannien (+1)
Naturvolk +1


Gallien (-2)
Naturvolk +1
Sichtung verschiedener Spione -3


Dakien (-8)
Militärische Bedrohung -2
Naturvolk +1
Grenznahe Horden-3
Gebrochene Friedensbeteuerung -10
Frieden +3
Temporäre Kooperation +3


Thrakien (-3)
Zivilisiertes Volk -1
Sklaveneklat -2
Weigerung der Strafzahlung -5
Sieg und Tilgung der Blutschuld +5


Iberer (Mendoro Fraktion) (+10)
Naturvolk +1
Vertriebene +1
Handelsabkommen +1
Sklaveneklat -1
Gemeinsames Schutzbestreben +3
Kraftvolle Bestätigung der gegenseitigen Loyalität +5


Skythien(+3)
Naturvolk +2
Handelsabkommen +1


Die Bruti(+1)
Zivilisiertes Volk -1
Handelsabkommen +2


Bild
Das Haus der Julier
Mit den Römern hat es noch keinen direkten Kontakt gegeben, doch wir verachten ihre Lebensweise und auch gibt es Hinweise auf eine römische Intrige zur Ermordung König Arminius´. Einige wenige Händler aus dem Hause der Julier traf man hin und wieder in Germanien an.
Bild
Das Haus der Bruti
Die Bruti haben sich als wohlwollend gegenüber germanischen Diplomaten gezeigt.
Bild
Das Haus der Scipionen
Mit den Römern hat es noch keinen direkten Kontakt gegeben, doch wir verachten ihre Lebensweise und auch gibt es Hinweise auf eine römische Intrige zur Ermordung König Arminius´
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Das Haus der Maxentier
Mit den Römern hat es noch keinen direkten Kontakt gegeben, doch wir verachten ihre Lebensweise und auch gibt es Hinweise auf eine römische Intrige zur Ermordung König Arminius´
Bild
Makedonien
Mit den Makedonen hat es noch keinen Kontakt gegeben, aber Späher berichteten uns über ihre gewaltigen Armeen, welche südlich der Daker schlummern.
Bild
Gallien
Unser Land wurde verseucht, verseucht von einer Horde gallischer Spione, dieses Treiben wird nicht mehr lange geduldet. Dieses schwache Volk verdient den Lebensraum westlich des Rheins nicht, was würde uns daran hindern uns das Land zu eigen zu machen?
Bild
Britannien
Mit den britischen Kelten gab es noch keine Kontaktaufnahme.
Bild
Dakien
Die Daker sind feiger Abschaum. Sie verstecken sich hinter diplomatischen Versprechungen und Lügen und scheuen den offenen und ehrbaren Kampf mit wahren Kriegern, wie wir es sind. Wir befinden uns im Frieden mit den Dakern, doch ist fraglich wie lange. Möge der Fluch der Götter sie treffen und auslöschen.
Bild
Der Griechische Städtebund
Die Griechen verkündeten gegen die Daker in den Krieg zu ziehen. Dass sie planen Daker zu töten gefällt uns, auch wenn wir skeptisch sind, welche Absichten die Griechen in Wahrheit hegen.
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Skythien
Die Skythen könnten nicht verschiedener sein als wir. Sie leben in der weiten Steppe und scheinen glücklich damit. Doch eben dies und die geteilte Verbundenheit zu ihrem Land und ihren Göttern sind die besten Voraussetzung für ein friedliches Miteinander. Seit dem Zusammentreffen mit einem skythischen Abgesandten des verstorbenen Leonard, sieht man die Beziehung zu Skythien als herzlich an. Der Austausch der Völker vertieft sich durch den gemeinsamen Handel.
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Neurer
Die Neurer sind unsere Freunde. Wir gaben ihnen einen Platz zum Leben und zum Herrschen. Gegenseitige Loyalitätsbeweise lassen an dem engen Bande zwischen unseren Völkern keinen Zweifel.
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Thrakien
Dieses Volk wird von uns verabscheut, es hat sich als höchst unzuverlässig und ehrlos erwiesen. Der Schädel ihres Herrschers liegt zur Zufriedenheit der Götter am Königshofe Germaniens.

Chroniken

Zuletzt geändert von wayne?! am 17. Januar 2015 12:37, insgesamt 39-mal geändert.

