Mount & Blade

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Testberichte der Spielemagazine

Mount and Blade - Warband


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So testet Gamestar vom 16.04.2010
Mount & Blade: Warband im Test
Test: Packende Ritterschlachten im Mehrspielermodus




Der zweite Teil von Mount & Blade fügt sanfte Verbesserungen ein und ermöglicht im Mehrspielermodus erstmals Schlachten gegen andere Spieler.

Auf dem Papier bietet das Rollenspiel Mount & Blade: Warband vom kleinen türkischen Studio Taleworlds genau das, was sich viele Spieler wünschen. Eine riesige, dynamische Spielwelt mit verfeindeten Fraktionen, Wirtschaftssystem und großer spielerischer Freiheit. Ihr Charakter kann sich mit seiner selbstgestrickten Biographie sogar zum König über die mittelalterliche Welt Calradia hocharbeiten. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das ungewöhnliche Spiel des jedoch als stundenverschlingendes Hardcore-Produkt. Das überrascht nicht, stimmt der Einzelspielermodus doch weitestgehend mit dem Vorgänger Mount & Blade überein, an dem sich schon 2008 die Geister schieden.

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Fazit der Redaktion:
Stefan Dworschak: Mount & Blade: Warband ist ein Wechselbad der Gefühle: Im Grunde bietet es zwei völlig unterschiedliche Spielerlebnisse. Einerseits motiviert mich die große spielerische Freiheit dazu, mir in Calradia einen Namen zu machen, andererseits sorgt die leblose Spielwelt regelmäßig für Enttäuschungen. Richtig gelungen, wenn auch nicht fehlerfrei, ist hingegen das Kampfsystem, weshalb der neue Mehrspielermodus auch Actionspielern großen Spaß machen kann.

GAMESTAR Wertung: 68%
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So testet 4Players vom 09.04.2010
Mount and Blade - Warband



Nicht wenige Fans meinten, dass der Geheimtipp Mount & Blade nur eine bessere Kulisse und einen Multiplayer brauche, um perfekt zu sein. Mit dem zweiten Teil Warband wurde jetzt zumindest Letzteres verwirklicht. Inwiefern wirkt sich das aus? Und was gibt es sonst noch an Fortschritten? Wir haben uns in die mittelalterlich anmutenden Kämpfe des fiktiven Reichs Calradia gestürzt!

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Fazit der Redaktion:
Bodo Naser: Mount & Blade Warblade ist leider nicht ganz so genial wie ich erhofft hatte. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein zweischneidiges Schwert: Der Multiplayer bietet auf der einen Seite ein tolles Erlebnis, denn die mittelalterlichen Ritterschlachten mit bis zu 64 Mitsteitern sorgen für ein spannendes Mittendringefühl, wobei insbesondere die Belagerungen der Burgen trotz nicht ganz zeitgemäßer Grafik dramatisch verlaufen. Und das, obwohl die Kämpfe alles anders als fair sind, da die Cracks, die scheinbar immer da sind, bereits tolle Waffen haben - gerade zu Beginn beißt man sehr oft ins Gras. Aber man will es einfach schaffen, obwohl es leider keine Orden gibt und stattdessen schmucklos der Sieger verkündet wird. Auf der anderen Seite wirkt die Kampagne für Solisten unfertiger denn je: Hier muss man relevante Fortschritte mit der Lupe suchen muss, denn die Heirat oder der dynamische Handel sind nicht wirklich notwendig. Der größte Wermutstropfen sind die ständigen Patches, die eine stabile Karriere als Junker beinahe unmöglich machen, da man alte Spielstände nicht nutzen und immer wieder von vorne beginnen muss - nach zwei Jahren wirkt die Kampagne für Solisten wie eine Dauerbaustelle. Dass man dennoch mutig mit seinem Ritter in die nicht ganz perfekte Welt reitet, ist dem süchtig machenden Rollenspiel zuzuschreiben. Warband ist aktuell eher was für Multiplayer-Kämpfer und weniger für eingefleischte Einzelspieler. Die sollten noch warten, bis alles frustfrei spielbar ist.

4players Wertung: 78%


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