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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon Andranik77 » 13. November 2013 11:03

Sosias war einige Tage geritten und kam endlich in dem germanischen Dorf an wo Hermann residierte. Er hatte vor kurzem vom König höchstpersönlich den Auftrag bekommen einen Brief an Hermann zu überbringen. Anscheinend war es ein wichtiger Brief den der König hatte besonders betont das es schnell gehen musste, deswegen war Sosias die letzten Tage fast durchgeritten und hatte immer für 2-3 Stunden geschlafen.Er war von Müdigkeit geplagt aber sein Pferd hatte es schlimmer getroffen, denn das Pferd war auf der hälfte des Weges zusammengebrochen wegen der hohen Belastung. Er hatte es in einem nahen Bauernhof abgegeben und sich ein neues Pferd geliehen damit seine Reise ohne Verzögerungen weiter ging. Nun stand er vor den Toren und sah wie germanische Krieger auf ihn zukamen. Als sie nah genug waren sprach er


Mein Name ist Sosias, ich bin ein Bote Thrakiens und habe von meinem König einen Brief an euren Häuptling Hermann zu überbringen. Es ist ein Brief von höchster Wichtigkeit und ich bitte euch mich schnellstmöglich zu Hermann zu bringen


Die Germanier sahen ihn erstmal fragend an und dann fingen sie an sich gegenseitig was ins Ohr zu flüstern...
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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon wayne?! » 13. November 2013 15:46

Einer der Germanen verschwindet im Tor, die anderen drehen sich dem thrakischen Boten zu.
Kurze Zeit darauf kommt der Krieger wieder zurück, sagt etwas zu seinen Kameraden und sie setzen sich lachend an ihren kleinen Tisch und fangen das Spielen an.

Dann kommt ein gut gekleideter Germane aus dem Tor und wendet sich dem Thraker zu.
Auf thrakisch spricht er: "Was wollt ihr, sprecht."

Der Thraker wiederholt seine Worte:
Mein Name ist Sosias, ich bin ein Bote Thrakiens und habe von meinem König einen Brief an euren Häuptling Hermann zu überbringen. Es ist ein Brief von höchster Wichtigkeit und ich bitte euch mich schnellstmöglich zu Hermann zu bringen


"Wählt eure Worte mit Bedacht Thraker!", entgegnet ihm der Germane, "Ich werde wohlwollend über diese Beleidigung hinwegsehen, doch vor König Hermann solltet ihr euch angemessen und respektvoll ausdrücken."
Der Germane fährt fort: "Mein Name lautet Sören, ich habe einige Zeit am Hofe eures Königs verbracht, es sollte genügen, wenn ihr euch an euren eigenen Gebote und Manieren haltet, dann wird es keine Probleme geben."
Sören dreht sich und um winkt: "Folgt mir, ich werde euch zu König Hermann bringen, dann könnt ihr eure Botschaft vortragen."

Während Sören durch das Bild von Kriegern gezeichnete Dorf läuft, denkt er fieberhaft darüber nach, wie der Thraker den Ort der Heerschau König Hermanns erfahren haben könnte.
Sören führt den Thraker in eine große Halle, die überfüllt ist von gotischen Kriegern mit großen Rundschilden. In der Mitte saß auf einem mit Pelzen gepolsterter Thron König Hermann.
Sören sagt etwas auf germanisch, König Hermann winkt kurz mit der Hand und Sören wendet sich dem Thraker zu und sagt: "Sprecht Thraker, oder übergebt euren Botschaft schriftlich, ganz wie es euch beliebt."

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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon Andranik77 » 4. Dezember 2013 22:26

Sosias folgte Sören und war auch irgendwie etwas erleichtert als er hörte das Sören selbst auch in Thrakien war und anscheinend eine ähnliche Aufgabe gehabt hatte wie er selbst.
Sie kamen endlich in einer großen Halle an. Anscheinend war das die Haupthalle, Sosias sah viele Krieger in der Halle und in der Mitte saß ein Krieger, auf einem schönen mit Pelzen verzierten Thron, der die anderen Krieger von der Statur und Größe übertrumpfte. Anscheinend war das König Hermann gewesen. Sören sagte etwas zu dem König und dann machte er Sosias verständlich das er nun den Brief an den König übergeben durfte.

Sosias verbeugte sich vor König Hermann dann ging er 2 Schritt vor kniete nieder und Streckte die Pergamentrolle dem König entgegen.

Spoiler (Öffnen)
Seid gegrüßt Hermann König der germanischen Völker

Vor kurzem hatten unsere Völker verhandelt und sich geeinigt und so einen drohenden Krieg abgewandt, alles schien gut zu verlaufen und die vereinbarte Summe war schon unterwegs gen Germanien doch leider wird sie nie in Germanien ankommen. Diesen Brief habe ich verfasst um dich in Kenntnis zu setzen, dass die Verhandlungen und die Abmachungen mit sofortiger Wirkung auf Eis gelegt werden. Meine Soldaten haben westlich der Stadt Tomi einen germanischen Spion ausfindig gemacht auf thrakischem Boden. So etwas kann und wird nicht geduldet werden. König Hermann ich fordere von dir eine Stellungnahme dazu, wieso sind germanische Spione auf thrakischem Boden ? Sollte keine gut begründete Antwort folgen werde ich diese Aggression gegenüber Thrakien seiten Germaniens als Kriegserklärung sehen und gezwungen sein sicherheitsbedingte Maßnahmen zu ergreifen.

hochachtungsvoll
Pytros König aller Thrakier


Sosias der selbst nicht wusste was in der Schriftrolle geschrieben war wartete nun gespannt auf die Antwort des germanischen Königs.
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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon wayne?! » 5. Dezember 2013 00:21

König Hermann nimmt den Brief entgegen und liest ihn in Ruhe durch.
Als er fertig ist, gibt er Sören ein Zeichen, dieser tritt mit Schreibutensilien heran und lauscht, während König Hermann ihm eine Antwort diktiert.

Nach einiger Zeit kommt ein Diener und bringt erwärmtes Wachs mit, der Brief wird eingerollt und König Hermann drückt sein Siegel darauf.
Sören nimmt ihn und überreicht ihn dem wartenden Thraker.
"Werter Sosias, kehrt zu eurem König zurück und überreicht ihm dieses Schreiben. Und eilt euch, sonst könnte das nächste Zusammentreffen unserer Völker unter schlechteren Zeichen stehen."

Ich grüße euch zurück Pytros, König aller Thrakier.
Vieles ist in unseren Landen anders als in euren. Ihr mögt uns als primitiv, als unterentwickelt bezeichnen, doch Fakt ist, dass unser Wissen über die Welt und Völker außerhalb unserer Wälder sehr beschränkt ist.
Es ist wahr, dass ein germanischer Kundschafter euer Land durchquert, vielleicht auch schon durchquert hat. Doch es ist nicht wahr, dass es ein militärischer Spion ist.
Unsere Väter und Vorväter haben es versäumt über Handel und Diplomatie etwas über die Form unserer Welt zu lernen und ohne diesen Kundschafter wäre es wohl erst gar nicht zum glücklichen Zusammentreffen unserer Völker gekommen.
Ich gebe euch mein Wort, dass dieser Kundschafter keine befestigte Stadt eures Landes betreten hat und nun, da wir wissen wohin unsere Diplomaten für friedliche Missionen reisen müssen, wird er euer Land auch so schnell wie möglich verlassen.

In den letzten Monden hat Vieles unsere friedlichen Beziehungen auf die Probe gestellt, doch nichts davon hat unseren Willen gebrochen. Ich bin überzeugt, dass es nicht an diesem kulturellen Missverständnis scheitert.
Hochachtungsvoll
König Hermann

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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon Andranik77 » 5. Dezember 2013 22:52

Als sich die Wachen näherten sprach Axios

Seid gegrüsst Germanier, mein Name lautet Axios, ich bin ein Abgesandter des thrakischen Königs und soll König Hermann eine Nachricht überbringen. Ich bitte euch mich zu ihm zu führen.


Er sah das die Wachen schon einmal einen Thrakier empfangen hatten da ihre Reaktion dadrauf ziemlich gelassen war.
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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon wayne?! » 5. Dezember 2013 23:39

Die Wachen lassen den thrakischen Abgesandten ein. Kurz darauf führt ihn ein Germane namens Sören, der ihn auf thrakisch begrüßt hat, durch das Dorf.
Das Dorf befindet sich im Aufbruch, Pferde werden gesattelt und Karren beladen. Sören erwähnt auf dem Weg, dass Axios gerade rechtzeitig noch eingetroffen ist, da sich das Heer schon morgen in Bewegung setzen wird.
Sören führt den Thraker in die gleiche stickige und laute Kriegerhalle, wie den ersten Abgesandten vor ihm. Nach der zeremoniellen Begrüßung beginnt König Hermann zu sprechen, mit seinem ersten Wort verstummt der Lärm:
"Ich grüße euch Axios, Abgesandter unserer thrakischen Freunde. Wie mir zugetragen wurde, beherrscht ihr unsere Sprache, also sprecht offen und ohne Furcht."

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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon Cynredd ap Ifon » 19. Dezember 2013 00:10

Tigranes, Diplomat der skythischen Horden, war höchst beunruhigt. Monatelang war er auf dem Weg nach Westen, um im Auftrage Cynnias die Völker westlich der Großen Steppe kennenzulernen, und nun lungerte er monatelang im Gebiet der Waldbewohner rum, auf der Suche nach Informationen. Im Grunde ließ ihm sein Auftrag zwar enormen Handlungsspielraum, er konnte also durchaus Verträge abschließen, die in der Steppe akzeptiert werden würden; allerdings hatte er auf seiner Wanderung merkwürdige Gerüchte über das Waldvolk, das sich selbst "Germanen" nannte, vernommen. So kam es, daß er lieber versuchte, sich einen Überblick über die Stimmungslage der Germanen zu verschaffen, das bißchen jedoch, das sich herausfinden ließ, machte die Sache jedoch nur unübersichtlicher. Und so stand Tigranes vor dem Problem, daß er im Grunde gar nicht wußte, was er mit den Germanen überhaupt besprechen sollte. Seinen Informationen zufolge schien es nämlich zwischen Germanen, Neurern, Thrakern und einem etwas entfernt wohnenden, rätselhaften Volk zu Spannungen gekommen zu sein.

Nun, nicht daß die Skythen ein übergroßes Interesse an weit entfernten Völkern oder den Thrakern hätten. Völker, die nicht nahe der Steppe siedelten, waren im Grunde sogar uninteressant. Schwierig wurde die Situation dadurch, daß sich ein gewisses freundschaftliches Übereinkommen zwischen Neurern und Skythen entwickelt hatte. Tigranes konnte also durchaus davon ausgehen, daß Cynnia, der Oberste Berater, einen Angriff egal von welcher Seite auf die Neurer höchst beleidigt zur Kenntnis nehmen würde. Der Berater war sogar so weit gegangen, eine komplette Armee auf den Marsch nach Westen zu schicken, die die Westgrenze genau im Auge behalten sollte. Auch diese Maßnahme machte die Aufgabe des Tigranes nicht ganz einfach.

Nun gut, mehr war ohnehin zu erfahren, im Gegenteil, höchstwahrscheinlich sorgte seine Anwesenheit schon für höchstes Mißtrauen, also konnte der Diplomat sich auch gleich in die Höhle des Löwen begeben. Wenn er denn wüßte, wo der verdammte Löwe denn sein mochte...Und so näherte er sich seufzend der Kleinstadt, die unmittelbar am Grenzfluß zwischen Neurern und Germanen lag, und wandte sich in fließendem Germanisch an die Wachen:

Mein Name ist Tigranes, ich bin Gesandter der Steppenbewohner und suche jemanden, mit dem ich über Abkommen verhandeln kann. An wen soll ich mich wenden?

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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon wayne?! » 19. Dezember 2013 01:23

Die für eine Siedlung dieser Größe ungewöhnlich schwer gerüstete Wache begutachtet den Skythen argwöhnisch. Der Anblick ist ihm nicht unbekannt, auf den Feldzügen ihres Heerführers entlang den östlichen Ausläufern ihres Reiches trafen sie häufig auf skythische Stämme und Wanderer. Er kommt zum Schluss, dass von dem Skythen keine Gefahr für seinen Herrn ausgeht, dann spricht er mit rauer Stimme:
"Ihr habt Glück Tigranes, Abgesandter aus der Steppe, unser Fürst und Heerführer Leonard, zweitältester Sohn von König Hermann, residiert mit seinem Gefolge noch für einige Wochen in dieser Siedlung.
Folgt mir und bleibt dicht bei mir, dann werde ich euch zu meinem Herrn führen."

Überall in der Siedlung sieht man junge kräftige Männer mit ärmlicher Ausrüstung den Kampf trainieren. Nach einigen Häusern erreichen sie ein kleines Versammlungsgebäude, welches aus den anderen heraus sticht. Am Eingang stehen zwei weitere schwer gerüstete Wachen und im spärlichen Hof kämpfen Männer mittleren Alters mit glänzenden Waffen. Gemeinsam treten sie in das Haus, die Wache zeigt im an stehen zu bleiben und geht auf einen Mann mit gut gepflegtem Bart zu, sagt leise etwas zu ihm und eilt dann hinaus.
Der Mann sitzt mit einigen anderen an einem Tisch. Während diese weiter essen ruft der Mann dem Skythen zu: "Tigranes, Abgesandter aus der Steppe, speise und trinke mit uns, niemand in und außerhalb Germaniens soll behaupten, dass Leonard ein schlechter Gastgeber sei" Er nimmt einen kräftigen Schluck aus seinem Becher, knallt ihn auf den Tisch, rülpst laut und ruft nach hinten "Weib, mehr Bier und Fleisch, wir haben einen Gast" Er zeigt auf den freien Platz auf der Bank vor sich und winkt dem Skythen einladend zu: "Keine Scheu, setzt euch und lasst uns zusammen zechen, morgen ist auch noch Zeit für Politik"

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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon Cynredd ap Ifon » 19. Dezember 2013 02:26

Während Tigranes dem Wachtposten durch die Stadt zu einem dieser eigentümlichen Häuser - er wußte, es war ein sogenanntes Langhaus, Residenz des Anführers - folgte, beobachtete er das Treiben der Bewohner. Ganz wie er es befürchtet hatte, man schien sich auf einen Kriegszug vorzubereiten. Nun gut, im Grunde wenig überraschend, war doch selbst in der Steppe nicht unbekannt, daß ein normaler germanischer Tagesablauf sich in Saufen, Fressen und Kämpfen einteilte. Von allem äußerst reichlich...Hier schien man es aber wohl übertreiben zu wollen.

Interessanterweise waren die Germanen in ihrer Art wohl das komplette Gegenteil der skythischen Horden. Wie konnte man sich bloß inmitten der höchsten Bäume so unverschämt wohl fühlen? Gerüchteweise mieden sie allerdings offenes Gebiet, was wohl auch der Grund dafür war, daß die paar Pferde, die Tigranes erblicken konnte, in skythischen Augen eher lächerlich waren. Jedes skythische Fohlen konnte diese hiesige Form ohne Probleme aus den Hufen kippen. Dagegen dürften die Kämpfer umgekehrt wohl ohne große Anstrengung jeden skythischen Fußsoldaten aus seiner Rüstung prügeln können. Ob eine Schlacht, so sie denn nötig sein würde, siegreich ausgehen könnte, bliebe somit offen. Der feindliche General jedoch hätte keine Überlebenschance! Eine Beobachtung, die Tigranes mit einer innerlichen Begeisterung erfüllte, denn dumm waren die Germanen ganz sicher nicht. Die Wahrscheinlichkeit, daß beide Völker friedlich neben einander leben konnten, stieg offenbar ganz gewaltig. In einem unterschieden sich beide Völker ganz und gar nicht: Gastfreundschaft galt offensichtlich beiden Völkern eine Menge.

Und so setzte sich Tigranes dem Heerführer Leonard gegenüber, bedankte sich für die Aufnahme und kümmerte sich intensiv um Speise und Trank. Allerdings achtete er peinlichst darauf, das Trinktempo des Germanen nicht einzuhalten. Tigranes wußte, für ein Wetttrinken war er mittlerweile ein bißchen zu alt...

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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon Cynredd ap Ifon » 20. Dezember 2013 20:53

Satt und zufrieden vor sich hinrüpselnd erwartete Tigranes den Moment, in dem sich Leonard von seinen Eskapaden erholt haben würde, um sich dem spannenden Thema der Politik widmen zu können. :P

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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon wayne?! » 20. Dezember 2013 21:06

Spoiler (Öffnen)
Ich wollte, ich wollte, ich habe es dann bloß vergessen :D


Leonard schreckt auf, neben ihm kracht und knallt es. Die Mittagssonne strahlt ihm schmerzhaft ins Gesicht, er dreht seinen Kopf nach links und sieht sein liebes, molliges Eheweib. In diesem Moment knallt es erneut, sie schlägt zwei Pfannen vor seinem Gesicht zusammen. Seine Miene verzieht sich, sein Gehirn pocht gegen seinen Schädel und er wedelt wie verrückt in die Richtung seiner Frau. Diese zieht zufrieden von Dannen.
Leonard steht auf, wäscht sich an seiner Schüssel, zieht sich an und setzt ein munteres Gesicht auf.
Am Tisch sitzt schon der Haufen seiner Leibwache und der skythische Abgesandte, sein Weib hat ihn wohl schon rufen lassen. Zu seinem Missfallen scheint es dem Skythen prächtig zu gehen.
Er setzt sich schräg gegenüber, belädt sich gepflegt seinen Teller und spricht in Richtung des Skythen:
"Nun sprecht Tigranes, Abgesandter aus der Steppe, was kann ich für euch tun?"

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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon Cynredd ap Ifon » 20. Dezember 2013 22:25

Ein wenig amüsiert beobachtete Tigranes die Ankunft des germanischen Heerführers. Das gestrige Gelage hatte ganz offensichtlich seine Spuren hinterlassen, auch wenn der Germane dafür erstaunlich gut seine...inneren Probleme...unter Kontrolle halten konnte. Na, mal sehen.

Edler Leonard, ich danke Euch für den Empfang, den Ihr mir gestern bereitet habt, sagte der Skythe mit etwas lauterer Stimme als nötig und bemerkte mit einer gewissen Zufriedenheit, wie sein Gegenüber leicht zusammenzuckte. "Hach ja, damals, als ich in seinem Alter war...", dachte Tigranes so bei sich. Nun ja, die Zeiten waren vorbei und es war besser, sich das selbst einzugestehen.

Mit etwas leiserer Stimme, man soll ja den Spaß nicht übertreiben, fuhr er fort: Ihr scheint mir ein Mann zu sein, der sich ungerne mit diplomatischem Geplänkel aufhält. Dies kommt mir sehr gelegen, also kommen wir zur Sache. Mit größtem Mißtrauen nehmen wir Eure Truppenbewegungen an unserer Westgrenze zur Kenntnis, die Tatsache, daß sich mit Euch auch noch der Heerführer in dieser Gegend aufhält, trägt nicht zu unserer Beruhigung bei. Der Oberste Berater des Steppenvolkes, Cynnia, hat deshalb bereits eine Armee unter dem zukünftigen König Tigranes nach Westen entsendet, die die Grenze im Auge behalten soll. Desweiteren teile ich Euch mit, daß wir mit dem Volk der Neurer freundschaftlich verbunden sind.

Versteht mich nicht falsch, wir haben in keinster Weise Interesse an einem Krieg mit dem tapferen Volk der Germanen. Überschreitet Ihr jedoch unsere Grenzen, werdet Ihr die geballte Macht unserer Pferde kennenlernen. Wir haben auch nicht die Absicht, uns in Verträge zwischen Euch und den Neurern einzumischen. Einen Angriff auf dieses Volk können wir jedoch ebensowenig dulden.

Als Zeichen unserer friedlichen Absicht bieten wir Euch unter den vorher genannten Bedingungen jedoch ein Handelsabkommen an, damit unsere Reiche wirtschaftlich und kulturell von einander profitieren mögen.


Gespannt wartete Tigranes ab, wie Leonard wohl seine unverblühmte Offenheit aufnehmen würde.

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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon wayne?! » 21. Dezember 2013 02:39

Leonard hört dem Skythen aufmerksam zu. Dieser nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt frei heraus, was er zu sagen hat. Das mag Leonard zwar gut gefallen, doch konnte dies bei einem Germanen mit falschem Stolz auch gefährlich sein. Während der Skythe also Wichtiges spricht hält Leonard mit dem Essen inne.
Er setzt einen ernsten Blick auf und denkt über das nach, was der Skythe gesagt hat und wie er darauf zu reagieren hatte.
Kurz darauf lacht er herzlich auf und prostet dem Skythen zu: "Ach, macht ihr euch Sorgen", er nimmt einen großen Schluck und wischt sich mit dem Arm den Mund ab, dann fährt er beruhigend fort:
"Nein wirklich werter Tigranes, was würde uns in eure Steppen treiben? Eroberungen? Hier ist unser Wald, hier leben unsere Götter, wir könnten und wir wollten gar nicht von hier fort. Plünderungen und Gier nach reicher Beute?
Nein, das würden wir im Süden suchen, wo die reichen, abgehobenen Völker leben. Gerechtigkeit? Auch das würde uns nur zu euch führen, wenn ihr uns dazu Grund geben würdet, doch was würde euch wiederum dazu treiben bei uns einzufallen?"

Während er so redet, lässt er sich nachschenken.
"Ich kann euch eure Sorgen vertreiben, das Heer, welches ihr hier seht, ist auf dem Weg nach Süden, zu auch unseren Freunden, den Neurern. Wie ihr vielleicht wisst, leben in diesem Land viele unserer Brüder und die Neurer genießen einen ganz besonderen Schutzstatus bei unserem König, meinem alten Herrn. Uns treiben wichtige Angelegenheiten hierher, wir haben unseren Feldzug im Norden beendet und wollten zurück nach Westen ziehen, da erreichte uns die Nachricht des schändlichen Vertragbruchs der Thraker, Versklavung freier Männer und Frauen Germaniens, die Verzögerung der Strafzahlung und dem Aufmarschieren dakischer Horden mit schwerem Belagerungsgerät nahe unserer Grenzen und Befestigungen. Ihr seht, wir haben wahrlich allen Grund hier zu sein und ihr braucht euch durch unsere Anwesenheit nicht bedroht zu fühlen."
Nocheinmal hebt er seinen Becher an und lockert damit seine Zunge:
"Ein Abkommen über Freundschaft und Handel passt genau in die außenpolitischen Bestrebungen König Hermanns, deswegen wird es kein Problem darstellen, wenn ich selbiges mit euch aushandele und ihr könnt es auch als für unseren Bund verbindend ansehen"
Als er seine Ausführungen geschlossen hat, greift er nach einem großem Schenkel und beißt genüßlich hinein.

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Cynredd ap Ifon
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Re: [VVV] Königshof des freien Germanischen Bundes

Beitragvon Cynredd ap Ifon » 21. Dezember 2013 03:09

Tigranes dachte kurz nach. Tatsächlich hatte er den Germanen richtig eingeschätzt, komplizierte und geschraubte Verhandlungen über mehrere Tage konnte er sich für Griechen und ähnliches aufbewahren, die kriegerischen Stämme der Germanen hatten Wichtigeres zu tun. Innerlich grinsend mußte er sich eingestehen, daß er diesen Leonard mochte. Es war gut zu sehen, daß er wohl nicht unter den Hufen der skythischen Pferde oder ersatzweise als Nadelkissen enden würde. Zumindest solange er die Wahrheit sprach, es gab aber für Tigranes keinen Grund, daran zu zweifeln.

Nun, so sei es. Die Grenze steht Euren Händlern offen, sowohl Euer als auch mein Volk werden die Grenze nicht in feindlicher Absicht überschreiten. Meine Aufgabe ist hier somit erledigt, deshalb werde ich Eure Zeit nicht weiter in Anspruch nehmen.

Während Tigranes sich erhob, erinnerte er sich an eine Formel, die er häufiger von Birkita gehört hatte und von der er annahm, daß sie auch den Germanen bekannt war: Möget Ihr auf Eurem Weg Freunde finden, die Führung und das Geleit der Götter.

Mit diesen Worten verließ er das Langhaus und machte sich zufrieden auf den Weg. Wohin, das wußte er noch nicht, vielleicht machte es Sinn, sich nach Süden zu wenden und zu schauen, gegen wen die Germanen ziehen wollten.


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